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Jagd und Alkohol

Antworten: 75
ybbstaler 18-12-2012 12:54 - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Gestern wieder in den Nachrichten.
Jäger vom Sohn angeschossen,Hund hat das gewehr entsichert.
Bitte warum lässt man einen Hund mit einem Gewehr hantieren ,und was bitte macht der sohn beim ausladen der Waffe mit dem Finger am abzug.
Da soll nochmal einer sagen es war kein Alkohol im Spiel.und der Hund muß zu einer Nachschulung.

wie denkt ihr über das Thema
mfg Ybbstaler
50plus antwortet um 18-12-2012 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Die Hobbyjagd gehört verboten, es sollten nur mehr ausgebildete Jäger, mit ständiger Schulung und ärztlicher Kontrolle, in Vollzeitbeschäftigung mit entsprechendem Gehalt die Jagd ausüben dürfen.

179781 antwortet um 18-12-2012 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Wieviel muss ein Jäger trinken um 0,5 Promille zu haben?

Gottfried

walterst antwortet um 18-12-2012 13:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
da gibt es nur eine Lösung: Ein radikales Alkohol- und Waffenverbot! Für die Hunde natürlich!

walterst antwortet um 18-12-2012 13:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@gottfried

2 Tage nichts ;-) (duckundweg)

Trulli antwortet um 18-12-2012 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Kürzlich in den NÖ-Nachrichten...
"Schon der dritte Jagdunfall solcher Art in kürzerer Zeit...., in keinem der Fälle war Alkohol im Spiel!"

Wäre schön, wenn es im Straßenverkehr auch so wäre....

mfg

golfrabbit antwortet um 18-12-2012 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Wo gehobelt wird, da fallen Späne.

Hab gerade gelesen, daß die Waffenhändler in den USA am Tag nach dem Amoklauf den Umsatzrekord der letzten 20 Jahre erreichten.

biolix antwortet um 18-12-2012 15:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
na das passt eh für alle die gegen eine Verschärfung sind... wird sicher besser die Ganze Situation in Amerika dadurch.. die spinnen die Römer...;-((

Ja und Alkohol: trulli wenn sogar im Straßenverkehr Polizisten, dann glaub ich das von den Jägern auf keinen Fall..;-((

http://kaernten.orf.at/news/stories/2563674/

Betrunkener Polizist am Steuer

Am Wochenende hat ein betrunkener Polizist mit seinem Auto einen Verkehrsunfall verursacht. Eine Person wurde verletzt. Ein Alkotest beim Polizisten ergab 1,8 Promille, der Mann dürfte während des Nachtdienstes getrunken haben.

tg biolix

tiroler antwortet um 18-12-2012 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@biolix :polizisten sind auch nur menschen

biolix antwortet um 18-12-2012 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@Tiroler klar doch.. aber wenns die NÖN schon bei Jägern ausschließt, dann hät ichs schon besonders bei Polizisten ausgeschlossen... inkl. natürlich für mich aber besondere Menschen und Vorbilder...

NiN antwortet um 18-12-2012 16:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Polizisten sind ja auch nur "Jäger"....

Zum Glück sind die halt noch nicht so schießwütig....

Icebreaker antwortet um 18-12-2012 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Ja lieber biolix,

Und wie oft liest man von einem "betrunkenen" Polizisten und wie oft, von einem Jäger?

Und wie oft passiert durch einen betrunkenen Polizisten was gröberes und wie oft durch einen betrunkenen Jäger?

mfg Ice

sturmi antwortet um 18-12-2012 16:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Da passt jetzt wieder mal der Charaktercheck aus dem Jahr 2009 vom User EYE, immer noch so aktuell wie vor beinahe 4 Jahren! ;-)))
Name: EYE antwortet um 11-01-2009 01:39 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
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Grüne: Schluss mit der tierquälerischen Nutztierhaltung!
@biolix
es ging auch einer schon mehrere wege, strahlte als tennistrainer während familie hackelte, lachte von wahlkampfplakaten der grünen, grinst von homepages als multifunktionär, übernimmt flughafenempfänge der ba etc.
verfolge deine beiträge als leser seit jahren wobei dein geschreibsel vermutlich absichtlich ist um sich besser zu konzentrieren zu müssen.
du hast in vielen punkten auch recht aber die art dies zu formulieren, die jammerei sofern dich eine/einer erwischt, dein drang nach verpetzen ist schon leidig.
bist selbst (entschuldigung deine s....a) mit grosser fläche ausgestattet und daher auch ein dementsprechender ausgleichszahlungsempfänger (selbst schreibst du immer förderungen).
da du immer die "qualitätsbauern" beschuldigst bitte ich dich mal den steuer- bzw. sozialversicherungsaufwand eines solchen betriebes mit der grösse deines betriebes zu vergleichen, da wirst du die augen aufmachen denn die anteilige ausgleichszahlung pro ha ist nicht dementsprechend höher, was dir als oberguru sehr wohl bekannt ist.
dein auseinanderdividieren einzelner und die beifallheischende art zu einzelnen ist nicht auszuhalten.
kompromissbereitschaft ist für dich nur ein modewort zum eigenen nutzen.
ich versteh nicht wie man(n) sich mit solcher art im funktionärsstab der ba halten kann.
grüsse/josef
p.s. ich erwarte keine antwort, denn wenn du dich ärgerst geht das 2-finger adlersystem durch und es ist nicht (schwierig) lesbar, wie beim von dir geschasten pm.
Ohne Worte und 100%ige Zustimmung!
MfG Sturmi

mukuh_farmer antwortet um 18-12-2012 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@50plus
"Die Hobbyjagd gehört verboten, es sollten nur mehr ausgebildete Jäger, mit ständiger Schulung und ärztlicher Kontrolle, in Vollzeitbeschäftigung mit entsprechendem Gehalt die Jagd ausüben dürfen."

Und wie bitte soll ein Jäger mit Vollzeitbeschäftigung Reviere bejagen, die die 10fache Fläche des durchschnittlichen landwirtschaflichen Betriebes in Österreich haben?
Was ist "entsprechende Bezahlung"? Ich bin neugierig wie manche Landwirt, und auch ich, reagieren würden wenn sie plötzlich keine Jagdpacht mehr erhalten sondern im Jahr etliche 1000 Euro an Jägergehalt bezahlen müssten...
Man soll froh sein, dass es solche Idioten gibt, die sich bei minus 10 Grad am Hochstand den A* abfrieren um dann schlussendlich um 2 Uhr früh ohne Anblick nach Hause gehen weil um 5 Uhr der Wecker für die Arbeit läutet....und für diesen Luxus sogar noch bezahlen!!!

Solche Wortmeldungen gehören in das Reich der Phantasie!

lg ein (nüchterner) Jungjäger!!

Ps: Das Alkohol bei der Jagd der grösste Blödsinn ist, steht ausser Frage, genauso wie Wochenendjäger oder "Nicht geschossen ist auch gefehlt"-Jäger, aber es gibt sie nun ein mal leider, genauso wie betrunkene Polizisten, zu schnelle Autofahrer, überladene Traktoranhänger, etc.

Jophi antwortet um 18-12-2012 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Hallo !

Habe den Bericht nicht gesehen und auch nicht gelesen, ich muß mir aus dem Beitrag von ybbstaler zusammenreimen was vorgefallen ist.
Offensichtlich hatte ein Jäger ein geladenes Gewehr, einen Hund und seinen Sohn ( wie alt ? ) im Auto und war damit unterwegs.
Möglicherweise beim Aussteigen, gab es einen Tumult, Sohn, Hund und Gewehr gerieten durcheinander der Hund trat in den Abzug BUMM.
Wie kommt Ihr auf die Idee, daß der Mann betrunken war ?
Der hat nur einige Grundregeln nicht beachtet.
Erstens, darf eine Waffe im Auto niemals geladen sein.
Zweitens, gehört die Waffe in eine entsprechende Halterung, oder auf den Rücksitz, wenn dort sonst niemand ist, oder in den Kofferraum.
Drittens, ist der Platz des Sohnes auf dem Beifahrersitz, und der des Hundes vor dem Beifahrersitz.
Beim Aussteigen, steigt zuerst der Sohn aus, dann der Jäger, dann der Hund an der Leine, dann die ungeladene Waffe.
Die Waffe wird auf dem Hochsitz oder bei Beginn des Treibens, wenn alle ihre Plätze eingenommen haben geladen.
Seit mal nicht ganz so schnell mit dem Alkohol.

50 plus !

Zum ersten mal, muß ich Dir entschieden Wiedersprechen.

50plus antwortet um 18-12-2012 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@mukuh farmer

Von Bezahlung durch die Bauern hab ich nichts gesagt!

Man könnte trotzdem über eine andere Form des Jagens nachdenken!

Woodster antwortet um 18-12-2012 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol

@50plus,

ja, z.B. sollten sich Bauern zusammenschließen dürfen um eine Jagd zu betreiben.
Dann könnten sie den Wildstand so kontrollieren (lassen), dass in ihren Kleinwäldern auch wieder was nachwachsen kann.
So diktiert aber die Jagd was im Wald der Eigentümer passiert.
Nur mehr mehr als 115 Ha hat, hat somit eine Eigenjagd und kann eigenständige waldbauliche Ziele verfolgen.

Der größte momentane Schaden entsteht durch Keimlingsverbiss. Und dieser ist im österreichweitem Wildschadensmonting nicht einmal berücksichtigt. Trotzdem wird der Bezirk Feldbach als einer der verbissensden ausgewiesen. Unsere Wälder (Südoststmk) werden seit zig Jahren zum Großteil regelrecht kahl gefressen.
So schauts aus, und die Landesforstdirektion schaut aktiv weg.
Mich wundert, dass fachlich gut ausgebildete Leute einfach nur zuschauen, welches ernorme Risiko sich durch die Klimaerwärmung, künstliche Entwässerung unserer Gegend durch Kanalisierung (SO-Stmk) und gleichzeitige Baumartenentmischung aufbaut.


muku8 antwortet um 18-12-2012 22:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@woodster

die Bauern dürfen sich ja eh zusammenschliesen und Ihre Jagd zu pachten, müssen halt die Jagdprüfung machen ,...

weidmannsheil in die St.eiermark

PS. ,,,,,,....und saufen dürfen´s halt a net,.. ;-)))))))

joe_farmer antwortet um 18-12-2012 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Volkommen richtig muku8, "Grundrecht ist Jagdrecht"!!!! Müssen nur die "Grüne Matura" absolvieren und sie können dafür sorgen, daß der Verbiß und Wildschaden in ihren Wäldern und auf ihren Feldern verhindert wird. Und wenn doch ein Schaden auftritt können sie ihn gleich selber bezahlen. Das ist die beste Lösung. Nicht so wie in vielen Gemeinden wo die Bäuerlein Jagdpachtpreise in die Höhe treiben damit sie ein paar cent mehr bekommen, dort pachten dann auswärtige Jäger und es kommt zum Chaos!!

Woodster antwortet um 18-12-2012 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@muku8,

es ist schon ein Unterschied, ob sich Eigentümer zusammentun dürfen um die Jagd nach ihren Vortellungen zu vergeben, oder ob sie sich die ganze Gemeindejagd pachten sollen.
Zweiteres wird man nie unter einen Hut kriegen, weil auch die waldbaulichen Ziele zu unterschiedlich sein werden.
Wenn aber sich angrenzende Waldeigentümer zusammentun wollen, um 115 Ha für eine Eigenjagdgröße zu erreichen, so ist das in Österreich verboten. Für die kleinen gibts in Österreich "Grundrecht = Jagdrecht" defacto nicht.
Die dürfen sich nur besaufen, aber nicht in ihrem Wald eigenständig und verantwortungsvoll handeln...
Denke, das ist ja in Russland liberaler...

muku8 antwortet um 18-12-2012 22:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@woodster

Kenn eine Waldbesitzer, ewiger Nörgler gewesen, 40 ha wald, immer nur Schaden gehabt, würde überzeugt, er soll doch die Grüne M machen, hatt es getan , er so wie auch später sein Sohn, bejagen jetzt Ihre Waldungen selber , erfüllen nicht mal den Abschuss, doch siehe da, keine Schäden mehr.
So musst auch Du dein Wald-Wildproblem lösen lieber woodster," learning by doing" wie wir Landler so sagen,..

Weidmannsheil

.....ach ja und Prost natürlich,.. ;-))

Woodster antwortet um 18-12-2012 23:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@muku8,

ja die Aussage/BlaBla kenn ich.
Für den ganzen Bezirk tue mir ein bissl schwer damit...
Fakt ist, dass der künstlich gezüchtete Rehbestand auf Dauer den widerstandsfähigen Wald vernichtet.
Dann haben alle nix mehr davon.
Versteh nicht, warum sich die Jägerschaft mit unserem künftigen Lebensraum einfach nicht und nicht auseinandersetzen will.


muku8 antwortet um 18-12-2012 23:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@woodster

Ich bin selber Waldbesitzer, hab meine Aufforstungen nicht eingezäunt, schütze meine Bäumchen mit Schafwolle und Schaffett- getränkten Fetzerl, hab auch Verbiss und Fegeschäden, in verträglichem ausmaß, meist dann, wenn ich halt wieder mal zu lang nix getan hab,..
Kenn deine(eure) Situation in der SO Stm. nicht, aber packt doch die Jagd selber, wie schon geschrieben wegen der paar Cent jagdpacht,....... setzt Land-u. Forstwirte ein, nicht die Hobbyjäger aus der Stadt.

Ach ja, bist Du im Jagdausschuß?,....wenn nicht, dan schau, dast da reinkommst, denn nur dan kannst was bewegen.

WH muku


......und Prost, hol ma nu a achterl,..lallll,... ;-)

helmar antwortet um 19-12-2012 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Rehzucht, lieber Woodster, ist ein Übel, schon klar....aber bei uns werden derzeit Gruppen von 20 Hirschtieren mit ein paar Aufhabenden gezählt, und als Draufgabe graben mit mehr oder weniger Regelmäßigkeit die Wildschweine..........
Mfg, Helga

Tomot antwortet um 19-12-2012 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@ muku 8 und mukuh farmer

Ihr habt völlig recht!!

Ich hatte einen Schulkollegen (Bauer mit ca. 40 ha) der nur gegen Jäger war! Er war immer der Meinung das Sie einfach zu blöde sind ein paar Rehlein abzuknallen! Wegen jeden kleinen Schaden im Wald regte er sich auf!
Siehe da, er machte die Jagdprüfung und wollte jetzt allen zeigen wie man die Jagd richtig ausübt.
Er darf jetzt seinen Grund selbst bejagen und musste feststellen, dass es nicht so einfach ist ein paar Rehlein abzuknallen.....---->> er hat weiterhin leichte Wildschäden und muss sich jetzt damit abfinden!

Bezüglich den Fall von Göstling:

Wer hat noch nie vergessen dass Licht abzudrehen, oder sein Auto zuzusperen oder gar die Herdplatte auszuschaltet?!
Hier spielen viele Faktoren zusammen und ihr könnt mir glauben, dass er aus dieser Erfahrung sicher lernen wird!
OMG! 3 solcher Fälle waren in kurzer zeit der Fall, aber wenn man schaut wie viel Jäger es in Österreich gibt, is des a weichter scheiß dagegen wieviele Verkehrsunfälle es in dieser Zeit wegen unachtsamkeit gab!
Ned imma glei scheiß Jaga song, i sog a ned sch... Autofahrer, nur weil ana mit 1,5 Promille an Verkehrsunfall verursachte!

Mfg

Tomot

Tomot antwortet um 20-12-2012 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
.

muku8 antwortet um 20-12-2012 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Na tomtom, hat´s Dir die Rede verschlagen oder hat dich ei besoffener Grünrock erlegt, aus versehen natürli,...ggggggg

Wh muku

Tomot antwortet um 20-12-2012 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Keine Sorge, i sog da bescheid, wenn i an Fangschuss benötige ;)

sisu antwortet um 20-12-2012 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Hallo!
"Der Schuss geht los und der Pumperer bleibt stehen" das trifft leider noch immer auf viele Jäger zu.

Fallkerbe antwortet um 20-01-2013 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
http://www.vol.at/niederoesterreich-21-jaehriger-wurde-von-einer-kugel-eines-jaegers-getroffen-und-getoetet/3464065

Ein 21-jähriger Mann ist am Samstag, den 19. Jänner im Weinviertel bei einer Treibjagd getötet worden. Er dürfte von der Kugel eines Jägers (55) getroffen worden sein, bestätigte ein Ermittler des Landeskriminalamts Niederösterreich einen Bericht des ORF.
21-Jähriger war durch Gebüsch verdeckt
Zum Zeitpunkt der Schussabgabe war der 21-jährige Treiber von Gebüsch und Dickicht verdeckt. Der 55-Jährige habe den jungen Mann daher nicht sehen können, als er den tödlichen Schuss abgab. Er stand in etwa 15 Metern Entfernung.

Die Einvernahmen und Ermittlungen laufen noch.
Nach Angaben des ORF wurden Wildschweine gejagt. 40 Jäger und Treiber hielten sich auf einem etwa vier Hektar großen Gelände auf. Das Opfer sei an der Hüfte getroffen worden und nach wenigen Minuten tot gewesen, wurde ein Zeuge zitiert.
Der Vorfall bildet den tragischen Höhepunkt einer Serie von Jagdunfällen in den vergangenen Monaten. Vor allem in Nieder- und Oberösterreich, aber auch in der Steiermark, wurden seit November des Vorjahres vermehrt versehentlich Menschen – einmal auch ein Fohlen – angeschossen und schwer verletzt.
Die Polizei betonte, dass man in Mistelbach derzeit von einem Unfall ausgehe.

quelle Vol.at


 

walterst antwortet um 22-01-2013 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
man erinnere sich an den jagdlichen Standpunkt von Mitte Dezember 2012:

Peter Lebersorger, Generalsekretär der Zentralstelle der Jagdverbände, sprach bei den jüngsten Unfällen von "menschlichen Fehlleistungen". Alkohol sei unter Jägern kein Problem, außerdem gebe es als Kontrollinstanz Aufseher und Jagdleiter. Er halte es für überzogen, wenn "der Tee mit Rum in der Früh vor der Jagd" nicht mehr gestattet wäre.

Ob der gute Mann seinen Standpunkt angesichts des neuerlichen Jagdunfalles mit maximal negativem Ausgang unter deutlicher Zielwasserbeteiligung beibehalten wird?
 

walterst antwortet um 22-01-2013 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Nachtrag: Habe gerade gelesen, dass der Herr Dr. Leber(ver)sorger weiter gegen ein striktes Alkoholverbot beim jagdlichen Schusswaffengebrauch ist, weil sonst müsste man ein solches Verbot auch z.B. dem Schifahren auferlegen.
frei nach Ludwig Thoma: "Ein Einserjurist, und auch sonst von mäßigem Verstand"

helmar antwortet um 22-01-2013 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Was aber dem zu Tode gekommenen auch nicht weiter hilft.......wenn bei uns (aus meiner Sicht zu selten) geriegelt wird dann marschieren die Treiber schon selber mit der Warnweste an. Und wer keine hat, dem gibt der Jagdleiter eine.........und die Anweisung, regelmäßig zu rufen wo man ist.
Mfg, Helga

sturmi antwortet um 22-01-2013 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Die Medien stürtzen sich auf jeden Jagdunfall wie die Geier, eine schäbige Bagage ist daß! Unsere Jäger sind voll in Ordnung, da wird auch nicht mehr oder weniger Alkohol konsumiert wie in anderen Vereinen! Ein Alkoholverbot während der Jagd halte ich allerdings für gut und sinnvoll!
Nur Berufsjäger halte ich genauso schwachsinnig wie nur Berufssoldaten! ;-)
MfG Sturmi


walterst antwortet um 22-01-2013 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@weites Land
jetzt brauche ich deine hilfe für besseres Verständnis: Die meisten Probleme, genau genommen nur 1 sehr großes hat der Erschossene. Ist er Deiner meinung nach zu wenig dem Verstand gefolgt oder hat er zu wenig gehabt?

helmar antwortet um 22-01-2013 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Gäbe es da nicht einen Toten, lieber Sturmi...würde ich deine Empörung ja noch irgendwie verstehen.....Nur, der "Bub" ist im Alter unserer Kinder........und hast du dir schon mal ansatzweise vorgestellt wie es Eltern geht deren Kind, egal wie alt, in der Früh bei der Tür rausgeht und nie mehr reinkommt? Dessen Freundin, wenn er schon eine gehabt hat? Seinen Freunden usw.?
Mfg, Helga

walterst antwortet um 22-01-2013 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
eine schäbige Bagasch. Nur weil einem unvorsichtigen Treiberbuben ein Löcherl ins Jackerl gemacht worden ist auf 15 Meter Entfernung so einen Bahö.
Sturmi hat schon recht. Da gäbe es schon viel wichtigere Themen für die Medien z.B. seine INtimfeinde in den Discos....aber da sagt keiner was...

sturmi antwortet um 22-01-2013 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@helmar
Natürlich ist dieser tote Bursche ein tragisches Schicksal, daher bin ich für jede Verbesserung der Sicherheit, ein Alkoholverbot wäre so eine Verbesserung!
Trotzdem muß sich jeder bewußt sein das die Jagd ein Hobby ist das gewisse Gefahren in sich birgt!
Meine Jungs sind Sportler, da kanns auch Verletzungen geben, im Extremfall kanns auch tödlich ausgehen, aber "Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben!"
Die Medien, vor allem die Boulevardmedien mit ihrer Skandal- und Sensationsgier kotzt mich einfach an. GsD hat die Bevölkerung mehr Hausverstand (z.b. bei der Wehrpflicht) als manches Klopapierblattl glaubt zu wissen! ;-)
MfG Sturmi


Tyrolens antwortet um 22-01-2013 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Der Alkohol ist ein Problem, aber nicht das Zentrale.

Das werden jetzt viele Jäger nicht gerne hören, aber die meisten Jäger sind für Treibjagden absolut unbrauchbar. Es fehlt an den mentalen Fähigkeiten und freilich auch an denen an der Waffe. Eine Treibjagd ist immer mit Stress verbunden und wer das nicht trainiert, hat meiner Meinung nach nichts auf einer solchen Jagd verloren.



muku8 antwortet um 22-01-2013 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol

Grias Eich!
Tötliche Tragödien wie diese werden nicht durch Alkohol ect. verursacht, sondern durch verantwortungslose, schußgeile Sonntagsjäger die drauflosballlern sobald sich was bewegt.
Volle Härte des Gesetzes für solche TYPEN, bitte tut´s mir so Einen net mit an Jäger verwechsel, des is a Irrer mit Jagdprüfung,
und volle Anteilname mit den Trauernden

muku

rbrb13 antwortet um 22-01-2013 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Tyrolens, bin auch deiner Meinung, deswegen war ich auch für ein Berufsheer.

rbrb13

biolix antwortet um 22-01-2013 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
hallo !

das versteht aber wiederum der Sturmi doch nicht, einer der mit der Waffe als " nicht Profi" und vielleicht noch alkoholisiert herum läuft, und das zeigen ja die zig Vorfälle ( und mit dem muss man eben nicht leben, denn ich will nicht beim joggen im Wald angeschossen werden.. ) der letzten Zeit...

Also wie trainiert man Treibjagden ? Wie kontrolliert man das Alkoholverbot ?

lg biolix

Tyrolens antwortet um 22-01-2013 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Willst jetzt wieder alles regulieren?

Treibjagden sollte man halt regelmäßig beiwohnen, auch mal ohne Waffe und sich die Abläufe genau ansehen. Das Schießen kann man sehr gut am Schießplatz üben. Ist auch kein Schaden, sich bissl mit dem Sportschießen auseinander zu setzen. Dazu gibt's noch eine Menge Kurse und Fortbildungsmöglichkeiten.

Das sollte doch für jeden Jäger klar sein, dass Alkohol bei der Jagd nichts verloren hat. Wenn man obiges beherzigt, kommt man ganz automatisch nie auf den Gedanken, Alkohol zu konsumieren. Er ist eben gerade kein Zielwasser.

Im Grunde ist es immer wieder dasselbe. Die Leute meinen, sie seien Jäger, wenn sie zweimal im Jahr auf die Jagd gehen. Wie bei jedem anderen Hobby braucht es aber viele Stunden der Übung, bis mal es halbwegs beherrscht. Fragt mal den Tria, wie viele Stunden er pro Jahr trainiert.

Shalalachi antwortet um 22-01-2013 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Alkohol und Waffen passt net zamm.
Wer des Kontrolliert? der Jagdleiter.
Wenn i bei der Treibjagt die Jäger saufen seh geh i sicher nimma ins Gebüsch.
Und ohne Warnweste a net.

@Muku8: ist es kein Jäger wenn er bei der Treibjagd teilnimmt und eine Waffe hat? Die Irren mit Jagdschein sind auch im Ort bekannt da kamma schon mal vorher was sagen, das ist so wie bei den Wirtshausbrüdern die ständig besoffen Autofahren.

Shalalachi antwortet um 22-01-2013 14:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Alkohol und Waffen passt net zamm.
Wer des Kontrolliert? der Jagdleiter.
Wenn i bei der Treibjagt die Jäger saufen seh geh i sicher nimma ins Gebüsch.
Und ohne Warnweste a net.

@Muku8: ist es kein Jäger wenn er bei der Treibjagd teilnimmt und eine Waffe hat? Die Irren mit Jagdschein sind auch im Ort bekannt da kamma schon mal vorher was sagen, das ist so wie bei den Wirtshausbrüdern die ständig besoffen Autofahren.

sturmi antwortet um 22-01-2013 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
"denn ich will nicht beim joggen im Wald angeschossen werden.."
@biolix
Naja, vielleicht solltest du nicht grade mit dem David Richter "joggen"! ;-))
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/grazumgebung/thal/2892264/treibjagd-tierschuetzer-gegen-polizei.story
MfG Sturmi

Christoph38 antwortet um 22-01-2013 14:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
recht interessant dass der Jäger zuwenig gesehen hat und folglich auf Verdacht in die Richtung wo es raschelt geschossen hat

konnte der Jäger als Teilnehmer an einer Treibjagd wissen, dass womöglich Treiber in der Gegend sind ?

mukuh_farmer antwortet um 22-01-2013 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@Christoph38

konnte der Jäger als Teilnehmer an einer Treibjagd wissen, dass womöglich Treiber in der Gegend sind ?

Sofern der Ansteller, so wie es üblich ist, den Schützen am Stand die möglichen Schussrichtungen und Richtung der Nachbarschützen erklärt hat, sollte er auch erklärt das die Treiber an dieser Stelle durchziehen. Aber eine "Ferndiagnose" ist da nicht möglich, wiegesagt, sollte...

mukuh8 hat recht...es gilt immer der Spruch: sobald die Kugel aus dem Lauf ist, ist jeder selbst verantwortlich.
Es war ein tragischer Unfall und der Fehler eines Einzelnen, denn auch wenn es noch so oft gesagt wird, geschossen wird einfach erst wenn genau angesprochen werden kann und ein geeigneter Kugelfang vorhanden ist.
Aber das natürlich jetzt wieder jeder Jäger als schussgeiler Idiot hingestellt wird war ja fast schon klar...

Was aber wirklich eine Schweinerei ist (und ich muss zugeben, ich wusste es auch nicht, dachte das 0,0 vorgeschrieben ist), dass es dieses Alkoholverbot nicht gesetzlich, sondern nur als "freiwillige Verpflichtung des Jagdverbandes" gibt! Eine Gesetzeslücke die augenblicklich geschlossen gehört, besser gestern als heute!!!

Restaurator antwortet um 22-01-2013 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
eingangs möchte ich festhalten, dass man natürlich die 0,5 promille auch für die jagd festlegen sollte. das gilt ja auch im strassenverkehr weil auch ein auto zur tödlichen waffe werden kann.
in anbetracht der tatsache, dass an bestimmten maschinen als selbstschutz 0,0 gelten, hätte ich auch im strassenverkehr usw. nichts dagegen einzuwenden.
warum hier aber einige regelrechtes jägerbashing betreiben und auf primitiv manipulierende zeitungsberichte aufspringen verstehe ich - als nichtjäger - nicht.
prozentmässig verursachen die schiessprügel tragenden artgenossen weit weniger tote und verletzte als die autofahrer z.b.
man reitet ganz auf der welle mit, die uns menschen als unfähige, vertrottelte kleinkinder behandelt für die vater staat alles regeln muss. vom absolut unhandlichen schutz auf der handkreissäge über dämliche, in die finger einschneidende gashebel an rasenmähern bis zu zigaretten die ausgehen wenn man nicht dauernd daran zieht (und trotzdem sind in der steiermark in den letzten 3 monaten 4 brände auch mit toten verursacht worden).
das leben birgt halt einmal ein risiko und erfordert dementsprechend selbstverantwortung. wie weit wollt ihr euch reglementieren lassen?
wie letztes jahr fast täglich bauern / bäurinnen aus den jauchengruben gefischt wurden hat das auch niemanden dazu veranlasst zu sagen: "eh kloa, g'scherte depperte bauernschädl holt, z'bled zum aufpass'n!" und es gab auch keine forderung nach irgendwelchen nur mit code oder zugangscard ausgestatteten absperrungen für die gruben, usw.
aber lasst's euch von der sogenannten (es gibt ja auch eine echte) tierschützerlobby nur gegeneinander ausspielen und macht's mit nur weil ihr mit eurem jagdpächter nicht z'sammkommts, tusch ma halt gleich dem ganzen stand ane über bei der ersten gelegenheit
aber weinen wenn in der zeitung von den bauern als absahner der nation geschrieben wird.

Fallkerbe antwortet um 22-01-2013 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Zitat
Alkohol und Waffen passt net zamm.
Wer des Kontrolliert? der Jagdleiter.
Zitat ende

Und wenn der Komtrollierende Jagdleiter auch 1,5 promille drauf hat?

Bei den Autofahrer kontrolliert ja auch die Polizei, und überlassen die Alkoholkontrolle ja auch nicht den Wirten.


mukuh_farmer antwortet um 22-01-2013 19:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Ja, aber auch jeder Autofahrer ist selbst verantwortlich auf sich selbst und ob er fahrtüchtig ist und genauso trifft das auch auf jeden Jäger zu, ob er nun schiessen darf oder nicht.
Und bitte, soll die Polizei kommen und bei den Treibjagden kontrollieren, wenn es keine anderen wichtigere Kontrollen gibt, bitte...

Fallkerbe antwortet um 22-01-2013 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol

Zumindest sollte das führen einer Schusswaffe genauso wie das führen eines LKW nur mit 0,0 promille erlaubt sein. Das mit den Polizeikontrollen ergibt sich dann von selbst.

z.b. wenn angesoffene Jäger wieder mal andere Naturnutzer anpöbeln oder dergleichen.


Fallkerbe antwortet um 22-01-2013 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
doppelt


mukuh_farmer antwortet um 22-01-2013 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
z.b. wenn angesoffene Jäger wieder mal andere Naturnutzer anpöbeln oder dergleichen.

Wie kommst du jetzt auf angesoffene Jäger die andere Naturnutzer anpöbeln? Schließt du immer von irgendwelchen Einzelnfällen auf alle?

Achja, und zu dem Thema "andere Naturnutzer": es gibt Jagdzeiten, in diesen Zeiten sollte eigentlich im Wald nicht mehr herum gewalkt und geradelt werden, aber natürlich, sobald ein Jäger einmal nach der ixten Aufforderung einmal seine Meinung laut kundtut, wird er als besoffener Schiesswütling bezeichnet...

Fallkerbe antwortet um 22-01-2013 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Zitat Muku
z.b. wenn angesoffene Jäger wieder mal andere Naturnutzer anpöbeln oder dergleichen.

Wie kommst du jetzt auf angesoffene Jäger die andere Naturnutzer anpöbeln? Schließt du immer von irgendwelchen Einzelnfällen auf alle?
Zitat ende

es ging grad noch darum, das die Alkoholkontrolle der Polizei automatisch kommt- z.b. wenn angesoffene Jäger wieder mal andere Naturnutzer anpöbeln oder dergleichen.
Und bei den Pöbelnden Jägern ist der Anteil der Angesoffenen vermutlich überdurchschnittlich hoch.

Die nüchternen Jäger pöbeln ja im allgemeinen nicht rum,


Restaurator antwortet um 22-01-2013 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
hallo tria:
wie ich oben geschrieben habe sollten jedenfalls die 0,5 gelten. ob man mit einem auto fährt oder eine waffe in der hand hat: ich denke bei der grösseren anzahl der autos mit der grösseren wahrscheinlichkeit auf menschen zu treffen wäre es absurd bei autos 0,5, für jäger aber 0,0 einzuführen.
deshalb auch meine aussage bezüglich 0,0 für alle, da es ja auch als selbstschutz beim bedienen bestimmter maschinen gilt mit denen ich gar niemanden sonst gefährde.

handkreissägen, totmannschaltungen etc. empfinde ich ein stück weit als bevormundung und als ein den menschen ihre zurechnungsfähigkeit aberkennen. je mehr man so regelt, desto weniger denken sie mit bis irgendwann wirklich nur mehr beschützenswürdige tschopperl herumrennen die dann den wirt verklagen weil er nicht dafür gesorgt hat, dass sie sich die zunge nicht verbrennen.
langer rede kurzer sinn: ein mehr an reglementierungen bringt ein weniger an selbständigem denken.
oder anders: nimm deinem kind alles ab, schütz es vor jeder gefahr und du wirst a patschertes, unselbständiges menschlein grossziehen.

ich denke, dass mit ausgebildeten, verantwortungsvollen jagdleitern die sache gut zu regeln ist. das durchzusetzen ist sache der darüber angesiedelten instanzen.
vielleicht bin ich etwas empfindlich weil die mit mir persönlich bekannten jäger so gar nicht in das bild passen (wiewohl ich dir auch andere zeigen kann), aber wenn es heisst "die jäger" dann regt sich bei mir reflexartig der gleiche widerstand wie bei "die bauern", "die kieberer", "die lehrer", "die weiber", usw.

bei der jauchengrube ist der 3jährigen vom oktober noch nicht mitgezählt. auch wenn das opfer es durch die gase vielleicht sogar leichter hat als im wasser, so berühren mich solche unfälle aus irgendeinem grund ganz besonders, daher ist mir das vielleicht eher hängen geblieben.
 

mukuh_farmer antwortet um 22-01-2013 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@ tria

100,1% deiner Meinung!!!

Das mit dem Schiesstraining gibt es ja auch schon (NÖ), aber wieder nur auf freiwilliger Basis und nur beim Hegeringschiessen möglich, hat man aber, oh wunder, an einem Samstag VM im Mai nicht Zeit, ist es schon nicht mehr möglich das freiwillige Schiesstraining zu absolvieren, schade...

Und es stimmt vl wirklich, vl werden zu viele Sachen kontrolliert und geregelt, aber gerade bei Schusswaffen sollte da nicht die Ausnahme gemacht werden...

Die Jagd IST eine schöne und anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, nirgends kann man so schön abschalten als an einen lauen Sommerabend am Hochstand zu sitzen und einfach nichts zu tun, abschalten muss man auch können... Jagd ist nicht nur schiessen...



sisu antwortet um 22-01-2013 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Hallo!

Die wenigsten Jäger können bei einem Riegler wirklich gut schießen, ich bin der Meinung das verpflichtende Schußübungen statt finden müßten.
Ich bin überhaupt ein Gegner von Riegel und Drückjagden weil
- viel zu hohe Verantwortung für den Jagdleiter
- zu wenig Disziplin unter den Jägern
- zu gefährlich
- kein Ansprechen des Wildes möglich
Wie der Unfall genau abgelaufen ist weiß nur der Schütze selbst, aber eine Theorie wäre das er wirklich auf eine Sau gezielt hat und beim "Nachfahren bzw. Vorhalten" mit dem Gewehr dann den Treiber erschossen hat.


mukuh_farmer antwortet um 22-01-2013 20:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Zitat Fallkerbe wenn angesoffene Jäger wieder mal andere Naturnutzer anpöbeln oder dergleichen.
Zitat Ende

und ich frage dich nochmals, wie kommst du darauf das Jäger andere Naturnutzer anpöbeln und was hat das mit einer Polizeilichen Alkoholkontrolle zu tun?
Wenn ich durch deine Äcker laufe und du mich zurecht weist, muss ich dann davon ausgehen das du betrunken bist, den vl verstehe ich das als anpöbeln? denn anscheinend ist jeder Mensch der jemanden zurecht weist betrunken, siehe
Zitat Fallkerbe Und bei den Pöbelnden Jägern ist der Anteil der Angesoffenen vermutlich überdurchschnittlich hoch Zitat Ende

mukuh_farmer antwortet um 22-01-2013 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@ sisu

Die wenigsten Jäger können bei einem Riegler wirklich gut schießen

und auf welche Behauptung stützt du deine Annahme? Das typische gerede: da rennen 70 Jäger durch den wald und am schluss erwischen sie 10 Sauen...
Ganz eindeutig: Selber besser machen...
Ein Schuss kann daneben gehen, das muss jeden klar sein, es geht aber auch nicht ums Thema "Jeder Schuss ein Treffer" sondern darum das es besser geschult gehört, WANN geschossen gehört, hätte das jener Jäger in Mistelbach beherzt, dann wäre der Treiber noch am Leben denn so banal es auch klingen mag, leider hat er getroffen.

Laut Polizeiangaben hat er geglaubt das ein Wildschwein in der Hecke war und er die Bewegungen des Treibers für ein Wildschwein gehalten hat, aber wir können ja ruhig spielen "wer hat die beste idee wie es war" oder es wird auf die Fakten geachtet...

Restaurator antwortet um 22-01-2013 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@tria:
keines meiner postings war auch nur irgendwie zur verteidigung dieses jägers gedacht.
ich bin nur der meinung - auch wenn ich für 0,0 plädiere - , dass die maximal 0,5 keinen anteil an dieser fahrlässigkeit haben.
ansonsten würden alle juristen österreichs den vorteil der berauschung bezüglich einer straftat schon ab 1 bier geltend machen können.
ich vermute, und mehr können wir nicht, dass die aufregung und die ausschliessliche fixierung auf den schuss zu einer fehlinterpretation mit fatalen folgen geführt haben.

rbrb13 antwortet um 22-01-2013 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Hallo tria, wenn man meinen Gedanken weiterspinnen wollte, dann würde das heißen, das man für die Jagd , im speziellen Fall für einen "Riegler" schon trainieren müsste, eben genauso wie beim verteidigen seines Landes ( nicht unerfahrene, zum Teil unwillige Greenhorns hinstellen sollte ) ein gewisses Maß an dauerndem Training notwendig ist. Das wirst du als Sportler besonders gut wissen.


rbrb13



sisu antwortet um 23-01-2013 00:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Hallo!
Mukuh farmer!
Das Verhältnis bei Bewegungsjagden von Schuß zu Treffer beträgt im Durchschnitt 3:1 bei geübten Jägern. Im normal Fall werden bei einem Riegler die Sauen immer von den selben Schützen erlegt weil wie schon vorher erwähnt die wenigsten Jäger richtig schießen können auf bewegte Ziele.
Kannst Du mit einer Brenneke richtig schießen? Ich kann es nicht.

Fallkerbe antwortet um 23-01-2013 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@muku farmer,


Zum Thema Wanderer im Wald, da hilft vieleicht ein Blick ins Gesetzbuch:

RIS - Bundesrecht konsolidiert - Forstgesetz 1975 § 33


Da gibt es nicht viel spielraum, der einem Jäger, das "zurechtweisen" eines Wanderers zugestehen würde.
Und "zurechtweisen" ohne rechtliche deckung grenzt schon hart ans pöbeln.


Zitat muku farmer
und ich frage dich nochmals, wie kommst du darauf das Jäger andere Naturnutzer anpöbeln und was hat das mit einer Polizeilichen Alkoholkontrolle zu tun?
Wenn ich durch deine Äcker laufe und du mich zurecht weist, muss ich dann davon ausgehen das du betrunken bist, den vl verstehe ich das als anpöbeln?
zitat ende

Wenn du durch meinen acker läuftst, dann bist du im unrecht- also kannst du zurechtgewiesen werden
wenn ein wanderer durch den Wald läuft, auf dem du das jagdrecht gepachtet hast, dann ist der wanderer dazu berechtigt- eine zurechtweisung also unnötig oder schlicht anmaßend dumm.
Der unterschied sollte also ersichtlich sein.

Wenn dann der Alkoholgenuss im zusammenspiel mit dem Führen einer Waffe verboten wäre, dann könnte sich ein angepöbelter Wanderer recht einfach helfen, in dem er bei der Polizei anruft und um eine Alkoholkontrolle bei den Waffenführern bitten.
Damit wäre so mancher vermeintlichen "zurechtweisung" schon im vorfeld der boden entzogen.









mukuh_farmer antwortet um 23-01-2013 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Hallo sisu!

Wäre nett zu erfahren woher du solche statistiken hast? und das bei den meisten Rieglern die meisten Sauen immer von dem selben Schützen erlegt werden liegt:
1. daran, dass vorallem die Jagdpächter die besten Schützen auf die besten Plätze stellt, man kennt die Wechsel in seinem Revier
und
2. über Jahre hinweg die Schützen immer die gleichen sind. Jagdgäste kommen und gehen, das Mitglied der Jagdgenossenschaft bleibt vl ein Leben lang.

Ich bin Jungjäger, dh im besten Fall Schütze (in diesem Fall am liebsten meine 6x57 R Kombinierte mit der anscheinend schwer zu schiessenden Brenneke) aber die meiste Zeit eigentlich Treiber und bevorzuge beim treiben vorallem die 450.Marlin, hohes Geschossgewicht, kurzes, führiges Gewehr und durch die Unterhandrepetierung eine hohe Schussfolge möglich.
Unterschied Flintenlaufgeschoss zu anderen "Treiberkalibern" (s. 450.Marlin) bezüglich Flugverhaltens, etc. was den Ausschlag gibt das man damit nicht schießen kann?

@ Fallkerbe

Du sprichst das Tourismusgesetz an, dass jedem die Nutzung des Waldes als Erholungsgebiet erlaubt (jeder Nutzung folgen auch Pflichten) und ich spreche das Jagdgesetzbuch §94 Jagdfremden Personen ist es verboten, ein Jagdgebiet, ohne Bewilligung des Jagdausübungsberechtigten, abseits von öffentlichen Strassen und Wegen, die allgemein als Verbindung zw. Ortschaften, Gehöfen und einzelnen Baulichkeiten benützt werden, zu durchstreifen

Verstoss gegen JGB §94 => Zurechtweisung, genauso wenn ich abseits des Weges über deinen Acker oder Grund und Boden gehe.

@Allgemein

Bringen wir es auf den Punkt:
- Alkohol bei der Jagd gehört verboten (laut Gesetz und nicht nur durch eine Vorschrift des Landesjagdverbandes NÖ)
- Ev. VERPFLICHTENDE Schulung der Jäger auf Bewegungsjagden (vl im Sinne von TGD=> Schiessstand auf laufenden Keiler, so und so viele Stunde; Schulung von Landesjagdverband, so und so viele Stunden;...)
- Trotzallem (siehe Kurier von heute 23.01.2013: lt. Landesjägermeister Josef Pröll und auch Landesrat Stefan Pernkopf) hat der Schütze (und ganz alleine dieser Schütze) einen Fehler begangen indem er geschossen hat, bevor er das vermeindliche Schwein ansprechen konnte. Es ist und bleibt ein Unfall! Aber aus Unfällen soll man lernen...

Forderungen nach einen generellen Riegeljagdverbot wie von der NÖ Grünen Chefin Petrovic gefordert ist angesichts der heurigen Schäden an den Landwirtschaftlichen Flächen ein Hohn für jeden betroffenen LW.

BSE1 antwortet um 23-01-2013 16:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
würde da nicht ev. auch helfen, ein paar Luchse auszusetzten? Denke die jagen die Frischlinge effizienter, und mit weinger Unfällen.
Die haben 0,0 Promille, sind schnell und treffen gut!

tristan antwortet um 23-01-2013 16:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@BSE1
Gegen Wildschweine würde nur ein Wolfsrudel helfen.
Und da sind mir sogar nüchterne Jäger symphatischer.

helmar antwortet um 23-01-2013 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
Da hupft die Dr. Petrovic gleich mal wieder drauf..........und was eigentlich das Traurige an der Sache ist ist die Tatsache dass die Blödheit eines Jägers ein Menschenleben gekostet hat. Der junge Mann kommt nie wieder, auch wenn man Treibjagden verbieten würde.
Petrovic wohnt ja auch in einer Gegend in welcher es in manchen Gemeinden eine ziemlich große Wildschweinproblematik gibt. Stimmen für die Grünen wird sie dort wohl keine mehr dazubekommen.
Auch wenn ich meine Wiesen verpachtet habe, aber wenn ich mir ansehe wie eine davon bis zu einer Tiefe von 15 cm umgegraben ist, kommt mir der Zorn......und wieder ist mir eine vielleicht und eventuell wählbare Alternative bei der Landtagswahl in NÖ abhanden gekommen.
Mfg, Helga

208 antwortet um 23-01-2013 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@alle ich bin selber jäger und verurteil alkohol bei oder vor der jagd auf das schärfste
riegel oder bewegungsjagden auf schwarzwild ist so eine sache
wie viele schon geschrieben haben gibts kein gescheites ansprechen jeder will nur große saauen schießen
ich wäre überhaupt für ein generelles jagdverbot von 1 februar bis 1juli da werden meistens die größten bachen erlegt wo das natürliche gleichgewicht auseinander kommt
ein ganzjährliches fütterungs und kirrungsverbot für jegliches wild
da werden unter deckmantel rehfütterungen in machen wäldern die schweine regelrecht gemästet
ich denk mir immer wild soll wild bleiben
ein beispiel pro 100 ha eine saukirrung ist erlaubt
das revier hat 280ha bin damals mit dem revierpächter bei 9 "rehfütterungen" gewesen und der hat überall einen 5kg kübel mais vergraben
das wird bei den meisten so gemacht und glauts mir jeder der was anderes behauptet der LÜGT
saujagen ist modern geworden weil es ja schön langsam kein niederwild mehr gibt
einen jeden trottel der ein wenig geld hat wird die jagdprüfung in den arsch geschoben und glaubt er müsse sich beweisen
bei uns vergibt der jagdausschuß auch lieber die jagd an pensionisten und eisenbahner als an jäger die noch aktive landwirte sind
man kann übungsschießen verordnen und alkverbote machen was man will es gibt immer wieder schwarze schafe
den wildschweinen die pille verabreichen, fütterungs-, kirrungsverbot fürs gesamte wild sagt ja auch der name "wild"
und jagen sollten nicht die die weil die sichs leisten können
sondern die die aktiv grund und boden bewirtschaften und somit auch den vermeindlichen schaden haben bzw von den das wild auch lebt
ps es ist auch eine schweinerei oder freunderlwirtschaft wenn einer daherkommt 5 jagdkarten hat und weil er in der politik nix mehr ist auf einmal landesjägermeister ist
der ist für mich noch jungjäger sonst nix


mukuh_farmer antwortet um 23-01-2013 19:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
@208

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen dast du die Wildschweinproblematik wirklich kennst, denn sonst würdest du nicht so reden/schreiben. Die konsequente Wildschweinbejagung ist nicht modern sonder bitter notwendig, wie dir hunderte LW traurigerweise bestätigen können...

Schonzeit führende Bache: 15.2.-15.7.
http://www.noeljv.at/kalend.htm
Warum Keiler und Überläufer schonen?

walterst antwortet um 27-01-2013 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Jagd und Alkohol
In Tirol scheint man die Angelegenheit - Jagd und Alkohol - sehr ernst zu nehmen und man will nun einen echtes Vorbild in Sachen Alkohol zum Landesjägermeister nominieren. Bravo!

http://tirol.orf.at/news/stories/2568801/
 

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