UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie

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Egate 25-12-2012 18:37 - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Zum 3mal stellt der Unabhängige Bauernverband in der LWK-Vollversammlung den Antrag die Mutterkuhprämie zu erhalten . In O.Ö. sind 13000 Betriebe betroffen . Zum dritten Mal stimmen die sogenannten Bauernvertreter vom ÖVP-Bauernbund FPÖ-Bauern und SPÖ-Bauern dagegen.



hardl1266 antwortet um 25-12-2012 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Die Frage ist nur : Wie bezahlen! Einheitliches Flächenprämienpaket aufschnüren? Gibt es auch Vorschläge vom Ubv wie das am gerechtesten abgerechnet wird! oder ist es nur billiger popuilismus


helmar antwortet um 25-12-2012 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Den guten Willen glaub ich dem UBV...nur der Zug ist abgefahren. Und das wissen alle auch wenn es manche nicht wahrhaben möchten.
Mfg, Helga



josefderzweite antwortet um 25-12-2012 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Der UBV ist so ziemlich mit der FPÖ und BZÖ gleichzustellen.

Immer fordern, nie anständige Lösungen bringen und interessieren tut sich auch keine andere Partei für diesen Haufen.


Rechbergtulwitz antwortet um 25-12-2012 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
@ josefderzweite wenigstens fordern sie etwas und sind nicht still wie die anderen (Fpö, Spö...) lg Rechbergtulwitz


schnapsidee antwortet um 25-12-2012 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Ich finde es eine Riesenfrechheit, wenn die Mutterkuhprämie abgeschafft wird, gerade jetzt wo sich so viele Mutterkuhbetriebe gut entwickelt haben und beste Rindfleischqualität erzeugen.
Zu Beginn der Mutterkuhprämiezeit hat es immer geheißen, "das sind Auslaufbetriebe".
Jetzt wo diese Betriebe nicht aufgeben wollen, versucht man es anders, man streicht die Prämie, in der Hoffnung, dass doch möglichst viele aufgeben, damit wieder Fläche für die viel zu groß gebauten und geförderten Milchviehställe, frei wird.

Und noch was. Diese Streichung oder Erhaltung der Mutterkuhprämie und die ganze Diskussion zu diesem Thema in diesem Forum zeigt, wieviel Unterstützung eine Sparte vom Rest der Bauernschaft hat?? Ich bin übezeugt, dass einem Milchbetrieb der vielleicht auch einiges an Prämie verliert, nicht den Rentabiltätsverlust hat als ein Mutterkuhbetrieb.

Man hat noch nie irgendwo etwas gelesen, dass die Mutterkuhprämie gestrichen wird, es wird nur davon geschrieben, dass es keine gekoppelten Prämien mehr gibt, das ist gewollte Irreführung bzw. schlechte Information!!!!!!!
Ich denke man sollte den Betrieben klaren Wein einschenken.



andy123 antwortet um 25-12-2012 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Ich gründe auch eine Partei und fordere den Erhalt der Milchquote, den Erhalt der Mutterkuhprämie, eine zusätzliche Prämie für jedes Schwein, Schaf, Ziege, Pferd, Lama Huhn, Esel, Ente, Gans, Biene, Maulwurf usw.
Desweiteren die Abschaffung der AMA, den Ausstieg aus der EU und einen Mindestlohn von 4.000 Euro.
Irgendwie wird man das schon finanzieren können. Wenn nicht sind der Bauernbund, der UBV, die ÖVP, die SPÖ, die FPÖ, die Grünen, der Stronach, die EU, der Papst, die Chinesen, ............. - alle anderen sind Schuld sollten meine 'Forderungen nicht umgesetzt werden.


hardl1266 antwortet um 25-12-2012 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
@ rechegtulwitz
Lösungen; lösungen; bessermachen
, nur fordern ist das alles was sie zustandebringen? Eines würde mich auch brennend interesieren!
Warum soll der BB Interesse haben ein schlechtes Verhandlungsergebnis zu erreichen wenn sich doch ein für die Bauern besseres auch besser an den Mann bringen läßt.Manchmal habe ich wirklich das Gefühl bei einigen ist das eigenständige Denken schon abhanden gekommen oder es war nie vorhanden


Egate antwortet um 25-12-2012 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Die EU erlaubt in der neuen Förderperiode 15 Prozent von der 2 Säule in die erste zu verschieben und das würde reichen für die Erhaltung der Mutterkuhprämie. Dumm sind die, die immer noch nicht wissen, dass der UBV keine politische Partei ist und keine bezahlten Funktionäre hat , aber jene Parteibauernfunktionäre unterstützen bei denen das Jahr 14 Monate hat und nicht von der Landwirtschaft leben müssen.


hardl1266 antwortet um 25-12-2012 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
@ schnapsidee
Ein extensiver MKH kann wenn seine Betriebsprämie unter 70 Euro pro Ha ist und da gib t es viele sagen es kommt mit einenm Blauen Auge davon bei unter 1 Gve /ha 10 - 15 % minus . Gelingt es dem BB noch eine Qualitätsprämie zu erreichen ,was sehr schwer sein wird kann sich ein posetives ergebnis für die meisten MKH ausgehen für alle die natürlich bis jetzt bei der Betriebsprämie nicht die großen gewinner waren. Eines muß man dem BB schon zugestehen.das Prämiensystem wird sicher gerechter.Es kann nur der viel verlieren, der eine hohe Betriebsprämie hat.Auch mich wirds treffen habe aber nur eine betriebsprämie von 70 Euro und habs bis jetzt auch überlebt


hardl1266 antwortet um 25-12-2012 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
@ schnapsidee
Ein extensiver MKH kann wenn seine Betriebsprämie unter 70 Euro pro Ha ist und da gib t es viele sagen es kommt mit einenm Blauen Auge davon bei unter 1 Gve /ha 10 - 15 % minus . Gelingt es dem BB noch eine Qualitätsprämie zu erreichen ,was sehr schwer sein wird kann sich ein posetives ergebnis für die meisten MKH ausgehen für alle die natürlich bis jetzt bei der Betriebsprämie nicht die großen gewinner waren. Eines muß man dem BB schon zugestehen.das Prämiensystem wird sicher gerechter.Es kann nur der viel verlieren, der eine hohe Betriebsprämie hat.Auch mich wirds treffen habe aber nur eine betriebsprämie von 70 Euro und habs bis jetzt auch überlebt


tch antwortet um 25-12-2012 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Für den UBV wäre es also ok das man von der 2ten Säule..(bauern) 15 Prozent zur ersten verschiebt, das heisst man nimmt dem einem´n und gibt dem anderen... das wäre dann fair?

Dumm hin oder her...
Tatsache ist nun mal das der UBV ein Zahnloses Instrument ist das Forderungen stellt aber nicht in der Lage ist, diese so zu präsentieren das ihre "Ansprechpersonen" der Gegenseite auf die gestellten Forderungen eingehen-
Do miasts no ah bissl übm Burschn.....

tch


hardl1266 antwortet um 25-12-2012 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User




milkmann antwortet um 25-12-2012 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Hallo Kollegen es heist immer der Zug ist abgefahren.Ist doch nur eine blöde Redewendung nichts ist in Stein gemeiselt!! Es ist doch ein Beschluss nur der oberen Bauernbündler!
Die Basis , die Bauern werden doch schon lange nicht mehr gefragt.
Orstbauernobmänner oder andere Hampelmänner Kammerratsfunktonäre werden ja sowieso nicht gehört ,dürfen vielleicht gerade mal MUH sagen!
Andere Länder wie Frankreich werden die Mutterkuhprämie auch weiterhin an die Produktion koppeln 10% sind doch laut EU erlaubt!
Es geht hier rein um den Ackerbauern würde nähmlich die Mutterkuhquote nicht in die 1 Säule einfliessen würde der Ackerbetrieb 30 Euro pro Hektar verlieren!
Wäre doch sofort die Konkurenzfhähigkeit weg!
Nebenbei soll auch noch gesagt sein, Arge Rind, Copa und Coega fordern auch eine Stärkung des Rindfleischsektors durch eine Produktionsprämie (Mutterkuhprämie).
Wir in Österreich schaffen diese ab!
Beste Grüsse vom UBV!!


schnapsidee antwortet um 26-12-2012 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
hardl1266:
Es ist bei einem Eintrag schon ein Blödsinn, was du da von dir gibt, da solltest du besser kein zweiters mal wiederholen.
Ich kenne viele Mutterkuhbetriebe die über 250 € Prämie haben, jetzt rechne denen mal vor was die dazu gewinnen.

Wenn wir eine Qualitätsrindfleischproduktion in Österreich erhalten wollen, muss die Mutterkuhprämie erhalten bleiben.


hardl1266 antwortet um 26-12-2012 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
@ Schnapsidee
Für Dich habe ich den Eintrag ja zweimal reingegeben also bitte genau lesen.wenn nicht im ersten dann im zweiten Eintrag. Nochmal zur wiederholung ich habe 70.- euro weil ich halt nicht so fleißig und schlau war wie die betriebsprämie" geschaffen "wurde .Diesen Eintrag gibts nur einmal.Also genau lesen.
mit.f.g.hardl1266




Trulli antwortet um 26-12-2012 10:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Der ÖVP Bauernbund ist doch noch die effektivste Vertretung der Landwirtschaft!
Wenn auch oft nur als das geringere Übel....
Ich sehe keine brauchbare Alternative!

Die Mutterkuhprämie wurde unter anderem darum gekoppelt belassen, um die Produktion in den weniger günstigen Lagen zu erhalten! Vielleicht wird sie auch weiterhin dort erhalten, da in extensiven Gebieten die Flächenprämie (EHP) eher steigen wird...
Das Flächen "zuwachsen" oder anderwertig verwendet werden, wird mit dem Wegfall der MK-Prämie eher begünstigt werden! Die "Strukturbereinigung" in der Landwirtschaft wird schneller vorangehen, die Nebenerwerbsbetriebe werden weniger.... Vielleicht aucht gewollt!?
Wahrscheinlich wird auch die Anzahl der Mutterkühe mehr oder weniger stark zurückgehen! Die Nachfrage nach Kälbern wird noch weiter das Angebot übersteigen!
So gesehen eine günstige Entwicklung für die in der Mutterkuhhaltung verbleibenden Betriebe....

Mal ein praktisches Beispiel:
16ha LN, 2/3 Grünland-1/3 Acker, 20 Mutterkühe

EHP 4500.-
Öpul/Ökopunkte 4500.-
MK Prämie 4600.-
Einsteller 8370.-
Mastkalbin 13000.-
Einfachhalber nehmen wir die Gewinnermittlung Teilpauschalierter Betriebe
34970.- Einnahmen minus 70% Ausgaben ergibt 10 491.-
6400.- SVB Beitrag nicht berücksichtigt!

Nach vorauss. neuem Modell

EHP 5015.-
Öpul 4500.-
Einsteller 8370.-
Mastkalbin 13000.-

30885.- Einnahmen minus 70% Ausgaben ergibt 9266.-
Ebenfalls ohne SVB-Beitrag

(Irgendwas hinkt da jetzt, aber ich laß das mal so stehen.......)


Holzwurm357 antwortet um 26-12-2012 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
@Trulli, naja, die Mastkalbin mit 13.000 klingt schon mal sehr interessant, i hätt auch a paar zu verkaufen ;-)

Bin auch neugierig, wie's mit der Mukuhprämie weitergeht, den Sinn der Entkopplung versteh i ohnehin nicht, diese Prämie beantragt sich ja eigentlich sicher und automatisch über das Bestandsregister, wär ja gscheider die Flächenprämien zu entkoppeln, bräuchtens nit immer überfliegen und digitalisieren ;-)))

Ob bei einem Wegfall der Prämie so viele Mukuh-Bauern weniger werden, wage ich zu bezweifeln, den Kleinen, so wie mir, machen a paar Hunderter mehr oder weniger nit arm und nit reich, wichtig ist, das die Fläche bewirtschaftet wird, ansonsten heissts echt "aufforsten", weil Pächter kriegst nit leicht für meine Eckalan. Die grösseren, die viel investiert haben, werden auch weiter machen müssen. Und die Milchlieferer im Berggebiet, dessen Milch nach 2015 möglicherweise keiner mehr holen wird wollen, werden ihre Betriebe möglicherweise auch auf Mukuh-Haltung umstellen wollen...

Schöne Feiertage!


MUKUbauer antwortet um 26-12-2012 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Holzwurm die 13.000 Euro gehen schon bei Masttierverkauf - allerdings ist das denke ich das obere Optimum angesetzt bei 10 Kalbinnen im Jahr (da darf nix ausfallen etc.) mir wär das zu scheinheilig gerechnet
und es fehlt ja noch mehr Prämie
denn 4600 sind 20 Kühe + 20% mögliche Kalbinnen sind 4 Stück a 230 Euro sind 920 Euro dazu beim ersten Beispiel
und Öpul in gleicher Höhe wie bis dato kommen wird halte ich für ein Wunschdenken

desweiteren möchte ich anmerken das die Zahl der Mutterkuhbetriebe zb. in unserer Region gar nicht so klein ist die nur ein paar Ha Wiesen haben die nicht Ackerfähig sind und den Rest des Futters über Feldfutter machen, und diese Betriebe haben Teilweise auch noch ZA mit Mastprämien drauf - also da ist der Rupfer schon recht hoch ...

Auf der anderen Seite möcht ich in Zukunft nicht in der Haut der Mäster stecken

punkto UBV - naja die Forderung ist gut, jedoch hat der UBV auch so oft Forderungen aufgestellt die so weit hergeholt sind das sie sich selbst irgendwie unglaubwürdig gemacht haben, meiner Meinung nach


Rechbergtulwitz antwortet um 26-12-2012 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
@ Hardl 1266 Nimm denn Arbeitnehmern pro Monat 220€ weg wie es zum Bsp. bei uns Muku Bauern gemacht wird. Da wird gekämpft mittels Gewerkschaft und co. also Kampflos bleiben sie nicht! Und das meine ich mit fordern, einfach nur das beste und meiste Geld für einen Berufszweig herausholen! Eins muss ich auch sagen, ein großer Freund von Förderungen bin ich selbst sowieso nie gewesen! Mfg Rechbergtulwitz


biolix antwortet um 26-12-2012 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Genau das ist es Rechberg !

Und wo hats drüber nur eine kleine Diskussion gegeben, inkl. wer glaubt den Zahlen ?
Und warum wurde alles andere entkoppelt und den ZA draufgelegt inkl. noch den nächsten 6-7 Jahren ?

lg biolix

p.s nein hier ists noch umgekehrt, hier macht der oberste Baunerbündler einen Antrag auf Änderung der Regelbesteuerung zur Verschlechterung und nicht mal ein SPÖler.. ;-)(


Rechbergtulwitz antwortet um 26-12-2012 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
@ biolix wenn du schaust sogar die Milchkuhprämie bleibt wenn ich mich nicht täusche? Und das bei einem Betriebszweig was so was normal gar nicht nötig haben darf!!! mfg Rechbergtulwitz


hardl1266 antwortet um 27-12-2012 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
@Rechbergtulwitz

Als Bauer hat jeder die Möglichkeit sich in ein reines Arbeitnehmerverhältnis zu begeben wenn wer glaubt die habens nur leicht.
Und wenn ich was fordere muß das ja wer bezahlen und wer will was hergeben.
Ich habe auch schon geschrieben daß für mich das neue Betriebsprämienmodel verkraftbar ist und vor allem um einiges gerechter (70.- euro pro ha mit mutterkuhhaltung)das was man dem BB vorwerfen kann ist das , daß sie das bestehende damals so geschaffen haben wie es heute ist Eigendlich muß man das der alten Garde vorwerfen




puschl07 antwortet um 30-12-2012 01:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
UBV für Erhaltung der Mutterkuhprämie
Also ich muß sagen, ich bin als langjähriger Bauernbündler mit dieser Vorgehensweise absolut nicht einverstanden..
Die Mutterkuhprämie wurde unter anderem ursprünglich eingeführt, um kleineren Betrieben, die die Milchproduktion eingestellt haben, eine Alternative zum zusperren und Verpachten und den Verbleib in der Rinderhaltung zu ermöglichen.
Es wurden auch in dieser Bewirtschaftungsform beachtliche Investitionen in Form von Stallbauten getätigt.
Ausgleichszahlungen ( So heißen eigentlich die Gelder, mich stört extrem wenn man immer nur von Förderungen spricht ) also unsere Gelder in Form der Mutterkuhprämie kommt wirklich dort an, wo gearbeitet wird, bringt den Mutterkuhbetrieben weit mehr, als zb. die vielgepriesene Investitionsförderung, denn da kommen die Gelder im Endefekt nur der Wirtschaft zu Gute.
Denn die Wirtschaft stellt sich sehr gekonnt und rasch auf Investitionsförderungen ein, dh förderbare Maschinen, Stalleinrichtungen usw werden einfach um einiges teurer.
Mittlerweile kommt fast jedes 3. Kalb aus der Mutterkuhhaltung.
Die Flächenprämie kann den Wegfall der Mutterkuhprämie bei den meisten Betrieben nie und nimmer ausgleichen, da man als Mutterkuhbetrieb die Weiden oft als Hut.-Kulturweiden bewirtschaftet und dann nur die 25% der Flächenprämie erhält.
Ich hab diese Information als Kammerfunktionär selbst erst in den letzten Wochen erfahren und mich dann beim letzten Kammerstammtisch zu Wort gemeldet und nachgefragt, ob Säule 1 auf nationale Ebene bereits fertig verhandelt ist.
Darauf wurde mir gesagt, das Paket ist soweit fertig und wird nicht mehr aufgeschnürt.
Hab darauf gefragt, wann man gedenkt die Bauern zu informieren, dass es keine Mutterkuhprämie mehr geben wird.
Ich wurde daraufhin informiert, dass es schon eine Information gab, dass die einheitliche Flächenprämie kommen wird und es keine gekoppelten Prämien mehr geben wird.
Der Beschluss wurde bereits Anfang September gefasst und man liest über den Wegfall der Mutterkuhprämie gar nix.
Bin neugierig, wenn dies dann wirklich amtlich wird, denn momentan wissen es die meisten Betriebe noch nicht.
Ich hab vor einigen Wochen schriftlich an die LK. meine Bedenken geäußert und nicht einmal eine Rückmeldung erhalten.



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