Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....

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helmar 08-12-2013 10:25 - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
....wenn sich die Nachbarn belästigt fühlen. Zumindest in der Südoststeiermark scheinen fallweise sehr dünnhäutige Mitmenschen zu wohnen welche gleich mal den Anwalt oder auch die ORF-Medien in Bewegung setzen. So mancher Schweinemastbetrieb kann davon ein unerfreuliches Lied singen, wenn Anrainer, manchmal auch in den Beiträgen der TV-Sendungen als zugezogen an der Sprache zu erkennen, gegen diese mobil machen..........nun verläßt der Schlager singende Pfarrer Franz Brei seine bisherige Pfarrgemeinde. Laut einem Interview in der Kronenzeitung soll "Neidern" das Glockengeläut zu laut sein und manchen seine Lourdesgrotte nicht zu passen. Dazu wäre schon mal die Frage zu stellen.....gibt es nicht schon das Glockengeläut und die Schweinställe seit wohl hunderten von Jahren? Gegner von entweder Schweinställen oder Glockentönen argumentieren von Auswüchsen weil die Ställe größer werden oder vielleicht öfter als früher geläutet wird. Nun meine Frage ans Forum und die Leute aus dieser Gegend:
Stinkt es wirklich mehr als früher und sind die Glocken lauter geworden?
Schönen Sonntag noch....Helga


179781 antwortet um 08-12-2013 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Die Glocken läuten wohl gleich wie früher. Stinken tut es dort wo es stinkt konzentrierter, weil mehr Tiere auf einem Platz sind. Aber wie du schon geschrieben hast, aufs Land ein Haus bauen, weil es billiger und vielleicht schöner ist, dort zu wohnen und dann draufkommen, dass einem die Nachbarschaft nicht passt ist halt eine hinkende Geschichte.

Gottfried


dorni antwortet um 08-12-2013 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Solange gebaut wird ist alles in Ordnung, erst dann fangen meistens die Probleme an.



ZMureck antwortet um 08-12-2013 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Wer verkauft die Baugründe für neue Siedlungen am Land ?

Natürlich der Landwirt in der Nähe, damit er seinen Saustall / Hendlstall e.t.c. um ein vielfaches
erweitern kann.
Dann wird mit der gewohnten Intelligenz drauflos produziert = Leute das geht so nicht.
Da hat eine stinkende Dorfzentrale nichts zu suchen.
Ich würde den Farmern 5000 Schwänze zählende Stallungen bauen lassen , jedoch wenns
stinkt pro Tag € 1000,-- Geruchspönale für die Nachbarn und beim Gülle Ausfahren € 5000,--
Stinkpönale für die Gemeinde zusprechen.

Nichts wird zusammenbrechen, sondern diese Leute werden dann gezwungen , das Organ welches im
Kopf sitzt zu aktivieren.
Werds sehen, dann stinkts auf einmal nicht mehr.




ZMureck antwortet um 08-12-2013 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Ja der Brei hat sicher vieles für die Gemeinde getan (vielleicht ist Ihm der Ruhm auch ein wenig in den
Schoß gefallen).
Dafür zolle ich Ihm Anerkennung !
Er hat jedoch nicht verstanden, daß in einem Ort auch andere Interessen vorkommen.
Er ist davongelaufen = die einfachste und primitivste Art.

Da gibt is viele Ortszentren mit Beherbergungsbetrieben rund um die Kirche.
Da bimmenln die Glocken die ganze Nacht zu jeder 1/4 Std und noch intensiver zu jeder Stunde.
Wennst das nicht gewohnt bist wachst spätestens um 3 in der Früh auf ohne einer Chance wieder
einzuschlafen.
Habe den dortigen Pfarrer einmal darauf angesprochen ob es möglich ist , die Glocken zwischen
22.00 Uhr und 05.00 früh abzustellen. Jetzt nach 3 Jahren läuten diese noch die ganze Nacht und
die Beherbergungsbetreibe schließen einer nach dem anderen, denn neue Gäste kommen immer
nur eine Nacht und dann sind diese für immer weg. Stammgäste gibts schon lange nicht mehr.
Wenn man sich in manchen Kirchen umsieht , werden Skulpturen und Bilder von Totschlag, Mord und
Folter gezeigt.
Ich werde einfach das innere Gefühl nicht los, daß diese Leute ein wenig , nach diesen
Aushängeschildern , nit der Bevölkerung spielen.

Gut daß sich einzelne Personen dagegen wehren.


wickinger83 antwortet um 08-12-2013 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
ZMurek!

scheinbar stinkt dir die Landwirtschaft zu viel und die Kirche kanns dir wohl auch nicht recht machen. Billiges schweinefleisch wirst schon fressen und ein Grab wirst wahrscheinlich auch mal brauchen.
Ich forciere jetzt nicht industrielle Landwirtschaft, aber auch du könntest das Organ im Kopf mal einschalten.
Glaubst du dass die meisten Bauern aus Gier und Neid aufstocken?
Der freie Markt macht das mit uns Bauern! Billiges FRESSEN macht WÄHLERSTIMMEN! So wird nunmal das spiel gespielt, andere machen mit, andere werden es lassen.
Auch mir passt so einiges nicht, vielleicht habens den schweinestall wircklich zu nah ans Dorf gebaut, aber immer dem gierigen Bauern die schuld geben läuft halt auch nicht.
mfg wickinger


Joe_D antwortet um 08-12-2013 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
ja, der Mensch entscheidet mehr beim Griff ins Verkaufsregal als er glaubt ....und zweitens als er denkt;-)


anderson antwortet um 08-12-2013 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Hallo,
mir kommt immer vor, dass diese lästigen Typen eh nirgendwo in Ruhe wohnen können. Auf dem Land sinds die lärmenden und Gestank verursachenden Bauern, gerne auch Kuh- und Kirchenglocken, die sie stören. In günstigen Siedlungen ists die Bahn oder Straße und auch gerne Gewerbebetriebe und in der Stadt halt der Nachbar.
Aufgrund des geistig eingeschränkten Rechtsverständnisses hat der dann aber Recht und darf dann per Nutzung unseres Rechtssytems jedem gehörig auf die Nerven fallen.
Ich hatte drei Jahre lang so einen Quälgeist im Nachbarhaus, der die Polizei auf der Kurzwahltaste hatte. Melkmaschine zu laut- am Sonntag einen Siloblock geholt- Traktor im Stand laufen lassen- Kühe mit Glocken 2 Stunden im Stall- Strasse morgens um fünf geräumt----> Polizei im Hof.
Heubelüftung an- Misthaufen stinkt- Blätter vom Baum in seiner Einfahrt und auf der Strasse----> Klage.
Das Haus in dem er eingemietet war gekauft und den Kasper samt Anhang auf die Strasse gesetzt. anderson 1: Kasper 0
mfg
anderson


sisu antwortet um 08-12-2013 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
wickinger ja genau die anderen sind schuld, Fakt ist wenn der Grundeigentümer nicht verkauft dann kann auch niemand dort bauen. Gezwungen wird niemand billiges FRESSEN zu produzieren, man bekommt das was der Markt hergibt.



Johannfranz antwortet um 08-12-2013 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
..........."vielleicht habens den schweinestall wircklich zu nah ans Dorf gebaut, "...........

oder die Anderen ihre Häuser zu nah an den schon lange vor ihnen gebauten Schweinestall........


Steira antwortet um 08-12-2013 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Hallo,
@ZMureck
Wohnst du in Unterlamm weil die diese Situation so beurteilst???
WENN NICHT!!!! DANN ERSPAR DIR DEINEN KOMMENTAR!!!!
Ich habe selber einen Beherberungsbetrieb und von deinen Aussagen stimmt halt mal gar nix!!!!!

MFG EIN UNTERLAMMER

MFG A STEIRA


Restaurator antwortet um 08-12-2013 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
nachdem heutzutage das sozialamt der maria und dem josef ihren kleinen jesus notfalls mit polizeigewalt abnehmen würden weil ein stinkender stall und dermassen dreckige verhältnisse dem kindeswohl abträglich sind, wundern mich bestimmte aussagen von sogenannten "aktivbürgern" überhaupt nicht.
aber ich stelle fest, dass man offenbar nur die mindestgrösse an hirnmasse unterschreiten muss um ganz von selbst ein selbstgerechter, allwissender querulant zu werden.
in diesem sinne einen
schönen 2. adventsonntag



jagl antwortet um 08-12-2013 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Wohlstand!!
Früher warn mit Glockngeläut und Vieh-bzw Schweinhaltung
am Land alle Zufrieden.!!
Heute wollen alle nur ihre Ruhe und nichts mehr mit Tradition
und Landleben zu tun haben!!
Wie mein Vater immer sagt: " Die Zeiten müssen noch viel schlechter
werden !! Damit die Leute wieder wissen was wichtig ist "!!


ZMureck antwortet um 08-12-2013 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Hallo Leute,
Was früher war ist Geschichte.
Es ist nur das HEUTE und MORGEN wichtig.

Was ist Tradition?
Vielleicht haben die Würdenträger der kath. Kirche auch Ihre jahrhundertelangen Taten als
Tradition in Ihrem Sinne gesehen. Auf einmal war diese überholt und das ganze( P.ff) ist
aufgeflogen.
Wenn ein junger nur das nachplappert was der Vater sagt, hat er schon den Kriechgang eingelegt.

Lassen wir die Leute, welche Ihr Wissen zum Wohle der Menschen einsetzen in Ruhe arbeiten, dann
wirds sicher nicht schlechter.




Fallkerbe antwortet um 08-12-2013 15:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
@jagl
da jammern die Bauern jetzt schon die ganze zeit, wie schlecht die zeit doch sei, und dein Vater wünscht sich noch schlechtere zeiten? Woran liegts?

Oder wünscht man die schlechteren zeiten nur den anderen?
Waren früher die leute am land wirklich alle zufrieden? gibts dafür belege? Oder ist das die allgemeine verklärung der guten alten zeit?




jagl antwortet um 08-12-2013 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Ich kenn keinen in Österreich (kranke ausgenommen) den es schlecht gehen müsste!!


helmar antwortet um 08-12-2013 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Nun, was die Schweineställe angeht.....wenn jemand in deren Nähe baut oder sich ein Haus kauft, und danach dann zum Kadi rennt, in der Hoffnung dass der Stinkebauer sein Werkl zudrehen muß, dann finde ich dass auch mal die hohe Gerichtsbarkeit die Frage stellen müßte wer da wohl zuerst da gewesen ist.
Und was die Kirchenglocken betrifft so könnte man doch auch einen Kompromiss finden wenn man das auch möchte.....6 Uhr morgens (da gehen viele Nachtschichtler erst schlafen), 12 Uhr mittags wird's die auch nicht wirklich stören, und um 18 Uhr tut sich noch genug um auch noch das Geläute auszuhalten. Und wenn zu Begräbnissen, Papstwahl und dergleichen geläutet wird, kann man das auch tolerieren. Das Beläuten der Geisterstunde sollte aber ruhig eingestellt werden. Das nervt nämlich.....zumindest jene welche sonst nicht das Vergnügen haben. Z.B. Landeinschichtbewohner, wenn sie in einem Krankenhaus in der Stadt liegen.......
Mfg, Helga


bioholzkohle antwortet um 08-12-2013 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
@ jagl
Dann bist noch nie aus dem Haus gegangen und hast deine Augenbinden noch nie abgenommen.


rbrb131235 antwortet um 08-12-2013 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
@ bioholzkohle Bitte erkläre einmal, wo du ständig ausser Haus, ohne Augenbinde, diese große, nicht selbst verschuldete Armut in Österreich siehst. ( in Vergleich zur restlichen Welt )

rbrb13


golfrabbit antwortet um 08-12-2013 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Armut und Armut können sehr verschiedene Paar Schuhe sein.
In Österreich bezeichnen sich Leute als arm weil sie sich keinen Urlaub, kein Auto, nicht das neueste Handy usw. leisten können.
Es gibt aber auch bei uns Menschen die tatsächlich arm in eigentlichen Wortsinn sind. Da wird ein defekter Herd, ein langer kalter Winter, der Schulausflug eines Kindes usw. zum echten Problem.
Während sich die Ersteren meist sehr gut zu helfen wissen, muß man Zweiteren oft noch helfen wenigstens Hilfe anzunehmen - besonders Ältere(auch Bauern) verwinden den vermeintlichen Gesichtsverlust der Hilfsbedürftigkeit nur schwer.
Die 3. Form der Armut, also die erschreckende Vereinsamung vieler alter (aber sicher auch junger) Menschen ist wahrscheinlich in Österreich die am häufigsten anzutreffende und eigentlich durch uns alle am leichtesten zu behebende Form - da wären wir alle sehr gefordert.


rbrb131235 antwortet um 08-12-2013 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Hallo tria, ich mag von Blindheit geschlagen sein, ganz sicher aber nicht von Charakterlosigkeit, du weißt schon was ich meine.
Nachdem du dich aber für eine an Bioholzkohle gestellte Frage verantwortlich fühlst, bitte auch an dich,
Wo fängt bei dir Armut an ?
Für meine Begriffe fängt Armut an, wenn man friert und hungert, aber sicher nicht wenn man die Rechnung für seinen Fendt Vario nicht bezahlen kann.

rbrb13




rbrb131235 antwortet um 08-12-2013 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Hallo golfrabbit. Zu Punkt drei deiner Aufzählung, gebe ich die uneingeschränkt recht.

rbrb13


Restaurator antwortet um 08-12-2013 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
armut, @tria, definiert sich aus dem mangel an grundbedürfnissen: mangel an essen, kein dach über dem kopf, mangel an kleidung und gesundheitsversorgung.
diese echte armut wird man bei uns in österreich - im verhältnis zur einwohnerzahl - nur selten antreffen.
die selbsterzeugte armut weil kredite bedient werden müssen damit das bisschen was man hat nicht den bach runter geht, die findet man im vergleich sehr häufig.


bioholzkohle antwortet um 08-12-2013 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
@rbrb13

Jagl schreibt; ich kenne keinen in Österreich den es schlecht gehen müsste.

Du schreibst: für meine Begriffe fängt Armut an, wenn man friert und hungert, aber sicher nicht wenn man die Rechnung für seinen Fendt nicht bezahlen kann.

Ich glaub aber das da schon ein Unterschied ist. Es gibt in Österreich genug Rentner, unschuldig geschiedene , alleinstehende und alleinerziehende Mütter und Väter die kaum soviel zum Leben haben. Schicksalschläge in Familien durch Unfälle oder nicht von Menschen verursachte Ereignisse wo meist keine Versicherung , Krankenkasse oder sonst irgendwer einspringt.



jagl antwortet um 08-12-2013 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
@bioholzkohle;
für jenen Menschen in Österreich, die wirklich Hilfe finanzieller Natur benötigen , gibt es doch einige Möglichkeiten.
Leider wird diese Hilfe oft von den falschen Personen in Anspruch genommen.
Vielleicht sollten wir uns ja auch ab und zu etwas mehr Zeit für unsere Mitmenschen nehmen!



Fallkerbe antwortet um 08-12-2013 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....

Wer noch eine gute adresse sucht, um Hilfe in der Region zu leisten, z.b. statt der wegwerfgeschenke für Kunden:


https://lions.at/
https://lions.at/en/lions-in-oesterreich/distrikt-west.html

die sind sehr regional organisiert und soweit ich das beurteilen kann, sehr vertrauenswürdige Funktionäre.
Kurze wege und eine übersichtlich verwaltung sorgen mm dafür, das die hilfe auch "ungekürzt" ankommt.
Was man ja bei Spenden an Religiöse Organisationen oftmals leider bezweifeln muß.




Restaurator antwortet um 08-12-2013 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
@tria:
nur um nicht missverstanden zu werden:
die uroma, die sich die reparatur ihres daches oder einen neuen ofen nicht leisten kann leidet letztlich an der wohnraumversorgung,
die familie mit dem schwerstkranken kind dem bestimmte therapien verweigert werden,
usw.
ja, das ist armut im ursprünglichen sinn.
aber das sind keine flächendeckenden zustände.
und das sind auch nicht jene leute die beste sozialarbeiterische betreuung inklusive aller ihnen zustehenden förderungen bekommen.
wobei: oft würde eine fachliche beratung durch diplomierte sozialarbeiter reichen um einiges aus der welt zu schaffen. nur: diese fachkräfte erreichen ja hauptsächlich das "auffällige" klientel.
hier wären die bürgermeister und pfarrer gefragt diese verbindungen herzustellen und gegebenenfalls druck zu machen.
es kann nämlich nicht sein, dass man einer alten frau ihren brennholzvorrat ofenfertig bringt, einer krebskranken bettlägrigen frau massagen finanziert und das geld aus den sozialtöpfen für die betreuung der kinder von asozialen draufgeht und arbeitsfähige leute heizkostenzuschüsse, wohnbeihilfen bekommen weil sie - um nicht aus den förderungstöpfen rauszufallen - das familieneinkommen bewusst niedrig halten.
hier gibt es sehr wohl einen recht grossen anteil an selbst gewählter armut in österreich die durch unterstützungen sehr gut beseitigt wird.


Manne antwortet um 08-12-2013 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
@ helmar
Schon interrasant zu sehen wie sich ein Beitrag von Dir hier
im Forum seine Kreise zieht.
War das eigendlich Deine Absicht oder hat sich das so
gegeben.
MFG
Manne


helmar antwortet um 09-12-2013 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
Hallo Manne...eigentlich warte ich immer noch auf Antworten aus der Gegend...also ob es wirklich so bei den Schweinebetrieben stinkt wie in den Fernsehsendungen "Konkret" und "Bürgeranwalt" von Anrainern behauptet wird und ob in Unterlamm wirklich so oft und laut die Glocken läuten.
Mfg, Helga


DA CHEF antwortet um 09-12-2013 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben.....
@ zmureck: bezüglich Brei am Anfang als der Pfarrer zu singen begonnen hat und viele Touristen den Ort gepilgert haben hat es auch niemand gestört. Jetzt wirft man ihn vor die Tür....... Wünsche Pfarrer Brei das er wieder wo erfolgreich Fuß fassen kann.

bezüglich stinkende Tierhaltung: ich hoffe du wohnst nicht am Land....... lebst in der Stadt und frisst nur Fleisch von Demeter-betrieben damit du nicht auch die heimischen Bauern durch billigen Fleischeinkauf zu Massentierhaltung treibst.



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