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biobergbauern 06-04-2013 14:11 - E-Mail an User
Landraub
http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35719

So sehen unsere Agrarexperten die Zukunft . Finanzinvestoren , Sofabauern , Industrielle Landwirtschaft . Unsere Zeit ist gleich wie damals vor 150 Jahren , wie sie Peter Rossegger beschrieben hat . Wir müssen dagegen auftreten . Schaut Euch das an !


Spring antwortet um 06-04-2013 15:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
die okkupanten kommen !

geld regiert die welt !

das ist eh ein alter hut, dass in land/-forstwirtschaft schon immer das geld angelegt wurde.

z.b. der waldbesitz der erdbau-tiefbau-hochbau unternehmensgruppe gebrüder haider umfasst insgesamt ca. 8.500 ha an Flächen in Österreich, der Slowakei und in Chile.
 


Fallkerbe antwortet um 06-04-2013 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
@biobergbauern
kannst Raub nicht von Verkaufen und Kaufen unterscheiden?





helmar antwortet um 06-04-2013 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo Fallkerbe.....das wird er schon unterscheiden können.........nur passt halt sowas nicht mit der selbsternannten Opferrolle zusammen.
Mfg, Helga


biobergbauern antwortet um 06-04-2013 16:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo Fallkerbe ...Ich mache kein oberflächliches Blablabla und erläutere das ausführlicher . Wenn die Erzeugerpreise sinken , die Produktionskosten steigen , die Bodenpreise auf Grund von Spekulation steigen , jedermann Acker-,Grünland und Wald kaufen kann ,ohne es selbst zu bearbeiten , also die Bauern (die auf eigenem Grund und Boden über Generationen denkend arbeiten und wirtschaften ) nicht geschützt werden , dann ist die Gesellschaft kaputt . Wie es im Straßenverkehr Regeln braucht , wo die Kleinen und Schwachen vor den Großen geschützt werden , braucht eine Gesellschaft ihre Regeln . Schaut nach Südamerika oder andere Länder der Dritten oder Vierten Welt , wie groß dort die Kluft zwischen Arm und Reich ist . Dort haben wir schon dieses System . Das wird absehbarer Zeit zur Explosion (Revolution) führen . Und ein bisserl kenn ich mich in der Agrargeschichte aus . Ich habe dort ein wenig wissenschaftlich gearbeitet . Zur Zeit befinden wir uns in einer Niedergangsphase , vergleichbar mit dem Untergang des Römischen Reiches . Was dann folgte war verheerend = jahrhundertelange Völkerwanderung mit Kriegen und Zerstörung und Rückfall . Darum zurück zur Vernuft , bevor es zu spät ist . Denn das was jetzt passiert und von den Experten favorisiert wird und in diesem Film beschrieben wird , ist Raub !!


tomsawyer antwortet um 06-04-2013 16:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hab mir auch den Film angesehen, da kann ich die Ungarn "etwas" verstehen wenns die Investoren aus dem Land werfen.


Gratzi antwortet um 06-04-2013 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
......ja oder die Habsburger, die haben viel durch Kriege "gekauft"....und bin gespannt, wielange die Rumänier zuschauen?


tch antwortet um 06-04-2013 17:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
War es nicht so dass die Völkerwanderung das Ende des römischen Reichs (mit) ausgelöst hat?

gewandert wurde immer....
Kriege, gab es vor-während- und nach dem Zerfall des römisches Reiches.

Die Boderpreise steigen auch auf Grund der "Pacht" die von so manschen bezahlt wird... man kann die Täter auch in den eigenen Reihen suchen :-)

Der Bestbieter gewinnt, so ist es am Markt- ein Bauer der seinen Grund und Boden verkauft wird an dem verkaufen der am meisten zahlt, so schauts aus!

tch


textad4091 antwortet um 06-04-2013 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Thaha, wirklich lustig zu lesen- Wenn ein Großindustrieller oder dergleichen mehr viel viel Grund kauft isses ja ned wirklich viel was andres wie die Kolchosenwirtschaft, mal grob betrachtet- Nur die Meinungen von ein und derselben Person zu den 2 Themen sind immer unterschiedliche, je nachdem mit welcher Person man redet^^ Einerseits die industrielle Oasch*****, andrerseits aber die sch**** Sozis de angeblich ned wirtschaften können ... aber naja, so seh ich das halt- Also ich seh in beidem weder nur Positives, noch nur Negatives;
Solang der Grund und Boden ned verspekuliert wird, ohne dass ma damit was macht, sprich auch eine echte Nutzung vorliegt, vo mir aus- Der, der den Grund ursprünglich verkauft hat, hat sich ja eh selber in die Lage gebracht, oder sei es auch durch Beratung eines tollen Vereins geschehen;
Wo ich allerdings ziemlich was dagegen hab, Grundkauf NUR zur Spekulation ohne jeglicher Bewirtschaftung, gibt's ja auch in manchen Fällen ... Da is mir noch lieber der parkt sein überschüssiges Geld in einer Steueroase als auf einem Grundstück, was ned genutzt wird


sisu antwortet um 06-04-2013 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo!
Da geht es den Landwirten mit den Spekulanten so, wie den Gewerbetreibenden mit dem Maschinenring wo irgendwelche "Bauernbuam" um ein Butterbrot Tätigkeiten verrichten für die sie weder eine Ausbildung noch Qualifikation haben.


Fallkerbe antwortet um 06-04-2013 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
@Biobergbauer,
kann etwas vernünftig sein, das sich nicht vernünftig rechnen lässt?
hat die Bauernlobby ein recht, die eigentumsrechte der Grundstücksbesitzer (und verpächter) zu beschneiden und damit die grundeigentümer massiv finaziell zu schädigen?
Wofür? Für eine subvensionsabhängige Hobbylandwirtschaft?

Kanbn wirklich das Hobby mancher leute so wichtig sein, das es einen eingriff in die eigentumsrechte der Grundbesitzer rechtfertigt?
Der EUGH hat die Grundverkehrsgesetze von Österreich eh schon gerügt und nachbesserungen gefordert.




mfg


rotfeder antwortet um 06-04-2013 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo!
Man muß aber auch die Problematik in den Entwicklungsländern sehen. Da "verkaufen " die Bauern an Investoren,
nur sie bekommen kein Geld. Vielmehr wird mit korupten Machthabern gemauscherlt und die Kleinbauern haben da keinen großen Schnitt gemacht. Ich bezeichne das auch als Landraub, denn die Investoren kaufen ja mit fremden Geld. Das würden eh die einheimischen auch tun, nur das ihnen niemand fremdes Geld gibt.
Das Geld ist hier das Werkzeug der Westmächte, um andere zu kolonialisieren und versklaven.


Neudecker antwortet um 06-04-2013 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo Freunde! Landkauf hat eigentlich nichts mit Landraub zu tun. Wie wäre es wenn die Bauern von den sogenannten Investoren keinen Wirtschaftsgrund pachten würden? Liebe Grüße Euer Neudecker


Fallkerbe antwortet um 06-04-2013 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub

@neudecker,
wald ist auch was schönes. und billiger.



Woodster antwortet um 06-04-2013 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Ja, nach der Leibeigenschaft der Bürokratie, rückt die Leibeigenschaft der Investoren näher.

Bedenklich dabei ist, dass hier Geldmengen investiert werden, die in absehbarer Zeit wertlos sein werden. (Dollar) Sogesehen ist es tatsächlich Landraub!

Der Dollar is fundamental hin. Die Amis brauchen dringend einen neuen Krieg um ihre Rüstungsindustrie anzukurbeln und die Geldschwemmepropleme zu überdecken. Da kommt ja Korea wie gerufen...
Wie sie das in Korea wieder hinkriegen? Denke so wie im Irak, Afganistan, etc., halt auch...



Hirschfarm antwortet um 06-04-2013 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Land kann man nicht rauben! Der Großkapitalistische Biobauer mit 70ha Eigengrund und 200 ha bewirtschafteter Fläche ist dem Agrarkonzern seine 7000ha neidig und sonst gar nichts.
Im Endeffekt ist es egal wieviel manche Hedgefonds zusammenraufen. Denn wenn es einmal eine Zeitlang schlechter geht - und diese Zeit kommt wahrscheinlich schneller als wir alle denken - sind diese rein kapitalistisch ausgerichteten Großbetriebe die ersten die aufgeben werden.
mfg



Woodster antwortet um 06-04-2013 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
@Hirschfarm,
ja ist schon ok, ist vielleicht ja zu schwer zum forttragen, oder so...

Aber sonst bist da ziemlich auf dem Holzweg, meine ich.
Auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten ist Grund und Boden ein klarer Vorteil.
Wenn die Zeiten so schlecht werden, dass Nahrungsmittel horrende Preise erreichen, erst recht.
Wer viel davon besitzt, wird zum Herrscher, wie seinerzeit bei den Adeligen und Co.
Dann sind Krieg und Revolution wieder vorprogamiert.

Da gehen die ach so hinterwäldlerischen Russen einen anderen (vorausschauenden) Weg.
70% der Bevölkerung kann aus der kleinst strukturierten Landwirtschaft versorgt werden.
Und das wollen sie kräftig erhöhen. Die haben aus der Kolchosenwirtschaft ihre Lektion gelernt.
Die EU fördert mit ihrem "Förderprogramm" genau das Gegenteil.
Und bei uns schnarchen auch der Jakob und Co in sanfter Eintracht..., anstatt über die Lebensmittel-Versorgungssicherheit Österreichs in Krisenfällen nachzudenken.
Das wäre so nebenbei das beste Argument für die Bauern endlich einmal was Sinnvolles zu tun.


biobergbauern antwortet um 06-04-2013 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Die sogenannte "Bauernbefreiung" , das heißt die Aufhebung der Grunduntertänigkeit der Bauern gegenüber Adel , Kirche und Klöstern ist schon vor vielen Bauerngenerationen (in Österreich 1848 auf Antrag vom Bauernsohn Hans Kudlich) passiert . Heute gibt es dazu keine familiere , mündliche Überlieferung dazu . Heute können uns nur mehr Historiker (bzw. wissenschaftliche Literatur) darüber Auskunft geben . Die Aufhebung der


biobergbauern antwortet um 06-04-2013 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Die sogenannte "Bauernbefreiung" , das heißt die Aufhebung der Grunduntertänigkeit der Bauern gegenüber Adel , Kirche und Klöstern ist schon vor vielen Bauerngenerationen (in Österreich 1848 auf Antrag vom Bauernsohn Hans Kudlich) passiert . Heute gibt es dazu keine familiere , mündliche Überlieferung dazu . Heute können uns nur mehr Historiker (bzw. wissenschaftliche Literatur) darüber Auskunft geben . Die Aufhebung der


biobergbauern antwortet um 06-04-2013 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Die sogenannte "Bauernbefreiung" , das heißt die Aufhebung der Grunduntertänigkeit der Bauern gegenüber Adel , Kirche und Klöstern ist schon vor vielen Bauerngenerationen (in Österreich 1848 auf Antrag vom Bauernsohn Hans Kudlich) passiert . Heute gibt es dazu keine familiere , mündliche Überlieferung dazu . Heute können uns nur mehr Historiker (bzw. wissenschaftliche Literatur) darüber Auskunft geben . Die Aufhebung der


biobergbauern antwortet um 06-04-2013 23:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Die sogenannte "Bauernbefreiung" , das heißt die Aufhebung der Grunduntertänigkeit der Bauern gegenüber Adel , Kirche und Klöstern ist schon vor vielen Bauerngenerationen (in Österreich 1848 auf Antrag des Bauernsohnes Hans Kudlich) passiert . Heute gibt es dazu keine familiere , mündliche Überlieferung mehr . Heute können uns nur mehr Historiker (bzw. wissenschaftliche Literatur) darüber Auskunft geben . Die Aufhebung der Grunduntertänigkeit war eine sinnvolle Maßnahme , die auch von den damals Mächtigen aktzeptiert wurde . Da die Weiterentwicklung der Land-u.Forstwirtschaft in diesem feudalen System nur langsam und schleppend vor sich ging . Der Bauer war bis zu diesem Zeitpunkt faktisch nur Pächter des Grundes und zahlte dafür Grundzins an die Grundherrschaft . Der Bauer war nur Besitzer und nicht Eigentümer des Grundes . Der Eigentümer war der Grundherr . Das Wort Besitz kommt von "hinsetzen" . Die Bauernfamilie wurde irgendwann vom Grundherrn dorthin "gesetzt" . Die Bauernfamilien hatten in den meisten Fällen ein erbliches "Kaufrecht" - das ist die Rechtsbezeichnung für dieses "Pachtrecht" . Unsere Zeit fördert mit seiner Entwicklung wieder die Pacht , da die Bauern auf Grund der Einkommenssituation großteils nicht in der Lage sind , das wichtigste Produktionsmittel - nämlich Grund undBoden - in Eigentum zu bringen (kaufen) . Einkommensstarke Gruppen legen das unsicher gewordene Geld in wertbeständiges Gut (Grund und Boden ) an . Außerdem wissen diese Gruppen , dass es in Zukunft wieder zu einer Lebensmittelverknappung kommt und daher die Preise für Lebensmittel steigen werden . Damit ist doppelter Profit gesichert . An die Bauern kann man daher nur appellieren , sich finanziell nicht zu übernehmen und klein und gesund zu bleiben . Von den Verantwortlichen in den Machtzentralen kann man nur etwas Vernunft erwarten und die Bauern zu schützen . Der Bauer ist immer den Mächtigen ausgeliefert . Das ist schon im königlichen Spiel , dem Schachspiel das aus dem alten Persien kommt , so ! Auf Grund der momentan herrschenden Situation , die ich in meinem zweiten Diskussionsbeitrag beschrieben habe , kann man das mit Fug und Recht als Landraub bezeichnen .



hp1 antwortet um 07-04-2013 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo Sisu

der Maschinenring ist aber nicht gerade dein bester Freund.


textad4091 antwortet um 07-04-2013 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Zitiat woodster: "Und bei uns schnarchen auch der Jakob und Co in sanfter Eintracht..., anstatt über die Lebensmittel-Versorgungssicherheit Österreichs in Krisenfällen nachzudenken."

No-Na, du hast ja wohl keine Ahnung wiiieeeee gut es sich unterm Giebelkreuz schläft ;)))
Hoffe man erkennt den Zynismus^^


remus antwortet um 07-04-2013 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
landwirte dringen in fremde branchen mit großzugigen förderungen und sowieso all den den steurerlichen vorteilen in andere branchen ein wie zb.
fleischer
bäcker
landschaftspfleger
zimmervermietung
seminare
ausschank auf almen und bei veranstaltungen
transportwesen
tischlern und herstellung von schnittholz
also da kann man branchenfremden auch nicht verübeln wenn sie landwirtschaftlichen grund erwerben



helmar antwortet um 07-04-2013 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Oder sie grinsen süffisant wenn jemand aus einer anderen Partei all das sagt was man eigentlich von ihnen erwarten müßte.
Mfg, Helga


helmar antwortet um 07-04-2013 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo Remus, da hast du schon recht......aber die wie du sie nennst "großzügigen Förderungen" dienen ja in vielen Höfen dazu dass mit eben den von dir genannten Tätigkeiten der landwirtschaftliche Betrieb überhaupt gehalten werden kann. Und da gerade jene Betriebe welche so gern als Herzeigebetriebe angefangen von Politik bis zum Handel hingestellt werden. Ich verstehe bis heute nicht warum man den sagen wir mal 10 Kuh Betrieb der eh 3 weitere Standbeine braucht( bitte jetzt nicht abertend lesen) als das Ideal verkauft und jene Betriebe welche halt 40-50 Kühe im neuen, weil nur in einem solchen kann man professionell arbeiten, Stall halten, nach Möglichkeit verschweigt. Anstatt zu sagen...von dort kommts her.
Mfg, Helga


remus antwortet um 07-04-2013 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
ich meine damit daß es förderungen gibt für diese sogenannten 2. standbeine und daß ist gegenüber den bäckern ,fleischern , zimmervermietern ,gastronomiebetrieben nicht in ordnung

fazit -landwirtschaftliche betriebe dringen mit förderung in fremde branchen ein hingegen will man mit allen miiteln versuchen branchenfremde beim kauf von flächen zu hindern

es gibt dazu einen spruch "bauernland in bauernhand "

nur grundsätzlich bin ich der meinung daß jeder ALLES tun darf aber JEDER zu den GLEICHEN bedingungen
das wäre einfach und gerecht


MF7600 antwortet um 07-04-2013 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
@remus
der bäcker, gastronom,... der eine landwirtschaft gründet bekommt ebenfalls die landw. förderung die ihm zusteht.
für die 2. standbeine gab es investitionförderungen, die gibt es im gewerblichen bereich aber genau so.


remus antwortet um 07-04-2013 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
zuerst muß er die landwirtschaft erst bekommen wieso gibts immer wieder schwierigkeiten beim erwerb
und zu punkt 2 die höhe der förderung ist daß problem also bei weitem keine gleichstellung

noch einmal für JEDEN die GLEICHEN BEDINGUNGEN


textad4091 antwortet um 07-04-2013 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
@ remus: Was beim "Eindringen" in fremden Branchen noch dazu kommt, ist die Milchmädchen-Kostenrechnung so mancher Landwirte für derartige Tätigkeiten, wo Gewerbetreibende aber auch andere Landwirte, die was verdienen wollen/müssen und die Maschinen von diesem Einkommen abbezahlen (und ned nur die Maschinenkosten gekedckt haben wollen), keine Chance mehr haben, preislich "mithalten" zu können- Ich kann mir gut verstellen, sisu kann da auch was dazu sagen, bzw. läuft da eh viel übern MR;
Aber wieder zurück zum Thema, geht ja um was Andres:
Eins hab ich agrat vergessen bei meinem Beitrag- Es sollte und MÜSSTE in jeglicher Hinsicht ein NutzungsGEBOT geben, die gesamte Raumplanung betreffend- Das is ja eines der Hauptprobleme auch beim Baugrund bzw. bei Wohnflächen in Städten;
Mein Informstionsstand is leider nicht so weit, aber es gibt für LW-Flächen ja schon ein Nutzungsbebot?? Inwiefern das eingehalten/kontrolliert wird is ahlt die andre Sache ...


sisu antwortet um 07-04-2013 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo!
Das weicht zwar jetzt zuviel vom Thema ab mit dem Maschinenring, aber ich hatte das Vergnügen das mir der MR ziemlich in ein Geschäft "gefahren" ist.
Der MR hat "Holzhacker" mit Motorsäge zu einem privaten Auftraggeber geschickt um 12 € + Mwst. pro Arbeitsstunde. Hier wurde vor einiger Zeit noch darüber disskutiert das 25€/Std. Mann+MS zu wenig sind, doch leider sind es genau die Leute die dann wenn der MR ruft mit Motorsäge und sonstiger Gerätschaft bereit steht und um einen Hiungerlohn arbeitet,.


Neudecker antwortet um 07-04-2013 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo Freunde! Darf ich meine konkrete Frage nochmals stellen: Wie wäre es, wenn die Bauern von den sogenannten Investoren keinen Wirtschaftsgrund pachten würden? Liebe grüße Euer Neudecker


Fallkerbe antwortet um 07-04-2013 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
@neudecker,
Was glaubst, wer schneller und massiver probleme bekommt?

Der Grundeigentümer von angenommen 10 Häktar?
-sagen wir mal 5 bis 8000,--€ Pachtentgang, verkraftbar.
Im schlimmsten fall richtet man eine Energieholzplantage ein, lässt die arbeit von einem LU machen und gut ist.

Oder bekommt der der Pächter schneller probleme, dem 10 häktar Pachtflächen abgehen?
-Öpulverpflichtungen werden nicht eingehalten- Rückforderungen sind die Folge
-zu wenig Flächen um seine anfallenden Wirtschftsdünger gesetzeskonform ausbringen zu können,
-Zu wenig Futterflächen für seine Tiere- hohe Kosten durch Futterzukauf,
-oder alternativ Tierstand reduzieren, Umsatzrückgang, Leerstände im Stall usw.


Fallkerbe antwortet um 07-04-2013 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
@textad4091
Zitat
Es sollte und MÜSSTE in jeglicher Hinsicht ein NutzungsGEBOT geben, die gesamte Raumplanung betreffend
zitat ende

Und wer entscheidet, wie der grund zu nutzen ist?
Und wer entscheidet, von wem der grund zu nutzen ist?






textad4091 antwortet um 07-04-2013 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Also in der LW gibt's ja mehr oder wneiger ein Nutzungsgebot, soweit zumindest- "Gstettn" derf's hoit kane werden, also bewirtschaftet muss werden;
Raumplanung da schon schon ein viel weitreichenderes Thema- Also BAUGrund sollte dazu verwendet werden, drauf was zu bauen, und ned um sich persönlich zu bereichern ohne dass die Volkswirtschaft was davon hat, solche Leute sind in meinen Augen egoistische Arsch*****, ebenso wie jene die ihr Vermögen in Steueroasen parken, aber andres Thema ...
Naja, Baugrund hat auch als BAUgrund benutzt zu werden- Und ned als Gstettn aka "Geldanlage", Problematik siehe Flächenverbrauch und gleichzeitig ungenutztes Bauland oder uralte, aufgelassene Betriebsstätten, teilweise direkt neben Autobahnen, aber verbaut wird trotzdem alles was möglichst grün ist und vielleicht auch noch a schlechte Verkehrsanbindung hat- Jaja, der Grund muss ja auch von einem Bauern verkauft werden, eh scho wissen- Aber ma sieht, da steckt viel zu viel dahinter um dies kurz hier im Forum zu präsentieren oder gar dass ein Politiker von der Wirtschaft mal so unabhängig ist und dies auch umsetzt wie es sich fachlich korrekt gehören würde, ich sprech da von der Raumplanung ...
Aber wieder back to topic würd ich sagen, jetz si'ma doch vo "Landraub" übern Maschinenring plötzlich zur Raumplanung übergegangen^^



Arbeiter antwortet um 08-04-2013 07:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Dieses Thema zeigt, wie man sich verrennen kann wen man es nicht Gesamtheitlich sieht.
Wenn man schon zuviel Produziert (nur 50 % der heran wachsenden Nahrungsmittel werden gegessen) soll da wirklich die gesamte Fläche verpflichtend die Nutzung vorgeschrieben werden.
Viele Kredite würden gar nicht mehr vergeben wen diese nicht mit Baugrundverkauf gesichert währen (währe vielleicht auch besser). Jeder Erzeuger kann nur soviel erzeugen wie er zu kostendeckenden Preis verkaufen kann sonst soll er zusperren. Also weck mit der Hälfte der Förderungen und Buchführungpflicht für alle Bauern. Man könnte vieles zu diesem Thema schreiben, aber ich mag keine langen Geschichten.



textad4091 antwortet um 08-04-2013 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
@ Arbeiter: Dieser Forderung kann ich glatt was abgewinnen, weg mit der Hälfter der Förderungen- Nicht so gewagt dass jeder gleich aufschreit, aber trotzdem, Sinn hätte es unter dem Umstand, gleichzeitig komplette Transparenz im gesamten Förderwesen einzuführen und dann auch mal gewisse Förderungen bzw. Förderempfänger, zu hinterfragen- Ich meine damit jetz nicht einmal Großgrundbesitzer/Industrie, sondern diverse Einrichtungen wie LFI;
Und Buchhaltung sowieso kein Thema- Da hätten wir dann wohl hoffentlich auch nimmermehr das von sisu erwähnte Problem;
Aber den Satz hier versteh i ned ganz "Jeder Erzeuger kann nur soviel erzeugen wie er zu kostendeckenden Preis verkaufen kann sonst soll er zusperren." Ich versteh das jetz als eine Art Kontingentierung?? Oder steh ich auf der Leitung???


Arbeiter antwortet um 08-04-2013 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Ich bin der Meinung wenn man sich die Kosten für die Verteilung und Kontrolle der Förderung erspart kann man die MWST von 20 auf 18 % oder mehr senken und da kann man schon einen kostendeckenden Preis für die Ware bezahlen. Dann darf man aber nur soviel produzieren wie am Markt gebraucht wird und nicht was technisch machbar ist. Also nur Förderung für Nachteile in der Produktion und nicht für den Verkauf oder Unterbringung am Markt.


textad4091 antwortet um 08-04-2013 15:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Aso, dann hab ich das mehr oder minder eh richtig verstanden ... Na pass auf, jetz kommt's gleich-Wie soll den sonst die Ernährung der Menschheit gesichert sein^^ Naja, Kopfschüttel zu dieser Aussage
Flächenförderung wird mittlerweile eh scho mehr wie genug hinterfragt, da merkt ma halt doch wer das Steuerrad in der Hand hält; Und bei Förderung von ausschließlich Benachteiligten Gebieten heißt's dann sofort wieder Wettbewerbsverzerrung, usw. usf. ...


sisu antwortet um 08-04-2013 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landraub
Hallo!
Vorige Woche im aktuellen Bauernbündler gelesen:
2ha Ackerland zu verkaufen in......... Rückpacht erwünscht.
Also beteibt der Landwirt "Sale and Lease back" wer ist da jetzt schuld der nennen wir ihn mal "Investor" oder der Landwirt der verkauft. EIn Landwirt wird ihm den Acker sicher nicht abkaufen weil der möchte die gekaufte Flche ja selbst bewirtschaften.
Also bleibt wieder nur der Investor als Käufer über.


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