was macht man gegen depperte biker?

Antworten: 70
Restaurator 25-01-2013 23:14 - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
hoffe auf diesem weg vernünftige tipps / hilfestellungen gegen die deppen unter den bikern zu bekommen. folgende situation:
da meine nachbarin inzwischen alle über 100 jahre alten (unmarkierten) wanderwegerl auf "unseren" berg abgesperrt hat, die gemeinde nichts dagegen unternommen hat und ich selbst nur ungerne vor versperrten möglichkeiten stehe, habe ich für die wanderer aus den unter uns liegenden siedlungen einen durchgang durch eine weide bis auf widerruf gestattet.
von anfang an gab es probleme mit den bikern die sich natürlich wegen der 100m nicht ans fahrverbot halten und mit ihrem bremsen das fusswegerl so ruiniert haben, dass es inzwischen (natürlich durch regenfälle ausgeschwemmt dann auch noch)eine bis zu 20cm tiefe rinne bildet in der man nicht gehen kann. die leute gehen dann daneben, dann fahren die biker, inzwischen verwandelt sich das alles in ein stück wüstenlandschaft.
seit herbst gibt es jetzt noch welche die zwar durchschieben, aber grinsend (!) 1 - 2m neben dem wegerl und dabei wird die bremse auch noch durchgehend angezogen, was mit den stollenreifen logischerweise die grasnarbe total zerstört.
das ganze findet noch teilweise bei beträchtlichem gefälle statt.
die türl hab ich schon mehrfach umgebaut (auch die letzten beiden samstage gingen dafür zur gänze drauf, vom dafür ausgegebenen geld red ich gar nicht).
konsequenz: sie treten den wildschutzzaun von aussen fast nieder (trotz darüber gespannter litze), heben die räder rein und - seit neuestem - vollgas (auch bei schnee) quer über die weide, alle 10 - 15 meter ein bremsmanöver mit rausschleudern des hinterrads.
abhalten kann ich sie nicht, filmen darf ich - auch wenn's ein freiwillig gewährter durchgang ist auch nicht und anhalten wenn ich sie erwische sowieso nicht. abgesehen davon würde ein gericht zeugen, bzw. videoaufnahmen als beweis für das fahren fordern.
extremst aufgebracht bin ich allerdings ratlos. vor allem heute, weil sie direkt neben meiner einen futterstelle wo hauptsächlich die muttertiere mit kitz daneben fressen, so volle kanne knapp einen meter neben der fütterung runtergebraust sind, dass die muttertiere vor schreck bis 70 meter weit weggelaufen sind und es dann relativ lang gedauert hat bis lämmchen wieder dort war wo es hingehört.
aber wie einer meiner tochter vergangenen sommer erklärt hat, er hat eh a versicherung wenn er so ein scheiss kitz z'sammführt oder eines von den zuchtschafen, wir soll'n froh sein, wenn er bei uns nix einklagt.
vielleicht hat ja wer eine ähnliche situation gehabt und eine lösung gefunden.


pre antwortet um 25-01-2013 23:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Ich hab zwar selbst keinen Rat, würd mich aber auch interessieren was man da machen kann. Bei mir war auch ein offizieller Wanderweg geplant, wurde aber nix, weil ich und die Nachbarn dagegen waren. Da das aber keinen Wanderer (oder meist "Walker") interessiert hab ich bei der Bearbeitung meiner Felder meist jede Menge Zuschauer. Richten jetzt keinen großen Schaden an, aber muß/soll man sich das gefallen lassen obwohl kein öffentliches Gut in der Nähe ist? Ich möchte nicht jeden einzelnen darauf aufmerksam machen und mich streiten. Wie handhabt ihr das?
mfg pre


Fetzerl antwortet um 25-01-2013 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@restaurator:
Eine möglicherweise ungute, aber die einzige Möglichkeit: den Weg wieder sperren. Plus Schilder, dass der Zutritt zur Weide verboten ist und bei Zuwiderhandeln eine Anzeige erfolgt. Damit ist das mal geklärt - du hast eine rechtliche Handhabe wegen Grundbesitzstörung.

Gleichzeitig würde ich die Story über die lokalen Medien spielen - mit einem Schwerpunkt auf die Biker - die man halt nicht als deppert, sondern als rücksichtslos, umweltschädigend und tierquälerisch (wegen deiner Tiere) bezeichnet und mit der Aussage, dass man sich aufgrund dieser Vorfälle außerstande sieht, den Weg weiterhin unentgeltlich der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Tipp: mach das, bevor du den Weg wieder sperrst - ansonsten hast du die negative Presse...
Apropos Medien: Fotos der Leute zwecks Beweissicherung für etwaige gerichtliche Verfahren würde ich machen, d.h. wenn sie sich aufführen; nicht, wenn du mit ihnen redest. Da du die Fotos nicht veröffentlichen willst, können sie nicht viel dagegen sagen, noch dazu, wenn sie sich auf deinem Grundstück befinden.
Die Schäden dokumentierst du ja hoffentlich (auch die Reifenspuren im Schnee - alles feinsäuberlich fotografieren!).

Es ist eine ganz einfache Konsequenz: wenn mit Gütern, die unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, Schindluder getrieben wird, dann gehören sie wieder eingezogen; so einfach ist das...

LG, Franz



zehentacker antwortet um 26-01-2013 07:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Hallo!
Was Fetzerl beschrieben hat würde ich auch machen. Die Wege, die die Nachbarin abgesperrt hat, wurden die seit 30 Jahren regelmäßig benützt? Wenn ja und das durch Zeugen bestätigt, dann wäre das Durchgangsrecht ähnlich wie Durchfahrtsrecht ersessen gewesen. Will die Gemeinde den Wanderweg? Was machen die anderen Grundstücksbesitzer entlang des Weges, ober und unterhalb?
pre, wo gehen die Wanderer, ist das ein Privatweg oder quer durch Acker oder Wiese. Die Wanderer gehen auch über andere Grundstücke, was wollen diese Grunstücksbesitzer? In unserer Gemeinde wird ein Wanderweg geplant, auch über Privatwege. Die Gemeinde übernimmt die Wartung, ( Mistkübel etz.)die Haftung bei Schäden.


zehentacker antwortet um 26-01-2013 07:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
In der Wachau und bei uns im Kamptal sind viele Wanderer und Radler unterwegs. Den meisten Ärger gibt es über Hundekacke auf den Strassen und den Besoffenen in der Kremser Altstadt.


NiN antwortet um 26-01-2013 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Mich wundert, daß es so viele Menschen gibt, denen alles scheißegal ist. Keinen Respekt und Anstand mehr die Leute.

Medial aufzeigen ist da sicher gut, jedoch wenn Gutmütigkeit mit soviel Ärger und Aufwand verbunden ist, würde ich den Weg schließen. Denn selbst wenn sich ein Großteil besinnt, wirds immer wieder welche geben, die mit Absicht, just for fun, Ärger machen.

@tria, wennst zu der Sorte gehörst, die zu dritt nebeneinander fahren, dann ist es ja eh klar.....


Spring antwortet um 26-01-2013 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Wo ein Radweg angebracht ist, muss dieser von jedem Radfahrer (Radrennfahrer, Biker, etc.) benützt werden. Bei Missachtung droht Strafe.



pre antwortet um 26-01-2013 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Hallo Zehentacker,
anfangs wandern sie auf einem öffentlichen Weg der zu einer Bundesstraße führt. Doch da dort niemand hin will gehts dann weiter über den Privatweg eines Nachbarn. Dort wo der dann endet ist kein Weg mehr und sie gehen zwischen meinen Feldern und Wiesen, über das Feld eines Nachbarn wieder auf eine öffentliche Straße. Da ja wenig Schaden entsteht gehts mir da eigentlich ums Prinzip. Werd erstens nicht gern die ganze Zeit beobachtet und zweitens stört mich, daß jeder glaubt ich müsse das als Landwirt sowieso dulden. Aber naja, solange noch keine Biker unterwegs sind werde ich das wahrscheinlich auch tun...
mfg pre


Woodster antwortet um 26-01-2013 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?

ja, das Problem hab ich auch.
Die Radler glauben wirklich, alles was befahrbar ist, darf auch rücksichtslos befahren werden.
Denke, es hilft wieder nur ein Zaun.

@Restaurator, vielleicht hilft dir auch ein großes Hinweisschild
"Radfahren verboten, bei Nichtbeachtung - Besitzstörungsklage. Achtung Videoüberwachung"
Eventuell das Hinweisschild mit einem sich automatisch einschaltenden Strahler beleuchten.
Würde dann eine Fotofalle aufstellen und jede Übetretung der Gendamerie melden.



muk antwortet um 26-01-2013 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@ restaurator

nach ABGB ist jeder berechtigt sein grundstück einzufrieden . also - einen ordentlichen zaun der nicht überwunden werden kann , und dann ist schluß mit den bikern . wird schon häufig so gemacht . wenn man keinen respekt vor fremden eigentum hat , so schließ auch die wanderer aus. ansonst mußt mit der situation leben.


soamist2 antwortet um 26-01-2013 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
falls sich das in hofnähe abspielt hilft ein entsprechend erzogener wachhund wunder.
durch unsere felder fahren nur mehr sehr mutige biker ...


NiN antwortet um 26-01-2013 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@tria, hab ich nicht gewusst, diese Trikotregelungen etc....

das sollte man einmal publik machen, dann wärn vl viele nachsichtiger.

Ich glaub, das weiß nur, wer ein Rennradler ist!


FraFra antwortet um 26-01-2013 10:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
sehr beschämend als mountainbiker!! (leider kaum KM da fast keine zeit)


bitte schön dokumentieren und öffentlich werden damit

nicht ausfallend werden und ruhe bewahren
ich an deiner stelle würde dicht machen!

am laggio magiore war das früher schon so -dann wurde gesperrt-wieder geöffnet und als es noch immer nicht funktionierte wieder gesperrt

benutze nur ausgeschilderte wege-wer selber besitz hat geht auch mit dem besitz andere sorgfältiger um!


fgh antwortet um 26-01-2013 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Hallo Restaurator!

Ich würde es auch machen wir von Fetzerl beschrieben. Schäden mit Fotos dokumentieren, an die Medien wenden und vor allem mit Augenmerk auf Tierquälerei ein Bericht. Dann sofort absperren und eben eine Hinweistafel, dass hier Video überwacht und fotografiert wird, damit du die Fotos verwenden darfst. Du kannst dir dann aussuchen ob du dann nur für Radfahrer sperrst und diese mit Besitzstörungsklagen bekämpfst, oder ob du einmal vollständig sperrst und dann wieder nur für Wanderer öffnest.


zehentacker antwortet um 26-01-2013 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
tria!
Ich nehme an, der Weg ist wegen der Landschaftselemente oder der Aussicht attraktiv. Ich würde, wenn das so ist, daher vielleicht auch dort gehen wollen.
Im Weingarten ist es egal ob jemand durchgeht, bei Dir im Acker oder auf der Wiese Querdurch natürlich nicht.
Ich habe Weingärten wo wahrscheinlich jeden Tag hundert Einheimische und Urlauber vorbeigehen, joggen oder mit den Rad fahren, bei Handarbeit im Weingarten stehenbleiben etwas wissen wollen oder einfach ein paar Worte plaudern. Noch keinen hab ich direkt eine Flasche Wein verkauft, aber vielleicht ein wenig zur posetiven Einstellung zum Österreichisschen Wein beigetragen. Betrachte es einmal von dieser Warte. Bei mutwilligen Schäden würde ich natürlich auch über Gegenmassnahmen nachdenken.
Lg ferd


fgh antwortet um 26-01-2013 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
zehentacker du hast schon recht, aber um die Wanderer geht es ihm ja gar nicht, sondern um die Mountainbiker die wirkliche Schäden machen (20cm tiefe Rinnen - Folge vom ausschwemmen).
Stell dir mal vor die ruinieren dir die Grasnarbe im Weingarten? Ich hatte bis vor kurzem selbst einen Weingarten im "mittelsteilen" Gelände, wenn mir da einer die Grasnarbe ruiniert hätte, wäre das für mich eine Katastrophe gewesen, weil da wäre es beim Fahren mit dem Traktor gleich mal halt gewesen.


Restaurator antwortet um 26-01-2013 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@fetzerl
das mit den medien hab ich noch nicht gespielt und ist bislang die beste idee. ich hab bloss angst, dass dann statt der wenigen am fuss unseres berges wohnenden wanderer und der noch leicht überschaubaren anzahl an bikern hunderte andere auf die idee sich hier zu bewegen gebracht werden.
@woodster
hinweisschilder sind seit jahren vorhanden, das radfahrverbot hängt sogar ein zweites mal direkt in nasenhöhe am rechten torsteher, schilder werden einfach ignoriert.
fotofalle kann dich bis 10000€ kosten - auch wenn es dein privatbesitz ist und der durchgang freiwillig bis auf widerruf erfolgt, gilt das in bezug auf film/foto als öffentlich und ist genehmigungspflichtig. im moment kämpft man ja dafür, dass die überwachung der privathäuser verboten wird, weil der postler oder ein nach dem weg fragender fremder in seiner privatsphäre verletzt werden könnte.
nur nach meinen schäden und meiner privatsphäre fragt keine sau - ich muss gestehen, dass mich diese angelegenheit mit den dazugehörigen die arschlöcher schützenden regelungen immer mehr radikalisiert.
@zehntacker
viele, bis zu 80 jahre alte leute haben sich über die absperrungen der nachbarin bitterlich beschwert, weil sie da selber schon mit ihren grosseltern gegangen sind. die anfrage des gemeinderates im jahr 2008 wo noch ein weg offen war, hat der bürgermeister ignoriert.
da man nach 3 jahren unwidersprochener absperrung die sogenannte freiheitsersitzung hat, ist sie damit inzwischen überall durchgekommen. in so einem fall - servitutsverlust durch absperrung über 3 jahre - greift nicht einmal mehr das notwegerecht. bei einer hauszufahrt (z.b. mehrere jahre unbewohntes objekt) hast pech gehabt. der witz ist: wenn du z.b. 5 jahre im ausland bist hilft dir das nicht davon wissen in dem fall gar nichts, das servitutsrecht verschwindet schon durch einen ohne dein wissen auf dem weg abgelagerten staudenhaufen.
ganz unten ist eine etwa 1,5ha grosse wiese mit bienenstöcken, strassenseitig mit holzzaun abgezäunt, an den toren "betreten verboten". die wanderer und biker haben sich einfach am zaunende durchs gebüsch einen weg geschnitten.
dann ist wald, dann meine weiden, ober mir bis zum gipfel wieder nur wald, alles kleine, kaum bewirtschaftete privatparzellen.
auf der westseite hat besagte nachbarin alles gesperrt, auf der ostseite ist ein aufgelassener steinbruch. so gesehen bin ich der einzige den es echt trifft, allerdings ist 500meter weiter östlich von mir eine in die privatwälder gefräste illegale biker-strecke, wo händisch schanzen gebaut, etc. wurden. schaut aus wie am mars. trotzdem wollen einige unbedingt bei mir durch.
@muk
ich habe grossteils festzäune, landesüblich, wegen der ziegen 150cm hoch. noch höher darf man ohne genehmigung nicht, sonst abbruchbescheid, die öko-wanderer sind da sehr aktiv beim beobachten und anzeigen....die litze mit 8000v oben als abschluss hindert die biker auch nicht die räder einfach drüberzuheben.
zusperren ist auch keine lösung, weil die wanderer - und ich kenne über 90% die gehen inzwischen persönlich - zählen de facto inzwischen zum freundes- oder jedenfalls bekanntenkreis, man unterhält sich wenn man sich trifft, kurzum ich würde mir einen schönen teil meines eigenen soziallebens aussperren.
ausserdem hat man mir jahrelang den zaun neben den türln durchgeschnitten, auf zig meter die steher ab-, und umgerissen, die zaunfelder runtergetreten, mit der zange löcher in den wildschutzzaun geschnitten, die elektronetze mit dem rad überfahren......wenn ich ganz zusperre kann ich, denke ich, die weide endgültig aufgeben, weil ich damit rechnen muss, dass dann die zaungeschichten von vorn und noch massiver anfangen und nur die leute weg sind, die ich eigentlich mag.
ein arschloch von zaunzerstörer hab ich nach 4 jahren zwar identifizieren können, aber vor gericht war der 12jährige sohn nicht als zeuge akzeptiert und videoaufnahme hatte ich keine, also freispruch für etwa 2000€ und 180 arbeitsstunden schaden. der hat vor meinem sohn und mir in knapp 2 meter entfernung seelenruhig den steher umgerissen, 7 andere sind schon schief dort gehängt...
zumindest ist seit der verhandlung mit dem iene ruh.
ich weiss zumindest optisch wer 2 der drei biker sind und aus ihren gesprächen, dass sie irgendetwas mit hallenbau zu tun haben, klingt nach projektleiter als bauing. oder fachhochschulabgänger., das ganze mitte 30 und alles teuerstes material. jedenfalls keine dummen buben oder so. das ärgert mich gleich noch einmal.
natürlich ist es bei mir attraktiv, aussicht weithin, weiden mit almcharakter in unmittelbarer stadtnähe und bauernhof wie ihn sich der kleine maxi vorstellt, mit schmuseweichen schafen, ziegen, dazwischen die lämmer und die kitz, seltene blumen, schmetterlinge, ein uhu, usw. kitsch as kitsch can und daneben die letzte streuobstwiese auf einigen kilometern.....
aber darum geht es den bikern eben nicht, sondern nur den wanderern und das teil ich auch gerne mit ihnen.
bloss die biker zerstören teile davon nachhaltig.


Peter06 antwortet um 26-01-2013 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
restaurator,
in Deinem Fall ganz klar: Vorgang dokumentieren, durch Film und Foto, feststellen der Identität, Besitzstörungsklage.
Langfristig wird Dir aber nur eine Totalsperre helfen.
Als Biker und Grundbesitzer kann ich Dir aber sagen, nicht alle Biker sind von vornherein "deppert", neben den wenigen böswilligen, sind viele einfach unwissend. Es ist ihnen nicht bewusst, dass ein Grundbesitzer nicht einfach alles so hinnehmen muss.
Das schwierige an der Verfolgung von Bikern ist die Feststellung der Identität, da Du nicht berechtigt bist, ihn festzuhalten oder zu einer Ausweisung seiner Personalien zu zwingen. Dafür sind die Kosten zur Feststellung der Identität (z.B. durch Privatdetektiv) bei einer Besitzstörungsklage einklagbar. Ich bin kein Jurist, aber bei Besitzstörungsklagen schaut es für den Beklagten immer schlecht aus...
Falls Du dich für die "andere Seite" interessierst, schau mal ins Bikeboard-Forum, da gibt es immer wieder interessante Diskussionen zu siesen Themenkreis...


sturmi antwortet um 26-01-2013 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@restaurator
Blöde G´schichte das mit den Radfahrern!
Ich bin ja dort zu Hause wo Fuchs und Hase gute Nacht sagen, doch in meiner Umgebung gibt´s mehrere Reitställe und einen unbelehrbaren zugezogenen Nachbar! Ab und zu haben sich zu uns und den daneben liegenden Wald Reiter, Wanderer und Mountenbiker "verirrt". Wanderer muß man eh dulden, Reiter kann man dulden, doch für Mountenbiker kenne ich kein Pardon!
Durch die Streitereien (Grenzverletzungen, Müll ablagern, ungefragtes befahren, etc.) mit meinem zugezogenen Nachbarn wurde dann als Konsequenz ein Schranken und Grenzzaun (inkl. Verbotsschilder) aufgestellt! Jetzt herrscht wieder Ruhe.
MfG Sturmi





helmar antwortet um 26-01-2013 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Vor einigen Jahren wurde in meiner Gemeinde ein ehemaliger, für den heutigen Bedarf nicht mehr geeigneter Gemeindeweg gelöscht. Die Grundbesitzer und Pächter nutzen diesen Weg weiterhin als Wirtschaftsweg, er hat auch seit wohl Jahrzehnten eine rote Markierung als Wanderweg und ist auch als solcher in Wanderkarten eingetragen. Und hin und wieder radeln dort auch Mountainbiker. Nun hat einer der Wiesenpächter auf einem Teil der Fläche vom Frühjahr bis zum Herbst Jungrinder auf der Weide. Jedes jahr verbringt er einige Zeit mit der sehr unerfreulichen Tätigkeit des Kalbinnen suchens. Voriges jahr war es wieder soweit....nach etlichen Stunden suchen, weil Weidegatter nicht geschlossen war. Dann war es zu......
und kurz darauf erhielt unser Bürgermeister eine sehr sagen wir mal unhöfliche Mail von einem Vorstandsmitglied der Naturfreunde Penzig/Wien in welcher der Bürgermeister ultimativ aufgefordert wurde, sofort zu veranlassen dass der Weg wieder geöffnet wird..........
Nach einigen Gesprächen mit dem Grundeigentümer seitens der Gemeinde und dem Pächter wurde von uns vom Dorferneuerungsverein ein spitzer Personenschlupf gebaut, aber die Weidegatter bleiben während der Weidesaison zu. Mountainbiker scheinen inzwischen den Weg seltener benutzen, Wanderer können keinen Blödsinn mehr machen. Und bei der Gemeinde haben sich die Penzinger Naturfreunde bis heute nicht mehr gemeldet.
Kann aber durchaus auch deswegen sein weil bei diesen ein paar Mails eingetrudelt sind über das Benehmen auf wiesen und Weiden und dass man das Gehen über Wirtschaftsflächen, im Gegensatz zum Gehen durch den Wald nicht zu dulden braucht.
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 26-01-2013 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
" Ich bin kein Jurist,.."
@peter
Wo ist den "unser" Forumsjurist, der AFH?! Wenn er mal mit einem Bauern solidarisch sein soll geht er auf Tauchstation, komisch, komisch & brrr! ;-))
MfG Sturmi


Spring antwortet um 26-01-2013 12:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Warum depperte Biker, der ist vllt.am Radl gut drauf und sonst fehlt ihm die Rücksicht zur Natur.
Dem von Haus aus der Verstand für sein Verhalten in der Natur fehlt, dem ist vermutlich nur duch Verwarnung / Hinweis zu helfen. Meine Forststrassen sind mit Fahrverbotstafeln abgesichert- wenn er dies missachtet, kriegt er einen Verweis und aus.
Hunderte Kilometer gekennzeichnete Mountainbike-Routen durchziehen die atemberaubende Landschaft von Österreich.



Restaurator antwortet um 26-01-2013 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@peter06:
das ist mir schon klar und auch bei mir sind diese personen eher die ausnahme. aber auch eine einzelne wanze kann dir nachhaltig lästig sein...
@helmar:
ich hab sicher schon an die 50 arbeitsstunden nur in 2 türl gesteckt und zahlreiche umbauten vorgenommen.
meine sind - da schräg montiert - inzwischen selbstschliessend und werden durch federn aufgefangen. seitlich hab ich ein zaunfeldmontiert, damit meine schlauen ziegen sie nicht selbst aufdrücken können. seitdem gibt's kein offen gelassenes gatter mehr und ich brauch auch keine reibel oder so.


Christoph38 antwortet um 26-01-2013 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
hatte ein ähnliches Problem
ein Weg für Fußgänger und Viehtrieb ging im weiteren Verlauf in einen Feldweg über, daher kein motorisierter Verkehr,
vom Nachbar wurden 2ha als Baugrund verkauft, der Feldweg alsphaltiert und mit Autos und Mopeds bei mir vorbeigedonnert: habe den Weg mit einer Stange gesperrt, Fußgänger können weiter durch
(Erschließungsstraße der Baugründe geht woanders)


zehentacker antwortet um 26-01-2013 14:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Hallo!
Besitzstörung, ist bei Gericht Privatsache. Sachbeschädigung, dazu gehört sicher eine Zaunbeschädigung, ist ein Offizialdelikt. da genügt eine Anzeige bei der Polizei. Die muss dann den Täter ausforschen. Festhalten, in dem Sinn dass Du den Beschädiger aufforderst zu warten, bis die Polizei eintrifft, ist erlaubt. Passiert bei jeden Ladendieb auch. Nach meiner Erfahrung fürchten die Leute eine Gerichtsverhandlung mehr wie die Geldstrafe, oder die Aussicht wegen einer Zaunbeschädigung dann eine Vorstrafe zu haben.


Woodster antwortet um 26-01-2013 14:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@Restaurator,
vielleicht ist es eine Idee, das ganze mit der Bitte die Übeltäter auszuforschen, anzuzeigen. Zumal ja Sachschaden enstanden ist, bzw. zukünftige abgewendet werden soll.
Dann würde ich zugleich einen Antrag auf Genehmigung der Videoüberwachung stellen. Sollte in dieserer Situation doch möglich sein. Ansonsten soll die Polizei das übernehmen.

Wenn die das nicht machen, hilft dann nur mehr "zivilier Ungehorsam" zum Schutz des Eigentums.
Eine (besser zwei) Fotofalle gut positioniert - vielleicht Richtung Schafe - aufstellen, so dass die Leute nur auf deinem Privatgrund zu sehen sind. Vor dem Eingang würde ich eine gut sichtbare Information mit ca. folgendem Inhalt aufstellen:
Achtung Privatgrund. Nachdem auf meinem Grund von Unbekannten immer wieder Sachbeschädigungen durch Radfahrer erfolgen, wird jetzt mein eingezäunter Privatgrund mittels Video überwacht.
Wer damit nicht einverstanden ist, bitte ich meinen Privatgrund nicht zu betreten. Andererseits gilt das Betreten meines Privatgrundes zugleich als Einverständnis. Danke für ihr Verständnis.
Falls sie Vandalismusschäden beobachten, bitte ich um Verständigung.

Nochwas: Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Videoüberwachung innerhalb meines gezäunten Grundes in irgendeiner Form strafbar sein könnte, da ein Betreten durch Fremde ja nicht möglich ist.
Und im Übrigen sollte doch eine Viedoüberwachung der Schafherde zur Verhinderung von Tierleid doch so oder so möglich sein, zumal schon Schäden/Verletzungen vorgekommen sind.

Und noch eine Idee:
Du wirst sicher wissen, wann ungefähr die wilden Radler dahergrundeln...
Bin mir sicher, dass ein paar Forumsjünger, mich eingeschlossen, dir helfen werden, das Problem vor Ort zu lösen... Ein, zwei (Halb)Tage, bei einer guten Jause und ein paar Bierchen.
Denke dass ein paar Hühnen, sobald die Radler ein Tor passiert haben, dann die Tore deinens Zaunes sofort solange reparieren/verschließen werden, bis die Polizei die Misstände aufgenommen hat...



bionix antwortet um 26-01-2013 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Es wird hier immer wieder auf die Polizei verwiesen. Zur Klarstellung:

Grundbesitzstörung ist KEIN Offizialdelikt und die Polizei kann daher, selbst wenn sie wollte, NICHT tätig werden. Sie darf daher bei den 'Tätern' weder eine Identitätsfeststellung durchführen noch irgendwelche sonstige Erhebungen vornehmen. Die Anzeigen von Grundbesitzstörungen bei der Polizei sind daher leere Kilometer.

Anders ist die Sachlage, wenn Sachbeschädigungen vorliegen. Hier MUSS die Polizei Erhebungen durchführen und den Sachverhalt der Staatsanwaltschaft anzeigen. Wenn der Zaun, das Tor oä. beschädigt worden ist, wird dies als Sachbeschädigung einzustufen sein, nicht jedoch die Spuren von Fahrrädern oder Fußgängern in Äckern und Wiesen.

Dass die Polizei bei Tatbeständen nach dem ABGB nicht einschreitet, ist zwar für viele unverständlich, aber es ist so! Die Beamten haben sich an die Gesetze und ihre Vorschriften zu halten.


fgh antwortet um 26-01-2013 17:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Ist ja irgendwie logisch...
bei Sachbeschädigungen gibt es ja auch Verwaltungsstrafen --> Geld für die Kasse.
bei Grundbesitzstörung gibt es keine Geldstrafen --> folglich kein Geld --> folglich nicht zuständig....



freidenker antwortet um 26-01-2013 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@Restaurator

hallo,
ich machs so, wenn ich personen hab, die bei mir wo auf einem privatweg unterwegs sind, wos nicht gestattet ist und ich sehs , halt ich sie an und weise sie darauf , dass hier ein verbot besteht. (Radfahrer sind oft schwer anzuhalten dass kenn ich auch, weil sie oft in großen rudel unterwegs sind und rasen). Ich versuch dann meistens den spieß umzudrehen.Ich frag sie immer wies ausschaut mit einer Gegenleistung für die Benützung. Das heißt ich sag ihnen sie können ein angebot legen und wieviel ihnen es wert sei wenn sie den weg 1jahr lang benutzen können. Dann kommen oft so antworten wie ich überlegs mir mal... und man hört und sieht später nichts mehr von der person, oder manchmal kommt dann ein lausiges angebot (Kiste Bier,...), auf das ich jedoch noch nie eingestiegen bin. Schlag dann im endeffekt selber einen Arbeitseinsatz für die Person/en am Hof vor. Das wird dann meistens gleich abgelehnt oder sie sagen , sie überlegen sichs mal ..und verabschiedung. Seit ichs so mache werden absperrungen und verbote einigermaßen eingehalten. Manche mountainbiker lassen sich allerdings nicht aufhalten

mfg


schellniesel antwortet um 26-01-2013 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@restaurator

Treibjagt! des schreckt ob ;-)

Mfg


Restaurator antwortet um 26-01-2013 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@freidenker:
genau dein letzter satz trifft den kern der sache! heute abend zwischen 18:00 und 20 uhr wieder 3 mit stirnlampe, rad ein stück weg vom unpassierbaren tor drübergehoben und dann volle fahrt mit nicht angeleintem hund durch die weide...
@schellniesel:
bin eh bald soweit, dann gibt's outing über die krone - titelseite :)
aber einfacher wär' den erstbesten biker wie an krah auf die torstangen hängen und runterfaulen lassen ;)
zyn off


Restaurator antwortet um 26-01-2013 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@bionix:
genau so ist es!
aber es kann mich niemand daran hindern am bike eine sachbeschädigung zu begehn und die polizei für eine selbstanzeige zu rufen. das ist offenbar der einzige weg um an die identität solcher asozialen zu kommen.
das gesetz ist so ausgelegt, dass man seine rechte als grundstückseigentümer auf keinen fall durchsetzen kann.


rotfeder antwortet um 26-01-2013 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Hallo!
Ich denke, das die Diskussion sehr einseitig verläuft. Bei Gericht würde die Ansicht der Freizeitsportler auch Gehör finden, und eine Verurteilung von Touristen ist eher die Ausnahme. Schließlich ist die Natur für alle da. Mir fällt in meinem Umfeld schon auf, das manche Bauern auf Grundbetretung usw. überempfindlich reagieren. Das macht es oft noch interessanter, vor allem für jugendliche. Ich erinnere mich, wie wir als Halbstarke auch einen Grundbesitzer geärgert haben, das war ein Vergnügen, wenn er wie ein Kampfhahn dahergerannt kam, ohne uns zu erwischen.


AnimalFarmHipples antwortet um 26-01-2013 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Nachdem da weiter oben an meiner Lampe gerieben wurde (Sturmi, im Gegensatz zu Dir hab ich auch noch andre Dinge zu tun ...):
Rechtlich wurde ohnehin schon ziemlich alles gesagt.
Videoüberwachung ist nicht zu empfehlen, da öffentlich zugänglicher Weg (und mangels Feststellbarkeit der Identität von Übeltätern auch nicht zielführend und daher auch nicht genehmigungsfähig).
Ich seh das allerdings pragmatisch: Restaurator will den Weg haben, deshalb muß er auch die damit verbundenen Nachteile in Kauf nehmen; ist auf öffentlichen Straßen auch nicht anders (wär ja schön, wenn man Raser, Drängler, Trankler, Audioten udgl. in die heimatliche Garage verbannen könnte ...).
Und bei allem Verständnis für den Ärger: Mir ist meine Zeit zu schad, um mit soetwas Polizei, Gerichte oder Behörden zu behelligen; Leuten die mit derlei Anliegen bei mir auftauchen, empfehle ich die Lektüre von Michael Kohlhaas.
Wer mit Grautönen Probleme hat, muß sich eben klar für schwarz oder weiß entscheiden.


Restaurator antwortet um 26-01-2013 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@rotfeder:
wenn du genau gelesen hast, dann wirst wahrgenommen haben, dass die alten wege einfach ohne gegenwehr der gemeinde abgesperrt wurden. ich stelle mein grundstück lediglich den wanderern zur verfügung, ich stehe selbst nicht gerne auf einmal an - zumindest ohne ausweichmöglichkeit.
@afh:
siehe @rotfeder
und: wenn du z.b. bei regen wanderern z.b. das unterstehen bei deinem haus erlaubst: ist es dann okay, dass sie dir ins vorhaus scheissen oder dein werkzeug durcheinanderbringen?
bei aller sympathie für deine tierliebe - da sind wir auf einer eben: wie würde es dir schmecken, wenn cih 3 mal die woche deine mähwiesen durch aufreissen der grasnarbe beschädige und so im laufe von wochen, monaten nur schwer behebbare schäden entstehen?
sowas nimmst du hin? ohne ärger? ohne konsequenz?
und wo siehst du da grautöne wenn ich klipp und klar sage, dass ich es nur wanderern erlaube hier zu gehen?
im übrigen passt das schon mit dem kohlhaas. hätte es zur ns-zeit mehr kohlhaase gegeben, wäre wahrscheinlich vielen, wenn nicht millionen anderen ungerechtigkeit erspart geblieben. der typ war schon in ordnung: besser ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende.
und ich weigere mich mir von einzelpersonen diktieren zu lassen, dass ich die breite masse aussperren muss, die vollkommen in ordnung ist.
oder legalisieren wir demnächst diebstähle bis 20 euro oder stellen kneifen mit blauen flecken straffrei?
du siehst hier als jurist keinen misstand?


AnimalFarmHipples antwortet um 26-01-2013 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Ich versteh Deinen Ärger schon.
Meine Hintauswiese wird auch tatsächlich immer wieder von Nachbarn mißbraucht, um ihre Zweihängergespanne umzudrehen.
Die Konsequenz draus ist halt daß ich sie regelmäßig absperre.
Und wenn das nicht helfen tät, würde ich wahrscheinlich auch ungemütlicher werden.
Nur: Meine Wiese ist zur Futtergewinnung da und zu sonst nix. Du möchtest aber den Weg nicht sperren. Ich seh da schon einen ziemlichen Unterschied.
Daß Du den Durchgang der Gemeinde oder wem auch immer zuliebe erlaubst und daß Du Hunde magst, ist schön für Dich, ändert aber am Ergebnis nix.
Und wenn Du Dir die diversen Vorschläge der Vorposter anschaust, wirst sehn daß es bei der Umsetzung eigentlich nur Verlierer geben kann. Wie beim Kohlhaas eben.
Vielleicht kann Dir ja die Gemeinde Dein Ungemach abgelten ?

P.S.:
Kohlhaas war zwar sicherlich im Recht, aber die Ziel-Mittel-Relation hat schlichtweg nicht gestimmt. Der Vergleich mit der NS-Zeit ist da ziemlich unpassend.


rotfeder antwortet um 26-01-2013 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Hallo!
Ich verstehe schon den Ärger, aber AFH hat es schon gesagt, es kommt nichts gscheites heraus, wenn man die Behörden bemüht. Die Schäden bewegen sich ja nicht im 5 stelligen Eurobereich dann gehts um Nachweis und bei Gericht ist der Ausgang eines Verfahrens auch nicht immer im vorhinein gewiss. Es kann halt keiner aus seiner Haut heraus,aber ich habe mir eine Gelassenheit angeeignet, bei solchen Dingen. Auch bei Wildschweinschäden, die bei uns häufig auftreten, ärgere ich mich nicht mehr. Ich gehe jedoch auch nicht sehr rücksichtsvoll mit fremden Grund um, speziell in Gegenden, wo ich unbekannt bin, fahre ich auch über Wiesen und Felder.


Restaurator antwortet um 26-01-2013 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@afh: jetzt wird's langsam philosophisch ;)
die ziel-mittel-relation stimmt für dich oder mich vielleicht nicht. für ihn hat es schon gepasst, das ist seine sache.
der vergleich mit der ns-zeit ist zwar schon etwas weiter hergeholt, aber auch beim geld sagt man: wer den groschen nicht ehrt, ist den schilling nicht wert. und es heisst auch wehret den anfängen.
heute ruiniert einer bewusst meine weide - die nebenbei schon mitte der 90er wegen des besonderen magerrasenstandorts auf dolomit unter naturschutz hätte sollen, morgen zerkratzt er vielleicht zum spass mein auto, übermorgen fackelt er mein heulager ab und überübermorgen das haus?
wo ziehst du die grenze bis wohin man asoziales verhalten als normal anerkennt? und die neue normalität wird dann von den nächsten überschritten? wann ist es aus? im chaos?
insofern passt für mich der vergleich mit der ns-zeit schon. hätten diese leute den respekt vor anderen und deren eigentum von klein auf entsprechend gelernt, hätten sie dann anders gehandelt. so einfach ist das aus sicht der pädagogik.


Restaurator antwortet um 26-01-2013 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
im übrigen kann ich aus all dem nur den schluss ziehen, dass unser staat de facto die besitzstörung legalisiert hat.
ein schönes wahlkampfthema...


Restaurator antwortet um 26-01-2013 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
"Das Eigentum ist ein Pfeiler unserer Gesellschaftsordnung, der Boden die Grundlage menschlicher Tätigkeit und staatlicher Macht. Ohne Beherrschung der Güter kann der Mensch nicht leben. Das fängt mit der Tatsache des Besitzes an. Auch wenn der Laie zwischen tatsächlicher und rechtlicher Herrschaft nicht klar unterscheidet, erlebt schon das Kind, ja selbst das Tier, eigenen Besitz und achtet fremden. Über eigenes Gut zu verfügen und fremdes zu achten ist ein Grundsatz unserer Lebensordnung."
Franz Gschnitzer, Sachenrecht (1968)


AnimalFarmHipples antwortet um 26-01-2013 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Vielleicht mußt Du auch erst mal 25 Jahre lang die Rechtsprobleme anderer Leute wälzen um besser zu verstehen was ich gesagt habe ?

Da ist zum einen, auch von Rotfeder angesprochen, das Mißverhältnis zwischen Recht Haben und Recht Bekommen.

Zum anderen das Problem der Ziel-Mittel-Relation.

Und auf der philosophischen Ebene das Problem der Mediatisierung des Rechts, also daß Menschen zunehmend verlernen, Konflikte nüchtern face-to-face auszutragen, sondern immer gleich nach §§ suchen, um sie dem anderen um die Ohren zu schlagen, oder noch besser: schlagen zu lassen.
Und nachdems ja schon genügend davon gibt und es täglich mehr werden, wird sicher auch die andere Seite schnell welche bei der Hand haben.

Mein Lieblingssatz ist: "Sie hören von meinen Anwälten." (einer reicht ja heutzutage anscheinend auch schon nimmer, da müssen wegen einer eingegangenen Thuje gleich 50 davon am Briefpapier stehen, mit Korrespondenzkanzleien in allen Weltmetropolen, grad wie ein Louis Vuitton-Sackerl ...).

Ein Polizist stand vor einer Schule.
Ein Autofahrer mit dem Handy am Ohr überfuhr am Zebrastreifen beinah ein Kind.
Der Polizist hat ihn rausgefangen und ihm eine 10minütige Standpauke gehalten.
Seine Erklärung: Er hätte ihn auch anzeigen können, aber so merkt er sich das wenigstens ...

And finally :
Mag schon sein, daß der Flügelschlag einer Libelle anderswo eine Naturkatastrophe auslöst und insofern auch jeder Kartoffelsack von Bedeutung ist, der irgendwo auf der Welt aus der Reihe kippt.
Aber etwas mehr Gelassenheit gegenüber dem, was andere tun, auch wenn mans selber nicht für richtig hält, ist à la longue definitiv gesünder.
Glaub mir, nach 25 Jahren kann ich Dir das sagen. Bei manchen meiner Berufskollegen bricht das Weltbild ein wenn sie ihren ersten Fall verlieren. Überleben kannst in dem Beruf nur als Hure, mal vertrittst Du diese Position und dann wieder das genaue Gegenteil, und manch einem dem Du hilfst verschaffst in Wirklichkeit auch nur eine Illusion.
Ich bin eine Edelhure, mach schon lang nicht mehr alles mit, für vieles bin ich mir einfach zu schad.
Aber ich kann auch lieben, nicht daß Du glaubst das eine hätte viel mit dem andern zu tun ... ;-)


Restaurator antwortet um 26-01-2013 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@afh:
ich weiss schon, dass diese würste mehr als 2 zipfel haben .... aber auf der einen seite vom berg werden uralte servitute ungestraft abgestellt und daneben werden dem, der das freiwillig, weil gutmütig, ausgleicht, von einzelnen schäden zugefügt.
auch stösst es mir massiv auf, dass kinder und jugendliche die solches verhalten an den tag legen als "sozial unangepasst" diagnostiziert in die psychiatrie kommen und einzelne erwachsene sich das offenbar herausnehmen dürfen.
aber egal: wenn der boden wieder weicher wird sind ohnehin sichtbare schäden, dann fällt das unter sachbeschädigung. und letztlich handelt es sich um 3(!) deppen, nicht 300.
ich hab das schon 2 idioten abgestellt, irgendwie wird mir das auch hier noch gelingen, ich hab ja auch die unterstützung einiger anderer biker die froh sind, dass sie durchschieben dürfen und das auch weiterhin tun wollen und die spaziergänger sind ohnehin schon ganz scharf auf die biker.
ein so ein trottel hat glatt das video der helmkamera ins netzt gestellt wo er unter meiner weide durch den jungwald rast. unmittelbar hinter der kurve sieht man nur kurz aufgerissene augen, hände die in die höhe schnellen und einen köpfler ins gebüsch... und vorbei war er am wanderer.
und wie ich so jemanden identifiziere ist mir jetzt auch klar, hart am rande der legalität, aber legal und effektiv :) :)
die jagd beginnt ;)
es sind also nur die braunen kartoffelsäcke und libellen von bedeutung????


Fetzerl antwortet um 26-01-2013 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@rotfeder: die Natur ist für alle da, aber: das gibt jemandem noch lange nicht das Recht, damit zu tun, was man will, oder? Und schon gar nicht, mutwillig Schäden anzurichten.
Jeder Freizeitsportler kann die Wege benützen, sofern er/sie sich an gewisse Regeln hält, die wie überall im Leben gelten. Und wenn ich mal mit einem Bike die Sau rauslassen will - dann soll ich auch gefälligst dafür zahlen, aber nicht mich irgendwo aufführen. Aber wenn du meinst, das ist schon ok: Darf ich dann dein Haus/Wohnung/Garten
für die nächste Party verwenden???

@restaurator: welche Gesetze meinst du?
Und einige durchaus kreative Möglichkeiten hätte ich noch...
Wie wäre es mit einer Anzeige gegen die Biker wegen Tierquälerei? Es kommt ja rein auf die Argumentation an:
* die Tiere werden in schwere Angst versetzt = Tierquälerei (wie du geschildert hast - die Geschichte mit der Mutter und dem Kitz)
* frei laufende Hunde könnten die Tiere hetzen, es ist nicht abschätzbar, wie sich die Hunde verhalten, wenn sie nicht angeleint sind - können deine Tiere wieder in schwere Angst versetzen
* Außerdem gehört zum Tierschutz dazu, dass der Halter von Tieren alles tut, um Schaden von ihnen abzuwehren - daher ist eine Unterlassungsklage ohne weiteres argumentierbar.
Führ doch mal ein Gespräch mit dem Amtstierarzt bzw. auch deinem Betreuungstierarzt, es würd mich schon wundern, wenn da nicht etwas möglich wäre bzw. der Amtstierarzt gleicher Ansicht ist. (und ich gehe davon aus, dass mit deiner Weide alles in Ordnung ist).

Oder eine weitere Möglichkeit: wenn sie mal wieder ihre Räder drüberheben (ich nehme an, sie gehen dann bei den Türln rein), schnappst du dir die Radln in einem kurzen unbeobachteten Moment, deklarierst es als Fundgut (auf deinem Grundstück gefunden) und gibst das Fundgut bei der zuständigen Stelle ab (auf den Finderlohn verzichtest du großzügigerweise...)

Und alles dokumentieren - wenn schon nicht die Radlfahrer, dann ihre Spuren! Was das Fotografieren betrifft, bin ich persönlich der Meinung, dass du sehr wohl fotografieren darfst (es ist ja dein Grundstück); nur du darfst es nicht veröffentlichen - das ist der kleine, aber feine Unterschied. Erst die Veröffentlichung ist strafbar - d.h. du darfst die Fotos nicht in die Zeitung geben, aber wenn du sie selbst behältst - welche rechtlichen Möglichkeiten sollten sie haben?
Mach doch einfach mal ein Empfangskomitee, wenn sie mal wieder ihre Räder drüberheben, v.a. in der Nacht mit einem lichtstarken Blitz kommt das sicher gut.

LG, Franz



Fetzerl antwortet um 26-01-2013 23:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Und noch etwas zum Thema Fotografieren: im nachstehenden Link ist eine gute Zusammenfassung zum Recht am eigenen Bild.
Daraus leite ich für unseren Fall zwei Punkte ab:
* Treffe ich jemanden unberechtigt auf meinem Grundstück an, darf ich die Person jedenfalls auch erkennbar fotografieren, da dies nicht die Privatsphäre der Person berührt (sie ist nicht bei sich zu Hause, sondern in der Öffentlichkeit - auch wenn das Grundstück nicht unbedingt öffentlich zugänglich ist)
* Ich darf die Fotos nicht veröffentlichen, eine Vorlage vor Gericht als Beweismittel ist jedoch zulässig, falls ich gegen die Person eine Klage einbringe.

@AFH: ich bin vollkommen deiner Meinung, dass man Konflikte erst mal ansprechen sollte und möglichst ohne Gericht beilegen sollte. Das heisst aber nicht, dass man auf den Gerichtsweg komplett verzichten sollte, er ist eben die letzte Möglichkeit...

LG, Franz
 


AnimalFarmHipples antwortet um 26-01-2013 23:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Franz, Fotos von anderen Leuten ohne deren Zustimmung zu sammeln ist eine genehmigungspflichtige Sammlung persönlicher Daten iSd. Datenschutzgesetzes.

Aber Du befindest Dich mit Deinem Rechtsirrtum in guter Gesellschaft. Auch das Innenministerium dachte lang, die Löschungsverpflichtung bezüglich zurückgelegter Anzeigen oder getilgter Vorstrafen betreffe nur die Datensätze in den virtuellen Registern. Erst Datenschutzkommission und Höchstgerichte haben klargestellt, daß natürlich auch Papierakten vernichtet und händisch geführte Register ausgelichtet werden müssen.

Und seit Section Control, privaten Radarkontrollen, Kennzeichenscannern zum Fahndungsabgleich und zuletzt auch Google Street View ist die Sache eigentlich auch sonnenklar.

Daß unzulässig erlangte Beweise vor Gericht zugelassen werden können, macht die Beweisgewinnung aber noch nicht rechtskonform geschweige denn straffrei.
Getreu dem Gesetz von actio und reactio braucht sich der Gegner nur durch eine Anzeige revanchieren und wir sind wieder bei Kohlhaas ...


Restaurator antwortet um 26-01-2013 23:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
afh, das mit dem fotografieren hab ich anders erlebt. hab eh nur 2 nachbarinnen, aber die eine überzieht in 3km umkreis seit jahren alles mit einer prozesslawine und ich, als direkter nachbar hab's halt am heftigsten abgekriegt, allerdings hat sie alles verloren, auch in berufung, dann hat sie halt die gutachter wegen amtsmissbrauch angezeigt, ist der richterin mit ihrem anwalt hingestiegen und hat ihr parteilichkeit unterstellt, usw. usw. laaaaange geschichte.
aber was ich sagen wollte: die ist bis zu meiner gartensitzbank gekommen und wenn ich mich umgedreht habe hat sie mir aus knapp 50cm entfernung ins gesicht geblitzt, sie hat neben mir stehend auf meinen grundstücken jeden handgriff von mir dokumentiert, nicht einmal beim holz arbeiten im wald warst sicher ob sie dich beim pinkeln fotografiert. und wenn ich die motorsäge gestartet habe ist sie 10 minuten später schon hinter einer buche gstanden und hat fotografiert was du tust.
auf die art hat sie einmal fast die föhre vom nachbarn erschlagen...... obwohl er alles gesichert hatte, aber: eben gut versteckt. hätt den gerichten viel arbeit und vielen leuten viel ärger erspart.
sogar mit ihrem anwalt gemeinsam ist sie widerrechtlich bis auf meine gartenterrasse gegangen während wir dort waren und haben im unmittelbaren hausbereich zum fotografieren begonnen. war aber bei beiden zugangstoren die tafel "privat - betreten verboten". hatte auch keine konsequenzen für die beiden.
jedenfalls hat das gericht zwar ein betretungsverbot meiner hausparzelle für sie ausgesprochen, aber wegen der fotos wurde nichts unternommen. die hat sie von mir, meiner familie und einigen besuchern und freunden noch heute.
sie hat auch die besucher anderer anwohner unseres berges auf der zufahrtsstrasse angehalten, fotografiert und ihnen erklärt, dass sie auf ihrer privatstrasse keine besucherfahrten duldet....auch folgenlos, ausser das man ihr das stoppen der besucher unterbunden hat.
auch die durch einen richter nachgewiesene falschaussage unter wahrheitspflicht blieb ungeahndet, sowohl für sie, als auch ihre tochter.
aber nachdem die wichtigen dinge richtig geregelt wurden regt mich das nicht weiter auf. aber bei fotos sind die gerichte scheint's nicht besonders heikel.


AnimalFarmHipples antwortet um 27-01-2013 00:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Soviel zum Thema Recht haben und Recht bekommen ;-)

In einem mir bekannten Fall wurde einer Nachbarin sogar untersagt, das Nachbargrundstück vom Klofenster aus zu "beobachten" (was nur möglich war, wenn sie dazu auf die Klobrille stieg).
Was jetzt natürlich nicht heißt, daß Rüberschauen schon verboten ist, aber wenn es die Ausmaße von Stalking annimmt ...

Dazu passend ein Satz von Mick Jagger :
"How much is sin, how much does true forgiving cost ?"

Ich klink mich hier jetzt wieder aus, mir ist das einfach zu peanuts, sorry ;-)


sturmi antwortet um 27-01-2013 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
"heute ruiniert einer bewusst meine weide [....], morgen zerkratzt er vielleicht zum spass mein auto, übermorgen fackelt er mein heulager ab und überübermorgen das haus?
@restaurator
Ich wurde in meinem Fall bei einem Richter vorstellig und schilderte ihm meine Situation! Der sagte dann mit fester Stimme: "Herr St...., wie lange wollen sie sich das noch gefallen lassen? Wollen sie sich eines Tages ihren Hof wegnehmen lassen? Soweit kommt es nämlich wenn sie solchen Leuten keinen Einhalt gebieten!
Dann war klar was ich zu tun hatte. Man muß gewissen Leuten Grenzen setzen sonst nehmen sie sich einfach nach und nach was sie wollen!
@AFH
Von dir würde ich mich nicht gut vertreten fühlen! ;-)
MfG Sturmi


fgh antwortet um 27-01-2013 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@sturmi:
Das ist Ansichtssache: Willst du einen Rechtsbeistand, der dir ehrlich sagt wie deine Chancen wirklich stehen oder einen der dir erzählt was du hören willst, der dir dann viel Geld kostet und mit dem du dann richtig auf die Schnauze fällst?


Spring antwortet um 27-01-2013 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@sturmi
Zitat:
"heute ruiniert einer bewusst meine weide [....], morgen zerkratzt er vielleicht zum spass mein auto, übermorgen fackelt er mein heulager ab und überübermorgen das haus? etc.. etc...etc...

Diese von Dir geschilderten Leute (sind keine Menschen) es sind die Nazis(fpö) von Heute- Sie sind er letzte Gestank/Dreck den die Menschheit jemals hatte ohne Achtung und Menschenwürde !
Nationalsozialismus ist ein schleichendes gift, nationalsozialisten kommen zu beginn in der Maske des Guten, das Ende ist Schrecken Mord und Totschlag ! Ich bin gegen Nazis weil meine Kinder unbeschwert und angstfrei aufwachsen sollen und weil sich diese Geschichte nie merh wiederholen darf, nie mehr !

Die Nationalratswahlen stehen uns bevor und wir haben mit unsere Stimme die Chance dass sich dieses schleichende Gift FPÖ nicht vermehren darf !

Genauso sehe ich das auch. Solche Diskusionen, bei denen man selber intoleranter reagiert, als die Nazis selber lassen die Größe der rechten Gemeinschaft nur wachsen. denn die Menschen finden sich nicht damit ab, wenn sie bestraft werden. Die gemeinschaft der Nazis wird so nur noch größer und am Ende kommen wir wieder da an, wo wir in den 30iger Jahren waren und dann seid auch ihr schuld daran.

Tolerieren und nichts tun ist kontraproduktiv !
Ein bekennender Nazi verstößt automatisch gegen das Gesetz da er sich optisch und/oder verbal eindeutiger Mittel bedienen muss, um als solcher erkennbar zu sein. Sonst ist er eben kein bekennender oder eindeutig identifizierbarer Nazi.



helmar antwortet um 27-01-2013 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Hallo Restaurator...du hast bis auf Widerruf den Durchgang gestattet...hast du da was Schriftliches mit der Gemeinde? Falls ja, dass ziehe deine Erlaubnis mit dem Hinweis auf mißbräuchliche Benutzung des Weges zurück, dokumentiere die Schäden mit fotos, erkläre dass deine Tiere durch die Biker gefährdet werden mund mach den Zaun so zu dass NIEMAND mehr durchgehen kann. Und geh in die Lokalzeitung damit.....
Liebe Grüße, Helga


NiN antwortet um 27-01-2013 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@spring, was hat Sachbeschädigung mit Nazis oder FPÖ zu tun??

Kriech mal raus aus dem Loch in dem du lebst und mach deine Augen mal gaaaanz weit auf!! Dann wirst sehen, daß in den Städten ein gesunder Mix an Emigrantenkindern, die keinen Respekt vor Land und Mensch hier haben, und österreichischen Jugendlichen aus Substandardsiedlungen, die sogenannten - selbsternannten HIPHOP Ghettokids, für 90% des städtischen Vandalismus verantwortlich sind...

Und als ehemaliger Burschenschafter weiß ich, daß gerade in der FPÖ das elitäre Denken sehr hoch ist, und man den Radau lieber den linkslinken Randalierern der GRAS etc.. überläßt....

Also ich weiß nicht, wo du lebst, doch die Gehirnwäsche hat voll zugeschlagen....


Restaurator antwortet um 27-01-2013 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@helmar:
gar nix schriftliches gibt's.
wie die nachbarin den letzten weg dicht g'macht hat, hab ich einafch berg- und talseitig 1m vom zaun rausgeschnitten, 2 neue pflöcke geschlagen, türl gebaut, tafel mit "durchgang bis auf widerruf gestattet - radfahren verboten" und "weidetiere - hunde bitte an die leine" draufg'macht und fertig.
so können die nachbarn einen 3/4 km unter mir von ihren häusern und wohnungen direkt vor der haustür über eine wiese in den wald, rauf, bei mir durch, meinem vom haus zu meiner waldparzelle führenden forstwegerl entlang (ist auch mein eigentum) und weiter bis zum gipfel - flachländergipfel ;)
die unten einen halben kilometer weiter wohnen haben eh einen markierten wanderweg vor der tür der sich auf halber höhe mit meinem forstwegerl kreuzt.
und 1 km in die andere richtung gibte es mehrere neue, breite forstwege die den berg erschliessen.
offizielle und auch inoffiziell geduldete biker strecken gibt es auch etliche, ein paar davon sogar recht anspruchsvoll zum fahren.
dafür ärgert's mich auch so, dass einzelne hier bei mir nicht nur durchfdrängen, sondern sich auch sehr rücksichtslos verhalten.
ich bin allerdings unserem ganzen bergzug entlang nicht der einzige der probleme hat, aufgebrochene tore, beschädigte zäune, etc. sind fasst an der tagesordnung.
aber der gesetzgeber toleriert offenbar die wahrscheinlich nicht einmal 1% ausmachenden vollidioten und schützt sie vermutlich wegen ihrer asozialen seltenheit.


NiN antwortet um 27-01-2013 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
du musst diesen Weg einfach wieder schließen! Oder wirklich mit der Gemeinde einen neuen Modus Operandi finden, auch wenns nur eine Ausgleichszahlung für Material und Arbeit ist...

Ich weiß ja nicht genau wo du her bist, doch warum kümmert sich die Gemeinde nicht um ordentliche Wege?? Gibt doch sicher auch Tourismus bei euch, oder? Das liegt ja wohl auch im Gemeindeinteresse...




Spring antwortet um 27-01-2013 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@ Restaurator

beschwere dich bei deinem Anwalt deines Vertrauens. der wird dich Aufklären und weiterhelfen !
ich wünsche dir alles gute und dass du sich nicht mehr ärgern musst !


Spring antwortet um 27-01-2013 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@sturmi
Zitat: Wo ist den "unser" Forumsjurist, der AFH?! Wenn er mal mit einem Bauern solidarisch sein soll geht er auf Tauchstation, komisch, komisch & brrr! ;-))

BRAVO sturmi !
Hier steht der Bauer im Mittelpunkt und handelt dementsprechend solidarisch für sein Recht !
Soll es hier wirklich einen Juristen als Bauernsprecher geben, der im Forum postet ?
Ein Hans Meister stellt ab und an einen Beitrag rein !



bionix antwortet um 27-01-2013 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@spring

Ein Hans Meister stellt AB und AN einen Betrag rein. Und TSCHÜÜÜSS!


Spring antwortet um 27-01-2013 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@bionix

und das glaub ich so an dahergrennten " bio nix " den ich nicht mal pers. kenne wo ich nicht was der beruflich macht etc.. ein Hans Meister stellt ein Foto in sein Profil und man weiß auch wer dieser Mann ist !



Spring antwortet um 27-01-2013 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Sorry der Eintrag war nicht vollständig

@bionix und das glaub ich so an dahergrennten " bio nix " den ich nicht mal pers. kenne wo ich nicht was der beruflich macht etc..NICHT.
Ein Herr Hans Meister stellt ein Foto in sein Profil und man weiß auch wer dieser Mann ist !
Ich erwarte mir von einem Landwirtforum, das vor allem uns Bauern anspricht Seriösität, Glaubwürdigkeit und Niveau !
Am Wirtshaustisch sitzt man sich gegenüber und jeder weiß mit wen man es zu tun hat !



sturmi antwortet um 27-01-2013 14:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@fgh
Genau, es ist Ansichtssache!
Ein Jurist der sich mit radikalen Tieraktivisten ala Balluch, Richter, Moser & Co solidarisiert ist für mich sowieso unten durch.
Übrigens, liebe VLV-Mitglieder, bei den regionalen Jahresversammlungen geht es um die Problematik (Stall)Einbrüche, Referenten von den zuständigen Polizeiinspektionen geben Tipps wie man sich erfolgreich schützen kann!
Bzgl. Biker, ich wäre für ein konsequentes rechtliches Vorgehen gegen diese Leute. Kostet mich z.b. nur die Jahresprämie für den Kombi-Rechtsschutz. ;-)
MfG Sturmi





Spring antwortet um 27-01-2013 15:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@NiN

1.) Lebe ich in keinem Loch ( ich weiß zwar nicht was du damit meinst, aber lausche gerne deiner Erzählungen )
2:) Weiß ich sehr bewußt wo man ehemalige oder auch nicht ehamalige Burschenschafter, Ghettokids, Vandalismus verantwortliche, Heimatlose etc. etc.. einstufen kann
3.)Ggehöre ich nicht zu den linkslinken Randaliererern
4.) Weiß ich genau was ich will und stehe zu meiner Partei ÖVP und mein elitäres Denken normal ist; also einen gesunden Narzissmus vertrete ABER hocharrogante Leute wie du dich selbst bezeichnest, in kranken Narzissmus ausarteten
5.) Musste bei mir keine Gehirwäsche statt finden, weil ich nie die rechtsextreme FPÖ wählen werde und somit ein Demokrat bleibe und WERTE

Meine Menschenkenntnis lernt nie aus; und wenn jemand sagt, dass er weise ist, dann sollte er mal nachdenken ob er an Realitätsverlust leidet oder schizophren ist.

Welcher Burschenschaft gehörtets du an ? Akademische Jägerschaft Silvania ?


NiN antwortet um 27-01-2013 16:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@spring

1. Passts nicht zum Thema hier, auch deine Politsierung des Themas
2. lern sinnerfassend lesen
3. schraub deine Egomanie ein bißchen zurück




zehentacker antwortet um 27-01-2013 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
Restaurator, Hallo!
Wiederholte boshafte Sachbeschädigungen bei deinen Nachbarn und bei Dir. Dokumentiert diese und zeigt das bei der Polizei an. Wenn nur einer jammert wird diese weniger aktiv werden, als wenn die Beschwerden von drei Personen kommen. Die Gemeinde müsste bei diesen Misständen auch aktiv werden und eure Probleme aufgreifen.
Allein, da wird das in der Richtung Querulant betrachtet und die Misere eher ignoriert.
Die Gemeinde sollte Dir, einen Freundlichen Bauern der freiwillig und unbezahlt etwas für die Allgemeinheit tut, zumindest Dank aussprechen.
MfG ferdinand


bionix antwortet um 27-01-2013 18:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@spring

Wie schon NiN angeführt hat: Sinnerfassend lesen - dann weißt du, was mit meinem Beitrag gemeint war.


Spring antwortet um 27-01-2013 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@NiN

Du redest dich auf etwas hienaus, was nicht wertbar ist.
Generell alle Diskussionen hier, haben fast ALLE politischen Hintergrund und es wird beleidgt auf Teuefel komm raus.

Dir rate ich sachlich verstehen und konstruktiv lösen.

Mit Rechtsextremisten zu sprechen heißt nicht, ihnen das Wort zu überlassen.




NiN antwortet um 27-01-2013 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
wer ist denn hier ein Rechtsextremist????

Wo lebst du Spring??? In Sachsenanhalt??? Du hast ja an Verfolger....

Du stellst hier alle, ausser die bekennenden VPler, unter den rechten Scheffel!!


Spring antwortet um 27-01-2013 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?

Zitat von bionix :
@spring

Ein Hans Meister stellt AB und AN einen Betrag rein. Und TSCHÜÜÜSS!

Und das nennst du sinnerfassend lesen !

@NiN

Du kennst dich gut aus als österreichsicher Burschenschafter !
Verkaufe mich nicht für blöd !

Bis jetzt mussten hier im Landwirtforum nur die beiden Großparteien ÖVP/SPÖ Kritik ernten.
Und das mit gut verstecktem Hintergrund im Namen des Trittbrettfahrers H.C.Strache.
Ich kann dich beruhigen die Paranoia kannst dir behalten.


soamist2 antwortet um 27-01-2013 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@ hipples

nachdem was du so von dir preisgegeben hast steht bei dir eine richtige feuerwehrkarriere im raum. ich hoffe im sinne deiner lebensplanung du bekommst deine, zwar berufsbedingt erklärbare, im leben abseits eines rechtsverdrehers eher hinderliche, präpotenz in den griff.

ansonsten droht dir ein grausames schicksal:

http://www.youtube.com/watch?v=Zcj4O8L3VUs






bionix antwortet um 27-01-2013 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
was macht man gegen depperte biker?
@spring

Ich meinte mit meinem Beitrag, dass die Formulierung Ab und AN bei uns nicht üblich ist - damit du endlich verstehst, was ich gemeint habe - nochmals: Sinnerfassend lesen! PISA schau oba!

Damit sollte die Diskussion zu diesem Thema beendet werden. Sinn und Stil mancher Beiträge sind derart miserabel, dass auch sinnerfassend lesen nicht mehr hilft.

Im Winter wird ja oft Schnaps gebrannt und das dürfte sich auf die Qualität mancher Einträge im Forum auswirken.

Prost und TSCHÜSS (oder pfiat enk)


Bewerten Sie jetzt: was macht man gegen depperte biker?
Bewertung:
3.67 Punkte von 3 Bewertungen (Maximum 5 Punkte)
message;382919




Landwirt.com Händler Landwirt.com User