Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach

Antworten: 10
walterst 15-01-2013 15:54 - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
Russische Militärs wollen sich von bewährtem, aber überholtem Equipemant trennen, einen Modernisierungsschub einleiten und machen sich nun auf die Socken.


 


helmar antwortet um 15-01-2013 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
Da haben nun die Stiefelfetzen ausgedient...bei einer Weltmacht. Aber unser Bundesheer ist ja viel moderner gerüstet, da sind sogar die Socken zur Uniform passend.
Mfg, Helga


179781 antwortet um 15-01-2013 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
Wir hatten beim Bundesheer nichts zum Anziehen, was gegen wirkliche Kälte geholfen hat und wenn man mit aktuellen Grundwehrdienern redet, dann ist das heute nicht besser.
Über die Ruissen braucht man sich in der Beziehung gar nicht lustig machen. Nur zur Erinnerung, der Untergang der deutschen Wehrmacht in Russland nahm damit seinen Anfang, dass die Soldaten keine Kleidung und Ausrüstung gegen den russischen Winter hatten. Bei der Aussstattung der russischen Soldaten war es vorgeschrieben, dass die geignet sein musste, dass ein Soldat eine Nacht im Freien bei - 20 Grad übersteht.

Gottfried



walterst antwortet um 15-01-2013 19:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
@gottfried
ich bin der letzte, der sich in Bezug auf Ausrüstung über die Russen/sowjets lustig macht.
AKM, T34 usw... sind/waren wesentlich robuster als vergleichbares im Westen. Und Fußfetzen kenn ich auch noch.
Trotzdem ist es nun einmal auf den ersten Blick ein Kuriosum, was sich in Russland bezüglich militärischer Fußbekleidung entwickelt.


leitnfexer antwortet um 15-01-2013 20:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
Hallo Gottfried!

Die Deutschen hatten damals ja genug zum anziehen, nur scheiterte es halt an der deutschen Bürokratie, so das die Winterkleidung nicht verteilt werden konnte(es gab den Befehl, die Kleidung mit der Bahn nach Stalingrad zu bringen, aber die Bahn konnte nicht fahren, da die Geleise fehlten... Also hat man hat eingelagert, in Listen geschrieben und kontrolliert bis die Gegenoffensive kam und ein Lager mit tausenden Winterkleidern wurde schließlich von deutschen Beamten verbrannt, damit es den "Ivans" nicht in die Hände fällt. (soweit hab ich das gelesen, war aber nicht dabei)

Also ich bin am 1.Feb zum Wehrdienst eingezogen worden und hatte auch sehr kalte Temperaturen bei Grundausbildung, Feldwoche usw. , aber ich kann mich wirklich nicht beklagen das mir da mal ernsthaft kalt gewesen wäre, wir hatten genug Bewegung und schlecht ist unsere Uniform bestimmt nicht. Einzige wirkliche Schwachstelle waren wohl die Hände/Fingern, die warm zuhalten war nicht so einfach, da mögen uns die Russen voraus sein?
Mein Vater ist auch noch so einer, der gerne mal Stiefelfetzen benutzt, aber was daran praktisch sein soll hab ich nie verstehen können.


walterst antwortet um 15-01-2013 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
@leitnfexer
Die Deutschen hatten damals genug zum Anziehen.....
Die Geschichte, die Du da gelesen hast, halte ich für ziemlichen Blödsinn. Die Wintertauglichkeit einer im Krieg befindlichen Armee hängt überdies nicht allein mit der Nachlieferung gespendeter Bekleidung zusammen. Und da waren die Deutschen aufgrund "leichter" Terminverzögerungen hoffnungslos unterversorgt an allen Ecken und Enden. Das sagt der Chef selber.
 


traktorensteff antwortet um 15-01-2013 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
@ Gottfried
Genau so ist es! Wir hatten im November/Dezember auch nichts gegen die Kälte. Wir haben unter dem "Grün" (besonders die Hose ist sehr dünn) den Sportanzug angezogen.


tch antwortet um 15-01-2013 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
@ Traktorensteff

Wann warst Du eingerückt?
Wir bekamen sofort die volle Ausrüstung- inkl. Überhose- Bärenfut und den dicken Fäustlingen.
S- Jäger

ob es sich dabei um gespendete Bekleidung handelte geht aus dem Text leider nicht hervor
http://de.metapedia.org/wiki/Opanol

tch


carver antwortet um 16-01-2013 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
Weiß auch nicht wann und wo ihr eingerückt seid.
Bärenfut, Petzihose, Kunststoffschalenschuhe, Gamaschen, ........ alles schon am ersten Tag.
ET 01/95, JgR7, sKp

lg carver


Christoph38 antwortet um 16-01-2013 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
Ich würde die eigenen Erfahrungen beim Bundesheer mit der Kleidung nicht unbedingt mit einem echten Kriegsfeldzug vergleichen. Höchstens kann man völlige Winterfeldzugstauglichkeit ableiten, wenn die Kälte beim Bundesheer schon ein Problem ist.

Ich kann auf jegliche echte Kriegserfahrung verzichten, meine aber dass sehr viel "learning by doing" ist und die Soldaten ihre Methoden haben das beste aus ihrm Material herauszuholen, auch entgegen den ursprünglichen (theorethischen) Anleitungen. In der Not wird man findig.


traktorensteff antwortet um 16-01-2013 10:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Russisches Militär macht sich auf die Socken und rüstet nach
@ tch

ET 11/01
Wir waren keine Jäger, wir sind in der Grundausbildung nur mit der normalen Hose und Jacke draußen gewesen. 0 Grad ist da auch schon sehr kalt. Die Feldwoche haben wir bei - 10 Grad beendet, weils für die Ausrüstung doch etwas zu kalt war. Bei einer Jäger-Ausbildung hat man wohl doch eine andere Ausrüstung.
PS.: Das Umziehen bei Nacht, nach einem 5 km Marsch auf einer schneebedeckten Lichtung, war aber schon ganz interessant. ;-)


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