Weilsd a Herz host für die Bergland.....

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walterst 30-08-2013 13:39 - E-Mail an User
Weilsd a Herz host für die Bergland.....
Reinhard Fendrich soll beim Eröffnungsfest in Geinberg die Berglandmilch vor der Bauernflucht retten.

Ob das klappen wird? (kann Fabian etwas berichten?)

Die genossenschaftliche Gage wird der Reinhard so oder so gut gebrauchen können für die Einrichtung der neuen Finka.

OÖN
Rainhard Fendrich soll die Milchrebellen locken

GEINBERG. Nicht zufällig plant die Berglandmilch bei der Eröffnung eines Werks im Innviertel ein großes Fest mit Stargast Rainhard Fendrich. Milch-Rebellen sollen davon überzeugt werden, Milch an Bergland statt an die Konkurrenz in Bayern zu liefern.

Berglandmilch, der größte österreichische Molkereikonzern (Schärdinger), feiert morgen ein großes Eröffnungsfest in seinem Käsescheibenwerk in Geinberg. Der Ort ist nicht zufällig gewählt, denn das Innviertel ist für die Molkereigenossenschaft Kampfgebiet.

Obmann Johann Schneeberger und Generaldirektor Josef Braunshofer werden die Gelegenheit nutzen, den Bauern die Vorteile der Genossenschaft zu erläutern. Es wird sogar Sängerstar Rainhard Fendrich aufgeboten, um sie bei Laune zu halten.

Gerade im Innviertel wollen mehr Berglandmilch-Bauern abspringen, um ihre Rohmilch an bayerische Molkereien zu liefern. Rund 700 Landwirte haben sich in den vergangenen Jahren der Innviertler Liefergemeinschaft angeschlossen. Mit Ende des Milchwirtschaftsjahres am 1. April, zu dem sie ihren Liefervertrag lösen können, haben sich heuer wieder 70 Bauern der Gmundnermilch und der Vöcklakäserei angeschlossen.

Berglandmilch und SalzburgMilch sollen, angeblich aus Angst vor diesem Stichtag, den Kündigungszeitpunkt auf 30. September verschoben haben. Die Überlegung: Preiserhöhungen könnten die Beziehung noch stabilisieren. Die Nervosität hat sich seither gesteigert: Zum 1. August hat Berglandmilch überraschend groß eine Preiserhöhung angekündigt. Vielleicht weil das zuvor die Bayern getan hatten? Auffällig war auch ein Artikel in der Wochenzeitung der OÖ. Landwirtschaftskammer: „Der Bauer“ lobte am 7. August auf einer ganzen Seite die Molkereigenossenschaften. Klammheimlich sollen schon Dutzende von Bauern bei der Innviertler Liefergemeinschaft unterschrieben haben. Bei ziemlich geheimen Informationsveranstaltungen soll das geschehen sein, zu denen Bergland „Spione“ eingeschleust habe. Die Konzernzentrale dürfte wissen, welche Bewegung in Gang gekommen ist.

Hauptauslöser der Unzufriedenheit ist, dass Bergland den Bauern auch in Zukunft, wenn Ende März 2015 in der EU die Milchkontingente auslaufen werden, Produktionsmengen vorschreiben will. Viele Jungbauern wollen jedoch ihre Kuhbestände massiv aufstocken, um in günstigere Kostenstrukturen zu wachsen.
„Das ist die Retourkutsche“

„Am 30. September bekommen sie jetzt für ihre Abgehobenheit die Retourkutsche“, sagt ein Rebell. Bayern nimmt derzeit unbegrenzt Milch auf und hebt den Preis bis 1. September noch einmal an, Weiding etwa auf 44,5 Cent. Das wären rund zwei Cent mehr als Bergland. Ein Cent bringt einem durchschnittlichen Milchviehhalter rund 2000 Euro netto mehr im Jahr.

Österreichs Molkereien brauchen jedoch die Milch, um ihre Anlagen, in die sie viel investiert haben, auszulasten. Es ist außerdem verwunderlich, dass ihre Lieferanten abspringen, weil die ja in einer Genossenschaft Miteigentümer sind. Viele wurden jedoch verärgert, allein mit der Drohung der Molkereien, dass es im Falle einer Kündigung kein Zurück mehr gebe. Bergland-Chef Braunshofer sagt: „Über die Jahre gerechnet zahlen die Bayern auch nicht mehr als wir.“



helmar antwortet um 30-08-2013 14:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weilsd a Herz host für die Bergland.....
Sei große Zeit is längst vorüber,
er lebt von seinem alten Ruhm.
Zwar tritt er auf, das immer wieder,
und lebt von seinem Tun......

Wer guat gnua zahlt,
der kann ihn buchen,
er bietet no a guate Show
und glänzt mit Altersweisheit sowieso......

A guats Event,
das is schon recht,
a für die Bauern
net so schlecht,
is a Gelegenheit zum Hörn,
des Radio spielt ihn no gern.
Aber oans is sonnenklar
er lobt was früher war.....

Wenn manche gehen
darf man sie net halten.
Sie san halt gscheiter
als die Alten.....
und sehn die Chancen anderswo.
Es is ihr Recht das zu probiern,
und a ihr Recht was zu riskiern.....
fallns auf d Nasen stehn sie da
vor der Molkerei in Austria...........

Ich bin davon überzeugt dass nicht ein wirklich wechselwilliger Lieferant durch solche Aktivitäten vom Wechseln abgehalten werden wird. Allerdings kann ich mir vorstellen dass mehr Konzertbesucher zu einem Fendrichkonzert kommen werden als z.B. zum Sido oder den Söhnen Mannheims
Mfg, Helga


andy123 antwortet um 30-08-2013 14:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weilsd a Herz host für die Bergland.....
@ helmar: Applaus, Applaus für Deine Worte,.. in Dir schlummert ein kleiner Poet



Christoph38 antwortet um 30-08-2013 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weilsd a Herz host für die Bergland.....
Interessant wäre zu wissen, ob beim Langfristmilchvergleich Bergland die goldenen 70er Jahre auch noch mit einberechnet.
Völlig unlogisch ist es mir, wie es denn sein kann, dass eine Privatmolkerei mehr zahlen kann als eine Genossenschaft, wo doch jeder weiss, dass die Genossenschaft stets auch die Dividende an die Eigentümer als Zugabe beim Milchpreis draufverpackt ?

Wenn der Fendrich auftritt ists eigentlich eh klar, dass die Bayern kein Leiberl mehr haben.


edde antwortet um 30-08-2013 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weilsd a Herz host für die Bergland.....
na hoffentlich behaltens dann nicht beim Milchgeld den "Fendrichcent" ein.


Restaurator antwortet um 30-08-2013 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weilsd a Herz host für die Bergland.....
vielleicht findet der ja des milchpulver so anziehend, dass er gratis spielt ;) sozusagen auf bio umgwöhnt.


walterst antwortet um 31-08-2013 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Weilsd a Herz host für die Bergland.....
@restaurator

MIt deiner Vermutung bist Du dem wahren Zweck des Fendrich-Auftrittes auf der Spur.
Die Bergland-Marketing-Experten haben wahrscheinlich Milchprodukte zum Schnupfen entwickelt und der Fendrich als Vertreter der neuen Zielgruppe darf als Erster probieren....


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