25 Funktionäre für 1 Rindvieh

Antworten: 7
walterst 20-04-2013 05:22 - E-Mail an User
25 Funktionäre für 1 Rindvieh
unser täglicher Almthread mit spezieller Widmung an mitmart und co
 


helmar antwortet um 20-04-2013 07:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Leider hat er nicht unrecht...was wieder mal beweist dass viele Köche den Brei schon kräftig versalzen können. Ich habe schon mal hier gefragt ob es in anderen Ländern der EU mit Almwirtschaft auch ähnlich gelagerte Probleme gibt, Antworten hat es keine, weder aus Italien(Südtirol) noch aus der BRD(Bayern) gegeben. Also hat man dort entweder die Vorgaben so umgesetzt dass bei der Umsetzung wenige Fehler angefallen sind, oder was ich schwer befürchte, der leider in Österreich auch in anderen Branchen nicht ganz unbekannte Satz "schau ma wie am meisten ausseschaut" da mitgespielt hat. Und wie oft hörte man, besonders als es den Schilling noch gab...."keinen Schillig in Brüssel liegen lassen". Das Diktat der leereren Kassen bedingt auch die Suche diese wieder etwas aufzufüllen. Und da wird man bei sagen wir mal verschieden definierbaren Gebiten schneller fündig als dort wo man auf dem Foto und in der Natur jeden m2 auffindet. Da wird auch Fischler nicht viel helfen können.
Mfg, Helga


mitmart antwortet um 20-04-2013 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Walterst ich will das nicht ins lächerliche ziehen. Denk doch mal ganz einfach das jemanden das Thema interessiert, wäre es nicht einfacher einen Thread dazu zu haben, als sich die geposteten Links in 15 verschiedenen zusammensuchen zu müssen?



G007 antwortet um 20-04-2013 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst
Deine Rechnung ist falsch!
Im Dezember 2012 gab es einen Gesamtbestand an Rindern in Österreich von 1.956.000 Rinder und das mal 25 multipliziert ergeben über 47 Millionen Funktionärsrindvieher.
Ich weiß, wir haben viele Rindvieher frei umherlaufen, aber das ist eindeutig zuviel (lach).
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/land_und_forstwirtschaft/viehbestand_tierische_erzeugung/tierbestand/index.html#index1


walterst antwortet um 20-04-2013 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@g007

ich habe die Rechnung nicht aufgestellt. Außerdem geht es ja um die kriminelle Almbauernbande. Die haben sicher auch bei der Rinderanzahl getrickst wie die Italiener. Dann geht es sich reel wahrscheinlich wieder aus mit der Quote 25:1


helmar antwortet um 20-04-2013 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das Dilemma hat ja mindestens 2 Seiten....das Problem mit der Fläche und bei geringerer Fläche dann Überbesatz an Viechern. Und beim Überbesatz fängt sich das Rad zu drehen an.....zuviel Mist usw. und die Verstöße mehren sich.
Und mit ihnen die Sanktionen.....und dann kommen die Summen zusammen.
Mfg, Helga


Seetaler antwortet um 20-04-2013 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Frage mich eigentlich schon lange wer dieses komplizierte Fördersystem eigentlich entwickelt hat. sicher waren hier hauptsächlich Leute am Werk die selbst nicht sehr viel in der Landwirtschaft gearbeitet haben.
Also Beamte und Kammermitarbeiter aber wenige praktizierende Bauern, oder zumindest hat man denen nicht viel Gehöhr geschenkt. ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass unser Fördersystem eine indirekte Arbeitsplatzbeschaffung auf dem Rücken der Bauern ist.
In letzter Zeit müssen wir uns auch noch den Vorwurf gefallen lassen dass die AGRARFÖRDERUNGEN zu hoch sind. Dies kommt von der breiten Masse die wenig Ahnung hat wo die großen Beträge unter den Begriff AGRARZAHLUNG hin wandern.

mfg Seet.


Josefjosef antwortet um 20-04-2013 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Helmar,

ich hatte früher ja schon mal geschrieben, dass andere Länder wie Deutschland od. Italien für die Almen ein anderes Fördersystem verwenden. Wie genau, weiß ich auch nicht.
Hier ein link, dass es 2010 dort auch mal Probleme gab.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/foerderpraxis-in-der-kritik-auf-der-alm-da-gibts-a-suend-1.700570

Allerdings ist eines sicher:
Dort lassen sich die Almbauern nicht von ihrer eigenen Vertretung und zuständigen Politikern derart abwatschen, wie bei uns. In Ösiland soll sich noch jeder brav bedanken, dass es nicht noch viel schlimmer gekommen ist.
grüße
Josef



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