Zahlungsmoral Versteigerungsfirmen

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071 27-08-2013 07:48 - E-Mail an User
Zahlungsmoral Versteigerungsfirmen
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Bezahlung Nutztiere
Hab am 19 Juni in der BERGLANDHALLEder Firma LANDVIEH eine Kalbinn Versteigert,und hab bis heute noch kein Geld gesehen.Nach mehrmaliger Nachfrage wurde mir Mitgeteilt da√ü es noch mehrere Wochen dauern kann bis die Firma Zahlt.Wie es aussieht braucht die Firma Landvieh auf Kosten der Bauern keine Vertr√§ge Einhalten. Die Herrn vom Verband sehen das nicht so eng,W√ĖRTLICH man darf die Firma nicht Vergr√§men.




Christoph38 antwortet um 27-08-2013 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Laut Versteigerungsbedingungen wäre der Betrag wann fällig gewesen ?

Die Argumentation man darf diesen oder jenen nicht vergrämen ist leider weit verbreitet.
Dass dabei der Bauer vergrämt wird, scheint keine Rolle zu spielen.

Im Prinzip wie beim Hund und dem Herrl, einer hat immer recht.

Fakt ist, du musst dir das nicht gefallen lassen, der Betrag ist fällig, daher:
Mahnung, Klage

Bei zahlungsunwilligen Firmen ist es immer so, dass derjenige der mehr andrängt das Geld bekommt, während der "nette" Gläubiger durch die Finger schaut.


Fallkerbe antwortet um 27-08-2013 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bauern sind es halt oft nicht gewohnt, Rechnungen zu schreiben, geschweige denn ein Mahnwesen zu betreiben.
Sie sind es oft gewohnt, das ihnen die Abnehmer, Molkerei, Schlachthof, Metzger, Vieh√§ndler, die Rechnungen f√ľr sie schreiben.
Wer schreibt, der bleibt..heißt ein sprichwort
Und wer schreibt bestimmt auch ganz ma√ügeblich, was auf der rechnung draufsteht. Das ist so Logisch, das es trotzdem oft √ľbersehen wird.

Also ganz klar, wenn das zahlungsziel 14 tage √ľberschritten ist wird die erste Zahlungserinnerung geschickt.
Wichtig dabei: h√∂flich und sachlich auf den zahlungsr√ľckstand hinweisen. dann vergr√§mt man auch niemanden





Harrypotter antwortet um 27-08-2013 11:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Fa landvieh machts immer so!! Ich musste auch immer 3-4 Monate warten!! Aber sie haben imma 100% gezahlt!! Der Verband kann auch nichts sagen den wir sollen froh sein das es die Firma gibt und fleißig einkauft


DJ111 antwortet um 27-08-2013 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das mit "die Firma nicht vergrämen" ist totaler Blödsinn!

Die Herren (Damen) m√ľssen nur mal durchgreifen und den offenen Betrag von der Fa. einmahnen und schlimmstenfalls von der Versteigerung einmal ausslie√üen.

Man braucht sich vor solchen Aktionen nicht zu f√ľrchten, da der H√§ndler ja gerne wieder kaufen m√∂chte, warum w√§re er wohl bis jetzt da gewesen ...???

Den Herren einfach bei der n√§chsten Versteigerung keinen Winker geben, dann wird er sich mal lautstark √§rgern, und schlimmstenfalls wird ein H√§ndlerkollege f√ľr ihn mitkaufen, da er ja auch Tiere haben will

Meiner Erfahrung nach, hat das nicht wirklich einen negativen Einfluss auf die Versteigerung.

Immer nur den Händlern in den A. zu kriechen ist auf Dauer die schlechteste Lösung und wird nur noch mehr ausgenutzt - und ich habe auch einige Jahre Erfahrung bei Versteigerungsveranstaltungen hinter mir.

Gruß, DJ




baerbauer antwortet um 27-08-2013 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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so viel ich mich erinnern kann, musst bei einer Dorotheum-Versteigerung sogar was hinterlegen, sonst wirst gar nicht zugelassen zum Mitsteigern....



Hans1900 antwortet um 27-08-2013 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das ist ihr Körberlgeld! Die Viehhändler bekommen ihr Geld wahrs. auch erst irgendwann und sparen sich so die Zinsen!
Ich warte immer das Zahlungsziel ab, rufe dann mal an - hat bis jetzt immer gereicht und ist ja das einfachste!?
Wenns dann nicht klappt wird gemahnt mit Geb√ľhr!


Christoph38 antwortet um 27-08-2013 15:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Normalerweise zahlt niemand nur aus Jux so spät, sondern ganz simpel und einfach, weil er die Kohle nicht hat.
Somit m√ľssten bei jedem Lieferanten die Alarmglocken schrillen.

Dem Verband kanns ja letztlich ziemlich wurscht sein, ist ja nicht sein Geld.

Ihr könnt mich evtl. naiv schimpfen, aber meine Überlegung ist eher die, wenn ein Kunde nicht bezahlt, dass ich froh bin, wenn es kein "sehr guter" Kunde ist.

Dazu noch ein Witz:
Ein Jude dr√ľckt seinen Lieferanten extrem im Preis.
Ein Freund fragt ihn, warum er den Armen so ausgequetscht hat.
Antwort des Juden: Ich zahle sowieso nicht, ich wollte daher nur erreichen, dass der Forderungsverlust des Lieferanten nicht so hoch ausfällt.

PS: Ich distanziere mich nat√ľrlich aufs entschiedenste von diesem politisch unkorrekten Witz.


walterst antwortet um 27-08-2013 16:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es k√∂nnte ja mal wer zur Gl√§ubigerversammlung der Alpine vorbeischauen. W√§re interessant, wer von den Gl√§ubigern die Methode "Kunden nicht vergraulen" heute noch f√ľr vorteilhaft empfindet. (aktuelle Quote f√ľr die Gl√§ubiger: 0,xy bis ein, zwei Prozent....)


Fallkerbe antwortet um 20-01-2014 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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http://www.vol.at/offene-rechnungen-beim-viehhandel-einkaeufer-aus-italien-will-nicht-zahlen/3833161

Hinter den Kulissen der Viehversteigerungen im Land brodelt es. Grund ist ein italienischer Gro√üeink√§ufer, der eine offene Rechnung nicht begleichen will, weil die Qualit√§t der Tiere angeblich nicht seinen Erwartungen entspricht. Dabei geht es um kolportierte 350.000 Euro ‚Äď das Geld f√ľr √ľber 200 Tiere.
 


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