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bernhart 21-11-2012 01:14 - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Fördergelder auszahlung,aber nur nicht den landwirten das ganze geld aufeinmal geben. Aber alle aufzeichnungen bei konntrolle müßen auf den tisch. Und Brüsselbeamte bekommen auch ganzen sehr verdienten monatslohn ausbezahlt.


Darki antwortet um 21-11-2012 04:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Jedes Jahr die gleiche Suderei....
Wenn die 75% nicht reichen zum "überleben" dann bist ohnedies im falschen Job.
Ich lebe ohne Ausgleichszahlungen auch.

Lerne ordentlich zu wirtschaften oder lass es sein, andere können dies auch!




HAFIBAUER antwortet um 21-11-2012 06:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
@Darki ich denke du hast von diesen Job wirklich keine Ahnung.



Fallkerbe antwortet um 21-11-2012 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Hallo Hafibauer,
Bis wann sollten die Auszahlungen laut Vertrag spätestens getätigt werden?




Rocker45 antwortet um 21-11-2012 07:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Eigentlich hat der darki recht, wenn du wegen der fehlenden 25% in finanziell in Bedrängniss kommst hast ohnehin ein Problem. Die blöde Suderei hilft ja auch keinem.


G007 antwortet um 21-11-2012 08:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Wenn Dein Betrieb nur auf Förderungen aufgebaut ist, sitzt Du auf kurz oder lang am falschen Pferd.
Schau, dass Du autark wirst!


unicorn antwortet um 21-11-2012 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Als Hackler/Beamter/Politiker bekommt ein jeder sein Geld ein paar Tage nach Monatsende.
Als LW bekommst Du 75% quasi am Ende des Jahres und den Rest ein paar Monate später.
Wenn ich jetzt den Zinsverlust reche, der mir durch diese Lächerlichkeiten entsteht , so ist das auch eine Stange Geld. So schaut´s aus.


carver antwortet um 21-11-2012 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Autark?
Autark wie .........?
http://www.biologisch.at/BioTV/Web-Videos/Mensch-Gottfried-der-autarke-Selbstversorger.html

lg carver
(Danke sturmi für diesen Tip ;-)
 


carver antwortet um 21-11-2012 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Unicorn, wann hast du das letzte mal dein Sparbuch besichtigt?
Zinsen?

lg carver


mostkeks antwortet um 21-11-2012 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
@ Darki: Es geht nicht um ein Geschenk, dass man ein paar Tage früher oder später erhält, sondern um eine Leistungsabgeltung für eine bereits erbrachte Leistung, die nicht Fristgerecht bezahlt wird.
Finde es eine Schande, dass die Bauern wie Bittsteller hingestellt werden. Auch ein Beamter bekommt sein Geld von der öffentlichen Hand und die erbrachte Leistung ist nicht für jeden offentsichtlich. Trotzdem bekommt er sein Geld pünktlich und ohne "Modulierung"

LG


helmar antwortet um 21-11-2012 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Die armen Bauern....die reichen Beamten und was wer noch aller...........und so dreht sich die Welt in alle Ewigkeit..........es ist schon so dass es für viele Betriebe ohne Leistungsabgeltungen, Ausgleichzahlungen, Förderungen und wie das alles sonst bezeichnet wird, nicht geht. Und dass diese eine in erster Linie gesellschaftspolitische Frage ist.......wenn man will dass sich jemand dazu verpflichtet, nach dem 15.Juni oder gar 1.Juli zu mähen, dann haben zwar die Blümelein geblüht, das Heu davon( oder gar Siloballen, auch schon gesichtet) ist aber nur noch magenfüllend und sonst nichts mehr.......also ists gerechtfertigt dass mit dem Geld dafür dann der brave, in den Medien naturbäuerliche Landwirt , Getreide kaufen kann, damit er die Nähstoffdichte etwas dichter macht.......
Andererseits ist es doch so dass innerhalb des Verpflichtungzeitraumes sich etliche male die Regeln verschärft haben, ÖPUL 2007 ist dafür ein Beispiel. Und da kann ich mir vorstellen dass bei den folgen Programmen so mancher mit dem Rechnen beginnt, und sich ganz einfach nicht mehr dem Risiko aussetzt für 2 Jahre Geld zu bekommen und wegen "Regelverstößen oder Änderung derselben" dann nichts mehr und trotzdem gebunden zu sein.
Mfg, Helga


Christoph38 antwortet um 21-11-2012 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Interessant sind die Wortmeldungen, dass man halt besser wirtschaften müsse, damit man nicht von Förderungen abhänge usw.

Schaut an die Lage der Landwirtschaft an, so zeigt sich dass der wesentliche Anteil vom erwirtschafteten Gewinn aus den Förderungen stammt.
Kurz gesagt ohne Förderung kein Gewinn.

Wie es für die Breite Masse der Bauern vor einem solchen Hintergrund möglich sein soll, besser (=förderungsunabhängig) zu wirtschaften, bleibt mir ein Rätsel.


helmar antwortet um 21-11-2012 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Hallo Christoph............wie es für die breite Masse der Bauern vor einem solchen Hintergrund möglich sein soll......da stimme ich dir schon zu. In dieser breiten Masse der Bauern sind gar nicht so wenige welche entweder neben ihrem Beruf noch ihre Höfe betreiben oder wo eine Person am Hof das tut wo die Vorgänger noch zu zweit oder zu dritt immer etwas zu tun hatten. Und da sind wir schon bei der Frage, was ist ein Bauer/Bauernhof?
Eine Defintion von dir würde ich sehr freuen, Helga


farmer53 antwortet um 21-11-2012 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Meiner Meinung nach sollte man die Ausgleichszahlungen als "Zuckerl" sehen. Hat zwar jetzt nichts mir der "verspäteten" Auszahlung zu tun (spätester Termin ist irgendwann 2013), aber sollte doch gesagt werden - liebe Freunde, macht doch eine einfache Deckungsbeitragsrechnung - da solltet ihr dann sehen, wieviel bei welchen Kulturen herauskommt und ob sich so mancher Ackerpacht lohnt (vielleicht nur um größer zu sein als der Nachbar). Die Landwirtschaft ist leider nach wie vor eine ziemlich große Neidgesellschaft, jeder will mehr als der andere haben - siehe auch hier im Forum - Acker- gegen Tierbetriebe usw.
Nur weil es schon immer so gemacht wurde heißt das nicht, dass manche Arbeiten im Wandel der Zeit noch zeitgemäß sind, nur weil man es schon immer so gemacht hat heißt es noch lange nicht, dass es auch jetzt noch so gemacht werden muss - es ist sinnvoll sich Alternativen zu suchen - wie vermarkte ich mich, dass es für mich am sinnvollsten/gewinnbringensten/zeitschonensten/... ist.


sturmi antwortet um 21-11-2012 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
75% AUSZAHLUNG
Ich denke viele glauben, wenn´s mir schlecht bzw. gut geht, dann ist´s auch bei den anderen so! Autarkie mag vielleicht für Biolix und dessen Biojünger das Glückseeligmachende sein, aber für die Mehrheit der Bauern ist´s wohl keine Alternative! Auch wird´s für die Mehrheit nicht verwirklichbar sein jede (innovative?) Investition in wenigen Jahren zu amortisieren, wie es uns MF weismachen will!
Unbestrittenes Faktum ist einfach, die EU, die USA und viele andere Staaten haben einen Schuldenstand erreicht, den sie nicht mehr in den Griff bekommen. Diese Tatsache bekommen wir immer mehr zu spühren, durch die Kürzungen der öffentlichen Gelder. Das allgemeine Zauberwort heißt Produktionssteigerung was wiederum Umwelt- u. Tieraktivisten auf die Palme bringt und im Endeffekt wieder strengere Auflagen und Gesetze mit sich bringen.
Die Rahmenbedingungen sind bekannt und wir wissen auch alle, ohne Scheuklappen zu haben, wo die Reise hingeht! Da nützt uns weder das Sudern noch die rosa Brille, jeder muß für sich entscheiden ob man in Zukunft Vollerwerbs-, Nebenerwerbsbauer oder Aussteiger sein will!
MfG Sturmi


50plus antwortet um 21-11-2012 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Leute, merkt ihr nicht, dass man uns jedes Jahr irgendwo ein "Scheibchen" abschneidet?
Do a bissal, durt a bissal. Wenn sich einer von uns im Forum aufregt, dann wird er sogar von den Berufskollegen gleich beschwichtigt, belächelt.....öffentlich im Forum! Das nenne ich Solidarität!

Lest einmal den Teletext! Die Ärzte befürchten Einsparungen und demonstrieren! Sind die alle sooo arm?
Kriegen eh keine Zinsen am Sparbuch! Müssen die Ärzte dann alle am Hungertuch nagen, wenn ein bisserl eingespart wird? Die helfen wenigstens zusammen!

Also sparen wir? Entweder alle - oder auch wir Bauern nicht!


Haa-Pee antwortet um 21-11-2012 10:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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christoph38 du hast den nagel auf den kopf getroffen-volltreffer!

auch wenn es die meisten "power unternehmer bauern" nicht glauben wollen auch bei ihnen ist die gleichung im grossen und ganzen die selbe-

öffentliche ausgleichszahlungen und leistungsabgeltungen= ca 90 prozent gewinn bzw einkommen!

keine andere berufsgruppe würde sich auf diese art und weise behandeln lassen!

für erbrachte leistungen das zitzerlweise auszahlen der ohnehin durch modulation und inflationsverlusten stetig weniger werdende ausgleichszahlungen für erbrachte leistungen in der offenhaltung der kulturlandschaft und betreuung der landesflächen.

jeder beamte,jeder bedarfsorientierte mindestsicherungsempfänger hat pünktlich sein geld auf dem konto!




Fallkerbe antwortet um 21-11-2012 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

der vergleich mit Beamten oder Arbeitern greift nicht.
Bauern sind doch selbständige unternehmer.

Vergleichen müsst ihr euch also mit anderen Unternehmern.
Was glaubt Ihr, wie lange (selbständige) Sägewerker oftmals auf Ihr Geld warten.
Und der "Dienstleistungsvertrag" bzw. der Mehrfachantrag hat einen passus, in dem die Zahlungstermine und Zahlungsbedingungen definiert sind.
Also, bis wann hat die zahlung laut vertrag (bzw laut antrag) einzugehen?






walterst antwortet um 21-11-2012 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Um der Mehrheitsmeinung gerecht zu werden plädiere ich für eine generell spätere Anweisung der Ausgleichszahlungen. Zum Beispiel zum 31.12. des übernächsten Jahres.
Das hätte praktisch nur Vorteile: Die AMA hätte mehr Spielraum für die Kontrollen und deren Einarbeitung, die Schottermitzi kann die Zinsen behalten, die sowieso niemandem abgehen und der Landwirt kann sich die Mühe aufschieben, sich über die Verwendung des Geldes, das er bei ordentlicher Wirtschaftsweise sowieso nicht braucht, Gedanken zu machen.

Ich bin auch völlig perplex, was der bayrische LW-Minister gerade einfordert: der will, dass der Handel die Molkereien schon nach 30 Tagen, statt nach 60 zahlt. Für mich völlig unverständlich, die treuen Geschäftspartner der Land- und Molkereiwirtschaft so vor den Kopf zu stoßen. Man sollte doch besser helfen, wo es nur geht und auch hier irgendwie einheitlich vorgehen. Z.B. Zahlung nach Belieben.


unicorn antwortet um 21-11-2012 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Carver,
sorry, da kann ich nicht mitrede. Ich besitze kein Verlustbuch. Bei mir beginnt die mind. Verzinsung bei 8% (6% Netto). Weiters besitze ich ein Giro(Verlust)konto, auf welchem ich einen durchschnittlichen Monatsbedarf liegen habe. Sollte ich wirklich mal sofort viel Geld benötigen, so kann ich ja meine gelagerte Ware verkaufen. Für weitere Anschaffungen kann ich in der Regel in 1-2 Wochen die nötigen Mittel flüssig machen - hat bis jetzt noch immer gereicht. lg unicorn


mostkeks antwortet um 21-11-2012 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Vergleichen müsst ihr euch also mit anderen Unternehmern. "

Fallkerbe: Auch kein Problem. Auch diese bekommen Dienste an der Öffentlichkeit, Umweltprogramme, Marktstüzungen... bezahlt.

Wenn Unsere Konsumenten eine Vorzeige Land(wirt)schaft haben wollen - gerne, hat halt seinen Preis. Wenn Lebensmittel noch billiger werden sollen, und öffentliche Gelder eingespart werden müssen, dann soll man nicht jammern, dass rund um alles aufgeforstet wird. Auch große Waldgebiete haben ihren Reiz und entsprechen der Natur.

LG




baerbauer antwortet um 21-11-2012 11:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walter
die langen Zahlungsziele sind die Bauern gewohnt. Wennst einmal Bauer bist und es läuft. Aber was ist wennst neu beginnst? Wer finanziert dir alles vor?
Wenn man ehrlich ist, finanzieren die Bauern die Lebensmittelketten mitn ganzen Frischzeugs vor. Die Lebensmittelketten haben den Salat schon 5mal verkauft bevor sie den ersten bezahlen.
Und wenn man eine Leistung erbringt und diese auch ok ist, dann soll man auch fristgerecht das Geld bekommen.

Aber es wird sich ja nix ändern, denn der Staat darf schon 30 Jahr minus Budgetieren und Verluste schreiben und bekommt trotzdem noch zu Top-Konditionen Kredite, wovon ein Unternehmer und Pirvater nur träumen kann.
lg


Weide1 antwortet um 21-11-2012 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Also es gab da mal eine Zeit wo bei solchen Mißständen (Schikane bei Kontrollen, nur teilweise Auszahlungen, Verfall der Preise etc...) die Bauernschaft regelmäßig mit ihren Traktoren vor dem Parlament und dem Landwirtschaftsministerium aufgefahren sind und Stärke bewiesen haben.
Wollen oder dürfen die Bauern das heute nicht mehr?
Noch einen schönen Tag Euch allen.


mostkeks antwortet um 21-11-2012 11:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Weide
Die haben keine Zeit mehr, weils schon 3 Nachbarn dazugepachtet haben um wirtschaftlicher zu arbeiten.


helmar antwortet um 21-11-2012 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Weide.......da gabs ja auch einen roten Landwirtschaftsminister.....aber im Ernst, was soll das wirklich bringen? Wenn da die CVTs, Fendts und Johnnys über den Ring dröhnen, dann braucht nur irgendjemand der staunenden Menge verraten was so ein Vehikel kostet..........und der letzte Rest von Verständnis ist beim Teufel oder sonstwo.
Mfg, Helga


Josefjosef antwortet um 21-11-2012 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Stimmt helmar,

Darum habe ich mich früher, als es noch die eine oder andere Demonstration der Bauern gab (vor 30 Jahren?)
immer geärgert, dass die "Deppen" mit ihren neuesten und schwersten Traktoren dorthingefahren sind.
und so manchen Zuschauer vor Neid erblassen mußte.
Jeder hat einen alten Traktor zu hause stehen, und der soll dafür auch verwendet werden.
Dann schauts anders aus. Kapieren tun das nicht viele.
grüße
Josef



50plus antwortet um 21-11-2012 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@helga

Heißt das also, wenn man seine Rechte einfordert oder verteidigt, darf man nur "heruntergekommen" aussehen?:-(
Man könnte ja die Konsumenten einladen, die Felder händisch zu bestellen - gegen die Kost, dann brauchen wir keine Traktoren. ;-)
Manchmal glaube ich, du entfernst dich langsam vom bäuerlichen Denken!:-(

lg 50gerl


sturmi antwortet um 21-11-2012 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Naja, da hat der Josef schon recht! Bauerndemos mit großen neuen Traktoren wirken nicht gerade so als ob Landwirte am Hungertuch nagen.
MfG Sturmi


Hirschfarm antwortet um 21-11-2012 15:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fallkerbe: Ich empfehle die Lektüre der Broschüre des Bundesministeriums für Finanzen mit dem Titel "Wohin fließt der Steuereuro":

Familie Muster zahlt für : LANDWIRTSCHAFT: 201€

Industrie, Gewerbe, und Wohnbau : 1149€

mfg

p.s.: Was glaubst du würden deine Bretter (vor dem Kopf) kosten wenn der Staat die Bautaetigkeit nicht massiv subventionieren würde.

p.p.s.: Die Leistungen wie z.b.: Begrünung welche im Juli 2011 erbracht wurde wird im April 2013 Endabgerechnet. - 22 Monate!


helmar antwortet um 21-11-2012 17:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo 50plus......eine kleine Bitte: könntest du mir bitte erklären wie bäuerliches Denken zu funktionieren hat? Etwa so wie die Aussendungen des NÖ Bauernbundes mit dem Titel "Blickpunkt Soziales"? Oder um in eine unerfreuliche Zeit zurückzukehren "Blut für jede Heimatscholle"? Oder Liebe ist nicht das Wahre, sehr wohl aber Hektare?........Oder Mein Urenkel muß Bauer werden? u.a.
Oder könnte bäuerliches Denken auch jenes sein dass man versucht soweit wirtschaftlich erfolgreich zu sein dass man sein Ein/Auskommen hat ohne andere dafür auszunutzen? Dass man ganz nüchtern über die zukunft des Hofes Überlegungen anstellt....uvm.
Mfg, Helga


ah1 antwortet um 21-11-2012 17:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"bäuerliches denken" ist für mich ein propaganda-wort des bauernbundes. jeder, der nicht auf parteilinie fährt, ist dann kein "echter bauer" mehr.


50plus antwortet um 21-11-2012 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@helmar
Das war von mir schlecht formuliert. Ich wollte damit sagen, dass du dich immer weniger auf die Seite der Bauern stellst.


sisu antwortet um 21-11-2012 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Glaubt ihr allen ernstes das es nur euch so geht?
Hier einige Beispiele von mir
- Leistung 6/2010 Wegesicherung Abrechnung 10/2012
- Leistung 12/2011 Buchenkahlschlag Abrechnung ? bis jetzt noch keinen Cent
- Leistung 9/2011 Eichendurchforstung Abrechnung 6/2012 aber bis jetzt nur ca. 50%
Die Schlägerung bzw. gesamte Motorsägenarbeit wurde von mir an einen anderen Dienstleister vergeben ratet mal wer das ganze bis jetzt Vorfinanziert hat?
Was ich noch anmerken möchte ist die Tatsache das alle 3 Arbeiten nicht im Privatald oder bei einem Forstgut statt gefunden haben.
Außerdem mache ich noch auf ca. 80km Forstrassen den Winterdienst, da ist es schon normal das die im Jän,Febr. erbrachte Leistung frühestens im Dezember abgerechnet werden.


Thuban antwortet um 21-11-2012 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Laut Vorgabe aus Brüssel dürfen die Auszahlungen erst nach Abschluß aller Kontrollen getätigt werden. Also grundsätzlich erst im nächsten Jahr. Daran halten sich auch alle EU Länder. Bis auf Bayern und Österreich. Sooooo schlecht haben wirs also nicht erwischt.


peterurl antwortet um 21-11-2012 19:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Freunde!
Die Auszahlungen sollte man las Zubrot betrachten. Was werdet ihr nach 2013 machen, wo jetzt schon massive Kürzungen angekündigt werden.
LG


Fallkerbe antwortet um 21-11-2012 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hirschfarm
ich empfehle dir, die anträge gründlicher zu lesen, die ihr jährlich unterschreibt.
Dann findest vieleicht den Absatz im mehrfachantrag, in dem die Zahlungstermine und Zahlungsbedingungen definiert sind.







Fallkerbe antwortet um 21-11-2012 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zitat 50+
An helmar:
Manchmal glaube ich, du entfernst dich langsam vom bäuerlichen Denken!:-(
.....
Das war von mir schlecht formuliert. Ich wollte damit sagen, dass du dich immer weniger auf die Seite der Bauern stellst.
Zitat ende

mit zunehmender distanz verliert man die scheuklappen.
Oder wie Hirschfarm es nennen würde, das brett vorm kopf.



leitnfexer antwortet um 21-11-2012 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@sisu
es gibt doch genaue gesetzliche Vorgaben, wie man im Falle von Zahlungsverzug vorgehen kann/muss? Es sollte doch möglich sein, solche Zahlungen sofern es sich um größere Beträge handelt, auf gerichtlichen weg(oder eben ein Inkasso oder dem KSV) einzubringen?
Auch wenn man bei "guten Kunden"(eigentlich ein Widerspruch in sich) auch mal ein Auge zudrückt?


sisu antwortet um 21-11-2012 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Leitnfexer!
Da unterschreibt man Standard Werkverträge wo dann drinnen steht Bezahlung nach Abfuhr es gilt das Werksabmaß.
Da ich im Wienerwald wohne habe ich auch die meiste Arbeit in dieser Gegend, das Holz das ich produziere wird zum Großteil in das Heizwerk geliefert und teilweise kommt mir vor das "unser" Holz die Reserve ist falls die Donau einmal zuwenig Wasser hat um mit dem Schiff von Rumänien aus anzuliefern oder die Strassen zu sehr vereist sind um die Hackschnitzel aus Ungarn, Tschechien oder Slowakei per LKW anzuliefern. Damit es die "Weaner" schön warm haben.


kendo antwortet um 23-11-2012 05:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hmm
Natürlich is das mit den75% a Schweinerei aber was is schlimmer.Teilauszahlung oder bereits erhaltenes aber schon verbrauchtes Geld zurückzahlen solls ja geben.Wobei ich sagn muss von der Hand in den Mund-Betriebe gehören sowieso geschlossen bzw.verpachtet.
Mfg.Kendo


kraftwerk81 antwortet um 23-11-2012 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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.... und was machst mit den von der Hand in den Mund Verbrauchern? Die werden wohl ähnlich wie unter den Bauern 1/3 ++ ausmachen. Solang von den Betrieben irgendwie ein DB erwirtschaftet wird sind die Banken zufrieden, das sind doch die besten Kunden!


Gratzi antwortet um 23-11-2012 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja was fuer den Bauern die Förderung, ist fuer den unselbständigen die Mindessicherung.


tch antwortet um 23-11-2012 23:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Gratzi

Ich bin ein unselbstständiger Erwerbsttätiger- wie komme ich zu der Mindestsicherung?

@Sisu- wo im Wienerwald wächst soviel Holz um das Biomasseheizwerk Simmerung zu versorgen?
angeblich verblasen die Brüder für die Mundln so an die 2000m³ Hackschnitzel pro Tag.

Es werden keine Hackschnitzel mit dem Schiff angeliefert, im Hafen steht ein Häcksler- die Hackschnitzel werden Umweltschonend mit dem LKW transportiert.....

Leitnfexer- ein Kunder der nicht bezahlt ist kein guter Kunde!
Übers Gericht endet es sehr oft mit einem Vergleich um ein bisschen was zu erhalten.
Der Kunde zieht weiter..... die Methode gibt ihm Recht...
Wegnehmen kannst ihm auch nichts- somit bleibt dem Händler Dienstleister oder was auch immer nur eines, nicht mehr darüber nachdenken...


Am Besten geht immer noch- erst das bare, dann die Ware.

tch


Gratzi antwortet um 24-11-2012 04:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tch

bekommst du Auskunft bei der Sozialabteilung BH, Länderverschieden glaube ich.


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