Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?

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zehentacker 20-04-2013 07:16 - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?

Guten Morgen!
Durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft sind aktive Vollerwerbslandwirte im Vergleich zu den anderen Wahlberechtigten Gruppen ( Pensionisten, Nebenerwerb, etc.) nur eine Minderheit. Zur Wahl gehen nach meiner Meinung wahrscheinlich eher die Wahlberechtigten, die sich aktiv mit der Landwirtschaft auseinandersetzen, bei den gewählten Bezirksbauernkammerräten ist das sicher so.

In einer Diskussionsrunde von Kammerräten ist die Frage, die zur Zeit gültige Regelung ändern oder beibehalten aufgetaucht. Wie ist eure Meinung dazu?

MfG ferdinand


G007 antwortet um 20-04-2013 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
Ich würde zusätzlich noch alle Scheintoten auch mitwählen lassen, dass war schon immer so.
Bei der Wirtschaftskammer- und Arbeiterkammerwahl wählen nächmlich nur die aktiven Mitglieder.
Die Bauernbündler haben panische Angst, vor einer Wahl ohne Pensionisten. Den viele aktive Bauern lassen von unserer Argrarlobby nicht mehr ohne weiteres an der Nase herumführen!


helmar antwortet um 20-04-2013 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
Die Lösung wäre doch ganz einfach.......alle Beitragszahler der SVB. Pensionisten nur dann in dem Fall wenn sie zwar Pension beziehen, aber weil weiterbewirtschaften, für diese Fläche auch noch in die SVB einzahlen. Sonstige Bauernpensionisten nicht mehr.
Mfg, Helga



G007 antwortet um 20-04-2013 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
Grundsätzlich wird sich an unseren Verhältnissen nichts ändern, den die ganze Argrarlobby angefangen von den BK, LWK, LKÖ, Ministerium, AMA, Verbände und anderen Vorfeldorganisationen ist eine politische Inzucht und die alle halten sich vor lauter Angst vorm Machtverlust, gemeinsam den Hintern in die Höhe. Ein altes Sprichwort sagt schon, eine Krähe kratzt der anderen Krähe kein Auge aus.


Fallkerbe antwortet um 20-04-2013 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
Hallo Leute,

mm steht jedem ein Wahlrecht bei der LWKammerwahl zu, der auch LW Kammerumlage vorgeschrieben bekommt. Wer Mitzahlen darf, der soll auch mitwählen dürfen.

mfg


helmar antwortet um 20-04-2013 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
Hallo Fallkerbe...da wären schon mal diejenigen Pensionisten draußen, welche nicht weiterwirtschaften, jene welche wie oben beschrieben, trotz Pension mit SVB-Beiträgen weitermachen, zahlen ja auch Kammerumlage. Und die SVB-Pflicht beginnt ja bereits bei niederen Einheitwerten, zumindest bei der Unfallversicherung.
Mfg, Helga


Josefjosef antwortet um 20-04-2013 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
G007,

es ist ein bisserl krass ausgedrückt, was du schreibst,
aber im Prinzip hast vollkommen recht!
(vielleicht ist die Realität noch viel krasser?)
gruß
Josef



Spring antwortet um 20-04-2013 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
Grundsätzlich ist es so, dass Rebellen die gegen ein System rebellieren und vllt. selber an die Macht kommen, das selbe Spiel mit UNS arbeitswilligen und faulen treiben würden - -- die MACHTFALLE lauert selbst in ärmsten Verhätnissen wenn die Menschlichkeit versagt und die GIER zuschlägt !

Also wählt doch hoffentlich ALLE den Frank Stronach - für eine Veränderung GUT genug solange Frank anschafft !!!




brr antwortet um 20-04-2013 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
Strohsackpartei zerfleischt sich in Tirol und N.Ö. Oberster Wert = Gier


Spring antwortet um 20-04-2013 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
@brr - die GIER zerfleischt überall und in jeder Partei !

Die MEISTEN WählerInnen wählen aus Sympathie - die EU ist nichts anderes als eine psychologische Ideologie die uns Arbeitsbienen als Arbeiterpartei hält..





sisu antwortet um 20-04-2013 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
Hallo!
Darf man überhaupt etwas anderes wählen außer die Stammpartei?
Der Rote zBsp. geht gar nicht wählen wenn ihm etwas nicht passt.
Das WK Mitglied wählt zBsp. Stronach wenn estwas nicht passt..
Das ÖAAB Mitglied wählt weiß wenn etwas nicht passt.
Das BB Mitglied wählt schwarz wenn ihm etwas nicht passt oder auch passt, weil das hat der Dati, die Godi und jeder andere auch schon so gemacht, außerdem über was sollten sie sonst die folgenden Jahre schimpffen wenn nicht auf LK?


helmar antwortet um 20-04-2013 17:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
Hallo Sisu...wost recht hast, hast recht...und wetten dass nicht mal jene das Kirchenprivilegienvolksbegehren unterschreiben welche bei Grundkäufen seitens der RK das Nachsehen hatten? Weil sich ärgern oder eine Unterschrift unter etwas setzen 2 Paar Schuhe sind. Und beim Wählen ists nicht anders.
Mfg, Helga


steve__24 antwortet um 20-04-2013 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
ich kann eure meinungen nur teilen und unterstützen.
Scheintote, also nicht aktive Landwirte sollten keinerlei Wahlrecht haben, denn was haben Sie ja davon.
Der einzige der unter Umständen etwas erreichen kann ist der aktive Landwirt, nur ist hier das wichtigste dass er auch selbstbewusst und unternehmerisch denkt. Nicht nur weil alle den wählen, dass er auch mitzieht.
Falss jetzt wer sagen möchte das stimmt nicht. möchte ich mich erinnern als damals da Leo Steinbichler einen Preisvergleich bei den Produktpreisen von den 70er jahren bis heute gemacht hat- da hat ihn der Bauernbund für dumm erklärt und jetzt nutzen die genau seine Unterlagen für Ihre neue Marketingoffensive.
Naja ich hab immer Respekt vor denen gehabt, die das gesagt haben was ich andere erst Jahre später nacherzählen trauten.


Fallkerbe antwortet um 20-04-2013 23:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
@steve 24
dieser selbstbewusste unternehmerisch denkende aktive Landwirt, ist der denn auch bereit, die Kammerumlage der "scheintoten, nicht aktiven landwirte" mit zu übernehmen?
Ich mein, das ist doch das mindeste, wenn man ihnen schon das Wahlrecht absprechen will.





walterst antwortet um 21-04-2013 03:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
wenn man was ändern will an dem schiefen Stimmenverhältnis, dann würe ich nicht jemandem das Wahlrecht nehmen, sondern eine andere Gewichtung einführen.

Z.B. Betriebsleiter und Betrieb erhalten getrennte Stimmen. Der Betriebsleiter erhält (meinetwegen gegen zusätzliche Kammerumlage, wenn es schon so ums Geld geht) eine "persönliche Stimme" als "normaler" Kammerzugehöriger und eine zweite "Betriebsstimme" so wie eine juristische Person, also z.B. wie ein Pfarrer, der für mehrere Liegenschaften mehrere Stimmen hat oder ein Funktionär, der für mehrere kammerzugehörige Betriebe abstimmt.

Dann könnte ein Betriebsleiter sich mit der persönlichen Stimme bei der Partei seiner Wahl z.B. für die schöne Bauernehrung, den Kalender und das unermüdlliche Einschreiten im gesellschaftlichen Halligalli bedanken und mit der Betriebsstimme extra für den tollen Einsatz in Sachfragen.

Mir persönlich reicht es, zu wissen, dass die Betriebsleiter inkl. aller im Betrieb mitarbeitenden Familienmitglieder, die noch nicht in Pension sind, eine kleine Minderheit unter den Wahlberechtigten darstellen und Wahlergebnisse entsprechend zu interpretieren sind.


Pferdeversteher antwortet um 22-04-2013 07:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landwirtschaftskammerwahl, wer soll wahlberechtigt sein?
die Kammerumlage muss ja nicht erhöht werden, man kann ja die Scheintoten in der Kammer rationalisieren- bin mir sicher, das sind nicht grad wenig.
Außerdem kann man auch hier die Familienbetriebsgemeinschaften im öffentlichen Dienst auch gleich miteinführen (wie in Deutschland)


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