50 Cent mit Milchpreis-Index?

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Muuh 19-01-2013 13:50 - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Eine von MEG Milch Board und EMB gemeinsam vorgestellte wissenschaftliche Studie zeigt die Höhe der Erzeugungskosten im Milchsektor und soll künftig vierteljährlich mittels eines MILCH-MARKER-INDEX die fortschreitende Entwicklung auf der Kostenseite schnell und aktuell darstellen

Man müsse weg vom abliefern der Milch und hin zum verkaufen. Um dies zu erreichen, sollten sich Milchbauern zusammenschließen, um gemeinsam Preise zu verhandeln. Je grösser der Bündelungsgrad, desto grösser wird die Schlagkraft des Gutachtens zu den Milchproduktionskosten sein

Die Herstellung von einem Kilo Milch (4% Fett, 3,3% Eisweiss) schlug für Bauern im Norden Deutschlands mit 43,06 Cent (51,7 Rp.) zu Buche. Im Süden lagen die Kosten bei 51,03 Cent (61,2 Rp.) und im Osten bei 45,07 Cent (54,1 Rp.) je Kilogramm Milch. Beihilfen sind berücksichtigt respektive von den Gesamtkosten abgezogen.




 
 


helmar antwortet um 19-01-2013 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Wünschen kann man sich viel, Tabellen erstellen auch.......und fordern geht natürlich auch immer. Nur, wenn es nicht so kommt, dann sucht man den Schuldigen.
Mfg, Helga


HAFIBAUER antwortet um 19-01-2013 14:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Hallo helmar man braucht keinen Schuldigen zu suchen,sondern man weis ganz genau wies abläuft.Der Konsument wird zur Kasse gebetn.Die Molkerei o Verarbeiter muss einen Gewinn machen. Der Handel muss den zweifachen Gewinn machen .Und der Erzeuger muss sich mit dem Zufrieden geben was Übrig bleibt.Hätten wir eine gute Vertretung wärs in der Bauernschaft nie so weit gekommen.Seit mit dem zufrieden was ihr bekommt und Gusch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



may antwortet um 19-01-2013 15:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
... irgendwo muss ein Rechenfehler sein wenn man schaut, wie viele Ställe gebaut werden und welche Pachtpreise zum Teil gezahlt werden beim derzeitigen Preis ??



179781 antwortet um 19-01-2013 16:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Es gibt Betriebe, die nachweislich mit deutlich niedrigeren Kosten produzieren können. Wenn die oben angeführten Zahlen der Durchschnitt sein sollen, dann muss es da auch welche geben, die noch schlechtere Zahlen haben. Wie die wohl zurechtkommen werden, wenn die Milch noch billiger wird?

Gottfried


Muuh antwortet um 19-01-2013 16:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Wozu Lösungsansätze und was fordern, wir sollten uns entspannt zurücklehnen. Mit dem österreichischen Genossenschaftsmodell von unbegrenztem Wachstum abzüglich Vermarktungsbeitrag sind wir wahrscheinlich auf der sicheren Seite. Die Milchpreise können sich dadurch weltweit immer mehr annähern und Europa kann ihre Position auf dem Weltmarkt halten.


HAFIBAUER antwortet um 19-01-2013 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Hallo may die Gruppe die du ansprichst sind genau die, die immer noch der Landwirtschaftskammer und den Bauernbund Vertrauen,.Ich kenn etliche die gross Gebaut haben mit einen Milchpreis von 40 Cent die Berechnungen aufgestellt haben.Und plötzlich der Preis im Keller und sie Räumen im Sommer den Wald aus.Vertrau dir selbst dan ist dir Geholfen.


300567 antwortet um 19-01-2013 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
@hafibauer

Dein IQ ist deiner Rechtschreibung sehr ähnlich-
unter dem Durchschnitt.


hardl1266 antwortet um 19-01-2013 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Bei der freien Milch könnes mit 23 Cent kostendeckend produzieren Und die Quotenüberlieferer sogar noch günstiger!


HAFIBAUER antwortet um 19-01-2013 18:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Hallo 300567 vieleicht kann ich nicht so gut Rechtschreiben,aber eines weis ich dafür kann ich Wirtschaften und brauch nicht im Sommer in den Wald zugehn.Hast hier eine andere Meinung bist natürlich unter den Durchschnitt ist ja immer so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


helmar antwortet um 19-01-2013 19:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Vor ein paar jahrenhat es im FL einige Modellrechnungen von Dr. Kirner gegeben.......und da waren ein paar recht interessante Varianten dabei. Und bei der einen Variante war ein ct weniger schon der Weg ins Minus.
Hallo Hafibauer...ich war letzten Sommer/Herbst auch viel im Wald. Ich konzentriere mich nur noch auf diesen....;-).
Mfg, Helga


Christoph38 antwortet um 19-01-2013 19:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Die Hauptfragen bei so einer Kalkulation werden sein, wie bewerte ich die eigene Arbeitskraft und was ist mit Eigenkapitalverzinsung.


helmar antwortet um 19-01-2013 20:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Hallo Christoph.....stimmt schon, das mit der Kalkulation. Ob man z.B. in der Stunde ohne sich zu plagen 30 Kühe melken kann oder 7 und dabei die Kanne schleppt.
Mfg, Helga


tch antwortet um 19-01-2013 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Ist schon schön das zu lesen...... Milchpreis schon jahrelang unter den Erzeugungskosten und trotzdem wird geliefert was das Zeug hält

Habt ihr alle einen Geldesel im Stall der Scheine scheisst?
Wie macht ihr das- immer mehr produzieren mit immer mehr Verlust.

tch


mosti antwortet um 19-01-2013 23:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
tch@: arbeit mal um´s halbe geld, da gehts schon um einige zeit länger! das schwierige ist, was mach ich: wenn die bank anschafft???


karl0815 antwortet um 20-01-2013 11:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Ich würde vorschlagen: verpflichtende Vollkostenrechnung für jeden Betrieb.
Die VK schwanken in Österreich zw. 25 und 70 cent.
Jeder stellt dann die VK (pro Liter erzeugter Milch) seiner Molkerei in Rechnung.
Bei einem Betrieb mit 120 AkH/Kuh, 10PS/ha LN(natürlich Fendt), ordentlicher Zinsenlast und hohen Direktkosten können dann schon 70 cent zusammenkommen.
Jeder Betrieb könnte so die Kosten decken und es wäre fair für alle!!



tch antwortet um 20-01-2013 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Die Idee ist gut!
Könnte von den unabhängigen Bauern sein.....

Dazu braucht es nur einen Zusammenschluss von IG und den unfähigen geben und schon ist es geschafft....
Die einen Fordern- die anderen streiken und schon gehen "die" Mölkereinen zum Bundespräsi und verlangen nach einer Milchpreisdiktatur.

Was ich nicht verstehe.... die Bauern sind doch die Chefs der Molkereien, da ist es doch eines leichtes die geforderten Preise durchzudrücken!

Ob der Handel mitspielt ist eine andere Sache....egal, man dann wenn es nicht klappt zumindest einen schuldigen....

Ein Milchstreik muss her........:-) Ein Baggerfahrer muss her und eine Kuh vor die Nöm.



tch


milkmann antwortet um 20-01-2013 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
@300567 Dien IQ steht bei 0 hier geht es doch nicht um Rechtschreibung sondern um Meinungen die in einem Forum doch erlaubt sein dürften!!


milkmann antwortet um 20-01-2013 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
@ tch gehörsrt wohl auch zu dieser Gehirnamputierten Bauernvertretung (BB) die uns Bauern abräummt wie einen Christbaum!
Dann noch brav als NICHTLANDWIRT den Bauernbundbeitrag einzahlt !
Und dann nu hinten hineinkriecht und soagt a bisserl mehr hets schoa nu nehma kina!!


loipe61 antwortet um 20-01-2013 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Sehr gut milkmann


Muuh antwortet um 20-01-2013 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
50 Cent mit Milchpreis-Index?
Die Kostenberechnungen im Rahmen des Gutachtens beziehen sich ausschließlich auf die spezialisierten Milchviehbetriebe (min. zwei Drittel und mehr der Verkaufserlöse stammen aus der Milch).

Als Datengrundlage wurde das europäische Informationsnetz Landwirtschaftlicher Buchführungen (INLB) ausgewählt. In diesem Datennetz werden jährlich die Buchführungsdaten von 80.000 landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben in den EU-Mitgliedstaaten erfasst. Milchviehbetriebe, die zum unteren Mittel und zu den kleinen oder sehr kleinen Betrieben gezählt werden, sind in der nachfolgenden Kalkulation nicht berücksichtigt. Die Datenbasis des INLB wurde im Rahmen dieses Gutachtens ausgewählt, weil es sich um eine Datengrundlage handelt, die von den europäischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union offiziell und amtlich anerkannt ist.

Die Berechnungen beziehen sich auf die pagatorischen Erzeugungskosten („aus tatsächlichen Zahlungen stammend“). Die kalkulatorischen Kosten für Land und Kapital (Pacht- und Zinsansatz) werden zwar entsprechend dem EU-Berechnungsschema ermittelt, aber extra ausgewiesen. Beihilfen wurden als Einnahmen ausgewiesen. Damit wird die unterschiedliche Höhe der Beihilfen in den Bundesländern und zwischen den Betriebsgrößen transparent und sie können von den ermittelten Produktionskosten abgezogen werden. Zudem wird mit einem eigenständigen Einkommensansatz gearbeitet (Nord und Süd: Betriebsleiter: 22 €, Fam-AK: 15 €; Ost: Betriebsleiter: 20 €, Fam-AK: 14 €; Ost).

Zur Studie

 


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