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Franzkarl 11-08-2013 18:49 - E-Mail an User
Hofübergabe
Hallo liebe Leser
Ich hätte da eine Frage , und zwar was haltet Ihr für angemessen bei einen 10 ha Grünlandbetrieb im Nebenerwerb zum Auszahlen von EINER Schwester.
Danke im vorraus.


susi036 antwortet um 11-08-2013 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
Nix! Die hat bestimmt 2 gesunde Hände zum Arbeiten oder sie soll die 10ha nehmen und du verlangst den Betrag ,den sie sich vielleicht vorstellt. Außerdem soll das Sache der Eltern sein. lg von einer Zahlungsgeschädigten.


Christoph38 antwortet um 11-08-2013 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
das wird von vielen Umständen abhängen:

hat deine Schwester am Hof mitgearbeitet
welche Leistungen hat sie bereits erhalten
was ist der Hof wert
welche Lasten musst du übernehmen (Ausgedinge, Schulden etc)
etc...



rauterlis antwortet um 11-08-2013 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
hallo!
Ich habe vor 4 Jahren übernommen. Bei mir haben alle Geschwister verzichtet! Aber es kommt immer auf den Hintergrund an wie zb. der Betrieb finanziell dar steht. Aber bei 10 ha ist aus meiner Sicht wenn dann nur der Gesetzliche Pflichtteil zu geben weil mit der Größe ist s zum Leben zu wenig und zum Sterben wahrscheinlich zu viel.


helmar antwortet um 11-08-2013 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
Ist zwar über 30 Jahre her, aber......der Einheitswert betrug damals knapp über 60.000,-- ATS. Und dieser Betrag wurde, in 3 Raten gestaffelt, an meine Schwester ausbezahlt. Meine Schwester hat am Betrieb nicht mitgearbeitet, und ist auch dort nie (mit)versichert gewesen. Meine ältere Schwester hatte beim Hausbau das Bauholz und Mithilfe beim Bau bekommen und ist damit zufrieden gewesen und hat keine weiteren forderungen gestellt.
Mfg, Helga


Fallkerbe antwortet um 11-08-2013 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
Für die Schwester eine Baugrundfläche, die für den LW betrieb nicht wichtig ist, aber hohen monetären wert darstellt. (z.b. Baumbünt im Dorfzentrum)
bzw wenn ein Baugrund nicht vorhanden ist, so zumindest der Geldbetrag, für den die Schwester sich einen vernünftigen Baugrund kaufen kann.

Wenn das dem "Betriebsübernehmer " zu viel erscheint, dann ist es mm eh gescheiter, man teilt das Vermögen genau durch 2




rauterlis antwortet um 11-08-2013 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
@ Fallkerbe

Hast du das so gemacht???? Wenn ja gebe ich dir meine Kontonummer wenn du zu viel Geld hast!
Sollte der Betrieb verschuldet sein muss eigentlich jeder aus der Familie froh sein dass sich das noch einer antut! Und nicht noch Substanz verschenken!


MUKUbauer antwortet um 11-08-2013 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
Fallkerbe das kann schon in´s Geld gehen - gibt gegeden wo ein Baugrund weit über 100 Eurom2 kostet - das mal 1000m2 das bei einem 10ha Betrieb ?




179781 antwortet um 11-08-2013 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
Stell einmal folgende Rechnung an:
Für den konkreten betroffenen Betrieb in der derzeitigen Situation, den durchschnittlichen Gewinn der letzten 5 Jahre, abzüglich der geleisteten Arbeitsstunden zum MR Preis. Dann ist der Bewirtschafter für seinen Arbeitseinsatz ordentlich entlohnt. Was dann noch übrigbleibt, kann man als Unternehmensgewinn ansehen, der mit dem Besitz des Hofes in direktem Zusammenhang steht. An diesem Betrag kann man weichende Erben in entsprechender Form teilhaben lassen.

Gottfried


Fallkerbe antwortet um 11-08-2013 22:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
@rauterlis
so ist es in unserer Gegend üblich. Weichende erben bekommen mindestens einen baugrund
Solange der betrieb nicht überschuldet ist, sehe ich das nicht so.
bezüglich kontonummer: bist du mein Bruder?

@mukubauer
natürlich kann es ins geld gehen- aber die schwester verzichtet dafür auch auf ein immovermögen.
Wo die Baugründe teuer sind, da sind meist auch die LW gründe verhältnissmäßig teuer.


Sperre_234 antwortet um 11-08-2013 23:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
Hallo!


Finde es nicht gut, so ein wichtiges Kapitel, wie die Hofübergabe oder das Auszahlen einer Schwester oder Bruders in einem öffentlichen Forum als Diskussionsbeitrag reinzustellen und auf Antworten zu warten, die dich auf falsche Gedanken bringen können.

Geh zu einem Notar und lass dich fachmännisch beraten.
Dort wird dir geholfen,


Fragenstein


se123 antwortet um 12-08-2013 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
stell dir folgenden Frage:
wieviel würdest du für angemessen erachten, wenn sie den Hob bekommen würde?


mitmart antwortet um 12-08-2013 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
Hab ich mir beim lesen auch eben gedacht!


Christoph38 antwortet um 12-08-2013 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
jedem Gutachten sollte eine sorgfältige Befundaufnahme vorangehen

aus dem Befund "10 ha im Nebenerwerb" kann man seriös nichts ableiten


joih antwortet um 12-08-2013 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
Das Erbteil ist mit 2500 Euro je geerbter ha auszuzahlen, wird ja nicht zuviel sein wo bekommt man sonst noch einen grund so billig.und sonst soll jeder die hälfte bekommen. Das bestehende Wohnhaus ist eh als Altenteil zu nutzen und bekommt derjenige der sich um die alten kümmert


Hans1900 antwortet um 12-08-2013 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
@joih: Was ist den das für ein Blödsinn? Ich würde das ein wenig mehr von der Bodenbonität abhängig machen!!
Für 50ha Almen würde ich weniger geben als für 5ha Acker im Marchfeld! Es kommt auch noch darauf an wie der Zustand /Ausstattung von Hofstätte, Ställe, Maschinen.... aussieht. Wenn ich 50 ha Acker habe aber keine Maschinen mehr würde ich auch nicht viel zahlen!!
Mir kommt auch der Vorschlag mit, was für einen selber fair wäre, als gute Lösung vor!
Was gesetzlich den Erben zusteht weis ich nicht.


kraftwerk81 antwortet um 12-08-2013 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
@ Franzkarl,

gibst ihr halt 700m² Baugrund und € 100.000,- Starthilfe. Damit wirds sie schon zufrieden sein.


joih antwortet um 12-08-2013 16:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
unter den Motto "jeden das seine-aber mir am meisten"



pek antwortet um 12-08-2013 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
Hallo,

kuriose Antworten.
Frage Sie wenn es Dir zuviel ist sage Ihr das du tauschen möchtest. Wenn Sie von den Eltern eine höhere Schulbildung als du ermöglicht bekommen hat steht Ihr meiner Meinung nach nichts mehr zu.
Wenn du etwas bezahlst und das Ordnugsgemäß abläuft wird Sie dafür EKst. zahlen müssen - hat mir in meinem Fall sehr gefallen.



MUKUbauer antwortet um 12-08-2013 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
@ Fallkerbe relativ - irgendwann brauchen dann unter Umständen die Eltern Pflege etc. kommen die Geschwister dafür auf? das hier ist alles zu Pauschal wenn man ehrlich ist um auf einen Nenner zu kommen ...
und ist ja je nach Gegend unterschiedlich und im Prinzip schaut der Übernehmer ja drauf das der Hof in die Nächste Generation weitergeht - meistens halt ...

@ Fragenstein - Notar kann dich über das was im Gesetz als Mindestmaß vorgesehen ist aufklären mehr nicht, meistens wird ja mehr bezahlt, recht oft hört man davon das der Einheitswert bezahlt wird an die Geschwister ...
was wirklich stimmt ?

mfg


soamist2 antwortet um 12-08-2013 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
ganz unwichtig dürfte der umstand wie, weit oder eben enger, man zukünftig den kontakt zur schwester zu pflegen geplant hat auch nicht sein.


Hirschfarm antwortet um 12-08-2013 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Hofübergabe
@Franzkarl: Frag deine Eltern! Die sagen dir schon was angemessen ist.
mfg


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