Tierbefreiungsaktion

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179781 30-05-2013 18:17 - E-Mail an User
Tierbefreiungsaktion
Nachdem gestern zwischen den Kühen auf der Weide Nachbars Enten geschwommen sind, habe ich das als Wink mit dem Zaunpfahl von Mutter Natur verstanden Die Kühe hab ich alle in den Stall gesperrt, und die Weide den Enten überlassen, die sind an das Leben im Wasser besser angepasst.
Heute mittag, wie ich nachschauen gehe , sind die Kühe wieder auf der Weide, aber das Gatter zum Stall zu. Beim Auslauf ist zwischen den Futtertrögen eine Einfahrt, die mittels Elektrozaun abgesperrt ist. Und da lagen alle zwei Schnüre mit der Griffen dran am Boden. Auf diesem Weg sind die raus und über den Mistplatz auf die Weide spaziert. Weil nichts beschädigt war und die Kühe kaum die Griffe aufbringen, muss da wohl wer nachgeholfen haben.

Gotttfried


helmar antwortet um 30-05-2013 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierbefreiungsaktion
Hallo Gottfried, leider gibt es immer öfter D...n welche sowas "lustig" finden. Und ganz besonders lustig ist es wenn nur das liebe Hundi ein bisserl mit den Kalbinnen spielen möchte und diese zu dumm dafür sind und kilometerweit davon rennen. Egal welche "Tierbefreier" unterwegs sind, es kann deswegen zu sehr gefährlichen Situationen kommen. Ich würde eine Anzeige gegen Unbekannt machen und dies auch in der Umgebung sagen.
Mfg, Helga


Restaurator antwortet um 30-05-2013 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierbefreiungsaktion
@gottfried:
ich hab ungefähr alle 6 wochen beschädigungen am weidezaun....nachdem ich die drecks** die mir den festzaun mehrmals aufgeschnitten, bzw. auf 30m länge umgelegt hat, gemeinsam mit meinem sohn erwischt hab, betreffen die schäden "nur mehr" den elektrozaun.
frau rat hat gemeint der sohn sei mit noch nicht 14 zu jung und ohne anderen zeugen oder video spricht sie ihn frei....zumindest hat er dann damit aufgehört.
die elektronetze werden durch auf den steher steigen im monatstakt niedergetreten und dort, wo ich litzen habe werden diese ausgehängt, ineinander verflochten und irgendwie da und dort wieder auf den einen oder andern stipfel gehängt. manchmal wird die litze auch durchgeschnitten.
das die litze igendwo zum spannung absenken auf den festzaun gehängt wird (auch um weitere manipulationen vornehmen zu können) steht auch im repertoire dieser netten mitmenschen. auch die wasserversorgung der tiere auf den entfernteren weiden ist nicht sicher, wird einfach ausgeleert und das bei 30 grad, bzw. der oberflächlich liegende zuleitungsschlauch wird manipuliert. du weisst nie ob drüben was ankommt und musst jedesmal ewig hihatschen zur kontrolle ob was rausgekommen ist oder nicht.
man hat mir auch schon einen unterhalb der rippen durchgeschnittenen hahn in der einstreu des unterstandes eingegraben. 3 mutterziegen haben sie mit brot und getreide (!) totgefüttert. im prinzip muss ich seit jahren täglich meine gesamten anlagen abgehen, sprich täglich eine 3/4 stunde für die kontrolle investieren und dann oft noch die wiederherstellung.
auch so kann man jemanden am fortkommen hindern.
@helga:
vergiss das anzeigen, das interessiert die herren und damen gar nicht, da stehst spätestens nach dem 4. mal als querulant da.
letztes jahr hab ich nachbars schaf vor einem nachbarlichen schäferhund gerettet und der tierarzt hat dann fast 3 stunden geflickt. antwort der freunde und helfer: "fahrlässige, leichte sachbeschädigung". dabei hab ich seine 10 einbrüche in meine weide fotografisch dokumentiert und in ermangelung fer adresse des besitzers ihn jedesmal bei der tierrettung abgeliefert, aber "fahrlässig und leicht"...
auch eines meiner herdbuchkitze wurde mit 5 tagen von einem angeleinten hund mehrfach ins hinterteil gebissen. die spuren im frischen schnee waren eindeutig. das haben sie mir einfach in den unterstand geschmissen und ich hab dann noch 200€ und 14 tage rundumbetreuung investiert bevor ich es wegen gelähmter blase doch wegtun hab müssen. auch da: "fahrlässige sachbeschädigung" und "zivilrechtlich, geht uns nix an". auf die tierquälerei durch unterlassene hilfeleistung und verletzt zurücklassen haben sie trotz mehrfacher ansprache gar nicht reagiert.
das soll keine jammerei sein, es soll gottfried nur sagen, dass er nicht der einzige mit solchen problemen ist.



servusdiewadln antwortet um 31-05-2013 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hallo gottfried,
ich rate dir dazu , mach auf alle fälle eine anzeige gegen unbekannt.
es ist gut möglich dass bei so einer aktion tiere auf eine straße kommen, und einen verkehrsunfall verursachen. genausogut kann in anderer form schaden an dritten angerichtet wird. mit einer anzeige jetzt tust du schon mal kund, dass jemand unbekannter sich bei deinem betrieb zu schaffen gemacht hat.

beste grüße
servusdiewadln


Gratzi antwortet um 31-05-2013 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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montiere eine Wildkamera, ist auch eine Möglichkeit aufzuzeichnen.


Cirsium antwortet um 31-05-2013 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Gottfried,

zwei Möglichkeiten

Lausbubenstreich

oder du hattest Besuch von Balluch mit VgT ;-)


kraftwerk81 antwortet um 31-05-2013 23:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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3. Möglichkeit

"Du muast a woi bia ghobt hóm!"


steve__24 antwortet um 01-06-2013 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tierbefreiungsaktion
schau mal hier- hier gibts etwas- sobald der Weidezaunstrom unterbrochen wird- bekommst du ein SMS aufs Handy- somit kannst den TIERBEFREIER oder besser gesagt Wahnsinnigen sofort stellen und direkt an die Exekutive übergeben- weil nur Anzeige erstatten wird in 95 % nochts bringen- hab da noch nirgends wo eine Weide -Observation gesehn

http://weideprofi.jimdo.com


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