biolix - sturmi CO2 Bilanz

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Cirsium 27-05-2013 19:05 - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Ich esse ein gekochtes Rindfleisch von Biolix und ein Schweinsschnitzerl von Sturmi

Wer gewinnt den CO2 Bilanz Vergleich?

Bitte um eure Meinungen/Tipps


helmar antwortet um 27-05-2013 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
War das jetzt ein "freudscher Verschreiber" oder Absicht....liest sich wie Rindvieh Biolix, Mastschwein Sturmi............
Und was die Co2 Bilanz betrifft.......soe wie die beiden heiß gehen können wage ich keine Prognose.
Mfg, Helga


179781 antwortet um 27-05-2013 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Das ist eine Geschichte mit vielen Fragezeichen.
Die Futterpflanzen, die die Tiere fressen verbrauchen Co2 und produzieren Sauerstoff, die Tiere verbrauchen Sauerstoff und scheiden Co2 aus. Was da bei der Gegenüberstellung herauskommt, weiß ich nicht.

Die Bereitstellung des Futters für die Tiere braucht Energieeinsatz, der auch Co2 erzeugt. Hier sind Tiere im Vorteil, die sich selbst auf der Weide mit natürlich aufgewachsenen Pflanzen ernähren gegenüber solchen, die im Stall stehen und für die man alles Futter ernten, heimschleppen, konservieren und dann vorlegen muss. Dieses Match geht in der Regel zu Ungunsten der Schweine aus.

Ich würde einmal sagen, du darfst bei jeder Sorte Fleisch das gleiche schlechte Gewissen haben. Wenn einer von den beiden in deiner Nähe wohnt und dir dein Stück Fleisch ab Hof verkauft, dann sollte der die erste Wahl sein.

Gottfried



biolix antwortet um 27-05-2013 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
;-)))

Na schön das ich unseren Tieren nur Hof eigens Futter füttere und ich ihnen auch auf der Weide zusehe... inkl. das ich es schon schaffe nur mehr die hälfte Fleisch zu essen, ist für mich viel wichtiger.....

Also Rind ist überall dort sicher überlegen auch konv. wo im Kreislauf am Hof Grünflächen verwertet werden...

Über die "Sinnhaftigkeit" von Schweinefleisch,, möchte ich hier jetzt gar nicht diskutieren..

lg biolix


tristan antwortet um 27-05-2013 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Kommt darauf an, wie man die Wahrheit am besten verdreht, wer am besten Lügen kann, wie man Statistiken fälscht.
Da ist die Grünpartei klar im Vorteil


bru antwortet um 27-05-2013 19:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!

Wenn das indirekte Landnutzungssystem in der CO2 Bilanz korrekt bewertet wäre, erübrigt sich die Diskussion. Ein deutscher Wissenschafter aus Berlin kritisiert, dass alle NGO´s andere Bewertungsmasstäbe heranziehen und hineinrechnen was gerade gut für die jeweilige Stimmungsmache ist. Warum sollen wir Bauern in Europa für die Regenwaldrodung in Brasilien verantwortlich sein? Unserem Fleisch wird als negative Bilanz die Erzeugung von Soja in Südamerika aufgeschlagen! Das ist unlauterer Wettbewerb bei Emissionen im Vergleich zur Industrie.
Ganz eindeutig ist das Schnitzel (erzeugte Einheit/Fläche) von Sturmi ökologischer erzeugt, weil es nur ca. ein Viertel der Treibhausgase emittiert und weniger Fläche und Zeit braucht. Rinder emittieren mehr Methan und Lachgas, das 260 fache Treibhausgasemissionen von CO2 hat. Schweine emittieren vorwiegend Ammoniak und CO2, das wesentlich weniger schädliche Emissionen enthält.
mfg
bru


biolix antwortet um 27-05-2013 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Hi !

Ja bru, darum ist die Kuh auch heilig in Indien.. ;-)((((

In Ö wären die Kühe leicht weg zu denken, aber die Schweine nicht.. ;-()))))

Die Ausgasung der intensiv genutzten Flächen würde man die Weiden bearbeiten wäre doch vielleicht ein vielfaches ?

Also doch alles Begrünen und nur Rindfleisch erzeugen ?

Ich empfehle das Buch:

http://www.metropolis-verlag.de/820/book.do

ach und das GVO SOja aus Argentinien das zu 100 000 to verfüttert wird, das darf man natürlich nicht in die Klimabilanz einrechnen.. dann bitte auch nicht verfüttern,danke !.

lg biolix

p.s. ja tristan, die ganze Geschichte zeigt das die Grünen am meisten lügen udn korrupt sind... die chemische Industrie hat uns noch nie angelogen.... wo manche Leben ist mir schleierhaft.. ;-))))






helmar antwortet um 27-05-2013 19:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nein, lieber Lixl, die Grünen lügen wirklich nicht......oder lügen etwa die Glaubensgemeinschaftsgeistesmeister aller Glaubensrichtungen? Alle glauben daran dass sie im Besitz der allein selig machenden Wahrheiten sind und verbreiten diese auch.....moment, ich habe ja auf die anderen Parteien, NGOs usw. vergessen....;-)
Mfg, Helga


tristan antwortet um 27-05-2013 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
@biolix
" zeigt das die Grünen am meisten lügen udn korrupt sind... "

Tut wirklich gut, mal wieder etwas Wahres zu lesen, nachdem ich bei der grünen homepage zu Besuch war....
http://www.gruene.at/themen/land-forstwirtschaft/bio-verdoppeln-bis-2020


biolix antwortet um 27-05-2013 20:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sers !

jeder lügt mal, aber das kann man "aufdecken"... und hör endlich auf mit deinen "Glaubensgemeinschaftten".. der Biolandbau ist anerkannt, und man kann über alles diskutieren, aber wenn alle so anfangen und du auch noch damit kommst, bitte nicht, danke !

lg biolix

p.s. und wenn du nicht anerkennen kannst das NGOs imemr dort gute Arbeit geleistet haben wo es immer extremer geworden ist mit der "Industrialisierung" auch in der LW oder mit dem Antibiotikaeinsatz etc. dann tust mir leid, und hast noch immer ein Trauma weil du mit dem Biolandbau nicht zurecht gekommen bist.. tschuldige für die Worte, nur das dich du nun auch am bashing beteiligst, muss ja doch nicht sein.. ;-)

Tristan du Intelligenzbolzen, kannst nicht mal mehr lesen ? ;-))


sturmi antwortet um 27-05-2013 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
@biolix
*gähn*
@tristan
;-))
MfG Sturmi


Cirsium antwortet um 27-05-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gratuliere bru,
Ich bin im Netz auf eine ähnliche Zahl gekommen,
Geflügelfleisch und Schweinefleisch haben etwa ein 3 - 4 fache bessere Bilanz als Rindfleisch

Auch ist eine Studie von Foodwatch interessant, veröffentlicht von Greenpeace
demnach hat Bioochsenfleisch fast eine doppelt so schlechte Bilanz wie kon. Ochsenfleisch

http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/bio_gut_fuers_klima/

also könnte ich etwa von sturmis Schweinen etwa 5-6 mal mehr essen um die gleich schlechte Bilanz zu haben




biolix antwortet um 27-05-2013 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Cirsium, aber nicht rosig für konvies die Seite, wenn du dir den Rest durchliest.. ;-)((

Und nicht mal zitieren kannst richtig, da ist Bioochsenfleisch ( eh klar weil über 2 Jahre gemästet ) mit konv. Stierfleisch verglichen...

Ja was heisst das nun, stellen wir die Rinderproduktion in Ö ein ? Machst jetzt ein Kampagne dagegen ?
Importieren wir dann noch 5 mal so viel Gentechsoja aus Übersee ?

Also Klartext bitte, danke !

lg biolix

p.s. also ist Greenpeacee doch nicht so zwieder.. ;-)) Inkl. natürlich die Moral von der Geschichte, inkl. wer will auf Vollspaltengentechsojaschweine wirklich... ich nicht ! Muss ich jetzt Vegetarier werden ?




helmar antwortet um 27-05-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Lixl....glaubst du jetzt daran das Biolandbau die einzig wahre und echte form der Landwirtschaft ist oder nicht......;-)
Mfg, Helga


Cirsium antwortet um 27-05-2013 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
An biolix
Soweit ich weiß importiert die EU Rindfleisch und exportiert schweinefleisch- also mehr Schweinefleisch statt Rindfleisch essen somit hat die EU eine bessere Bilanz

also kein altes Rind aus Argentienen

Lixl die anderen Zahlen sind sehr ähnlich und einseitig erstellt worden , darum ist der Ochsenvergleich schon schwerwiegend


Fallkerbe antwortet um 27-05-2013 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
die Biolixsche CO2 bianz ist ein desaster, und wenn man die Subvensionen abzieht, dann ist die wirtschaftliche bilanz genau das selbe disaster.




biolix antwortet um 27-05-2013 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Hallo !

also deine CO2 Bilanz will ich gar nicht kennen Fallkerbe.. ;-))

Also wie hätte ich diese Frage angegangen wenn ich ehrlich gemeint hätte zum unterschied vom Circisium:

Also, die Co2 Bilanz ist ein Faktor in der gesamten Umweltproblematik, ein wichtiger, obwohkl ja die selben dann von der "Klimalüge" ebenfalls sprechen...

Dann hätte ich mal Bio Fleisch mit konventionellen verglichen der selben Fleischart.. siehe die Studie, im Schnitt schneidet Bio immer besser ab...

http://www.oeko.de/oekodoc/328/2007-011-de.pdf

Danach brauch ich nur weiter googeln und sehe wie reisserisch die Bericht damals waren als die RInderdiskussion in der CO2 Thematik kam...

Das ist dann gleich von 250 km Autofahrt pro kg Rindfleisch die Rede, bis dann noch die Biofeindliche Welt von 1600 km Autofahrt schreibt, also voll sachlich...

Dann fand ich aber das:

"ine schwedische Studie hatte 2003 gezeigt, dass die Wahl des Futters einen weitaus größeren Effekt hat: Rinder, die Weidegras statt Kraftfutter bekommen, setzen 40 Prozent weniger Treibhausgase frei und verbrauchen 85 Prozent weniger Energie."

Also rechnet mal für wirklich Artgerecht gehaltene Rinder egal ob konvie oder bio 40% ab...

Inkl. bin ich noch immer bei den anderen Umwelt relevanten Dingen was sonst noch so bei der Schweinemast abläuft.

Inkl. ja, was wilslt jetzt damit, oder besser was wilslt mit den Ö Rindern tun ? Ich importiere kein Rind aus Übersee , kein Gentechsoja für Schweinefleisch etc. was willst uns damit sagen ?

Wir machen gesundes Rindfleisch für unsere Kunden, im Kreislauf, am gesunden Boden, ohne Zukauf, wenn das konventionelle auch schaffen solls genauso recht sein, dann bitte mich mit denen vergleichen.. ;-)

lg biolix

p.s. und cirsium du zitierst einfach falsch und darum stimmen die zahlen dann auch nicht, bio schneidet bei gleichen Fleischarten im Schnitt immer besser ab... ach ja und darum wäre ja Bioschweinefleisch noch besser für die CO2 Bilanz, aber ich bleib trotzdem bei den RIndern.. ;-))

Ach ja und noch was, habt ihr schon mal den Unterschied zwischen einem guten Rindfleisch und einem Schweinernen erkannt.... ich sage kein Vergleich.. daher weniger ist mehr ! ;-)





Fallkerbe antwortet um 27-05-2013 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
@biolix,
wo ich war, da haben neue Bäume Licht und Luft, um den kreislauf zu schliessen ;-)

wie gehts aktuell wo du warst?




sturmi antwortet um 27-05-2013 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Armer, armer Biolix! :-D
MfG Sturmi


179781 antwortet um 27-05-2013 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Bis jetzt sind in der Diskussion eine ganze Reihe von Untersuchungen zitiert worden. Bei den meisten davon kann man davon ausgehen, dass sie das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis gebracht haben. Deshalb sind diese Geschichten immer mit Vorsicht zu geniessen.

Ein ganz andere Frage dazu stellt die Praxis: In Österreich sind etwa 60 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche Dauergrünland und damit sind wir bei weitem nicht alleine auf der Welt. Nachdem Geflügel und Schweine Gras nur begrenzt verwerten können, sind Wiederkäuer die wirtschaftlichste Form, den Aufwuchs dieser Flächen zu verwerten. Aus diesem Grund ist das Hin- und Hergeschiebe von Co2 Werten und ähnlichem über weite Strecken nur eine Schaukampfplatz für Theoretiker.

Gottfried


biolix antwortet um 27-05-2013 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Nabend !

zum letzten.. so wie Gottfried schreibt lieber Fallkerbe, die Wiesen , der Klee, die Luzerne.. der gsunde Boden und unsere Lebensweise...

Aber vielleicht schaff ich es auch noch zum Veganer, obwohl mir unsere Kühe auch fast heilig sind.. ;-)

lg biolix

p.s. lieber sturmi, wer wirklich arm ist, an Argumenten sowieso kann man hier nachlesen..;-)

Apropos Selbstversorgunggrad bei RIndfleisch in Ö hab ich grad wo gelesen 140%, also wer braucht da was importieren oder sie nicht artgerecht füttern ?


sturmi antwortet um 27-05-2013 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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" vielleicht schaff ich es auch noch zum Veganer,"
@biolix
Vom Pharisäer zum Veganer, supa! ;-)))
MfG Sturmi



Restaurator antwortet um 27-05-2013 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
"ja, ich werd es schaffen nur mehr die hälfte fleisch zu essen, ja ich werd es schaffen nur mehr die hälfte fleisch zu essen, ja ich werde es ...."



 


Restaurator antwortet um 27-05-2013 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"ja ich hab's tatsächlich geschafft gar kein fleisch mehr zu essen und nebenbei krieg ich beim grasen einen super teint..."
;) is ned bös g'meint, nur a bissi überzeichnet



 


biolix antwortet um 27-05-2013 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Hallo !

nein das passt schon Restaurator es ist ein wenig so.. was mich mehr schockeirt hat in meiner 1. gefundenen Studie ist der CO2 Wert von einem kg Butter... das zig fache noch vom Fleisch...

Wie wird das der Cirsium jetzt der Ö Milchindustrie erklären ?

Ja und ich wills echt, wie gesagt, genussvoll essen, eben langsamer und die hälfte Fleisch, kann genauso "lustvoll" und befriedigend sein.. man lernt immer und übeall...

Und das es auch ohne GVE oberirdisch geht, das galub ich auch schon lange, darum hab ich keine Angst, aber die Grünlandverwertung ist etwas sehr wichtiges...

Aber die Regenwurm GVEs unter der Erde sind viel wichtiger siehe hier.. ;-))

http://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/ackerbau/bioackerbau---es-geht-auch-ohne-vieh-9987.html

gn8 biolix




Cirsium antwortet um 27-05-2013 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Lixl du hast schon x mal geschrieben weniger Fleisch essen wegen dem Kilima - ist OK
Noch mehr Effekt bringt das restliche Fleisch auf Schweine öd. Geflügel essen - europaweit betrachtet wurden wir unabhängiger von dem Rindfleischimport
EU weit denken - sagst ja auch immer bei den Biogetreideexporte...

Eine vernünftige Fruchtfolge Bio braucht mehrjährig Klee(gras) also braucht man wieder klimaschädliche Rinder (gemäß Greanpeace sind Rindfleisch die größten....) , wenn nicht damit Kleesamen produziert wird.

Zum Grünlandthema - mit Gras mästet man kein Rind -da braucht man Mais oder Kraftfutter dazu, sonst braucht es so lange, dass es wieder mehr klimaschadlicher wird,
Gras ist optimal für Milchproduktion,...

An Gottfried - deine Flächen sind fast alles bestes Ackerland ,du hast überwiegend Weide drauf, also wäre bei dir Bioschweinehaltung optimal zur Klimaschonung, wenn du dich sorgen machst, was machen wir mit dem gesa mten Rauhfutter




Cirsium antwortet um 27-05-2013 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Ach ja zum butter lixl -du prangerst immer den Fleischkonsum an - jetzt musst du halt auch den Butterkonsum anprangern

Ich habe nur die co2 Bilanz zwischen deinem Rindfleisch und sturmis Schweinefleisch hinterfragt


sturmi antwortet um 28-05-2013 07:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
@Crisium
Ich hab´s eh immer geahnt das mein regionales, naturnah erzeugtes Schweinefleisch gut für´s Klima ist! ;-)
MfG Sturmi






Steyrdiesel antwortet um 28-05-2013 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Ganz ehrlich, eure Sorgen möchte ich haben.


biolix antwortet um 28-05-2013 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Guten Morgen !

ach auf das wolltest du raus, Crisium das ich den hohen Fleischkonsum "anprangere".. ;-)

Also ich glaub die letzten beiden Diskussion bez. Fleischkonsum waren, als sich sturmi so beschwert hat, das der Kardinal in der Fastenzeit zu weniger Fleisch aufgerufen hat, und das Bio nicht die Welt ernähren kann...

In beiden Fällen habe ich geantwortet, ja was willst du sturmi, noch mehr Fleischkonsum, wo wir wissen das nach WHO 35 kg gesund ist, und wir essen zwischen 60 und 70 kg im Jahr..
Daher ist es gut das man darüber nachdenkt und der kardinal auch zu besseren Ernährungsgewohnheiten aufruft, genauso wie der biolix nicht "prangert", sondern hinweist das es leicht geht mit 20-30% weniger Fleischkonsum auch die Menschen mit bio zu ernähren.. ;-)

Also falls du das unterstützt bin ich sofort bei dir, und stell auch 20-30% weniger Rinder in den Stall...

SOnst kann ich dir nicht folgen, auch die EU hat fast eine Vollversorgung mit Rindfleisch, und dann besonders wenn wir ein wenig weniger Fleisch essen, wie du uns ja nun bewiesen hast...

Nur versteh ich nicht was da regional sein soll, wenn die EU allein 14 Mio TOnnen Sojabohnen importiert ??
Das willst du noch steigern ?? kennst du die Transportwege in Argentinien und Brasilien bis zu den Häfen..
Da können Ö Biobauern tausen mal 20% des Biogetreides in die Schweiz und nach Deutschland exportieren..
Apropos Schweizexport fast nur mit der Bahn...

Also ich verstehs nicht was da gut sein soll...

Und ja danke, jetzt erscheinen mir die "Butterberge" von früher noch in einem anderen Licht, aber heute ists nichts anderes, setzt man sie am asiatischen Markt ab und ist stolz... also wieder ein gute Lösung Biolandbau, die Mengen zurück nehmen, die echte Grünlandverwertung mit iherer artgerechten Fütterung ankurbeln...

Also ein nicht noch mehr ist wichtig auf unserer Welt, sondern ein genügsames weniger, ich bin dabei, du auch ?

lg biolix

ps. Ohne Kleegras und Luzerne wirst halt die Bodenfruchbarkeit nicht halten können, aber mir im anderen threat.. und du kannst auch RInder toll mit Klee und Luzerne mästen, da brauchst keinen Mais..


MF7600 antwortet um 28-05-2013 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
was willst du mit kleegras und luzerne in einem marktfruchtbetrieb?
da ist eine ordentliche zwischenfrucht sinnvoller.

vielleicht nicht regional, aber sinnvoll.
denn brasilien allein importiert 7mill tonnen weizen. brasilien ist der 2. grösste weizenimporteur der welt, nach ägypten.
wieso sollte dort auch mehr weizen angebaut werden wenn er in dem tropischen klima nur 3 tonnen ertrag bringt und die weit teureren sojabohnen ebenfalls 3 tonnen.
wieso sollte bei uns so viel soja angebaut werden, dass wie die eigenversorgung schaffen, wenn wir 7t weizen oder 12t mais ernten aber auch nur 3 t soja?
das wäre ressourcenverschwendung. es sollte das angebaut werden was am meisten ertrag bringt.
 


3norweger antwortet um 28-05-2013 09:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
hallo restaurator

ich weiß schon, dass es nicht böse gemeint ist aber vielleicht könnte man das nächste mal vielleicht ein anderes fotomotiv wählen. wünsche noch einen schönen tag.
lg
alexandra
team landwirt.com


Restaurator antwortet um 28-05-2013 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
hallo alexandra,
den gibt's tatsächlich, siehe:
http://www.lovelykenya.com/life-in-kenya/its-naivasha-again-now-a-man-eats-grass/
oder
http://www.youtube.com/watch?v=20uyHomFx2Y
ist also eine lokale berühmtheit.

hier aber etwas fachliches zum thema, kommt offenbar in japan öfters vor wie sonstwo. das hat mit rassismus absolut nichts zu tun, das negative empfinden entsteht nur in deinem kopf weil er schwarz ist. und genau das ist für mich dieser latente in uns schlummernde rassismus der sich auch im positiven äussert.

 


Steyrdiesel antwortet um 28-05-2013 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
@MF7600

absolut richtig. Sehe ich genau so. Jede Kulturart dorthin wo die klimatischen Bedingungen an besten passen.

mfg
Steff


Peter06 antwortet um 28-05-2013 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Sorry liebe Distel,
könnte es sein, dass Du von Qualitätsrindfleisch nicht wirklich etwas verstehst?
Ich würde Dir empfehlen, einmal die Maststiere zu vergessen, die nach 14 Monaten 400 kg Fleischgewicht auf den Haken bringen.
Das beste Rindfleisch erzeugt man nicht mit Silomais sondern mit, jawohl, hauptsächlich Weidegras, in der Endmast, von-mir-aus mit etwas Kraftfutter zur erwünschten Fettabdeckung. Passende Rasse, Jungtiere aus Mutterkuhhaltung mit guter Jugendentwicklung, kastriert, bzw. sterilisiert, langsames Wachstum, Fetteinlagerung (Marmorierung) ins Muskelgewebe, das sind die Kriterien!
Nimm einmal ein bisschen Geld in die Hand, und leiste Dir ein unter den oben genannten Voraussetzungen gewachsenes Chateaubriand, Porterhouse, oder ähnliches Prachtstück, lass es Dir auf der Zunge zergehen, dann siehst Du die Welt mit anderen Augen, glaub mir´s!

Solange rücksichtslos Regenwälder abgeholzt, kalorische Kraftwerke gebaut und die individuelle Mobilität, begünstigt durch fossilem Antrieb, weiterhin forciert wird, mach ich mir um die extensive, flächengebundene Weiderinderhaltung nun wirklich keine Sorgen....



bru antwortet um 28-05-2013 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
@biolix
Ich mach einen Vorschlag: Wir stellen die Rinderhaltung in Österreich nicht ein, denn das stand ich gar nicht zur Diskussion und wird genauso gebraucht wie alle anderen Nutztiere in Österreich.
Ausserdem möchte ich in Frage stellen, ob wir eine CO2 Diskussion in der Landwirtschaft überhaupt brauchen! Diese wird in Zukunft nur zu groben Verwerfungen in der LW, durch die Politik (Grüne und Allwissende?)hervorgerufen, führen.
NGOs und Grüne wollten keine Käfigeier, also importieren wir sie.
Sie wollten keinen Ferkelschutzkorb, folglich wäre die Ferkelproduktion um ca. 50% gesunken und wir würden in Zukunft Schweinefleisch importieren. Wir importieren jetzt schon viele Ferkel. Es dürfen wegen der Emissionen kaum mehr Schweineställe gebaut werden, und wenn dann nur mit hohen Umweltauflagen von Behörden, die die Ängste der Nachbarn schüren.
Wir Österrreicher verbieten Neonicotinoide, wo es nachweislich keinen ursächlichen Zusammenhang mit dem Bienensterben gibt (Siehe Deutschland seit 2 Jahren verboten und alpine Gebiete, wo es den Wirkstoff nicht gibt). Die kleinen Futterbaubetriebe (für Mais) und Rapsanbauer brauchen diesen Wirkstoff aber dringend. Damit werden viele Existenzen aufs Spiel gesetzt und der Biene nicht geholfen.
Nur weiter so! Vernichten wir die heimische Wertschöpfung in der LW und importieren wir Produkte mit einer schlechteren Klimabilanz!!!
mfg bru


tristan antwortet um 28-05-2013 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
wer hunger hat, dem ist die klimabilanz vom essen egal.


Restaurator antwortet um 28-05-2013 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
zitat profil @bru:
"Die Frage, ob Neonicotinoide tatsächlich schuld am Tod so vieler Bienenvölker sind, ist dem Bankmanager nicht wichtig, auch wenn seriöse Studien in andere Richtungen deuten, etwa auf Viren, welche von der Varroamilbe in die Bienenstöcke getragen werden. Für ihn ist die Sache klar: Das giftige Saatgutbeizmittel vernichtet Tausende Bienenvölker,... "
 


Cirsium antwortet um 28-05-2013 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Restaurator - meine Anmerkung dazu
Raps braucht nicht die Biene, aber die Biene braucht den Raps
Ja wenn die Blühpflanzen weniger werden (Raps u großkoernige Legum.) Weil z.b. der Erdfloh immer ein größeres Problemwird - , dann schaut es schlecht aus mit den Nektarpflanzen für die Bienen

Bru - klar volle Zustimmung, zum Schluss werden wir uns selbst exportieren müssen

Peter -
Ich esse gerne Rindfleisch, und werde mich wegen der Klimadebate nicht wesentlich andern. Da gibt es wesentlich andere Bereiche.
Für die Auswahl ist meine bessere Hälfte zuständig. R.Gulasch, gek.Rindfl., aber auch zu Festtagen auch kalbsbraten v. Jungrind



179781 antwortet um 29-05-2013 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Eigentlich wollte ich das Gleiche schreiben, wie peter06, der hat mir die Arbeit abgenommen.
Und an unseren Distelfreund: Ich weiß nicht, wo du die Information her hast, aber von meinen Ackerflächen sind aktuell 3,7 ha Wechselweide, die restlichen Weideflächen sind Dauergrünland. Und im Spätsommer und Herbst Nachweide auf Untersaaten oder Kleegras.

Ob für einen Betrieb mit 20 ha Dauergrünland zusätzlich Schweinehaltung richtig ist, weiß ich nicht. Ich denke mir, wenn Rinderhaltung schon vorgegeben ist, dann das ordentlich und nicht in zwei völlig verschiedene Produktionsrichtungen aufspalten.

Gottfried


Cirsium antwortet um 31-05-2013 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
biolix - sturmi CO2 Bilanz
Hallo Gottfried,
war das früher einmal bei dir Ackerland, ich dachte ich hätte es so in Erinnerung,

Klar - Schweinehaltung würde bei dir keinen Sinn ergeben,
ich meinte nur -
wir brauchen uns um das Grünland keine Sorgen zu machen - wie man sieht, wenn die Milch so gefragt ist,
und in großen Mengen Kraftfutter, Silomaisballen, CCM Maisballen,...zur Milchviehfütterung in die Bergregionen verfrachtet wird,
dort Stiermast - auch mit von der ferne herangekarrten Silomais betrieben wird,
und in Grünlandgebieten dort auch Biogasanlagen errichtet wurden, in speziellen sogar direkt im Berggebiet - ein Bruder eines bekannten Schifahrers - und mehr als 100km Silomais herangekarrt wird,...

und Gottfried in deiner Gegend, Milchviehbetriebe Flächenauspachten und Höchstpreise für Ackerland bezahlen, dort dann auch Feldfutter angebaut wird,.....


Eine Frage zur Rindfleischqualität - langsam gewachsenes Fleisch -
ich dachte eine wesentliche Sache ist das Ablagern, das bei uns leider zu wenig geschieht, im Gegensatz zu dem lang transportierten "Weiderind" aus Übersee.
Bei den AMA - Kriterien sind doch Altersgrenzen?

Ich habe vom Volksfest einen Ochsenbraten nicht in bester Erinnerung.


Noch eine Anmerkung zu
Peter deinem interessanten Beitrag–

kastriert, bzw. sterilisiert - bei Schweinehaltung sind da starke Bewegungen - die dies als nicht vertretbar finden und abzuschaffen wollen.

Auch bin ich deiner Meinung – die Landwirtschaft braucht sich wegen der Klimadebatte kein schlechtes Gewissen machen lassen, da haben andere Bereiche wesentlich mehr Handlungsbedarf
Der Eintrag von mir bezieht sich nur auf den Weltverbesserer, Möchtegern-Lehrmeister, Besserwisser biolix – wie man sieht, schneidet er bei Greenpeace/Foodwatch Studien etc. nicht gut ab,...

Gruß
Distel




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