Land der ungegrenzten Unmöglichkeiten

Antworten: 17
little 16-12-2012 17:21 - E-Mail an User
Land der ungegrenzten Unmöglichkeiten
Hallo!

Hab gestern im TV die Argumentation der US-Waffenlobby gehört:
Wenn man die Lehrer besser mit Waffen ausgestattet hätte, wäre das Massaker an den Kindern zu verhindern gewesen!?!?
Was ist eure Meinung dazu?

little


tch antwortet um 16-12-2012 17:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Land der ungegrenzten Unmöglichkeiten
Dazu müssen "die" Lehrer als Präzisionsschützen ausgebildet werden und ständig ihre Einsatzbereite Schusswaffe mit sich führen.
Ob das Sinn der Sache wäre?

tch


Heimdall antwortet um 16-12-2012 17:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Land der ungegrenzten Unmöglichkeiten
So ein Problem kann nicht damit gelöst werden, allen noch mehr (Schuss)Waffen anzudrehen.
Ein Sozialer Aufschwung wäre da meiner Meinung nach eine bessere Lösung als Milliarden in Waffen zu stecken.
Vollkommen verhindern wird man soetwas wohl nie können.



little antwortet um 16-12-2012 17:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Meine Überlegung ist eher, ob wir auch in diese Richtung unterwegs sind?
Mensdorf und co sind doch mittlerweile, mit dementsprechenden Geldzuwendungen an unsere Politik, die großen Einflüsterer. Bush ist doch damals auch nur President geworden, weil er von der Waffenlobby unterstützt wurde. Als Dankeschön hat er den Krieg gegen Sadam angefangen, damit die Waffenindustrie ihre Aufwendungen zugunsten von Bush wieder zurückbekam.
Oder sehe ich da etwas falsch?
Mensdorf war doch in England in U-Haft nach einer saftigen Zahlung von EADS wurde er freigelassen und hat dann auch noch Schmerzensgeld bekommen.

little


traktorensteff antwortet um 16-12-2012 18:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Diese "Meinung", wohl eher Dummheit, hört man immer nach solchen Massakern. Doch sie hören nicht damit auf, so einen Schwachsinn zu verzapfen! Was bei uns als lächerlich gilt, scheint dort schon "normal" zu sein. Als ob jeder Mensch einfach so einen anderen abknallen könnten. In Texas dürfen nach einem Massaker die Studenten eine Waffe in den Hörsaal nehmen. Also ich hätte in einem Raum voller Waffen mehr Angst als weniger... Man darf aber auch nicht vergessen, dass es sich dort um ein Land mit 314 Mio. Einwohner handelt. Da passieren solche Tragödien leider eben alle paar Jahre. In Europa hat es ja auch schon ähnliche Fälle in Deutschland und Finnland gegeben.


biolix antwortet um 16-12-2012 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo !

DAs erinnert mich an den "Kalten Krieg",,., da dachte man auch umso mehr Atomraketen man hat umso weniger wird der andere angreifen... Wäre die ganze Welt heute bereits mit Atomwaffen zugepflastert, hätten es Terroristen leichter mal an eine ran zu kommen... aber vielleicht tun sie es auch mit weniger.. aber wann ist die Warscheinlichkeit größer ?

Noch ein Vergleich :

Letztes Jahr wurden mit Handfeuerwaffen auf der WEl nur halb so viele Menschen mitgetötet als in den USA mit 10728, sagt das nicht schon alles ?

tg biolix

p.s. ich hoffe das Obama eine bessere Gesetzgebung jetzt zusammen bringt...







golfrabbit antwortet um 16-12-2012 19:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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MEHR SCHIESSEISEN = MEHR SICHERHEIT - Finde die im Nachhinein-Gescheiten mehr als nur peinlich. Auch waren die letzten paar Täter wohl allesamt keine Sozialfälle, das Problem wird aber leider durch einen Trittbrettfahrereffekt und die überbordende Gewalt in Medien, Spielen usw. noch größer anstatt kleiner werden, wahrscheinlich sinkt unbewußt die natürliche Hemmschwelle vor dem Mord an Mitmenschen.
Mein tiefempfundenes Beileid den Eltern, Geschwistern, Freunden und Verwandten.


soamist2 antwortet um 16-12-2012 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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jetzt wird wieder die intelligente diskussion waffenbeschränkungen ja oder nein gestartet. gähn ....

warum werden immer wieder schulen von solchen psychopathen "aufgesucht" ??
weil die chance auf gegenwehr zu stossen gleich null ist.




edde antwortet um 16-12-2012 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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bis dass ein bewaffneter lehrer vor ort ist, ists für ein bedrohtes kind oftmals schon zu spät.

ich sehe analog der argumentationslinie der waffenlobby nur die einzige möglichkeit, bereits kinder zur selbstverteidigung mit waffen auszustatten.


Josefjosef antwortet um 16-12-2012 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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am besten nicht nur die Lehrer mit Schusswaffen ausrüsten, sondern auch die Schüler.
Die kleinsten könnte man ja mit einem Sprenggurt ausrüsten, denn denen ist eine Schusswaffe zu schwer.
Der Sprenggurt hat den Vorteil, dass er auch den Angreifer gleich mittötet. Also Praktisch!
Amerikanische Waffenlobby, geht scho gemma, auf gehts!
Das Land der unbegrenzten Volldeppen!



soamist2 antwortet um 16-12-2012 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@josef

dumme, präpotente sprüche á la

"Amerikanische Waffenlobby, geht scho gemma, auf gehts!
Das Land der unbegrenzten Volldeppen!"

mögen kleingeistern helfen darüber hinwegziusehen dass es auch in österreich in wirklichkeit kein problem ist so ziemlich jede schusswaffe zu bekommen die käuflich zu erwerben ist.

den angehörigen der opfer wird es allerdings am arsch vorbeigehen ob der bastard seine mp legal oder illegal besessen hat.


Restaurator antwortet um 16-12-2012 22:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wie immer wird nach so einem tiefgreifenden ereignis eine diskussion am rande der tatsachen geführt und von einigen gruppierungen dazu missbraucht seine vorstellungen umzusetzen - ohne jetzt deshalb einer waffenlobby das wort reden zu wollen.
tatsache ist, dass der täter ein asperger autist war, das heisst er verfügte nicht über die fähigkeit nonverbale kommunikation zu verstehen oder selbst anzuwenden und hat zahlreiche soziale defizite. dass solche leute oft hochbegabt sind hilft ihnen da wenig, die umwelt nimmt sie in der regel als sonderling wahr. auch weiss man, dass der täter zusätzlich an einer schmerzempfindungsstörung gelitten hat, d.h., er konnte schmerz nicht wahrnehmen. weiters war er ein sogenannter borderliner, er hatte also eine persönlichkeitsstörung die durch instabile zwischenmenschliche beziehungen und impulsive durchbrüche ("austicken") gekennzeichnet ist. das tritt nicht nur (fast verpflichtend) in kombination mit anderen störungen (>asperger) auf, sondern bringt fast immer selbstverletzendes verhalten ("ritzen", "schneiden"), depressionsschübe und dissoziative schübe mit sich (verlust des schmerzempfindens, erinnerungsvermögens > weiss nachher nicht mehr was los war, keine angst, kein durst, kann auch die kontrolle über körperbewegungen verlieren, die wahrnehmung der umwelt läuft völlig getrennt vom bewusstsein ab, usw.).
ehemalige mitschüler beschreiben in interviews diese psychischen störungen bis hin zu seinen ausrastern recht gut.
hier ist nicht die waffenlobby schuld, sondern irgendwer der übersehen hat, dass er entweder überhaupt medikamente braucht oder eine stärkere dosis oder er sie vielleicht nicht nimmt. in fachgerechter betreuung hätte das zu 95% mindestens vorhersehbar sein müssen das "etwas kommt".
abgesehen davon hat connecticut das strengste waffengesetz amerikas. wer z.b. einmal alkoholisiert im verkehr aufgehalten wird darf nie mehr eine waffe haben - im gegensatz zu unseren schnapserln vor der jagd ;)
vor einigen jahren hab ich mit einem einheimischen burschen gearbeitet, der hat keine waffe zur verfügung gehabt, also ist er mit benzinkanistern losmaschiert. statt der lehrerin hat eine schülerin die tür geöffnet und das messer in den bauch bekommen, daher konnte er von der lehrerin überwältigt werden und nicht mehr die schule in ein flammendes inferno verwandeln.
insofern finde ich diese anti-waffen-unkenrufe als sehr entbehrlich weil sie genau nichts mit der verhinderung solcher täter zu tun haben.


walterst antwortet um 16-12-2012 23:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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den Argumenten dafür, dass sich der gegenständliche Fall als Grundlage für eine Waffengesetzesverschärfung gar nicht eignet, muss ich zustimmen.

Trotzdem bleibt die Frage, ob es gesellschaftlicher Standard sein muss, dass eine Lehrerin und Mutter eines solchen Autisten ein hochbrisantes Waffen- und Munitionsarsenal zu Hause hat?


Hirschfarm antwortet um 16-12-2012 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@little: Der Irak wurde deshalb angegriffen weil Saddam Hussein den Dollar als Zahlungsmittel für sein Öl nicht mehr akzeptieren wollte.
Die Überwachungs- und Freiheitsbeschränkungsindustrie freut sich über solche Amokläufer, da diese dazu dienen noch mehr Überwachung und Einschränkung der Privatsphäre des Einzelnen zu rechtfertigen. Orwell läßt grüssen.

mfg


tch antwortet um 16-12-2012 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hirschfarm- mit etwas mehr Überwachung bzw höheren Sicherheitsstandarts hätte ev. einiges verhindert werden können.
Klar das mit jeder Art der Überwachung die persöhnliche Freiheit des einzelnen stark eingschränkt wird.

Du wärst der erste der nach Einschränkung schreien würde, wenn Dein Kind in der Blechkiste weggetragen wird.

tch


Trulli antwortet um 16-12-2012 23:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Weniger Waffen, mehr Sicherheit-meine Meinung!
Leider geht die soziale Entwicklung dahin, das wir mehr Überwachung und Sicherheitsstandards brauchen werden......

Hat mit besagtem Fall weniger zu tun, aber ich würde eine verpflichtende DNA-Datenbank aller Bürger anlegen! Nicht nur straffällig gewordener......

Es geht ohnehin schon in diese Richtung! Habe mir dieses Jahr einen neuen Reisepaß besorgt. Mußte schon verpflichtend Fingerprint durchführen.....
Auf meine Frage hin, ob ich jetzt in derselben Kartei wie Kriminelle erfasst bin, oder meine elektronischen Daten für die Verbrechensaufklärung verwendet werden, meinte die Beamtin: Ja, mehr oder weniger ist das so......
Auf deutsch, wenn ein Abgleich eines Fingerabdruckes gemacht wird, so laufen auch meine durch den PC.....
Datenschutz hin oder her.....Die Vorteile in der Verbrechensbekämpfung und Verhinderung überwiegen !

mfg



helmar antwortet um 17-12-2012 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wie der Restaurator geschrieben hat.....wenn jemand "losmarschiert" dann tut er es. In Österreich geschehen sehr viele tödliche Bluttaten durch Messer und Gegenständen welche man sagen wir mal, "schnell bei der Hand"hat.
Wenn jemand aber mehrere Menschen tötet sind meistens Schußwaffen im Spiel, weil diese, brutal gesagt, am effizientesten sind wenn jemand das tut.
Ich frage mich nur, ist seiner Mutter, einer Lehrerin, nie etwas aufgefallen? Oder brauchte womögliche diese Frau schon ihr Arsenal "um jemand zu sein"?
Mfg, Helga


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