Kammerpräsidenten und BB-Obmänner rebellieren

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Muuh 13-03-2013 15:39 - E-Mail an User
Kammerpräsidenten und BB-Obmänner rebellieren
Die für viele Bergbauern längst nicht mehr nachvollziehbare „Referenzflächenermittlung“ der AMA bei den Almen entzweit mittlerweile auch deren oberste Funktionäre in Bauernbund.
 


walterst antwortet um 13-03-2013 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerpräsidenten und BB-Obmänner rebellieren
Da muss die Kacke aber schon gewaltig am Dampfen sein, wenn sich die westlichen Oberbauernbündler quasi selber einen Protestbrief schreiben.

Bevor ich das Original jetzt aus einem Email gelesen und mich darüber köstlich amüsiert habe (die Argumentation ist ja teilweise zum Schämen), hatte ich gerade eine AMA-Kontrolle und mich dabei ganz kurz über die Almproblematik unterhalten. Der Kontrollor hat irgendwie extreme Probleme mit dieser Bildschirmauswertung angedeutet, aber ich hab dann nicht genauer nachgefragt - jetzt weiss ich, was los ist.


Christoph38 antwortet um 13-03-2013 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerpräsidenten und BB-Obmänner rebellieren
So gesehen kann ein Fliegenschiss am Bildschirm gleich große Folgen für einen Almbauern haben und 10 ha Futterfläche sind mit einem Schlag weg.

Könnte mir auch vorstellen, dass den genannten BB-Männern auch auf die Nerven geht, wie unverschämt man die Anpassung der ha-Sätze bei den Betriebsprämien verhindern wollte. Auch die Einheitswertverschiebung wird nicht zur Beruhigung beigrtagen haben ?



helmar antwortet um 13-03-2013 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerpräsidenten und BB-Obmänner rebellieren
Hallo Walter........vor einigen Wochen hat hier im Forum ein User ein Video aus dem Parlament verlinkt in welchem die Stronach-Abgeordnete Kaufmann-Bruckberger in ihrer Rede Dinge ansprach welche man eigentlich von einem Bauernbündler erwarten hätte sollen oder können..........die Kamera wurde ja ein paar mal auf den Bauernbundpräsidenten Auer und den Abgeordneten Hornek, auch aus dem BB gerichtet......viel mehr als Kopfschütteln und überhebliche Grinser haben die Herren nicht draufgehabt.

Tatsache ist, dass gerade in den österreichischen Berggebieten viele Höfe nur deshalb gehalten werden können weil vor allem die Bauern darauf Bauern bleiben wollen. Viele von ihnen gehen einem Nebenerwerb nach, und ohne sehr kostspielige Mechanisierung und hilfsbereite Familienangehörige( welche oft ihren Urlaub in die Heumahdzeit legen) könnten sie ihre Höfe nicht bewirtschaften. Und wenn ich mir die Leistungen dieser Bauern ansehe und dann in der inzwischen vom Netz genommenen Transparenzdatenbank an diese ausbezahlten Ausgleichszahlungen vergleiche, dann sind diese Summen oft auf Grund der geringen Betriebsflächen, schlicht ein Bettel und eine Frechheit.......
Nun schwebt aber, aus welchen Gründen der Unfähigkeit auch immer, das Damoklesschwert der Rückzahlung von Fördermitteln über so manchen Hof. Und zwar schlicht und einfach aus dem Grund dass entweder die österreichische Agrarverwaltung entweder nicht willig oder fähig war, Ausgleichzahlungen und Flächenkontrollen EU-Vorgabenmäßig zu handeln. Und eine Agrarpolitik? welche immer sagte dass es so schlimm nicht werden wird.
Manchmal kommt mir vor dass die in den Förderperioden auftretenden Verschärfungen, welche am Anfang derselben gar nicht vorhanden gewesen sind, vor allem auf eines abzielen.........dass sich immer weniger Bauern getrauen, Anträge zu stellen.
Und die Bauernbündler vor Ort sind wahrlich nicht zu beneiden......sie sollen auf all das hinweisen und kommen sich wohl aufs Salzamt geschickt vor.....und Auer grinst im Parlament. Immer wieder kommt aus anderen Gruppierungen der Hinweis, dass im Verhältnis zur Bevölkerung eher viele Bauern im Parlament und in den Landtagen sitzen. Stimmt schon, aber zynisch gesehen versteh ich auch warum die dann sich recht ruhig verhalten.....denn schlußendlich gehören sie der ÖVP an, und wenn da einer auch nur aufmuckt und etwa für "seine Bauern" einsteht, wird der garantiert auf keinem Stimmzettel der ÖVP mehr zu finden sein.
Aber still und leise passiert schon was......vor 5 jahren hatte der BB-Kandidat bei der Landtagswahl in unserem Bezirk um einige hundert Vorzugsstimmen mehr als heuer. Am Kandidaten denke ich, liegt das gar nicht so sehr. Eher daran dass manche Wähler das "Vorzugsstimmensystem" nicht mehr im Sinne des BB verstanden haben oder verstehen wollten.
Mfg, Helga


helmar antwortet um 14-03-2013 16:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kammerpräsidenten und BB-Obmänner rebellieren
Hallo Muk.....schau mal auf den Link ganz oben...
Mfg, Helga


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