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walterst 03-05-2013 08:07 - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
ja, ist weg. Wahrscheinlich - was bei einer Diskussion über Humus ja naheliegend ist - wegen dem "unterirdischen Niewoh" der Diskussion.


Woodster antwortet um 03-05-2013 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz

...oder zuviele Fakten!
Humus braucht eben organisches und lebendes Gut. Das vertragen anscheinend gewisse (Chemie-) Kreise inklusive Berli samt Humus nicht..



Steyrdiesel antwortet um 03-05-2013 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Ich hab leider nur die ersten paar Beiträge von gestern gekannt.
Aber ein fachliches Diskutieren ist hier leider nicht mehr möglich.
In den Beiträgen geht es nur mehr um Politik, die bösen Saatgut und Chemiefirmen, die bösen Maisbauern und wie schlecht es den Bauern eigtl geht.
Schade.

mfg
Steff



biolix antwortet um 03-05-2013 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
komisch steff, nicht mehr mit gelesen, als es um Bodenkunde, pfluglos, Humusbilanz etc. gegangen ist ?


MF7600 antwortet um 03-05-2013 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
schade um die beiträge...


Tyrolens antwortet um 03-05-2013 14:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Wo soll es da um Bodenkunde gegangen sein?
Wurde ja schon irgendwo angesprochen, dass diese Diskussionen auf ziemlich niedrigem fachlichem Niveau geführt werden.


Woodster antwortet um 03-05-2013 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Tyrolens,
wenn jahrzehntelange Erfahrungswerte von Leuten niedriges Niveau sein sollen, was sind dann die bestellten Gefälligkeits-Gutachten der Chemiefirmen?



mostkeks antwortet um 03-05-2013 16:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Gute Idee Biolix!

Dann an die Arbeit, Fakten sammeln und Verbesserungen präsentieren!
Gestern hat dir der (wertvolle und dringende) regen wieder in die Hände gespielt.
War interessant zum ansehen, auf einem Acker sird das Wasser sofort wie von einem Schwamm weggesaugt, und der Nachbaracker schwimmt schon. Wenns dann noch ein bisschen abseitig ist, gehen 50(-500) Jahre Humusaufbau gemeinsam mit dem Nac, dem Diammonphosphat, der guten Gülle und der Gauchobeizung den Bach runter....

LG

gehört zu "nur der allmächtige...."


MF7600 antwortet um 03-05-2013 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
die verbesserungen gäbe es ja schon jahrzehnte, nur machen muss man es auch.
viel lernen in sachen bodenaufbau und verhinderung von erosionen kann man bei den bösen, glyphosatspritzenden grossbetrieben in übersee...

wirklichen schutz vor erosion gibt es nur mit direktsaat und bodenbedeckung, hab ich heuer bei uns wieder gesehen.


Tyrolens antwortet um 03-05-2013 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Woodster, das beziehe ich auf die gelöschte Diskussion, wo es nie um die Sache selbst ging, sondern um das Anschütten irgendeines Fachlehrers.


Woodster antwortet um 03-05-2013 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
@Tyrolens,
nein! Es ging schon richtig zur Humus-Sache. Nur Tria sind die Nerven durchgegangen und hat einen Teilnehmer als Depp bezeichnet. Dieser hats ihm gleichermalßen ein paarmal zurückgegeben.
Aber eigentlich harmlos. Ist ja kein Mädchenpensionat hier. Die Löschung hatte meines Erachtens einen anderen Grund. Der "Depp" als Vorwand dürfte da gut gepaßt haben...

Aber einen meiner Beträge hab ich mir kopiert: (denke war im letzten Drittel der Freds)

Übrigens: Wie machen Kleingetier, Mikroben und co unter Einfluss von Langzeit-Systemgiften wie Clothianidin, Poncho, und Co. Humus?

Die Pflanzenschutzmittel sind den Bodenlebewesen nicht zuträglich, vor allem verhindern sie den Aufbau von Humus. Der Ackerboden mineralisiert die organischen Bestandteile unter großem Verlust von Humus und verliert Struktur und Halt. Die Äcker verwüsten wortwörtlich!
Verschlimmert hat sich die Lage durch die "Verbesserung" der Pflanzenschutzmittel, indem sie heute systematisch wirken, also durch die Wurzeln aufgenommen werden und in die gesamte Pflanze "eingebaut" werden. Die systematische Wirkung beschränkt sich selbstverständlich nicht auf das Lebewesen Pflanze sondern birgt das Potential bei allen anderen Lebewesen genauso systemisch unterschwellig zu wirken.
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und insbesondere der Einsatz von systemischen Pflanzenschutzmitteln ist jetzt der Tropfen, der das gesamte Fass zum Überlaufen bringt und den Naturhaushalt kollabieren läßt. Ein Frühwarnindikator ist das Bienensterben.

http://www.n-tv.de/wissen/Spritzmittel-halbieren-Artenvielfalt-article724676.html




MUKUbauer antwortet um 03-05-2013 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Wo ging es in dem Thema wirklich um die Sache?
Wo geht es im Landwirtforum wirklich um ein Thema? auf irgendjemanden muß doch hier immer rumgehackt werden wenn jemand seine Meinung frei äußert

Allein das Spiegelt die Welt der Landwirte wieder und durch diese Dummheiten kann die Politik mit uns machen was sie will




schellniesel antwortet um 03-05-2013 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Schade das der Beitrag wieder gelöscht wurde...
Der biolixl hat den Deppen ja eh gut weggesteckt bzw trägt die beleidigung irendwie mit dem nötigen humor, nur das outen anderer im forum is nach wie vor kein feiner zug von dir!

Zum thema gabs das beispiel wie der Humus im Ortszentrum von Gnas vermehrt wird wieder mal ein ansehnliches Beispiel wie die gängige Praxis nun wirklich aussieht...

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/suedoststeiermark/3303561/schwere-unwetter-grossraum-gnas.story#

mehr sag ich zu der Fachlichen aussagen der Maisfetischisten hier net mehr...

Mfg Andreas






Tyrolens antwortet um 03-05-2013 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Noch mal: Der Mais ist nicht schuld und zb weitaus besser geeignet, als etwa Soja. Und Soja ist ja gerade sooooo beliebt... und ja auch eine Leguminose. Aber dennoch baut Soja keinen Humus auf.


schellniesel antwortet um 03-05-2013 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
@tyrolens

Soweit waren wir gestern schon lange....

Auch Wintergetreide war im herbst 2012 ziemlich anfällig was Erosion anging.....


MF7600 antwortet um 03-05-2013 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
ich bin da absolut der meinung von tyrolens.
mit mais muss man keine erosion haben.
zwischen mais kann man auch tolle leguminosenzwischenfrüchte anbauen, wie winterwicke oder inkarnatklee.


schellniesel antwortet um 03-05-2013 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
http://tvthek.orf.at/programs/70020-Steiermark-heute/episodes/5878463-Steiermark-heute

Ja der Humusmehrer nr1 in der Südstmk....


MF7600 antwortet um 03-05-2013 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
http://www.youtube.com/watch?v=WHlU148jBCc

da ist nichts mehr mit erosion.

http://www.youtube.com/watch?v=2QqegC9L24E


Woodster antwortet um 04-05-2013 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz

@MF7600
ja super! Ein Meilenstein in eine umweltverträglichere Richtung.
Hab hier einen Beitrag gefunden, der das gut begründet und mit etlichen Fachverweisen untermauert.
Das Thema behandelt Fragen und Antworten des Bienensterbens, aber nicht beirren lassen. Etwas weiter unten im Artikel sind sehr gute Infos was Humus betrifft.


mfj antwortet um 04-05-2013 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz

Die Humusdefinition ist ein reiner Labyrinthweg...

Ich halte alle "Anweisungen und Gebrauchsmuster" für großes Hokus-Pokus.
Und noch größeres Hokus-Pokus ist - Kulturpflanzen dafür - in Kategorien "Humuszehrer-Humusvermehrer" einzuteilen.

Es ist wie beim Perpetuum mobile:
So wie Biolix die Erkenntnis tragen muss - nicht gerade zu den klügsten zu zählen - und mit der Tatsache leben muss, wo er was dazulernt, dafür dass andere wieder vergisst...
... ist der Boden im Allgemeinen einem dauernden Auf- und Abbau ausgesetzt.
Darum wird sich der Boden immer jenen bestehenden Umständen anpassen - und der Bewirtschafter erst recht.

"Die Natur verreckt nie..."!!!
(solange kein Fremd-Eintrag aus anderen Galaxien möglich ist)




Woodster antwortet um 04-05-2013 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
@MF7600

Sorry, hatte den Link vergessen:
http://gruene-im-kreistag-kleve.de/fileadmin/user_upload/ovkv_kleve/ktf_kleve/Themen/Umwelt/Bienensterben_Zusammenfassung.pdf

@ mfj,
sind deine Arroganz und Abgehobenheit - nicht nur der Natur gegenüber - ein Spielbild deiner Intelligenz?



 


biolix antwortet um 04-05-2013 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Hallo !

ja Andreas, einstecken gehört dazu, nur wenn man wem als Fachlehrer bezeichnet, als "Outing" gilt dann weiß ich nicht...habe keine Schule genannt etc., mich habens schon mit Video hier rein gestellt und ? der User postet noch immer, inkl. Androhungen von Gewalt... und ich stecks ein...
über das Anonyme hier kann man streiten, aus der Anonymität heraus schimpfen, das ist mehr als charakterlos...aber selbst nicht einstecken können.. ;-)

Also gerade bei Soja ist es ein einfaches, gerade wenn man sie nicht in Reihe baut, eben nicht als Hackfrucht, Humusneutral zu wirtschaften, im Gegensatz eben zum Mais !


lg biolix leider keien Zeit, aber zum Theme Humus und Mais gibts noch einen Sonder threat wenn ich mehr zeit habe... besonders für den Fachlehrer.. welches Fach er wohl unterrichtet ? Pflanzenbau kanns eher nicht sein..;-)


Tyrolens antwortet um 04-05-2013 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Guter Humus baut sich nicht ab.

Grundsätzlich weiß man auch heute noch nicht so recht, wie sich Humus bildet. Man kennt aber einige Zutaten, die es unbedingt braucht und weiß auch, was man vermeiden sollte. Insofern gibt es eben keine Patentrezepte.

Was dem Biolix in seinem Leben widerfahren ist, möchte ich gar nicht wissen. So ein Bosnigl.


biolix antwortet um 04-05-2013 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
;-))

Ach tria, echt dieses Fach... wo hast du da studiert dazu ? Und apropos, ich sehe die LW Fachschulen oft von innen, werde zu Vorträgen eingeladen und mache Bio Umstellungskurse.. ach letztens war ich auch in einer Höheren in einer Maturaklasse, ach ja und die Boku kommt auch nächste Woche z um xten male zu uns.. na ja, schauen sich alle das "Schlechte" an. ;-)))

Und Tiroler, ja es ist alles so kompliziert und überahupt mit den Humus.. einfach ist halt nur mit der Chemie.. ;-))

Aber mehr am Abend, der "Biosnigl" muss noch Umweltkunde mit dem Fachlehrer fortsetzen, so zwischen Depp und Umweltprofi eben..;-)))

lg biolix

p.s. herr Oberverdrehfachlehrer, gelten eigentlich deine Zitate auch für dich ?



sturmi antwortet um 04-05-2013 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
"...mich habens schon mit Video hier rein gestellt und ? der User postet noch immer, inkl. Androhungen von Gewalt.."
@biokasper
So kann ich deine Aussage hier nicht stehen lassen!
1. Dieses Video zeigte einen Biobauern mit dreckigem Kuhstall. Dieser Biobauer zieht immer über Konviställe her und daher war mal eine Retourkutsche fällig.
2. Ich habe nach zahlreichen Provokationen und Lügen deinerseits gegenüber uns Konvibauern geschrieben dir gehöre mal eine "Abreibung" verpasst. Wenn du aus meiner Aussage Gewalttätigkeit herausliest ist das dein "Kaffee"! ;-)
3. Du bist ein konsensverweigernder Ungustl der den Bauern im allgemeinen und im den Biobauern im speziellen Schaden zufügt.
MfG Sturmi








Woodster antwortet um 04-05-2013 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz

@ OberradlTria,
also schön langsam wirds kindisch, dein Oberlehrersyndrom. Theorie ohne Praxis?
Hau dich aufs Radl und foahr zum Abkühlen zum mfj.



traktorensteff antwortet um 04-05-2013 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@steff23 Humusbilanz
Ich habe die Diskussion im gelöschten Beitrag nicht verfolgt, man findet sie aber noch im Cache über Google, einfach "landwirt.com Humusbilanz" eingeben.

Bis auf die Beleidigungen ein interessantes Thema.
 


Woodster antwortet um 04-05-2013 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz

@ leider kann ich keines von beiden bieten.
Dank Rückstände diverser Beiz- Spritz- und sonstiger giftiger Alt-Rückstände...
Aber ein Glas Wasser geht, sobald ich den Ortswasseranschluss habe...
Schlage aber ehr ein paar Spritzer vor...



biolix antwortet um 04-05-2013 19:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Nabend !

ja sturmi, genauso wars inkl. der Watschen gell... in Wahrheiten verdrehen sind viele Weltmeister... und ich bin gespannt wo du reine Kühe in Tieflaufställen siehst, aber jetzt bei uns auf der Weide hintaus, jo mei sind die jetzt alle sauber.. ;-))
Und schaden für die Biolandwirtschaft, na ich weiß nicht, bis jetzt ist den Biobauern nicht schlecht gegangen, das du das nicht möchtest wissen wir genau...

Ja und tria, ich habs noch nie nötig gehabt Gott sei dank in meinem Leben wem als "Depp" und als "schlechten Bauern" zu bezeichnen, wenn mir die Argumente ausgehen... und die Zeit ist mir zu schade eigentlich.. aber wie gesagt wenn ich wieder mehr Zeit habe, dann gerne wieder mit Fakten...

2 Dinge noch, hättest du vielleicht wirklich Biologie und Umweltschutz studiert, würde es dir so gehen wie einer Studentin in diesen Fächern, die vor einige Wochen bei uns war, und es auf Grund des Studiums ihren Vater erklären konnte was auf ihrem Hof zu Hause nicht so richtig läuft... inkl. sie mit ihm Spatenproben gemacht hat etc. und siehs da, ihm nun üerzeugt hat ab nächstem Jahr auf Bio umzustellen..... Ja manche lernen echt nie aus, das ist schööön.. ;-)

J aund eines noch zu den LW Fachschulen, meine Frau hat sie bis zur Meisterschule "durchgemacht" und sie sagt mir öfters,w as da eher falsch gelaufen ist..aber eines der nettesten Erlebnisse war mal, als mir ein Bioabeur sagte: "Roman ich glaub dein Vorteil ist, das du die ganze Gehirnwäsche der LW Fachschule nicht durchgemacht hast, und darum du so offen an das Neue ran gehst..." das ist mittlerweile über 10 Jahre her..

Siehst ich sehe das Positive im Leben und das es so viele ob konv. oder bio Bauern gibt die es auch ohne die Giftbeize schaffen, und die sind für mich ordentliche BAuern die zumindest eine 3 gliedriege Fruchtfolge schaffen, oder wie der mf es schon schaffen wirklich auf den Boden zu schauen... bie dir weiß ich noch nicht ganz ob du lernfähig bist, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf..

bis zum nächsten mal...

blg biolix

p.s. und eines macht mich auch stolz als "Depp" und "schlechter Bauer", das ich grad aus dem Stall komme, mit einem Sohn der mal der Hofnachfolger werden wird, das er mit Begeisterung grad wieder im Stall dabei war, selbst schon Ideen hat und das mit 15... das gefällt mir.. da spielen diese Floskeln die du selbst nicht glaubst am unterstem Niveau, für mich eher keine Rolle.. ;-)))


Tyrolens antwortet um 04-05-2013 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Sei doch mal ehrlich, du stellst die meisten Landwirte/user dieses Forums regelmäßig als Idioten hin. Und wenn nicht als Idioten, dann als Charakterschweine.

Dein Bub tut mir Leid. Er wird nie eine substantiell andere Meinung als die deine haben dürfen.


biolix antwortet um 04-05-2013 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
uiii tiroler.... Nur wenn ich LW Texte wie gestern hineinstelle und den Oberverdrehlehrer Frage wo nun die Humusmehrende Wirkung von Mais sein soll... Da stell ich ihn gleich als "Idiot" hin , echt ? ;-))))

Und er mich gleich als "Depp" bezeichnet weil er noch immer an den Humusmehrenden Mais" glaubt.. ich lach ja nur mehr über so viel Gscheitheit... und als Art "Charakterschwein" hat tria mich eigentlich auch bezeichnet, oder irre ich mich... also verwechselst du da irgend etwas Tiroler ?

Und mein Sohn hat neue Ideen, die mir heute schon gefallen... natürlich mit 15 Jahren wird man sehen wie sich das entwickelt, aber einen Betriebszweig wird er nach der Schule gleich übernehmen dürfen, ich freu mich drauf... ;-)




sisu antwortet um 04-05-2013 21:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Hallo!
Ich bin zwar nicht immer einer meinung mit dem Lixl besonders was die Ausländer betrifft aber das möchte ich schon hier festhalten das er selbst schon vor einiger Zeit hier mal von einem anderen User geöutet wurde.
Das mit dem Outen hier hat schon viel früher statt gefunden, da wurde hier darüber geschrieben das der "Biolix" ein herunter gekommener Postler ist und heute Abend im Fernsehen zu sehen ist und wieviel Ausgleichszahlungen er bekommt.



soamist2 antwortet um 04-05-2013 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
von jemanden der silomais als humusmehrer bezeichnet möchte ich mein kids nicht unterrichten lassen, -schon gar nicht in umweltkunde-


walterst antwortet um 04-05-2013 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
ich hab das auch nicht gecheckt, warum der biolix ein Depp sein soll, weil er den Silomais zu den Humuszehrern zählt, was ihm der tria vor der Beschimpfung auch noch per link bestätigt..
Dass das am tierhaltenden Betrieb oder in passender Fruchtfolge nicht unbedingt ein Problem sein muss, ist eine andere Frage.


schellniesel antwortet um 04-05-2013 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@tria u Mf7600

Tja gerade Tria sollte wissen weil er auch öfters mit dem Rad auch in Erosionsbrenpunkt Südstmk unterwegs ist das die Stmk von derartiger Aussaatpraktiken (noch) ganz weit weg ist...

Ich frag mich nur schön langsam wann nun wirklich ein Umdenken,ein umlernen auch in den Schulen stattfindet?

hab unlengts erst von einem frischen LW Maturanten eine Gespräch zwecks den bevorstehenden maisanbau (baut selbst 90ha und fährt auch überbetrieblich) Naja da bin ich direkt froh das ich da unberührt von Fachwissen bin und Lw schulen nur aus div Kursen kenne.....

Also wenn man nur gelehrt bekommt wie man zu max. Ertrag kommen kann und die Risiken dieser Methoden scheinbar herabgespielt werden, wundert mich nicht das sich seit nun mehr als 10-15 Jahren,wo sich "Starkregen" Ereignisse auch gehäuft haben, aber auch schon normale Gewitterschauer reichen , weil sich Ackerflächen überall hin ausgedehnt haben,um wertvollen Ackerboden davon zu schwimmen zu lassen, sich in Sachen Bodenbearbeitung wenig (Garnichts) ändert!

Nichtmal dort wo man diese missere auch im Ortszentrum sieht, (sonnst geht ja alles im wahrsten sinne des Wortes den Bach runter) redet man noch immer von den getroffenen Maßnahmen die nur noch nicht gegriffen haben!???
Soll das ein schlechter Witz sein?
Glaubt man wirklich das man mit einer 3/4 Fruchtfolge und an paar m breiten Grünstreifen 300-500m Abfallenden Acker in konventioneller Saat bei einem "Starkregen" aufhalten kann?

Wenn man auf den Hügeln derartigen intensiven Mais(Hackfrucht)bau betreiben will dann muss man dafür auch bereits sein sich " Spezialtechnik" zu leisten! Oder ansonnten damit abfinden das man wenigstens auch zur rechenschaft gezogen werden wird....

Dann wird sich auch einiges ändern....

Aber von sich aus wollen wenige scheinbar was versuchen!

Mfg Andreas




MF7600 antwortet um 04-05-2013 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
diese diskussion geht doch etwas am thema vorbei.
in silomais wären untersaaten möglich und auch richtig fette zwischenfrüchte sind nach silomais auch noch möglich.
bei körnermais bleibt das stroh am feld, aber die etablierung von zwischenfrüchten ist etwas schwieriger.
ich möchte heuer untersaaten in spätdruschmais ausprobieren, mal sehen ob sich die untersaaten im frühjahr gut entwickeln.


biolix antwortet um 04-05-2013 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Hallo !

also danke, die besonders Andreas als von mir sooo böööse eingestufter Konvie.. ;-))) ( nein nur Spaß...)

Wisst ihr es ist echt komisch, man ist hier zu diskutieren, ich habe schon soo viel lernen können über Jahre, und was passiert mir ?
Aber egal, es ist schön das es euch hier gibt.. ich mag euch ! ;-))

lg und gn8 war ein lange Tag wieder heute...

p.s. ja Andreas, auch ich war heute wieder im Waldviertel unterwegs.. da hats im Bezirk Waidhofen um 15 mm mehr geregnet als bei uns so 45 mm.. da gibts viel Kartoffelanbau.. wie die Felder aussehen will ich dir gar nicht sagen... das wäre die nächste Herausforderung, Kartoffel in Mulchsaat anbauen, einstweilen kenne ich nur einen der das macht, ich ziehe den Hut vor ihm, auch ein Biobauer und Eco Dyn Anwender.. aber es wird zeit das es mehr und mehr angehen wie du schreibst, nicht die "pseudo Theoretiker" und "Chemiefans" die glauben wie vor 40 jahren es geht nicht anders, sondern die jetzt zeigen und wirklich lernen wollen, es geht doch anders... Auf das hoffen wir gell Andreas, egal ob bio oder Konvie !


MF7600 antwortet um 04-05-2013 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@schellniesel
wie gesagt, nur die direktsaat, am besten mit zwischenfrüchten bietet hier guten schutz.
ich denke nach ein paar jahren umstellungsphase können auch die erträge wieder das maximum erreichen.



schellniesel antwortet um 04-05-2013 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@mf7600

Hab im herbst noch versucht nach dem seichten Grubberstrich nach KM noch an Roggen einzusehen.. War schon ende Okt-mehr als aufgelaufen is der heuer bis ende april nicht...

Also eher weniger Pflanzenmasse gebildet!

Aber heuer war extrem später Vegatationsbeginn!


MF7600 antwortet um 04-05-2013 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@biolix
vielleicht wären auch kartoffeln in direktsaat auszuprobieren eine neue herausforderung? wär kostengünstiger als mit der mulchabdeckung mit häckselgut von anderen flächen.


MF7600 antwortet um 04-05-2013 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@schellniesel
ich hab den grünschnittroggen mitte oktober einfach ausgestreut und die flächen nachher gemulcht. der aufgang war sehr gut.
ende april war der 30-50cm hoch, nicht schlecht für die extrem späte vegetation heuer.
als erosionsschutz reicht das allemal.
werde nächstes jahr nach der rübenernt auch etwas ausstreuen, dann bin ich 99% erosionsgeschützt.



Hons antwortet um 04-05-2013 22:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Servus, eine Kulturmässige Humusförderung zu ziehen ist meiner meinung nach ein Schwachsinn - das meiste liegt an der Bodenbearbeitung und der Begrünung. Egal ob Konventionell oder Bio - wenn einer die Materie der Mutter Erde nicht Versteht wird er nie den Humusgehalt erhöhen können! Mein Vater stellte bereits 1990 auf Bio um und versuchte es gleich Pfluglos - bekamm aber aus mangelden Bodenbearbeitungskenntnissen gleich eine Watschn. Er Versuchte aber immer Bodenschonend und mit Begrünungen zu Arbeiten. Seit 4 Jahren arbeiten wir komplett Pfluglos (vorher schon sehr wenig) und Bearbeiten nur mehr so Tief als unbedingt notwendig. Der Beikrautdruck ist um vieles gesunken - eigentlich ist bei uns nur mehr das Franzosenkraut ein Problem. Bei unseren letzten Bodenproben haben wir Humusgehalte bis 6,58%. Mit Schädlingen haben wir so gut wie keine Probleme mehr ( ist aber auch etwas Witterungsabhängig). Seit ich 2003 den Betrieb übernommen habe - habe ich den Treibstofverbrauch um ca. 25% senken können. Wenn wie im gelöschten Beitrag einer Schreibt das die Bio Bauern nur Unkraut und Schädlingszüchter sind (gibt es leider auch) dann kommt er als Konventioneller Bauer auch nicht mehr weiter. Mich reden manchmal Konventionelle Bauern an das mein Betrieb ein Vorzeige Betrieb ist - gestern redete ich ein eigentlich guter Jugendfreund an das das eine frechheit ist wie unsere Felder aussehen. Er ist leider einer der die Gentechnik Begrüßen würde den er steht mit den Beikräutern und der Bodenverdichtung komplett an. Vorgestern nach dem Starkregen stand bei unsern Nachbarfeld das Wasser und bei uns nicht. Wichtig ist das wir uns ALLE mit der Mutter Erde auseinandersetzen. Es gibt bei der Bodenbearbeitung schon viele Vorzeigebetriebe egal ob Bio oder Konventionell nur bei einen guten Biobetrieb geht die Hummuserhöhung um vieles schneller!
lg Hons



schellniesel antwortet um 04-05-2013 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@mf7600

Naja das mit der kompletten Umwandelung der bodenstrucktur aufgrund no till, ist derzeit für mich noch weit weg...

Hab heuer wiesen Umbruch gemacht da war noch nie ein Acker...
is zwar großteils schon anders wie auf ackerflächen doch auch da gibst ecken wo der (noch) Pflug ächzt...

Mich ärgert das nur das aufgrund der Fruchtfolge Regelung zumindest für Mulchsaat einiges an Fläche da wäre (zumindest zum Probieren) und ich auch dachte da wird dann auch die Begrünung dafür auch genutzt... nix!
wurde weil erster gescheiter frost erst zu Sylvester und neujahr gekommen ist sogar über den Jahreswechesl mit dem Pflug gefahren....

@biolixl

Mir is zwar grundsätzlich wurscht was andere tun solange ich davon net direkt betroffen bin kann jeder machen was er für richtig hält... Nur bei Erosion in den ausmaßen hab ich was gegen den imageschaden....

mfg Andreas



biolix antwortet um 04-05-2013 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Hallo !


danke hons für deinen Beitrag !

Und warum gehts bei Bio schneller, oder kanns schneller gehen, ganz einfach die Leguminosen in der Fruchtfolge... die du bei vielen konv. Betrieben ja gar nicht mehr findest... ist wieder nicht böse gemeint, aber so wie ich es mMF 7600 letztes mal schon geschrieben habe, wenn ich nur 20 % hackfrucht am Biobetrieb in der Fruchtfolge inkl. Mais habe, kannich nicht 60-80% falsch machen, wie es bei den 60-80% Maisanteil bei konvie Betrieben habe.. aber alle bis auf wenige wollen dazu lernen, und das ist das schöne... und viele haben schon begonnen.. danke dir dafür MF7600.. ;-))

lg biolix

p.-s. Apropos Imageschaden; ja wäre das nicht toll wenn es konv. Agrarvertreter geben würde inkl. Minister die sagen würden, ja wir schaffen das wie 15 andere Staaten inkl. die es schon verboten haben, also wir schaffen das ohne Neonicotinoide , und wir forschen am biologischen weg was da noch zu machen ist, siehe Chilli Beizung etc... Das wäre doch mal was fürs Image.. ;-)


Hons antwortet um 04-05-2013 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Servus Biolix, der Humusgelhalt erhöt sich durch verzicht auf Kunstdünger und Spritzmittel schneller!
lg Hons


Tyrolens antwortet um 04-05-2013 23:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Ich frage mich gerade, warum Silomais zwangsläufig ein Humuszehrer sein soll. Gehen wir von einem idealen System aus, wird jedenfalls auch bei Silomais kein Dauerhumus abgebaut (wie denn auch), sondern allenfalls Nährhumus und das ist eigentlich völlig normal und nichts schlechtes, weil es uns ja mehr um den C-Anteil geht und weniger um die Nährstoffe, von denen wir ja wollen, dass sie die Pflanze aufnimmt.
Der Punkt ist, dass sich der Anteil an Ton-Humus. Komplexen nicht verringert und das wäre dadurch gegeben.

Mais ist eine tausende Jahre alte Kulturpflanze. Würde sie nicht funktionieren, wäre sie längst verworfen worden. Ich bin da schon etwas erstaunt, dass so sehr auf den Mais eingedroschen wird. Ich vermute, das kommt wegen Monsanto. Gleichzeitig höre ich aber niemanden gegen den Zuckerrüben- oder Kartoffelanbau wettern.


MF7600 antwortet um 05-05-2013 07:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@tyrolens
absolut richtig.
auf mais wird hingedroschen obwohl es produktionsmethoden gibt in der die erosionsprobleme, humusabbau,... nicht mehr vorkommen, sich sogar ins gegenteil verkehren.

@biolix
nach körnermais und noch leichter nach silomais kann man einen richtig fetten winterwicken oder inkarnatkleebestand als zwischenfrucht anlegen. und im frühjahr wieder mais rein.
das sind dann leguminosen. ;-)
oder eben weisskleeuntersaat.
wär übrigends was für die bios körnermais, winterwicke in frühjahr walzen und wieder mais rein. ohne irgend eine bearbeitung.



biolix antwortet um 05-05-2013 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Guten Morgen !

na ja, ihr erkennt wohl nicht das keiner was gegen den Mais hat in einer ordentlichen Fruchtfolge !
DEnn wo gibt es Betriebe mit 50 bis 90% Kartoffel oder Zuckerrübe in der Fruchtfolge, beim Mais ist das was anderes leider, speziell in der Steiermark...

Und das Humusmehren lieber MF , das geht halt nicht, bei einem Humuszehrer... höchstens gleichbleibend mit all den Maßnahmen die wir ja nichtmal zu 10% in Ö beim Maisanbau noch finden können...

Ja und du weißt sehr wohl von wem das kommt nach Winterwicke und Grünschnittroggen, kommt von einem Biobauern, den du öfter loben solltest,da du ja auch schon viel lernen durftest von ihm..... ;-))

Apropos Kartoffelmulch, Mulchsaat ist so schwierig weil du ein tiefes feines Saatbeet brauchst, und das her bringen von dem Mulch ist fast schon gelöst, mit 3m Kartoffel und 3 m Luzerne nebeneinander, dann kann gleich rüber gehäckselt werden, und ein Jahr drauf in umgekehrter Reihe..

Ja und nun zum Humus, bzw. Dauerhumus, es ist schade wenn wieder so etwas verbreitet wird das kein Dauerhumus abgebaut wird, sehr wohl sonst hätten wir die katastrophalen Humuswerte in der Steiermark ja nicht...
Hier mal für alle zum Einstieg nur mal aus Wicki...

https://de.wikipedia.org/wiki/Humus

lg biolix

p.s. ja noch was, auch ein guter Freund und Biobauer hat vor über 10 Jahren das Wasserschutzprogramm in OÖ bei Mais mit entwickelt, und da waren die WEißkleeuntersaaten dabei als minimum, und MF, wie viele solche Untersaaten siehst du bis heute in Österreich ? Ich im Waldviertel leider keine, außer bei einigen innovativen Biobauern... Ja und zu deinen "Lgeuminosen", schau dir an wie viele Knölchenbakterien die Untersaaten machen, dann kannst du drauf schließen ob es vielleicht irgend wann eine "Leguminosen Gesamtfrucht" werden kann, inkl. investiere in Humusuntersuchungen und Spatenproben, ich wäre gerne dabei so eine Woche nach der Maisernte um die "zerstörte" Bodenstruktur die zu 90% der Fälle nach der Maisernte am Feld vorzufinden ist, so verhindert wird..

Ach ja und zu den Zwischenfrüchten nochmals, du weißt wann der Mais Drusch oft ist, also in Gunstlagen ja, bei uns eher schlecht die Vegetation inkl. das die Felder siehe Katastrophen You tube Videos oft unter Wasser stehen... und in den Trockengebieten hören sie ebenfalls auf mit Untersaaten weil sie meinen sie hätten zu wenig Wasser... also man muss auch die Probleme sehen.. aber wir sehen das die Wasserspeicherfähigkeit immer besser und besser wird, und somit sich auch die Probleme lösen.. ;-))


sturmi antwortet um 05-05-2013 08:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
"Und mein Sohn hat neue Ideen, die mir heute schon gefallen... "
@biolix
Geht er leicht beim Balluch in die Lehre?! ;-))
MfG Sturmi


MF7600 antwortet um 05-05-2013 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@biolix
nein ich kenn das aus den usa, südamerika, die beschäftigen sich schon seit jahrzehnten mit no till und zwischenfrüchten. hairy vetch, rye, crimson clover,... cover crops.
es gibt einige die das auch in österreich machen, sind aber keine bios. ;-)

deswegen finde ich das maisstroh an der oberfläche so toll, es ist immer feucht darunter.

ich meinte kartoffeln in direktsaat mit mulchabdeckung, ohne bodenbearbeitung.



die knöllchenbakterien sind sehr ausgeprägt bei der winterwicke, schon im herbst, wenn sie erst wenige cm hoch ist, ist auch das wurzelsystem relativ groß.




mfj antwortet um 05-05-2013 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz

Nachdem die Märchenstunde „Humus“ immer in regelmäßigen Abständen hier neu erscheint, hätte ich mal Fragen an die Experten:

1) Wie messt ihr denn den Humusgehalt/bilanz – dass ihr zu solchen Schlüssen kommt ?

2) Warum bringt die Kultur „Mais“ nach wie vor so hohe Erträge – wenn er so bodenschädigend ist ?

3) Warum sind „reine Maisbetriebe“ immer noch nicht geläutert und kriechen und betteln sehnsüchtig um Erkenntnis...und flehen um Nachhilfe - in Sachen Humusvermehrung ?

4) Möchten manche vielleicht einen „ökologischen Messstab Humus ( sprich...Humusprämie;-)“ erfinden, um endlich jene produktive Betriebe in die Schranken zu weisen – die mit anderen Mitteln nicht beizukommen ist.

5) Warum interessiert ihr Euch eigentlich so für die Wirtschaftsweise von anderen Betrieben – ist nicht jeder Betrieb „selbstverantwortlich, eigenständig, finanziell abhängig von seiner eigenen Wirtschaftsweise...
...und hier habt doch die Nase vorn, oder ?

6) Habt ihr „missionarische Gefühle“ in Sachen Humusglaubensbildung ?
Was kaum belegbar ist, darüber kann man doch wunderbar streiten. Ist das Eure Intention ?



biolix antwortet um 05-05-2013 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Hallo !

Also mfj, Humusbilanzen kannst ganz einfach rechnen in einer Fruchtfolge, noch nie gemacht ?
Humusmonitoring, bitte gerne sofort, her damit, dann wüsstest du sofort wie der Maisanbau noch zu bewerkstelligen ist mit immer mehr und mehr Energieaufwand.. Aha jetzt ist jeder selbst verantworltich, nur wie bei GVOs wissen wir das es Grenzen gibt, die den Nachbarn oder Alle sehr wohl etwas angehen..
Über Humus braucht man nicht streiten, denn wenn er weg ist, diese dünne Schicht Mutter Erde, dann sind wir auch nicht mehr da... aber was will der mfj mit diesen Fragen ? Eine sachliche Diskussion eher nicht, denn die Chmielobby schafft noch keine Humusbildung, sonder eher ihre Zerstörung.. ;-(

lg ab mit den Kindern raus in die Natur.. ;-) biolix


Tyrolens antwortet um 05-05-2013 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Die Berechnungen passen vorne und hinten nicht und sind bloß eine bürokratische Fingerübung. Eine Messung kann nur im Labor erfolgen und da wiederum reicht es nicht aus, einfach den Aschegehalt zu ermitteln.

Und natürlich geht es auch ohne Humus, nur halt nicht so gut. Humus ist Effizienzsteigerung. Zum Überleben brauche wir den nicht. Wir können auch auf reinem Quarzsand Pflanzenbau betreiben. Nur können wir damit nicht ein paar Mrd. Menschen ernähren.


mario31 antwortet um 05-05-2013 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@Tyrolens
und mit was düngst du den den quarzsand????
mit industriell hergestellten dünger
zu den andrenkonvis:
ihr habt nur so gute erträge indem ihr kunstdünger ausbring!!!!!! und alles totspritzt was nicht hingehört

beim biobauern machen das die "Bodenkühe"


Tyrolens antwortet um 05-05-2013 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Der Dünger muss nicht industriell (was soll das sein) hergestellt werden, es müssen nur die essentiellen Nährstoffe enthalten sein. Das klappt vermutlich auch auf überwiegend organischer Basis.

Damit du das nicht falsch verstehst, ich sage nicht dass, das gut ist, aber es ist eine Möglichkeit.

ich persönlich mache das nicht so, ebenso niemand aus meinem Umfeld. Wir liegen da mehr bei 3 bis 4,5% Dauerhumus und was jetzt schon wieder das Problem mit sagen wir mal Ammoniumphosphat sein soll, das erkläre mir mal. Die Biologie unterscheidet nicht zwischen organischem Stickstoff und anorganischem Stickstoff, weil es keinen Unterschied gibt. Die Atome sind immer die gleichen.

Abgesehen davon, lieber einmal mit Herbizid arbeiten, als auch nur einmal den Boden um zu drehen.

Aber das ist Ansichtssache und ich schreibe dir sicher nicht vor, wie du deinen Betrieb zu führen hast.


MF7600 antwortet um 05-05-2013 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@mario
die bodenkühe... ;-)
die normale biologische produktion ist halt sehr flächenaufwändig.

@biolix
also das ist blödsinn das der mais immer mehr und mehr energieaufwand braucht.

mais gehört zu den wirtschaftlichsten kulturen im normalen ackerbau und das mit minimalem aufwand.

wenn ich bio wär würde ich auch mindestens 50% davon anbauen. da kommt keine andere kultur mit.



Woodster antwortet um 05-05-2013 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
ich denke, je mehr man den Boden durch einseitige Fruchtfolge vergewaltigt, desto mehr Chemie und damit Umweltbelastung wird notwendig. Das Boden und Grundwasser langfristig verseucht werden, ist Fakt.

Die Chemieindustrie war seit jeher um gutes Geschäft bemüht. z.B. seinerzeit Düngebratung über die Kammer, die von der Chemie-Linz AG bezahlt wurde.
Nur diese Chemiekonzerne werden heutzutage immer dreister, ja skrupellos, wenns ums Geschäft und Vormachtstellungen geht.
Und dass da die Konsumenten und auch mitdenkenden Bauern in Zeiten von Dr. Google und Co berechtigt skeptischer werden, ja sogar zu Gegnern dieser Profitmaschinerie werden, ist zu begrüßen.

Monopole haben die Gesellschaft noch nie weitergebracht. Gerade das versuchen aber die Chemielobbys mit Hilfe gekaufter Studien und der korrupten Politik. Das sieht man ja in der EU deutlich, wer da wirklich anschafft. Glühbirnenverbot - giftige Lampen ja, Saatgutverordnung hilft nur Saatgutkonzernen wie Monanto und Co, Heilpflanzenverbot hilft wiederum nur den Pharmakonzernen, etc., etc.
Berlakovich ist in diesem Reigen ja ein leuchtendes Beispiel.

Gottseidank kommen die Leute schön langsam drauf, was hier gespielt wird.
Und solche Diskussionen tragen gottseidank auch dazu bei.

Erwähnen möchte ich noch, dass nicht die Bauern allein schuld sind, wenn sie die "geprüften" und somit erlaubten Mitteln im guten Glauben einsetzen. Im allgemeinen harten Wettbewerb ist es oft gar nicht anders möglich, wirtschaftlich zu überleben.
Daher ist die Politik gefordert, die gleichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Eben Rahmenbedingungen, die für alle halbwegs gleich sind, und die solche langfristige Umweltschädigungen wirksam verhindern.
Nur diese Politik ist anscheinend korrupt bis in die Knochen. Darunter leiden Konsumenten, Umwelt, und Bauern gleichermaßen.



mario31 antwortet um 05-05-2013 10:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
ja mag sein aber es gibt biobauern die vllt 10 bis 20% weniger ertrag haben aber nicht die teuren spritzmittel und nicht den immer treuer werdenden "kunst"dünger kaufen müssen

zu dem besser einmal spritzen statt plügen brauche ich nur meinen feldnachbarn beobachten "Mais bauer", wie der acker von mir und ihm im frühjahr ausschaut da brauch man kein fachlehrer sein oder sonst was das sieht man mit freiem auge und gesunden menschenverstand!!!!!!!!!!!

so wie auch die gewissen aussagen " Wie komnt den mein Beizmittel zu den bienen?" naturlich durch die schwarzen schafe unter den bauern die keine filter eingebaut haben bei den setztgeräten usw. und auch über das guttations wasser weil wer glaubt das geht nicht auf die pflanze über oder wird "abgebaut" ist ja sehr gutgläubig mMn. siehe das round ab baut sich in drei tagen im boden ab, war einmal auf der packung zu lesen


MF7600 antwortet um 05-05-2013 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@tyrolens
da bin ich voll deiner meinung

2- 4l glyphos/ha beeinträchtigen den boden nicht so wie mehrmalige bodenbearbeitung und sei es auch ein eco dyn.

bei mir in der gegend kenn ich keine (erfolgreichen) biobauern die nicht düngen(restmelasse, vinasse, gülle aus konventioneller "tiergerechter haltung",...)
35m³ gülle und 3t vinasse(natürlich aus konv. produktion), dann liegen die biomaiserträge auch bei 12t. die düngerkosten bei vielleicht 250€/ha schon ausgebracht.
das würde mir auch gefallen, die unkrautproblematik könnte man mit zwischenfrüchten wie wickroggen lösen, das bringt auch noch mal ordentlich N in den boden.
wickroggen ausstreuen, mulchen, im frühjahr walzen und mais direkt rein, da kommt fast kein unkraut hoch und der aufwand ist bei null, der rohertrag bei 4500€/ha.
bio kann eine gute vermarktungsschiene sein, mehr aber nicht. selbiges funktioniert auch konventionell, noch einfacher wegen der einsetzbaren herbizide aber der preis ist dafür etwas niedriger.





Piaui antwortet um 05-05-2013 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Hallo
Ich bin einer der "Bösen" die Round up Spritzen. War heuer leider notwendig da meine Wickroggen Begrünung ca.50cm hoch war und für die geplante Bodenbearbeitung mit der Scheibenegge zur Beseitigung der Begrünung auch leider viel zu feucht war. Pflügen im Frühjahr kommt für mich nicht in Frage da ich ja die Pflanzenreste auf der Bodenoberfläche brauche und nicht im feuchten Unterboden "Konservieren" will. Und soo Leblos sieht der Boden ja auch nicht aus nach Vorfrucht Soja und Nichtwendender Bodenbearbeitung zu Kürbis


Bild vom 1.Mai 2013
 


mfj antwortet um 05-05-2013 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz

@MF7600 - also eine reine Augenauswischerei mit "natürlichen Bioerträgen bei Mais"?

Was ist denn der Preisunterschied zwischen konv. Mais und Biomais ?

@Woodster - du bist wie Biolix und ein paar andere Mitläufer ein purer Ökofaschist und nichts weiter.

Bei uns hat sich gerade ein bekannter Grünen Politiker und Biobauer das Leben genommen...
An Monopolverpflichtungen kann´s ja nicht gelegen haben - und an Monsanto auch nicht, also wat nu !

@Biolix - Humusbilanz auf dem Papier...You made my day ;-)))





MF7600 antwortet um 05-05-2013 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@mfj
der preisunterschied lag im herbst meist bei 70€/t.

bio ist eine gut aufgezogenen vermarktungsschiene, wenn sich so ein produkt besser vermarken lässt- ok.
über die sinnhaftigkeit lässt sich natürlich streiten.

humusbilanzen auf dem papier finde ich auch nicht sonderlich sinnvoll...



Woodster antwortet um 05-05-2013 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz

@mfj,
was meinst du mit Mitläufer?
Das du keine anderen Meinungen akzeptieren kannst, als deine eigenen, zeichnet eh ein relativ klares Bild von dir. Genauso agieren diese skrupellosen GenTech- und Chemiemonopolisten, die nix anderes im Sinn haben, als den Rest der Welt ihren Willen aufzuokturieren und monetär zu versklaven.
Ohne Rücksicht auf die Umwelt, Mensch und Tier.
Dein Gott heißt Profit und dem huldigst du anscheinend blind.
Mit dem Wissen wächst der Zweifel, bemerkte Göethe einmal.
Aber Zweifel scheinst du nicht zu kennen. Außer deiner dir selbst attestierten Intelligenz natürlich.


Tyrolens antwortet um 05-05-2013 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
Denkst du dass es sinnvoll ist, einer Verschwörungstheorie aus Gentechnik- und Chemieindustrie zu frönen?
In der Regel wird das nur dann gemacht, wenn man a.) ein Feindbild braucht und b.) keine Argumente, geschweige denn Beweise hat.
Und ich schreib jetzt nicht, dass diese Verschwörungstheorie von bestimmten NGOs gesät wurden, mit dem einzigen Zweck, Spendengelder zu erwirtschaften.
Greenpeace macht irgendwas bei 200 Mio Umsatz.


Woodster antwortet um 05-05-2013 16:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
@ Humusbilanz
@Tyrolens, meinst du das auch was du schreibst?

Ich hab nix mit diffusen Verschwörungstheorien am Hut.
Wenn man nur ein bissl Hausverstand benutzt sieht man, wohin die Reise von Monsanto und Co führen soll.
Jene, die die Scheuklappen zu gunsten der Profitmaximierung so tief herunterklappen, dass sie nix anderes mehr sehen können/wollen, werden wahrscheinlich einer der ersten Sklaven dieser Konzerne sein.
Schau einfach ein bissl über den Tellerrand.
Und, Information ist eine Holschuld. Sonst holt dich die Schuld! Irgendwann.


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