Studenten wollen Beamte werden

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sturmi 12-04-2013 12:28 - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
Schaut nicht gut aus wenn die zukünftige Elite lieber Karriere im öffentlichen Dienst machen will als in selbstausbeuterischer Hingabe ein Unternehmen führen möchte!
Das Lebensgefühl von dem Studenten träumen heißt auf neudeutsch Work-Life-Balance. Ja wo kommen wir den da hin wenn auf einmal jeder einen gut bezahlten, sicheren Job und ausreichend Freizeit haben möchte.
Unternehmensberater Gerhard Stürmer und JKU-Vizerektor Friedrich Roithmayr:
"In anderen Teilen der Welt wachsen karrierehungrige und bestens ausgebildete Jugendliche heran. Die Biedermeiermentalität wird keine Arbeitsplätze schaffen, nur durch Leistung wird unser Wohlstand erhalten."
Also verstehen tue ich die Studenten schon, hab ja selber Zwei, nur für jeden wird´s das halt nicht spielen! Da ist wieder mal viel Vitamin B (Netzwerke) gefragt. ;-))
http://ooe.orf.at/news/stories/2579542/
MfG Sturmi





Christoph38 antwortet um 12-04-2013 15:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
Wundert mich eigentlich nicht.
Nach der Finanzkrise ist der Staat überall im Vormarsch, vor allem um die maroden Finanzen zu sanieren.
Dass dabei Banken in öffentlicher Hand ala Hypo Alpe Adria besonders krasse Misswirtschaft betrieben haben und Finanzskandale wie in Sbg "passiert" sind scheint keinen zu stören. Dem Ruf nach Vater Staat tut sowas keinen Abbruch.

In turbulenteren Zeiten versteckt man sich gerne beim Staat. Private Wirtschaft, wo der Staat versucht das Geld rauszuquetschen, oder lieber auf Seiten der Ausquetscher schlagen, das ist die Frage.

Gerade in Sbg. lehrt der Finanzskandal ja gut, wie kommod es sich als Beamter lebt, da man für eigene Fehler nicht belangt wird.




zehentacker antwortet um 12-04-2013 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
Weder EU weit noch in Österreich ist angesichts totaler Ebbe in den Staatskassen die vielgerühmte Beamtenkarriere die große Chance. Griechenland und aktuell Zypern sind gute Beispiele dass auch Staatsdiener abgebaut werden, in der Zwischenkriegszeit hat es auch Österreich machen müssen. Deutschland mit seiner leistungsfähigen Industrie ist im Prinzip die Konjunkturlokomotive Europas und nicht die überverwalteten Staaten.



Hirschfarm antwortet um 12-04-2013 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
Für mich ist das ein Beweis dafür daß im öffentlichen Bereich die löhne zu hoch sind und auch sonst zuviele Vergünstigungen gewährt werden.
Karriere: Kiga-Vs-Gym-Präsi-Student-Beamter-(Karenz)-Pensionist - wo da der Sinn liegen soll fragt keiner mehr. Das allgemeine Wapplertum ist auf dem Vormarsch!
mfg


biolix antwortet um 12-04-2013 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
nabend !


für mich ist das der beweis, das die Konzerne die Studienabgänger zu schlecht bezahlen, sie ausnützen und wie schon so oft gehört sie einmal nur als "Praktikanten" aufnehmen... Gebildete Leute wollen sich halt nicht mehr ausnützen bzw. ausnehmen lassen...

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/praktika-nach-dem-studium-finger-weg-a-437129.html

lg biolix

p.s. aber hast nicht gerade du mal geschrieben sturmi, deine Kinder sollen studieren und sollen es besser haben.. na ja, wenn man glaubt das Bauer sein nicht gut genug ist, dann kommts eben auch so vielleicht.. ;-)


john49 antwortet um 12-04-2013 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
Sollte der Stronach wider Erwarten Kanzler werden, und seine Idee für einen schlanken Staatsapparat durchsetzen ,können sie sich die Herrn Jungbeamten dann gleich beim A M S anmelden. Wer macht dann überhaupt noch produktive Arbeit die den Staat noch Steuern bringen?


sturmi antwortet um 13-04-2013 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
"... hast nicht gerade du mal geschrieben sturmi, deine Kinder sollen studieren..."
@biolix
....und ich bin sehr stolz auf meine Burschen. Der Ältere studiert an der WU Wien und der Jüngere ist mitten in den Maturavorbereitungen. Ich denke mal das Sie mit ihren Berufswünschen (Steuerberater, Rechtsanwalt) mehr Chancen im Leben haben werden als wie mit einem kleinen 20 ha Betrieb im Vollerwerb,
MfG Sturmi


MF7600 antwortet um 13-04-2013 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
jetzt versteh ich den sturmi wieso er den stronach nicht will...
der möchte gesetzesvereinfachungen und ein einfachtes steuersystem. ;-)
wenn es der vater nicht schafft den betrieb zukunftsfähig zu gestalten wird es für junge um so schwerer...



Tyrolens antwortet um 13-04-2013 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
Steuerberater und Rechtsanwalt, beides Jobs ohne Zukunft, die nur durch staatliche Protektion geschützt werden, insofern auch nichts anderes als beamtisch sind.
Gut, der Papa meint es nur gut und hat seine Jungs nur ganz wenig gezwungen.
Eine meiner Tanten hat drei Kinder und zwei Schwiegerkinder. Sind alle Ärzte geworden, naturlich auch ganz freiwillig. Die verdienen jetzt so 6 Euro die Stunde. Ich das zehnfache.


textad4091 antwortet um 13-04-2013 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
Heast, da sturmi mocht sich Sorgen^^
Viele Studenten würden gerne Beamte werden- Des is ein Wunschdenken, ein Großteil weis wohl eh, dass des ned spielen wird- Aber ma wird wohl sagen dürfen "Joah, Beamter, Landes- oder Bundesbediensteter zu sein hätt scho wos"

Es hat halt doch seinen Reiz, einen halbwegs sicheren Job hat (Wenn ma einmal drinnen is) und dazu auch halbwegs geregelte Arbeitszeiten- Dafür macht man aber sehrwohl geringfügige Abstriche, denn sooo viel wie in der Privatwirtschaft verdient ma eher in den seltensten Fällen; Aber kannst dir denken, welche Leuts da häufig anfangen- Jene die ab dem 16. Lebensjahr schon brav bei der Jugendparteiorganisation waren und teilweise doch a weng an Tunnelblick in gewissen Bereichen haben- Is auch sicher gewollt, denn jemanden, der ehrzeit einmal was kritisch sieht oder ned gleich ja und Amen sagt is da eh ned immer gewollt;

Leistungsgesellschaft ja sicher, anders geht's eh ned wirklich- Aber das muss dann auch in Relation stehen; Und ma sollte wenn schon eine gesunde Leistungsgesellschaft aufbaun- Und ned eine die immer nur das Wachstum erhöhen will, des kann bei Gott nicht gut gehen
Und naja, mal ehrlich, wenn du dann gleichzeitig sagst dass deine Söhne was orndtliches machen und dann die Berufe, die sie mal machen wollen, aufzählst, hört sich's eh auf ... Jedem sei das seine gegönnt sag ich mal-Der eine dies, der andre das- Und nachdem sich's im Grund ja eh selber aussucht, so in etwa halt, sollt ma ned gleich in Alle Richtungen aushaun- Oder kommt da der Neid???

Moch da ned solche Sorgen über die Wünsche so mancher Studenten, spätestens wenn's fertig sind mitm Studium und jeder amoi vo seinen 20, 30 Bewerbungen die ersten Absagen bekommen, sehen's eh dass ned jeder Beamte werden kann oder ned jeder gleich und sofort das bekommt, was ma gern haben würde


traktorensteff antwortet um 13-04-2013 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
Ich verstehe das vollkommen. Bist du beim Staat beschäftigt, wirst du nicht arbeitslos. Andererseits zeigt Griechenland, dass es auch anders geht, wobei ich mir das für Österreich eigentlich nicht vorstellen kann. Staatsbedienstete haben auch andere Privilegien, Gleitzeit und verschiedene Möglichkeiten, sich einmal eine Auszeit zu nehmen (Bildungskarenz usw.), was bei einem Privatunternehmen fast unmöglich ist. Da sind Staatsbetriebe flexibler. Und natürlich nicht zu vergessen, das Gehalt... Ab Maturaniveau verdient man im Staat nicht schlecht, jedes Jahr wird es automatisch mehr... Man muss nicht zum Chef und um ein paar Euro brutto mehr betteln. Mit Uniabschluss verdient man sogar sehr gut, von dem können andere Abgänger in der freien Wirtschaft nur träumen. Außerdem bekommt man leichter einen Kredit, weil man die Sicherheit hat, nie zahlungsunfähig zu sein. In OÖ bekommen Beamte von einer gewissen Bank ;-) gute Konditionen...

Jedoch gibt es beim Staat praktisch einen Aufnahmestopp. Vor ca. 3 Jahren hat es geheißen, dass in OÖ weniger als 10 Akademiker aufgenommen werden, pro Jahr. Ein Kollege (Matura) hat mit Beziehungen einen Job beim Land bekommen... Er verdient nicht schlecht und kann sich einiges frei einteilen. Von da her verstehe ich jeden, der zum Staat will, denn das Gehalt/Leistung Verhältnis ist unschlagbar. Es mag Stellen geben, wo Akademiker in der Wirtschaft mehr verdienen, aber zu welchem Preis... Da wird ausgequetscht bis zum Umfallen und die Gehälter sind am Boden, wenn ein Absolvent überhaupt einen Job bekommt. Und der Spruch trifft auch zu: "Akademiker können nicht pfuschen"... ;-)


Tyrolens antwortet um 13-04-2013 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
Diese Zeiten sind vorbei und wenn nicht heute, dann morgen. Beamter wird ohnehin kaum jemand, sollte dem Staat schlussendlich das Geld ausgehen, sitzt auch ein Beamter auf der Straße oder muss zumindest grobe Gehaltskürzungen in Kauf nehmen.
Früher hieß es, werde Bank"beamter", kann dir nichts passieren. Und, was ist passiert? Die Banken sperren eine Filiale nach der anderen zu.

Fast meine ganze Verwandtschaft ist verbeamtet. Je höher im Amt, desto degressiver sind sie.


sturmi antwortet um 13-04-2013 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
@tyrolens
Eine gute Steuerberatungskanzlei wird immer Zukunft haben, weil die steuerlichen Anforderungen werden ständig mehr und mehr und eine gute Rechtsanwaltskanzlei hat Arbeit über Arbeit denn beinahe jeder hat schon eine Rechtsschutzversicherung. Als Hobby und zum Ausgleich könnens ja dann ah bissl Morettimäßig Biobauer spielen. :-D
MfG Sturmi


teilchen antwortet um 13-04-2013 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden

Eigentlich ein trauriges Bild von den Zukunftserwartungen der jungen Leute.
Früher konnten sie noch ihren persönlichen Interessen und Neigungen folgen, und träumten davon, Journalisten zu werden, oder Pilot, Architekten, Erfinder, Künstler, Profisportler oder -musiker. Man wollte sich beruflich verwirklichen, etwas Großes bewegen, eine Arbeit machen, die einem auch Freude macht.
Die meisten Eltern fanden das schon damals nicht gut, denn "davon kann man ja nicht leben". Trotzdem sind viele Jugendliche ihren Weg gegangen und sind auch erfolgreich geworden (natürlich gabs auch immer Beamte, aber vergleichsweise unattraktiv)

Die Eltern verwenden zwar heute auch noch die gleichen Argumente, aber schlimmer ist heute, dass die jungen Menschen diesen Ängsten nichts mehr entgegensetzen und die gleichen Argumente wie ihre Eltern verwenden. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung ist dem Wunsch nach Sicherheit gewichen, das ist ein ziemlicher Abstieg in den Ansprüchen, das ist bedauernswert.

Aber wie soll ein junger Mensch auch Mut fassen, wenn ihm ständig vorgelebt wird, wie schlimm alles ist.
Seltsamerweise ist aber trotz jahrzehntelanger Angstmacherei keine großflächige Verelendung eingetreten. Im Gegenteil, seit Kriegsende ist es in Österreich noch nie so vielen Menschen so gut gegangen wie heute.



golfrabbit antwortet um 13-04-2013 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@teilchen
Zustimmung, gilt übrigens auch für uns Bauern, denn wenn ich so lese was teilweise hier im Forum herumgesumst und schlechtgeredet wird - als Kind dieser "Endzeitgestimmten" würde ich mir auch ein verlockenderes Betätigungsfeld suchen - seltsamerweise funktioniert die Hofnachfolge gerade bei uns Totgesagten weit reibungsloser als im brettelebenen Osten.


Tyrolens antwortet um 13-04-2013 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sturmi, dank an meine Worte, wenn es mal so weit ist. Es ist auch nicht so einfach, richtig gut zu sein.


MF7600 antwortet um 13-04-2013 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tyrolens
ich bin absolut deiner meinung, zu 100%!
das pendel hat mittlerweile zu weit ausgeschlagen, nur mehr ganz wenige leute verstehen was von realwirtschaft und haben praktische/s erfahrungen und können.
die überverwaltung wird abgebaut werden müsse, wenn es nicht die politik macht, dann macht es der markt- um so brutaler.
siehe die südliche krisenländer- nein ich will keinen beruf ohne realwirtschaftlichen hintergrund.



ah1 antwortet um 13-04-2013 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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steuerberater und rechtsanwälte haben nur dann eine berechtigung wenn, wie sturmi schreibt, die steuerlichen anforderungen immer mehr werden und jeder eine rechtschutzversicherung braucht, weil die gesetze immer komplizierter werden.
also wähle ja niemanden, der das leben vereinfachen will!
es wäre schrecklich, wenn jedermann seine steuer auf einem a5 zettel ausrechnen könnte. auch gar nicht auszudenken, wenn die gesetze einfach formuliert würden! da benötigts zig paragraphen, die sich gegenseitig widersprechen.
wie schon von einigen geschrieben, steuerberater und rechtsanwälte sind vom derzeitigen staatsgeflecht 100%ig abhängig. sobald dieses system ins wanken gerät, sind sie die ersten, die niemand mehr benötigt und die vollkommen nutzlos auf der welt herumlaufen. da ist es mir lieber, wenn ich in der realen produktion tätig bin!


MF7600 antwortet um 13-04-2013 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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genau so seh ich das auch...


genau darüber hat auch der stronach gestern gesprochen:
 


sturmi antwortet um 14-04-2013 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tyrolens
Wenn alles zusammenbricht werden (Groß)Bauern mit z.b. 1500 Mastplätzen, 300 Zuchtsauen, 100 Milchkühen, etc. auch auf ihrer erzeugten Ware sitzen bleiben, denn die Kaufkraft der Bevölkerung ist weg.
Da gehts dann wieder von vorne los mit "selber zum Leben alles Erzeugen" und dem Tauschhandel in der Nachbarschaft.
MfG Sturmi
PS: Meine Söhne werden immer Arbeit haben, der WU-Student besitzt z.b. auch einen C/E (C95) Führerschein. Bauernbuam sind nun mal vielseitig einsetzbar und das wird Vielerorts geschätzt. ;-)




fgh antwortet um 14-04-2013 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Als ich mit der HTL fertig war und gerade zu arbeiten begonnen habe, war ich mit ein paar Studenten im Urlaub. Die haben damals ein wenig exotische Studienrichtungen gewählt und daher kam irgendwann ein Gespräch zwecks Berufsaussichten usw. bzw. ob für diese Fachrichtung überhaupt genug Bedarf am Arbeitsmarkt ist. Die Studenten erklärten mir, dass wenn sie der Staat diese Studienrichtung studieren lässt, er wohl auch für die dazu notwendige Anstellung sorgen wird...


Tyrolens antwortet um 14-04-2013 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich sehe es ähnlich wie Tria. Im Job kann man sich heute oft gar nicht mehr selbst verwirklichen. Die Motivation, Karriere zu machen, ist für viele dann entspreched gering.

Sturmi, richtig Respekt habe ich vor dem produzierenden Gewerbe. Wäre eigentlich schad um deine Buben, wenn die in irgendeiner Kanzlei versauern. Mach ihnen doch mal das Management in einem klein bis mittelständischen Unternehmen schmackhaft. Etwas anderes kommt für Bauernbuben in der Regel doch eh nicht in Frage. Wo sonst kann man anpacken?


sturmi antwortet um 14-04-2013 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In regelmäßigen Abständen wird publiziert dass es im EU-Vergleich in Österreich zu wenig Akademiker gibt und daher gegenüber der ausländischen Konkurrenz zu Wettbewerbsnachteilen und Arbeitsplatzverlusten kommen werde. Also was wollen wir jetzt?!
"Die Chancen auf einen Bildungsaufstieg sind in Österreich nur gering. Das zeigt die am Dienstag veröffentlichte OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“. Hierzulande erreichen nur 26 Prozent aller 25- bis 34-jährigen, die nicht bzw. nicht mehr studieren, einen höheren Bildungsstand als ihre Eltern - damit liegt Österreich in der OECD an siebentletzter Stelle. Der OECD-Schnitt liegt bei 37 Prozent." (Tiroler Tageszeitung)
http://www.tt.com/%C3%9Cberblick/Politik/5397521-6/schlechtes-zeugnis-f%C3%BCr-%C3%B6sterreich-in-sachen-bildung.csp
@tyrolens
Es ist ja nichts in Stein gemeiselt und was wissen wir schon was in 5, 10 oder 15 Jahren gefragt ist.
MfG Sturmi



tch antwortet um 14-04-2013 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Meine Söhne werden immer Arbeit haben, der WU-Student besitzt z.b. auch einen C/E (C95) Führerschein. Bauernbuam sind nun mal vielseitig einsetzbar und das wird Vielerorts geschätzt.


Hallo Sturmi

das mit den vielseitig einsetzbar mag für einige passen....nur, die Zeiten haqben sich geändert, die Kinder auch - hochdeutsch und Couch-Potato haben in der Landwirtschaft Einzug gehalten

Früher.... waren Fahrer aus der Landwirtschaft bei vielen Firmen herzlich willkommen- waren es doch Buben aus der LW die gerne rund um die Uhr um Löhne gefahren sind die schon damals auf Guffy Niveau waren.
Wenn dann die Löhne für alle auf dieses Niveau gesunken sind, hat meist der Kasperl den Betrieb verlassen um zu Hause den Alten vom Stockerl zu drängen.

Heute fahren Bauernbuben höchst ungern mit dem LKW- weils es für Neueinsteiger nur sehr wenig zu verdienen gibt.

tch


sturmi antwortet um 14-04-2013 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tch
Es gibt aber auch noch Branchen wo auch ein LKW-Fahrer noch gut verdient, z.b. Chauffeure die zum Metallergewerbe dazugerechnet werden oder Silowagenfahrer in der Pelletsproduktion...
MfG Sturmi


baerbauer antwortet um 14-04-2013 09:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@sturmi zur Studie zu wenig Akademiker:
wenn man die Schulsysteme vergleicht, dann müssen wir in Ö mit der BHS Matura Niveau schon den Bachelor bekommen.
1. hat man in andern Ländern viel früher schon das Maturanieveau
2. meist nur mit allg. Bildung, nicht so fachspezifisch wie bei uns in den BHS Schulen
3. Ö hat jetzt das ganze Unissystem umkrempeln müssen damit es international vergleichbar ist auf Bac, Master, Phd, weil es nur nach universitären Abschlüssen geht, d.h. nach altem System wäre der Ö DR mit dem Master gleichzusetzten, weil es der 2. akademische Abschluss wäre

Leider wird das Ö Schul+Unisystem gerade nach unten reformiert, damit man bei irgendwelchen internationalen Auswertungen wieder weiter vorne ist, was aber meiner Meiunung nach nur bedingt über die wirkliche Qualität der Lehre etwas aussagt.
lg


ah1 antwortet um 14-04-2013 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@sturmi: erstens ist man mit deinen genannten zahlen höchstens ein kleinbauer.

nicht wenn "alles zusammenbricht", sondern nur wenn die wirtschaft zusammenbricht. und diese wird derzeit eben von der verwaltung ausgehungert. deswegen muss man nur den unnötigen teil (verwaltung, zu denen zählt eben auch ein steuerberater, rechtsanwalt,...) wegrationalisieren, es geht dadurch kein realer wohlstand verloren.
wenn nur staatssystem, finanzsystem, währung,... zusammenbrechen ist es mittel- und langfristig kein problem, solange wir reale produktion haben.


teilchen antwortet um 14-04-2013 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Tria

Weißt Du was ich an dieser Diskussion sehr schade finde?
Dass niemand hier den Nicht-Bauern zugestehen will, dass diese auch gerne arbeiten, Freude an ihrer Arbeit haben, auch mehr arbeiten als sie müssten, einfach weil sie Ziele haben und etwas bewegen wollen.
Diese selbstgefällige Haltung vieler Bauern, dass nur Bauern richtig arbeiten können und nur Bauern überhaupt zu etwas zu gebrauchen sind, die ist so zum Speiben!

Wenn ich diese Diskussion hier lese, habe ich den Eindruck, hier entsteht eine kleine Parallelwelt, die nichts von der restlichen Gesellschaft hält und mit dieser auch nichts zu tun haben will.

Dabei werden Eure Kinder einmal zur "anderen" Gesellschaft gehören, weil sie keine Arbeit mehr in der Landwirtschaft finden werden. Sie werden andere Parteien wählen als Ihr, weil sie andere Interessen haben werden als Ihr. Eure Töchter werden vielleicht für Ganztagskinderbetreuung eintreten, obwohl Ihr das völlig daneben findet. Sie werden vielleicht auch für - noch - billigere Lebensmittel eintreten, Ihr tretet für das Gegenteil ein. Sie werden ein völlig anderes Leben als Ihr leben, und trotzdem bleiben sie Eure Kinder.
Was ich damit sagen will, ist: wir leben alle in einer Welt und brauchen einander, es gibt nicht die Bauernwelt und die Nichtbauernwelt.



freidenker antwortet um 14-04-2013 10:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@teilchen

>wir leben alle in einer Welt und brauchen einander, es gibt nicht die Bauernwelt und die Nichtbauernwelt.

die realität in österreich ist so, dass der großteil der land und forstwirtschaftlichen betriebe im nebenerwerb geführt werden. Das heißt es gibt bauern die unter der woche bei der bundesbahn arbeiten und am wochenende käferbäume rausschneiden gehen, oder landwirte die unter der woche in einem Kammerbüro oder am Bankschalter sind und nach dienstschluß am traktor sitzen usw...

deswegen kann ich deine ansicht so nicht ganz teilen

mfg



teilchen antwortet um 14-04-2013 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Freidenker

Ich weiß, dass das so ist.
Ich habe in meinem Eintrag meinen Eindruck beschrieben, dass es sich hier für mich nach einer Parallelwelt anhört. Manche hier schreiben so, als wären die Bauern die einzig fähigen Menschen auf dem Planeten.



helmar antwortet um 14-04-2013 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Teilchen...wir sind in unserer Familie schon sehr lange in Paralellwelten unterwegs.....es hat begonnen dass mein Mann auf keinen Fall seinen Beruf aufgeben wollte, nur weil er auf einen Bauernhof geheiratet hat. Dass damit der Betrieb auf Ein-Personenbewirtschaftung( von mir) ausgelegt wurde hat damit begonnen und es war gut so. Denn hätten wir, so wie es in den späten 70igern, frühen 80igern üblich gewesen ist, Landwirtschaft mit womöglich ein bisserl Nebenerwerb betrieben, wär zwar vielleicht der Mann am Traktor gesessen und im Wald gewesen, aber allein wenn ich mir ansehe wie es bei nur wenig älteren Kollegen heute mit der Pension ausschaut, denke ich war unser Weg kein Fehler.
Du schreibst mit den Kindern und deren Berufswünschen......Hätte meine Tochter z.B. Ballettänzerin werden wollen, wir hätten sie auch dabei unterstützt, hätten aber auch darauf bestanden dass sie in diesem Fall auch einen Ansatz für ein weiteres berufliches Standbein gehabt hätte. Nun, unsere Tochtere hatt mit 14 zum Glück klare Vorstellungen was sie beruflich nicht will und was sehr wohl......
Seinem Kind die Freiheit zu geben seinen Weg zu gehen und dann vor der Tatsache zu stehen dass in diesem Fall man "Helga, die Letzte" ist, ist nicht ganz einfach gewesen, und zwar für mich, aber schlußendlich war es die richtige Lösung.
Tochter hat inzwischen ihren Lebensmittelpunkt samt Freund in Wien, macht neben der Berufstätigkeit am Wochenende eine Zusatzausbildung, und wenn man diese Zeit zusammenrechnet, dann kommt diese auf einen ganz schön großen Pinkel an Wochenstunden.....durchaus vergleichbar mit dem Zeitaufwand in der Landwirtschaft mit Tierhaltung.
Wenn meine beiden Kinder kommen, dann sind sie jetzt Besucher...und ich freu mich wenn sie, inzwischen sehr selten, nicht zuletzt wegen Berufe/Ausbildung nicht sehr mit Freizeit gesegnet, kommen.
Uns gehts gut, so wie es ist.
Mfg, Helga


Hausruckviertler antwortet um 14-04-2013 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fgh. So seh ich das auch. Fast scheint es mir so als ob viele nur deshalb studieren, weil sie zu faul zum arbeiten sind und es ihnen von den Voraussetzungen her einfach zu leicht gemacht wird. So können solche die es sich von den Eltern her leisten können, einfach studieren, obwohl sie im Grunde genommen das geistige Rüstzeug dazu nicht haben. Sie nehmen solchen, die zwar den Fleiß, die Intellegenz und eine konkrete Berufsvorstellung haben, (viele wissen ja nicht mal was sie studieren wollen, wenn sie die Schule abschließen) den Studienplatz weg, genauso wie die Ausländer, die bei uns billig und ohne wirkliche Herausforderung studieren können.
Das ganze Hochschulsystem stimmt hinten und vorne nicht. Vor allen gehört wieder der Numerus Clausus eingeführt, nachdem ein entsprechender Leistungsnachweis erbracht werden muß um einen Studienplatz zu bekommen und der sollte wirklich hoch sein, damit sich von vornherien die Spreu vom Weizen trennt. Dann gehört für alle österreichischen, befähigten Studenten ein zinsenloses Darlehen eingeführt, womit er/ sie alle Ausgaben incl. Studiengebühr, die auch entsprechend hoch sein soll, bestreiten können. Wenn das Ausland bereit ist für ihre Studenten die in Österreich studieren wollen, so sollen sie auch Platz haben. Rückzahlbar ab dem 2. Jahr nach Studienabschluß, damit Zeit genug bleibt um einen Beruf zu erlangen. Nach so einer Version würde es sicher nicht so viele unfähige Studenten geben und die anderen würden, da sie ja nach dem Studium wirklich was können, sicher einen gut bezahlten Job bekommen.
Die Öffentlichkeit, die Medien und die Wirtschaft schaffen immer wieder Berufe die es normal gar nicht braucht, aber irgendwie müssen die Studienabgänger ja einen Job bekommen.Umsonst gibt es nicht so viele Gesetze und das Bestreben für alles immer anderen die Schuld zu geben, damit alle Rechtsverdreher auch einen Job haben. Für jedes seelische Wehwechen gibt es einen Psychologen. Da stimmt doch in der ganzen Gesellschaft nichts mehr, wenn Schüler wegen jedem Schmarrn gleich psychologische Hilfe benötigen. Die ganze Gesellschft wird dahin gedreht, das normale Volk zu entmündigen, die Vernunft und den Hausverstand auszuschalten, damit wir möglichst viele von diesen sogenannten Beratergesindel brauchen, die zwar studiert, aber vom praxisgerchten und menschenwürdigem Arbeiten keinen Schimmer haben. Früher haben Politker selbst Entscheidungen getroffen und sind damit gut gefahren, jetzt drängen sich überall in der Politik und in der Wirtschaft Berater auf und was kommt dabei heraus? Alle diese Mißstände die wir derzeit haben.


teilchen antwortet um 14-04-2013 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Hausruckviertler

Du weißt, dass Deine Pauschalierungen nicht stimmen.
Es wäre super, wenn Du zu Deinen Aussagen belegen kannst und Beispiele bringst, z.B. zu dieser hier:

"Die Öffentlichkeit, die Medien und die Wirtschaft schaffen immer wieder Berufe die es normal gar nicht braucht..."
Frage: Welche meinst Du da genau?

"Die ganze Gesellschft wird dahin gedreht, das normale Volk zu entmündigen, die Vernunft und den Hausverstand auszuschalten..."
Frage: Wer ist "die ganze Gesellschaft" und wer ist "das normale Volk"?

Ad "Beratergesindel"
Gerade in Bauernfamilien gibt es viel Bedarf für Mediatoren, Anwälten, und - leider - auch Psychologen.
Frage: Welche sind denn Deiner Meinung nach zu viel?



50plus antwortet um 14-04-2013 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Man kann einen Beruf wählen, der zwar keinen Spaß macht, dafür aber viel Geld bringt und als Ausgleich das viele Geld in ein Hobby, bzw. in die Freizeit stecken, um ein bisschen Freude zu haben.
Zeit und Geld erspart man sich, wenn man von vornherein einen Beruf wählt, der Spaß macht.
Berufe mit körperlicher Tätigkeit werden zwar vom Großteil der Bevölkerung mit Todesverachtung betrachtet, aber: Körperliche Tätigkeit befreit den Geist und verjagt die dunklen Gedanken.
Es gibt kein größeres Glücksgefühl, als nach getaner Arbeit, ein repräsentatives Ergebnis tatsächlich zu sehen.

Ich würde der heutigen Jugend raten, sich sowohl Wissen, als auch Können anzueignen. Nur zusammen ergibt es ein Ganzes.


sturmi antwortet um 14-04-2013 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"@sturmi: erstens ist man mit deinen genannten zahlen höchstens ein kleinbauer."
@ah1
Na dann multipliziere meine Zahlen x 2, x 3, x 5, x 10, ganz wie du´s haben möchtest. Aber bitte nicht jammern wenn Euresgleichen die Bürgerinitiativen, Umwelt- u. Tierschützer "die Hölle heiß machen". Ich möchte so eine Agrarindustrie auch nicht in der Nachbarschaft haben.
MfG Sturmi





Hausruckviertler antwortet um 15-04-2013 08:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@teilchen
Mag sein, dass meine Kritik zu pauschal ausgefallen ist, hab leider nicht soviel Zeit gehabt beim schreiben um genau zu überlegen und zu formulieren. Du wirst jetzt sagen, dann soll man es bleiben lassen.
Die Berufe, die ich kritisiere sind das weite Feld der Berater und Psychologen, die wir nicht brauchen würden, wenn in der Gesellschaft Vernunft und Hausverstand walten würden.Warum hat man den früher sowas nicht gebraucht?
Ich gebe zu, dass in gewissen Fällen psychologische Betreuung sinnvoll ist, z.B. Betreuung nach Schiksalsschlägen. Aber es stimmt doch was in der Gesellschaft nicht, wenn man Schulpsychologen braucht.
Die ganze Flut von Rechtsanwälten würden auch nicht gebraucht, wenn die Gesellschaft danach leben würde, dass alles verboten ist, was nicht ausgrücklich erlaubt ist. Aber anscheinend ist es heute so, dass alles erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist. Ich hoffe du weißt was ich meine.
Was die Berater in Firmen anrichten, hab ich in der Firma miterlebt in der ich gearbeitet habe. Es hat 2 Jahre gdauert bis die Chefität draufgekommen ist, dass sie mehr gekostet haben als sie gebracht haben. Der Erfolg war Unfrieden in der Firma. Darum auch der "harte" Ausdruck von mir von wegen Beratergesindel.


helmar antwortet um 15-04-2013 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lieber Hausruckviertler...ähnlich mit den Beratern in der Firma hat mein Mann auch erlebt......da wurden maßnahmen ausser Kraft gesetzt, weil sie zu teuer gewesen sind, weil das ja der Berater schwarz auf weiß in gepflegten Diagrammen herrlich erklären konnte......und nach einiger Zeit ist man dann draufgekommen dass die Theorie halt doch in der Praxis nicht immer funktioniert.
Mfg, Helga


Vierkanter antwortet um 15-04-2013 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Ich würde der heutigen Jugend raten, sich sowohl Wissen, als auch Können anzueignen. Nur zusammen ergibt es ein Ganzes."

@50plus:
So sehe ich das auch! Was gibt es da besseres, wenn man bspw. ein Studium abschließt und zuhause einen landw. Betrieb führt?? ;-)

War/ist für mich genau das Richtige, da auch ein Blick über den Tellerand in unserer bäuerlichen Kultur benötigt wird, um der Zukunft positiv entgegen zu blicken. Ebenso gehört auch eine Portion "Bodenständigkeit" dazu. Hab mich damals für (m)ein Studium entschieden, da ich in jungen Jahren schon den Traum hatte, etwas bewegen zu wollen --> mit mehr Bildung sicher nicht nachteilig!


ah1 antwortet um 15-04-2013 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@sturmi:
obwohl ich den ursprünglichen zusammenhang von deiner genannten "agroindustrie" zum ursprünglichen thema nicht sehe, bemerke ich bei deinen aussagen, dass du wahrscheinlich einer der ersten bist, der sich im namen von naturschutz gegen landwirtschaftliche produktion stellt.


MF7600 antwortet um 15-04-2013 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
@vierkanter
wenn man statt dem studium gleich den landwirtschaftlichen betrieb auf vordermann bringt...

@sturmi
(Groß)Bauern mit z.b. 1500 Mastplätzen, 300 Zuchtsauen, 100 Milchkühen...
...Ich möchte so eine Agrarindustrie auch nicht in der Nachbarschaft haben...

das sind mittlere familienbetriebe, die vielleicht gerade einen mittarbeiter einstellen, im vergleich ist das ein sehr kleiner gewerbetreibender.
denen willst du schon die hölle heiß machen?
aber selbst aufgeben weil es für deine söhne nix bringt so einen betrieb wie du hast weiterzuführen.

nahe der österreichischen grenze gibt es schweineberiebe die an einem standort 40000 tiere halten, das kannst du dir mal ansehen bevor du deinen nachbarn, die ihren betrieb so entwickelt haben dass sie erfolgreich weitermachen können und ihre jugend für landwirtschaft begeistern, das leben zur hölle machst.

@ah1
das sind neidkomplexe von abbauenden, auslaufenden betrieben, die ihre eigene jugend von der landwirtschaft abreden und wenn der nachbar erfolgreich weitermacht stinkts, staubts und ist zu laut...



sturmi antwortet um 15-04-2013 18:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
@MF
Jeder wie er will.... ;-)
MfG Sturmi


Vierkanter antwortet um 15-04-2013 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
@mf
das ist aber eine alte denkweise, die verankert in den meisten köpfen sitzt.


MF7600 antwortet um 16-04-2013 20:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Studenten wollen Beamte werden
@sturmi
... und jeder wie er kann! ;-)
ich hab keinerlei neidkomplexe dir gegenübe, das hab ich aber schon mal gesagt, nicht?

@ vierkanter
wenn man von anfang an weiß was man unternehmerisch machen will ist das keine alte denkweise, sondern konsequent und effizient.
wenn nicht, kann und soll natürlich ein studium nichts schlechtes sein und kann einem beruflich natürlich viel bringen.



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