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atlas 28-03-2013 20:12 - E-Mail an User
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Hallo! Habe soeben den kontoauszug von den almförderungen durch gesehen,voller abzug mit sanktionen 5 jahre zurück,ich sag nur gut verhandelt bb,laut medien werden keine sanktionen verhängt bin sehr entäuscht,aber die nächsten wahlen kommen sicher! lg



rob98 antwortet um 28-03-2013 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hi

darf man fragen ob es sich um eine Alm war die per Bildschirm oder per Vorortkontrolle kontrolliert wurde handelt und ob du Besitzer der Alm bist oder Aufzinser? Und wie schaut die höhe der Sanktionen bei dir im Vergleich zur zurückgeforderten AZ genau aus? Bisher war ja meist so das das doppelte des "zuviel" bekommenen Betrages als Strafe gefordert wurde.

Auf alle Fälle Protest einlegen!

lg


atlas antwortet um 29-03-2013 07:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo! bin besitzer der alm hatten eine vorortkontrolle 2012 fläche hat um 7 prozent nicht gepasst,az 5 jahre zurück plus saktion,super! lg


G007 antwortet um 29-03-2013 07:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zuviel kassieren und dann erwarten, ist ja eh alles ok?
Irgendwann müssen auch die Bauern umdenken.


walterst antwortet um 29-03-2013 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@G007

Um wieviel wurde im konkreten Fall "zuviel kassiert"?


atlas antwortet um 29-03-2013 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo! hatten inerhalb 3 jahre kontrollen bei der 1 kontrolle alles auf m2 gepasst bei der zweiten auf einmal nicht mehr was sagst du da du schlaumyer hi


fgh antwortet um 29-03-2013 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@G007:
Also jemanden bei dem es um 7% geht zu verurteilen, halte ich für ein wenig unpassend.
7% passt gleich mal was nicht, vor allem kann das auch mit den alten Luftbildern zusammenhängen.



rob98 antwortet um 29-03-2013 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@G007

Keine Alm ist gleich einen acker kann man perfekt vermessen aber wie bei Almfutterflächenfeststellungen vorgegangen wird ist in vielen Fällen absolut nicht nachvollziehbar natürlich gibt es Almen wo die Almfutterfläche nicht passt wenn ich höre jemand hat 250 ha Alm und davon sind 200ha futterfläche aber es haben nur 50 Stück Vieh zu fressen dann passt was nicht das sagt mir der normale Hausverstand. Dann gibt es wieder Almen wo der Kontrollor 2008 kommt eine Futterfläche feststellt die dann als Grundlage genommen wird und dann kommt der "selbe" Kontrollor 3 Jahre später wieder und er bekommt dann 17 ha weniger heraus bei einer Alm die nicht mal 100 ha ausmacht.

Da frag ich mich dann schon was soll das? Wieso geht man her und verschärft in den letzten beiden Jahren der Verpflichtung so das es auf einmal bei sovielen nicht passt? Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

@ atlas schau dir mal den link an http://www.almfutterflaechen.at
keine ahnung was in deinem konkreten fall bei dir schiefgelaufen ist aber eventuell kann dir da wer weiterhelfen.


lg


textad4091 antwortet um 29-03-2013 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mal ganz ehrlich, was würdest du sagen bzw, tun wenn du was zurückzahlen musst, wo vorher die Kammer, also der Verein wo ma mit der Zwangsmitgliedschaft beglückt ist, dich beraten hat UND die Digitalisierung durchgeführt hat- Natürlich mit dem Bauern neben sitzen, aber wenn ma sich Kammer schimpft muss ma's gscheit machen und ned irgndwie, und ma muss wissen was ma tut^^
Ich sag mal 90% der Almflächen passen, 7% Abweichung, wie auch immer das festgestellt werden soll, is ja wirklich nix;
@rob98: Deswegen keine Flächenförderung, sondern wie viel GVE kann ma versorgen MIT der Alm- Zwecks Kontrolle sind die Kollegen eh Spezialisten, wenn's darum geht einen Siloballen-Lagerplatz oder vorübergehende Futterlager zu erkennen^^


atlas antwortet um 29-03-2013 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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mir gehts um die 7 % e nicht so aber die sanktionen passen nicht weil von der politik gross geredet wierd das es keine sanktionen gibt wem soll man da noch glauben


fgh antwortet um 29-03-2013 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei mir hat einer mal 5% mehr Fläche festgestellt.... da wird dann nicht aufgerollt und rückwirkend nachgezahlt....
Ich finde, dass bei der Vor Ort Kontrolle hinsichtlich Flächen nur noch ein Nutzungscheck gemacht werden sollte - wenn die Flächen im Luftbild korrekt eingezeichnet sind, muss die Fläche vor Ort auch passen oder wie soll ich sonst meine Flächen korrekt angeben wenn schon das Luftbild nicht passt?? Und wennst mit einem 2 Jahre oder älteren Luftbild digitalisieren musst, kanns schon mal kleine Abweichungen geben.


almfutterflaechen antwortet um 29-03-2013 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ausgleichszahlungen
www.almfutterflaechen.at ermöglicht den Zusammenschluß der Almbauern .

Jeder der Betroffen ist kann sich melden.

In diese Almfutterflächencausa ist nur mehr das gemeinsame Vorgehen allen betroffenen möglich .

Politik und Landwirtschaftskammer sind zu keiner tragbaren Lösung bereit.




almfutterflaechen antwortet um 29-03-2013 14:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ausgleichszahlungen
APA Aussendung


Kein Osterfrieden bei heimischen Almbauern wegen Flächenvermessungen

Utl.: Almbauern beklagen "fehlerhaftes System" der
Flächenfeststellungen in Österreich, das sie "jahrelang in die
Irre geführt" habe - (Von Philip Stotter/APA)

"Auf der Alm, da gibt's ka Sünd'!" Diese Phrase scheint in Sachen Almvermessungen in Österreich nicht zu stimmen. Seit Jahren brodelt das Thema, seit Jahren scheitern Versuche, das österreichische System, das von Brüssel zur Förderfeststellung nie akzeptiert worden war, zu reparieren. "Eine rechtliche Lösung geht nicht mehr, nur mehr eine politische", sagte ein Sprecher der Plattform Almfutterflächen gestern zur APA. Von einem Osterfrieden für die Bewirtschafter der 3.600 heimischen Almen kann also keine Rede sein.

Der zuständige Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (V) hat zuletzt um eine Fristverlängerung zur Meldung der neuesten Daten nach Brüssel angesucht, wohl um zahlreiche Strafzahlungen - Zahlen bleiben unter Verschluss - durch neue Daten aus neuen Vermessungen vielleicht noch verhindern zu können. Die Plattform Almfutterflächen urgiert bereits, der Minister solle doch die Mittel auftreiben, er habe bestimmt Rücklagen im Ressort; könne "bei der AMA sparen" - die für die Vermessungen verantwortlich ist.

Bei der Neuvermessung dürften die Flächen laut Bauern nämlich sinken, was weniger Geld bringt, auch wenn dann doch keine Strafen zu bezahlen sein sollten. Problem bei den Vermessungen sind bisher der Anteil an Felsen, Buschbewuchs, Ödlandflächen, Überschirmungen durch Bäume und Ähnliches. Österreich hatte dies offenbar zu üppig in die Almflächen eingerechnet - der Flächenabzug wurde laut Plattform Almfutterflächen geschätzt und nicht errechnet.

Allerdings erwartet sich die Bevölkerung wohl, dass sich die Republik so viel Geld wie nur möglich als Nettozahler aus Brüssel zurückholt. Dass so aber die Planungssicherheit der Bauern leidet, kann aber wohl auch kein Ziel sein.

"Österreich stellte sein Flächenerfassungs- und -kontrollsystem nie auf sichere Beine, arbeitet seit 2001 anstatt mit Satellitenfotos mit sogenannten Orthofotos und fordert Geld von den Bauern zurück, anstatt es auf korrekt ermittelte Hektar aufzuteilen", kritisiert die Plattform. Das "fehlerhafte System" habe die Almbauern "jahrelang in die Irre geführt".

Wie berichtet sucht Berlakovich weiter nach einem System für die Zukunft. Eine Expertengruppe soll einen "Zukunftsweg zur Futterflächenermittlung auf Almen erarbeiten". Dieser Vorschlag werde dann mit der EU-Kommission abgestimmt. Vorerst geht es beim Aufschubansuchen von Berlakovich offenbar nur um einen dringenden Zeitgewinn. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.



Aussender: APA
29.03.2013 10:13:05


almfutterflaechen antwortet um 29-03-2013 14:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn die Kammervertretung versagt wird zur Eigeninitiative gegriffen.
 


Darki antwortet um 29-03-2013 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So des Sudalan......

Es sollten prinzipiell ALLEN Bauern (auch mir) jegliche Art von Ausgleichszahlungen gestrichen werden.
Damit wäre jeglich Diskussion über Rückzahlungen, und ach wie unfair doch alle zu den Bauern sind Diskussionen Geschichte.

Jeder Bauer sollte mit etwas Geschick und etwas unternehmerischem Denken einen Betrieb ohne Ausgleichszahlungen führen können.
Und wenn nicht, dann IST ER DAZU NICHT FÄHIG UND FERTIG! und soll Insolvenz anmelden.


atlas antwortet um 29-03-2013 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Darki! du wirst wohl vom grundverkauf leben,ob das der sinn ist,das kann jeder hi !


mitmart antwortet um 29-03-2013 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vielleicht ist er aber auch nur beim Traktorkauf sparsamer :-D


Rescha1 antwortet um 29-03-2013 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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An GOO7
Ich kenne eine Alm, bei der im Jahr 2003 bei einer AMA Kontrolle eine Futterfläche von 400 ha festgestellt wurde, bei der nächsten AMA Kontrolle im Jahr 2009 wurde eine Fläche von 270 ha festgestellt, bei der Kontrolle im Jahr 2012 waren es dann nur mehr 170 ha. Haben da die Bauern irgend eine Schuld, wenn sie jeweils die bei der Kontrolle ermittelten Flächen beantragt haben?
Es hat aber massive Rückforderungen gegeben, da bei diesen gewaltigen Abweichungen ja die EBP für 5 Jahre zurückgefordert wird.


Hirschfarm antwortet um 29-03-2013 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tria: Der Fehler liegt hier eindeutig bei Lebensministerium bzw. Ama und nicht bei den Bauern! Nur sind dort alle zu feig diesen fehler zuzugeben!
mfg


walterst antwortet um 29-03-2013 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tria
wenn wir schon bei Vergleichen auf Krücken sind, dann steuere ich doch auch gerne einen solchen Hinker bei:

Du verkaufst jährlich 100fm Holz an einen Sägewerker.

Nach 5 Jahren ändert der Einkäufer die Holzhandelsusancen rückwirkend und berechnet das Abmass und die Klassifizierung neu. Er verlangt von Dir das "zu viel" erhaltene Holzgeld der letzten Jahre zurück und darüber hinaus gleich das ganze erhaltene Geld aus dem Holzverkauf als Strafe und dazu vielleicht auch noch Deine Einkünfte, die mit dem Holzverkauf gar nichts zu tun haben.


Hirschfarm antwortet um 29-03-2013 21:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tria: Schon aus der tatsache daß er prahlen mußte kannst du erkennen daß die Almförderung nicht sonderlich hoch gewesen sein kann. Wäre Sie das nämlich gewesen hätte dein Freund nicht darüber geredet.
Gehst du einmal auf eine Alm und entscheidest wo die Kuh frißt und wo nicht. Unter Bäumen , im Wald zwischen Steinen etc. Das ist objektiv nicht messbar! Und subjektiv hat jeder einen anderen Standpunkt.
mfg


tch antwortet um 29-03-2013 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das Objektiv muss sehr zerkratzt gewesen sein..... zwischen 170 und 400 Ha ist kaum ein Unterschied merkbar.

7% Abweichung sind nicht viel- solange der Landwirt daraus einen Nutzen hat, wenn der Landwirt bei einem Angebot hinterher um 7% mehr bezahlen soll ist es doch etwas anders.

tch


rob98 antwortet um 29-03-2013 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ tria

genau das ist das was die meisten nicht verstehen die mit der materie nix zu tun haben für jeden ist logisch wenn er bewusst zuviel kassiert hat das er zurückzahlen muß bin ich absolut bei dir aber da fängts jetzt an was ist bewusst zuviel ?

Ich behaupte mal ob auf einer 400ha Alm 170 ha oder 200 ha Futterfläche sind ist für einen Laien nicht feststellbar. Es werden zuerst Schläge gebildet und dann wird in 10% Stufen festgelegt wieviel % auf diesem Schlag Futterfläche ist und da sind sich selbst Kontrollore nicht immer einig.

Nimm dir mal Zeit und schau dir dann mal die Alm an von deinem befreundeten Almbauern - geh bewusst durch und schätz wieviel Futterfläche er hat und dann schaust da sei Kontrollergebnis an ;)

Was mir aber mehr zu denken gibt ist die Situation der Aufzinser die machen keinerlei Meldung und werden für Fehler des Almbesitzers bestraft und das kanns ja wohl nicht sein oder? Das ist das gleiche wenn du mit dem Bus fahrst und der Busfahrer überfahrt eine rote Ampel und Straf zahlst dann du weil du mitgefahren bist.

Für dich sind es nur ein paar wenige die zahlen müssen liegt aber auch daran das in deiner Gegend keine Almen sind bei uns in der Region gibt es sehr viele Almen und dadurch auch sehr viele Aufzinser und da betrifft das Problem eigentlich die meisten den einen mehr den anderen weniger.


lg



walterst antwortet um 29-03-2013 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Trias Bemerkung von der Rückzahlung "einiger weniger" hat mich auch recht amüsiert.
Ich hab übrigens (wie schon dutzendfach erwähnt) absolut nichts gegen Rückzahlung zu Unrecht erhaltener Zahlungen. Ich hab aber was gegen Abstrafung für Fehler, die man gar nicht begehen KONNTE, wie eben als Aufzinser oder nachdem man zwingend ein AMA-Kontrollergebnis als Grundlage genommen hat, das dann in den Folgejahren nach neuerlicher Kontrolle erst recht sanktioniert wurde.


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