Vermögensverteilung und Zuwanderung

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praesident 06-11-2013 19:45 - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Hallo,
wieso wird das Vermögen von Österreichern die ihren Lebensstil Jahrzehnte lang aufgebaut haben immer wieder als sooo böse dargestellt. Bis zu 30 % der Personen haben einen Migrationshintergrund und können eigentlich unmöglich nach 5-20 Jahren ein Vermögen aufgebaut haben bzw. überhaupt Schuldenfrei sein. Da schafft auch kein Einheimischer.
Bei den meisten Betrieben oder Familien hat das Generationen gedauert!
Zitat eines Migranten: "Du hast soviel und wir haben nichts".
Das ganze Vermögensvergleich ist nichts weiter als die Vorbereitung auf neue Steuern, weil wir eh alle so reich sind. Kräftige Unterstützung von Caritas und Konsorten. Die unteren 30% stimmen zu, die oberen 5% haben ihr Geld sowie im Ausland angelegt, der Rest wird geschröpft.



biolix antwortet um 06-11-2013 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
ahaaaa also wegen den Zuwanderern gibts eigentlich einen "Sozialstaat"... daher hat Amrrika keinen, weil das sind dann alle "Zuwanderer".. ;-)))

ach ja und gar nicht zu reden von den 100ten Profifußballern mit Migrationshintergrund, Handballerinnen etc..

Apropos, wem stören Vermögensteuern mit sehr hohen Freigrenzen z.b. 1 Mio Euro, nicht den Durchschnittsösterreicher,
sher die "Migtanten" mit viel Kohle, die nach Ö gekommen sind.. ;-)

lg biolix


elvico antwortet um 07-11-2013 07:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Aha Biolix, bis zu 50% hohe Einkommensteuern hast du vergessen . . .
LG



Christoph38 antwortet um 07-11-2013 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Nicht jeder Zuwanderer ist arm und nicht jeder braucht Jahrzehnte um sich etwas aufzubauen. Trotzdem wird es im allgemeinen zutreffen, dass Zuwanderer sich in Österreich am unteren Ende der Vermögens- u. Verdiensthierarchie befinden.
Ebenso ist es klar, dass es tendenziell von Vorteil ist, wenn die Eltern, Grosseltern etc. schon Österreicher waren, da von deren Seite die Jungen vielfach unterstützt werden.

Nach meiner Sicht besteht Gerechtigkeit nicht darin, mit dem Umverteilungshammer zuzuschlagen, sondern vor allem darin, ob Durchlässigkeit und Aufstiegsmöglichkeiten bestehen.
Zu Zeiten des Adels war ja gesellschaftlicher Aufstieg kaum möglich.
Heute sind oft Bildung und Ausbildung entscheidend, wo Zuwanderer sicher gehandicapt sind, aber trotzdem Chancen besitzen.
Für problematisch erachte ich dabei, dass immer mehr Ressourcen für Pensionisten verbraucht werden, sodass die Gefahr gross ist, dass die Investitionen (Bildung) in die Zukunft generell und speziell bei Zuwanderern zu kurz kommen.
Die Bildung der Zuwandererkinder wäre unbedingt zu fördern, die soziale Verbesserung käme automatisch.


Fallkerbe antwortet um 07-11-2013 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Zitat biolix

Apropos, wem stören Vermögensteuern mit sehr hohen Freigrenzen z.b. 1 Mio Euro, nicht den Durchschnittsösterreicher,
Zitat ende

das ist nun wirklich nicht schwirig, sogar ein Biolix sollte da selbst drauf kommen.
es stört Leute, mit mehr als der 1 Mio Euro Vermögen.
Nun mag ein kurzsichtiger einfaltspinsel denken, das berührt mich nicht.
(und was die anderen zahlen ist eh recht, dann ist mehr Geld im Staatssäckel für unsere unrentablen subvensionssüchtigen Defizitbetriebe)

ABER:
1 alles eine frage der berechnung:
wenn Gebäude und Flächen, Baugründe, Landmaschinen usw. mit dem verkehrswert hergenommen werden, dann sind sher sehr viele landwirte davon massiv betroffen.
( Baugrundpreise in unserer Gegend 300,--€, also mit 3334m² Baugrund hast die Mio schon beisammen)

2 wenn man die inflation gedanklich mal mit einbezieht, dann ist die 1 Mio Grenze in wenigen jahren für sehr viele erreichbar- oder glaubst das dann die Freibeträge angepasst werden?


Tyrolens antwortet um 07-11-2013 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
70 ha Betrieb zu sagen wir 30.000 Euro/ha = 2,1 Mio, mit Freibetrag 1,1 Mio, sagen wir, p.a. 1% Steuern drauf, macht 11.000 Euro.


Fallkerbe antwortet um 07-11-2013 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
@president
es gibt auch einheimische die nichts haben und auch Einheimische, die es nie zu was bringen werden.
Auch solche, die das ererbte Vermögen "verwirtschaften"

Genauso gibt es durchaus vermögende und wirtschftlich überaus erfolgreiche Migranten, die entweder schon einiges Kapital mitgebracht haben, oder eben in den bis zu 5 Jahrzehnten, die sie schon in Mitteleuropa wirtschaften, erfolgreich erarbeitet haben.

Aber NEID schlägt mir von Einheimischen entgegen, fast nie von Migranten.



biolix antwortet um 07-11-2013 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
;-))) Da lache ich noch mehr.. wer in Ö hat 70 ha und mehr in Besitz.. das sind wohl eben die oberen 10 000 oder nicht mal 5% !

also wenn die nichts beitragen können, und man das ganze dann noch ( weil ich schreib es ja nur deswegen ) man es noch auf "Zuwandere" schieben muss, dann passt das gut dazu.. auch wenn es hier Mitschreiber oder einen selber trifft, das muss man sich eingestehen..

Eben gerade wegen der hohen Besteuerung auf Arbeit, udn wenns nur 0,3% sind die über eine Million besteuert wären..
wäre es ordentlich was.. ;-)

lg biolix

p.s. fallkerbe, mittelerweile "besitzt" man keine Baugründe mehr, denn, sie müssen innerhalb von 5 Jahren ( in NÖ ) bebaut werden, d.h. es kann nur Zukunftsbauland sein und da kommst max. auf 10 Euro...


Tyrolens antwortet um 07-11-2013 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Ja, du zahlst deine 11.000 Euro Grundsteuer dann wahrscheinlich noch mit Freude. Oder auch nicht, weil dir ja nix gehört, bis auf deine Unterhose oder so.

Was du halt nicht verstanden hast - es geht nicht um 70 ha, sondern um die eine Million. Bei uns im Nachbarort wurde gerade ein 6 ha Betrieb verkauft - um 2 Mio. Nicht mal besonders gut gelegen oder sonst was. Falls also nach Verkehrswert gegangen wird, wird hier im Umkreis von sagen wir mal 15 km jeder landwirtschaftliche Betrieb zur Kassa geboten werden. Kann man natürlich sagen, dass das alles Millionäre sind. Der Punkt ist halt, dass es einen kleinen Unterschied zwischen Vermögen und Liquidität gibt.

Ich weiß ja nicht, was man sich von diesem Staat erwartet, aber so lange ein Österreicher mehr als die Hälfte des Jahres einzig und alleine für den Staat arbeitet, kann mir keiner erzählen, dass wir keinen Kommunismus haben.

Bereits gewidmetes Bauland muss freilich nicht innerhalb von 5 Jahren bebaut werden. Das gilt nur für neu gewidmetes, neu im Sinne von nach der Verlautbarung des Gesetzes gewidmet.


freidenker antwortet um 07-11-2013 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
@praesident

Hallo,

also ich versteh unter Vermögensvergleich was anderes:

Bsp. : sehr steiler Wald im Wert von 10Mio € oder Wertpapiere im Wert von 10Mio€ od ein bsp eine Kunstsammlung um 10Mio€ . Obst mit dem Wald wirklich reich bist?

@Tyrolens

ein Villa in Kitzbühel in guter Lage = 2,1 Mio, mit Freibetrag 1,1 Mio, sagen wir, p.a. 1% Steuern drauf, macht 11.000 Euro.

mfg



Tyrolens antwortet um 07-11-2013 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Erbst du ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und einer Grundfläche von 1.000 m², bist du auch schon weit über 1 Mio. Verdienen tut der typische Tiroler einen Dreck. Wie soll er die Steuer bezahlen?


Fallkerbe antwortet um 07-11-2013 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
zitat Biolix
p.s. fallkerbe, mittelerweile "besitzt" man keine Baugründe mehr, denn, sie müssen innerhalb von 5 Jahren ( in NÖ ) bebaut werden, d.h. es kann nur Zukunftsbauland sein und da kommst max. auf 10 Euro...
zitat ende

@biolix,
das mag auf deine gegend zutreffen.
In ostdeuschland ist ach manches billiger als in München

in unserer Gegend kosten LW-nutzflächen in einer Lage, die in aller vorraussicht nach in Baugrund zu widmen ist halt 250 bis 300,--€ je m², das ist der Verkehrswert dieser Flächen.



Im Kern bleibt es dabei: Bestandssteuern sind eine kalte Enteignung.




Christoph38 antwortet um 07-11-2013 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Dank staatlich erzeugter Geldschwemme flüchten manche in Immobilien, was auch zur Folge hat, dass der Verkehrswert des bäuerlichen Grundbesitzes anschwillt. Die Inflation wird womöglich noch manchen Millionär erzeugen.

Der Haken an der Sache ist freilich der, dass dort wo kaum verkauft wird, dann der Preis von 1 ha (tatsächlich verkauft), dann auf 1000 ha Grund in dieser Gemeinde umgelegt wird. Kämen die 1000 ha auf den Markt (oder auch nur 20 ha), wäre der Preis wie für 1 ha niemals zu erzielen.
Durch Verknappung verzerrter Preis als Massstab für Vermögensbesteuerung, muss fraglich bleiben.


biolix antwortet um 07-11-2013 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
da siehst einmal tiroler was genau die Leute Geld haben die für ein paar ha Millionen zahlen.. und dann mach ich das noch teurer.. der so was kauft kann dann noch mehr abführen..

Fakt ist das gebunkertes Geld zu wenig, und Arbeit zu hoch besteuert ist...

lg biolix

p.s. ich würde es auch "warme Enteignung" nennen, egal, dann muss er halt ein wenig abgeben im Jahr ben das 1% und wird auch nicht arm lieber fallkerbe und muss wieder "normal" arbeiten das er sieht wie viel Lohnsteuer andere Zahlen.. ;-)

genau Christoph, das zu viele Geld, im Besitz von ganz wenigen verzerrt aber am meisten !!


Hans1900 antwortet um 07-11-2013 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Also ich halte von einer Vermögenssteuer noch weniger wie nichts. 1. die Freigrenze - fällt schon der Grossteil durch, aber die ganze Bürokratie bleibt. Wer schätzt den die ganzen Immobilien.... und es muss alles geschätzt werden damit man weis ob man über oder unter der Freigrenze ist.
Ich verstehe bis dato nicht warum die Erbschafts und Schenkungssteuer abgeschafft wurde????
Mit dem Einheitswert viel einfacher zu handhaben und wer etwas erbt oder geschenkt bekommt lebt nicht davon und kann somit auch etwas abgeben.


Fallkerbe antwortet um 07-11-2013 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Zitat Hans 1900
Ich verstehe bis dato nicht warum die Erbschafts und Schenkungssteuer abgeschafft wurde?
zitat ende

Zitat wiki
Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat mit seinen Entscheidungen vom 7. März 2007[2] die erbschaftssteuerlichen Regelungen des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes und vom 15. Juni 2007 auch die schenkungssteuerlichen Regelungen für verfassungswidrig erklärt und mit Wirkung ab dem 1. August 2008 aufgehoben, weil die Bewertungsvorschriften für Grundstücke gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen hatten. Der Gesetzgeber hat darauf verzichtet, die ihm gewährte Frist, das Gesetz nachzubessern, zu nutzen, wodurch die Erbschafts- und Schenkungssteuer ausgelaufen ist, er hat jedoch im Hinblick hierauf einige Gesetze, wie das Grunderwerbsteuergesetz oder die Bundesabgabenordnung (§ 121a BAO), angepasst und das Stiftungseingangssteuergesetz neu eingeführt. Das Aufkommen aus dieser Steuer war mit etwa 110 - 150 Millionen Euro jährlich vergleichsweise gering, der Aufwand, sie zu erheben soll aber sehr hoch gewesen sein. Ca. 130 Finanzbeamte waren zu rund 25 % ihrer Arbeitszeit damit befasst.
zitat ende


quelle Wiki

"aufgehoben, weil die Bewertungsvorschriften für Grundstücke gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen hatten."

damit ist klar, das im falle einer Vermögensbesteuerung Grundstücke mit dem verkehrswert einbezogen werden müssten. Ob man will oder nicht.










Hans1900 antwortet um 07-11-2013 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Wenn das schon nicht viel gebracht haben soll, was soll denn dann erst bei einer Vermögenssteuer und noch mehr Aufwand rauskommen?


rotfeder antwortet um 07-11-2013 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Hallo!
Das vernünftigste wäre halt, Imobilienvermögen usw gar nicht zu besteuern und dafür einen teil des Spargeldes
einzuziehen, wie der IWF neulich vorgeschlagen hat. Denn Sparguthaben ist Vermögen, das nicht gebraucht wird, oder Wie einmal einer gesagt hat: Es ändert sich für einen Sparguthabenbesitzer gar nichts, wenn man ihm das Sparvermögen wegnimmt, er muß sich nur vorstellen, er hätte noch das gesamte Guthaben.


2009 antwortet um 07-11-2013 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
hallo hans1900
zitat"wer etwas erbt oder geschenkt bekommt lebt nicht davon und kann somit auch etwas abgeben "
kann weder deiner ausführung noch logik folgen,aber du scheinst ein sehr großzügiger steuerzahler zu sein.wenn du mal was erbst oder eine schenkung ins haus steht ,gibst du mir auch was ab ????
schöne grüsse 2009

und ich glaube nicht ,das 100 mille wenig sind


Fallkerbe antwortet um 08-11-2013 07:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
@rotfeder
Bei den Sparvermögen gibt man eh schon 25% der erträge ab und zahlt zusätzlich defakto durch die inflation nochmal 3% Steuern. (auch eine art der bestandsbesteuerung, inkl substanzverzehr, da derzeit keine risikolose kapitalanlage ausreichend zins bringt, um die Inflation auszugleichen. eine form der enteignung.

das vernünftigste wäre es, die subvensionen nach dem rasenmäherprinzip soweit zu kürzen, bis zumindest eine schwarze null im budget steht. Denn steuern zahlt man in Österreich weiß gott genug.



Fallkerbe antwortet um 08-11-2013 07:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
@ stef090158
ein bauer ist in aller regel nicht angestellter auf seinem hof sondern Unternehmer und Eigentümer vom betrieb.

Und einem unternehmer werden durchaus seine immobilien und produktionsanlagen als vermögen bewertet


biolix antwortet um 08-11-2013 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Hallo !

so ist es fallkerbe...

Ich weiß nicht obe es gerecht ist das der kleine Sparer nun auch so "warm enteignet" wird...

Darum wären mir auch als Besitzender mit Gewissen, andere Möglichkeiten lieber, weil selbst heute wieder im Morgenjournal die Umverteilung von Arm zu Reich noch mehr wird durch solche "Aktionen".. ;-(

http://orf.at/stories/2205602/

und

http://orf.at/stories/2205602/2205610/

„Umverteilung zu größeren Vermögen“

Welche Auswirkungen hat die Senkung des EZB-Leitzinses auf den historischen Tiefstand von 0,25 Prozent? Für den Chefanalysten der Raiffeisen Bank International (RBI), Peter Brezinschek, gibt es keine eindeutige Antwort. Er sieht jedoch vor allem einen Überraschungseffekt - und eine Art „Vermögenssteuer“ zulasten der Sparer.

lg biolix


Hans1900 antwortet um 08-11-2013 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
@rotfeder: Nur Geld zu besteuern bringt wenig, da dann viele ihr Geld in Immobilien anlegen
@2009: Ich sage nicht dass ich gerne Steuern zahle, aber wenn dann soll es fair sein und ohne viel Aufwand ablaufen. Es bringt doch nichts wenn Steuern gezahlt werden und das ganze Geld nur für den Aufwand draufgeht.

Ich möchte schon dass es meinen Kindern einmal gut geht, sie sollen nicht das und das zum quadrat ausbaden was die vorherigen Regierungen verprasst haben!


rotfeder antwortet um 08-11-2013 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Hallo!
Das wäre auch nicht als Besteuerung gedacht, sondern in der Wirtschaft nennt mans glaube ich Ausgleich.
Da werden ein Teil der Schulden des Kreditnehmers (= Staat) mit einem Teil des Kreditgebers (= Sparer)
gegenverrechnet und ausgeglichen. Wäre für meinen Geschmack das Vernünftigste und schneller wirksam, als der Abbau über Inflation Steuern usw. leider ist sowas in einer Demokratie nicht denkbar.
Übrigens erst gelesen, das angelegte Geld in Ö beträgt 490 Milliarden, ist also wesentlich höher als die Staatsschuld, bzw mit den Ländern und Gemeinden und Ausgelagertem wie ÖBB oder Asfing würde es sich gerade auf Null ausgleichen.


Christoph38 antwortet um 09-11-2013 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
@ rotfeder
Gedankengänge wie deine haben sehr sehr viele. Jene mit Grundvermögen sind für hohe Besteuerung von Sparanlagen, jene mit Spareinlagen würden eine stärkere Besteuerung des Grundbesitzes für fair halten usw.

Das Prinzip dahinter ist jeweils Steuern bei anderen Bevölkerungsgruppen für gerecht zu halten, während eigene Belastungen als höchst ungerecht empfunden werden. Man spricht vom Florianiprinzip.


50plus antwortet um 09-11-2013 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Es ist sehrwohl ein Unterschied, wozu man Grund, bzw. Immobilien besitzt oder erwirbt, als Arbeitsplatz oder als Geldanlage.


Fallkerbe antwortet um 09-11-2013 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
@50plus
Ein "Zinshaus" ist auch eine "arbeitsplatz" für den Hauseigentümer,
Ein Aktiendepot dient auch zum Einkommenserwerb,
sogar Immospekulanten werden ihre tätigkeit durchaus als Arbeit ansehen.

Oder wäre deine Steuervergünstigung ausschliesslich für den Arbeitsplatz der Bauern gedacht.

Der Verfassungsgerichtshof hat entschieden, das diese Ungleichbehandlung nicht rechtmäßig sein kann.

Deswegen wurde die erbschafts- und Schenkungssteuer gekippt, weil LW ihr Immovermögen (relativ günstig) nach einheitswert versteuern konnten, wer das selbe Vermögen aber als Sparbuch verschenken wollte, der sollte brennen wie ein Blöder.
Du magst diese ungleichbehandlung als gerecht ansehen. Die verfassungsrichter aber eindeutig nicht.

mfg
http://www.vfgh.gv.at/cms/vfgh-site2/attachments/8/4/0/CH0006/CMS1174295202378/erbschaftssteuer_g54-06.pdf








Restaurator antwortet um 09-11-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
und die ganze zeit geht's nur um die, die etwas haben ..... egal ob von den altvorderen aufgebaut oder selbst vom mund abgespart. mir persönlich kommt da das kotzen .... wer alles verprasst hat gut gelebt, braucht keinen zusätzlichen beitrag zur konsolidierung leisten und hat auch kein vermögen, welches für seine spätere pflege herangezogen werden kann.
wer ein leben lang buckelt und spart um sich irgendwann seinen lebenstraum erfüllt zu haben, der wird ausgesackelt von diesen pseudosozialistischen möchtegernstaatsmännern und den verlogenen mittelstandsvertretern die bloss dem kapital das vermögen der fleissigen zuführen.
ich möchte mich wohlgemerkt nicht um einen beitrag zur sanierung unseres staates drücken, aber manche trifft's gleich mehrfach, andere so gut wie nicht - das ist asozial.
wird besitz und erspartes, vererbtes besteuert, dann sollten jene die nicht davon betroffen sind zu einem theoretischen stundenlohn gemeinschaftsarbeit leisten müssen. dann wäre das ganze schon fairer, viele sonst unfinanzierbare (klein[st])gemeindebauvorhaben und anderes könnten durchgeführt werden da nur mehr materialkosten anfallen. natürlich müsste sich die zu erbringende arbeit finanziell umgerechnet in der grössenordnung des durchschnittlichen beitrags jener bewegen, die von solchen steuern betroffen sind.
auch so könnte wertschöpfung für den staat erfolgen, es wär irgendwie auch gerechter und nachdem es dann wirklich ALLE irwie treffen würde könnte es zu einem gemeinschaftsgefühl führen.
so schreien die einen "nehmt's denen was weg!" weil es sie selbst nicht betrifft und die anderen werden grantig weil sie die ersteren sozusagen durchfüttern sollen.


rotfeder antwortet um 09-11-2013 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Hallo Christoph 38!
Das ist eben der Unterschied es soll keine Besteuerung stattfinden(die sowieso nicht einmal die Zinsen von Staatsschulden reinbringt) sondern das Geld gelöscht werden. Damit sind die Schulden auch gelöscht.
Sozusagen wie ein reset bei elektonischen Geräten. Und man kann wieder von vorne beginnen. Übrigens es gibt auch Hausbesitzer und Bauern usw, die Geld haben, also die wären auch nicht ganz aus dem Schneider.


Fallkerbe antwortet um 10-11-2013 02:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
@rotfeder,
damit die Leute, die auf Pump leben, auf kosten der Sparsamen + fleissigen resetten könnten?

ich gehe davon aus, das dies nicht durchsetzbar wäre- zumindest nicht ohne einbeziehung aller anderen Vermögenswerte.

ansonsten würden nach dem "reset"sehr sehr viele leisungsträger und das kapital das land verlassen, und die übrigen bringen ohne anleitung eh nichts auf die reihe, das wäre der wirtschaftliche untergang für das land. Die kreditzinsen würden über nacht enorm steigen
Alle offenen kredite würden innerhalb von wenigen Tagen fällig gestellt, was auch noch so manchen ruinieren dürfte.

So schafft man eine DDR 2.0





Tyrolens antwortet um 10-11-2013 10:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Vorrangiges Ziel sollte es sein, Vermögende zum Investieren zu bewegen. Würde jeder Sparer oder Immobilienanleger auch nur 10% investieren...


Christoph38 antwortet um 11-11-2013 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Wie man angesichts des Umstandes, dass die Sparer bereits jetzt durch Niedigzins und Inflation erhebliche Verluste erleiden, während die Grundbesitzer von der aktuellen Lage profitieren, zur Schlussfolgerung kommt die Sparer sollen noch viel mehr bluten, ist mir ein Rätsel.

Auch scheinen manche nicht zu verstehen, dass eine funktionierende Wirtschaft Sparer und Investierer gleichermassen braucht.


Tyrolens antwortet um 11-11-2013 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Vermögensverteilung und Zuwanderung
Du hast es falsch verstanden. Nicht Sparer im Sinne von Sparbuch, sondern Sparer im Sinne von "heute Mittel zur Seite legen um später investieren zu können". Kannst es auch Rücklagen oder sonst was nennen.


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