Keine Hofnachfolger!

Antworten: 31
sturmi 21-11-2013 12:35 - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
Vor 5 oder 6 Jahren wurde uns Bauern noch eine goldene Zukunft vorausgesagt, wir seien die zukünftigen Ölscheichs wurde in den Zeitungen vollmundig geschrieben!
Jetzt liest man wieder genau das Gegenteil, eine düstere Zukunft steht uns bevor, ja sogar die ländliche Raum ist bedroht weil viele Bauern keine Hofnachfolger mehr finden.
Aber lest selber und jeder soll sich denken was er will....
MfG Sturmi

 


freidenker antwortet um 21-11-2013 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
hallo sturmi,

mal ehrlich zählst du die oö-nachrichten zu den qualitativ hochwertigen zeitungen? Die schreiben viel wenn der tag lang is, genauso wie die krone usw.
Ein Freund aus Nö der laufend pachtflächen nimmt meinte letzte woche dass es ruhig schneller gehen könnte mit den pachtflächen weil das dahinwurschteln hat ja kein sinn.

mfg


Fallkerbe antwortet um 21-11-2013 13:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!

Profitable Landwirtschafliche betriebe werden schon in aller Regel von jemandem Übernommen.

Das bei Hobbybauern mitunter die jungen sich dagegen entscheiden, das selbe hobby zu ergreifen wie die Eltern, das sollte man den Jungen aber schon zugestehen. Ist ja auch kein drama. Und auch nicht neu.



colonus antwortet um 21-11-2013 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
Einfach toll aus Feldern Bauparzellen zu machen, voll Nachhaltig.
Mal im ernst, was erwartet sich den die Gesellschaft??? Auf der einen Seite dürfen Nahrungsmittel nichts kosten auf der anderen Seite muss sich der Landwirt jeden geförderten Euro vorwerfen lassen. Na bitte dann einfach Förderungen abschaffen und Marktkonforme Preise zahlen. Dann gibt es halt den liter Milch nicht um 0,95 Euro im Supermarkt!!!
Kein Wunder das die Landwirtschaft keinen mehr interessiert von den jungen, wenn man einen Hof übernimmt und kräftig investieren muss, jedoch nicht weiß ob es in 5 Jahren die Förderung noch gibt, da darf doch bitte NIEMAND von Planungssicherheit sprechen!!!!


Christoph38 antwortet um 21-11-2013 14:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
Die Voraussagen einer goldenen Zukunkt waren und sind stets von Politikern zu hören. Wer das auch noch glaubt, dem ist nicht zu helfen.
Der technische Fortschritt geht weiter, die Maschinen werden teurer, mithalten können oder wollen nicht alle. Daraus ergibt sich als zwangsläufige logische Folge, dass weiterhin viele Höfe auslaufen, meist beim Generationenwechsel.

Für einen Kleinbetrieb hat es auch wahrscheinlich mehr Sinn zu verpachten, als mit Grundverkäufen sich die zeitgemässeTechnisierung zu erkaufen, die über den Produkterlös nicht finanzierbar ist.
Die Tragik schlechthin stellt es nicht dar, wenn man als Arbeiter oder Angestellter seinen Mann steht und keinen Hof selber bewirtschaftet, sondern seine 5ha verpachtet.

Das größere Problem sind dabei menschlich Probleme, nicht damit zurechtzukommen, wenn die letzte Kuh aus dem Stall kommt usw.. Diese Aspekte sind nicht zu unterschätzen.
Wenn sich laut Ortschronik der letzte Nagelschmied eine glühenden Nagel in den Hals getrieben hat, so zeigt das Beispiel wie schwer Menschen die "berufliche Neuorientierung" oft fällt.


colonus antwortet um 21-11-2013 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@Christoph38

volle Zustimmung, vor allem deine Aussage über den Menschlichen Aspekt trifft den Nagel genau auf den Kopf!!!


JD6230 antwortet um 21-11-2013 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
Nicht zu vergessen, die übergeber: jahrelang wird gejammert, dass es eh nix ist, und dann, wenn dann die übergabe des Betriebes ansteht, dann soll auf einmal alles etwas sein!!!!!!



Posaidon antwortet um 21-11-2013 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
wie schon öfter gesagt: wenn´s Bauern gibt, die für Flächen mit 20 Bodenpunkten bis zu 450 Euro Pacht bezahlen nur damit sie ihren Lely ( den sie nur gekauft haben weil ihn der Nachbar auch hat) auslasten können kann ich mir nicht vorstellen, dass es so schlimm mit dem Bauern kommt!


Roz98 antwortet um 21-11-2013 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
nicht zu vergessen jene die zwar einen Job in der "Stadt" haben aber sich nicht darauf verlassen das die Welt so weiter macht.
Ich verpachte meine paar Ha. nicht. Ich genisse die Freiheit zu wissen das ich jederzeit mit etwas Saatgut mir mein Essen anbauen und das andere Essen fütter kann.



falkandreas antwortet um 21-11-2013 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@ Fallkere. Wer hat schuld wenn die Jungen das hoch subventionierte Hobby der Eltern nicht weiter machen wollen? Natürlich die LWK und der BB!


Holzknecht77 antwortet um 21-11-2013 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@roz98

volle Zustimmung !

und mit den Altbauern ist 's auch so eine Sache ,vor allem wenn du etwas anderes probieren willst!



Restaurator antwortet um 21-11-2013 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@roz98:
da samma ja schon zwei: klein, aber fein. für mich dient das ganze auch nicht nur dem vorsorgegedanken, sondern ich könnte mir es nicht leisten lebensmittel der selbst erzeugten qualität zu kaufen. würden nicht diverse vorschriften dagegen sprechen - es tät auch für einige weitere familien reichen.
im übrigen bin ich der überzeugung, dass eine möglichst extensive nutzung der kleinbetriebe und da vor allem auch der ansonsten wegen unwirtschaftlichkeit aufgelassenen flächen wie steile weiden, etc., eine sinnvolle lösung darstellen kann.
im gegensatz zu rind und schwein, wo wir einen selbstversorgungsgrad von fast 150% haben, können wir uns bei schaf und ziege nur zu 70% selbst versorgen. und die anzahl unserer mitbürger die statt schwein schaf oder ziege essen steigt auch permanent.
wäre ich 30 jahre jünger würde ich mich in einer landgemeinde darum bemühen, dass ich alle mit heutiger technik nicht sinnvoll zu bewirtschafteten flächen bekomme. die besitzer sind die plage mit dem mähen los und von einer verbuschenden fläche haben sie auch nichts. so könnte man wertvolle flächen erhalten und sich ein garantiertes einkommen sichern.


MF7600 antwortet um 21-11-2013 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@sturmi
vielleicht nicht ölscheichs... aber für halbwegs moderne betriebe die wissen was und wie sie es machen haben die guten zeiten bereits begonnen.


G007 antwortet um 21-11-2013 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@Colonus
Kennst Du nicht die 3 Felderwirtschaft?
Getreidebau
Maisbau
Wohnbau


2009 antwortet um 21-11-2013 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
hallo leute
wenn ich landwirtschaft betreiben will,gibt es immer einen weg,egal ob groß oder klein !
übrigbleiben tut auch immer etwas,es kommt halt darauf an ,ob ich davon leben will oder alles als zusatzeinkommen sehe und mit hirn investiere und wirtschafte....dies verstehen leider viele nicht,und dann stellt sich die wirtschaftliche frage.

unser dorf ist ein gutes beispiel für "keine hofnachfolger".......3 Betriebe zwischen 25 und 40 ha.
milchvieh,mutterkuh.......hofnachfolger zwischen 30 und 40 jahre ! keiner wurde bis jetzt in betriebliche entscheidungen wirklich einbezogen,jeder geht einer ausserlandwirtschaftlichen tätigkeit nach,einer hat sogar ein eigenes haus gebaut ...........und von einen tag auf den anderen sollen sie das lebenswerk ihrer eltern weiterführen ?.......warum? .........es gibt keinen grund ,sie wurden bis jetzt nicht gefragt und können daher leicht darauf verzichten.

zu den grundverkäufen.......sicherlich ein schwieriges thema,doch ich kenne selbst so jemanden.
grund verkauft ...........wohnhaus gebaut.......er ist schuldenfrei und genießt sein leben......warum nicht,man hat nur eines !

schöne grüsse 2009


mosti antwortet um 21-11-2013 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
je größer die ranch, desto höher sind sie subventioniert, mit 20ha schiebens dir net soviel in den a. !!!


mosti antwortet um 21-11-2013 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@fallkerbe; bei so an fleckerl wald gibts ja kaum fixkosten, wennst da was tuast, gibts glei was auf´d kralle!


mosti antwortet um 21-11-2013 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@falkandreas; bin mir sicher, daß kein hobbybetrieb so hoch subventioniert ist als deine ranch.!!!!!!!!!


2009 antwortet um 21-11-2013 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
hallo mosti
und genau das ist das problem vieler bauern.....größer werden und ausgleichszahlungen !
in wirklichkeit zählt der wille,die passende betriebsform,kein finanzieller größenwahn .....
größe bedeutet nicht automatisch wirtschaftlichkeit,dies liegt in den händen des betriebsführers......

schöne grüsse 2009


textad4091 antwortet um 22-11-2013 00:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
"größe bedeutet nicht automatisch wirtschaftlichkeit,dies liegt in den händen des betriebsführers"

So schaut's mal aus ... Nix do mit TurboTurbo, des bringt auf die Dauer auch nix, zumindest in den Gebieten Österreichs wo Landwirte nicht von Marktfrüchten (finanziell) überleben.




Roz98 antwortet um 22-11-2013 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
Ich glaube für den Hofnachfolger gehört differenziert in folgender Weise

1) Nebenerwerbsbetrieb
2) Vollerwerb
3) kein/Nebenerwerb mit einem Nischenprodukt

1) ist sehr schwer und mühsahm auf wirtschaftlich Tragfähige Beine für einen Vollerwerb zu stellen (Investionskosten)
Wenns beim Nebenerwerb bleibt dann verstehe das ein "Junger" keinen Sinn sich sich einen Haut-Job zu suchen und das Geld aus der Haupttätigkeit dann in die "Spaß" LW zu stecken. Wirtschaftlich postiver Nebenerwerb lebt doch vor allem von Familienunterstützung.

2) Vollerwerb
Nun ja auch hier leben viele Betriebe von der innerfamilären Unterstützung. Burder, Schwager, Onkel hilft bei den Hauptkampfgebieten.
Das bedeutet zum einen das ein Hofvorgänger sieht wie sein Betrieb "anders" geführt wird -> Veränderung ist ein Konfliktpotential.
Ausserdem ist die Landwirtschaft auch nichtmehr so "sorgenfrei" wie früher. Hier stehen sich irre Investionskosten immer sprunghafteren Einnahmen gegenüber. Im Aktienmarkt ist sowas eine Risikoanleihe. Wenn die Dort nur wenige packen, ist es töricht zu glauben in der LW springt gleich jeder mit Haut und Haaren ins Risiko

3) Nischenbetriebe
Sind meistens Hobbybetriebe. Und wenn die Jugend miterlebt die das Hobby vom Vater das Leben beeinflusst, dann wollen das viele nichtmehr.
Da muss schon einer mit den gleichen Interessen her. Für den ist so ein Nischenbetrieb dafür auch Masssgeschneidert.


Dragster antwortet um 22-11-2013 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
Hallo!

Höfe werden auch vom "net gmua kriagn" ruiniert. Mit 70 Jahren oder noch älter trotz würdiger Kandidaten nicht zu übergeben durch Hintertürchen find i a Witz.
Pensionen gehören ab gewisser Altersgrenzen bei Nichtübergabe systematisch gekürzt bzw. irgendwann
komplett abgedreht.
Fläche und Häuser hörigen Neffen oder Geschwistern am Papier zu verpachten und alles wie gehabt weiterläuft, da gehört mal ein Regulativ erschaffen.

Mit 80 auf Krücken den Mehrfachantrag von der Sekretärin ausfüllen zu lassen und sich zu empören, weil das alles so kompliziert ist - naja - leider beobachte ich so einen Fall jedes Jahr - und noch ähnliche.


Was mich persönlich bei der Hofübergabe auch noch stört, das es keinen Kurs für zukünftige Übernehmer gibt zur Information. Man findet sich oft in einer Situation nach Jahren wieder, die man gehört hat, aber sich nicht vorstellen hat können.



may antwortet um 22-11-2013 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
an Dragster
von der Kammer werden jedes Jahr Kurse für Hofübernehmer und Hofübergeber angeboten, wo Fachleute die verschiedensten Facetten der Übergabe (Rechtl., Menschlich, ...) darlegen.
War bei meiner Übernahme eine große Hilfe, dass mein Vater den Kurs besucht hat (ich hatte aus beruflichen Gründen leider keine Zeit)
unter lfi.at, Suchbegriff Hofübergabe, ...
Hans


Gewessler antwortet um 22-11-2013 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@alle: wenn ma wer sein Hof übergeben will, i namadn glatt! Bundesland is wurscht, Ausland a, Größe a, Gebirg warat fesch!
f.


sturmi antwortet um 23-11-2013 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@gwessler
Das Leben ist kein Wunschkonzert, werter Viehdokta! ;-)
MfG Sturmi


freidenker antwortet um 23-11-2013 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@sturmi

a Kolleg ausm Welser Raum sucht auch grad nach am Sacherl, vielleicht hast an Tip für ihn?

mfg


MF7600 antwortet um 23-11-2013 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!



sturmi antwortet um 23-11-2013 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@freidenker
Mein "Sacherl" vererbt ich mal weiter! ;-) Ansonsten braucht er eh nur die Makler der Region Wels anrufen, die werden dann schon was passendes finden.
MfG Sturmi



Tyrolens antwortet um 23-11-2013 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
So ab 100 ha Betriebsgröße (Eigentum) wäre ich auch für eine Übernahme bereit. Also wer was weiß...


Arni antwortet um 23-11-2013 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
Hallo!
Meine Frau und ich haben keine Kinder. Wir beabsichtigen meine Nichte mit Mann und Kindern auf unseren Hof zu holen, da wir uns gut verstehen. Unseren Hof (Schweinemast mit Ackerbau) werden wir vermutlich in 10 - 15 Jahren, zum Renteneintritt, verpachten. Unsere Nichte und ihr Mann verdienen ihr Geld außerhalb der Landwirtschaft und haben auch kein Bezug zur Landwirtschaft. Damit ein gutes Verhältnis auf Dauer gewährleistet ist, soll ein zweites Wohnhaus auf dem Hof gebaut werden. Einen fremden Hofnachfolger, außerhalb der Familie, ist für uns schwer vorstellbar, da der Hof keine zwei Familien ernähren kann. Wir sind der Meinung, dass diese Idee in Zukunft für uns gut ist. Wenn wir nichts machen, sind wir später ganz alleine.
LG Arni


Gewessler antwortet um 24-11-2013 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
@sturmi: dass die Hofnachfolge sicher schwierig ist, siehst du ja bei der "super Regierung", die wissen nicht einmal den Kassastand und wollen von sich selbst nicht einmal mehr den vollkommen überschuldeten Hof übernehmen!!?!


berndi_ antwortet um 24-11-2013 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Keine Hofnachfolger!
Hallo!!

Ich bin jetzt 22 Jahre Jung, und werd Vorraussichtlich in 10 Jahren den Elterlichen Betrieb übernehmen.
Nach dem HS Abschluss hab ich die LW Fachschule Alt- Grottenhof besucht, und auch durchgezogen- bin also LW Facharbeiter. Seit 24.9.2009 bin ich fertig- seit dem Arbeite ich am Elerlichen Betrieb mit- dazwischen machte ich den Zivieldienst über den MS in der Landwirtschaft- war in den 9 Monaten auf 5 Betrieben tätig.
Unser Betrieb umfasst 112 ha- ca. 80 ha Wald- der Rest Grünland- alles Steil Bergbauernzone 3-4.
Im Stall stehen 40- 50 Stück Vieh- 20 Milchkühe.

Meine Meinung zum Thema:
Für die Landwirtschaft braucht man einfach ordentlich Ideologie, sonst macht man das als Junger nicht. Ich muss immer da sein, Bereitschaft 24 Uhr wenn beim Vieh was sein sollte, Kein Urlaub, kein Weihnachtsgeld, kein ZA keine Überstundenzulage, also Beinhart.
Die meinsten Bauernbuben die einen Beruf erlent haben tun sich das nicht an, di bleiben im Beruf, und machen das.
Ich muss auch Ehrlich sagen, manchmal wenn zu Stosszeiten viel Arbeit zusammenkommt gehts mir auch an die Substanz, aber das legt sich dann wieder.
Das Problem ist auch, große Betrieb, wenig Leute am Hof zum Arbeiten, da helfen die vielen Maschinen auch nichts.
Frauen wollen oft ihr eigenes Geld verdienen, und Arbeiten auch nur wenig am Hof mit.

Was meine Zukunft betrifft- ich überlege auch ob ich in den nächsten 10 Jahren mal eine Arbeit annehme, wo ich zwischenzeitlich ein wenig Geld dazuverdienen kann, bis ich den Betrieb übernehme, irgendwas Handwerkliches, z.B. bei Pumpenbauer Mixer zusamenschrauben, das würd mir gefallen.
Was hilfts, ich weiß ja nicht was in den nächsten 10 Jahren kommt, wies weitergeht, ob ich den Betrieb dann Kostendeckend führen kann etc.
Bleib ich daheim, dann siehts dann schlecht aus wenn ich eine Arbeit brauche.
Den Betrieb im Nebenerwerb zu führen ist auch ein harter Brocken, das schaff ich nicht, entweder oder.

Soviel zu mir, in der Rolle eines Jungbauern.
Wie man sieht ist es nicht einfach, ich versteh die Jungen auch wenn sie sagen, nein, das mach ich nicht, wennst nicht bereit bist dafür, dann wirds nichts.

Zum schluss noch eine besondere Anmerkung: Ich würd den Betrieb gern weiterführen, auch eingiges einfacher machen, das ich es schaffe, aber was mir ein wenig- oder auch ein wenig mehr bedenken bereitet, ist- unsre Regierung, besser gesagt unsere Bauervertretung, da kommt doch fast nichts mehr Prositives was uns Bauern den Rücken stärken könnte. Die stopfen unser Steuergeld den Banken in den .....
Und bei uns wird gespart obwohls eh nicht mehr geht.

Gruß


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