Neuer Modetrend: Teilzeit-Vegetarier

Antworten: 4
sturmi 23-11-2012 10:53 - E-Mail an User
Neuer Modetrend: Teilzeit-Vegetarier
Den Walter amüsiert der Rudi Vierbauch und mich amüsieren Teilzeit-Veggies! Das ist so wie wenn man ein bisserl Schwanger ist! ;-))
Für die Helga ein anderes Beispiel, der sündige Christ geht beichten, betet 3 Vater unser und schon drückt ihn das schlechte Gewissen nicht mehr! :-D
Ich finde da machen es sich die Konsument mit dem schlechten Gewissen etwas zu einfach. Heute mal ein bisserl auf Veggie machen wegen dem Klima und so und dann morgen zum Chinarestaurant "All You Can Eat" reinschaufeln oder beim Mcdonald ́s ein XXL-Menü verdrücken!
Der Kommentar vom observer zum Thema gefällt mir ganz gut!
observer (2436)
"Alles ist Gift, allein die Dosis macht, ob etwas Gift ist oder nicht (Paracelsus). Das gilt auch für die Ernährung. Fleischkonsum zu verdammen, das ist ebenso falsch, wie hauptsächlich Fleisch zu propagieren. Es kommt immer auf das rechte Mass (diu maze) an. leider gibt es aber etliche, die sich mit schon religiösem Eifer dieses Themas bemächtigt haben und dnen dafür jedwede-selbst unzutreffende- Begründung recht ist."
http://www.nachrichten.at/ratgeber/essen_trinken/Spinat-statt-Steak-Die-neue-gruene-Welle;art115,1013070
MfG Sturmi



 


traktorensteff antwortet um 23-11-2012 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuer Modetrend: Teilzeit-Vegetarier
Wenn man hier vom religiösen Eifer spricht: Derjenige, der mit besonders viel Eifer Anti-Vegetarier Beiträge schreibt und jene scheinbar bekehren will, bist doch eher du. ;-)

Im Beitrag wird auch von einem Trend (ein Wort, das offensichtlich auch negativ besetzt ist) gesprochen. ALLES ist ein Trend. Auch der heutige hohe Fleischkonsum! Vor 40 Jahren hat es das nicht gegeben.

Ich finde nichts Schlechtes daran, wenn sich jemand dazu entschließt, eine Zeit lang auf Fleisch zu verzichten. Nicht umsonst gibt es die Fastenzeit oder auch im Sommer, wo ein guter Salat viel besser für das Wohlbefinden ist als ein Schweinsbratel.

Was ist wirklich schlecht daran? Wenn jemand zeitweise auf Fleisch verzichtet, senkt das den durchschnittlichen Fleischverbraucht pro Jahr, der ohnehin in Österreich viel zu hoch ist.

Dein Beispiel mit dem McDoof Menü kann ich nicht nachvollziehen, hast du Daten darüber, wie viele wirklich so handeln, wie von dir beschrieben? Ansonsten ist das einfach Unsinn.

Ich kann dem Kommentar auch viel abgewinnen, mit Maß und Ziel ist alles besser. Nur haben wir eben in Österreich schon einen enorm hohen Fleischkonsum, der ein angemessenes Niveau bei weitem übersteigt. Täglicher Fleischkonsum muss nicht sein.

PS.: Jaja, die Angst eines Fleischproduzenten ist groß, wenn er von 20 bis 30 Prozent liest, die den Fleischkonsum bewusst einschränken. ;-) Auf dem Feld wächst nicht nur Mais für die Schweinderln. Ich mache mir seit einiger Zeit öfter einen guten Mais-Salat, mit Zwiebeln, Essig, Öl. Köstlich, viel besser als ein Wurschtsemmerl. Ehrlich. ;-)


Restaurator antwortet um 23-11-2012 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuer Modetrend: Teilzeit-Vegetarier
teilzeit-vegetarier is schon in ordnung, ich für meinen teil bin lieber partieller vegetarier und ess zum schweinsbraten sauerkraut und semmelknödel ;)



Hausruckviertler antwortet um 23-11-2012 18:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Neuer Modetrend: Teilzeit-Vegetarier
So gesehen bin ich auch Teilzeitvegetarier. Es gibt Wochen, da ess ich nur an 2 Tagen Fleisch und es gibt Wochen, da ess ich nur an 2 Tagen kein Fleisch.
Ich ess sehr gerne Fleisch und ich mag auch jede Sorte von Fleisch, egal ob Schwein, Rind, Geflügel, Fisch, Lamm oder Kitz und auch Wild, aber halt nur in begrenzten Mengen. Gewichtsprobleme hab ich trotzdem, weil ich ja Gemüse, Salate, Brotwaren und vor allem was Süßes auch sehr gerne esse.
Wir haben Gott sei Dank, die Möglichkeit vielfältig zu essen, auch mit heimischen Lebensmitteln und der Jahreszeit entsprechend und ich denke, dass das die gesündeste Art ist, sich zu ernähren. Wenn man es dann noch schafft alles in begrenzten Mengen zu sich zu nehmen (was mir ja das meiste Kopfzerbrechen bereitet) und dazu entsprechend Bewegung zu machen, hat man eigentlich alle Voraussetztungen für ein gesundes Leben.
Jeder Extremismus und jede Einseitigkeit ist schlecht, egal ob beim Essen, oder auch in allen anderen Bereichen des Lebens. Nur wenn man anderen Liebe schenkt, dann kann es eigentlich nie zuviel sein.


helmar antwortet um 23-11-2012 18:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Als meine Eltern noch lebten gab es öfter als jetzt Fleischgerichte. Und heuer hatte ich wieder Etliches aus dem Gartl...nur, schlanker sind wir deshalb auch nicht geworden.
Mfg, Helga


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