Nachbarschaftsbesuch

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matl99 05-09-2013 20:29 - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Heute Nacht hatte ich unangemeldeten und unerwünschten Besuch in meiner Maschinenhalle. Unsere Freunde aus dem Osten waren wieder unterwegs um sich günstigen Diesel zu holen. Bei zwei Traktoren wurde der Tank komplett leer gesaugt und mit meinen eigenen Kanistern weggebracht. (Zwei Kanister Diesel wurden gleich an Ort und Stelle in das Fluchtfahrzeug geleert). Zusätzlich mitgenommen wurde eine neue Stihl MS 362, die alten Motorsägen waren anscheinend uninteressant und blieben liegen. Es wurden auch diverse Kästen und Spinde durchsucht und bis auf ein paar Verlängerungskabel und alte nutzlose Kabelstücke wurde nichts gestohlen. Die Traktoren wurden nicht gestohlen, da Sie zum Glück nicht die bei den Gangstern beliebten grün-gelben Farben haben.

Für die Spurensicherung der Polizei sind solche Einbruchdiebstähle Kleinigkeiten und kommen bei uns an der Ostgrenze täglich vor.

Wie soll das in Zukunft weitergehen, die Grenzen sind offen wie ein großes Scheunentor und die Ost-Kriminellen bedienen sich im Schlaraffenland Österreich!


179781 antwortet um 05-09-2013 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Das ist schon eine ärgerliche Sache mit solchen Dieben.

Ein Vorschlag: Alle Bauern in den betroffenen Regionen sollen die Kosten für zusätzliche Diebstahlsicherungsmassnahmen als aussergewöhliche Belastung in der Steuererklärung eintragen.
Das schmeisst zwar das Finanzamt wieder raus, aber wenn es sehr viele tun, dann regt das zumindest ein öffentliches Nachdenken an, das man medial entsprechend nutzen kann.

Gottfried


HBler antwortet um 06-09-2013 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Zaun, Hund, Geländeausleuchtung die ganze Nacht über, Bewegungsmelder, Jagdkameras, ............
kenne allerdings nicht die Dramatik in unserer Gegend, hoffentlich bleibts so



Icebreaker antwortet um 06-09-2013 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
... tja, wie ich bereits am 12.8. zum Thema Traktordiebstahl schrieb ...
https://www.landwirt.com/Forum/409986/Schon-wieder-2-Traktor-gestohlen.html#411753

Gwents euch dran. :-(


G007 antwortet um 06-09-2013 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Wahrscheinlich waren in deiner Maschinenhalle die Tore auch offen wie ein Scheunentor?


Veltliner antwortet um 06-09-2013 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
matl99, Hallo

Bei mir wurde 3mal eingebrochen, die Diebe werden immer dreister, beim letzten Mal waren sie schon unter Tags hier.
Seit ich eine Alarmanlage habe ist Ruhe, allerdings gehen sie jetzt schon in die Wohngebäude.
Diesel an Baggern, Taktoren, Mähdreschern,usw. abzapfen ist schon Alltag.
Kupferdachrinnen sind auch sehr begehrt, oft wird mehr Schaden angerichtet als gestohlen wird.
Versicherungen ziehen auch schon einen Fotz.

Vetliner




DaMartin antwortet um 07-09-2013 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Guten Morgen,hier etwas zum nachdenken ob in Österreich etwas nicht stimmt! Wir haben einen Wachhund und der "paßt auf".Mehr Schmuße als Wachhund,aber des wissen die Einbrecher nicht.Zur rechtlichen absicherung hab ich bei der Polizei nachgefragt,wenn bei mir aner einbricht,also genauer gesagt Tor aufbrechen sollte, der hund stellt ihn (z..b. in der Halle) und unwahrscheinlicher weise beißt mein Hund den Einbrecher,BEKOMME ICH EINE ANZEIGE WEGEN KÖRPERVERLETZUNG UND NICHT ORNUNGSGEMÄSSEN VERWAHREN MEINES HUNDES!!! Das ist kein scherz! Es läuft was schief in Österreich. Mfg Martin


Christoph38 antwortet um 07-09-2013 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Mir sind vor ein paar Jahren auch einige Dinge gestohlen worden, Wert war eher gering, Motiv haupsächlich Schadenszufügung wegen einer Vertragskündigung.

Vor Gericht wurde vom Dieb behauptet, dass ich ihm den Diebstahl womöglich aus Rache unterschieben wollte: Freispruch

Schon bei der Polizei kam ich mir fast vor wie dein Schuldiger, da die Sachen zuwenig weggesperrt waren

eine einfache Lehre daraus: zusperren, da dann ein Einbruch (§129 StGB) vorliegt, statt normalem Diebstahl (§127 StGB)
die Bereitschaft zur Tataufklärung durch Polizei/Gericht empfand ich als dürftig


misches antwortet um 07-09-2013 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
ich bin zwar in der glücklichen Lage weit weg von der Ostgrenze zu sein und abseits von Autobahnen und Hauptverkehrsadern. ich würde allerdings wen ich wen bei uns am Hof erwische der Einbricht oder etwas stiehlt garantiert zu Waffengewalt greifen. Ich denke es wird sich sicher unter den Diebesbanden herumsprechen, dass es sich nicht lohnt nach Österreich auf Diebestour zu fahren da man in Bleisärgen nach Hause kommt.


AnimalFarmHipples antwortet um 07-09-2013 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zitat :

"und unwahrscheinlicher weise beißt mein Hund den Einbrecher,BEKOMME ICH EINE ANZEIGE WEGEN KÖRPERVERLETZUNG UND NICHT ORNUNGSGEMÄSSEN VERWAHREN MEINES HUNDES!!! Das ist kein scherz! Es läuft was schief in Österreich."

Warum ?
Anzeigen kann jeder alles, und wenn ein Mensch zu Schaden kommt, sind die Behörden zur Ursachenerforschung verpflichtet.
Daß bei so einer Anzeige etwas zulasten des Hundebesitzers herauskommt, wage ich stark zu bezweifeln, immerhin anerkennt das Gesetz ja selbst Wach- und Schutzhunde.


rob98 antwortet um 08-09-2013 00:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Die Geschichte von Martin kann ich so bestätigen weiß ich aus eigener Erfahrung: mein Hund hat einen Wanderer auf meinem Grundstück angebellt (nicht gebissen) der fühlte sich dann von meinem Hund bedroht - > Anzeige mit BH Strafe ...


AnimalFarmHipples antwortet um 08-09-2013 01:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zwischen "Wanderern" und "Einbrechern" besteht aber schon noch ein gewisser Unterschied, und nur weil es sich um Dein Grundstück handelt, hast auch noch keine Narrenfreiheit.
(Und nur weil BHs Strafen verhängen dürfen, erfolgt das noch keineswegs in jedem Fall zurecht, deshalb gibt's ja auch den sog. "Instanzenzug" ...)


steira8075 antwortet um 08-09-2013 02:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Das Problem liegt wohl darin das in in Ostländern der EU die Kluft zwischen arm und reich immer groß war und immer größer wird. Solange diese Gauner aus Politik, Wirtschaft und Bankwesen die Staaten und Menschen dort ausbeuten, die Gelder in Steueroasen verschieben wird sich an diesen Zustand wohl kaum was ändern. Langfristig helfen da nicht Wachhunde und Alarmanlagen, man muss den Menschen Arbeit und soziale Sicherheiten geben. Bei uns war es doch vor ca 50 Jahren doch auch noch so das man vor dem eigenen Nachbarn alles verschließen musste. Aber durch wirtschaftlichen Aufschwung und sozialer Gerechtigkeit konnten und können wir noch unseren Treibstoff und all die anderen Dinge selber kaufen. Aber wenn es bei uns so weitergeht wird wohl der eine und andere auch den Diesel für seinen neuen Johnny klauen müssen! Ich habe einen Freund der ist Fischer auf Sardinien, der muss sich den Benzin für sein 8 PS Fischerboot auch stehlen da der Erlös vom Fischfang dafür nicht reicht. Zu uns in die Obersteiermark kommen diese Leute Gottseidank noch nicht, hätten hier aber leichtes Spiel. Wenn sie kommen würde ich mir auch einen scharfen Hund zulegen.....:-)
Schönen Sonntag


edde antwortet um 08-09-2013 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
@misches

bist echt a WÜDA HUND,wenn du gleich schiesst.

kauf dir dann doch lieber zuerst an WACHHUND !


Aequitas antwortet um 08-09-2013 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Ich glaube am sichersten ist ein Hofhund.
Habe einen Berner Sennenhund, sehr familienfreundlich, aber meldet sofort wenn jemand kommt, und laut Statistiken ist ein Hund sicherer als eine Alarmanlage oder etc und schreckt Einbrecher ab.

Wenn dein Hof eingezäunt ist und du an den Toren ein Schild mit Achtung bissiger Hund anbringst und ein Einbrecher in der Nacht gebissen wird, wirds wohl für dich keine Folgen haben, den Richter möchte ich kennenlernen der einen Einbrecher Schmerzensgeld zuspricht weil er in der Nacht in ein geschlossenes Grundstück eingebrochen ist und dann gebissen wurde.

Wenn für dich ein Hund nicht in Frage kommt ist zur Absicherung sicher eine Kamera eine Alternative, gibt auch schon Kameras mit PIR zu verbinden.

(Zitat Instar Webseite: PIR steht für Passiv Infrarot oder Pyroelektrisch Infrarot. Einen PIR Sensor kann man definieren als einen Detektor für warme Körper in Bewegung. Ein unbewegliches Ziel kann nicht erfasst werden. Um ein bewegtes Ziel zu erkennen, muß dessen Oberflächentemperatur signifikant von der Umgebungstemperatur abweichen. Obwohl PIR Sensoren in der Regel eingesetzt werden um warme Körper zu erfassen, spricht der Detektor auch auf Ziele an die signifikant kälter sind als die Umgebung. Solange das Ziel groß genug ist, eine Oberflächentemperatur hat, die erfaßbar über oder unter der Umgebungstemperatur liegt und sich schnell genug bewegt kann der PIR Sensor dieses detektieren.)

lg




Veltliner antwortet um 08-09-2013 12:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
Hallo

Einen Kollegen, der Holz verkauft, wurde immer Holz gestohlen. Also hatte er sich eine Kamera zugelegt.
Beim nächsten Mal war die Kamera auch weg.

Hund geht nur, wenn Wirtschaftsgebäude am Wohngebäude angrenzt.

Das mit den sozialschwächeren Schichten kann ich nur bestätigen, trotzdem hat niemand einen Freibrief, des Nächsten Halle zu plündern. Dann gibt es noch die Frage, wie man die Sozialschwachen auf das Niveau bringt, um nicht einbrechen zu müssen. Arbeit geben, ist zwar richtig, doch die Arbeit tut vielen Leuten weh.

Veltliner




lmt antwortet um 08-09-2013 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nachbarschaftsbesuch
...aber bitte keine kampfhunde diskussion.

bei uns hatte ein rottweiler 13 jahre(und schon zwei generationen davor ) für abschreckung gesorgt und seit der zeit ist sämtliches gesindel (haussierer,und sonstige zweifelhafte gefährten) usw.weggeblieben und immer noch reicht das schild an der wand mit "hier wache ich",wenn das nicht mehr der fall sein sollte gibts einen neuen.
allein seine anwesendheit und der klang seiner stimme reicht...
es was der fall das ein notartzt mit fahrer trotz meiner bestätigung das der rotti im zwinger ist nur zögernd aussteigen wollte....auch für die war er nicht zu sehen,allein seine stimme reichte!
also wenn`s wirklich probleme gäbe,investiere ich in ein biologische alarmanlage:-



Christoph38 antwortet um 08-09-2013 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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womöglich kann mit der Hinweistafel: "Achtung bissiger Hund" schon viel erreicht werden


Icebreaker antwortet um 08-09-2013 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja @Christoph38 - idealerweise mehrsprachig ;-)


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