Ruh und Rast, ist die halbe Mast

Antworten: 8
sturmi antwortet um 30-03-2013 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ruh und Rast, ist die halbe Mast
Auch beim Sport wird es immer extremer, die einen sind ehrgeizig, die anderen faul und bequem!
MfG Sturmi


179781 antwortet um 30-03-2013 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ruh und Rast, ist die halbe Mast
Das ist ein Übel, dass sich in unserer Gesellschaft immer mehr ausgebreitet hat. Man darf von niemandem mehr verlangen, dass er sich anstrengt. Das ist nicht nur bei den von tria erwähnten sportlichen Minderleistungen der Fall, schon bei einfachen schulischen Leistungen stehen sofort Eltern beim Lehrer und beschweren sich, dass von ihren Kindlein zu viel verlangt wird. Auf der anderen Seite wissen aber die meisten von denen sofort, was der Arbeitgeber und der Staat ihnen schuldig sind..

Der bekannte Verhaltensforscher Konrad Lorenz hat schon vor 25 Jahren (oder mehr) einmal gesagt, dass die Verweichlichung neben der wuchernden Bürokratie ein Grundübel unser Gesellschaft ist.

Gottfried


rotfeder antwortet um 30-03-2013 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ruh und Rast, ist die halbe Mast
Hallo!
Ja, das ist auch meine Beobachtung. Heute werden als Ideale dargestellt, möglichst wenig zu arbeiten bei horrenden Gehältern. Siehe Fondmanager usw. oder als Lebenziel haben manche möglichst frühzeitig die Pension zu erreichen. Sich freuen über die eigene Gesundheit, und körperliche Leistung abverlangen gilt als unterbelichtet, schließlich nutzen die Schlauen Maschinen und Fahrzeuge, um sich das Leben zu erleichtern.



sturmi antwortet um 30-03-2013 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ruh und Rast, ist die halbe Mast
"..körperliche Leistung abverlangen gilt als unterbelichtet, schließlich nutzen die Schlauen Maschinen und Fahrzeuge..."
@rotfeder
Ich kenne Bauern die Fortschrittsverweigerer sind, die sind für mich tw. wirklich unterbelichtet, die Engstirnigkeit dieser Leute ist manchmal direkt beängstigend!
MfG Sturmi



golfrabbit antwortet um 30-03-2013 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ruh und Rast, ist die halbe Mast
@tria
Bezüglich der Ö-Radrundfahrt: Kann man es Sponsoren verdenken wenn sie angesichts der andauernden Dopinggeschichten und der damit verbundenen eher bescheidenen positiven Werbeeffekteihre Mittel anderwertig anlegen?


walterst antwortet um 30-03-2013 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ruh und Rast, ist die halbe Mast
@gottfried

Kommt drauf an, was man unter Verweichlichung versteht und wen man damit meint.

Konrad Lorenz hat das zu einer Zeit gesagt bzw. unter den Todsünden beschrieben, wo er eigentlich schon uns und die Vorgängergeneration gemeint haben muss und nicht die heutige Generation kannte.
Und es ging ihm um den verlust von Gefühlen durch die Verweichlichung - durch die "Unlustvermeidung", wie er es ausdrückte. Wenn man um die Toten nicht mehr trauert, kann man sich aufs Leben nicht freuen, wenn man nicht in der Kage ist, der Lieblingsgans den Kragen umzudrehen, kann man sich über den Braten nicht mehr freuen, wenn man keine Wunden beim Kraxeln erleidet, ist der Gipfelsieg nicht so groß......

vielleicht kann sogar die Kirche aktuell einen Beitrag leisten - Tanzen gegen die Leibfeindlichkeit. Was mir lieber wäre, als wieder einmal die politische Forderung nach flinken Windhunden, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl.
 


Fallkerbe antwortet um 30-03-2013 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ruh und Rast, ist die halbe Mast

Radrennfahrer werden doch längst als Drogenkuriere betrachtet.
Die Sponsoren seilen sich ab, die Konsumenten interessierts auch nicht mehr.


Bei der Österreich Radrundfahrt wird halt eine "neue Bescheidenheit" einkehren müssen.
Ich wüsste dann nicht, wiso das nicht finanzierbar sein sollte. Aber halt genau so wie bei vielen anderen wenig populären sportarten auch.









Steira antwortet um 31-03-2013 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ruh und Rast, ist die halbe Mast
Hallo,
@tria
Kennst den Spruch: "Sport ist Mord"! ???????
Die meisten Kinder und Jugendlichen sitzen die meiste Zeit vorm Kasterl und spielen sich lieber die Finger wund.....
Bei der etwas ältern Generation gibt´s dann wieder die Thekensteher und das gegenüber der alle Freizeit beim Walken ist!

Die Zeiten haben sich stark verändert, dass seh ich bei mir! Sport steht nicht an erster Stelle, obwohl es dem Körper gut tun würde! Aber wennst eh schon an anstrengenden Arbeitstag hinter dir hast, dann noch auf auf´s Rad oder so????? Das tun sich die meisten nicht an, ich auch nicht! Maximal das ich mal skaten geh oder spazieren........

MFG A STEIRA


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