Zuviele Nachbesamungen

Antworten: 11
biozukunft 16-09-2013 22:31 - E-Mail an User
Zuviele Nachbesamungen
In den vergangenen Jahren hab ich bei 15 Mutterkühen im südl. Wald/4 ca. 5 Nachbesamungen gehabt. Derzeit sind es vermutl. doppelt soviele. Sogar 2 junge Kalbinnen stieren 2-3x nach. Ein Gerücht geht um, dass bei der Samenlagerung etwas passiert sein könnte. Der künstl. besamende Tierarzt meint, man soll eine Blutprobe der Kühe analysieren lassen - vielleicht besteht Mangel an etwas? Am liebsten würde ich einen eigenen Stier kaufen, wofür der Stall aber nicht robust genug ist.


Bergwanger antwortet um 16-09-2013 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuviele Nachbesamungen
ein bekannter hat mal gemint dass er früher bei kalbinnen die gleichzeitig gespielt haben ein röhrle geteilt hat und es ohne probleme funktioniert hat und jetzt reicht ne doppelte nimmer....



helmar antwortet um 17-09-2013 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuviele Nachbesamungen
Hallo Biozukunft......Du solltest den Rat des Tierarztes befolgen und auch dein Grundfutter analysieren lassen.
Mfg, Helga



eigenjagler antwortet um 17-09-2013 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuviele Nachbesamungen
hallo biozukunft. ich würd einen stier kaufen, ich hab selbst milchkühe im laufstall und einen stier mitdabei, hab inerhalb 6 wochen 12 abkalbungen gehabt und den stier ca 11 monate vorher gekauft.


Milky antwortet um 17-09-2013 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuviele Nachbesamungen
Servus Biozukunft!
Verzweifle nicht. Leideten deine Tiere stark an der heurigen Sommerhitze? Ich vermute, saß diese Hitze jetzt die Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Ich habe bei meiner Herde ein schwächere freßlust, als sonst im Sommer beobachtet. Somit glaube ich, daß es sich bei deinem Betrieb nur um eine Phase der schlechten Fruchtbarkeit handelt. Klar, gehören sämtliche Maßnahmen getroffen. Futteranalysen und Blutbild sollten natürlich auch gemacht werden. Auf meinen Betrieb spüre ich bereits wieder eine Normalisierung.
Viel Erfolg, Milky


milcher antwortet um 17-09-2013 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei uns war die extreme Hitze in diesem Jahr auch ein großes Problem. Würde dir auch empfehlen einen Bullen mit zu halten. Die Tiere wissen ganz gut wie es ihnen passt, die Wahrscheinlichkeit von Kälber steigt beim natürlichen Weg um einiges, habe ich gestellt.


kraftwerk81 antwortet um 17-09-2013 11:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuviele Nachbesamungen
Management-/Fütterungsfehler kann ein Stier zum Teil ausbügeln. Also Betriebe die kein Interesse haben in der Richtung was zu verbessern stellen sich einen Stier ein und wurschteln weiter.

Bez. die Auftallung ist für einen Stier nicht geeignet. Für 15 MK reicht auch ein Nachwuchssportler ab einem Jahr - den kannst dann bis 2 Jahre sicher ohne Probleme in einem reinen "Kuhstall" halten.


179781 antwortet um 17-09-2013 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuviele Nachbesamungen
Wenn der TA meint, bei der Fütterung ist etwas nicht in Ordnung, solltest du das klären.
Ansonsten ist das von dir beschriebene Geschehen im Mutterkuhbereich eigentlich normal. Mutterkühe funktionieren anders als Milchkühe.

Ein Zuchtstier ist meist schon mit 10 Kühen wirtschaftlich. Und wenn du dich etwas umhörst, wirst du jemand finden, der in einer ähnlichen Situation ist. Dann könnt ihr gemeinsame Sache machen und jeder hat nur den halben Aufwand bei ganzem Erfolg.

Der Rat irgendeinen "Bummerl" einzusetzen ist Blödsinn. Das ist ungefähr so, wie wenn du Getreide zum Aussäen einfach vom Lagersilo nimmst und ohne Aufbereitung aussäst. Da wächst auch etwas, aber ob der Erfolg passt?

Und wenn der Stall 15 Kühe aushält, warum soll er den Stier nicht aushalten?

Gottfried


anderson antwortet um 17-09-2013 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
mein Vertrauen in die Aussage des TA wäre auch eher gering. Was soll er sonst sagen? Dass der Samen nix ist? Dass er besamt, obwohl es schon zu spät ist um noch 30 € abzurechnen?
Meiner Meinung nach ist im Mutterkuhbereich eher eine Überfütterung für Fruchtbarkeitsprobleme verantwortlich, als ein Mangel an irgendwelchen Nährstoffen.
Was aber eine Tatsache ist: Brunsterkennung bei Mutterkühen im Laufstall und künstliche Besamung ist ein Glücksspiel. Das soll man einem Profi überlassen und das ist nun mal ein Stier.
mfg
anderson


Hausruckviertler antwortet um 18-09-2013 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wir habe zwar keine Mutterkuhhaltung, aber auch Probleme mit der Fruchtbarkeit, obwohl der Besamer immer sagt, passt alles. Ich werde den Verdacht nicht los, dass die Samen zu sehr aufgeteilt werden um möglichst viel Portionen zu bekommen. Vielleicht leidet die Qualität darunter. Während beim Natursprung die Lebensdauer des Samens bis zu 18 Stunden beträgt, bleibt eine Samenportion nur 8 Stunden fruchtbar.
Eine Möglicheit gibt es noch. Und zwar wird das Ei befruchtet , stirbt aber bei der Wanderung in die Gebärmutter ab. Die Gründe dafür sind mir aber nicht bekannt.


walterst antwortet um 18-09-2013 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Für mangelnde Fruchtbarkeitsergebnisse gibt es zahlreiche Ursachen. Ich bewundere immer wieder, wie manche mit den wenigen bekannten Informationen eine Ferndiagnose abliefern können.


golfrabbit antwortet um 18-09-2013 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuviele Nachbesamungen
Man muß so ehrlich sein: wenn alles passt und funktioniert ist man natürlich selber die Ursache, hakelt es aber( ganz egal ob Zell-,Keimzahl, Besamungserfolg, Maschinenhaltbarkeit...) sind Schuldige(Sammelwagen, TA, Gefriersperma, Industrie...) meist leicht herbeizureden, ganz einfach weil oft bequemer als der Sache auf den Grund zu gehen - kann mich selber leider nicht völlig davon ausnehmen.


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