Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab

Antworten: 11
blackking 12-11-2012 11:28 - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
Was sagt ihr dazu?
 


helmar antwortet um 12-11-2012 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
Auweia...net scho wieder.......Wo man aber beim 3 mal jährlichen Digitalisieren "betrügen" kann wird mir immer mehr rätselhaft. Kann aber durchaus damit zu tun haben dass in 2 Wochen über den EU-Agrarhaushalt und die Förderperiode ab 2014 verhandelt wird.
Mfg, Helga


Josefjosef antwortet um 12-11-2012 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
hawedere,
des wird ja lustig.
Ob das die EU in anderen Ländern auch so handhabt?
Oder wird Ösiland wegen einigen Unstimmigkeiten, wie zb. Regierung schwarz/blau damals ( 3 Weisen),
wieder mal vorgeführt?
Was da wohl der echte Hintergrund ist?



Weide1 antwortet um 12-11-2012 12:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
Die Landwirte werden in Österreich ohne Ende kontrolliert, das Überwachungssystem kostet wahrscheinlich schon mehr an öffentlichen Geld aus die Bauern selbst. Und jetzt kann man in Kammeraussendung nachlesen:

Der Europäische Rechnungshof hat bei zwei Almprüfungen in Kärnten und Stmk. größere Futterflächenabweichungen festgestellt und

DESHALB DIE RICHTIGKEIT DES ÖSTERREICHISCHEN REFERENZFLÄCHENSYSTEMS UND IN DIESEM ZUSAMMENHANG AUCH DIE ZUVERLÄSSIGKEIT DER ZAHLSTELLE AGRARMARKT AUSTRIA STARK IN FRAGE GESTELLT!

Darin begründet werden im Herbst 2012 weitere Einschränkungen bei den Auszahlungsberechnungen vorgenommen!

(Zitat Ende)




mostkeks antwortet um 12-11-2012 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
Also die Fähigkeit der AMA besonders die einiger Mitarbeiter habe ich auch schon in Frage gestellt....
Tja der Topf ist leer und keiner will es zugeben. Ob die neuen Mitgliedsländer so teuer kommen oder die alten?



Gerhardkep antwortet um 12-11-2012 13:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
Das Problem der Almfutterflächenberechnung gibts ja schon länger und ist nur schwierig zu lösen da jeder andere wert rausbringt egal ob Bauer od. Kontrolor.
Es ist ein Schätzspiel mit all den vor und Nachteilen von Schätzungen.
Betroffen sind von dem Auszahlungsstopp aber "nur" Betriebe mit Almen.
und allein die Zeitungsaufmachung zeigt den Populismus pur mit einem Maisfeld auser es wird mittlerweile auf Almflächen Mais gebaut.
mfg GK





Josefjosef antwortet um 12-11-2012 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
hm,

im Beitrag des deutschen Wirtschaftsblattes ist ja von Feldern zu lesen.
Und nicht von Almen.
Gerhardkep, weißt du genau, dass es "nur" um die Almflächen geht?
i kenn mi ned aus.




Fallkerbe antwortet um 12-11-2012 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
Zitat mostkeks
Also die Fähigkeit der AMA besonders die einiger Mitarbeiter habe ich auch schon in Frage gestellt....
zitat ende

dann wird ja sicher alles besser, wenn die Bauern Ihre Anträge bald selbst nach Brüssel schicken dürfen.


mostkeks antwortet um 12-11-2012 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
@Fallkerbe: Bestimmt!

Einer meiner Ama-Kontrollore hatte immense Probleme mit dem Rechnen (oder mit der korrekten Taschenrechnereingabe) aber lesen und schreiben hat er einigermassen können (dass ma net nur schimpfen)
Weiters wurde mein Grund cm!genau vermessen, bevor er dann die Düngerlagerflächen abschreitete (mit Ama-geeichten Schritten, dem Dreck großzügig ausweichend)
Aber bei der TGI-Punkte-erhebung gab er sein Bestes: in nur 3,5h wurde die gesamte Tiergerechtigkeit meiner 2 Mastschweine für den Eigenbedarf erhoben (die den Stall haben wo früher 20 drinnen waren)
....
Könnte dir noch mehr erzählen, hat schließlich 3 Tage gedauert, aber was solls.....

LG

PS: Wenn der Milchpreis länger auf dem aktuellen Niveau anhält werde ich mich selber bei der AMA bewerben, und deshalb in Zukunft nicht mehr darüber schimpfen.


iderfdes antwortet um 12-11-2012 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
Gerade hat man im ORF erklärt, dass aus Anbauflächen kleine Almen wurden - wie auch immer? - und dass bei vielen Flächen die Überschirmung zu groß war. Also nichts Weltbewegendes.


Gerhardkep antwortet um 12-11-2012 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
das ein auszug aus Salzburg LK

Almen, die 2011 oder 2012 keine Vor-Ort-Kontrolle hatten, erhalten zunächst keine Alpungs- und Behirtungsprämie.
Die Hauptauszahlung für ÖPUL und AZ ist heuer für 15. November geplant. Dabei werden wie bereits im Vorjahr zunächst 75 % ausbezahlt, der Rest wird im März 2013 überwiesen. Aufgrund der laufenden Diskussionen um die Almen werden allerdings zunächst die Zahlungen, welche im Zusammenhang mit Almfutterflächen stehen, zurückbehalten. Für alle Heimbetriebe wird am 15. November die ÖPUL- und AZ-Auszahlung zu 75 % erfolgen, unabhängig davon, ob im Jahr 2012 eine Vor-Ort-Kontrolle durchgeführt wurde oder nicht. Almen, die weder 2011 noch 2012 einer Vor-Ort-Kontrolle unterzogen wurden, erhalten zunächst keine Alpungs- und Behirtungsprämie. Auftreiber, die 2012 auf Almen aufgetrieben haben, erhalten am 15. November zunächst keinen AZ-Anteil für die aufgetriebenen GVE. Der AZ-Anteil für den Heimbetrieb wird allerdings ausbezahlt. D. h., alle Prämien, die in Zusammenhang mit Almfutterflächen stehen, werden erst nach einer erfolgten Kontrolle der Almen durch die AMA freigegeben (siehe unten). Bei Almen, die 2011 bzw. 2012 kontrolliert wurden und wo der Prüfbericht bereits eingearbeitet wurde, wird der Almfutterflächenanteil bei allen Zahlungen berücksichtigt. Die GVE-Entlastung im ÖPUL durch den Almauftrieb wird in jedem Fall berücksichtigt. Die Auszahlung der Einheitlichen Betriebsprämie 2012 ist für 19. Dezember geplant. Auch hier werden Zahlungsansprüche, die aufgrund des Almauftriebes genutzt werden, zunächst bei den Auftreibern nicht ausbezahlt. Die Auszahlung für den Heimbetriebsanteil bleibt unverändert. Sollten Betriebe im Jahr 2012 einer Kontrolle unterzogen worden sein, so kann eine Auszahlung nur dann erfolgen, wenn der Prüfbericht zur Vor-Ort-Kontrolle zum Berechnungsstichtag am 19. Oktober abgeschlossen und in der AMA für die Berechnung eingearbeitet war. Betriebe, bei denen der Prüfbericht aufgrund von laufenden Kontrollen nicht mehr eingearbeitet werden konnte, erhalten die Auszahlung im Frühjahr 2013.
Almen nochmals einer Kontrolle unterzogen
Die AMA wird aufgrund der negativen Prüffeststellungen des Europäischen Rechnungshofs im Zusammenhang mit den Almfutterflächen nochmal alle Almen einer Kontrolle unterziehen. Zunächst werden alle Almen am Bildschirm in der AMA überprüft. Sollte die Almfutterfläche aufgrund des Luftbildes nicht plausibel sein, wird die AMA im Jahr 2013 eine Vor-Ort-Kontrolle durchführen. Die beantragten Futterflächen werden dabei rückwirkend bis einschließlich 2009 kontrolliert. Sollten sich dabei Differenzen ergeben, so werden die Prämienberechnungen der Jahre 2009, 2010, 2011 und 2012 neu aufgerollt. Bei entsprechenden Abweichungen zu den bisher beantragten Almfutterflächen werden Rückforderungen inklusive Sanktionen ausgesprochen.
Dipl.-Ing. Elisabeth Neureiter: Salzburger Almbauerntag 2012
Futterflächendebatte überschattete auch den Almbauerntag
Salzburgs Almbauern trafen sich heuer zu ihrem Jahresabschluss in Leogang, jener Gemeinde, wo unter anderem die diesjährige Landesalmwanderung stattfand. Die Verunsicherung der Bauern bezüglich der zukünftigen Förderungsperiode ab 2014 war auch beim Almbauerntag zu spüren. Almvereinsobmann Paul Schreilechner und Agrarlandesrat Sepp Eisl sowie der Präsident der Landwirtschaftskammer, Franz Eßl, diskutierten mit den Teilnehmern nicht nur über die GAP, sondern auch über das derzeitige Kontrollsystem der AMA bezüglich der Almfutterflächen. Die größten Unsicherheiten gibt es hier bei der Feststellung der Futterflächen, da bei jeder AMA-Kontrolle andere Werte ermittelt werden. Aus diesem Grund verlangen Salzburgs Almbauern eine Einstellung der Überprüfungen in die Vergangenheit. Sollten weiterhin unterschiedliche Prüfergebnisse entstehen, ist auf rückwirkende Sanktionszahlungen zu verzichten. Um auch in Zukunft eine zeitgemäße Bewirtschaftung der Almen sicherzustellen, brauchen die Almbauern ein einfaches und nachvollziehbares System der Flächenfeststellung. Den almwirtschaftlichen Bedürfnissen würde es entsprechen, wenn zum Beispiel die Gesamtfläche einer Alm exakt abgegrenzt und die Futterflächen anhand der aufgetriebenen Tiere errechnet werden. Der Almbauerntag wurde abgerundet durch die Ehrungen von 51 Personen aus dem unteren und mittleren Pinzgau, welche mehr als 20 Sommer auf einer Alm verbracht haben. Mit jeweils 60 Almsommer waren Erwin Gensbichler und Bartlmä Hasenauer (beide aus Saalbach Hinterglemm) die absoluten Rekordhalter bei den diesjährigen Ehrungen.



Geisler antwortet um 17-11-2012 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zu viel Betrug: Brüssel straft österreichische Bauern ab
Die EU ist das zweite Griechenland !
Der Topf ist leer !


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