Meinung der Bevölkerung über Landwirte

Antworten: 35
Steyrdiesel 24-07-2013 10:29 - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Hallo,

bitte schaut euch einmal die Kommentare unter diesem Artikel an. Da sieht man einmal was wir Landwirte eigentlich für einen Ruf in der Bevölkerung haben. Von den 10 Kommentaren geht es bei 8 darum wie schlecht wir Landwirte sind. Jedoch auch fachlich komplett falsch. Das stimmt mich nachdenklich, ich denke man sollte die Leute doch etwas informieren wie Landwirtschaft heute abläuft... Die haben anscheinden wirklich keine Ahnung mehr wer für ihr täglich Brot verantwortlich ist... :-(

mfg
Steff
 


sisu antwortet um 24-07-2013 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
steff!
Das mit dem Maisanbau wird schon stimmen und wie der eine schreibt solange wir Lebensmittel verbrennen oder in die Biogas Anlage schütten braucht man sich wirklich keine Gedanken um Mißernten machen.
Das mit den Wetterkapriolen fällt unter das Unternehmerische Risiko und eben ein Nachteil wenn man seine "Werkstätte" unter dem freien Himmel hat.
steff noch was : "Für sein tägliches Brot ist jeder selbst verantwortlich!"
Schön langsam wird es Zeit das Jammern und Sudern auf höchstem Niveau zu beenden, weil ich glaube das es mittlerweile ein großteil der Landwirte selbst nicht mehr hören kann.
regnet es: dann regnet es zuviel
ist es kalt: dann ist es zu kalt
ist es warm: dann ist es zu warm




Steyrdiesel antwortet um 24-07-2013 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Sisu!
Auf der einen Seite wollen die "grünen Strom" und auf der anderen Seite darf man auf der Sulm kein Kraftwerk bauen oder die Biogasanlagen nicht mit Rohstoffen versorgen? Wie soll das funktionieren??
"für sein täglich Brot ist jeder selbst verantwortlich" - ja genau, weil es kommt ja aus dem Supermarkt oder?

Abgesehen davon finde ich auch das wir zuviel jammern. Aber mir geht es nicht um den Artikel ansich, sonderen um die verachtenden Kommentare darunter, genau jene stellen uns dann wieder vor Probleme (Verbote von Spritz und Beizmittel, Stallbau etc.) Deshalb sollte man die Leute mehr aufklären um unser Image zu verbessern.

mfg
Steff



Christoph38 antwortet um 24-07-2013 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
DIE Meinung der Bevölkerung gibt es nicht, sondern völlig unterschiedliche Einzelmeinungen.

Grundtenor des Meinungsstandes ist dass die Bauern relativ hart arbeiten und zuverlässige Erzeuger sind, also grundsätzlich ein positives Image haben.


sisu antwortet um 24-07-2013 11:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
worgan jeden Tag gehst mit Deiner Anti EU Symphatie hausieren, immer wieder dasselbe wenn einer schreibt was für einen Traktor soll ich mir kaufen? Dann kommst Du und schreist wieder ja die Banken, die EU +, die Politik und der Weltuntergang sind schuld.
Lass Dich einmal auf Deinen Geisteszustand untersuchen.


gg7 antwortet um 24-07-2013 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
@sisu. wegen ANti EU-Sympathie, meine Meinung, und die derer die etwas mehr dahinter blicken, was wirklich abläuft - - ist : Die EU ist, und bleibt Schei..e, und meine Meinung wird sich auch nicht ändern, dumm die Politiker die uns da hineingeritten haben.
Und wegen der Politiker, haben allesamt keinen "Anstand" mehr, realitätsfremd, oder will mir wer sagen, dass die noch eine Ahnung von wirklicher, körperlicher, schweißtreibender Arbeit haben, und wie man sich mit weniger Verdienst auch durchrauft.
Und die meisten korrupt, bekommen den Kragen nicht voll, und von den wenigsten wird etwas aufgedeckt, und was passiert denen dann!???, da wird ein anderer mehr bestraft der irgendwo eine Semmel stihlt, weil er etwas zu essen braucht.


helmar antwortet um 24-07-2013 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
An Worgan...vorige Woche war die Möglichkeit eine Unterstützungserklärung für die EU-Aus-Partei beim Gemeindeamt abzugeben und diese an die Partei zuschicken, damit diese Partei bei der Nationalratswahl kandidieren kann...nachdem du ja dauernd hier gegen die EU schreibst wirst du doch sicher mit dem selben Mut auf dein Gemeindeamt gegangen sein um diese Partei zu unterstützen..........
Die Partei hat die nötigen Unterschriften nicht zusammenbekommen, was mich nicht wundert......schimpfen ist das Eine, mit seinem Namen etwas unterstützen das Andere....
Mfg, Helga
Und jemandem der nicht deine Einträge befürwortet den Rat zu geben dass er sich ausloggen soll.......du bist schon ein wirklich demokratisches Kerlchen......;-)


Gratzi antwortet um 24-07-2013 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
na ja, die Gesprächskultur ist auch nicht mehr die BESTE !


Josefjosef antwortet um 24-07-2013 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Steff 23,

ich würde das nicht so eng sehen, mit den Kommentaren.
Es schreibt ja der den Kommentar, der eher kritisch gegenüber einer Sache ist.
Der andere bleibt stumm.
Was glaubst, wennst die Bevölkerung fragst, was haltet ihr von den Lehrern, Öbb-lern,
Beamten, Politikern usw?
Die schneiden bestimmt nicht besser ab. und das ist ja schon fast die halbe Arbeitswelt. ;-)
Wenn man einen ordentlichen Vergleich haben will, muß man eine Studie in Auftrag geben,
in der das Thema behandelt wird, oder besser eine große anonyme Umfrage in der Bevölkerung .
Dann schauts gut für dich aus. :-)
gruß
Josef




dahans antwortet um 24-07-2013 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Es stimmt doch schon , mehr als man glaubt , haben Angst , ihre Meinung zu vertreten , ist sicher ein Grund ,das Volksbegeren so wenig Unterstützung bekommem ! In der kleinen Gemeinde weis es dann jeder !


walterst antwortet um 24-07-2013 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Ich würde mir in diesem Forum manchmal wünschen, dass der eine oder andere es schafft, in seiner Überheblichkeit einen Gang zurückzuschalten.

Aussagen von Bauern zur Trockenheit als "Suderei" zu bezeichnen, halte ich für Arroganz in reinster Form.

Wenn es jemand im Frühsommer das halbe Hab und Gut weggeschwemmt hat und jetzt aufgrund der Trockenheit die letzten Futter- oder Erntebestände oder gar das Trinkwasser quasi wegverdunsten, was muss ihm denn noch passieren, dass er sich zum Thema Wetter oder Klima äußern darf, ohne als krankhafter Suderant abqualifiziert zu werden.

Ich wünsche allen, welche weder vom Hochwasser, noch von der Trockenheit direkt betroffen sind, weiterhin alles Gute und dass vielleicht das eine oder andere hier geschriebene Wort auch mal wieder weggelöscht wird, bevor auf "Beitrag veröffentlichen" gedrückt wird.


Steyrdiesel antwortet um 24-07-2013 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Josef, ja da hast du wahrscheinlich recht. Aber ich glaube auch das es Lehrern oder Öbblern ziemlich egal ist was für Meinungen andere über sie haben. Beamten und Politikern sowieso. Uns Landwirte bring das aber eine ganze Menge Schwierigkeiten wie ich oben schon geschrieben habe. (Stallbau, Spritz und Beizmittelverbot, StVO...)

walterst, gute Beitrag. Danke.

mfg
Steff


sisu antwortet um 24-07-2013 16:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Walterst!
Die Landwirtschaft lebt nun einmal von und mit der Natur und das es hier gewisse Wettersituationen gibt mit denen nicht jeder Betriebszweig der Landwirtschaft zufrieden ist steht außer Zweifel.
Wenn es jetzt die letzten 14 Tage geregnet hätte würden die Körndlbauern schreien das ihr reifes Getreide auf den Feldern verfault und sie nicht dreschen können.
Die welche Mais und Zuckerrüben anbauen und ganz besonders die Grünlandbauern lechzen förmlich schon nach Regen, da schön langsam alles vertrocknet. Ich sehe es selbst bei meinen verpachteten Wiesen der 1. Schnitt ist praktisch "dasuffa" bzw. am Stamm verfault und das jetzt nachwachsende vertrocknet und ist sehr dünn und wächst wie man bei uns sagt nicht "hintere oder vire".
Das jetzt die Futterpreise steigen werden ist zu erwarten die eine Hälfte der Landwirte die" Körndlbauern" freut es das ihr Produkt teurer wird und die andere Hälfte die "Hörndlbauern" sind mit steigenden Preisen für Futtermittel konfrontiert die aber ihr Produkt nicht teurer werden lassen.
Auch ich wünsche mir sehnlichst Regen herbei und hoffe das dann der gesamte Juli/August Niederschlag nicht auf einmal kommt in kürzester Zeit.
PS:
In einigen Revieren von mir die den Jagdbetrieb als Haupteinkommen haben sind 95% der Rehkitze und 90 % der Rotwildkälber beim Hochwasser ersoffen, auch Kapitale Böcke und starke Trophäenhirsche von 10.000 € aufwärts hat es erwischt. Genauso wurden Jungkulturen Hektarweise unter Wasser gesetzt und das steht noch immer dort und die Kulturen sind defentiv tot. Aber Natur ist Natur und das können wir Gott sei Dank NOCH nicht ändern.


Grasschneider antwortet um 24-07-2013 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Der Artikel ist großteils sehr gut geschrieben und es stimmt auch vieles.
Die kommentare darunter sind eigendlich gleich Wirtshausmäßig wie viele jammerattaken einiger Bauern.
Was mich aber meistens auf die Palme bringt, sind jene Menschen die sich mit Hände und Füße gegen eine ordendliche Landwirschaft wehren. Und bei jeder noch so kleinen Möglichkeit sich das große Maul aufreisen und die Förderungen der Landwirte durch den Dreck ziehen.

Da gab es mal bei uns zu Hause eine solcher Geschichten mit einem Bekannten. Als wir dann mit Ihm eine Rechnung begannen zwischen Einnahmen und Ausgaben. Bei den Ausgaben wurde dann noch Aufgezählt und geschätzt wie viele Firmen und Arbeiter eigendlich von der Landwirschaft auch leben. Sei es beim Bau des Hauses mit Einrichtung und drum und dran, Bau Stadel Maschienenhalle Lagerraum, Kauf von Autos, Traktoren und viele viele viele andere Landwirtschaftliche Maschienen die von Landwirten gebraucht und gekauft werden. Für diese Gerätschaften finden hunderttausende Menschen Arbeit und verdienen Ihr Unterhalt und können somit für die Spesen Haus Auto usw. (ein bruchteil eines Landwirtes) aufkommen!

Ich selbst bin kein Landwirt, bin nur auf einem Hof groß geworden. Aber wenn ich mein Leben mit dem meines Bruders vergleiche läuft mein Leben schon etwas Sorgenfreier... :-)


Fallkerbe antwortet um 24-07-2013 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte

Das die Leute das Geld das sie einnehmen, zum Großteil auch wieder ausgeben, ist doch in allen Branchen so.
Da unterscheidet sich der Bäcker kaum vom Frächter oder vom Bauern.
Wiso die Bauern ihre Ausgaben als besonderen Dienst an der Gesellschaft sehen kann ich nicht nachvollziehen.





Grasschneider antwortet um 24-07-2013 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Ein Bauer unterscheidet sich im normalfall nicht vom Bäcker oder Frächter. Aber betrachtet man den Wirtschaftlichen Geldfluss, dann unterscheidet er sich ganz wohl von diesen Personen, weil er viel größere und mehrere Investtionen macht als der "Normalbürger". Hier ist ein Landwirt schon mit einem größeren Unternehmen zu vergleichen. Es ist auch kein besonderer Dienst oder sonst etwas... Einfach nur mal darstellen und versuchen Ausgaben und Einnahmen des Bauern und des Angestellten gegenüberstellen. funktioniert gleich wie die gegenüberstellung von Handwerks- Industriebetrieb mit einem Angestellten. (müssen ja nicht immer Bauern sein)

Die einfachste Rechnung: Viele Geräte = viel Arbeit für Herstellung= viele Angestellte = viel Geld im Umlauf = zufriedene Gesellschaft!

Ein Landwirt hat nun mal viele Geräte und Maschinen gleich wie ein großer Betrieb!


Restaurator antwortet um 24-07-2013 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
@josefjosef:
"Es schreibt ja der den Kommentar, der eher kritisch gegenüber einer Sache ist.
Der andere bleibt stumm."
so stimmt das nicht. in den letzten tagen waren mehrere berichte zur lage der landwirtschaft in der kleinen zeitung und jedesmal traten die gleichen bauernhasser als poster auf den plan. kommentare wie:
"Ja aber bitte nur genau 35,2 mm Regen aufgeteilt auf 36,4 Stunden weil bei mehr müssen wir gleich wieder soooo viel jammern....."
oder
"Tut mir leid, aber recht machen kann man es den Bauern anscheinend wirklich nicht mehr! Gejammert wird bei JEDEM Wetter. Zu kalt, zu nass, zu heiss, zu trocken.....wer soll das noch ernst nehmen? "
sind nur beispielhaft für viele andere zu nennen. es stehen dieselben namen neben den postings (etwa grazetta) die auch bei artikeln über lehrer mit
"Die Lehrer sind alle faule Säcke." und ähnlichem bewusst provozieren. sie outen sich ständig als links bis grün und haben ihre feindbilder gegen die jedes mittel recht ist.
ich, für meinen teil, habe auch bei diesen artikeln versucht eine objektive richtigstellung die sich innerhalb der netiquette bewegt als antwort zu posten.
bloss: die werden von der kleinen zeitung zensur - im gegensatz zu den untergriffigen hetzpostings - gelöscht. sowohl beim thema schule, als auch beim thema lw überleben sie kaum 3 stunden.
nur soviel zum thema wer bei diesem katholischen .......blatt in den redaktionsstuben sitzt.
ich kann die zum charakter der kz (lol) auf jeden fall sagen, dass bereits vor 30 jahren ein lehrer der nie seinen weg in die schule gefunden hat, ständig weit unter der gürtellinie gegen die lehrer geschrieben hat. er selbst ist als kz-mitarbeiter bereits mit dem sportauto in die vorlesungen auf die pädak gekommen.
aufgehört hat das erst als seine frau zur bezirksschulinspektorin ernannt wurde - nebenbei hat die dame diese position sehr gut und kompetent ausgefüllt.
ich für meinen teil werde das blatt abbestellen und ihnen auch die begründung dafür geben: die online-zensur duldet untergriffige unterstellungen und löscht relativierende antworten im manipulierenden sinn heraus.


textad4091 antwortet um 24-07-2013 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Ah geh, ma sollt die Kommentare auf Internetseiten von sämtlichen Zeitungen, wurscht wie "hoch" oder "niedrig" diese sind, nicht allzu ernst nehmen, so viel hab ich mittlerweile mitbekommen ... Wie schön oben geschrieben, es geben nur jene einen Kommentar ab, die mal die Luft rauslassen wollen ... Und wie walterst richtig bemerkt hat, sudern darf ma sehrwohl wenn man in einer zweifellos verzwicktn Situation ist; Da hilft kein "es kann sich ja selber jeder aussuchen"- Kann auch jeder Lehrer sagen "Ihr hättet ebenfalls Lehrer werden können", jeder Politker "Ihr könntet's des jo ah mochn", jeder Top- Manager der grade mal wieder eine recht hohe Abfindung kassiert hat "Heut hat jeder den Zugang zu sowos" und es liese sich noch fortsetzen- Wenn es sich jeder aussuchen könnte, dann gäbe es auch kein Sudern, frei nach dem österreichischen Motto "Wenn i könnt, dann würd i ah"
Frei ausgesucht haben sich genug ihren Beruf, aber es gibt halt immer wieder was zu sudern bzw. echte Sorgen ... Nur vor lauter Suderei gehen diese in Österreich anscheinend unter ;)


sisu antwortet um 24-07-2013 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Grasschneider!
Du bringst es auf den Punkt der Bauer als Unternehmer aber nicht nur wenn er sich als solcher sehen will, sondern ständig und deshalb trägt er auch ein unternehmerisches Risiko.
Du wirst keinen Frächter oder Bäcker finden der sich seinen eigenen Erfolg schlecht redet und damit in der Öffentlichkeit auf die Tränendrüse drücken wird.
Wenn Du jetzt schon den Vergleich anstellst mit den Investitionen dann mußt Du aber den Landwirt zBsp. mit einem Frächter vergleichen und nicht mit einem Angestellten.
Ich kann Dir nur sagen das bei einem 2 Achs LKW die Jährliche Haftpflicht Prämie ungefähr 70 mal so hoch ist wie bei einem Traktor.
JEDER hat sich seinen Beruflichen Werdegang selbst ausgesucht und wem es nicht passt oder er glaubt zu etwas anderem berufen zu sein kann es sich immer noch ändern, dafür ist es nie zu spät egal wie alt man ist. Wenn es heute einfach zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel ist, so muß man eben Prioritäten setzen wurschtle ich weiter oder verpachte ich und gehe einer geregelten Arbeit nach bzw. mache mich Selbstständig.


ifoeamtmann antwortet um 24-07-2013 18:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Hallo Helmar:
Man kann die EUaustrittspartei (www.euaus.at) noch immer unterstützen. Aber nur noch 3 Tage! Einige Mitglieder gehen auch noch herum, um diese Unterstützungserklärungen zu bekommen.
Ich mache das nicht mehr - ich glaube nicht mehr an einen Erfolg! Denn nur wenn die EUaustrittspartei in allen Bundesländern auf den Stimmzettel kommt, kann sie auch ins Parlament kommen - und da die EU-Schleimer einbremsen.
Wenn nur 0,1% der EU-Gegner eine Partei gegen die EU will - dann ist das traurig - aber auch ein klarer (nicht) Auftrag!
Zum echten Thema: Ich denke das Menschen, die mit Bauern zu tun haben, eine ganz vernünftige Einstellung haben. In jeder Berufsgruppe gibt es schwarze Schafe (nicht politisch!) - der große Teil ist aber "ganz normal". Es wird aber immer öfter versucht, verschiedene Berufsgruppen gegeneinander zu hetzen. So lange die Konsumenten auf die Bauern los gehen, die Schüler auf die Lehrer, die Eltern auf die Lehrer, die Tischler auf die Bauarbeiter,......... kann die Regierung in Ruhe weiter machen. Nur ein vereintes Volk ist mächtig. Wie gut Ablenkung funktioniert, das sieht man auch an den vielen LB. über den Preis von 1 Glas Leitungswasser!


Restaurator antwortet um 24-07-2013 19:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
@textad4091:
"Ah geh, ma sollt die Kommentare auf Internetseiten von sämtlichen Zeitungen, wurscht wie "hoch" oder "niedrig" diese sind, nicht allzu ernst nehmen, so viel hab ich mittlerweile mitbekommen ..."
sie sind sehr wohl ernst zu nehmen.
die sogenannten beratungsfirmen und meinungsforschungsinstitute greifen auf die leserbriefe und online - kommentare zu den verschiedenen themen zurück. so z.b. war es auch beim thema familie.
aus dem inhalt der getätigten kommentare wird abgeleitet welche marschrichtung die bevölkerung wünscht.
es hat schon seinen grund warum viele poster mit mehrfachnicks sehr parteinahe sind.
ich erinnere mich noch gut an das erste auffliegen dieser vorgangsweise, die övp war vorne dabei. es gab sogar eine eigene broschüre für die "mitarbeiter" wie man solche postings verfasst.
andere haben sogar schulungen abgehalten in denen die leute lernten welche rechtschreibfehler und welche formulierungen zu schreiben sind damit es wie von einem arbeiter ausschaut oder wie man schreibt damit es von einem g'studierten kommt.


Fallkerbe antwortet um 24-07-2013 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
@grasschneider,
ein durchschnittlicher Bauer ist kein Großbetrieb- sondern vergleichbar mit anderen betrieben mit der gleichen Personalausstattung, ähnlichem Umsatz oder ähnlicher Ertragsfähigkeit.
also meistens ein 1 -3 Vollarbeitskräftebetrieb.
In jeder anderen branche redet man da von einem kleinbetrieb.

Und ich glaube kaum,das der Maschinenkapitaleinsatz bei landwirten notgedrungen höher ist als z.b. beim Erdbaubetrieb oder beim Holzerunternehmen.
Das manche Landwirte jede maschine selber kaufen wollen- und ja nichts mieten oder Outsourcen wollen ist ein problem der Geschäftsführungskompetenz, nicht der Branche.


textad4091 antwortet um 24-07-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
@ Restaurator: OK, so hab ich das noch gar ned bedacht- Ich geh da eher in die Richtung, dass mich des ned interessiert was die da schreiben ...


sturmi antwortet um 28-07-2013 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
Die meisten Bauernkrisierer sind Neider und/oder Wirtshaussuderer die ihr Geld versaufen und verrauchen! ;-)
Dann gibt´s noch die Ober´gscheidenInnen die nur mehr Biolandwirtschaft haben möchten. Heuer besonders offensichtlich wie die Bio´s die Welt ernähren können, Biomais derzeit 50 cm hoch, daneben ein normal entwickelter Konvimais! Wem da nicht ein Lichtlein aufgeht dem ist eh nicht zu helfen. ;-))
MfG Sturmi



sturmi antwortet um 28-07-2013 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinung der Bevölkerung über Landwirte
"JEDER hat sich seinen Beruflichen Werdegang selbst ausgesucht und wem es nicht passt oder er glaubt zu etwas anderem berufen zu sein kann es sich immer noch ändern, dafür ist es nie zu spät egal wie alt man ist. Wenn es heute einfach zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel ist, so muß man eben Prioritäten setzen wurschtle ich weiter oder verpachte ich und gehe einer geregelten Arbeit nach bzw. mache mich Selbstständig."
@sisu
Genaus so ist es, doch die größten Suderer sind jene, die sich zum Wachstum haben überreden lassen, dadurch jetzt finanziell und arbeitsmässig total überfordert sind!
Ich habe mir meinen Betrieb so gestaltet dass ich auch noch ein ausserlandw. Einkommen erzielen kann und es macht auch noch Spaß, die Abwechslung macht ein Leben lebenswert, nicht Monotonie und Eintönigkeit. ;-)
MfG Sturmi



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