Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?

Antworten: 43
Tropfen 28-04-2013 17:26 - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Zu hoffen wäre es.....

Beste Grüße,
Tropfen


helmar antwortet um 28-04-2013 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Und was definierst du als eine Tierfabrik?
Mfg, Helga


Restaurator antwortet um 28-04-2013 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@helmar:
die frage geht zwar an tropfen, trotzdem wäre es interessant zu wissen wie die verschiedenen leute tierfabriken definieren.
für mich handelt es sich um eine tierfabrik wenn die muttertiere keinen namen mehr haben und die fütterung - zumindest ohne gelegentliche leckerlis beim durchgehen - vollautomatisiert erfolgt.



Tropfen antwortet um 28-04-2013 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@Helmar,
die Zeit kann nicht mehr zurückgedreht werden, will man auch nicht!
Der Wahlspruch, oder die Faustregel meines Großvaters war die, soviel Futter und Heu wir für die Tiere haben um gut über den Winter bekommen, soviele Tiere können wir uns halten!
Er hat aber auch die Fläche gebraucht um die Gülle und den Mist auf dieser auszubringen! Wobei die Gülle oder wir haben Jauche gesagt, niemals so scharf gerochen hat, wie die die hier nach jedem Schnitt ausgebracht wird! Dass wir die Tiere beim Namen kannten, war logisch!

Im Norden und Osten von Deutschland gibt es Ställe, wo zwischen 3000 und 5000 Rinder gehalten werden! Da geht alles Vollautomatisch! In einem Riemen der um den Hals des Tieres geschnallt ist, sind die Informationen eingespeichert, wieviel Futter das Tier bekommt! Und die Medikamente! Das Tier geht an eine Futterstelle und der Compi gibt die Menge frei, die zu dieser Zeit fällig sind!
Wobei es sich meist um eingeführtes Futter handelt, den Frischfutter oder auch Heu, gibt es nicht.

Wäre zu Aufwendig.

Von den Hühner und Schweinemastanstalten will ich gar nicht reden! Das Tier ist nur noch eine Nummer! Von Lebewesen keine Spur. Denk nur daran dass Hahnenkücken, frisch geschlüpft, lebendig geschreddert werden!
Für mich unbegreiflich wie verroht die Menschen inzwischen sind!

Beste Grüße,
Tropfen & Hans


HBler antwortet um 28-04-2013 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Auszug aus dem Artikel:
Aufgrund von Bau-Privilegien hatten Agrarindustrielle bislang recht leichtes Spiel, wenn sie neue Tierfabriken errichten wollten. Selbst wenn Kreise, Städte und Gemeinden gegen den Bau dieser Fabriken waren, konnten sie kein Veto dagegen einlegen, denn dem Bau von Ställen inkl. großer Tierfabriken kam eine rechtlich fixierte Bevorzugung zuteil. Tierfabriken zu verhindern war bis jetzt fast schon eine Herkulesaufgabe, die ohne Rechtsbeistand und Gutachter (Nachweis von gravierenden Umweltschäden) kaum zu bewältigen war.

Das alles ändert sich jetzt, ................zumindest ab einer gewissen Größe. Die Grenzen liegen bei Ställen für 1.500 Mastschweine, 560 Sauen, 30.000 Masthühner, 15.000 Legehennen, 15.000 Puten und 600 Rindern.
Es gibt allerdings auch eine Ausnahme: Wenn mehr als 50% des benötigten Futters auf der eigenen Fläche produziert werden können, bleiben die Stallbauten privilegiert (das Vetorecht entfällt).














HBler antwortet um 28-04-2013 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
560 Sauen beim Namen nennen, bei einer Remontierung von 40 % pro Jahr ?
Das schafft man nicht mal bei 30 Sauen, weil uninteressant.
Also in Österreich ist Massentierhaltung bei 30 Sauen und in Deutschland bei 560.
Alles klar ? !


Paul10 antwortet um 28-04-2013 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@Tropfen
Im Norden ist mir kein Betrieb mit 3000 bis 5000 Rinder bekannt ........Außerdem kann hier auch niemand sagen was Massentierhaltung ist....... Auch die Biobetriebe wollen leben. Ein Bio Familienbetrieb hat heutzutage auch 200 ha und 100 Kühe Die Urbio`s haben sich auch nie weiterentwickelt und entsprechen nichtmehr den heutigen Anforderungen .Können den aber auch nicht finanzieren. Übername von jungen Leuten nicht möglich .
Es gibt kein zurück auf Mistkratzer und Schubkarre .Ohne Massentierhaltung wird Deutschland nicht zu ernähren sein Das ein Rind an der Futterställe Medikamente automatisch dosiert werden ist in deinem vernebelten Hirn geboren .
Tropfen du bist ein Stänkerer..... Ohne wirklich Ahnung zu haben.Wo liest du denn nur soeinen Unsinn?
Gruß Paul


Paul10 antwortet um 28-04-2013 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Auch die Behauptung das es kein Frischfutter gibt ist dummes Zeug. Wo zB sollte das denn her eingeführt werden ? Luzerneheu wird aus Frankreich eingeführt. Sonst gibs bei den Rindern nur Frischfutter (Silage)


Tropfen antwortet um 28-04-2013 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Auszug aus einem Artikel zur Thematik......
" Bei Hähnchen wurden sogar nahezu doppelt so viele Plätze wie zuvor neu beantragt, nämlich fast 40 Millionen. Dies geht aus den Auskünften verschiedener Behörden der Länder und Kreise auf Anfrage zweier Bundestagsabgeordneter der Grünen hervor. Das Futter für die Tiere stammt in vielen Fällen wohl aus Südamerika – von Monokultur-Plantagen mit gentechnisch veränderter Soja.

Die größten Zuwächse bei den beantragten oder genehmigten Tierhaltungsplätzen gibt es in Niedersachsen. Sowohl bei Schweinen als auch bei Masthähnchen sind die Wachstumsraten hier am höchsten. Auch in Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen wurden die Ställe bei beiden oder einer Tierart deutlich aufgestockt. Und auch wenn die Deutschen im Vergleich zu anderen Industriestaaten sehr viel Fleisch essen – wie der erst kürzlich erschienene „Fleischatlas“ zeigt – geht ein Teil dieser Überproduktion in den Export. „Deutsches Billigfleisch verdrängt in Drittländern die heimische, lokale Produktion. Davon betroffen sind vor allem die Frauen, die zumeist die Landwirtschaft betreiben“, verdeutlichen die Abgeordneten Bärbel Höhn und Friedrich Ostendorff in einer Pressemitteilung.

Zur Mast werden Unmengen an Futtermitteln benötigt. Ermöglicht wird die industrielle Fleischerzeugung daher nur durch den Import von Soja aus Übersee. Im Jahr 2011 wurden laut offizieller Angaben gut 6,6 Millionen Tonnen davon nach Deutschland verschifft. In den zwei wichtigsten Herkunftsländern, Brasilien und Argentinien, wachsen aber nur wenig (Brasilien) bzw. gar keine (Argentinien) Sojapflanzen, die nicht gentechnisch verändert wurden. Vergiftungen wegen des massiven Pestizide......


Tropfen antwortet um 28-04-2013 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@Paul10,
da bin gerne "ein Stänkerer" wenn man Scheuklappen-Bauern wie Du einer zu sein scheinst, die Augen öffnen kann! Oder dadurch zumindest blinzeln lernt!

Warst wohl noch nie so richtig unterwegs in D oder hast Du an den Gülle Seen einfach die Nase zugehalten! Sonnenbrille auf, damit man das Elend nicht sieht?
Oder der Gestank von Amoniak bei den Puttenställen die auch nicht besser riechen als die Umgebung bei den riesigen Schweineställen....?

Bester Gruß,
Tropfen


sturmi antwortet um 29-04-2013 06:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
"Die Grenzen liegen bei Ställen für 1.500 Mastschweine, 560 Sauen, 30.000 Masthühner, 15.000 Legehennen, 15.000 Puten und 600 Rindern.
Es gibt allerdings auch eine Ausnahme: Wenn mehr als 50% des benötigten Futters auf der eigenen Fläche produziert werden können, bleiben die Stallbauten privilegiert (das Vetorecht entfällt)."

Ich würde die Größenordnungen an die Fläche binden, z.b. 75% eigene Futtergrundlage und die Massentierhaltung ist eingedämmt. Ich möchte auch nicht neben solchen Großanlagen wohnen, die Lebensqualität leidet und der Baugrund, das Haus ist entwertet!
MfG Sturmi





Paul10 antwortet um 29-04-2013 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Moin Tropfen
Du hast in deinem Artikel,den ich kommentiert habe , im ersten Teil von Rindern geschrieben .Darauf hab ich geantwortet .Schweine und Hühner sind nicht mein Fach
In dem Teil von den Rindern hast du nur rumgestänkert, ohne Bezug zur norddeutschen Realität. Wahrscheinlich bist du Lehrer.Die sind hier jedenfalls so ,,allwissend``
Im übrigen braucht ein Betrieb ja eine Gewisse Größe um erstmal die Bewirtschafter zu ernähren. Für 2 Familien benötigt man hier schon mal im Durchschnitt 35 000 Euro .Dann noch Gewinn für Zukunftsinvestitionen
In Östereich reichen scheinbar 10 ha dafür
So heute Abend mehr
Gruß Paul


50plus antwortet um 29-04-2013 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Weg mit der Massentierhaltung in Europa!
Die Asiaten machen das viel billiger, größer und effizienter, die halten ...zigtausend Tiere, die Gülle rinnt in die freie Natur, niemand fragt nach Nitratwerten. Die Menschen arbeiten dort 364 Tage im Jahr, 12 Stunden täglich, um 1 € pro Tag, wie kann da Europa mithalten? Es gibt keine Transportbestimmungen, da darfst den Schweinen die 4 Haxn zusammenbinden, es mit dem Rücken nach unten auf den Packlträger des Fahrrades schnallen und so in die Stadt bringen, dort vor der Wirtshaustür abschlachten und alle freuen sich, dass es frisches Fleisch gibt. Von den Zehen bis zu den Därmen wird alles "verputzt" und die europäischen Touristen lassen sich diese Köstlichkeiten schmecken.

Dafür bitte in Europa unbedingt mehr Förderungen für Streichelzoos und Naturparks zur Verdummung des Volkes.
3 große Hunde in einer 50 m² Wohnung sind natürlich keine Massentierhaltung. Ebenso nicht die hübschen, sauteuren Kaninchenställe und Hühnerställe, die es inzwischen in jedem Baummarkt zu kaufen gibt, denn diese Tierchen haben dann einen Namen und dienen zum Streicheln und nicht zum Essen, daher darf man sie auf allerkleinstem Raum halten, das ist tiergerecht.
Kopfschüttel, kopfschüttel....


Tropfen antwortet um 29-04-2013 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Grüß Gott @Paul10,

hier ein Auszug aus einem Beitrag über 'Was fressen Rinder':
"Viel Energie heißt schnelles Wachstum
In der intensiven Mast nehmen Bullen bis zu 1,5 Kilogramm pro Tag zu. Je schneller das erforderliche Mast-Endgewicht erreicht wird, desto ökonomischer ist die Produktion. Aus diesem Grund wird in der intensiven Haltung vor allem Maissilage als energiereiches Grundfutter gegeben. Zusätzlich erhalten die Bullen ein Kraftfutter, das die Protein-, Energie- und Mineralstoffversorgung sichert und aus Getreide und zum Beispiel Sojaschrot besteht."

Bin kein Lehrer und auch nicht fern der Praxis! Komme vom Bergbauernhof, wie Du meiner Antwort an Helmar entnehmen kannst, aber diese verqueren Haltungsweisen und die Tierfakriken sind mir erst in Deutschland begegnet!

Bei uns am Hof haben die Kühe, die wir beim Namen gekannt haben, im Sommer Grünfutter und im Winter Heu oder Grummet bekommen! Zusätzlich gabs zwischendurch als Leckerli einen Sterz aus Kleie und selbst hergestellte Rübenschnitzel! Außerdem wurden die Kühe und Kalmen den Sommer über auf die Weide getrieben. Oder auf die Alm! (Zum Glück gab es damals noch nicht das Hickhack mit der Förderung)

@plus50, finde Deinen Beitrag und die Sichtweise gut!

Beste Grüße,
Tropfen


Christoph38 antwortet um 29-04-2013 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Ob die Massentierhaltung vom Tisch ist oder nicht beurteilt man am besten nach den Preisen die die Erzeuger für ihre Produkte erhalten und wieviel es im Supermarkt kostet.

Wer weiß wieviel ein Hendl oder ein Schnitzerl im Supermarkt kostet, kann sich ja anhand seines eigenen Bruttostundenlohns ausrechnen, welches Ausmaß an Zuwendung dem Tier rechnerisch zusteht.


Paul10 antwortet um 29-04-2013 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
In den 60 er Jahren kannte man hier auch noch die Tiere beim Namen..........
Im übrigen hast du dich über norddeutsche Landwirtschaft aufgeregt. (Tropfen)Davon hast du als Bergbauer nun ja garkeine Ahnung.Wieviele Mitbürger ernährt denn ein östereichischer Landwirt?


kraftwerk81 antwortet um 29-04-2013 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@ Christoph38,

da wird man drauf kommen dass die Tiere den Landwirt tätscheln und trösten werden....


50plus antwortet um 29-04-2013 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Ja, in den 60ern nannten die Bauern ihre Tiere noch teilweise beim Namen.
Damals kannten die meisten Chefs auch ihre Mitarbeiter noch beim Namen, und die Ärzte ihre Patienten.
Heute ist man im KH "der Blinddarm von Zimmer 6" oder "die Schilddrüse von Zimmer 7"....
Wir haben Betriebsnummern und haben Sozialversicherungsnummern, Steuernummern, Kontonummern, Autonummern, Kundennummern, Handynummern, Rübenbauernbundnummern, Pincode und Tan.....
Aber wir Bauern sollten unsere Tiere beim Namen kennen!

Ich würde auch lieber einen Bauernhof besitzen, wie in den 60er Jahren, mit 5 Kühen + Nachzucht, 2 Zuchtschweinen, eigener Nachzucht, bzw. anschließender Mast und 30 frei herum laufenden Hühnern, ein paar Bruthennen für die eigenen Hendlnachzucht, die jungen Hähne gibt's am Sonntag gebacken. Nur leider kann man davon heute nicht mehr leben, aber das wissen ein Großteil der Nichtbauern nicht. Sie leben noch in der Vorstellung, dass so ein richitger Bauernhof auszusehen hätte.
Wir Bauern sind nicht dran schuld, dass es nicht mehr so ist - wer übernimmt die Verantwortung für den Wandel der Zeit? Schuldige bitte vortreten!

Das dürfte überhaupt eine neue Mode sein, die Bauern zu fragen, ob ihre Tiere Namen hätten - ich bin heuer schon 2 x darum gefragt worden. Und wenn man dann erzählt, dass man mehrere 100 Tiere am Hof hat, aber von den paar Euros "Reingewinn" nicht leben könnte, dann sind diese Menschen sprachlos.....wenn man dann noch dazusagt, dass es auch Jahre gibt, wo man sogar draufzahlt, dann verstehen sie die Welt überhaupt nicht mehr....Aber solange Länder in denen eine Arbeitskraft um 1 € pro Tag arbeitet, den Preis vorgeben, wird sich nichts ändern.....
Wann klärt man endlich die ahnungslosen Konsumenten auf?


Tropfen antwortet um 29-04-2013 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@Paul10,
was ist Dir über die Leber gelaufen? Ich habe mich auch nicht aufgeregt, sondern aufgezeigt und da ist ein gehöriger Unterschied!
Und so ich auch vom Bergbauernhof abstamme, bin ich nicht der Trottel vom Dienst, den scheinst zur Zeit eher Du verkörpern zu wollen!
Bin schon etwa 40 Jahre in Deutschen Landen unterwegs und im Gegensatz zu Dir, scheine ich nicht die Augen zuzumachen oder es nicht zu bemerken, wenn es wieder mal entsetzlich stinkt in der Nähe eines großen Tierhalterbetriebes oder wie man diese riesigen Hallen mit Tieren darinnen auch immer nennen mag!

Die Frage wieviele Mitbürger ein österreichischer Landwirt ernährt, musst Du schon an die richten, die damit zu tun haben, anstatt hier unsachgemäße Äusserungen von Dir zu geben.....

Beste Grüße,
Tropfen


Paul10 antwortet um 29-04-2013 15:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Hier weiß jeder Bauer wieviel er ernähren muß........Es sind 150 Bürger,Du hast unsachgemäß behauptet, das die Landwirte den Rinder automatisch Medikamente verabreichen. Das ist schon trottelig genug....


Tropfen antwortet um 29-04-2013 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@Paul10, hast Du eine Leseschwäche?

Da gebe ich den Ball gerne weiter....hat mir ein Landwirt so erklärt, den ich nach dem Grund dieser seltsamen Glockenbänder fragte!

Habe auch nicht behauptet der Landwirt würde es machen, sondern dies würde automatisch mitdosiert?

Inwieweit es stimmt, oder auch nicht stimmt, kann ich von hier aus nicht beurteilen, aber die Möglichkeit besteht durchaus, den dies war nicht der einzige Bauer der mir dies so berichtet hat!


FraFra antwortet um 29-04-2013 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
heute fuhr ein bio mastgeflügelhalter (6000stk)gülle aus und es stank erbärmlich
für mich als "insider" :-(

das was in weser ems und co abläuft oder DK das stösst mir auch sauer auf
ich vermeide es so gut wie möglich den fraß nicht zu essen

ich ess kein k´bierzelthendl oder ein xxxlutz hendel denn da kommt mir das kotzen

und gerade schau ich die dinge an die auf dem tisch stehen und frag mich was da alles wohl drinnen is?????


Restaurator antwortet um 29-04-2013 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@50plus:
komisch, ich arbeite in einem betrieb mit 1500 mitarbeitern auf relativ kleinem raum. alle kennen die vorgesetzten und man kennt auch viele andere professionisten beim namen.
ich kann dir auch garantieren, dass du nicht "der blinddarm vom zimmer 6" bist. hör einfach ein paar schwestern und pflegern nach der arbeit zu wenn sie miteinander reden. weisst wie oft denen die geschichte von jemandem persönlich nahe geht? sowas nennt man empathie und wer darüber nicht verfügt soll keinen sozialen beruf, auch nicht den eines bauern ausüben. dass der primar nicht alle patienten kennt ist ja auch nicht notwendig und das war auch früher so.
komisch ist auch, dass ich landwirte mit für unsere verhältnisse grossen beständen kenne und diese haben tiere mit namen. das eine oder andere tier wächst einem doch ans herz, ansonsten ist man herzlos. so krank und kalt wie du das darstellst ist die welt nicht, auch nicht die bauern.
1€ pro tag fällt in die kategorie "absolute armut", aus diesen ländern wird ausser eventuell rohstoffen wohl mit sicherheit nichts kommen was dir konkurrenz macht.
zitat weltbankpräsident Robert McNamara: "Absolute Armut [....] ist durch einen Zustand solch entwürdigender Lebensbedingungen wie Krankheit, Analphabetentum, Unterernährung und Verwahrlosung charakterisiert, dass die Opfer dieser Armut nicht einmal die grundlegendsten menschlichen Existenzbedürfnisse befriedigen können. [...]".
du reimst dir scheint's was zusammen, damit man deinen täglichen existenkampf gegen die analphabeten und unterernährten mittragen soll.
und nochmals: auch meine tiere haben nicht alle namen. zumindest die nicht, die geschlachtet werden sollen. auch ist es klar, dass man ab einer bestimmten bestandsgrösse gar nicht mehr alle benennen kann, aber ein mensch mit herz hat immer einige tiere im stall stehen die er "persönlich kennt". aber es gibt in jeder berufsgruppe leute denen ihr klientel am arsch vorbei geht: lehrer, ärzte, ....
im übrigen heisst massentierhaltung auch nicht zwangsweise tier-kz. auch auf einer alm findet massentierhaltung statt, halt unter besonderen vorzeichen.


helmar antwortet um 29-04-2013 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Hallo Tropfen......wenn dir das Landwirte angeblich erklärt haben, waren das solche welche dann nach der Anwendung irgendwelcher Strahlenverscheucher den Kühen keine Medikamente per Sender verabreichen brauchten? Bedenke eines....es gibt bei notwendiger Medikamentenanwendung Wartezeiten, und ein "Medikamentenskandal" ist so ziemlich das letzte das Bauern, Verarbeiter, Konsumenten und Handel brauchen können.
Derzeit läuft im Fernsehen eine Werbung, im Stall angebundene Kühe, und ein paar glückliche Hühner laufen da auch auf dem Mistgang herum. Da haben die Macher dieses putzigen filmchens eines nicht bedacht.......Milchkühe und Geflügel dürfen nicht gemeinsam gehalten werden. Aber so wird wieder mal soooooo schönes landleben präsentiert, das Sehnsüchte der Ahnunglosen weckt. Es gibt in meiner Gegend auch noch angebundene Rinder, aber Hühner im Kuhstall, das war einmal, vor langer Zeit. Und es gibt sehr helle, luftige neue Kuhställe, in welchen durchaus auch 60, 70 Rinder Platz finden.....und genausowas als Massentierhaltung dann brandmarken wie manche es tun, ist eine Frechheit.
Mfg, Helga


helmar antwortet um 29-04-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Danke, Restaurator.......und was die Namen von Kühen betrifft...ich habe zwar keine mehr, aber wenn ich hin und wieder aushelfe hängt eine Liste mit den Nummern und Namen im Melkstand. Und ich kann zwar nicht jede Kuh benennen, aber doch etliche......und wenn sie keinen Namen haben( was passiert wenn die NR. am Halsband ist, dann bekommen sie von mir Namen...........Resi, Schaltzl, Muckel...
Mfg, Helga


Tropfen antwortet um 29-04-2013 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@Helmar, dies war vor der Zeit, bevor ich mit "Strahlenverscheuchern" Ordnung in die Ställe bringen konnte! Dies, was Du so spöttisch bemerkst, mache ich erst seit knapp 5 Jahren!
Und gerade in letzter Zeit werden die Strahlenschlucker anscheinend immer dringender gebraucht! Ob es nun die Rinder sind, denen es die Hufe abradiert und die etwa 14 Tage nach Einsetzen der Maßnahme sich wieder längere Zeit hinstellen konnten!
Oder jener Stall in dem die Milchkühe sich nicht ausmelken ließen! Bereits ein paar Stunden nach Einsetzen der Maßnahme war der Spuk vorbei! Tja, Helmar es gibt Dinge, da steht man(n) einfach daneben und wundert sich....
Kann es mir auch durchaus vorstellen, dass man heutzutags vorsichtiger ist mit Medikamentengaben, nur damals wurde es mir auf Nachfragen so bestätigt, dass im Futter auch prophlaktisches Einsetzen von Medikamenten möglich (oder üblich) seien!

Beste Grüße,
Tropfen & Hans


soamist2 antwortet um 29-04-2013 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@ tropfen

dir tropfen wünsche ich alles gute für dein geschäftsfeld. mir tun nämlich die dummen menschen die dir geld für deine "strahlentherapie" geben nicht leid.

für einen mann in deinem alter finde ich es allerdings durchaus positiv eine geistige beschäftigung gefunden zu haben, die einerseits der altersdemenz entgegenwirkt, und andererseits dir noch hilft ein kleines zubrot zur rente zu verdienen.

und das wahrscheinlich schönste an der sache: du glaubst selber daran - shine on









Tropfen antwortet um 30-04-2013 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@soamist2,
so groß kann die Mück' gar nicht sein, dass es noch zu einer Verbesserung Deines geistigen Zustandes kommen könnte!
Servus, mochs guat....


wickinger83 antwortet um 30-04-2013 19:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Oh mein gott. Da muss man knapp 10 min. lesen und draufkommen dass ein weichender Bergbauernsohn, scheinbar im gehobenen Alter mit stänkereien eine Strahlenkanone an den mann zu bringen versucht. Da kann man ja nur lachen. Als nächstes schreibst du uns wenn man so eine kauft kann man von 10 Kühen und Nachzucht ohne Tierazt von der Landwirtschaft wieder leben?????? Und als Zuckerl kennt man bis 560 Rinder auch noch jedes Tier beim Namen !!!
Ich geb 50plus absolut recht mit seiner sichtweise
mfg wickinger


Tropfen antwortet um 30-04-2013 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@wickinger83,
hast ein bisserl viel Bjórr oder Met erwischt?
Und das schon am Beginn der Walburgisnacht?

Der Zahl nach zu urteilen die Den nordischen Namen schmückt, bist Du mit dem Dampfbesen durch die Kinderstube gezischt, sonst hättest Du erkennen können, dass ich auf Helamars Frage eine Antwort geschrieben habe!

Aber Höflichkeit ist eine Zier und bei Wickinger(n) vermutlich fehl am Platz!

An Gruaß schickt Dir da Tropfen....



wickinger83 antwortet um 01-05-2013 06:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Wo bleibt die Freundlichkeit deinerseits den Bauern gegenüber?
Warum prangerst du was an, was in Österreich noch funktioniert und redest immer von den Deutschen?
Funktionieren meine ich nicht den erwirtschafteten Ertrag in Österreich sondern die Landwirtschaft an sich!
Wovon glaubst Du dass die Tierfabriken entstehen?
Wenig Ertrag wird da mit Masse wettgemacht wo findest du so etwas bei uns?
In Österreich wird wenig Ertrag (DEFIZIT) mit Nebenerwerb wettgemacht aber die Tendenz zu größeren Vollerwerbsbetrieben steigt! Kommt das deiner meinung nach von der Geldgier der Bauern?
Oder wollen doch nur idealisten scheinbar im Vollerwerb überleben und das um jeden Preis?
Meiner meinung nach solltest du dir einen Betrieb Pachten und zeigen wie es funktioniert, aber ohne Nebenerwerb und ohne Fremdeinkünfte, dann können wir beide uns in Augenhöhe unterhalten.
mfg wickinger



wickinger83 antwortet um 01-05-2013 06:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
ach ja um deine oberst genannte frage zu beantworten warum das sein darf.
billiges fressen macht wählerstimmen deshalb kann und wird landwirtschaft immer industrieller werden!


50plus antwortet um 01-05-2013 07:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@wickinger83
Ganz meine Meinung!

DIE 50plus


Tropfen antwortet um 01-05-2013 09:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@wickinger83,

so Du die Eingangsfrage und den zweiten Beitrag von mir nur Ansatzweise gelesen hättest, müßte Dir klar sein, dass ich von dieser Form der Landwirtschaft nichts halte!

Tiere sind Lebewesen, aber der Bürokrat hat sie zu Nummern degradiert. Damit der Bauer oder Landwirt einigermaßen auf dem Markt mithalten kann, kann er sich scheinbar keine Sentimentalitäten leisten. Mitgefühl für Lebewesen ist oft dem profitablem Denken zum Opfer gefallen.

Mit Betroffenheit habe ich wahrgenommen, dass eine weibliche Großvieheinheit, bereits nach 1,45 Kalbungen schlachtreif wird, da sie kaum mehr aufnimmt! Schon die Wortwahl hat mich erschaudern lassen, aber diese Ausdrucksweise war bei diesem Vortrag gang und gäbe!

Inzwischen ernährt sich der Konsument nicht nur mehr von der Milch, sondern ist zum Fleischesser erzogen worden (übermäßiger Fleischkonsum)! Der Markt hat sich angepasst und so werden die Tiere in der Bullenzucht (in Süddeutschland auch Hummele genannt), bis kurz vor ihrem eineinhalbten Geburtstag (18 Monate) oft mit Futter aus Übersee zu Vorzugsfleischlieferanten herangezogen, damit die Konsumenten günstiges Fleisch auf ihren Teller bekommen.

Dieses Konsumverhalten und die daraus folgende Mengenvervielfältigung haben meiner Meinung nach dazu beigetragen, dass der Mensch seine Seele verkauft und die Tiere nur noch als Sache betrachtet

Beste Grüße,
Tropfen


helmar antwortet um 01-05-2013 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Hallo Tropfen, Tiere sind Lebewesen, stimmt, und daher muß auch mit diesen respektvoll umgegangen werden, stimmt auch........und wenn man heute Tiere mit Nummern statt Namen hat, plärren manche gleich mal dass diese schlecht behandelt werden. Zu den Zeiten meiner Eltern, in den 50igern, war eine gute Kuh eine welche 12,13 l Milch gegeben hat. Und diese Kuh hat auch (meistens) noch aufgenommen. Viele dieser Tiere waren dürrer als es eine "scharfe" Holsteinkuh jemals sein kann. Schau dir mal alte Fotos oder Filme an, und vor allem die Ochsen.......was da vor die Karren manchmal gespannt wurde ist nicht ohne und wurde auch als normal angesehen.
Ich wage die Behauptung dass es heute zu 99,9% auch in der viel gescholtenen "Massentierhaltung" den Nutztieren besser geht als vor etwa 50 Jahren. Denn auch da gab es, besonders in den Ortschaften Kühe welche nur bei ein paar Gelegenheiten aus den großteils stockfinsteren Ställen kamen....wenn sie zum Decken geführt wurden, und wenn man sie zum Fleischer getrieben hat. Ich kenne einen , zum glück nicht mehr bewirtschafteten Stall, da wurden 3 Kühe angebunden gehalten, mit ingesamt drei "Fenstern" 40 mal 70 cm. Und solche Ställe waren damals die Regel und werden heute noch als die "gute, alte Zeit" verkauft, in welcher es den Tieren ja so gut gegangen ist, weil die Tiere noch keine Nummer waren und Namen hatten.
Und jetzt warte ich nur noch auf Mayflower, wenn sie wieder erklärt wie gut es doch die Kühe bei Stallhaltung haben........
Mfg, Helga


Gratzi antwortet um 01-05-2013 10:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@ wickinger83

egal was das Fleisch kostet, deshalb bekommen die Bauern auch nicht mehr, das kassieren NUR die Konzene. Die Bauern haben einfach das Zepter aus der Hand gegeben .... " Wie heisst es so schön...der Bauer hat die Arbeit, und der Raiffeisen den Gewinn" ! Wieso bekommt dann der Bauer nur €1,48,-- fuer ein kg Schwein, und was kostet es dann im Geschäft.


50plus antwortet um 01-05-2013 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@helmar
Bin ganz deiner Meinung!

@tropfen
Laut meinen Beobachtungen werden in Privathaushalten die meisten Tiere als Kinder- oder Partnerersatz gehalten. Die Tiere werden zusehends "vermenschlicht" (man feiert ihren Geburtstag, beschert sie zu Weihnachten, nimmt sie ins Bett mit, läßt sündhaft teure Behandlungen und Operationen an ihnen durchführen, beerdigt sie...), daher erwartet man zunehmend vom Nutztierhalter, dass er seine Tiere ebenso behandelt.
Als Bauer hat man das Gefühl, dass die restliche Bevölkerung uns als "Tiersklavenhalter" ansieht, weil wir unsere Tierchen nicht im Wohnzimmer halten und mit ins Bett nehmen.
Da wir Bauern zu wenige sind und es keinen Sinn hat, mit Menschen zu diskutieren, die solch eine Anschauung haben, da auch die Medien und die radikalen Tierschützer diese Sichtweise verstärken, sehe ich dem Ende der Nutztierhaltung in unseren Wohlstandsländern mit großer Sorge entgegen.
Sorge - dass die Inlandsversorgung mit hochwertigem Fleisch zusammenbricht.


Tropfen antwortet um 01-05-2013 14:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
@Helmar, ich versteh Dich wohl!

Von daher hatte ich einfach das Glück mit Menschen aufzuwachsen, denen an den Tieren was lag. Die die Tiere nicht nur als Nutztier sahen, sondern sich dessen bewußt waren und sind, dass das Eigene Wohl mit dem der Tiere zusammengehört.

Es war damals vor etwa 50 Jahren in der Obersteiermark nicht anders, als jetzt hier an der Grenze zu Niederbayern, wo ich jetzt lebe! Im näheren Umkreis habe ich mehrere Milchviehhöfe und trotz guter Weideflächen, habe ich hier noch nie ein Rind auf der Weide gesehen. Die Weiden sind unterteilt und für Einstell-Pferde reserviert!
Zudem auf manch einem Stall eine PV-Anlage drauf, die den Lebenskomfort der Tiere auch nicht erhöht!

Aber zumindest sind es noch keine "Tierfabriken" in einer Größe, wie im Link erwähnt!

Anderseits aber doch wieder so(zu)viele Rinder, dass der Schwemmmist nach jedem Schnitt auf die Felder verteilt wird! Und das waren letztes Jahr vier! Zum Reifen hat die Jauche da keine Zeit mehr. Man riecht es!

Irgendwie ist das "rechte Maß" verlorengegangen, wie auch der Bericht vor wenigen Tagen in Panorama gezeigt hat (siehe Link), nur diejenigen die etwas ändern könnten, verteidigen diese Praxis mit Hauen und stechen.....

Mit besten Grüßen,
Tropfen
ps. Link hat auf üblichen Weg nicht funktioniert!
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2013/grossbauern101.html


Paul10 antwortet um 01-05-2013 15:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Gerade beim Rinderstallbau wird soviel Geld für das Wohl der Tiere ausgegeben. Der Landkreis bekämpft sogar schon die Bauer, die ihre Tiere auf eine Tagesweide NUR zum aussonnen schicken. (Überdüngung)
Ob die angebundenen Kühe nun mit Namen angeredet werde ist denen auch egal (Ich kann meinen Hund auch mit blöder Köter anreden,Hauptsache dabei lächeln) Auch nun hängt das eigene Wohl mit dem Wohlbefinden mit den Tieren zusammen.Stell dir vor :Einer hat 600 Kühe und es sind 100 krank..........Dann ist der Bauer auch nicht glücklich.......... In den großen Ställen sind nur gut ausgebildete Fachkräfte angestellt. Die sehen wohl früher wie die alte Oma aufn Berg(Männer dort gehen ja arbeiten) ob ne Kuh krank ist.Da hilft auch das von die erwähnte ,,Halsband`` Die Wärme der Milch wird ja gemessen.Fieber früher erkannt..........
So Kaffeetrinken.Schönen Sonntag noch
Gruß Paul


Paul10 antwortet um 01-05-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Ja und die Gülle kann ja reifen........... Muß nur genug Lagerkapazität dasein. Hier nun 9 Mon.
Hab eben den Besamer angerufen zwecks Trächtigkeituntersuchung. Hat jede Menge Zeit.Die Bauern sind aufn Feld. Dann bullt nix....... Das kommt in den großen Ställe aber nicht vor.Da sind den ganzen Tag Fachkräfte vor Ort. Der Herdenmanager setzt sich auf seinen Tennisschiedsrichterturm ,studiert die Ausdrucker vom Melkkarussel . (Hat ne Kuh plötzlich weniger Milch gegeben,War die Milch zu warm:Fieber oder Brunst. )Wenn da was bullt, liest er oder sie mitn Fernglas die Ohrmarke ab. Dagegen steht die Bergkuh im engen Stall an der Kette .Hat schlechte Luft .Kann nicht liegen weil die Nachbarkühe sich zu dick machen
Mein Lieber Tropfen :Schlecht haben die Kühe das in den großen Ställen bestimmt nicht.Außerdem geben die Kühe in den großen Ställen die meiste Milch.In der Gruppe 1-10 Kühe am wenigsten


Tropfen antwortet um 02-05-2013 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Tagsüber ist die Bergkuh im Regelfall auf der Weide und hat im Ideallfall Menschen die sie beim Namen nennen und so es sein soll bekommt die Bergkuh noch Gelegenheit, es mit einem echten Stier zu treiben!

Aber auch bei den Bergbauern haben sich andere Sitten durchgesetzt und die Kuh ist nicht mehr nur in einem dunkelnen, feuchten Stall an der Kette, nein auch da gibt es so fortschrittliche Sachen wie so eine Art Waschanlage mit Bürstfunktion für das Rind! Was auch angenommen wird, von den Rindern!

Auf so einen Komfort wie das Rind im Riesenstall, welches vom Tennisturmmanager rund um die Uhr betreut wird, muss das Berglandrind leider verzichten! Meist ist da nur morgens und abends eine Kuhbusenmanagerin am werkeln....

Beste Grüße,
Tropfen


helmar antwortet um 02-05-2013 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
Hallo Paul, kann ich anhand eines meiner Pächterbetriebe bestätigen. Der hat vor 2 Jahren aus einem sehr gut geführten Betrieb mit Anbindehaltung und Weidegang 8 Kühe verschiedenen Alters übernommen. In einen hellen, neuen Laufstall mit Ganzjahressilagefütterung. Die Milchleistung dieser Kühe ist bis um 2000 kg gestiegen, die Zwischenkalbezeit hat sich auch leicht verkürzt, was ich auf die Sichtbarkeit des Stierens zurückführe.......und wenn die Kühe in der Weidesaison trocken stehen, gehen die für 5-6 Wochen auf die Weide.
Es ist zwar schon etliche Jahre her als ich in einem Arbeitskreis Milchwirtschaft gewesen bin.....und in unserer Gruppe waren alle Stallformen vertreten, und auch Biobetriebe. Was die Fruchtbarkeit, oder besser die Zwischenkalbezeit betraf, waren die Laufstallbetriebe im klaren Vorteil, und bei der Nutzungsdauer auch....
Mfg, Helga


Paul10 antwortet um 02-05-2013 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
So Tropfen..........
Ich wollte dich nur mal darauf hinweisen, das Tierfabriken für die Tiere nicht unbedingt schlecht sind(Vergleichbar wie Stadt und Land für Menschen)Wir haben unser Duell gehabt.Es ist keiner dabei gestorben und nun bist du mir auch wieder lieb..........
Gruß Paul


Tropfen antwortet um 02-05-2013 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Sind Tierfabriken in Deutschland vom Tisch?
:-) Freut mich, Paul10!



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