Antworten: 18
dorni 23-11-2013 09:18 - E-Mail an User
Vermessung
Nach mehreren Schwierigkeiten mit Grundstücksnachbarn wegen des Grenzverlaufes möchte ich meine Grundstücke vermessen lassen.
Macht das auch die Agrarbezirksbehörde oder muß ich zu einen Geometer?
mfg dorni


Trulli antwortet um 23-11-2013 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
Deine Frage kann ich nicht beantworten, aber....
Du solltest dich vorher mit den Nachbarn einigen, das das Vermessen dann die gültige Grenze ist!
Ist das Grundstück noch nicht im Grenzkatatster, sondern nur im Grundstücksverzeichnis, dann ist die aktuell bewirtschaftete Grenze die gültige! Ein einseitiges Vermessen ist für die Nachbarn belanglos!

mfg


textad4091 antwortet um 23-11-2013 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
Rufs't bei der Agrarbezirksbehörde an und frags't nach- Die Mitarbeiter dort sind auch nur Menschen ;)
Vorhandene Grenzen Aufmessen und Erfassen tun's sicher, auch dabei is Vermessung bei Grundstücksverkauf (Innerhalb der Land- und Forstwirtschaft), zwecks Grenzataster denk ich wohl;

Aus welchem Bundesland bist denn?

Ansonsten gilt dasselbe was Trulli bereits geschrieben hat- Bevor der Nachbar einen Brief oder Anruf von der ABB bekommt, red besser vorher mit ihm und einigt euch auf eine Grenze ;)



barneyvienna antwortet um 23-11-2013 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
Hallo dorni, ein Tipp wegen den Vermessungskosten: einige Dich vorher mit dem jeweiligen Nachbarn, dass Ihr
BEIDE die Grenze vermessen lässt (schließlich hat er ja auch Nutzen davon), dann zahlt er nämlich die Hälfte mit.
l.G. Hermann


dorni antwortet um 23-11-2013 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
Wir haben uns geeinigt und auch Grenzsteine eingegraben, nun möchte ich diese vermessen lassen um mich abzusichern.
Bin aus NÖ.
mfg


praesident antwortet um 23-11-2013 16:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
dann hast du deine Frage falsch formuliert.
Du hast die dich mit deinem Nachbarn zwar geeinigt, aber du bezweifelst die Richtigkeit der Grenze.
Warum hast du dich dann geeinigt?
Wird dir wohl nicht überbleiben als die Fläche vermessen zu lassen (im Beisein des Nachbarn!)
Ob er auch dazuzahlt wirst eh sehen.


soamist2 antwortet um 23-11-2013 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
grat. tria

einen geometer zu finden der um € 300 ein grenzstück zu vermisst ...
da dürfte wohl bestenfalls ein lehrling am werk gewesen sein

im übrigen - eine einseitige vermessung ohne das mit dem jeweiligen nachbar abgesprochen zu haben ist in etwa so sinnvoll wie eine kopfwehtablette bei durchfall einzunehmen





bioholzkohle antwortet um 23-11-2013 18:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
@soamist2
Ich kenne tria sehr gut. Da bin ich mir 100% sicher das es Kopf und Fuss hat was er macht.
Das was er schreibt kannst glauben.

Bioholzkohle


textad4091 antwortet um 23-11-2013 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
@ tria: Wie lang war denn der Geometer am werkeln? Also jetz nur bei dir das Vermessen? Die ABB nimmt ma eher dann, wenn ma ein wirklich großes Projekt hat (Agrargemeinschaft- Regulierung usw. ...), bei den von dir oder auch dem TE genannten Fall wird's von der Zeitdauer sicherbesser sein, einen Vermessungstechniker kommen zu lassen


Restaurator antwortet um 23-11-2013 18:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
300€ für 16 punkte .... muss a freund oder vereinspartner sein, is ja a echtes schnäppchen.
ich hab für eine 400m lange grenze 800 euro bezahlt, waren 12 punkte, durch die krümmung mussten 2 hilfspunkte eingemessen werden.
zur eingangsfrage:
wenn ihr das einvernehmlich abgesteckt habt lass es einfach vermessen. manchmal gibt es - so wie bei mir - zentimetergenaue pläne aus den 1920ern oder etwas später.
wenn die vermessung mit eurem abstecken einigermassen übereinstimmt is die sache eh gegessen.
wenn nicht, dann muss der, der mit dem grenzverlauf nicht einverstanden ist klagen. aufhalten kann er die sache nicht.
strittige flächen werden dann vom gericht nach der letzten üblichen benutzung zugesprochen. wo das nicht eindeutig bewiesen werden kann teilt das gericht die strittige fläche zu gleichen teilen auf die parteien auf.
in so einem fall sollte man sofort allfällige servituten verbüchern lassen, oft betrifft so eine strittige fläche einen der grenze entlang verlaufenden weg oder einen als zufahrt genützten wiesenstreifen.
es könnte aber auch mindestabstände von gebäuden zur nachbargrenze verändern, so das ein bauwerk plötzlich zu nahe oder auf der grenze steht. zumindest beim abbruch und neubau könnten sich da schwierigkeiten ergeben. also auch in so einem fall das gleich vertraglich mitregeln, ebentuell das traufenrecht sichern, usw.


schellniesel antwortet um 23-11-2013 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
Tria hat mir da auch schion vor jahren den tipp gegben nur..
ich muss wohl warten bis zum Ableben des Nachbarn den eine Einigung ist nicht möglich...
Da hab ich ca 500m (Acker/wald schwieriges terain) wo jeder Grenzstein "verschwunden" ist...

Auch rings um die dorfkappelle haben "wir" nun schon quirks mit dme NAchbarn seit der Renoviereung der Kapelle wollten wir (Kappelenausschuß) das Grundstück in Gemeindebesitz Übergeben 95% stehen auf meinem Grund 5% beim Nachbarn keleines Böschungsstück... wo es auch eine Abtrittserklärung seiner Vorfahren gibt allerdings nix beglaubigtes... nachdem schon Kammersäkretär Bgm und Kappelenvorstand sich mehrmals zur Grenzfeststellung da getroffen hatten kamms dann fast zu Einigung bis er sich wieder quer legte... dauert jetzt schon das 4 Jahr an derzeit ad acta gelegt!

Ich selber bin seit meiner Übernahme schon am murksen mit ihm... nachts beim pflügen lautstarkes Gefecht mit ihm usw...

Gebe ich 1 Meter nach(weil ich endlich mal Einigung will um danach zu vermessen) will er 2m haben alles was man einbringt streitet er ab...

Einfach schwierig!

Will hier nicht das Ursprüngliche thema in die irre führen aber weiß wer ob man irgendeine chance hat da endlich Klarheit zu schaffen...

Großes Problem in der Grenzregion steht einiges an Hiebreifen Fichten BHD 60-80cm...
Lt meinen Großeltern in meinem Besitz0 lt nachbarn alle seine...

ewig können die nicht warten...

Mfg Andreas


Restaurator antwortet um 23-11-2013 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
@tria:
ist natürlich grundvernünftig, schützt aber trotzdem nicht unbedingt vor unbill (welch schönes wort ;) )
mein hausgrundstück eund einige lw flächen dazu hab ich seit den 90er jahren im digitalen kataster, alle anrainer haben damals letztlich unterschrieben nachdem zur zufriedenheit des einen ein paar lesesteinhäufen abgetauscht worden sind (was sich jetzt in der hanglage mit der beschränkten möglichkeit halbwegs finanzierbar ein neues gebäude zu errichten wegen der grenzabstände bitter rächt und vom netten nachbarn schon vorausschauend angelegt war).
trotzdem hat mich seine tochter nach ihrer übernahme nicht nur jahrelang mit briefen traktiert und einfach behauptet, dass alle angrenzenden ebenen flächen ihr gehören.
danach bekam ich eine besitzstörungsklage weil ich mein gartentor versperrt habe. eine, weil ich 3m von der grenze entfernt einen weidezaun aufgestellt habe. usw.
der damalige vermesser - ein gerichtlich vereidigter sv mit amtssiegel musste nach einer anzeige wegen amtsmissbrauch und urkundenfälschung zur einvernahme durch die staatsanwaltschaft. er hätte damals die unterschrift zu meinen gunsten gefälscht.
das vermessungsbüro wurde regelrecht gestalkt und mit briefen - auch von ihrem anwalt - massiv unter druck gesetzt.
7 mal wurde die grenze trotz digitalkataster vermessen.
dem von der richterin eingesetzten gutachter wurde ans bein gepinkelt und nochmals 2x vermessen.
zum schluss wurde sogar dem bundesvermessungsamt unterstellt einen der fixpunkte bewusst falsch gesetzt zu haben.
der gegnerische anwalt hat es offenbar als herausforderung gesehen, dass er diesen verbindlichen kataster aushebeln kann und dank ihm ist es dann teilweise mehr als tief gekommen.
auch wenn es zwischendurch manchmal schon nicht mehr so ausgesehen hat, so hat letztlich doch die gerechtigkeit durch alle instanzen gesiegt und die dame sogar ein betretungsverbot für mein hausgrundstück bekommen.
ohne diesen grenzkataster wär ich nur schwer bis gar nicht ohne grundstücksverlust davongekommen.


schellniesel antwortet um 23-11-2013 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
Danke restaurator fürs Mail!

Mfg Andreas


dorni antwortet um 23-11-2013 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
Genau das ist es was ich will tria, ruhig schlafen!
Auch wen ich alles selbst bezahle, das ist mir die ganze Sache wert!!

mfg


Josefjosef antwortet um 24-11-2013 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
Hm schellniesel,

du kennst eh den Spruch: Frechheit siegt.
In deinem Fall wäre zu überlegen, die Bäume umzuschneiden.
Du bist dir je rel. sicher, dass sie auf deinem Grundstück stehen.
Dann muß dir der Nachbar nachweisen, dass die Bäume eigentlich ihm gehört hätten,
und er trägt dann das Risiko, die Vermessung allein bezahlen zu müssen.
Bei diesen Typen ist es immer schwer, eine Lösung vorab zu finden.
Am besten vor vollendete Tatsachen stellen. Die Gier treibt so manche Blüten.
gruß
Josef



schellniesel antwortet um 24-11-2013 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
@josefjosef

Tja der typ is a bisserl schwer ein zuschätzen und bevor der dich verklagt oder rechtliche schritte einleitet zündet der dir vielleicht nach so einer Aktion sogar die Hütte an.... zutrauen würd ich es ihm fast..

Aber soweit kommts net wenn der nur in der Region der Fichten a Motorsäge hört is der in kürzester zeit auch da... udn wenn ich zuhause bin, und hör was,geh ich auch schauen.... du siehst das Vertrauen ist Groß! ;-)

Bei einem anderen Nachbarn hat er schon mal einen Baum gefällt und weggeräumt mit viel Streiterein hat er den wieder rausgerückt weil war ja eh seiner, nur alle anderen Nachbarn machen ihm ja den Grenzverlauf immer wieder streitig...
und ein anderer hat einen Randbaum auf seien Wiese Rausgeworfen (kleine Eiche allerdings ohne zu fragen, aber die Antwort ist nein weil ich hab auch schon mal gefragt) da er auch nur an We zeit hatte wollte er sie eine Woche drauf dann aufarbeiten.. keiner mehr da! War nicht mehr auffindbar... Spuren führen aber zum Hof des höchst verdächtigen Nachbarn!
Der Baumbesitzer geht auch net streiten mit dem...
zu mir hat der andere Nachbar nur gesagt "und wenn er des erste Holzscheitel von dem Bam einheizt soll ihm der Kessel um die Ohren fliegen..."

Was relativ sicher heißt bín meienm fall: bei einigen Bäumen bin ich mir eben nicht 100% sicher einige könnten direkt auf der grenze stehen! Das Angebot das wir diejenigen die zweifelhaft sind uns dann aufteilen lehnt er strickt ab... Weil sind ja alle seine!

´Daraufhin hab ich ihn nur ermahnt das er nicht denken braucht das er ohne mein Wissen da auch nur einen Baum umlegen kann....

derweil is a Ruhe! holzklopf!

Mfg Andreas



Josefjosef antwortet um 24-11-2013 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermessung
na serwas, mit dieser Qualität Nachbar bist gestraft gnua!
Da bin i aber froh, dass ich keine solchen Nachbarn hab.
Vielleicht könnt ihr anderen Nachbarn ihm eine psychologische Behandlung zukommen lassen. :-)
Diese Leut haben ja irgendeinen Komplex, den sie dann kompensieren wollen, indem sie die Nachbarn ärgern.
Also:
Mein Beileid, einstweilen!
gruß
Josef





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