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hkreimel 10-12-2012 12:00 - E-Mail an User
diesel-probleme
seit dem vorjahr treten ab null grad fast bei allen traktoren probleme mit dem treibstoff auf. getankt wird genol-diesel von der hoftankstelle. die tanks waren bis auf den bodensatz leer, bevor winterdiesel nachgefüllt wurde. vorbeugend wird castrol fliessverbesserer bis - 26 grad beigegeben. das nutzt aber nichts. anfangs gehen die fahrzeuge, dann geht die leistung merklich zurück, fast bis zum absterben, bis der diesel ausreichend warm ist, dann laufen sie wieder.

wer hat erfahrung mit verschiedenen lieferanten?

setzt jemand benzin zu?

verkürzt ihr die treibstoffilter-wechselintervalle?

mfg hans




habjoe antwortet um 10-12-2012 12:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Seit ich Swiss-Diesel (-40C°) in meiner Hoftankstelle verwende habe ich keine Probleme mehr.

Selbst im letzten Winter wo es doch extrem kalt war.


steyrm9000 antwortet um 10-12-2012 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Habe ich auch schön öfter gehört...vor allem voriges Jahr wie es so kalt war, das die mit dem LGH Diesel Probleme hatten...

Ich selber bekomme meine Diesel von Hoffelner und hatte bis jetzt keine Probleme damit, obwohl es der normale Winterdiesel ist der auf - 20 Grad eigestellt ist...

LG.



tiroler antwortet um 10-12-2012 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
wir geben immer im vollem tank 2-3 l benzin dazu,bisher problemlos


FrischEi antwortet um 10-12-2012 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Kauf einfach Diesel ohne Bioanteil. Und du hast keine probleme mehr. Ist zwar teurer aber sein geld auch wert. (geringer verbrauch)

Mfg FrischEi


Shalalachi antwortet um 10-12-2012 14:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Wozu braucht man bei 0 Grad einen Fließverbesserer? soll nicht der Winterdiesel bis -20° gehen?
Erkundige dich mal was eine Analyse kostet bzw nimm mal ein Gurkenglas voll von deinem Tank und stells in den Gefrierschrank und schau was passiert. (eventuell dein kleines Glas in ein Größeres damit deinem Essen nichts passiert)

Mein Öllieferant redet ziemlich schlecht übers Genol.


hkreimel antwortet um 10-12-2012 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
vorerst herzlichen dank für die raschen antworten.

da tauchen jetzt ein paar fragen auf.

wer liefert swiss-diesel oder polar-diesel?

vom benzin-zusatz wird heftig abgeraten.

"konsument" hat diesel von den tankstellen verglichen. avia ist gut davon gekommen einmal -24 grad, einmal -30 grad ohne ausflockung. auch die großen tankstellenketten problemlos.

hab vor zwei stunden zwei petflaschen mit diesel (einmal mit fließverbesserer) in die gefriertruhe gelegt. jetzt bei minus 6 grad ist der diesel schon trüb und es bilden sich schwaden. werde das weiterverfolgen.


grasi1 antwortet um 10-12-2012 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Mit Petroleum dazumischen, damit kannst halbe halbe fahren und du bist auf der sicheren Seite.
Benzin ist nicht so gut für Motor und Einspritzung.


habjoe antwortet um 10-12-2012 18:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Also ich hab den Swiss-Diesel vom Lagerhaus. Man sieht schon optisch das er anders ist als der normale. Viel heller und irgendwie "flüssiger" ;)


Jophi antwortet um 10-12-2012 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
@ harakiri !

Ich denke, Du weißt wo Du in Zukunft nicht mehr kaufst.


walterst antwortet um 10-12-2012 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
dem Winterdiesel die Schuld an Betriebsstörungen zuordnen kann man meiner Meinung nach erst dann, wenn man alle anderen Schwachstellen ausgeschaltet hat.
Reste vom Sommerdiesel, Ablagerungen, Filterwechsel, Filterreinigung, Wasser, vom Bio-Sommerdiesel angegriffene und schlecht dichtende Schläuche usw.
Man denkt auch nicht immer dran, wieviele Filter verbaut sind, die man selten reinigt und die noch Dreck vom Sommer und vom Biodiesel beherbergen.
Biodieselfreier Winterdiesel ist sicher von Vorteil, aber meiner Meinung bis -15 Grad nicht unbedingt ein Muss. Darunter, wie bei mir, vermindern sich die Störungen aber sicher beträchtlich - aber auch nur, wenn die anderen Fehlerquellen eingeschränkt werden.


Andi7 antwortet um 10-12-2012 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Hallo, wenn der Diesel bei -6 °C schon auszuflocken beginnt dann weißt du ja wo das Problem liegt, normalerweise sollte das bei normalem Winterdiesel erst unter -20 °C passieren. Diesel mit Fließverbesserer muß bei minusgraden nicht unbedingt besser sein als Diesel ohne. So wie es aussieht hast du Winterdiesel von schlechter Qualität bekommen. Entweder, wie bereits Vorgeschlagen, eine Probe nehmen und diese in einem Labor untersuchen lassen oder den Diesel mit einem Additiv aufwerten.

Wärmstens empfehlen kann ich dir das Maintain Winterfit Additiv von Fuchs-Öle. Ich hab letzten Winter einen Traktor mit Sommerdieselbefüllung mit diesem Additiv ohne Störung über den Winter gebracht. Wichtig ist nur das du das Additiv einfüllst wenn der Diesel sich noch nicht eingetrübt hat, also bei Plusgraden sonst bringt das Ganze nichts.


zehentacker antwortet um 10-12-2012 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Aus der ÖAMTC Zeitung dez 12
Bei minus 9 beginnt das Parafin auszuflocken. Probleme bei minus 20 oder lange Zeit minus 9.
OMV MaxxMotion , Shell VPower, Genol Winterpprotect


fgh antwortet um 10-12-2012 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Also bei uns darf der Winterdiesel laut Norm bei über -15°C ausfocken, sollte aber -20°C aushalten....
Ganz verstehe ich das aber nicht. Ich habe heuer erstmals risikoreich einen billigen Noname Fliessverbesser gekauft und zu meinem !!!Sommerdiesel!!! dazugemischt und bei heute -16°C hat alles super funktioniert.


tch antwortet um 10-12-2012 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Alle jahre wieder.....

Die Traktoren laufen zuviel......darum werden sie etwas zuwenig gewartet :-)
Kann aber auch sein das sie zuwenig laufen und zuviel Sommerdiesel im Tank ist

tch


Kirchi antwortet um 11-12-2012 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Hallo Shalalachi,
genau das hab ich gemacht: Glas voll Diesel in die Gefriertruhe und siehe da bei - 15 flockt das angebliche Winterdiesel aus. Seitdem warte ich auf das Analysenergebniss der arroganten Aral A....Löcher. Muss mich tierisch ärgern, denn:
Tank ist nagelneu (ergo: kein Dreck, Sommerdiesel rest o.Ä. drin)
es ist die 1. Füllung übehaupt
Aral lässt sich mich nun schon 4!!! Wochen warten.
Die können scheinbar machen was sie wollen, Mein örtlicher Lieferant zuckt auch nur mit den Schultern und sagt, er kann nichts machen und eh nur das liefern was die im wiederum liefern..
Da habm mas wieda: die letzten beißen die Hunde!!


Floli antwortet um 11-12-2012 15:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Wir verwenden Schon ewig Lagerhaus Diesel und gab noch nie probleme


Willi2000 antwortet um 11-12-2012 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Seit wir den Shell Diesel haben, sind die Probleme auch weg!

Früher hatten wir immer Probleme mit Filtern die sich zusetzten, ausflocken usw.

Habe von einigen auch schon mitbekommen das gerne die Einspritzpumpe defekt wird wenn man von gewissen Anbietern den Sprit bestellt nur weil er um 2 Cent billiger ist, weil die auch gerne Wasser mit dazu verkaufen, die Marken werde ich hier nicht schreiben.

Aber kann ja jeder selbst testen lassen, weil etwa 800€ kostet eine Untersuchung des Diesels.
Aber wenn ich sowas wie da oben lese mit den Startschwierigkeiten bei normalen -C°, würde ich nie mehr einen Sprit bei der Firma oder dem L........bestellen auch nicht wenn die einen besseren im Programm haben! Weil entweder er erfüllt die Vorschiften oder ich bestelle wo anders, gibt genug Anbieter!

Lg



Shalalachi antwortet um 11-12-2012 23:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Ich wollte eigentlich am besten sofort am 1. Oktober Winterdiesel haben, da mein Tank schon 1 Monat leer war, und mein Lieferant meinte: warte noch 1-2 Wochen nach der Umstellung, dann ist bestimmt der ganze Sommerdiesel usw. aus den Leitungen der OMV gespült, beim zu früh kaufen hatte er manchmal Qualitätsprobleme.

@ Harakiri: Lass doch den Diesel aus dem Traktor ab, und hol dir zum Vergleich einen von der nächsten Tankstelle. Dann kommts eh auf obs der Diesel ist oder nicht doch der Traktor. Und eine Vergleichsprobe kannst auch in deine Gefriertruhe stellen.

Achtung bei PET-Flaschen, ich bin mir nicht sicher ob die Ölbeständig sind. Sonst hast a Sauerei im Gefrierschrank.


walterst antwortet um 12-12-2012 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Weihnachten kommt auch alle Jahre wieder, obwohl es der Eine oder die Andere schon kennt. Manche erleben es aber das erste mal.


birgmann antwortet um 12-12-2012 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Vorm Winterdiesel tanken Dieselfilter wechseln und Shell tanken dann hast keine Probleme den ganzen Winter.


MF 5450 Dyna4 antwortet um 12-12-2012 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Wer liefert den Shell Diesel denn aus?


masarei antwortet um 12-12-2012 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
Allgemeines:
Diesel wird im Winter, wenn es um oder unter -10°C kalt ist auf jeden Fall trüb oder milchig. Deswegen kann er aber noch immer gut durch die Filter gepumpt und einwandfrei verbrannt werden. Bei noch tieferen Temperaturen wird er allerdings etwas schwerer zu pumpen. Wenn dann das Dieselfilter nicht sauber ist, erhöht sich durch den Schmutz am Filter der Fließwiderstand zusätzlich und man hat Fahrprobleme wegen schlechter Dieselzufuhr zum Motor. Nach gesetzlichen Vorschriften muss das Fließverhalten des Diesels auf das vorherrschende Klima eines Landes eingestellt sein. Bei wie tiefen Temperaturen ein Dieselfahrzeug im Winter noch fahren kann, hängt aber auch noch von der Bauweise des Kraftstoffsystems ab. Unterschiede bis zu 10°C zwischen einzelnen Fahrzeugtypen sind da keine Seltenheit.
Moderne Dieselfilter scheiden auch Wasser ab. Das sammelt sich in einem Sumpf unten am Filtergehäuse, der regelmäßig entleert werden muss. Wenn das Wasser nicht abgelassen wird, entsteht im Sommer Korrosion in der Einspritzpumpe und im Winter vereist das Filter sodass kein Diesel durch kann. Die Wartung des Dieselfilters ist ganz entscheidend für einen problemfreien Winterbetrieb. Das Wasser ist meistens Kondenswasser aus der Tankatmung beim Befüllen und Leerfahren. Diesel selbst kann nur ganz winzige Mengen von Wasser gelöst mit führen.
Empfehlung:
Bei ordentlicher Wartung der Fahrzeuge sollten mit Winterdiesel nach ON EN 590 bis minus 15 Grad keine Probleme auftreten.
Bei extrem tiefen Temperaturen ist die Verwendung eines Winterspezialdiesel z. B. Genol Winter Protectdiesel empfehlenswert. Keinesfalls sollte bei modernen Motoren Benzin beigemischt werden.



schellniesel antwortet um 12-12-2012 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
diesel-probleme
@masarei

Danke endlich mal ein vernünftiger Eintrag zu dem thema!

@Mf5440 dyna4

Wer den shell diesel ausliefert? in Österreich? die OMV!


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