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rbrb131235 27-11-2013 17:42 - E-Mail an User
Wald u. Jagd
Mich wundern die Widersprüche schon, die hier andauernd zum Thema Wald und Jagd abgegeben werden.

Einerseits werden die Jäger ständig als schießwütige " Deppen " hingestellt, andererseits wird der zu hohe Wildbestand beklagt, der unsere Wälder kahl frisst, weil sie scheinbar den Abschussplan nicht einhalten.

Wie sollte das Problem gelöst werden ?

rbrb13 ( Waldbesitzer und Nichtjäger )


fgh antwortet um 27-11-2013 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald u. Jagd
@rbrb13:

Dieser Widerspruch ist ganz einfach erklärt:
Ein Jäger ist ein schießwütiger trophäengeiler Depp. Damit der Jäger nun viele schöne Trophäen zum Angeben schießen kann, muss der Wildbestand erst einmal erhöht werden.


Restaurator antwortet um 27-11-2013 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald u. Jagd
das, @rbrb13, liegt daran, dass sich hier hauptsächlich die betroffenen jener gebiete zu wort melden wo die jagd nicht optimal funktioniert.
ich bin mit unserm jagdpächter sehr zufrieden und damit du ein reh sehen willstmusst du entweder passend wohnen oder wissen wo sie wechseln oder austreten.
so 2km von mir weg (dieselbe jagspacht) wurden in den letzten jahren stück für stück riesige flächen ausgeschlägert. es erfolgten keine pflanzungen, es kommt nur der anflug zum tragen. die ersten wieder bewaldeten flächen weisen ein schönes, typisches laubwaldbild auf.
auch die einzelnen, kleinen parzellen, auf denen vor etwa 15 - 20 jahren fichte in monokultur gesetzt wurde weisen de fakto keine schäden auf.
auch andere mir bekannte jagden sind gut bis sehr gut geführt.
lediglich zwischen fehring und der ungarischen grenze hab ich vergangenes jahr auf einem kleinen wiesenstück innerhalb 400m 8 rehe gesehen.
und die hier so schreiben werden eben die sein, die eine solche situation haben.
ändern wird sich das erst mit der nächsten jägergeneration, bzw. mit einem jagdpächterwechsel.
bei uns war das auch so.
die vorletzte generation hat sogar mit der läufigen jagdhündin eine spur für den nachbarhund gelegt und ihm das tor aufgemacht. wie er nach ist - bumm.
die letzte generation hat fasane ausgesetzt und nur rund um mein haus waren an die 10 rehe.
da hab ich auch nicht viel anders geschimpft ;)
und in manchen gegenden soll es bestimmten \"hohen\" herren ja auch noch gar nicht gesagt worden sein, dass die leibeigenschaft schon lange abgeschafft wurde.

@fgh: dass dich so eine situation als obstbauer doppelt und dreifach trifft ist nachvollziehbar. aber du solltest deinen grant nicht an einer nicht greifbaren, namenlosen gruppe festmachen, gegen die kannst du auch nicht vorgehen. stell deinen blick scharf damit du die verantwortlich namentlich bezeichnen kannst. und hoffentlich ist es dann nicht z.b. dein urologe ;)



Woodster antwortet um 27-11-2013 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald u. Jagd

So wie es jetzt ist, sind die Kleinwaldbesitzer die Deppen.
Bei uns in der OstSteiermark zumindest.
Ohne Zaun null Chance.

Ich würde soweit gehen, dass die Jagd komplett freigegeben wird.
Das Wild (Jagd-Zuchtvieh) auf eigenem Grund kann der jagen, dem der Grund gehört, oder der vom Grundbesitzer direkt beauftragt wird. Funktioniert in andern Ländern ja auch. Ohne Probleme.



fgh antwortet um 27-11-2013 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald u. Jagd
@Restaurator: Ich habe nur sachlich erklärt, wie schießwütig mit überhöhtem Wildbestand und Deppen zusammenpasst. Dass es auch gute Jäger gibt, sollte wohl jedem klar sein - in die Schlagzeilen kommen nun mal nur die Deppen....


moondog antwortet um 29-11-2013 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wald u. Jagd
Die wahren Deppen sind Bauern die NICHT jagen gehen.


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