Bergland braucht Milch

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karl0815 24-05-2013 21:57 - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Heute hat die Berglandmilch eine SMS an uns versendet, dass der Vermarktungsbeitrag 2014 gnädigerweise 0cent betragen wird und sie unsere Milch brauchen.
Andere Molkereien erhöhen den Milchpreis, wenn die Milch zu wenig ist, die BGLM verlangt zumindest keine Strafabgabe(pol.korr. flankierende Maßnahme)!
Wenns so weitergeht, wird es nächstes Jahr notwendig werden, dass die BGLM den verbleibenden Milchlieferanten einen Zuschlag für die Mehrmenge bezahlt(also einen negativen Verwertungsbeitrag), denn ansonsten schauts ab April 2014 schlecht mit der Auslastung in den BGLMolkereien aus.
Da es schön langsam rundherum zu knistern beginnt(und nicht nur bei den Innviertlern) wird hoffentlich auch die bäuerl. Spitze ernste Konsequenzen ziehen,!!
Denn der Fisch fängt bekannlich beim Kopf zum stinken an.


SG Karl


050772 antwortet um 24-05-2013 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Schon komisch, zuerst erhöht man den Milchpreis um 2 Cent obwohl´s früher zu Haimberger´s Zeiten im Sommer immer eine Strafabgabe (Milchpreisreduktion) gegeben hat und jetzt das wiederum komische SMS, scheint so als ob da einige Manager die Rechnung ohne den Bauern gemacht haben und dass alles nur wegen dem Kündigungstermin im September!!
Am 1. Oktober wird doch wieder alles zurückgenommen, "unsere" angestellten in "unserer" Molkerei wissen doch immer was für uns Bauern das Beste ist, die bäuerlichen Funktionäre sind doch schon längst nur noch Marionetten und kriegen es nicht einmal mit :( oder ihr lieben Delegierten und so weiter


Posaidon antwortet um 24-05-2013 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Mir scheint, die großen gehen nach Deutschland und die kleinen bleiben übrig bei der Berglandmilch, liebe Funktionäre euer Weg war der falsche!



helmar antwortet um 25-05-2013 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Wars nicht immer so? Dass für die Genossenschaften das Herumsammeln übrig bleibt.....Aber hin und wieder kommt auch vor dass auch "Große" wieder gern "Genossen" werden. Und auch das wird seine Gründe haben.
Mfg, Helga


karl0815 antwortet um 25-05-2013 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Auch die Gmundner Milch ist eine Genossenschaft, es besteht dort nur eine andere Unternehmenskultur, wo der Bauer als Lieferant noch im Mittelpunkt steht.
Die Bergland erlebt derzeit wieder einen Rückfall in "vor Haimbergers" Zeiten.
Es ist erstaunlich, wie schnell eine Jahrelange erfolgreiche Aufbauarbeit wieder zunichte gemacht werden kann, wenn nur die "richtigen" vorne stehen.


Posaidon antwortet um 26-05-2013 09:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Die FMA könnte doch ihre Milch an Berglandmilch verkaufen, dann hättens nicht so ruinös hohe Milchsammelkosten!


helmar antwortet um 26-05-2013 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hallo Posaidon..........könnte....aber würde sie wollen?
Mfg, Helga


Cirsium antwortet um 26-05-2013 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Mich wundert das von der FMA noch niemand geschrieben hat, der Milchmangel ist ihnen zu verdanken, weil sie ihre Milch woanders hin so gut verkaufen.

@Helga
die bayrischen Molkerein holen die Milch von jeden ab in ihrem Einzugsgebiet



BSE1 antwortet um 26-05-2013 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
die Bergland will ja gar nicht mehr Milch - die lassen die Stubei- und Wipptqler auch lieber "ziehen", bevor sie etwas mehr zahlen wollen.
Glaube dass Alle Tiroler bald andere Abnehmer finden - wenn die Bergland schon gar kein Interewsse mehr zeigt! (Interesse an Milch zeigt man nur über den Preis - alles andere ist unützes "Geplapper")


BSE1 antwortet um 26-05-2013 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User




Posaidon antwortet um 26-05-2013 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Von der Tirolmilch wollten sie ja nur die Marken und die Tiroler Bauern waren froh, daß ihnen wer die Schulden abnimmt und jetzt lassen die Berglandmanager sowieso die Tiroler Bauern ziehen !



edde antwortet um 26-05-2013 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
korrekt müsste es heissen "Bergland braucht billige milch"

fairerweise muss man aber sagen, dass die österreichischen Molkereien inzwischen einer schon erdrückenden Konzentration von Abnehmern gegenüberstehen--Spar,Rewegruppe,Hofer machen über 80 % Umsatz und das ist eine denkbar schlechte verhandlungsposition.

eigentlich wärs ein gebot der stunde für die österreichischen genossenschaftlichen Molkereien,sich als anbieter zu einer art "Milch-OPEC" zusammenzuschliessen-ist zwar kartellrechtlich nicht erlaubt doch beim Erdöl regt sich ja auch niemand auf.

mfg

.




Posaidon antwortet um 26-05-2013 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
edde
richtig recht hast du



tch antwortet um 26-05-2013 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Ein Milchstreik muss her......

tch


krähwinkler antwortet um 27-05-2013 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Könnten die 0 Cent nicht den viel gescholtenen Preisabsicherungsmöglichkeiten an der Börse geschuldet sein? Würde mich interessieren, was da auf der Generalversammlung dazu gesagt würde. Spekulation in Sinner der Milchbauern ist ja ok?


Fallkerbe antwortet um 27-05-2013 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch

Man fürhlt sich an die "wer die milch hat, hat die Macht" zeiten zurückerinnert.



Steyrcvtfan antwortet um 27-05-2013 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Wieso gibt es im jahr 2014 schon einen Verwertungsbeitrag. wo doch die staatliche Milchmengenregelung noch bis 31. 3. 2015 gültig ist . Viele Milchbauern können das Ende der Milchquote kaum mehr erwarten. Bei den Zückerrübenbauern scheint eine Mengenregelung in ihrem Interesse zu sein und die Agrarpolitik steht hinter den Rübenbauern -, siehe Bauernzeitung.


karl0815 antwortet um 27-05-2013 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Gegen eine "Milch-OPEC" würden wohl die Wiener und Brüsseleer Kartellwächter eine Kleinigkeit eizuwenden haben!!!
Die Frage ist doch eher, ob mit dem Zukunftsmodell die BGLM-Oberen nicht den zkünftigen Milchmarkt komplett falsch eingeschätzt haben.
Zuerst wird aus Angst vor zuviel Milch ein Modell eingeführt, das in der Folge die Bauern vertreibt zu Molkereien, die (derzeit) Milch brauchen worauf das Modell wieder auf 0 reduziert wird(19 Monate im voraus). Ich kann diese "Weitsicht" nur bewundern. Da haben sich die Ehrenamtlichen ihre "Entschädigung" wirklich verdient!!

Der Vorschlag, die Milch der FMA dann in der BGLM zu verarbeiten, wird wohl nächstes Jahr auch nicht mehr viel bringen, da dann alle Vernünftigen das Boot schon verlassen haben.
Aus der Restmilch gehen sich dann vielleicht noch ein paar Laiibe "Fanatenkäse" aus;-)



Posaidon antwortet um 27-05-2013 11:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
karl0815
meinst du mit das Boot verlassen die Berglandmilch oder die FMA, momentan verlassen ja hunderte wachstumswillige Milchbauern an der deutschen Grenze die Berglandmilch, hast du die gemeint?


Entenfeld antwortet um 27-05-2013 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Also ich glaub,daß da Braunshofer alles macht, das wir bei der Bergland einen möglichst guten Milchpreis bekommen,weil warum sollte er etwas anderes wollen!
Ich hoffe nur das da Braunshofer nicht irgendwann ein besseres Angebot von einem anderen Unternemen bekommt, wo er nicht ständig mit falschen Unterstellungen und Behauptungen Gerüchten und dergleichen abgeben muß, und nicht einmal scheißdrauf wird und das Untenehmen verlässt.
Um eines klar zu stellen: Ich bin ein ganz normaler Milchbauer mit 35 Kühen und bin kein Funktionär in der Berglandmilch, daher kenne ich die genauen Abläufe nicht wie es zu dem aktuellen Michpreiserhöhung kommt, aber der wird sich wohl nach der aktuellen Marktlage richten und nicht weil im September Kündigungstermin ist.
Interessieren würde mich schon, wer der sich im diesem Forum äußert, bei der Berglandmilch Lieferant ist, weil eines ist schon Interessant, wie viele sich über die Berglandmich den Kopf zerbrechen die gar nichts mit ihr zu tun haben.
Es ist sicher nicht alles pefekt ist was in der Berglandmilch abläuft, aber das ist es am eigenen Milchviehbetrieb ja wohl auch nicht.


biolix antwortet um 27-05-2013 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hallo Entenfeld !

aber Fakten hast du leider keine, was sagst du zu dem SMS ? Warum zuerst den Vermarktungsbeitrag einführen und dann wieder fallen gelassen, nur um das geht es.. wie stehst du dazu ?

lg biolix


karl0815 antwortet um 27-05-2013 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hi Entenfeld, der Braunshofer ist sicher einer der besten Molkereimanager Österreichs! Er hat die BGLM in einer sehr bedrohlichen Phase(nach Schweigers"Abgang" ) als Direktor überantwortet bekommen und das Unternehmen konsolidiert. Er hat aus einer fast bankrotten Genossenschaft DAS Molkereiunternehmen österreichs gemacht.
Das Problem ist doch die "Ehrenamtliche" Führung, die durch Fusionen nach oben "gerutscht" ist und jetzt nicht mehr die Sprache der Bauern und Eigentümer versteht!!




walterst antwortet um 27-05-2013 13:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
@entenfeld

jeder Milcherzeuger darf sich über die Bergland äußern, denn jeder hat mit ihr zu tun, ob er will oder nicht.

Schade, dass fabian nicht mehr hier schreibt. Er könnte uns mit seinen Informationen über die BLM aus den Gesprächen nach dem sonntäglichen Kirchgang sicher weiterhelfen. Aber vielleicht ist er seit seinem 50er und der Kartellstrafe forumsabstinent?


Entenfeld antwortet um 27-05-2013 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hallo karl !

Was meinst du mit der ehrenamtlichen Führung?
Das sagen hat, so glaube ich, hat sowieso letzendlich die Geschäftsfühung!
Und das der Schneeberger nicht den Weitblick und die Kometenz eines Haimbergers hat, das habe mittlerweile auch ich schon mitbekommen, aber es liegt an uns Mitglieder es von unten, der Basis aus zu verändern!


Entenfeld antwortet um 27-05-2013 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hallo biolix !

Welche Fakten?
Wegen der SMS habe ich schon in der Molkerei angerufen und mich erkundigt wer für diese SMS verantwortlich ist und zum Ausdruck gebracht das des eher diletantisch war!
Und wegen des Vermarktungsbeitrages? Ich weiß auch nicht ob das das Richtige ist, das werden wir in einigen Jahren sehen.
Aber sicher ist aus meiner Sicht,aktiv von sich selber aus etwas zu gestalten, als nichts zu tun und alles auf sich zukommen zu lassen!


karl0815 antwortet um 27-05-2013 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Lieber Posaidon

Bei der FMA haben die vernünftigen und die eines Rechenstifts mächtigen das Boot schon richtung GM, Nöm verlassen, was bei einem 10 c Unterschied letzten Herbst ja nur logisch ist.
Die Bauern, die in nächster Zeit von BGLM zu Weiding, Jäger,... wechseln, machen dies nicht wegen dem 1cent Unterschied(das kostet der Abbau der Tiroler Schulden ), sondern weil sie einfach die Nase voll haben.


enzeflo antwortet um 27-05-2013 15:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hallo Entenfeld,

ich bin Berglandlieferant und möchte Euch meine Sicht als Wachstumsbetrieb darlegen - ich hab das auch schon bei der Molkereiversammlung beim Schneeberger deponiert:

1. Die BLM argumentiert den Vermarktungsbeitrag zu brauchen, damit auch die Molkerei dieses Geld in Verarbeitungskapazitäten investieren kann. Andere Molkerein müssen ihre Verarbeitungskapazitäten aus der Spanne zw. EK und VK erweitern bzw. erhalten. Wie ist das dann, wenn ich die Fläche meines Nachbarn pachte (der ist auch BLM-Lieferant)? Die BLM sagt, ich muss trotzdem neues Lieferrecht kaufen (die Verarbeitungskapazitäten sind aber wohl vorhanden).
2. Meiner Ansicht nach ist dieses erwirtschaftete Körberlgeld ganz einfach eine Maßnahme, damit ich billige Milch in den Händen habe und andere Molkereien beim Handel unterbieten kann. Für mich schauts auch so aus, dass ich dann natürlich auch beim Milchpreisvergleich besser dastehe, da ich ja Erweiterungen der Verarbeitungsanlagen nicht aus meiner Spanne finanzieren muss.
3. Der Vermarktungsbeitrag verärgert und blokiert alle Wachstumsbetriebe - diese werden (wenn möglich) zu anderen Molkereien abwandern.
4. eine meiner Meinung nach bessere Strategie wäre, nicht den Lieferanten für Mehrmengen zu "bestrafen", sondern entsprechend der zu erwartenden Mehrmenge neue Märkte zu erobern.

Für mich ist dieses 0-Cent Mail eine Schadensbegrenzung und bereits die 2te Korrektur dieses (für mich sehr unglücklich umgesetzten) Liefermodells. Ich hätte gerne gewußt, ob es auf Landwirtseite überhaupt Befürworter des Liefermodells gibt, der Schneeberger behauptet JA.

lg
enzeflo


Fallkerbe antwortet um 27-05-2013 15:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Zitat
sondern entsprechend der zu erwartenden Mehrmenge neue Märkte zu erobern.
zitat ende

@enzefloh
das stellen sich die leute so leicht vor, die Ihre Milch direkt aus der Milchkammer abgesogen bekommen, und die vermarktung anderen überlassen.
Neue Märkte zu erobern kostet einen haufen Geld, wenn es überhaupt, je nach Marktlage, zu schaffen ist.
Wer soll diesen Vermarktungsaufwand bezahlen?
Alle Lieferanten anteilsmäßig, oder jene, die die zusätzlichen Mengen an den Markt bringen?
Verursacherprinzip oder Solidarprinzip.


mostkeks antwortet um 27-05-2013 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Ein Milchstreik muss her...... tch

Ein Milchstreik ist die eine Androhung an die Konsumenten - unsere Kunden! Ich nehme an du meinst es ironisch weil wir das ja schon hatten.

Eine andere Idee wäre: Wenn das Milchgeld nicht reicht muss man halt mal auf die Kostenbremse drücken. Und zwar gemeinsam (Vielleicht mit den Schweinebauern) und gleichzeitig.
Sämtliche Investitionen die nicht unbedingt notwendig sind mal um ein, zwei Jahre verschieben!
Da würde vielleicht wirklich der eine oder andere nervös werden?

LG


mostkeks antwortet um 27-05-2013 15:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Ja genau das soll passieren. Wenn zusätzliche Milch gebraucht wird kann jeder steigern so viel er will (ohne Kosten), wenn sie nicht wissen wohin mit der Milch, werden neue Märkte erobert, die Kosten (oder ein Teil davon) denen verrechnet die die Mehrmenge verursacht haben!
Musst halt dann Gas geben, wenn die MIlch auch gebraucht wird.

LG von einem der dafür ist


Christoph38 antwortet um 27-05-2013 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Lassts euch nix einreden von irgendwelchen Einflüsterern: Niemand braucht eure Milch, vielmehr sollte man als Bauer dankbar sein, dass die Milch überhaupt irgendwer abholt und die Handelsketten verbal soviel übrig haben für die Bauern. ;-)

Dem Kunden zu sagen, dass es dass Produkt um diesen Preis nicht gibt oder gar Kostensteigerungen weiterverrechnet werden: Pfui Teufel sag ich dazu, sowas kostet nur Sympathien, die man mühsam aufgebaut hat. ;-)




Aequitas antwortet um 27-05-2013 16:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
So ganz versteht man die BLM nicht, in den ersten Monaten waren die Lager voll und nicht auf den Markt zu bringen und jetzt auf einmal ist Milch rar geworden.

Mich würde interessieren welche Hellseherische Fähigkeiten eingeholt wurden um schon sagen zu können was bis Ende 2014 am Milchmarkt los ist wenn sich in 2-3 Monaten wie jetzt alles auf dem Kopf dreht.

Für mich als wachsenden Milchviehbetrieb bin ich klar gegen das Modell.

Eine Genossenschaft sollte doch alle gleich behandeln und da sind 2 verschiedene Milchpreise nicht nachvollziehbar. Vor nicht zu langer Zeit hieß es noch nach der Quote kann jeder liefern, Angebot und Nachfrage regelt den Preis.

Sollte das Liefermodell bleiben werden viele (und ich) im September ein nettes Kündigungsschreiben an die BLM schicken. Andere Genossenschaften und VDMP suchen ja.
Gebiete die keine andere Molkereien als Alternative haben werden wohl nicht auskönnen.

Im Vorstand ist noch eine Mehrheit für das Modell aber die Gegenstimmen werden auch immer lauter, ruft eure Delegierten und Aufsichtsratvorsitzenden an, jede Stimme zählt. Vielleicht kommen sie noch zur Erkenntnis.

Einerseits hört man vom Vorstand das die BLM das Liefermodell nicht einfach abschaffen kann weil sie sich sonst lächerlich und unglaubwürdig machen würden, aber ich finde die über 1 MIO € Kartellstrafe und schlechten Medienberichte waren doch noch um eine Stange schädlicher fürs Image als es eine Aufhebung des Modells wären.

Und SMS wie: WIR BRAUCHEN MILCH sollten eher von Kindergarten Schülern geschrieben werden und nicht aus der Feder von Schneeberger kommen.

Sollte das Modell so bleiben wird es SICHER auch mal schlagend werden, dann halt nicht 2014 sondern 2015 etc,.... den als lauter Spass führen sie ein System nicht ein das ihnen so viel Kritik und wechselwillige Milchliefernaten einbringt.

Und für alle Betriebe die dafür sind ( ist ja legitim, wer genug Quote hat wirds doch auch ein Zuckerl einbringen was von den anderen Betrieben abgezogen wird ) sollte sich darüber im klaren sein das auch die nächste Generation mal den Betrieb wieder etwas erweitern kann oder die Menge/Kuh steigern, dann triffts die Betriebe auch einmal, wenn auch später,.......

lg



mostkeks antwortet um 27-05-2013 17:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
@Optimist:
Ich halte es trotzdem nicht für sinnvoll, dass in Phasen mit schlechtem Absatz die Menge gesteigert wird. Und gibt es keine Regelung, müssen alle reinbeißen.
LG


enzeflo antwortet um 27-05-2013 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Lieber Mostkeks,

hat dein Betrieb in den letzten 40 Jahren keine Menge gesteigert?

Heute bzw. in Zukunft ist es so, dass die neue Quote die FLÄCHE ist. Wie willst Du mehr Menge machen, wenn du keine Fläche hast? Also: Du kannst nur wachsen, wenn andere die Milchproduktion einstellen. Schneeberger hat uns bei der Versammlung prognostiziert, dass der Strukturwandel bei den Milchbetrieben noch kein Ende hat (in diesem Punkt kann ich übereinstimmen). Warum soll ich bitte die Lieferrechte kaufen, die mein Nachbar bei der Bergland hat oder auch gekauft hat?

Ein wachsender Betrieb hat ja nicht nur den "Nachteil" für die Molkerei, dass sie mehr Milch zum Verarbeiten und Vermarkten hat, sondern vll. auch den Vorteil von geringeren Milchsammelkosten. Da überleg ich mir dann einfach ein Modell, bei dem ich alle Betriebe bestrafe, die mir eine Optimierung bringen.

Wie zum Teufel schaffen es die deutschen Molkerein, die die österreichischen Lieferanten übernehmen, neue Märkte zu erobern, OHNE einen Vermarktungsbeitrag einzuheben? Und dann auch noch einen Milchpreis zu bezahlen, der über dem der BLM liegt? Ich habe schon das Gefühl, dass wir derzeit gerade Tiroler Schulden abzahlen. Aber wenn es so ist, dann könnte man es zumindest zugeben.




Entenfeld antwortet um 27-05-2013 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
An Mostkeks und enzeflo!

Ich habe mir heute zum ersten Zeit genommen um mal im Forum zu lesen und mich einzubringen und muß feststellen, das oft gegensetzliche Meinungen - Standpunkte beide Argumente bringen die auch ich teile.
Es ist echt scheiße festzustellen, das beide Seiten irgendwie recht haben und es für mich schwierig ist eine Meinung zu diesem Thema zu finden.


biolix antwortet um 27-05-2013 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hallo !

ja genau Entenfeld ... Das komischte für mich ist, das man den Bauern einerseits von der eigenen Vertretung den freien Markt einredet inkl. Abschaffung der Quote und andererseits dann wieder "Privatrechtliche BEschränkungen" auferlegt, die wieder ähnlich einer Strafzahlung bei "Quotenüberschreitung" ist.. wo ist da der Unterschied zu vorher ?

Inkl. natürlich das die Zuckerrübenquote bis aufs Blut verteidigt wird, und das dann der größte Erfolg ist, wenn sie bleibt.....

eigentlich sehr komisch...

lg biolix




Steyrcvtfan antwortet um 27-05-2013 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Das ist auch meine Meinung, verstehen die Rübenbaueern den Markt nicht, oder wollen die Rübenbauern die Qüote damit der Preis nicht zu stark einbricht.
Ein größerer Schweinebauer sagte mir erst vor kurzem , er kann sich nicht vorstellen das die Milchbauern selber die Qüote weghaben wollen.
Man weiß ja wieviel1-2%zuviel beim Milch - oder Schweinepreis ausmacht.
Irgendwer will eben die billige Milch und billiges Fleisch!


Fallkerbe antwortet um 27-05-2013 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
@enzenfloh,
die frage bleibt, die kosten nach verursacherprinziop oder solidarprinzip verteilen?



dorni antwortet um 27-05-2013 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Das Modell der BLM macht nur sind wenn wir den österreichischen Markt abschotten.
mfg dorni


mostkeks antwortet um 27-05-2013 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
@Biolix wo der Unterschied ist zwischen Quote und Regelung durch die Molkerei?

Bei der Quotenregelung ist unabhängig vom Bedarf am Markt Superabgabe zu bezahlen an die EU (Das Geld ist weg)
Durch den Quotenhandel fließen zusätzlich Unmengen Geld von den aktiven Milchliferanten zu den Betrieben die die Milchproduktion einstellen. Wieder ein Abfluss aus der Milchproduktion.

Bei der Molkereiinternen Regelung kann die Überschussabgabe (oder wie das immer auch heißt) je nach Milchbedarf angepasst werden. Braucht die Molkerei mehr Milch =0Cent ansonst halt mehr.
Das Geld bleibt in der Milchwirtschaft und kann Molkereiintern verwendet werden.

@Fallkerbe
Solitarität oder Verursacher bei diesem Modell wird eben auch (oder vor allem) der Verursacher zur Kassa gebeten.

@enzeflo Auch bei uns wurde die Milchproduktion gesteigert. Ich habe aber versucht möglichst dann zu liefern, wenn die Milch auch etwas gekostet hat. Und vor allem wenn die Überlieferung niedrig war.

Auch in Zukunft werde ich versuchen dann zu liefern wenn der Milchpreis gut und die zusatzabgabe niedrig ist.

Vergangenes Jahr habe ich vor allem die guten Zuchtvieh und Schlachtviehpreise genutzt und mal etwas schärfer selektiert, was eine gute Investition in die Herde ist.

LG


mostkeks antwortet um 27-05-2013 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
@Dorni:
Es geht auch um Planungssicherheit. Was hilft es der MOlkerei, wenn mal die Anlage auf halber Kapazität läuft und dann die Milch fließt und die Anlagen zu klein sind bzw. man kann auch nicht dauernd die Touren umplanen.

Finde es auch einen guten Ansatz die Bauern zu fragen was sie in den Nächsten Jahren denken zu liefern.


biolix antwortet um 27-05-2013 22:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hallo Mostkeks !

das leuchtet schon ein, aber wer sagt wirklich ob das nicht nur "körberlgeld" ist... ode reben weil schlecht vermarktet wird ? Entweder freier Markt und den Preis für jeden Liter weil die Milch ist die selbe udn das Beispiel wenn der Nachbar aufhört stimmt ja, wenn er weiter geliefert hätte, hät er dann mehr bekommen, das leuchtet wieder gar nicht ein...

Also wer den freien Markt "vorbetet" der soll ihn mal zulassen und schauen wie es ausgeht.. nur sie wissens eh, aber jeder solls mal spüren...

lg biolix


enzeflo antwortet um 27-05-2013 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
@mostkeks:
sag mir, wie im nächsten Jahr der Preis ist, dann sag ich Dir, wieviel ich liefern werde.

In Jahren mit gutem Milchpreis liefere ich auch mehr, als in Jahren mit schlechten Milchpreisen. Auch ich nutze die schlechten Jahre zur Selektion und verringere den Kraftfuttereinsatz.

Ich muss allerding schon sagen: wenn zB. Dein Nachbar zu Dir kommt und Dir 10 oder 20 ha Pachtfläche zu vernünftigen Preisen anbietet, weil er im kommenden Jahr seine landwirtschaftliche Tätigkeit beendet dann hast du genau 2 Möglichkeiten: entweder Du sagst ihm zu, oder ein anderer Landwirt sagt ihm zu. Egal wie der Milchpreis grade ist. Diese Chance wirst Du in deinem Leben auch gerade 1 Mal bekommen und wenns passt würde ich da sogar eine Stallerweiterung ins Auge fassen.

Weiters bin ich mir sicher, dass wir in 10 - 15 Jahren über unsere Diskussionen lachen werden, wenn wir die Energieversorgung mit unseren Flächen entsprechend mehr noch mitübernehmen dürfen - dann werden wir die Sorgen der Überproduktion vermutlich nicht mehr haben.

lg
enzeflo


Milky antwortet um 28-05-2013 09:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Überproduktion? Wer glaubt noch an solche Schauermärchen? Ich bin ein absoluter Gegner des "Nachfolgemodells"! Wir haben uns zu keinen zusätzlichen Quotenzukauf entschlossen!
LG MILKY


Gerhardkep antwortet um 28-05-2013 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Interresant ist das die SMS genau einen Tag nach unserer Aussendung das wir wieder Milch aufnehmen zu Firrna Jäger und einer anderen Ö. Genossenschaft ausgesendet wurde.
Schneeberger der ja bei uns zu Hause ist und die Info sicher bekommen hat und natürl. weiß das viele Betriebe wechseln wollen haben darauf reagiert.
Allein in unserem Gebiet kassiert die BGM mit ihren Sonderregeln einige hunderdtausende Euros pro Jahr gegenüber einer Firma Jäger, die im Milchpreis nicht inbegriffen sind .Das wollen sich viele Bauern nicht mehr gefallen lassen.
Sonderregeln aber für große Betriebe wie Mengenbonus gibt es bei F. Jäger aber nicht trotzdem werden wieder vor allem größere Betriebe wechseln.
Das zu meiner Einschätzung der SMS der BGM.



mostkeks antwortet um 28-05-2013 17:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
@enzeflo Natürlich lässt man sich eine gute Gelegenheit den Betrieb zu erweitern oder zu verbessern nicht entgehen. Würde es auch als sinnvoll erachten, Molkereianteile gemeinsam mit der Fläche zu übergeben.
Aber auch die Quotenregelung hat gut organisierte Betriebe nicht aufgehalten.

Ich denke halt es sollte schon irgendetwas geben, was der Molkerei als Orientierung dient. Und wenns nichts kostet hält sich kaum jemand dran. Es wird für beide Seiten nichts bringen die Molkerei kurzfristig zu überschwemmen, um im Anschluss die Lieferung einzustellen.

Wenn wir jetzt für die Tierolmilch 1 Cent Milchgeld opfern, ist es wahrscheinlich besser als die Marke in der Hand von zB Danone


LG


walterst antwortet um 28-05-2013 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
wenn ein ÖVP-Landesrat a.D. eine Liefergemeinschaft nach Italien gründet und seiner BLM-Genossenschaft kündigt, scheint dies salonfähig zu sein.


karl0815 antwortet um 28-05-2013 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
@mostkeks:
den 1cent für die TIMI find ich auch ein gut investiertes Geld!!
Warum dieses Supermodell der BGLM allerdings Planungssicherheit und Orientierung geben soll, ist mir rätselhaft.
Die Bauern orientieren ihre Mengen (neben Futter,Stall ;Arbeitskapazität) in erster Linie am Milchpreis und den weiss keiner 18 Monate im Voraus.
Den Schmarrn vom Verursacherprinzip kann ich nicht mehr hören, sowas ist einer Genossenschaft unwürdig!!

Jetzt(April 2014) von der BGLM zum Jäger zu wechseln ist wohl auch nicht das gelbe vom Ei,da war die letzten Jahre der Milchpreisunterschied schon sehr gering(letztes Jahr 0,66 cent lt TA), das kann auch schnell nach hinten losgehen!


Posaidon antwortet um 31-05-2013 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Im westlichen Waldviertel soll sich auch eine Gruppe Milchbauern von BLM und FMA nach Deutschland orientieren, hat das noch jemand gehört?


karl0815 antwortet um 31-05-2013 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
vom Waldviertel nach Weiding sinds aber schon 250 km, denen werden schon die näheren inn/mühlviertler betriebe lieber sein!!
Aber derzeitige FMA Lieferanten würden sicherlich auch mit einer kleinen Kostenbeteiligung nach Bayern liefern(mangels anderer Alternativen)


keinjasager antwortet um 01-06-2013 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
karl0815-das wäre dein Traum-kannst wieder wach werden-diese FMA-Lieferanten, die jetzt noch dabei sind, wollen nirgendsanderswo hin-wir wissen schon was wir tun-wir sind keine 0815 Leute-wir wollen etwas bewegen und vielleicht profitierst auch du einmal davon-ich würde es dir gönnen, du gönnst uns den Niedergang-das ist der große Unterschied zwischen keinjasager und karl0815-werde glücklich, denn wenn einer immer für den anderen etwas schlechtes wünscht, ist sicher nicht glücklich


helmar antwortet um 01-06-2013 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hallo Keinjasagerin....Also irgendwie kommt mir vor wie wenn deine Wagenburgmentalität( Wir sind die einzigen welche wissen was gut und richtig ist und darum kämpfen wir auch dafür) in eine Art Sektentum umspringt. Oder dass getreulich alles nur von einer Seite geglaubt wird und die "Anderen"...naja....;-).
Mfg, Helga


karl0815 antwortet um 01-06-2013 15:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Lieber Keinjasager, lustig wärs schon, würden die FMA´ler als die wohl fanatischsten Genosseschaftsverweigerer nun zur Hochwald nach Weiding liefern, denn die haben ja mit einer Genossenschaft überhaupt Nichts zu tun!?!??!?
Obwohl bei einer derartigen Eigenkapital-Ausstattung wohl schon eher die Banken das Sagen haben!

Und natürlich profitieren derzeit ALLE Milchbauern von der grossen Nachfrage und vom Kampf der Molkereien um Milch. Dies jedoch nicht wegen ein paar "Möchtegern-Milchverkäufern ala FMA", sondern weil das Milchangebot(weltweit) nieder und die Nachfrage Hoch(jedoch nicht in Europa) ist.

Ich wünsche den verbliebenen FMA-lern sicher nichts Schlechtes, ich wünsche ihnen nur Vernunft, Klarheit und Weitsicht für den eigenen Betrieb und das eigene Leben!!Und vielleicht den Mut, das Gerede und die Taten der eigenen Propheten zu hinterfragen!
SG Karl


tch antwortet um 01-06-2013 15:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Der taktische Milchpreis von 22 Cent ist von "normalen" Milchlieferanten schwer zu verstehen....FMA Lieferanten sehen die Dinge anders, das ist zu akzeptieren.

Was wollten FMA Lieferanten mit diesen Preis bewegen?
Eine Zeichen setzen das man mit 22 Cent gut leben kann? Also Vorbild zu sein?

Einige (23) in NÖ und einer, ein "großer" wollten in der Zeit wo der taktische Milchpreis von 22 Cent am Markt etwas bewegen hat, weg von der FMA...... hast Du eine einfache logische Erklärung was diese Lieferanten dazu bewegt hat diesen Schritt zu setzen.

Ihr liefert Milch, und seit froh darüber das der taktische Milchpreis von 22 Cent der Vergangenheit angehört.

@ Wipptal und co- stimmt es das die Sterzinger den billigen Hansel aus Österreich nicht in ihre Anlagen einfahren?
Zwar kaufen, aber sofort weiterverscherbeln....und damit wieder Geld machen.
Man ist zwar dagegen das Zwischenhändler Geld verdienen....:-)

tch





Muuh antwortet um 01-06-2013 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Profitieren würden die Milchbauern, wenn sich der Netto-Auszahlungspreis tatsächlich anhand der globalen Marktsituation orientieren würde. Bei der Milch scheint der Markt irgendwie anders zu funktionieren. Laut Braunshofer ist der Milchpreis aktuell bereits gut.
Auch die LK-Vertreter wären mit einer geringeren Preiserhöhung zufrieden, als von den Melkern gefordert wird.


tch antwortet um 01-06-2013 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Hallo Muuh,
das der Markt sich nicht immer nach den Wünschen des einzelnen richtig ist nicht nur am Milchmarkt so.

Das es auch einige gibt die aus taktischen überlegungen heraus ihre Preise bewusst im Keller halten um in den " Markt" zu kommen ist auch ein altes Spiel. wenn sie dann im Markt drinn sind fahren sie mit dem Preis hoch... taktisches Spiel und versuchen oben zu bleiben, vergessen wird dabei immer wieder, dass verlorenes Geld kaum mehr hereingebracht wird.

tch


karl0815 antwortet um 02-06-2013 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
keinjasager schreibt:ziemlich vorne dabei und das was ich schreibe, das passt
ich denke mal , da kanns mit der fma nur aufwärts gehen bei solch weitsichtigen lieferanten! Da sind noch echte Idealisten am Werk , die nicht den eigenen Milchpreis beachten, sondern schauen, dass die Milchwelt wieder in Ordnung kommt. Hätten wir nur mehr von dieser heroischen und selbstlosen Art, ich glaub, der siebte Milchhimmel wär nah!!!
Warum is der walter eigentlich so schmähstaad??


keinjasager antwortet um 03-06-2013 21:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
na schau, wie alle aufeinmal nett sind - sie wünschen uns auch alles Gute-vielleicht kommt noch der Tag, an dem wir zusammenstehen und nicht auseinanderdividieren-es wird sichs weisen-die Molkereien wollen natürlich , dass die Bauern dabeibleiben und nicht selbständig werden und anbieten, wies überall normal ist-das darf er einfach nicht-ich wünsche wirklich jeden alles Gute, den man soll ja von 365 Tage Arbeit leben können


dorni antwortet um 04-06-2013 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Ich wünsche dir alles Gute deswegen weil es schon viel Mut (oder etwas anderes) braucht, Investionen zu planen und hier zu schreiben der Milchpreis ist nicht so wichtig.
mfg


keinjasager antwortet um 07-06-2013 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
wenn man es kann, muss man irgendwann etwas riskieren, hätte es nicht immer Leute gegeben, die Vorreiter waren, wären wir noch in den Höhlen


karl0815 antwortet um 07-06-2013 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Ich bin auch dafür, dass die Milchbauern zusammenstehen! Es wird jedoch immer Leute geben, die vorne stehen und eine Gruppe vertreten.
Ich hab jedoch meine Zweifel, dass die IG-FMA Führer die passenden Führungsleute sind, die wir Milchbauern brauchen. Mir sind da zuviele Leute dabei, die vom Milchhandel und von Beiträgen leben wollen!!
KeinjasagerIn bist natürlich die rühmliche selbstlose Ausnahme!


dorni antwortet um 07-06-2013 22:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bergland braucht Milch
Bin ganz deiner Meinung karl, darum habe ich auch bei der GV dagegen gestimmt!!
Aber vielleicht wollen Grünzweil, Halbmayer und Co so die Reisekosten der IG senken, zuerst als IG vor der Molkerei eine Demo abhalten und im Anschluß als FMA Milch verkaufen.

mfg


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