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Gartenbauer 06-11-2013 22:49 - E-Mail an User
Holzheizanlage
Guten Abend zusammen,

habe hier vor einiger Zeit mal was von einer Holzheizanlage gelesen.
Wollte nun mal fragen, ob ihr mir ein paar Informationen geben könnt, welche
Kosten da auf einen zu kommen, welche Größe man da nehmen sollte, welche Art am Besten ist, bspw. Pellets, Hackschnitzel usw. :D und inwieweit, wenn es überhaupt gefördert wird,
man eine Zulage erhält und wie viel EK man da haben sollte, oder finanziert man so etwas? :-D
Noch ein kurzer Eckpunkt, jährl. Verbrauch liegt bei ca. 30000L Heizöl.
Ich hoffe, dass ich euch jetzt nicht mit Fragen zubombardiert habe.
Ich danke Euch :-)

LG :)


browser antwortet um 07-11-2013 06:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzheizanlage
Gegenfrage wie finanzierst du die 30000 Liter Heizöl


Limpurger antwortet um 07-11-2013 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzheizanlage
Hallo,
bei dem genannten Verbrauch kommen wirtschaftlich gesehen eigentlich nur Hackschnitzel in Frage, deren preisliche Vorzüglichkeit spielt sich erst übers Volumen aus, da die Anlagen in der Anschaffung gegenüber Gas/Öl/Stückholz doch deutlich teurer sind. Grober Richtwer für die nackte Anlage mit Beschickung montiert (ohne notwendige Gebäude- / Verrohrungs- / Verdahtungs- und Kaminkosten geht bei ca. 18 000€ für 30KW los und steigt dann annäherungsweise um ca. 100€ pro KW Kesselleistung an, zB. kostet eine 60KW - Anlage ca. 21000€. Aber diese Zahlen wirklich nur sehr grob überschlägig für die nackte Anlage, von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich usw., es soll nur dargestellt werden daß der Grundpreis aufgrund der Beschickungstechnik eben relativ hoch ist (30KW-Bschickung kostet meist gleich viel wie 100KW-Beschickung, da meist auch baugleich) und die reinen Mehrkosten eines größeren Kessels sich nur anteilig auf den Gesamtpreis auswirken!
Die Brennstoffpreise sowie deren Entwicklung in der Vergangenhiet kann man hier nachlesen: http://www.carmen-ev.de/infothek/preisindizes/hackschnitzel
Ob Förderung usw. ist vom Standort abhängig, hier fördern die Länder unterschiedlich. In Deustschland zB. über einen KfW-Kredit, dieser ist dann wie alle Förderungen wiederum an Förderbestimmungen gebunden. Daher immer bevor etwas investiert wird die zuständigen Ämter usw. abklappern um nicht hinterher wegen eines Lapalien-Verstoßes hiergegen im Regen dazustehen. Die entsprechenden Links zu den Förderprogrammen haben die Anlagenhersteller oftmal auf ihrer Homepage gelistet. Zum Beispiel hatte Fröling in der Vergangenheit meines Wissens die Länderspezifischen Programme verlinkt, sollte bei anderen Herstellern wohl auch so sein. Hierzu bietet das Internet sehr viel Recherche-Möglichkeiten, diese Arbeit sollte sich aber jeder Interessent selbst machen um dann aufgrund sehr breit gefächerten Wissens einmöglichst gute Entscheidungsgrundlage zu haben. Es geht hier zumeist um eine Investition weit oberhalb des Portokassen-Inhaltes für die nächsten 20-30Jahre! Viel Erfolg wünscht
der Limpurger




Gartenbauer antwortet um 07-11-2013 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzheizanlage
Ich danke erstmal recht herzlich :-)

Also sollte man schon mit 100.000 Anschaffungskosten mindestens
rechnen? Naja bei dem Öl ist das halt eine Sache, im Moment geht es ja mit den
Ölpreisen aber wenn man das zukünftig sieht kann man irgendwann
auch nicht mehr kostendeckend produzieren, wie viel werden die Anlagen denn
in der Regel gefördert, also wenn man von der untersten Grenze ausgeht..
Und Browser, da man in der Regel immer nur 5000l bestellt kann man das
ohne weiteres aus der Portokasse bezahlen ;)

Liebe Grüße :)


Tropfen antwortet um 08-11-2013 15:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzheizanlage
@Gartenbauer, damit Du Deine Portokasse entlastet, habe ich Dir einen Tip....
Schau Dir mal diese Kurzfilme (Link) an und überleg, was diese Dir sagen können!

Bester Gruss,
Tropfen

http://www.youtube.com/watch?v=_4xGODTx1gM


Tropfen antwortet um 08-11-2013 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Holzheizanlage
@Gartenbauer, hier hätte ich noch einen interessanten Vergleich!

Da auch Pellets und Hackschnitzel nicht umsonst ins Haus schneien, finde ich persönlich die riesigen Pufferspeicher nicht sinnvoll!
Eine vernünftige, effiziente und ausgereifte Möglichkeit für Komfortwärme und Warmwasser stellt dieses System dar.

http://www.youtube.com/watch?v=EHsT9mKAjno

Legionellenfreies Warmwasser ist ebenfalls an Bord!

Gruß,
Tropfen


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