Antworten: 14
Baum5 11-08-2013 18:55 - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
Der Lebensmittelhandel sitzt auf einem hohen Ross-20 Jahre nach den amtlichen Preisfestsetzungen mit Gewerkschaftsboss Benja und Wirtschaftskammerchef Salinger,sind es heute die Herrn der Handelsketten,die von den produzierenden Milchbauern Beweise für höhere Milchpreise.verlangen,die paar Handelsketten haben sich den Markt aufgeteilt--von der Leibeigenschaft der Politik sind wir nun die Bittsteller des Handels,starr,streng und unerbittlich.Diese Marktkonzentration ist nicht mehr zu kontrolieren,jetzt stehen wir auf verlorenen Posten...erwachen die Schlafstellen,Ministerium,Politik denn nie mehr,Bauernbund Landwirtschaftskammern,wozu gehen wir wählen? Rahmenbediengungen.müssen von der Politik gemacht werden.


Christoph38 antwortet um 11-08-2013 19:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
da es ja überwiegend akzeptiert wird von den Bauern, besteht für Politik & Co wenig Anlass einzugreifen

der Bauernbund würde sagen, es hätte alles viel schlimmer kommen können


Fallkerbe antwortet um 11-08-2013 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
Zitat:
Beweise für höhere Milchpreise.verlangen
Zitat ende

der einzige am Markt relevante "beweis" für zu niedrige Preise wäre eine Angebotsverknappung.
mfg



helmar antwortet um 11-08-2013 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
Nun, mich persönlich wundert es nicht dass dem so ist.......und dass Gmeiner in der Raiffeisenzeitung gedruckt wird...;-). Denn sind nicht gerade auch die Genossenschaften sehr oft jene welchen der Preis mehr oder weniger sanft von den Einkäufern der Lebensmittelkonzerne vorgegeben wird? In der Bauernzeitung wirst einen solchen zutreffenden Kommentar aber eher nicht finden.
Mfg, Helga


hardl1266 antwortet um 11-08-2013 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
Wenn ich mir in derNachbarschaft so ansehe wie die Milch produziert wird, haben die Handelsketten leichtes Spiel.
Pachtpreise bis 1000Euro ,Tonnenweise Grundfutterzukauf,von Kraftfutter nicht zu reden,
Großmaschinen um tausende Euro welche nur wenige Stunden im Einsatz sind ,das alles damit dann eine Hohe Überlieferung herauskommt ,die sich mit 20 Cent zu Buche schlägt.Und wenn man dann die Ackerpreise ansieht die die Bauern zahlen können, kann es ihnen nicht so schlecht gehen.( Oder zumindest der Hausbank)


edde antwortet um 11-08-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
@baum5

Österreich bräuchte das, was Ciolos schon lange einfordert: mächtige Milcherzeugergemeinschaften.

die Position der österreichischen Agrarpolitik zu diesem Thema ist ja bekannt :
Österreich hat mit Bergland eine extrem grosse Genossenschaft, die eben als solche ohnedies als Zusammenschluss von Milchproduzenten fungiert.

diese Darstellung ist zwar theoretisch richtig, funktioniert aber leider in der Praxis nicht, da Genossenschaften primär billig einkaufen wollen.
mfg


G007 antwortet um 11-08-2013 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
@edde
Wer will teuer einkaufen?


Lendl00 antwortet um 11-08-2013 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
Hallo Leute

Nicht jammern sondern handeln.

Mein Schulkollege liefert seit Mai 2013 an eine bayrische Molkerei, da ihm das Diktat der österreichischen Molkerein (genfreie Fütterung.......) schon zuviel geworden ist.

Ich habe mein Getreide und meinen Raps auch die letzten Jahre nach Bayern verkauft, obwohl ich zu dem Abnehmer über 200km entfernt bin. Über zuviele LKW auf den Strassen darf ich mich natürlich nicht beschweren.

Klaus


tch antwortet um 11-08-2013 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
Bist Du auch einer von denen Landwirten die sich für 10 Cent Wespen in die Unterhose füllen lassen?

Kassierst Du und Dein Kollege, die Förderungen vom Ö Steuerzahler oder vom Deutschen?
Ach nee, das sind doch Gelder aus der verhassten EU....


mächtige Milcherzeugergenossenschaften.... die haben wir doch schon in Ö!

IG Milch
Freie Milch

da ist doch die Milchmacht gebündelt in der Hand von Milchrebellen
tch



pamsti antwortet um 12-08-2013 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
@ tch
Ist ja sehr interessant, weil wir Gelder vom Steuerzahler bekommen dürfen wir keine Geschäfte im Ausland tätigen?
Wie schauts dann mit jenen Personen aus die zb. Familienbeihilfe, Wohnbauförderung, Arbeitslosengeld etc bekommen, dürfen die dann nicht ins Ausland fahren bzw keine ausländischen Waren kaufen?

Liest Du eigentlich Deinen Schwachsinn bevor Du ihn ins Forum schreibst?


Hans1900 antwortet um 12-08-2013 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
Alles eine Frage von Angebebot und Nachfrage wenn sie Handelsunternehmen mehr zahlen würde auch mehr produziert. Folge es wäre zuviel am Markt und ..........
Ich sage der Preis wird schon stimmen, sonst würde weniger geliefert!


hardl1266 antwortet um 12-08-2013 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
250 ml redbull Normalpreis 1,39 1 Liter 5.36 Euro
1 Liter milch 90 Cent
Was machen die Bauern falsch


Baum5 antwortet um 12-08-2013 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
hardl 1266 viele tragen vorm Kopf ein Schild mit der Aufschrift ,mit uns kann mans ja machen,normal müsste ein Aufschrei durch die Bauernschaft fegen doch es herrscht totenstille.


Hirschfarm antwortet um 12-08-2013 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
@hardl: Sie arbeiten zu gerne!
mfg


G007 antwortet um 18-08-2013 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Raiffeisenzeitung
@tch

Mein lieber Freund, Du bist ja ein ganz schlauer Wuzzi.
Der freie Warenverkehr, wen es den Bauern nützt soll Deiner Meinung nach verwerflich sein. Aber wen alle anderen es machen und unsere Produkte damit niederkonkurrenziert werden, dass soll ok sein?

Bist Du ein blauäugiger Genossenschafter?


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