Antworten: 11
HAFIBAUER 28-05-2013 20:17 - E-Mail an User
Regierung -Beamte
Regierung läst die Beamten auflaufen wegen Gehaltsverhandlungen.

Hab an alle Forumteilnehmer ein Frage.

Wie lange laufen wir Bauern schon auf.

Wird sicher ein tolle Runde.

Ein noch Freischafender und nicht Beamter.mfg


little antwortet um 28-05-2013 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
Ist doch optimal gemacht, vom Neugebauer. Die Lohnverhandlungen vorzuziehen, vor die Wahl. Da läßt sich am meisten rausschlagen. Wir Bauern werden nach der Wahl erfahren das für nichts mehr Geld da ist.
Die Bauern sind auch der einzige Berufstand der noch mehr arbeitet wenn man ihnen etwas wegniehmt.
Die Eisenbahner wollen jetzt auch eine 38 Stundenwochen und wahrscheinlich dann mit 40 in Pension gehen weil sie so ausgerackert sind.

little


sisu antwortet um 28-05-2013 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
Na da haben sich wieder 2 Weltmeister gefunden.



Restaurator antwortet um 28-05-2013 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
ich sehe eigentlich nur einen ausweg aus der situation:
so, wie die piraten und etliche linke das wollen, privaten grundbesitz enteignen, kolchosen gründen und die bauern als pragmatisierte beamte dort einsetzen. je nach einsatz zulagen, z.b. rüttelprämie für traktorarbeiten, gefahrenzulage für spritzmitteleinsatz, gratis hautkrebsvorsorge. auf konventionell bewirtschafteten kolchosen steht die gefahrenzulage jedem zu.
statt gehaltserhöhungen gibt's in der höhe nicht definierte einmalzahlungen die sich bei den nächsten gehaltsverhandlungen nicht mit auswirken, alle übrigen abschlüsse natürlich weit unter der inflationsrate. selbstverständlich muss mit dem gleich bleibenden alten gerät jedes jahr eine völlig neue, modernere bewirtschaftung mit noch höheren erträgen erfolgen. als gegenleistung für den zahnersatz durch die krankenkasse dürfen die pragmatisierten bauern dann regelmässig durch die presse geprügelt werden. trägt man im gesicht eine zerklüftete "landarbeiterhaut" (wie die ärzte das nennen), dann steht einem ab 50 die sogenannte "furchenpension" zu.


ifoeamtmann antwortet um 29-05-2013 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
Das ist nicht nur ein Problem der Bauern - sondern ein Problem der Österreicher! Bei uns wird eben nur gejammert - aber nichts dagegen unternommen!
Bei Gesprächen ist der große Teil der Bevölkerung gegen diese EU - wenn es aber darum geht, gegen diese EU aktiv etwas zu tun (Straßenaktionen, unterstützen der euaus), dann sind nur ganz wenige Österreicher dazu bereit - dann sollen es die Anderen tun!!!
Jeder Bauer versteht das er arbeiten muss, um zu ernten - am Feld sitzen und jammern bringt das Unkraut auch nicht um! Warum macht ihr dann nichts für das politische Überleben? www.euaus.at informiert - nur das Volk kann eine Veränderung verlangen!


ginzo antwortet um 29-05-2013 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
Von Bauerneinkommen spricht hier keiner:
Beamtengehälter stiegen in den letzten 10 Jahren am stärksten ....
Angestellte verdienen um 42 Prozent weniger als Staatsdiener.
Bei den Beamten lag das Medianeinkommen 2009 bei 47.848 Euro.
Angestellte verdienten 27.810, Arbeiter 17.874 Euro.

Die Einkommensentwicklung in den letzten 10 Jahren betrug bei Beamten + 26%,
bei den Angestellten + 4%
und bei den Arbeitern - 9% "inflationsbereinigt".

Quelle: Einkommenbericht des Rechnungshofes 2000-2010.

 


Spring antwortet um 29-05-2013 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
ifoeamtmann, vollkommen richtig! mit jammern, provozieren werden viele noch frustrierter als sie schon sind.
niedermayer u. dayli schließen - 860 jobs weg. büromöbelhersteller bene kämpft mit fast 29 millionenverlusten und hofft einen nachlass der banken; mit 668 arbeitsplätz der größte arbeitgeber der region.
der fleißige, kreditwürdige bauer darf doch hoffentlich auch auf einen nachlass der banken hoffen !



biolix antwortet um 29-05-2013 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
Hallo !

Na ja, grad in den Nachrichten, Schwarzes FInanzministerium, der Umbau kostete statt 60 Millionen das doppelte 120 Millionen... na ja man stelle sich vor das wäre in einem roten Ministerium passiert... uii würden die ÖVPler wieder schreien, die können nicht wirtschaften...

lg biolix


helmar antwortet um 30-05-2013 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
Und nicht zu vergessen, die Parlamentssanierung steht ja auch an. Nur fage ich mich ob dieser Bau es, Kultur und Theophil Hansen, hin oder her, wert ist......und eine veranschlagte halbe Milliarde € saniert zu werden. Jedes neue, den Energierichtlinien, dem Arbeitskonfort entsprechende neu Gebäude würde um vieles billiger kommen. Denkmalschutz gut und recht, aber leistbar muß er auch sein........
Man schaue sich in Wien manche Altbauten mit historischer Fassade an, die sind inzwischen sowas von sagen wir mal, zerzaust, dass man sich irgendwo im "Ostblock" wähnt. Und es wundert mich nicht. Will ein Eigentümer dieses Geäude sanieren, steht sofort der, nona, beamtete Denkmalschutz auf der Matte...tut er es und verursacht diese Sanierung dann Mehrkosten, welche er dann an die Mieter weitergibt, dann ist das Geheul groß.
Aber soviel Unterschied zwischen den gern von manchen Bauern und deren politischen Vertretern gescholtenen Beamten und manchen Bauern und deren Vertreter besteht nicht.........man besteht auf wohlerworbenen Rechten. Und damit wird das Leben erst so recht kompliziert.......
Mfg, Helga


helmar antwortet um 30-05-2013 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
Hallo Ifoeamtmann und Spring.........überall dort wo es um die persönliche Unterschrift geht, trauen sich sehr wenige........und hier im Forum selber seine Idendität nicht öfnnen und anonym für etwas werben zeugt auch nicht gerade von Mut.....;-)
Mfg, Helga


Faltl antwortet um 30-05-2013 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
der Witz des Tages von Spring "der fleißige, kreditwürdige bauer".....


Gratzi antwortet um 30-05-2013 12:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Regierung -Beamte
lt grünen Bericht:
Grüner Bericht: 2011 war gutes Jahr für Österreichs Landwirtschaft
Im Vorjahr erzielten österreichische Bäuerinnen und Bauern einen Einkommenszuwachs von mehr als 30 Prozent, dennoch konnte der Einkommenseinbruch des Jahres 2009 noch nicht überall ausgeglichen werden.
Das Jahr 2011 war ein gutes Jahr für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern. Der Einkommenszuwachs lag im Durchschnitt bei über 30 Prozent. Mit dieser Steigerung konnte der starke Einkommensrückgang im Jahr 2009 erstmals überwunden werden.

Die steigende Volatilität bei den Preisen auf den Agrarmärkten brachte bereits in den letzten Jahren starke Einkommensschwankungen für die bäuerlichen Betriebe mit sich. Um fundierte Aussagen über die wirtschaftliche Lage treffen zu können, ist es daher notwendig, auch die Einkommen über einen längeren Zeitraum zu vergleichen.

Eine Gegenüberstellung der Dreijahresmittel 2009 - 2011 mit 2006 - 2008 zeigt deutlich, dass es trotz der gestiegen Einkommen in den Jahren 2010 und 2011 noch nicht gelungen ist, das Einkommensniveau des Vergleichszeitraumes 2006 - 2008 zu erreichen.

Das Ziel der heimischen Agrarpolitik ist es daher, die Rahmenbedingungen für die bäuerlichen Familienbetriebe mit dem neuen EU-Finanzrahmen 2014 bis 2020 so zu gestalten, dass die Existenz der Betriebe und die nachhaltige Bewirtschaftung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen auch für die Zukunft gesichert bleiben.

Die Ergebnisse von 2.209 freiwillig buchführenden land- und forstwirtschaftlichen Betriebe weisen für das Jahr 2011 eine durchschnittliche Einkommenssteigerung von 32,6 Prozent auf 30.310 Euro je Betrieb auf, je nicht entlohnter Arbeitskraft waren es 23.485 Euro. Das bedeutet einen Anstieg von 34,1 Prozent. Dieser Zuwachs ist einerseits auf die guten Ernten bei wesentlichen agrarischen Produkten und anderseits auf die gute Preisentwicklung im Jahr 2011 zurückzuführen.

Ein Vergleich mit den Vorjahren zeigt aber, dass es trotz dieses Einkommenszuwachses nicht bei allen Betrieben gelungen ist, die Einkommensrückgänge des Jahres 2009 auszugleichen.

ich weis nicht was das Gejammer ( bei Regen,bei Sonne,bei Bienen,Bei Käfer,bei Förderungen )immer sein soll? ............ der Bauer und die Banken waren die Gewinner der EU ............. also Schluss mit den Jammern, glaubt sowieso niemand mehr auf Grund der Anschaffungen (Immobilien und Maschinen am neuersten Stand) in der Landwirtschaft. Der nicht wirtschaften kann oder will, soll einfach zusperren oder seinen Betrieb bei Stiftung Aderbichl einbringen (kann ja nachher wieder als Tierpfleger anfangen), der Nachbar wartet schon!! Machen auch andere Betriebe so ! Uns Bauern ist es seit 1848 noch nie so gut gegangen .... die Verlierer sind die Konsumenten, weil sie durch die offenen Grenzen viel "Klumpert" angeboten bekommen.


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