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Christoph38 12-11-2013 11:13 - E-Mail an User
Wegverschmutzung
ist nicht erlaubt bei öffentlichen Wegen, wie es leider beim düngen, ausfahren aus den Feldern etc passieren kann.

Habe nun folgende Problemstellung:
ein Gemeindeweg führt vom Hang ins Tal, ca. 200 m lang
der erste Teil (100m) des Weges ist für mehrere Landwirte Zufahrt und nicht asfaltiert
durch gelegentliches Oberflächenwasser kann manchmal der Weg matschig werden

dies führt dazu dass Dreck auf den asfaltierten Teil des Weges verbracht wird, wo sich das erste Wohnhaus befindet und die aktuelle Lebenspartnerin des Besitzers stört

Ich meine nun dass es einen Unterschied ausmacht, ob ich als Bauern Dreck auf die Strasse bringe oder (nur) am Weg befindlicher Dreck ein paar Meter weitergetragen wird.


golfrabbit antwortet um 12-11-2013 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
Könnte man nicht die sich belästigt fühlende Hausfrau für eigene Zwecke einspannen und als Abhilfe dieser Situation eine Asphaltierung auch des restlichen Weges fordern? Es erscheint mir eigentlich eine Ungleichbehandlung von Gemeindebürgern wenn der Weg zu älteren (Bauern-)Häusern nur geschottert ist.


Fallkerbe antwortet um 12-11-2013 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
@christop,
da müsstest du dich an den Strassenerhalter vom Kiesweg wenden, und ihn auffordern, seinen Weg sauber zu halten.
Aber für die Anrainerin der Asphaltstrasse ist derjeniger der Ansprechpartner, der den Dreck auf ihre Zufahrt bringt.
Woher du den Dreck bringst muß sie nicht interessieren.

meine meinung




Christoph38 antwortet um 12-11-2013 18:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
@ fallkerbe
Du meinst also wenn zB ich als Bauer die Strasse verdrecke und du fährst durch den Dreck, nimmst ihn 50m mit, dass dann du der Ansprechpartner bist für die Anrainerin ?


fgh antwortet um 12-11-2013 18:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
Hätte schon gesagt, dass da grundsätzlich der Verursacher des Drecks, in diesem Fall Gemeindeweg - folglich die Gemeinde zur Verantwortung zu ziehen ist.



Fallkerbe antwortet um 12-11-2013 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
@christop38
wenn ich auf dreckigen Forstwegen oder Rückegassen rumfahre, und ich ziehe den Dreck mit meinem Fahrzeug vom Forstweg auf die Asphaltierte Gemeindestrasse, ja, dann werde vermutlich ich der erste Ansprechpartner sein.

aber ich würde an deiner stelle auch versuchen, die Strassenerhalter dazu anzuhalten, ihren schotterweg sauber zu halten.
Ob der weg aber grundsätzlich dreckig ist, oder ob der dreck auch mit den Landmaschinenreifen von den Feldern auf dem Schotterweg geschleppt wird, das müsste man vor ort ansehen.
Davon wird vermutlich auch die gesprächsbereitschaft der Strassenerhalter abhängig sein


eranz antwortet um 12-11-2013 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
Hall Christoph38,
ich kenne mich bei dieser Materie zu wenig aus, aber spielt es nicht auch eine Rolle ob das ein „Güterweg“ ist oder nicht??? Klingt für mich aber ganz danach.

Eventuell bei Agrarbezirksbehörde od. Gebietsbauamt einmal Nachfragen wie da die Rechtslage aussieht, und das ganze dann einmal mit allen Anrainern und zuständigen in Ruhe besprechen und guten Willen für eine einfache Lösung zeigen.

Beim „Auf die Barrikaden gehen“ wird’s wahrscheinlich nur schlimmer.

eranz



KaGs antwortet um 12-11-2013 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
Ansprechpartner wird grundsätzlich der sein, der den Dreck auf den Asphalt "ablädt"! Egal, woher der kommt! Wird auch schwierig sein, zu erurieren, von wo grundsätzlich der Dreck herkommt. Der Dreck, vom Schotterweg muss ja auch wo herkommen. Die Gemeindehackler werden dort sicher keinen Dreck abladen. Haben eh ihre Deponien.
Wenn ich mit dreckigen Rädern auf die Straße einfahre, fahre ich sehr langsam, bis zum Nachbarn, erst dort gebe ich ordentlich Gas! gg



Veltliner antwortet um 12-11-2013 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
Hallo

(1) Jede gröbliche oder die Sicherheit der Straßenbenützer gefährdende Verunreinigung der Straße durch feste oder flüssige Stoffe, insbesondere durch Schutt, Kehricht, Abfälle und Unrat aller Art, sowie das Ausgießen von Flüssigkeiten bei Gefahr einer Glatteisbildung ist verboten. Haften an einem Fahrzeug, insbesondere auf seinen Rädern, größere Erdmengen, so hat sie der Lenker vor dem Einfahren auf eine staubfreie Straße zu entfernen.

Ich denke, damit ist alles gesagt

Veltliner




Christoph38 antwortet um 13-11-2013 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
Danke für die Antworten.
Was am besten wäre ist klar, nämlich den ganzen Weg zu asfaltieren und Oberflächenwasser neben dem Weg in den Kanal zu leiten.


Fallkerbe antwortet um 13-11-2013 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
jetzt brauchts nur noch einen freiwilligen, der das bezahlt


Christoph38 antwortet um 13-11-2013 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wegverschmutzung
ja genau fallkerbe, wie beim Budget
Ich bin mir relativ sicher, dass die Hausfrau gerne ein paar tsd dazu beisteuert. ;-)

Obwohl sich die Regierung da leichter tut, die haben vom 40 Mrd-Loch ausgehend sich jetzt kurzerhand geeinigt, dass die Lücke nur knapp über 20 Mrd beträgt. So einfach gehts, mitunter


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