Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen

Antworten: 14
muk 10-04-2013 22:07 - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
interessante entwicklung bei den almflächen .

in österreich sollen den schaden den das ministerium verursacht hat die almbauern bezahlen .

in anderen eu ländern zahlt den schaden der verursacher - nämlich das ministerium .

der verursacher steht ja mitlerweile klar fest. wer ein nicht zuverlässiges flächenerfassungssystem anbietet wird auch für den schaden zur verantwotung gezogen .

wenn ein autohersteller einen fehlerhaften wagen anbietet wird auch dieser für die folgeschäden zur verantwortung gezogen .

beginnt jetzt auch das köpferollen bei den kammerpräsidenten.

das was GABI aufzeigt wäre eigentlich aufgabe der kammerpräsidenten ,
 


muk antwortet um 10-04-2013 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
Laut Burgstaller werde vielmehr aufgelistet, wie das Landwirtschaftsministerium, die AMA und die Bundesländer-Landwirtschaftskammern "gemeinsam über die Jahre versagt haben", so Burgstaller. Jene, die den Schaden verursacht hätten, müssten für diesen auch aufkommen. Das Landwirtschaftsministerium müsse den Schaden begleichen. Ähnliche Fälle aus anderen EU-Ländern zeigten, dass jeweils das zuständige Ministerium und nicht einzelne Bürger für den Schaden hätten aufkommen müssen.


textad4091 antwortet um 10-04-2013 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
Thahaha, Politiker und Verantwortung übernehmen, also des passt aj im Vorhinein scho mal ned zaum^^ Also Verantwortung übernehmen ja, aber halt nur für die eigenen Buberln ...
Ich hätt ja nix dagegen, wenn das jetzige System zumindest Hand und Fuß HÄTTE- Aber vo dem sind wir so weit entfernt die ÖVP von der Arbeiterkammer; Aber jetz isses ja wie in einem Lotteriespiel: Wenn 3 AMA-Kontrolleure (die angeblich ja vermessen können, wenn auch nur für die AMA, mit amtlich hat das bei weitem NIX zu tun) vermessen kommen is die Wahrscheinlichkeit, dass alle 3 zumindest auf einen Quadratmeter die Fläche gleich vermessen (und dazu haben sie auch fähig zu sein wenn's auch nur irgndwie mit der Vermessung zu tun haben wollen) ja noch weiter entfernt wie die von einem Sechser im Lotto^^
Dass das Flächenförderungsmodell mittlerweile ziemlich überholt ist und ma doch draufkommt, dass aus den letzten 10 Jahren nicht aaaalles sooo super is, sollt auf der Hand liegen^^



MF7600 antwortet um 11-04-2013 07:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
schön dass sich politiker für die bauern einsetzen.
von der fpö, stronach, bzö und mittlerweile sogar von der spö!!!




Spring antwortet um 11-04-2013 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
MF - das müssen sie erst mal unter Beweis stellen und umsetzen was die ÖVP bisher für die Bauern geleistet hat. Sie werden es noch besser bestellen und somit den Bauern goldene Erdäpfeln wachsen lassen....


Tropfen antwortet um 11-04-2013 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
@Spring....
Sollte es nicht besser heißen, was sich die ÖVP auf Kosten der Bauern geleistet hat?


Christoph38 antwortet um 11-04-2013 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
ein recht gelungener Schachzug von unserer Landesgabi

Sie fordert das Ministerium soll zahlen, wohl wissend dass dann indirekt wieder die Bauern zum Handkuss kommen, nach Maßgabe der "Umlage" des Schadens.

War aber natürlich auch ein aufgelegter Elfer, den die Gabi nur mehr reindrücken brauchte.
Wenn sie als Draufgabe wegen der armen Almbauern noch geweint hätte, wie beim Sbg. Finanzskandal, hätte ich es als übertrieben gefunden.

Insgesamt ist es aber jedenfalls endlich soweit, dass die Almbauern wenigstens nicht mehr als Betrüger abgestempelt werden.

Viel von dem Problem hätte vermieden werden können, wenn die ursprünglichen Tierprämien sachgerecht auf die Fläche umgelegt worden wären. Damit meine ich, dass die geringere Ertragskraft der Almflächen zu berücksichtigen gewesen wäre. Die reduzierte landwirtschaftliche Nutzfläche bei Almen mit etwa 1:10 war ja bei Einführung der Betriebsprämie durchaus bekannt.


almfutterflaechen antwortet um 11-04-2013 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
Wir, die Plattform Almfutterflächen arbeiten seit ca einem Jahr an dieser Problematik - vorallem was die rechtliche Seite betrifft.
Eine zufriedenstellende politische Lösung ist zurzeit nicht in Sicht.

Für alle Betroffenen - aber vor allem für die mit hohen Rückforderungssummen besteht die Möglichkeit einer Amts - Staatshaftungsklage od. zivielrechtlichen Schadenersatzklage gegen die Rebuplik.

Nach seriöser Prüfung mehrerer Anwaltskanzleien kann man davon Ausgehen das dieses Klagsvorgehen doch Erfolg haben kann.

So ein Verfahren für einen Einzelnen zu führen, ist es aber für den Fall eines negativen Ausgangs doch etwas riskant.

Aus Kostengründen ist das gemeinsame Vorgehen von Vorteil da auf jeden einzelnen der sich daran beteiligt, nur ein kleiner Kostenanteil entfallen würde.

Wie die Plattform Almfutterflächen haben keine politischen Interessen sondern nur unsere, nämlich die der Almbauern.

Wir bieten allen Betroffenen zecks gemeinsamer Vorgangsweise die Möglichkeit, über die WEB - Seite www.almfutterflaechen.at mit uns in Kontakt zu treten .


 


helmar antwortet um 11-04-2013 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
Ich hätte da eine Frage an unsere Mitschreiber/Leser aus der BRD und Südtirol........wie wird diese Thematik in euren Ländern gehandhabt? Besonders die Flächenermittlung?
Mfg, Helga


biobergbauern antwortet um 11-04-2013 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
Im Jahr 2006 wurde ich Opfer dieser Schlampigkeiten . Es war dies das erste Jahr der Digitalisierung - damals noch freiwillig . Ich nahm daran teil - der Nachbar nicht (er arbeitete noch nach dem alten System ) . Da , wie sich später herausstellte , das damalige Digitalfoto fehlerhaft war - und um 14Meter(!!!) in der Natur verschoben war , kam es zu einer Übernutzung (Doppellnutzung) . Wir beide (auch der Nachbar) hatten eine Auszahlungssperre . Die Fläche war auf Grund des fehlerhaften Bildes kleiner - ich mußte das Minus für ein paar Jahre ( ca.2.000 Euro)zurückzahlen . Ich wandte mich um Hilfe an den Bezirkskammerobmann , Präsident Wlodkowski , den damaligen Minister Pröll und an die Volksanwaltschaft . Keine Hilfe ! Die Volksanwaltschaft riet mir ein Zivilgerichtsverfahren gegen die AMA . Dieses Risiko ging ich nicht ein . Meine Antwort : nach mehr als 30jähriger Mitgliedschaft und Funktionärstätigkeit (auch Gemeinderat) trat ich aus dem Bauernbund aus . Seither bin ich freidenkend und hole mir meine Informationen von allen Seiten aus dem Internet .


almfutterflaechen antwortet um 11-04-2013 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
Jetzt gibt es kein zurück mehr

Minister Berlacovich muß Geschichte sein . Laut Kabinettchef Häusler ist der Schaden von der Verwaltung zu tragen.

Und auch die Kammerpräsidenten der betroffenen Bundesländer werden ihren Hut nehmen müßen . Jahrelang haben sie den Pfusch der Verwaltung gedeckt und dabei zugesehen wie Bauernhöfe ungerechtfertigt in den Ruin getrieben werden.

 


almfutterflaechen antwortet um 11-04-2013 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
der Link wollte nicht
 


soamist2 antwortet um 11-04-2013 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
wie groß wäre (theoretisch) mein schaden wenn ich zu unrecht erhaltenen förderungen zurückzahlen müsste? (ausgenommen ev. strafzuschläge)

zu fordern diese rückforderungen sollten vom ministerium (von wo soll denn das geld umgeschichtet werden?) beglichen werden halte ich für ein bisserl realitätsfern.


G007 antwortet um 11-04-2013 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
Gerade auf ZiB2:
Der Sekretär des EU Kommisars sagt, dass das Ministerium und nicht die Bauern müssen das zuviel erhaltene Geld zurückzahlen.
Ein Vertreter des Landwirtschaftsministerium erklärte, Brüssel wird die zuviel ausbezahlten Mitteln bei den zukünftigen Auszahlungen einbehalten, auf die Nachfrage des Reporters sagte er, die Bauern werden in Zukunft weniger Geld erhalten.
Ab ca 21.00 Uhr in der ORF Thek zu sehen.
http://www.google.de/search?q=orf+thek&rlz=1I7ADFA_deAT406



helmar antwortet um 11-04-2013 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Almbauern sollen SCHADEN DES MINISTERIUMS bezahlen
Ist das nicht schon seit längerem so, dass Bauern weniger Geld erhalten? UBAG- Änderung, schon vergessen?
Mfg, Helga


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