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krähwinkler 23-08-2013 10:35 - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Das Ministerium teilt mit, dass der ldw. Nutztierbestand auf einen historischen Tiefstand zurückgegangen ist. Umweltschützer und Fleisch-Milch-Agnostiker werden das mit Freude vernommen haben. Ich halte das aus vielen aber auch ökologischen Gründen für eine nachteilige Entwicklung.


traktorensteff antwortet um 23-08-2013 14:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Dann erzähle uns mal von den nachteiligen Entwicklungen.

Ich bin mir aber sicher, dass 10x500 Schweine den von dir genannten Umweltschützern lieber ist als 1x4000 Schweine.

Außerdem wäre eine Quellenangabe sehr hilfreich. Bei Milchkühen würde es mich nicht wundern, weil immer mehr Leistung pro Kuh "herausgeholt" wird. Die verbleibenden Milchbauern erwirtschaften die gleiche Menge wie vorher mehr Betriebe.

PS.: Außerdem hätte ich noch nirgendwo gelesen, dass die Selbstversorgungsquote von Österreich sinken würde.


krähwinkler antwortet um 23-08-2013 16:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Deine Vermutung, dass den Umweltschützern 500-er Bestände lieber sein werden als 4000er Bestände, weist dich als profunden Kenner der Umweltszene aus. Allerdings gibt die Statistik bezüglich Bestandesgrößen nichts her.

Die Quelle findest du im Link,

Was die Kühe betrifft, steigt entgegen deinen Erwartungen deren Zahl ganz leicht, der Gesamtrinderbestand ist vor allem der Schlachkälber wegen um 1% leicht gesunken.

Über den Selbstversorgungsgrad gibt es hingegen noch keine Auswertungen, die die neuen Daten berücksichtigen. So schnell schießen die Preußen nun auch wieder nicht! Die Zahl der Rinderhalter ist schon wieder um 1,5% in einem Halbjahr zurückgegangen.

Die Bestandszahlen sagen nichts über die Haltungsbedingungen aber etwas über die Verdienstmöglichkeiten mit Viehhaltung aus. Das wäre schon einmal ein triftiger Grund zur Sorge.


 



Fallkerbe antwortet um 23-08-2013 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
was genau ist der Ökologische Nachteil von sinkenden Nutztierzahlen?






krähwinkler antwortet um 23-08-2013 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Fallkerbe, von dir hab ich diese Ignoranz befürchtet. Glaubst du wirklich, dass die öst. Landwirtschaft ohne Tierhaltung eine gute Idee wäre?


Restaurator antwortet um 23-08-2013 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@traktorensteff, @melanchthon:
bessere übersicht hat man über den unten angehängten link:
bei rindern sind es zwar 200 000 weniger wie 1946, aber nachdem in wien der bestand von 14 001 auf 107 gesunken ist kann man mutmassen, dass die hochdotoerten rindviecher nicht mehr mitgezählt werden ;)
schweine bewegen sich unverändert auf gleichem niveau.
schafe haben in den letzten 20 jahren so stark zugelegt, dass bald wieder der höchststand von 1946 erreicht werden kann.
ziegen haben den tiefststand von 1980 auch wieder mehr als verdoppelt.
auch die pferde haben ihren tiefststand von 1980 bereits wieder verdoppelt.

es gibt also keine sinkende tierzahl.
was sinkt ist die anzahl der tierhalter, ersichtlich in "Viehhaltung 1995 - 2012".
grob gesagt hat sich seit 1995 die anzahl der viehhalter - bei in etwa gleicher tierzahl - halbiert.


@fallkerbe:
ganz einfach > sinkender tierbestand in österreich bedeutet höhere produktion, sprich wertschöpfung im ausland, das ganze zu schlechteren bedingungen für die tiere und das schlimmste am ganzen: abhängigkeit vom ausland. bei seltenen erden ist eine abhängigkeit wurscht, man kann ohne handy leben, aber nahrung sollte schon in einer innerstaatlichen selbstversorgung produziert werden, jedenfalls meiner meinung nach.
 


textad4091 antwortet um 23-08-2013 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Najou, einen großen Fehler hat das Denken jener, die glauben, ohne Tierhaltung überleben zu können- Wo, wenn nicht aus der Fabrik, nimmt ma bitte den Dünger, um jene Pflanzen halbwegs Ertragreich zu ernten, die schlussendlich Tierprodukte ersetzen sollten??
Die andre Frage is auch, was wird mit jenen Flächen gemacht, wo vorhin Tiere gehalten wurden? Wald, also Alm-Aufforstung??? Acker?? Bei den Flächen wird kaum wo ein gemeinnütziger Gemüsegarten der von Luft und Liebe lebt, entstanden sein ...


sturmi antwortet um 23-08-2013 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
"...aber nahrung sollte schon in einer innerstaatlichen selbstversorgung produziert werden,..."
@restaurator
Owa geh, haum doch eh d EU, de mochn des schon! ;-)
MfG Sturmi


krähwinkler antwortet um 26-08-2013 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Du machst deinem Namen alle Ehre! Im Vergleich zu 1946.... War das nicht das Jahr Eins des Wiederaufbaues? Bedauerlich ist die Entwicklung in der Tierhaltung allemal. Wie wird sich die Initiative von REWE nur europ. Soja zu verfüttern auf die Tierzahlen auswirken?


Fallkerbe antwortet um 26-08-2013 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@restaurator
Die Österreichischen Staatsgrenzen sind nun schon einige zeit lange offen.
Und die meisten Unternehmer und Konsumenten denken zumindest in der größenorndung vom EU binnenmarkt.


@melanchthon
sinkende nutztierzahlen bedeutet noch nicht so schnell "ohne tierhaltung"
keine panik


Restaurator antwortet um 26-08-2013 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@fallkerbe:
ja, hast recht, "innerstaatlich" war aber eh nicht das richtige wort für meine vorstellung.
"regional" umschreibt das besser.
die unternehmer denken letztlich ja nur auf ihr geldbörsel, aber sicher nicht an eine sinnhaftigkeit die allen nützt. ihm stellen sich nur 3 fragen: wo kann ich am billigsten produzieren? wo am teuersten verkaufen.? wo zahl ich am wenigsten steuern?
den meisten konsumenten stellt sich nur eine frage: wo kauf ich am billigsten?
aber keiner von beiden denkt in der politischen grössenordnung der eu.
genau die von mir angesprochene regionalität hat sich die eu ursprünglich auf die fahnen geheftet, das "europa der regionen" - und was ist davon übriggeblieben??????

"Die Österreichischen Staatsgrenzen sind nun schon einige zeit lange offen":
ich könnte mich als österreicher nicht erinnern, dass mich unsere staatsgrenzen jemals in irgendeiner form behindert hätten. nur jene, die keine steuern zahlen wollen.



Fallkerbe antwortet um 26-08-2013 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@restaurator,
aus Vorarlberger Sicht ist München etwa gleich regional wie Innsbruck,
Wels ist weiter entfernt als Frankfurt am Main

Ob Grenzen jemanden behindern ist oft eine frage vom Horizont.
Wer eh nicht soweit schaut, das er die Grenze sehen könnte, den stört die Grenze auch vermutlich nicht.
Wir vermarkten einiges ins Ausland, diese Absatzmärkte brauchen wird dringend, meine Steuern zahle ich allerdings in Österreich.



50plus antwortet um 26-08-2013 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Und sie werden weiter sinken!
Was ich sagen will, darf ich aber als Bäuerin hier in unserem schönen, freien Österreich nicht sagen!:-(


helmar antwortet um 26-08-2013 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Ja, sie werden weiter sinken.......schaut euch doch mal an wieviel an besten Futterflächen verbaut werden.
Mfg, Helga


krähwinkler antwortet um 26-08-2013 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Ich glaub die Landwirtschaft könnte sich etwas mehr für die Tierhaltung an sich einsetzen und sie als positiv für das Ökosystem darstellen. Das kommt vielen Konsumenten, die der Tierhaltung kritisch gegenüber stehen, gar nicht mehr in den Sinn wie nutzbringend für den Humusaufbau und den Nährstoffkreislauf Tierhaltung sein kann.
Wir regen uns zuviel über industrielle Tierhaltung auf und zuwenig über Nutztierwüsten. Ein Ausgleich tät nicht schaden!



traktorensteff antwortet um 26-08-2013 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@ melanchthon (26-08-2013 11:01)
"Schönreden" kann man alles... Andersrum gedacht: Mehr Tiere (z.B. Schweine) heißt mehr Mais auf den heimischen Flächen anzubauen (mit all den negativen Auswirkungen) + Sojaimport aus Südamerika. Weniger Tiere bedeutet weniger zehrende Nutzpflanzen, weniger Sojaimporte, weniger internationaler Verkehr, Schonung der Böden, keine negativen Auswirkungen der Gülle auf das Grundwasser (es gäbe neue Methoden der Ausbringung, die schonender sind, jedoch teuer und wenig verbreitet).
Außerdem gibt es verschiedene Arten von Tierhaltung (auch nicht artgerechte), die nichts mit dem Humusaufbau zu tun haben, sondern nur mit den Haltungsbedingungen. Diese werden kritisiert.
So kann man es auch sehen.
Und für mich bedeutet dein Begriff "Nutztierwüsten", einseitige und zu intensiv bewirtschaftete Flächen.

@ helmar
Richtig. Dem kann ich nur zustimmen.


Restaurator antwortet um 26-08-2013 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@fallkerbe:
"aus Vorarlberger Sicht ist München etwa gleich regional wie Innsbruck,
Wels ist weiter entfernt als Frankfurt am Main"
genau das meine ich mit regional. mir ist laibach / ljubljana auch näher und durchaus heimatlicher als wien. bei den salzburgern wird's vielleicht münchen sein.
"Wer eh nicht soweit schaut, das er die Grenze sehen könnte, den stört die Grenze auch vermutlich nicht."
als an der grenze aufgewachsener kann ich nur sagen: ob wir "hüben" oder "drüben" eingekauft haben war nie ein thema. hatten doch auch die landwirte beidseits der grenze jeweils im "anderen" land ihre wälder, äcker, weingärten und sind zum bearbeiten immer hin und her gefahren. auch beim wandern war eine grenzüberschreitung (mit pass in der hosentasche) kein problem. die zöllner mit mp und schaarfem hund haben entweder nur gegrüsst oder im "ungünstigsten" fall kurz in deinem pass geblättert.
man konnte als österreicher den gesamten ostblock bereisen und den rest sowieso.
wieso sollte eine solche grenze eine privatperson da stören? störend waren sie immer nur für die händler.
und bezüglich qualität, arbeitsplätzen, steuereinnahmen hat sich was durch die grenzöffnung verbessert?


krähwinkler antwortet um 26-08-2013 16:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Aus heutiger Sicht erscheint es fast illusorisch, sich eine Entwicklung hin zu mehr viehhaltenden Bauernhöfen zu wünschen. Im Moment nimmt die Halterzahl stärker ab als die Tierzahl. Viecher brächten Arbeitsplätze auf´s gelobte Land.


misches antwortet um 26-08-2013 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@ traktorsteff, was hat Maisanbau in einer normalen FF für negative auswirkungen. weiters was ist so schlecht am sojaimport? wir reichen unsere Böden mit Nährstoffen an und steigern deren Ertragsfähigkeit!!!

jedes Kilo N das importiert bzw gedüngt wird kann 8 kg Eiweis erzeugen.

Ein ha Mais bindet so viel CO² wie 60000 km Autofahrt verursacht weiters erzeugt es mehr Sauerstoff als ein ha Wald


textad4091 antwortet um 26-08-2013 18:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Naja, wenn ma Mais ohne Kunstdünger anbaut kann's scho stimmen ... Die Gesamtgleichung inklusike Herstellungskosten bei Kunstdüngereinsatz kann nie positiv ausgehen, so meine Ansicht


misches antwortet um 26-08-2013 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Leider sollte die Landwirtschaft die Bevölkerung nebenbei auch noch ernähren und von extensivst geführtem Getreide wird niemand satt.

Woraus wird der Stickstoff im Kunstdünger gewonnen? Nämlich aus der Luft über das Lindeverfahren wird er mittels Kalk gebunden?


traktorensteff antwortet um 26-08-2013 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@ misches
Das ist es eben, in den Gegenden mit viel Schweinemast ist die Fruchtfolge nicht normal.
Was schlecht am Sojaimport ist? Das muss man doch nicht mehr erklären, oder? GVO-Soja, Zerstörung der Natur in Südamerika, Umweltbeeinträchtigung durch Transport, Problem die Massen an Gülle auf die Felder zu bringen usw. Und du meinst, wir sollen die Zerstörung in Südamerika fördern, damit bei uns die Böden durch die Gülle besser wird...? CO² wird nur so lange gebunden, bis der Mais verfault.
"...weiters erzeugt es mehr Sauerstoff als ein ha Wald"
Und für den Sojaanbau wird in Südamerika Regenwald gerodet...


misches antwortet um 26-08-2013 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
ich komme aus einer gegend mit sehr viel schweinemast und die Maiswüsten über die in diesem forum immer geschrieben wird kenne ich nicht (vl nur begrenzt von den Biogaslern)

Es gibt in Österreich eine Regelung die nicht mehr als 160kgN aus Gülle pro ha erlaubt und das ist kein Problem für einen normalen Boden.

Wenn Körnermaisstroh verrottet du hast verfault geschrieben wird dadurch Humus aufgebaut und Humus hat einen sehr hohe CO² speicher kapazität.

Ganz erlich mir ist Südamerika genauso wurscht wie wir ihnen wurscht sind überspitzt formuliert.


biolix antwortet um 26-08-2013 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Misches, her mit deinen Humusbilanzen und deinen Humuswerten.. inkl. bitte her in ganz Ö mit einem Humusmonitoring.. das endlich diese Märchenerzählungen ein Ende haben.. und das Menschen wir dir auch die Südamerikaner wurscht sind, das war eh klar..

Leut gibts, die gibts gar nicht.. oder leider eben doch.. ;-(




MF7600 antwortet um 26-08-2013 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@biolix
brasilien ist z.b. 2. grösster sojaexporteur aber auch der 2. gösste weizenimporteur der welt. ist doch sinnvoll das zu erzeugen was am besten wächst und soja ist eine um welten bessere vorfrucht als weizen.
in brasilien sind die weizen und sojaerträge etwa gleich hoch, doch die preise für soja sind doppelt so hoch als für weizen, wieso sollten die dort grossartig weizen anbauen.
andererseits sind in mittel und nordeuropa die weizenerträge 3- 4 mal höher als bei soja, wieso sollte dann da grossartig sojaaanbau erfolgen? wär doch eine riesen ressourcenverschwendung.

die humuswerte sind mit monokulturkörnermais und der richtigen bewirtschaftung sogar ordentlich steigerbar, noch mehr wenn man zwischenfüchte mit einplant.


carver antwortet um 26-08-2013 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
misches,
da hat dir dein Vater aber einiges falsch erklärt:
-Stickstoff im "Kunstdünger" wird im Haber-Bosch-Verfahren mit Energie aus der Luft geholt,
-Lt. Öpul darf man 170 kg/ha aus Wirtschaftsdünger ausbringen

Weiters erklär mir bitte, wie das Betriebe machen, die Ihre Äcker im Umkreis von 10 bis 20 km haben. Da wird die Gülle nur auf dem Papier ausgebracht!
"Maiswüsten", die gibt's bei uns schon (Stmk), werden aber in Zukunft verschwinden, Diabrotica sei dank.

Was glaubst du passiert mit Maisstroh, das Ende Oktober bis Anfang Dezember bis zu 30 cm tief in schweren Boden vergraben wird? Verrotten? Vertorfen? Verfaulen!
Aber ja, ein Jahr später kommt es eh wieder zu Vorschein.

lg carver


krähwinkler antwortet um 27-08-2013 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Dass die Zahl der Mastschweine kleiner geworden ist, empfinde ich persönlich nich unbedingt als Verlust. Das wird vermutlich auch wieder anders werden.

Österreich wird leider immer brauner, was die Bodenbedeckung anbelangt.. Und diese Entgrünung der Nutzflächen ist optisch bedauerlich und ökologisch folgenreich und volkswirtschaftslich nachteilig.


Profi6135 antwortet um 27-08-2013 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@carver willst jetzt auf 10 kg N rumreiten?

Und das maisstroh schlecht verrottet ist wohl der fall wenn man es vergräbt wenn es aber ordentlich eingearbeitet und gemulcht wird kann es der boden binnen eines jahres sehr gut verdauen.

Wenn ich weizen auf mais baue und ein jahr danach tief grubbere oder pflüge kommen nur manchmal ein paar stoppel zum verschein die der drescher überfahren hat.

Und ob jetzt linde oder h.b. naja hat beides mit flüssiger luft zu tun.

Weiters war österreich schon viel brauner den die klassische schwarzbrache sehe ich zumindest kaum mehr


krähwinkler antwortet um 27-08-2013 10:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Du hast recht mit der Schwarzbrache. Dieser Fortschritt Ist wohl auch zum Teil dem Umweltprogramm geschuldet!

Du bringst mich auf den Zusammenhang von Begrünung und Stickstoffeffizienz derselbigen durch Verfütterung der Grünmasse an Wiederkäuer und N-Rückführung via Dünger. Aber was trag ich da Eulen nach Athen oder Milch nach Schärding wie die Hörndlbauern zu sagen pflegen.


carver antwortet um 27-08-2013 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@profi
wenn man schon mit Zahlen operiert, dann sollten sie wenigstens stimmen!

lg carver


carver antwortet um 27-08-2013 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
@ tria
Bring mich nicht auf blöde Ideen :-)
Wär ja fast einen Versuch wert ..........

lg carver

PS: Auch dir ist es nicht vergönnt, Zynismus zwischen den Zeilen zu erkennen!


schellniesel antwortet um 27-08-2013 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
So a Leiberl hätte schon was...

Bisserl auf Konfrontation gehen bei den eingefleischten Sau und Maisbauern hat schon was....

;-)

MfG Andreas


krähwinkler antwortet um 28-08-2013 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Etwas für die Zahlenfetischisten: 37% der ldw.Betriebe wirtschafteten 2010 ohne Vieh, Salzburg hatte den geringsten Anteil von viehlosen Bauern, nämlich 20%.


krähwinkler antwortet um 06-09-2013 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Mittlerweile sind die Statistiken über den Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln zu haben. Bei Fleisch hat der Selbstversorgungsgrad durchwegs nachgelassen. Geringere Produktion und geringerer Versorgungsgrad heißt: schlechtere Wettbewerbsstellung der Fleischerzeugung im Vergleich zur pflanzlichen Produktion.

Der Rückgang wird noch nicht kommentiert, weil das Fleischthema polarisiert. Vielleicht schafft es die Kammer oder sonst wer, Rindfleischerzeugung auch als Grünlandverwertung zu positionieren.


helmar antwortet um 06-09-2013 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Da wirst bis nach der Wahl warten müssen....aber zumindest der Lixl, der ja sooo von der vegetarischen Verpflegung schwärmt, erklärt ja sehr gern und gut, warum Pflanzenfresser für die Biolandwirtschaft wichtig sind....;-).
Mfg, Helga


50plus antwortet um 06-09-2013 15:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sinkende Tierzahl
Die Tierproduktion wird in Österreich mit Gewalt ruiniert.
Schade, denn die globale Qualität kann mit unserer nicht mithalten.




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