Antworten: 14
walterst 09-12-2013 14:34 - E-Mail an User
Lehrer im Tief
Irgendwie will die (positive) PR und Imagepflege bei den Lehrern nicht so recht in Fahrt kommen, trotz oder besser aufgrund \"intensivster Bemühungen\" einzelner, hoffentlich nicht repräsentativer Exemplare.
 


Christoph38 antwortet um 09-12-2013 15:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
Jedenfalls ist der Leserbrief dieses Lehrers einmal erfrischend anders, als die sonst üblichen Briefe.

Das übliche Leserbriefschema hat dieser Herr entweder von seiner Gewerkschaft nicht erhalten oder nicht angewendet.
An sich konnte man das Grobschema auch aus etlichen Leserbriefen gut ableiten:
Die Lehrerschaft ist hart an der Grenze der Belastbarkeit, wo 50-60 Arbeitsstunden in der Woche der Normalfall u. Wochendarbeit selbstverständlich ist. Geld ist leider viel zuwenig da im Bildungswesen, sodass die Lehrer in höchster Sorge um die Zukunft unserer lieben Kinder sind.

Man sollte aber auch nicht vorschnell ausschliessen, dass dieser Leserbrief aus einem Ministerbüro stammt, um die Lehrerschaft vor weiteren Verhandlungen gezielt zu desavouieren ? ;-)

Fürs Profil natürlich ein Riesenglück so ein Brief.


rbrb131235 antwortet um 09-12-2013 16:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
@Christoph38
Zitat ; Man sollte aber auch nicht vorschnell ausschliessen, dass dieser Leserbrief aus einem Ministerbüro stammt, um die Lehrerschaft vor weiteren Verhandlungen gezielt zu desavouieren

Du glaubst allen Ernstes, dass sich ein Ministerbüro dafür hergibt, im Namen eines Lehrers so einen Brief zu verfassen ?

rbrb13



soamist2 antwortet um 09-12-2013 16:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
@rbrb

glaubst du allen ernstes dass ein "ministerbüro" noch nie solche verlogenen manipulationsversuche unternommen hat?


rbrb131235 antwortet um 09-12-2013 16:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
@soamist

Dass sich ein Ministerbüro, so einer Wortwahl im Namen einer bestimmten Person bedient, nein das glaub ich allen Ernstes nicht.

rbrb13



rotfeder antwortet um 09-12-2013 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
Hallo!
Was mir auffällt, die Lehrer scheren sich um den Staatshaushalt nicht. sondern fordern ein Beibehalten der finanziellen Rahmenbedingungen. Da hört man nicht so etwas wie "Wir müssen sparen".
Bei den Bauern ist es anders, da steht jemand auf und sagt, das der Staat sparen muß und alle Bauern sind sofort dafür. Und weil dieses "Budgetsanieren" bei den Bauern auf so große Zustimmung stößt, so werden die Bauern beim nächsten Sparpaket wieder etwas beitragen "dürfen Dabei sind doch die Einsparungen Peenuts und nur ein geringer Prozentsatz, der Zuwendungen an die Hypo alpe adria .


Fallkerbe antwortet um 09-12-2013 17:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
@rotfeder,
ich war immer schon dafür, sämtliche Folgeschäden der Haider Alpe Adria Bank von den Kärntnern zahlen zu lassen.
Sie sind ja immer für den "Kantna Weg" also sollen sie die suppe auch selbst auslöffeln.








Restaurator antwortet um 09-12-2013 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
@rotfeder:
da du ja offensichtlich bestens informiert bist: schreib doch einfach hier herein wie in den letzten jahren ab beginn der regierung vranitzky die gehaltsverhandlungen ausgesehen haben, wie oft die lehrer anstatt einer gehaltserhöhung - im gegensatz zu den anderen - eine einmalzahlung (so wie auch jetzt) bekommen haben die sich ein leben lang auswirkt, wie oft die gehaltserhöhungen unter der inflationsrate lagen und welche berufsgruppen noch niedrigere gehaltserhöhungen hatten.
vielleicht kannst du auch herausfinden in welchem sparpaket vranitzky die lehrer die einzigen waren bei denen eingespart wurde.
danke.
@thema:
offenbar ein ausgebrannter pädagoge der schon lange eine supervision notwendig gehabt hätte oder besser noch in ein sabbatical investiert hätte. wenn dann permanenter druck auf so jemanden kommt und er sich von einem herrn der krone auf seite 3 als "minderleister" beschimpfen lassen muss, vielleicht noch an einem tag wo ihm ein paar krative den letzten nerv gezogen haben, dann kann das schon einmal vorkommen. dieses forum ist ja auch nicht immer ganz harmlos, trotzdem gilt die devise "bellende hunde beissen nicht."
ehrlich gesagt wundert es mich, dass solche vorkommnisse nicht häufiger sind. :)
ich kenn jedenfalls alle seiten: als schüler von einigen volldöllenpädagogen bis aufs blut sekkiert, dann als lehrer, der es besser machen wollte, die ganze zeit als faulpelz dargestellt und wegen meiner kleinen nebenerwerbswirtschaft immerzu das geseier das "man" mir ungerechterweise geld in den allerwertesten schiebt.
wenn ich so nachdenk: eigentlich müsst ich schon längst heftiger reagieren wie der herr professor ;)


helmar antwortet um 09-12-2013 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
Irgendwie unterhaltsam dass der Herr Professor an einem Stiftsgymnasium lehrt........und ÖVPler ist. ich denk, den sollt man dort belassen...für Ruhm und Ehre für sich selber hat er eh ausreichend gesorgt. Und manchen Eltern wird's gefallen, manchen nicht........denn meistens werden ja Kinder immer noch in die Schule von welcher sich die Eltern Vorteile fürs liebe Kind erwarten, geschickt....;-).
Mfg, Helga


Christoph38 antwortet um 09-12-2013 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
@rbrb13
Ich glaube dass sich ein Ministerbüro für sehr viel hergibt. War alles schon da, fake-posting von bezahlten Studenten, Getürkte Auftragsvergabe an parteinahe Agenturen, Postenschacher usw.

Der Leserbrief ist aber offenbar direkt einer Person zuordenbar, somit dürfte das Ministerbüro ausscheiden.


rotfeder antwortet um 09-12-2013 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
Hallo, restaurator!
Ich will nicht neidig sein, und auch die Lehrer habens nicht immer leicht. Dennoch bemerkt man, in unserer Gegend, das sie großteils in gesicherten finanziellen Verhältnissen sind. Keine Erhöhung sagt nichts aus, es kommt auf die Ausgangslage drauf an. Auch finden sie leichter eine Partnerin, im Gegensatz zu einem kleinen Bergbauern, die sind oft zum Zölipat verurteilt.


Christoph38 antwortet um 10-12-2013 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Lehrer im Tief
Wenn es um den Verdienst geht, kommt es bei den Lehrern wie bei jeder anderen Berufsgruppe auf beide Faktoren an:
- Ausgangsgehalt u.
- Erhöhungen

Bei den Pensionisten war es oft so, dass zu hohen Pensionen oft nur Einmalzahlungen und/oder niedrigere Zuschläge gekommen sind. Dies ändert nichts daran, dass bei hohen Pensionen auch relativ geringere Erhöhungen mehr Geld ausmachen. In der Debatte/Leserbriefen berufen sich vor allem Pensionisten mit hohen Einkommen auf ihre geringen Erhöhungen, während zu den Bezügen keine Angabe gemacht wird. Dezent verschwiegen wird stets, wie sich auf Basis günstiger Altregelungen die hohe Pension ergeben hat, mit einer Verzinsung der einbezahlten Beiträge die jeden hartgesottenen Spekulanten blass werden lassen.

Dies wird im öffentlichen Dienst u. bei den Lehrern nicht anders sein. Selber würde man wahrscheinlich gleich argumentieren. So ist der Mensch nun mal, er nimmt gerne mal mehr, bevorzugt ohne Diskussion und leistet gerne niedrigere Beiträge, wo es ums einzahlen geht.


MF7600 antwortet um 10-12-2013 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fallkerbe
folgeschäden von haider? oder folgeschäden von pröll?


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