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Restaurator 09-05-2013 19:28 - E-Mail an User
blattläuse
hat jemand von euch einen ratschlag um folgende situation in den griff zu bekommen:
seit vergangenem jahr haben die meisten meiner ribiselstöcke massiven lausbefall, einige so stark, dass jegliches wachstum gestoppt wird und man nicht einmal einen bodentrieb bekommt um einen ast neu aufzubauen.
das lagerhausgift gegen läuse hat im beipacktext, dass es im verdacht steht krebserregend zu sein, sowas scheidet aus.
bis vorletzte saison war die sache mit neemazal t/s sehr gut in den griff zu bekommen, es scheint auch heuer gut zu wirken, aber jetzt, eine woche nach der spritzung sind schon wieder neue läuse drauf, die ameisen bauen sich inzwischen in den zusammengeklappten blättern regelrechte nester.
die stöcke sind teilweise so geschwächt, dass erstmals gut 2/3 der beeren verrieselt sind.
wie werde ich diese mistviecher los ohne sie gegen krebs einzutauschen?
ist jemand mit einer ribiselplantage hier, wie macht ihr das?
danke für die antworten!


fgh antwortet um 09-05-2013 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blattläuse
... Welches PSM wurde dir im Lagerhaus empfohlen?
Würde dir Pirimor Granulat empfehlen.


helmar antwortet um 09-05-2013 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blattläuse
Tabaksaft versprühen.......wenn ich welche bei den Rosen finde, streife ich die mit den Fingern ab. Bei Ribiselstauden aber wohl nicht machbar.
Mfg, Helga



voecklamalus antwortet um 09-05-2013 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blattläuse
Bleib bei NEEM. Ist natürlichen Ursprungs, demnach offensichlich abbaubar und kann wohl für den Menschen nich so giftig sein. Vier Wochen vor der Ernste würde ich`s nicht mehr nehmen. Bei Kirschbäumen bekämpfe ich die 'Ameisen bei starken Auftreten mit Ameisengift (gibts auch in Bio-Version. Leicht um den Stamm und Stützpfahl streuen und je nach Befall und Witterung ergänzen. Nächstes Jahr würde ich deinen Ribiselsträchern eine Austriebspitzung auf Parafinbasis Anfang März angedeihen lassen.

Hans


Hons antwortet um 09-05-2013 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blattläuse
Servus, welche Blattlaus ist es?
Versuche es mit Neudosan oder Sprizit!
lg Hans



voecklamalus antwortet um 10-05-2013 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blattläuse
@tria
Selbstverständlich! Bin seit 10 Jahren Kunde bei Biohelp. Apfelwicklerbekämpfungauf Hochstämmen alle drei Jahre mit Granuloseviren. Wirkt 100%ig. Nematoden bei Raupen sind eine Super Sache. Encarsia Formosa im Glashaus (im Juni) bringt guten Erfolg bei Weißer Fliege. Aber beim Pflaumenwickler werde ich nach der Blüte heuer wieder ein Pyretroid einsetzen. Bevor ich überhaupt keine Zwetschke bekomme, gibts das Zugeständnis zur Chemie.

Bei diversen saugenden Insekten im Freiland müssen sich die Nützlinge selber einstellen. Ein Aussetzen bringt kaum Erfolg.

Hans


frischauf antwortet um 10-05-2013 17:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blattläuse
@ Hons: Neudosan ist ein guter Tipp. Normale Schmierseife und viel Wasser geht auch.


G007 antwortet um 10-05-2013 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blattläuse
@ voecklamalus
Wieso bekämpfst Du die Ameisen, die zeigen Dir an, dass die Pflanzen Blatläuse haben . Die Blattläuse mußt Du bekämpfen.


voecklamalus antwortet um 11-05-2013 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
blattläuse
Die Ameisen hegen und pflegen die Blattläuse und helfen ihnen bei der Bildung neuer Siedlungen. Weiters schützen sie sie vor Fraßfeinden. Also, wenn du die Ameisen (selbstverständlich nicht die großen Waldameisen) behinderst, bist schon einen Schritt voraus. Leimringe sind da die zweitbeste Lösung.

Die Blattläuse (Schildläuse) brachten mir auch schon einigen Nutzen. Vor Jahren kamen sie im August über die Palmweiden. Der Honigtau kam wie Sprühregen und lockte sämtliche Wespen an. Marillen und Birnen blieben dadurch von den Wespen verschont.


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