Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?

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walterst antwortet um 25-02-2013 16:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Lug und Betrug sind keine neue Erfindung unserer Generation und schon gar nicht im Lebensmittelbereich.
Mehr und bessere Kontrollen können das ganze besser eindämmen, die heutigen Medien können (zu Recht) über jeden Skandalfall breit informieren, was dazu beiträgt, dass subjektiv "alles schlechter" wird. Zusätzlich bietet die Globalisierung und die arbeitsteilige Wirtschaft gute Chancen, Betrug in größerem Stil aufzuziehen.

Ebenso gut könnte man fragen: "Ist das Gesundheitswesen gescheitert - immer mehr Pfusch bei Ärzten"

Zahnarzthelferin behandelte Patienten selbst

Eine 23-jährige Zahnarzthelferin ist wegen Kurpfuscherei und Betrugs angezeigt worden: Sie soll Patienten selbst auf eigene Rechnung zu überhöhten Preisen behandelt haben. Zudem soll sie sich von Patienten bis zu 10.000 Euro „geliehen“ haben.

Die junge Frau hatte in der Praxis eines 49-jährigen Zahnarzts in der Salzburger Elisabeth-Vorstadt gearbeitet. Seit Sommer 2012 soll sie die Behandlungstermine von Patienten auf Zeiten verschoben haben, an denen der Arzt nicht in der Praxis war.
Als „Vertretung“ ausgegeben, Bargeld kassiert

Gegenüber diesen Patienten soll sie sich dann laut Polizei als Vertretung des Zahnarztes ausgegeben haben. Sie sei eine diplomierte Zahnärztin aus München, soll sie gesagt haben. So soll die 23-Jährige Zahnbehandlungen durchgeführt, Zähne gebohrt und sie auch gezogen haben. Auch Zahnprothesen soll die junge Frau angefertigt haben.

Für ihre Leistungen kassierte die 23-Jährige überhöhte Honorare in bar - zum Teil im Voraus. Die Zahlungen bestätigte sie mit dem Originalstempel der Praxis und mit gefälschter oder eigener Unterschrift.
Patienten um Geld gebeten

Zusätzlich soll die 23-Jährige auch einige Patienten privat kontaktiert und sie um Darlehen gebeten haben. Ihre Mutter sei krank bzw. müsse sie die Kosten für deren Begräbnis begleichen, sagte sie den Patienten. In einem Fall übergab ihr ein Patient rund 10.000 Euro Bargeld.
Zahl der Geschädigten noch nicht bekannt

Im Herbst 2012 beschwerten sich andere Patienten aber über die zu hohen Behandlungskosten bei der Ärztekammer. Die Ermittlungen danach brachten den Fall ans Licht. Die 23-Jährige wurde im November fristlos entlassen. Dort, wo die Qualität der zahnärztlichen Arbeit seiner Ex-Helferin zu Wünschen übrig ließ, behob der Zahnarzt die Fehler wieder kostenlos.

In einer Stellungnahme gegenüber der Staatsanwaltschaft bekannte sich die Frau schuldig. Eine genaue Schadenssumme ist nicht bekannt - denn noch ist nicht klar, wie viele Patienten die junge Frau genau behandelt hat. Auch das Motiv der jungen Frau konnte die Polizei am Montag nicht nennen.


Fallkerbe antwortet um 25-02-2013 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?

Landwirtschaft kann gar nicht scheitern, denn lebensmittel wird man immer brauchen.



ANDERSgesehn antwortet um 25-02-2013 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?

irgendwie liegt es fast nahe, dass die politik bzw ihre
handlanger (staatl. untersuchungsanstalten) vom
politischen SCHLAMM-Assel dadurch ablenken wollen/sollen ...



Fallkerbe antwortet um 25-02-2013 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
@andersgesehen
wieder mal ne verschwörung?



Bergwanger antwortet um 25-02-2013 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
müssen halt mal wieder preise gedrückt werden....


salcmi antwortet um 26-02-2013 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
vielleicht sollten die kontrolleure endlich mal auch bei den großen nachschauen und nicht ständig die kleinen scharf kontrollieren und bei den großen beide augen zudrücken weil das sind ja die "zukunftsbetriebe"


Hirschfarm antwortet um 26-02-2013 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Medienhetze gegen die Landwirtschaft - sonst nichts! Warum?

Die Deutschen Medien berichten vom größten Kriminalfall in der Landwirtschaft der Nachkriegsgeschichte. 150 Betriebe haben angeblich Eier die nicht Bio oder Freiland sind als solche deklariert und in Verkehr gebracht.

Was ist tatsaechlich passiert: Die Betriebe bei denen es sich überwiegend um solche handelt die Freilandeier produzieren und einige wenige Biobetriebe haben Ihre Staelle überbelegt und daher haben die Tiere weniger Platzangebot gehabt als vorgesehen.
Beispiel: 1Biohendl braucht 10m2 Auslauf. Wenn nun ein Bauer 3000 Hendl hat und nur 2,8 ha Auslauf hat er die Biorichtlinien nicht eingehalten und die Eier haetten nicht als Bioeier in Verkehr gebracht werden dürfen.
Aus soetwas einen Skandal zimmern zu wollen halte ich für skandalös. Betriebskontrolle - Ermahnung zur Herstellung des ordnungsgemaeßen Zustandes und ein ordentliches Bußgeld würden reichen.
mfg

p.s.: Wenn ich mit dem Auto 110 statt der vorgeschriebenen 100 fahre wird mir dann der Führerschein abgenommen?


salcmi antwortet um 26-02-2013 08:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
nein da gehören wirklich scharfe kontrollen her und endlich!!! hart durchgegriffen da ist ja jeder deppert der sich an die vorschriften hält und so produziert wie es sich gehört.

p.s. wenn die andern bescheissen rechtfertigt das noch lange nicht das ich auch bescheissen darf!


kraftwerk81 antwortet um 26-02-2013 09:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Was hat eigentlich die Landwirtschaft mit dem Pferdefleischskandal zu tun? So wie ich das seh haben die nachgelagerten Bereiche betrogen. Nur ausbaden in Form von weniger Fleischkonsum und sinkenden Preisen muss es die Landwirtschft.


helmar antwortet um 26-02-2013 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Gestern Abend beim Zappen in einem deutschen Sender gesehen........etwas älterer Bauer sagte dass er, obwohl seit 20 Jahren bio erzeugt noch nie eine unangemeldete Biokontrolle gehabt hat. Auch nicht uninteressant.......
Mfg, Helga
Hallo Kraftwerk...das stimmt schon.....aber es wird nicht lange dauern und es wird wieder eine große Vegetarierkampagne beginnen.


Hirschfarm antwortet um 26-02-2013 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
@helmar: Und wenn der alte Bauer dann um 1000 Hendl zuviel im Stall hat versteckt er die dann im Nachtkastl oder wie stellst du dir das vor?
Bei Biokontrollen gibts einen Sanktionskatalog und wenn der Betrieb zu viele Viecher hat (Zaehlen wird der Kontrollor ja wohl können) wird er von der Vermarktung gesperrt bis alles wieder den Regeln entspricht.
mfg


helmar antwortet um 26-02-2013 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Hallo Hirschfarm.......das hat er durchaus kritisch festgestellt. Und beim Kameraschwenk ist mir dieser Hühnerstall nicht überfüllt vorgekommen. Mir kommt da schon ein bisserl vor wie wenn da auch die Großkleindebatte mitspielt. Und er hat ja nicht gesagt dass er nicht kontrolliert wurde, sondern dass er keine unangemeldeten Kontrollen hatte.
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 26-02-2013 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Diese scheinheilige Tierschutzhysterie erzeugt bei mir Brechreiz! :-( Da wird auch im Biobereich der Erzeuger von seinem Abnehmer "erpresst", sich mit möglichst kleinem Erlösen zufriedenzugeben. Es ist kein Wunder wenn so mancher versucht aus diesem Dilemma herauszukommen, manchmal halt auch mit unlauteren Mitteln.
MfG Sturmi


soamist2 antwortet um 26-02-2013 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
gratulation sturmi,

das war dein erster einigermaßen intelligente beitrag zum thema bio in den letzten 5 jahren


iderfdes antwortet um 26-02-2013 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Da muss man auch die Kirche im Dorf lassen. So eine Überbelegung ist praktisch nur bei Hühnern möglich. Bei der Kontrolle wird man sich schwer tun, 10000 Hühner zu zählen. Bei größeren Tieren muss sowieso jeder Zu- und Abgang gemeldet werden, somit steht der Viehbesatz zu jeder Zeit fest.


50plus antwortet um 26-02-2013 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Ich denke, dass wir österreichischen Bauern durch angedrohte Sanktionen ohnehin derart eingeschüchtert sind, dass sich niemand von uns traut, den Betrieb fahrlässig zu führen.
Es finden auch außerhalb des landw. Betriebes Kontrollen statt, die zu Betriebssperren führen können.
Es wäre wohl höchste Zeit, die Lebensmittel verarbeitende Industrie und den Lebensmittelhandel ebenso streng zu kontrollieren.
Dass diese Pferdefleisch-, Bioeier-, .........Skandale wirksam eingesetzt werden, um die Lebensmittelpreise zu drücken, ist wohl allen Bauern klar.
Für unseren Betrieb ist es egal, sogar wenn sich die restliche Bevölkerung vegan ernähren würde, solange wir selber unsere tägliche Fleischportion haben, können wir überleben. ;-)
Selber kochen wird inzwischen modern, bald sind wir mitleidig belächelten, veralteten Bäuerinnen, die wir täglich vorm Herd stehen, wieder ultramega-in. Man kommt langsam darauf, dass man dann selbst mehr Einfluss hat, was man sich einverleibt.

@sturmi
Keine Angst, irgendwas müssen die 96 % nicht landwirtschaftlichen Österreicher ja auch essen und niemand ernährt sich von der Wiege bis zum Grabe vegan. Wer selbst auf dem richtigen Weg ist, muss man nur geduldig abwarten können, bis die anderen auch drauf kommen.



Hausruckviertler antwortet um 26-02-2013 14:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Gestern Pferdefleisch, heute Bioeier. Jeden Tag was anderes. Einerseits ist es richtig, dass Medien Unregelmäßigkeiten aufgreifen und an die Öffentlichkeit bringen, andererseits wird jedes kleine Vergehen aufgebauscht und ein Skandal draus gemacht. Gilt für alle Gesellschaftsbereiche. Traurig ist es auf alle Fälle, dass nicht mehr der der Erfolgreiche ist, der eine anständige, solide und ehrliche Arbeit abliefert, sondern der, dem es am besten gelingt andere zu bescheißen.
Die Regulierungswut der EU fordert ja geradzu jeden heraus Gesetzte und Bestimmungen zu umgehen. Richtlinien und Gesetze müssen schon da sein und auch eingehalten werden, aber sie sollen mit Augenmaß, Vernunft und Hausverstand verordnet werden. Beim Bauern, egal ob Bio oder konv. wird kontrolliert bis zum Gehtnichtmehr. Aus hygienischen Gründen Bestimmungen erlassen, die nicht nachvollziehbar sind ( Hauschlachtverbot, Trennung zwischen Schlachtraum und Kühlraum darf nicht ins Freie führen, sondern muß überdacht sein, etc. etc.) Bei den Lebensmittelzusätzen da darf jeder Dreck hineinkommen und muß nicht einmal eindeutig gekennzeichnet sein, sondern nur durch Nummern, die keiner kennt. Lebensmittel dürfen als österreichische Ware verkauft werden, weil sie einen Mindestanteil an österreichischer Produktion aufweisen, der jenseits von gut und böse ist. Aber ein paar m² zu wenig Auslauf werden gleich an die große Glocke gehängt und die Biobauern als betrügerische Bösewichte hingestellt.
Würden die Kontrollen bei allen importierten Biolebensmitteln in den Herkunftsländern und bei den Erzeugerfirmen so streng gehandhabt werden wie bei den österreichischen Biobauern selber, gäbe es keine Bioskandale. aber im Interesse des Handels und der Transportwirtschaft wird da über vieles drübergeschaut.
Ich bin selber kein Biobauer, bin aber überzeugt, dass Bio Sinn macht, aber nur im regionalen Bereich. Es macht keinen Sinn Bioprodukte aus dem Ausland zu kaufen die irrsinnige Strecken zurücklegen bevor sie auf dem Ladentisch landen, nur weil sie Jahreszeitlich bedingt im Inland nicht zu haben sind. Bio sollte nicht nur Zweck zum lukrieren von höheren Förderungen sein, sondern eine Lebenseinstellung und zwar nicht nur vom Biobauern sondern auch vom Konsumenten.
Bio ist nicht tot, im Gegenteil jeder wirkliche Skandal im Bereich zwischen den Biobauern und dem Konsumenten, gehört auch aufgedeckt, damit das Bewusstsein für Qualität in den Köpfen der Konsumenten geweckt wird.
Das selbe muß auch für alle Bauern gelten die zwar nicht Bio sind, aber UBAG Produzenten. Der Unterschied zwischen BIO und UBAG ist zwar vorhanden, aber sicher nicht so groß, dass diese Lebensmittel als ungesund eingestuft werden können. Von dieser Schiene gibt es überhaupt nichts. Das sollte mehr beworben werden. Besser ein UBAG Produkt aus dem Inland als ein BIO Produkt aus dem Ausland.
Lebensmittelproduktion wird es immer geben müssen, nur muß auf wirklich gute Qualität mehr Augenmerk gelegt werden. Egal ob Bio oder Konv. Wobei die Größe oder Form einer Frucht kein Maßstab sein darf, sondern ob das Produkt echt ist und nicht von der Industrie verfälscht und vergiftet wird und dann als gesundes Lebensmittel angepriesen wird.


riener antwortet um 27-02-2013 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
hab heute gehört das sich der lebensmittelskandal noch ausweitet.
bei einigen der vielen untersuchungen wurden holzspäne in würsten gefunden.
die verursacher konnten noch nicht festgestellt werden, doch es scheint eindeutig das holz eines alten Schaukelpferdes zu sein.


biolix antwortet um 02-03-2013 08:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Hallo Hammy !

na ja, ich hab noch keinen Aufschrei der Bauernvertretung gelesen, warum gerade in "Bauernwürstel", undeklariert bis zu 100% Pferdefleisch gefunden wurde..

Was nun in Niedersachsen passiert, schreibe ich dem neuen grünen LW Minister dort zu.. der wird nun mehr und mehr aufdecken, denn siehe der Eierskandal wurde von der damaligen CDU Regierung tot geschwiegen, auch wegen den bevorstehenden Wahlen.. schau ma wie lange er sich hält.. ;-)

lg biolix




Hirschfarm antwortet um 02-03-2013 10:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
@hammy : Aflatoxin B1 ist ein natürlich vorkommendes Pilzgift. Es tritt besonders in trockenen heißen Sommern bei Mais auf. Wir hatten letztes Jahr selber grenzwertige Partien. Die Grenzwerte sind jedoch Menschgemacht und daher auch nicht fix! Mit Augenmaß würde man einfach die grenzwerte um 50% befristet für ein Jahr anheben und die sache wäre geregelt.Man kann aber auch aus einer Mücke einen Elefanten machen. Zum Beispiel: Alle Österreicher müssen desinfiziert werden da Sie massiv mit Fäkalkeimen belastet sind!
mfg
p.s.: Warnhinweis: Zuviel unkritischer Medienkonsum kann Ihrer Psyche schaden!


helmar antwortet um 02-03-2013 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ein Skandal jagt den anderen - ist Landwirtschaft und Bio jetzt endgültig gescheitert?
Es ist zwar schon ein paar Jahrzehnte her aber damals sind die natürlichen Pilzgifte im Pflanzenbauunterricht ein breit behandeltes Thema gewesen. Und es gab eine Liste an Fungiziden damals zu lernen. Und all das Zeug wurde als eine sehr nützliche Möglichkeit gesehen eben die diversen Pilzgifte im Schach zu halten..........wenn jetzt das ganze Geplärr wieder vom Skandal losgeht wundere ich mich nicht wirklich. Man hat in den Medien, aber auch seitens der Landwirtschaft in den letzten Jahrzehnten so getan wie wenn es diese über Jahrtausende, genau eigentlich seit Bestehen des Acker/Pflanzenbaues bestehende Gifte nicht mehr gäbe.....und dass man auch die "böse" Chemie nicht mehr einsetzen muß.
Woran sind im Mittelalter bei den plötzlichen Todesfällen, abgesehen von Waffengewalt und übertragbaren wegen der schlechten Hygieneverhältnisse Seuchen die Menschen gestorben? An Vergiftungen.........und meistens durch Lebensmittelvergiftungen.
Mfg, Helga


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