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Pollinger 03-07-2013 21:19 - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Hallo,
Ich habe ein paar Hektar Wiese, wo teilweise viel Ampfer wächst. Weiß jemand wie man dieses Unkraut am besten bekämpfen kann?



Steyr1888 antwortet um 03-07-2013 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Ampfergabel


Ampfergabel
 


Jophi antwortet um 03-07-2013 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Hallo !

Is ja nun wirklich nicht mein Spezialgebiet, aber wenn Du kein Bio bist, wäre dann nicht Wuchsstoff eine Idee ?


gowe antwortet um 03-07-2013 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
zwei liter Simplex /ha und der Ampfer ist weg.
mfg Gottfried


cyber antwortet um 03-07-2013 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Gerade wenn mehrere ha betroffen sind, zeigt das wahrscheinlich das Zusammenspiel von (zu)viel N im Hofnährstoffkreislauf - durch (zu)viel Eiweißzukauf ? - und einer Düngung, die den Ampfer bervorzugt bzw. den Ampfer begünstigt und Gräser benachteiligt

Langfristig wird´ses nur bringen, an diesen beiden Schrauben zu drehen ..........

also ich glaube und sehe, bekämpfen lässt sich der nicht, n i c h t begünstigen schon eher

sowohl chemisch als auch mechanisch mit der Gabel verdrängen ihn nur um ein, zwei Jahre, dann kommt er verbreitet um die bekämpfte Pflanze wieder durch zahlreiche Neutriebe


cyber antwortet um 03-07-2013 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Gerade wenn mehrere ha betroffen sind, zeigt das wahrscheinlich das Zusammenspiel von (zu)viel N im Hofnährstoffkreislauf - durch (zu)viel Eiweißzukauf ? - und einer Düngung, die den Ampfer bervorzugt bzw. den Ampfer begünstigt und Gräser benachteiligt

Langfristig wird´ses nur bringen, an diesen beiden Schrauben zu drehen ..........

also ich glaube und sehe, bekämpfen lässt sich der nicht, n i c h t begünstigen schon eher

sowohl chemisch als auch mechanisch mit der Gabel verdrängen ihn nur um ein, zwei Jahre, dann kommt er verbreitet um die bekämpfte Pflanze wieder durch zahlreiche Neutriebe





Paul10 antwortet um 03-07-2013 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Ach Cyber........Du siehst Gespenster. Hast erstmal irgendwo Ampfer und der kommt mit Samen ins Futter, wird der schon mal verbreitet.(Durch Gülle) Beim ersten Schnitt ist der Samen noch nicht soweit . Ich fahre die Weiden nach dem ersten Schnitt mit der Spritze ab. Ist da Ampfer, schalte ich die ein. Wenn man das jährlich macht, ist Ampfer kein Problem....
Gruß Paul


179781 antwortet um 03-07-2013 23:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Cyber sieht keine Gespenster.
Die Samen sind nur ein kleiner Teil des Problemes. Diese findet man auch auf wirklich ampferfreien Flächen in rauhen Mengen.
Wo die Flächen soweit in Ordnung sind, dass kein Ampfer durchkommt, macht es auch nichts aus, wenn da einmal mit der Gülle Samen ausgebracht werden. Wo es Probleme gibt braucht man gar keine Samen hinbringen, da wachsen sie in jeder Lücke von selbst heraus.
Eine der häufigsten Ursachen von Ampferproblemen hat cyber schon beschrieben. Pflanzenverfügbarer Stickstoff in tieferen Bodenschichten ist eine wesentliche Ursache. Verschiedene Säuren im Boden oder manche Eisenverbindungen, ein niedriger ph Wert und ähnliche Dinge fördern den Ampferwuchs. Wenn dann noch die Grasnarbe beschädigt wird, der Pflanzenbestand nicht aus den richtigen Sorten besteht, lückig wird usw. dann geht es richtig los. Da kann man ausgraben oder vergiften ohne Ende. Das hört erst auf, wenn man die Ursachen kennt und entsprechende Verbesserungen einleitet.

Gottfried


CTS antwortet um 04-07-2013 07:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Hallo
45g/ha Harmony SX nach dem 2 oder 3 Schnitt, wenn der Ampfer ca, 10-15cm hoch ist. Harmony ist sehr Klee-verträglich.

Gruß
CTS


Martin456 antwortet um 04-07-2013 07:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Ich gehe jedes Jahr vor dem 1. Schnitt und Richtung Herbst nochmals mit der Ampfergabel durch.
Bei 5ha habe ich jedes Jahr lediglich rund 50stk. zum ausstechen.
Wichtig ist dass die große Wurzel komplett herausgezogen wird,
was mit dieser Gabel gut gelingt.

Dann wird an dieser Stelle keiner mehr wachsen.

Was natürlich auch ein Problem ist wenn man z.B. eine Wiese bearbeitet wo viel Ampfer steht und danach mit dem Schwader oder Mähwerk in die eigene (ampferfreie) fährt.
Im nächsten Jahr werdet Ihr dann Wunder erleben. (Spreche aus Erfahrung) :)

Also immer gut die Maschinen waschen.


foschei antwortet um 04-07-2013 07:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Hatte selbst sehr viel Ampfer am Feld.Begann dann ab dem Jahr 2000 mit dem Ampferstechen im Frühjahr.Ging dann in den nächsten Jahren immer wieder nach, wurde immer weniger, und jetzt habe ich ihn so weit im Griff(sind auch nur mehr sehr wenige), gehe auch jetzt noch alle Jahre immer wieder nach, wird mir auch nicht ausbleiben, aber brauche auch nur mehr 2-3 Tage für die 12 ha.Ganz wichtig:offene Lücken sofort mit Grassamen nachsäen!
Ist zwar eine Menge Arbeit am Anfang, aber es zahlt sich aus.
Robert


mostilein antwortet um 04-07-2013 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
harmony das verwende ich heuer 45g auf 250l und damit punktbekämpfung habe viele ander mittel voriges genommen und hatte beim 4 schnitt fast keine mehr
doch heuer oh schreck sind sie wieder alle erwacht und da wir schattenseitig sind und ca 500l regen schon hatte wuchsen sie flott
werd sehn obs jetzt besser wird


Paul10 antwortet um 04-07-2013 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Wenn der Samen verschleppt wird, ist dem das egal wie die Düngung ist...........Der findet auch Platz genug .Ampfer ist erstmal schnelle im Aufwuchs wie Gras
Gruß Paul


Mascher88 antwortet um 04-07-2013 09:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Also ich mach es auch immer mit 45g Harmony SX in 300l Wasser und das ganze mit der Feldspritze verteilen!!
Bin aber einfach zu faul für Punktbekämpfung. Ist bei mir aber auch sinnlos, habe Ampfer ja nicht einzeln in den Wiesen verstreut, sonder wo er aufkommt da gleich gehäuft. Meist in Gräben und eben an dauerfeuchten Waldrändern, wo eine Bearbeitung ohne jegliche Narbenschäden einfach nicht möglich ist.
Mache meine Behandlung aber immer im Herbst, da der Ampfer dort Nährstoffe (auch Wirkstoff) in die Wurzel einlagert --> wird die Wurzel stärker bekämpft. Habe eigentlich gute Erfolge damit.


Quacksi antwortet um 04-07-2013 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer in der Wiese
Das beste ist echt mit der Gabel, ich kenne noch die Wiesen aus meiner Kindheit da haben wir sie nach dem Schnitt nur abgesammelt, vor 10 Jahren haben wir zum ausstechen begonnen. Wenn man bei feuchtem Wetter durchgeht, erwischt man die ganze Wurzel, und dann ist es dort vorbei. Mehrmals im Jahr durchgehen und in ein paar Jahren ist die Sache geritzt!


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