Antworten: 28
AUK 23-08-2013 11:50 - E-Mail an User
Heukauf
Wie bei vielen anderen ist auch bei uns heuer das Heu zu wenig.
Wer von euch hat schon heuer Heu zugekauft, wie sieht es derzeit mit dem Preis aus?
Oder weiß wer wo noch "günstiges" Heu gibt?

lg


schnuzlbaer antwortet um 23-08-2013 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
hallo,
wo bist du zuhause? ich habe heurundballen zu verkaufen

lg


biofreak antwortet um 23-08-2013 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
ca.20cent/kg.!
zugestellt.



Cat303.5dcr antwortet um 23-08-2013 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
Bei uns kostet das Heu zur zeit schon bis zu 275-280 Euro zugestellt.
Ich habe noch genug Heu und verkaufe es um 210 Euro/Tonne bei Abholung und 240-250 Euro bei Zustellung.
Je nach Entfernung.
lg


1144 antwortet um 23-08-2013 15:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
400kg Rundballen ab Ungarn € 45,- / Ballen, bei Agrartechnik Freytag 02622 75748.


mostkeks antwortet um 23-08-2013 17:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
Ja Angebot und Nachfrage. Bei uns haben auch schon welche geglaubt du man kann jetzt Siloballen (120cm) um 70€ verkaufen.
Die Käufer schauen sich weiter um und sehen dass es genügend Heu in Ungarn und Tschechien gibt.
Und dass französisches und Italienisches Luzerneheu mit 18-22% Protein im Verhältnis auch nicht die Welt kostet.
Ich weiß, Angebot und Nachfrage... und tüchtige Geschäftsleute....
Aber öfter greif ich mir schon aufs Hirn


mitmart antwortet um 23-08-2013 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
"Die Käufer schauen sich weiter um und sehen dass es genügend Heu in Ungarn und Tschechien gibt."

Soviel zur Solidarität, wer is jetzt schlimmer der der mehr verlangt weils eben heuer so is, oder der der lieber im Ausland kauft als seinen Kollegen was zukommen zu lassen?


textad4091 antwortet um 23-08-2013 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
Wer voll und ganz mit der Einstellung "Angebot und Nachfrage" lebt, muss jetz auch ohne auch nur mit der Wimper zu zucken dabei zusehen wie gleichwertige oder gar höherwertige Futtermittel (Luzerneheu ...) bei fast selben Preis aus dem Ausland zugekauft werden ... Wenn schon Angebot und Nachfrage, dann bitte gleich richtig, und ned nur mit dem nicht soooo großen Markt namens Österreich ...


Geo42 antwortet um 23-08-2013 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
100% Zustimmung


AUK antwortet um 23-08-2013 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
@ schnuzlbaer und john deere
bin im Salzburger Flachgau daheim !


Gratzi antwortet um 23-08-2013 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
überall im Ausland, sie helfen gerne!
 


mitmart antwortet um 24-08-2013 07:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
Die Konsequenzen für die Umwelt durch die irren Transportwege sind euch völlig egal :-(


schnuzlbaer antwortet um 24-08-2013 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
@ AUK: bin im Bez. Ried/Innkreis daheim. kannst du selber holen oder müsste man anderen Transport organisieren? beim Preis finden wir uns schon....


stefan_k1 antwortet um 24-08-2013 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
@ mitmart
Dann dürften wir auch keine Tiere mehr ins Ausland verkaufen und das mindert wiederum den Preis.
Ich kaufe auch dort wo es am günstigsten ist. Ich scheiß auf Österreichische Produkte unsere Steuergelder werden eh in anderen Ländern verspekuliert und Investiert. Wenn wir das schon so genau nehmen, dann müßten wir Bauern alle nur Pöttinger Geräte od. Hatzenbichler......besitzen aber selbst die produzieren im Ausland. Also meine Devise man muß auf sich selber schauen.
Klar der heimische Bauer der jetzt Futter zu verkaufen hat, würde das natürlich gerne um viel Geld anbringen, der der es kaufen muß soll dafür länge mal breite brennen weil der bekommt eh einen Zuschuß. Außerdem fahren die wenigsten LKW nach Österreich und leer wieder nach Hause. Also schaut auch auf die außländischen Bauern die wollen auch was verdienen nicht nur wir!!


mostkeks antwortet um 24-08-2013 12:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
@mitmart: ist der Bauer drüber der Grenze nicht dein Kollege?
Und ist es besser Futter 200 km durch Österreich zu fahren, als 100 km, davon 50 drüber der Grenze?
Und welche Seite die "Bessere" ist hab ich auch nicht gesagt.
Allgemein ist es wohl so, dass einfach der Transport zu billig (oder zu sehr subventioniert) ist, sonst würde die Entfernungen Preisunterschiede besser ausgleichen.


mitmart antwortet um 24-08-2013 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
stefan k1:
Ich scheiß auf Österreichische Produkte:
Mein Betrieb:
Rindermast
Nebenerwerb
- 10 ha!!!!
Toll darauf kannst stolz sein!


600512 antwortet um 24-08-2013 13:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
was mich an der ganzen futterzukauferei stört, ist jene tatsache, das die bauern die verkaufen nur das allerminderwertigste futter das sie gerade haben teuer verscheppern wollen. meist werden dann noch randstreifen von ackerflächen, abgeregnetes, überreifes, oder stark verschmutztes futter als "Qualitätsfutter" angepriesen und mit gesalzenen preisen verkauft. frei nach dem motto "jeden tag steht ein dummer auf, man muss ihn nur finden"

meist sind es "inländische" bauern die so schlau sind...

derjenige der dann das futter erhält muss sich dann grün und blau ärgern, den was willst machen wennst an lkw-zug liefern lasst und beim 1. ballen schon feststellst das es sich um ramsch handelt?! brauchen tust es eigentlich, aber man weiß das es nichts wert ist...
wir haben schon mal einen LKW zurückgeschickt mit voller ladung, lass mich doch nicht von flachland-super-schlau-traktoristen-bauern aufs knie nehmen. aber der hat geschrien, das kann ich euch sagen...


Fallkerbe antwortet um 24-08-2013 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
Hallo,
der Österreichpatriotismuß beschränkt sich naturgemäß immer auf jene produkte, die man verkaufen will.
Nicht zu verwechseln mit landwirtschaftlichen Produkten!!!
Also "made in austria" rechtfertigt einen aufschlag, wenn ich was verkaufen will.
Bei Zukäufen gilt allgemein: "geiz ist geil und der Billigstbieter hat den auftrag"





textad4091 antwortet um 24-08-2013 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
@ stuigong: "Spezialqualität is das dann ;)))))
War 2003 so- Ein Siloballen (vom Frächter unabsichtlich falsch abgeladen) komplett schwarz ... Wird halt auch dementsprechendes Ausgangsmaterial gewesen sein und der Verkäufer dies sehrwohl gewusst haben ^^
So viel zur Solidarität ... Auch wenn ich drauf schau WO gewissen Sachen, vor allem des täglichen Gebrauchs, herkommen


falkandreas antwortet um 24-08-2013 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
Mir geht es so wie euch beim futterzukauf beimkälberzukauf.Auch ich habe den Eindruck das Stierkälber wie ein Abfall betrachtet wird( alle möglichen Kreuzungen Fleckvieh mit 50 prozentigen rotbuntenanteil, keine Schutzimpfungen , akuter selenmangel, nur enthornt wenn es schon zu alt ist, nicht an nuckeltränker gewöhnt usw.) Wenn es zum Verkauf kommt jedoch von der spitzenqualität gesprochen wird und die Tatsache ausgenutzt wird das kein stiermäster seine Kälber im euausland kaufen kann. Wo bleibt da die Solidarität


Restaurator antwortet um 24-08-2013 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
@andreas:
danke für deine offenheit, ich hab schon an mir gezweifelt ...
"mein" heulieferant ist sehr zuverlässig, aber als ich voriges jahr bei wem anders noch was kaufen musste: die aussen liegende ware war annehmbar, innen drinnen lauter angeschimmelte ballen. hab das erst im laufe des winters entdeckt. antwort war natürlich, dass das nur bei mir passiert sein kann.
mein zuletzt erworbener zuchtbock (ein 2-jähriges herdbuchtier mit Ib - berwertung) hat gleich im ersten sommer bei mir schrecklich mit den zähnen geknirscht, ursache war madenbefall des horns, die innenseite - wo man nicht hinsieht - war zwar glatt tastbar, aber von den maden bis auf den lebenden zapfen abgefressen. nachher bin ich draufgekommen, dass der - auch mit preisen ausgezeichnete - salzburger züchter die zu eng drehenden hörner mittels erwärmen formt, bzw. mit über dem kopf verlaufenden, an den hörnern mit panzertape festgeklebten stahlspangen die hornstellungen "reguliert". die dazuverkaufte und ebenfalls sehr gut bewertete aue hat bisher nur totgeburten gehabt.
hab da auch eine menge geld in den sand gesetzt und bin jetzt immer leicht grantig wenn der nette verkäufer wieder von den siegerfotos lacht... soviel zur herdbuchqualität.
vor allem hab ich den verdacht, dass da die ohrmarke getauscht wurde. jedenfalls scheint es vorzukommen, dass einer z.b. in der schweiz ein gutes tier kauft, die ohrmarke demontiert, einem eigenen, schlechteren einzieht und teuer weiterverkauft. das eigentlich wertvolle tier wird einer aue aus dem eigenen bestand zugeordnet, vermarkt, vorgeführt und schon gehen die lamperl weg wie die warmen semmeln. die nachzuchten sind dann unter umständen alle fehlerbehaftet.
den grasser-thread könnte man so auch für bestimmte landwirte umändern.
für mich ist sowohl heu-, als auch tierkauf inzwischen in erster linie keine frage des preises mehr, sondern der mir bekannten zuverlässigkeit des verkäufers.


stefan_k1 antwortet um 24-08-2013 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
@ mitmart
ja bin stolz auf meinen Betrieb auch wenn er nur klein ist ist er fein und mein.
bez. Auslandsprodukte bin ich draufgekommen, daß manche Produkte kostengünstig sind, manche besser, und manche kostengünstig und besser sind.


Drauhexe antwortet um 24-08-2013 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
Bei uns gibt es immer mehr Pferdeleute, die ihr Heu nicht mehr beim österreichischen Bauern kaufen sondern sich das ganze Heu aus Italien anliefern lassen.
Ich kann das inzwischen gut verstehen, denn als wir letztes Jahr Heu zugekauft haben, hatten wir einige Ballen, die verschimmelt waren dabei! Das Stroh welches wir zugekauft haben (von einem anderen Bauern) war zwar nicht verschimmelt, aber scheinbar hat auf dem Feld bevor die Strohpresse kam, ein Zeltfest stattgefunden...es war wirklich irre viel Müll da drin!
Und billig war das übrigens auch nicht!

Und wenn ich meinen Nachbarn zuschaue, dann komme ich aus dem Staunen auch nicht mehr heraus. Im letzten Jahr beispielsweise war es so, dass es auf das Heu geregnet hat. Ich traute meinen Augen nicht, als da plötzlich alles schöne Ballen auf der Wiese lagen - und die wurden natürlich verkauft...

Futterkauf wie auch Tierkauf ist immer Vertrauenssache.



edde antwortet um 24-08-2013 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
heukauf ist natürlich immer problematisch und eben eine notaktion.

in diesem jahr wird einiges an überschwemmungsheu auf den markt kommen,auch ungarische gebiete waren von überschwemmungen betroffen.

ich kann allen nur empfehlen, das eigene grundfutter stark zu rationieren und getreideschrot als ausgleich einzusetzen--wenns natürlich allzu weit fehlt mit den grundfuttervorräten wird am zukauf kein weg vorbeiführen.

ich selbst erinnere mich mit schaudern an das jahr 2003, als ich silageballen zukaufte und die barrenreste aussahen, als wollte der silageerzeuger auch noch den masen mitverkaufen.
dennoch war ich froh, überhaupt noch silage aufzutreiben.

mfg


mfj antwortet um 25-08-2013 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf

In Westösterreich gibt es seit Jahren „richtige Heuhändler“ die absolute Spitzenqualität liefern.
Auch im angrenzenden Bayern und Baden Württemberg sind große Heuhändler zu Gange, die aber mit der oberen Qualitäts- Segmentschiene nicht ganz mitkommen.

Jegliche Annahme oder Hoffnung gutes Grundfutter - günstig einkaufen zu können, ist völlig naiv.
Wie soll das auch funktionieren? Spitzenqualität ist immer warmbelüftet – und das kostet richtig Geld.

Silagekauf ist sowieso absolute Vertrauenssache, und kann nur unter Bekannten oder vom geöffneten Silo aus getätigt werden. Das müssten aktive Landwirte aber auch längst wissen.

Grundfutter aus dem "weiten" Ausland ist ein absolutes NO-GO.
Wer Klärschlammheu, Autobahntrassenheu oder div. Industriegeländepflegeheu gerne haben möchte, sollte in den Ostländern einkaufen.
Und dann mit „österreichischen Siegeln“ für seine Produkte werben...

P.S.
Stimmt es, dass Biobetriebe jetzt bereits die Freigabe haben - konv. Grundfutter zu kaufen ?



mitmart antwortet um 25-08-2013 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
"@ mitmart
ja bin stolz auf meinen Betrieb auch wenn er nur klein ist ist er fein und mein".

War mehr sarkastisch gemeint muss aber ned jeder verstehen. ;-)

Als Österreicher selbst was prodiuzieren und gleichzeitig schreiben " ich scheiss auf österreichische Produkte" ist eigentlich zum kotzen, wenn ich dich kennen würde tät i nix mehr bei dir kaufen.


Hirschfarm antwortet um 25-08-2013 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
Warum kauft man Heu wenn Futtergetreide um 110 bis 130 € angeboten wird? Trocken, gesund, handelsüblich!
mfg


tomsawyer antwortet um 25-08-2013 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
@ hirschfarm : weil Rinder Rauhfutterverzehrer sind und nicht mit Schweinderl zu vergleichen sind .
Man sollte auch nicht wie Edde schreibt das Grundfutter rationieren und dafür mehr Kraftfutter geben.
Man kann zum Grundfutter Futterstroh dazumischen, dadurch könnte man dann das KF etwas erhöhen.


diesel3 antwortet um 25-08-2013 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Heukauf
@ikarus: genau das hab ich in den letzten Tagen mal bei unseren Milchkühen probiert zwecks Futterknappheit Futterstroh bzw. schönes Gersten Stroh etwas auf die Silage zu verteilen. Aber irgendwie selektieren sie das Stroh aus und lassen es über. Jetzt meine Frage brauchen sie da Zeit das sich die Kühe daran gewöhnen und es besser mitfressen?

Lg


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