Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen

Antworten: 8
springsa 15-11-2012 20:25 - E-Mail an User
Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen
Welche Erfahrungen habt Ihr bei Zuchtviehversteigerungen gemacht , wird auf die Händler beim Versteigern mehr geschaut als auf die Bauern die eine Kuh kaufen möchten . wem ist es auch schon so gegangen da kannst aufzeigen um mitzusteigern wirst nicht beachtet aber auf die Händler wird geschaut das die sie bekommen
mit bestem Dank für Eure Erfahrung
Springsa


13hubsi antwortet um 15-11-2012 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen
das Stimmt und wenst nicht ordentlich aufzeigst wirst auch gleich angeschnauzt der Händler braucht nur mit dem kleinen Finger wackeln


mostkeks antwortet um 15-11-2012 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen
Naja, braucht man nicht absichtlich so machen. Wenn eine Person 30% oder mehr der aufgetriebenen Tiere kauft, wird man bei jedem Gebot einen kurzen Blick auf ihn werfen. Denen, die beim Reden mit dem Winker fuchteln, kannst auch nicht den Zuschlag geben. Wenn man einen vernünftigen Platz einnimmt und den Winker ordentlich hebt (man muss sich ja nicht schämen dafür) wird man in der Regel nicht übersehen.
Ich würde ohnehin für die Käufer ein paar Reihen fix reservieren und die Schauer sollen Platz nehmen wo sie wollen.
Es währe gegen das Geschäft des Zuchtverbandes, da er anteilsmäßig vom Umsatz mitschneidet.

LG



springsa antwortet um 15-11-2012 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen
Auch wennst gscheit aufzeigst mußt noch mit dem Winker scheppern das er dich auch hört und zu dir sieht ,vernüftiger Platz wäre dann neben einem Händler aber da steht schon Reserviert in der 1 Reihe drauf (für die Händler) ,am besten wäre gegenüber Versteigerer alle wirklichen Kaufinterresenten hinsetzen und die Händler aufgeteilt darunter ,nicht das er nur die 1 Reihe anschaut und die anderen nicht
Springsa


Hausruckviertler antwortet um 15-11-2012 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen
Die Händler sitzten meist in der ersten Reihe, genau im Blickfeld des Versteigerers. Die Bauern sitzen irgendwo im Ganzen Ring verstreut, dass da mal einer übersehen wird ist nur logisch. Wer den Winker ordentlich hebt und Blickkontakt mit dem Verstiegerer hat und nicht irgendwo hinschaut, der wird nur sehr selten übersehen.
Ich hab vor nunmehr 20 Jahren in Maishofen einige Kühe gesteigert. Die haben einen wirklich großen Ring, hatte aber nie das Gefühl, dass ich übersehen werde.
In Vöcklabruck werden Kühe und Kalbinnen hauptsächlich an Bauern verkauft und weniger an Händler, da wird von vornherein schon überall hingeschaut und nicht nur in die erste Bank.
Wie es woanders zugeht kann ich nicht beurteilen, Wenn eine Versteigerer einen "besonders guten Draht" zu einem oder mehreren Händlern hat, kann es unter Umständen schon passieren, dass einmal ein Bauer übersehen wird, wird aber hoffentlich die Ausnahme sein und zu oft kann das auch keiner machen, sonst fällt es auf .


kraftwerk81 antwortet um 15-11-2012 23:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen
@springsa

Wennst in Maishofen einkaufst bist selber schuld. Da bist als Bauer immer der Blöde. Bin in den letzten Jahren ein paar mal mit Käufen eingefahren (sauberer Euterkontrolle und daheim dann voll angeschlagen bzw. Aureus eingeschleppt) und die Preistreiberei der Händler is auch uninteressant als Käufer. Wennst was kaufst auf jeden Fall sofort Milchproben ziehen und schaun dass'd solang kein Ergebnis da ist nix verschleppst. Wenns zum Reklamieren wird gibt's dann keine Diskussionen.


medwed antwortet um 15-11-2012 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen
Kanns hier aus rechtlichen Gründen nicht reinschreiben, was da oft läuft. Ein Händler muss seinen LKW-Zug einfach vollkriegen, um Rewag zu machen. Und die bäuerlichen Käufer schaun dann dumm, weil ihre Winker viel zu klein waren.(und vielleicht auch die Brieftaschen) Für unseren Mutterkuhbetrieb war`s sowieso schon seit Jahren unmöglich, auf Märkten zu kaufen. Nach dem jetzt geplanten Kahlschlag auf Mutterkuhprämien, ist der Fall für uns sowieso erledigt. Jeder Sozialhilfeempfänger wird für eine Stunde Nichtstun besser entlohnt, als eine Arbeitsstunde am durchschnittlichen lw. Mutterkuhbetrieb in Zukunft. Hier am Berg, geht`s bergab für die LW. Nächstes Jahr drück ma noch durch mit die Kühe, und dann schaun ma, was noch geht.


Hausruckviertler antwortet um 16-11-2012 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen
Wie es jetzt in Maishofen zugeht, weiß ich nicht. War seit 20 Jahren nicht mehr dort. Was jetzt noch genau so sein wird wie damals, die Bauern bringen alles in die Versteigerung unabhängig von der Qualität. da kannst ein Kuh mit 5 Kälbern genauso kaufen wie eine trächtige Kalbin. Das geht in Vöcklabruck nicht, da kannst du bestenfalls eine Kuh mit 2 Kälbern noch verkaufen und die Qualität muß auch stimmen.


golfrabbit antwortet um 16-11-2012 10:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Händlerbevorzugung bei Tierversteigerungen
Am 7. 11. waren in Rotholz fast 750 aufgetriebene Tiere, von Zuchtkälbern über Stiere, Altkühe und dann immer jünger werdend und fast alle Rassen, am Schluß noch die Nutztiere - Versteigerungsende 19.20 Uhr. Damit das hinhaut wird der Versteigerer immer wieder abgelöst und 2 Helfer schauen zusätzlich nach den Winkern - klappt eigentlich zufriedenstellend. Persönlich frage ich mir einen bekannten Händler um eine gewünschte Kuh zu ersteigern, wenn die anderen erkennen daß Bauern dran sind, gefällt ihnen das Winken gleich einmal besser.


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