Diesmal war es kein Biberloch...

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Josefjosef antwortet um 09-11-2012 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
klare Sache,

die Buslenkerin ist Schuld.


Sperre_234 antwortet um 09-11-2012 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Vorschlag:

Bitte nicht jeden Unfall mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen ins Forum stellen.gg
Hört und liest man eh schon mehrfach in den Medien.gg

Danke
Fragenstein



sisu antwortet um 09-11-2012 17:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo!
Gestern ein Unfall mit einer Selbstfahrenden Rübenmaschine der aber in den Medien als "Unfall mit einem Rüben LKW" verkauft wurde.
Teilweise ist es eine Katastrophe wer da auf den Fahrzeugen sitzt 16 Jährige mit einem Fendt und 2 18to Kipper die mit voller Geschwindigkeit durch die Ortschaften fahren. Hier besitzt die Landwirtschaft leider noch immer den Vorteil das eben 16 Jährige schon mit diesen Fahrzeugen fahren dürfen.



mostkeks antwortet um 09-11-2012 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Ist da ein großer unterschied ob mit 16 oder mit 86? Ob die Arbeitsgreise die gesamte Erfahrung noch umsetzen können?

LG


soamist2 antwortet um 09-11-2012 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@josef

kristallkugel ,kaffeesud oder am beifahrersitz des traktors gesessen?


MF7600 antwortet um 09-11-2012 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tria
makaber vergleich...
@sisu
es war eine 21 jährige lenkerin, kein 16 jähriger,...


tiroler antwortet um 09-11-2012 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@ mostkeks
schaun mir mal wie Du in ein paar jahren Dich als "arbeitskreis" fühlst wenn über Dich so
gesprochen wird so fern Du überhaupt alt wirdst


Josefjosef antwortet um 09-11-2012 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
serwus soamist2

da brauchts keine Kristallkugel. :-)

Es heißt ja: Der Bus ist in das Traktorgespann gefahren, und nicht umgekehrt.
dann gehe ich davon aus, dass der Traktor gestanden ist, und der Bus gefahren ist.
Also ist Buslenkerin schuldig.

Es sei denn, die Berichterstattung ist falsch.



sisu antwortet um 09-11-2012 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo!
Das mit dem 16 Jährigen war Allgemein und nicht auf diesen Verkehrsunfall bezogen.


helmar antwortet um 09-11-2012 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Also wenn ich da so manche Gespanne mit einem 50 durch unseren Graben donnern sehe wirds mir schon manchmal etwas mulmig.....auch Hackschnitzel sind nicht so ohne.....aber eines hat sich gebessert. Die Sicherung der Rundballenfuhren.
Mfg, Helga


Efal antwortet um 09-11-2012 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@sisu
Ja, ja, du suchst ja oft Gelegenheiten, Landwirte durch´n Dreck zu ziehen,
dabei tust halt gern des öfteren "Verallgemeinern".



Felix05 antwortet um 09-11-2012 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Na ja Josefjosef, ich hab`s zwar anders verstanden, darum steh` ich auf der Seite der Buslenkerin.
Aber das würd`ich sowieso, weißt auch warum?
Wenn mir nämlich große Gefährte entgegenkommen, dann ziehen neun von zehn voll durch. Die denken sich: Der hat doch Leute drin, wird schon bremsen.


MF7600 antwortet um 09-11-2012 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@sisu
was gibt an so einem unfall zu verallgemeinern?


179781 antwortet um 09-11-2012 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Im Text steht: "Die Buslenkerin hatte angehalten und wollte den Rübentransport vorbeilassen"
Sie hat also richtig gehandelt, was die Traktorfahrerin nicht getan haben wird.

Gottfried


helmar antwortet um 09-11-2012 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Leider...
Mfg, Helga


tch antwortet um 09-11-2012 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Schlimm.... hätte schlimmer sein können!

Wie am Photo sichtbar hat die perfekte Ladegutsicherung gewirkt.
Das es den Traktor eingedreht hat ist vermutlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen.
Ich gehe schon davon aus das Traktorgespanne die Bremsen gut abgestimmt haben.....
Alles andere wäre tiefstes technisches Mittelalter.

@Lutz- was denkt ein Busfahrer in Österreich wenn ein "großer" entgegenkommt? :

"Ich" ziehe ein bisschen über die Fahrbahmitte, "Ich" habe 50 Menschen an Bord- der andere muss bremsen....so schauts aus!!!!

Wer wurde Busfahrer für Fernreisen- sehr oft die rücksichtlosesten LKW Fahrer.
Ist nicht auf Dich gemünzt!!!

tch




sisu antwortet um 09-11-2012 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo!
mf7600!
Fühlst Dich leicht betroffen? Wenn nein dann willst halt wieder ein bißerl stänkern vorm schlafen gehen. Leg Dich nieder und die Mama soll Dir noch was aus dem Kasperlbuch vorlesen damit Du gut schlafen kannst.
efal!
Was oder Wem willst Du durch den Dreck ziehen, wenn eine Selbstfahrende Rübenmaschine mit ausgeklapptem Förderband entgegen kommt? Wer ist schuld der Buslenker Deiner Ansicht nach weil der hat ja dort nicht zu fahren wenn ihm ein Landwirt entgegenkommt.


kotelett antwortet um 09-11-2012 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Vielleicht war die Straße nass? Kleiner, leichter Traktor (?) - wenn da zwei volle Anhänger zu schieben anfangen hilft dir kein Herrgott mehr....


tch antwortet um 09-11-2012 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Wie sollen zwei gebremste abgestimmte Anhänger zu schieben beginnen?
Bei einer ordentlich abgestimmten Anlage wird das gespann gestreckt!
Alles andere in verantwortungslos!

tch


MF7600 antwortet um 09-11-2012 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@susi
nein bin keine 21jährige.
stänkern mit dir will ich natürlich nicht, mir zerreissts herz wenn kleine susis weinen...;-)
was aber natürlich auch nicht beantwortet was dieser unfall mit 16jährigen traktorfahrern zu tun hat.



MF7600 antwortet um 09-11-2012 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
laut eines bekannten war es ein cvt und der hat seine eigenheiten beim bergabfahren...


kotelett antwortet um 09-11-2012 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tch

Du hast natürlich recht, allerdings hat sich laut Bericht die Zugmaschine um 180 Grad gedreht. Das klingt schon so, als ob die Anhänger zu schieben begonnen hätten, oder?


sisu antwortet um 09-11-2012 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo!
mf7600 der CVT hat seine Eigenarten bergab da wird er schneller, aber wenn es bergauf geht wird er wieder langsamer folglich gleicht sich das wieder aus und er fährt ganz normal wie jeder andere Stufenlose auch.
Nocheinmal extra für Dich wie ich schon vorher geschrieben habe hat der 16 Jährige Fahrer nichts mit dem Unfall zu tun.

Wenn auf ebener Strasse bei einer Bremsung ein "Einser" gemacht wird, dann passen eindeutig die Bremsen nicht (Voreilung bewirkt das die gezogene Einheit eine Spur früher bremst, damit das Gespann gestreckt wird)


Tyrolens antwortet um 09-11-2012 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Wetten, dass ein CVT vorgespannt war?
Warum? Weil der über eine aktive Stillstandsregelung verfügt und die beißt bei solchen Aktionen gnadenlos zu.

CVT nähert sich dem Bus, Fahrerin geht vom Gas und schon ist das Malheur geschehen.



Tyrolens antwortet um 09-11-2012 22:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Und... Treffer: http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Rueben-Traktor-rammt-Schulbus-BILDER/84451973


MF7600 antwortet um 09-11-2012 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@susi
ich muss dich enttäuschen, du hast leider nicht recht, vermutlich wär es dir als unerfahrener cvt fahrer ähnlich ergangen...

ein bekannter war beim feuerwehreinsatz dabei und laut seinen aussagen war es genau so wie es tyrolens beschreibt.
aktive stillstandsregelung ist bei solchen situationen fatal.



schellniesel antwortet um 09-11-2012 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@mf7600
Bergab?? Wo den??

Ist doch Bretteleben zumindest sieht man auf den Fotos nix von einem Gefälle??

Und welche Eigenheiten soll ein CVT den haben?
Schlechte Motorbremse oder was? Oder lässt sich das Getriebe net gescheit "drücken"?

So wie es in den Medien Beschrieben war löste den Unfall ein Bremsmanöver aus! Die Busfahrerin machte sogar Platz so das die Rüben net aufgehalten werden man verliert jetzt ja schon soviel zeit bei den vielen löchern in den Feldwegen und da hat die Busfahrerin excellent mitgedacht und der wichtigen fracht vorfahrt gewährt! Leider wusste die Steyr Fahrerin das nicht zu schätzen...

Und dann liegt der Fehler wohl eher bei den Hängerbremse den wie tch schon gesagt hat muss es Hängerzüge immer Strecken. früher gabs dazu auch mal die Streckbremse um net den obligatorischen 1er zu schlagen!

mfg Andreas



Tyrolens antwortet um 09-11-2012 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Da wird nix gestreckt, weil das Mädel wahrscheinlich nicht oder zu spät auf's Bremspedal getreten ist.
Wenn du beim CVT vom Gaspedal gehst, geht das Getriebe immer in die aktive Stillstandsregelung (außer man friert die Geschwindigkeit ein). Kurzum: Gehst du vom Gas, bremst das Getriebe so lange mit maximaler Kraft ab, bis der Traktor steht. Was die zwei Anhänger dann machen, sollte jedem klar sein.


MF7600 antwortet um 09-11-2012 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@schnellniesel
wenn du das so sagst wirst du recht haben, wird eben mein bekannter der beim feuerwehreinsatz dabei war sich geirrt haben.

auch deine aussagen lassen auf langjährige erfahrungen mit dem traktormodell cvt schliessen.
nur so viel,das getriebe reagiert anders als bei einem 5000er ford...

tyrolens hats erklärt wie es ist...




tch antwortet um 09-11-2012 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Und solche rollenden Bomben dürfen auf der Straße unterwegs sein? Jetzt verstehe ich den Fragenstein...
Ich denke das gehört in die Medien um die Bevölkerung zu warnen.

Welche Marken haben noch solche Wahnsinnsgetriebe eingebaut?

tch


mostkeks antwortet um 09-11-2012 23:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Muss auch Tyrolens recht geben. Bremse der Hänger wirkt erst, wenn man auf die Bremse steigt - eh klar.
Aktive Stillstandsregelung wird aktiv sobald man vom Gas geht - und die bremst so heftig, dass das auf der nassen Straße für einen Fahrer der die "Eigenheiten" nicht kennt zu viel werden kann. Und ist der Traktor einmal ein bisschen schief, dann braucht es schon sehr viel Können/Glück um das Gespann noch zu retten, weil das bremsen ist da zu spät.

LG

Möchte mit der Fahrerin nicht tauschen und wünsch ihr, dass die Hänger zumindest nicht überladen waren!


MF7600 antwortet um 09-11-2012 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tch
und trotzdem passiert in relation gesehn noch weniger als beim bundesheer...


schellniesel antwortet um 09-11-2012 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
OK jetzt bin ich wieder um einiges gescheiter!
Dann ist das eine lebensgefährliche einrichtung und so eine technische Lösung muss sofort abgestellt werden!
Kann doch net wahr sein!
Was soll die aktive Stillstandsregelung bei der Geschwindigkeiten denn an Positiven bewirken??

Und in der autobranche machen sie einen tam tam wegen ein paar autos von millionen weil a bisserl das Gaspedal steckt!

Gut das steyr net in den usa vertrieben wird das wäre der sichere Untergang mit deren Produkthaftungsgesetzen... Sind die CVX da gleich???



mostkeks antwortet um 09-11-2012 23:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Naja tch im Grunde geht das über die Motorbremskraft. Das Getriebe hat (zumindest bei den ersten Serien) solange reduziert, bis der Motor überdreht war.

Uns habens in den Steyrwerken noch voller Stolz erklärt: "Der CVT braucht kein Bremspedal und keine Kupplung mehr, die werden nur noch wegen der Panikreaktion eingebaut!"


schellniesel antwortet um 09-11-2012 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@mf7600
ja ich glaub es dir eh das es für dich berg ab geht....

@veltliner ich hab net den kurier gelesen sondern meine Quelle hier:
http://noe.orf.at/news/stories/2558139/




MF7600 antwortet um 09-11-2012 23:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
nahezu jeder cvt fahrer kann von solchen situationen berichten, vor allem bei unerfahrenen fahrern...

@schnellniesel
ich war es nicht der wilde vermutungen aufgestellt und möchtegernexperte gespielt hat.



sisu antwortet um 09-11-2012 23:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo!
Wenn es tatsächlich so ist das es auf ebener Strasse so stark abbremst das die Hänger zu schieben beginnen so ist meiner Meinung nach der Traktor nicht Verkehrs und Betriebssicher und hätte keine Typen Genehmigung erhalten dürfen. Da es sich laut einem Zeitungsbericht um einen CVT 6140 gehandelt hat dürfte auch auszuschließen sein das es sich um ein Getriebe der ersten Generation gehandelt hat, da der Traktor ja relativ neu ist.


schellniesel antwortet um 09-11-2012 23:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Kennst aber schon noch die Bedeutung eines Fragezeichens?
und auch du stellt vermutungen auf weil erstens kenne ich die Bremswirkung eines ford 5000 auch net ...

mich schockiert gerade das so ein Traktor mit der Getriebefunktion überhaupt eine Straßenzulassung hat!

Was machst mit so einer Fuhre bei Straßen mit 14% und mehr Gefälle? da wäre jede gaswegnahme selbsmord?
Ist es nicht möglich die aktive Stillstandsregelung zu deaktivieren?

Mfg Andreas




tch antwortet um 09-11-2012 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo MF7600

Hier gehts nicht um das Thema Bundesheer oder sonst was!
So wie es ausschaut sind da rollenden Zeitbomben auf der Straße unterwegs die in Komination mit unerfahrenen Fahrern zu unkontrollierbaren Geräten werden.

Umso weniger ist zu verstehen das man ab 16 mit diesen Fahrzeugen unterwegs sein darf.
Auch das Argument ( anderer Thread) das man ab 16 schon so viel Erfahrung mit diesen technischen Monstern hat ist hinfällig.

Es wäre an der Zeit das sich eure vertreter endlich auf die Beine stellen und funktionierenden Bremssysteme einfordern und gesetzlich Verankern.
So wie es aussieht ist eine sichere geschwindikeitsreduktion bei diesen Gespannen rein vom Zufall abhängig.
Weiters sollten alle Fahrer die mit diesen Geräten unterwegs sind auch auf diese eingeschult werden, der in die Wiege gelegte Hausverstand (anderer Thread) wurde offensichtlich von moderner Technik ausgetrickst.

Werde mein Kinder dahingehend instruieren das wenn Traktorgespann sich bei feuchter fahrbahn dem Zebrastreifen nähert sie schnell und weit flüchten sollen.

Im Schulbus sind sie leider hilflos ausgeliefert...

tch



Tyrolens antwortet um 09-11-2012 23:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Naja, die Motorbremswirkung spielt immer eine Rolle, auch bei Traktoren mit normalem Getriebe. So ohne ist ein JD 7800 (7,6 Liter Hubraum, 7 to Eigengewicht und wenn da einer fleißig am Powershifthebel zieht...) auch nicht.
Bei der aktiven Stillstandsregelung kommt halt erschwerende hinzu, dass das Fahrzeug bis zum Stillstand verzögert wird.
Generell wird die Sache für Unerfahrene vor allem gefährlich, weil sie im Normalbetrieb von der Anhängelast nichts spüren. Der Fahrkomfort moderner Traktoren ist ja enorm.


schellniesel antwortet um 09-11-2012 23:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Nur eines verstehe ich trotz eurer Schilderungen technisch auch nicht! Womit soll der Cvt nun die enorme Bremswirkung erzielen!
Nur mit dem Motor? Kann des gehen!? Meiner Meinung nach net!
Wenn der mit 50km/h daherkommt und der Motor läuft mit 1700u/min dann kann das Getriebe net großartig die Übersetzung verkleinern ohne den Motor zu überdrehen.
Außerdem ist das ja kompletter schwachsinn was den Kraftstoffverbrauch angeht... Oder aktiviert sich diese nur bei abrupter Gaswegnahme??





schellniesel antwortet um 09-11-2012 23:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tyrolens

Is aber ein unterschied ob der fahrer das beeinflust oder ob der Traktor das quasi von ganz allein macht!

Wenn ich die Motorbremswirkung erhöhe indem ich selber das Getriebe drücke oder eben Runterschalte und es passiert mir das das gespann einknickt war das ein Fahrfehler.

Nur das ein fzg das von ganz alleine macht ist ein Skandal!!!!

Mfg Andreas


Tyrolens antwortet um 09-11-2012 23:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Der mach das nicht von allein, sondern dann, wenn du vom recht zügig vom Gaspedal gehst. Ist ja auch kein Gaspedal, sondern ein Fahrpedal.
Die Verzögerung erfolgt natürlich nur über die Motorbremswirkung. Ich denke, dass hier vor allem die kontinuierliche Getriebeübersetzungsanpassung eine Rolle spielt.


tch antwortet um 09-11-2012 23:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
7Tonnen schwer und 32Tonnen Anhängelast... das darf sein?
Da haben eure Vertreter ganze Arbeit geleistet....

Da stelle ich mir einen Lastwechsel auf rutschiger Fahrbahn sehr aufregend vor.
Schlimm ist das mit solchen Gespannen jeder fahren darf....

tch


MF7600 antwortet um 10-11-2012 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tch
gerade beim bundesheer werden doch lauter unerfahrene jugendliche an allen möglichen technischen monstern eingesetz, beinahe jährlich passieren schwerste unfälle.

du solltest deine kinder instruieren auch bei kleinwagen von zebrastreifen zu flüchten, ja selbst im schulbus sind sie nicht sicher.... ist leider so.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3152399/ein-toter-bei-schwerem-busunfall-waldviertel.story
ok, du bist natürlich auch gegen die faherlaubnis von kleinwagen für 18jährige...

@schnellniesel
ich hab nirgens geschrieben dass du die bremswirkung eines 5000er ford kennst!


Tyrolens antwortet um 10-11-2012 00:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
ja, es gibt keine Pflicht mehr, ein bestimmtes Masseverhältnis zwischen Zugmaschine und Anhänger einzuhalten. Waren früher mal 25%, glaube ich. Also Anhänger 30 to, Traktor 10 to.

Ich weiß nicht, warum du dich so aufregst. Wir haben unlängst einen Anhänger nach Vorarlberg ausgeliefert, der darf 40 km/h laufen und hat ALB, ABS, hydraulisches Fahrwerk...


schellniesel antwortet um 10-11-2012 00:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tyrolens

Ok wenn der das nur macht wenn ich wirklich schnell vom gas gehe und das auch komplett tun muss das die Stillstandsregelung aktiv wird es für mich schon auch noch nicht die optimale Lösung aber von einem Bedinungsfehler will ich dennoch nicht sprechen den das ganze wird in Gefahrensituationen eben schon fatal!
weil was ist natürlicher den Bremsvorgang mit dem schnellen wegnehmen von Gaspedal einzuleiten!
Da müsste min ein Unterdrückung der Stillsatdnregelung für eine halbe sek her!
das wäre kein einbuse des komforts würde aber gefahrensituationen gewaltig entschärfen! den die zeit soll man haben bis man auf der Bremse ist und sich der ganze Hängerzug streckt.

Wenn der schon vorher zu knicken beginnt iost man ja schon machtlos!

Das wäre mit einem Sofwareupdate schnell gemacht! und würde dem hertseller dringesnt empfehlen da was zu machen!
Was sagt den Steyr zu solchen Vorfällen??

Frag mich aber noch immer was die Stillstandregelungen mir bei Geschwindigkeiten über 20-25km/h bringen soll?

Mfg Andreas




MF7600 antwortet um 10-11-2012 00:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tch
nein nicht jeder darf mit so einem gespann fahren!


Ultra antwortet um 10-11-2012 02:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Ich bin kein großer Techniker, aber
SCHELLNIESEL
die Stillstandregelung wird über eine Motorstaubremse, keine Dieselzufuhr mehr oder im Getriebe schaltet sich ein ABSPERRVENTIL ein (ich sage mal eine Hausnummer) das mit 200 BAR abbremst. Ich kanns jetzt schriftlich schwer erklären beim Getriebe. Aber so ungefär!?

Aber von den 3 Sachen wirds sicher eins Sein


mostkeks antwortet um 10-11-2012 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Vielleicht zum besseren Vertständniss: Es habndelt sich um ein Fahrpedal und nicht um ein Gaspedal! Drehzahl konstant, Geschwindigkeitsregelung über Pedal. Man kann das auch ändern zB Drehzahl über Pedal und Geschwindigkeit über Joistick (währe die Einstellung für den Anfänger, aber weniger komfortabel und effizient.)

zum Thema fahren mit 16 und Erfahrung:
Wenn man die erste unerfahrene Ausfahrt mit 25 hat ist das nicht besser. Ich habe das mit 12 am Steilhang das erste mal gebraucht, wie der Ladewagen geschoben hat: Ladewagen einbremsen und mit Traktor Gas geben. -> ist gut ausgegangen für mich und für das Gespann

Das Problem ist meiner Meinung nach die schlechte Ausbildung (und die ist beim CE-Schein nicht viel besser!!!) Das Fahrtechniktraining ist schweineteuer und auch riskanter als mit dem PKW

Mein Lösungsansatz währe: ordentliche Ausbildung beim F-Schein (mit Fahrstunden!)
Verpflichtendes Fahrsicherheitstrainig mit (Unterstütung der SVB)
Verpflichtendes Fahrsicherheitstrainig bei LKW

Im Anhang die Erklärung zum Getriebe. Es ist meiner Meinung nach sinnvoll die Motorbremswirkung + Bremsmöglichkeiten des Getriebes effizient zu nutzen! Auch bei einem LKW muss man sich überlegen ob man in jeder Situation vom Gas gehen kann und den Retarder betätigen.
Die Folgen für den Laien können fatal sein, aber das kann auch passieren, wennst dich beim PKW verschaltest!

LG und tschuldigung für den Roman

http://www.blt.bmlfuw.gv.at/vero/veranst/005/16.pdf
 


MF7600 antwortet um 10-11-2012 08:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@mostkeks
sehr richtig dein vergleich mit dem retarder. da kann es genau zu solchen situationen kommen wenn unerfahrene fahrer am werk sind.
meine mutter hatte vor 20 jahen einen unfall mit einem betagten herren an einer kreuzung, weil er bremse mit gas verwechselt hat, auto totalschaden, passiert gott sei dank nichts.
das war in der schulstrasse an der ich mit dem rad heimfahren sollte, aber diesen tag hat es geregnet,...


pek antwortet um 10-11-2012 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo,

ich vermute das die 21 jährige sich erschreckt hat und auf die Bremse gehüpft ist das kann auch erfahrenen Fahrern passieren. Ich bin selbst immer wieder überrascht welche Fahrzeuge durch die Gegend fahren und wie wenig passiert.
Aber es wird langsam besser. Lieber ein 18 t mit Druckluftbremse und ein kleiner Traktor als ein 8 t ohne und ein größerer Traktor.

tch bist du auf einer Landwirtschaft aufgewachsen ?


Josefjosef antwortet um 10-11-2012 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
serwus,
ja, ich weiß, die Buslenkerin ist unschuldig. Aber in den ersten Meldungen nach dem Unfall war ebennur zu lesen: Buslenkerin fuhr in Traktorgespann.

Aber jetzt zum Punkt Steyr CVT:
Die aktive Stillstandregelung der stufenlosen Stear Traktoren sagt doch nur aus, dass, wenn der Traktor zum Stillstand gekommen ist, wird zb. eine Klaue ins Getriebe gehauen , sodass der TRaktor wie ein Bock stehenbleibt. Egal, wie steil es ist. Das passiert aber nur im Stillstand.
Wenn der Fahrer während der Fahrt schnell vom Fahrpedal geht, oder alternativ den Fahrhebel von vorne zügig nach hinten zieht, bemüht sich das Getriebe nach Leibeskräften dem nachzukommen, und versucht möglichst schnell langsamer zu werden. Das sollte mit der Motorbremswirkung gar nichts zu tun haben. Das passiert im Getriebe mittels , denke mal hydr. Kraftaufwand. ? Klar, dass die Anhänger das nicht wissen können, und schieben den Traktor vor sich her.
Ich glaube aber nicht, dass dies nur bei Steyr Traktoren der Fall ist. Denke mal, dass alle stufenlosen Traktoren so reagieren würden. oder? John Deere, glaube ich schon.
Diese Art der Verzögerung ist allerdings recht ungut fürs Getriebe, und sollte sowieso nicht gemacht werden.
Ist ein Bedienfehler, der aber leicht passieren kann. Mit großen Folgen.
Auch bei modernen Geräten gibt es immer noch Gefahrpotenzial.
Bitte um Berichtigung, wenn an meiner Ausführung etwas nicht stimmen sollte. Fahre selbst keinen stufenlosen.
gruß
Josef




Woodster antwortet um 10-11-2012 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Ja, es halt oft so: Unerfahrenheit plus brenzlige Situation = erhöhte Unfallgefahr.
Einem 21-jährigem Mädl, ein doppeltes Hängergespann in die Hand zu drücken ist schon ein gewisser Leichtsinn. Der Unfallhhergang beiweist das da. Aber hinterher is man immer gescheiter....

Hab einen alten Rasant 2805 Hydro, der dürfte mit ähnlichem oder gleichen HydroBremsprinzip wirken.
Die Heimtücke beim Hydro gegenüber normalen Getriebefahren ist die "doppelte" Bremswirkung, wenn man vom Gas geht und den Fahrhebel zugleich in Null-Position bringt.

a) Einerseits ist man beim normalem Getriebe beim Gaswegnehmen, die normale Motorbremswirkung gewohnt. (bzw. kann man beim normalem Getriebe vielleicht noch eine Staudruckbremse dazuschalten)
b) dann bremst man je nach Bedarf - mit Druckluft auch auf Hänger abgestimmt.

Beim Hydro ist beim Gaswegnehmen aber unveränderter Fahrhebelstellung die Motorbremswirkung vorhanden. Zusätzlich - starke Bremswirkung - hab ich dann, wenn ich auch den Fahrhebel auf Null bringe.

Dass in einer brenzlingen Situation - Gas weg, Fahrhebel auf Null in einer gemeinsamen Aktion passiert, ist leicht vorstellbar. Das ist dann halt eine ziemliche Vollbremsung.

Mit zwei Hängern in einer Kurve, vielleicht die Straße etwas feucht- und ab geht die Post.
Was ein erfahrener Gespannfahrer mit Gas und Bremse vielleicht derpackt hätt, ist hier halt nicht passiert und daher schiefgegangen...

Aber ich geb Schellniesel recht. Wenn der CVT so ausglegt sein sollte wie beschrieben, also starke Bremsmöglichkeit ohne Ansprechung der Hängerbremsen, ist das einfach ein Konstruktionsfehler.



soamist2 antwortet um 10-11-2012 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
ein mädel hat auf einem traktor nix verloren. egal ob 21 oder 41. ich stelle mich ja auch nicht vor einen herd.


kotelett antwortet um 10-11-2012 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Nix gegen den CVT, aber manche ("Sicherheits"-)Features sind schon sehr gewöhnungsbedürftig. Die Notabschaltung, wenn man sich aus dem Sitz erhebt, zum Beispiel. Ich kannte das am Anfang nicht und wollte mich während der Fahrt am... irgendwo halt ... kratzen - die darauf folgende unfreiwillige und sehr abrupte Verbeugung hatte es in sich.


Josefjosef antwortet um 10-11-2012 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Geh soamist,
probiers doch mal.
Es ist ned sooo schlimm, wie immer berichtet wird. :-)
Eine kleine Einweisung in die Herdbedienung, und dahin gehts:
1. Mahlzeit: Stieraugen mit Ketchup!


Interessierter antwortet um 10-11-2012 11:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Die Klaue ins Getriebe ist eine Parksperre und hat doch mit der aktiven Stillstandregelung nichts zu tun ?
Was ist eine aktive Stillstandsregelung ?
Meines Wissens nach, bleibt der Traktor bei laufendem Motor stehen, wenn man das Fahrpedal nicht betätigt, stellt man den Motor ab, rollt der Traktor weg, soferne es bergab geht - ist es so richtig ?
Hier sollten die Steyr CVT Fahrer einmal posten ....


duc1098 antwortet um 10-11-2012 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
ja genau wo bitte sind die cvt fahrer?? müssten doch einige darunter sein.
fakt ist auf jedem fall dass der traktor blockiert hat oder die bremsen nicht funktionierten.

@josefjosef
john deere bremst wenn du mit dem tempomat eine langsamere geschwindigkeit wählst,.... aber sicher nicht so daß der tracktoor blockiert. und es stimmt sollte man nicht machen. dazu sind auch logischerweise die bremsen da.
wenn bei steyr das getriebe so aggressiv bremst wie es in dem fall aussieht is das auch nach meiner meinung ein konstruktionsfehler.
mfg duc


helmar antwortet um 10-11-2012 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo Soamist 2.............herzlichen dank für diesen Sager...............einfach HERRlich, oder sollte man da vielleicht besser MÄNNLEINlich dazu sagen?
Grinst Helga


LustJ antwortet um 10-11-2012 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
warum konstruktionsfehler is bei jeden stufenlosen Getriebe so das Traktor stehnbleiben will wenn man vom Fahrbedal ( nicht Gasbedal )Fuß wegnimmt. Ist Wie wenst bei Schaltgetriebe kleineren Gang mit gewalt einlegst



mostkeks antwortet um 10-11-2012 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
bin kein CVT Fahrer, aber so weit ich weiß ist das beim Leistungsverzweigten Getriebe so:

Aufsplittung der Kraft in einen hydrostatischen und einen mechanischen Teil.
Zum Summieren der beiden Kräfte auf den Antrieb gibt es einen Planetensatz. zB (nur hypotetisch ohne Anspruch auf Wahrheit) mechanischer Anteil auf Hohlrad, hdrostatioscher Anteil auf Sonnenrad und der abtrieb über die Planeten. Wenn nun das Hohlrad und das Sonnenrad in die entgegengesetzte Richtung angetrieben werden, wir der Planetensatz "aktiv" im "Stillstand" gehalten, sprich die Motorleistung wird dazu verwendet den Getriebeausgang in Richtung Endabtrieb aktiv festzuhalten => Bremswirkung mit Hilfe von Motorleistung wovon leider die Hänger die primitiv an der Druckluft hängen nichts mitbekommen!

Hoffe ich habe alle Klarheiten beseitigt!

LG


Josefjosef antwortet um 10-11-2012 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
an interessierter:

ich glaube, die Parksperre ist ja die aktive Stillstandsregelung.
Das heißt aber keinesfalls, dass der Traktor nach dem Motor abstellen wegrollen kann.
Im Gegenteil: Er steht knallhart, weil das Getriebe gesperrt ist.

Duc :
bist du sicher, dass so ein Unfall bei einem Jonny nicht passieren kann?
Es kommt doch drauf an, welchen Halt er mit den Reifen auf den Boden bringt.
Da auf der Straße der Allrad meist ausgeschaltet ist, wirkt die gesamte Bremskraft des Getriebes auf die Hinterräder. Und da braucht es ned so viel, dass der Traktor ausbricht, wenn hinten 2 Anhänger ungebremst schieben.
ABer mich würd des auch interessieren, wie stark diese stufenlosen Getriebe sich selbst abbremsen.
gruß
Josef



mostkeks antwortet um 10-11-2012 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Nach dem Starten des Motors treibt dieser voll mechanisch das Hohlrad P1 vom
Summierplanetensatz(rot). Gleichzeitig wird das Sonnenrad des Summierplanetensatzes P1
über die Hydrostatik mit gleicher Drehzahl entgegengesetzt dem Hohlrad gedreht (grün).
Durch die Aufhebung der in gleicher Drehzahl gegenläufigen Teile bleibt das Hohlrad P2 der
ersten Übersetzung welches in diesem Moment kraftschlüssig ist, stehen. In dieser Position Folie 5/6:
Nun einige Details zur Funktion.
Nach dem Starten des Motors treibt dieser voll mechanisch das Hohlrad P1 vom
Summierplanetensatz(rot). Gleichzeitig wird das Sonnenrad des Summierplanetensatzes P1
über die Hydrostatik mit gleicher Drehzahl entgegengesetzt dem Hohlrad gedreht (grün).
Durch die Aufhebung der in gleicher Drehzahl gegenläufigen Teile bleibt das Hohlrad P2 der
ersten Übersetzung welches in diesem Moment kraftschlüssig ist, stehen. In dieser Position kann der Traktor mit jeder Last bergauf oder bergab ohne Bremse in Lehrlaufdrehzahl des
Motors stehen. Wir nennen diese Funktion „aktive Stillstandsregelung“.
Bei Betätigung des Fahrpedals wird über die Elektronik die hydraulische Antriebsdrehzahl
über das Sonnenrad P1 am Summierplanetensatz reduziert und die mechanische Drehzahl
am Hohlrad P1 dieses Summierplanetensatzes erhöht. Weil das Gleichgewicht dieser
Drehzahlen nun aufgehoben ist beginnt das Hohlrad P2 zu drehen und der Traktor zu fahren.
Beim Beschleunigen wird das entgegendrehende Sonnenrad P1 langsamer (bis es zum
Stillstand kommt) und das vom Motor angetriebene Hohlrad P1 immer schneller. In dieser
Position wird das Getriebe rein mechanisch angetrieben, wodurch ein sehr hoher
Wirkungsgrad resultiert. Beim weiteren Beschleunigen schwenkt die Verstellpumpe nun in
die Gegenrichtung aus und das Sonnenrad P1 dreht nun in gleiche Richtung wie das
Hohlrad P1. Das geschieht so lange, bis das Sonnenrad die gleiche Drehzahl wie das
Hohlrad erreicht hat. Dies ergibt nun den Umschaltpunkt in den zweiten Bereich da nun
Synchrondrehzahl besteht. Beim weiteren Beschleunigen des Traktors schwenkt nun die
Verstellpumpe wieder zurück. Dadurch ergibt sich wiederum ein Drehzahlunterschied, der für
eine stufenlose Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit sorgt.
Dieser Vorgang wird in den anderen Bereichen wiederholt.


Schema CVT Getriebe
 


mostkeks antwortet um 10-11-2012 15:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
So ähnlich wie ich das geschrieben habe, aber diesmal mit Quellenangabe:
BLT Wieselburg - Firmenpräsentation: Stufenlose Getriebe und Motormanagement


Tyrolens antwortet um 10-11-2012 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Aktive Stillstandsregelung bedeutet, dass das Getriebe aktiv ist und die Getriebeübersetzung so weit anpasst, dass der Traktor nicht weg rollt. Steht der Traktor, wird innerhalb einiger Sekunden noch per Getriebe gehalten, dann wird automatisch eine Sperrklinke aktiviert und das Getriebe mechanisch blockiert. Sicher ist natürlich immer, die Parkbremse einzulegen, die heute zum Glück auch auf den/die Anhänge wirkt.

Im Prinzip haben dieses Problem alle Traktoren mit Fahrpedal. Bei Valtra kann man die Bremswirkung über einen Drehregler einstellen. Die haben sogar eine Glatteis-Funktion.



schellniesel antwortet um 10-11-2012 17:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Naja ihr könnt da jetzt soviel vergleiche mit schaltgetriebn anstellen wie ihr wollt ohne das ich bei einem Anderen Getriebe selber Aktiv werde und einen Fehler mache kommts net zu so einer Situation!
Für mich ist vom "fahrbedal" zu gehen aber noch lange kein Falsches verhalten und wie gesagt eben ganz natürlich wenn man eine gefahrensituation erkennt dann sollte aber das gefährt net erst recht eien weiter gefahrenquelle Provozieren!
Auch der Retader beim Lkw schaltet sich nicht von selbst ein. Außerdem haben lkw ja schön länger ein ABS/ESP System und würde so einer Situation auch gezielt entgegenwirken!

Aber ich erinnere mich noch an Beiträge hier wo man ja das ABS beim Traktor verteufelt hat!
Unnötige Elektrik und so weiter und so fort....

Wenigsten hat Valtra das erkannt und macht die Stillstandregelung eben auch einstellbar!

Mfg Andreas


Tom11 antwortet um 10-11-2012 17:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Man hat den leistungsverzweigten immer nachgesagt das sie nicht die Motorbremswirkung eines mech Schaltgetriebes haben.
Das die Anpassung zu lange dauert.
Ich kanns nicht glauben.
Außerdem hätten sich diese nicht so verbreitet.


Tyrolens antwortet um 10-11-2012 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Das hängt auch immer vom jeweiligen Getriebe ab. Bei Fendt ist die Verzögerung nicht so kräftig, weil der die Fahrstufe nicht ändert, während das CVT Getriebe, ich glaube bei 10 Km/h in die nächste Stufe schaltet. Schaltet er dabei in die erste Fahrstufe runter, ist die Bremskraft relativ hoch.
Warum das AutoPowr Getriebe von JD, das ja weitgehend gleich gebaut ist (6xxxer Serie) nicht so stark verzögert sondern der Traktor eher ausrollt, kann ich mir auch nicht so ganz erklären.


duc1098 antwortet um 10-11-2012 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@ josef josef
sicher kann das mit einem JD auch passieren, hab`s aber nachmittags mit meinem 7930 er probiert:
bei gaswegnahme mit 50 km bremst der wie ein schaltgetriebe, bleibs`t voll am gas und gehst mit dem tempomat zurück bremst der zwar stärker aber von blockieren keine rede.
ich weis nicht wie das beim steyr funktioniert???
dieser unfall ist für mich unerklärbar. seht euch mal die bilder an:
http://www.feuerwehr-hausleiten.info/gal/einsatze/eins20121109/index.php
vielleicht waren es auch nur die bremsen der anhänger.
ergänzend zu dem unfall hörte ich aus verläßlicher quelle daß die buslenkerin ein kamikaze ist.
mfg duc

 


Gulla antwortet um 10-11-2012 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@soamist,
danke daß du unseren waren platz erkannt hast. dafür bekommst ein dickes bussi von mir.

nur heuer hat es bei uns beim rübenfahren situationen gegeben, da haben manche männer den rübenabtransport verweigent, ich hab mich aber als frau sogar fahren getraut, also ganz so verkehrt kann auch die verlängerte kette vom herd nicht sein.

kommende woche bin ich übrigens wieder dran zum rübenfahren, kannst mich gerne ablösen soamist, denn ich bin heuer sicher schon 700-800 stunden am traktor gesessen, und würde lieber die zeit am herd verbringen .

lg
Gulla,
die besser traktor fährt als kochen kann = mehr zeit am traktor verbringt als am herd :-))

p.s. dem mädel wünsche ich alles gute, war auch mal in so einer ähnlichen situation, ist jedoch glimpflich ausgegangen, wo ich damals geglaubt habe ich steig nie wieder auf den traktor.

p.p.s. der buslenkerin vor allem gute besserung.


Fallkerbe antwortet um 10-11-2012 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...

Noch fieser ist es, wenn jemand vergisst sein entladeband einzuklappen





 
 


monsato antwortet um 10-11-2012 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
hay

für mich ist nicht nur das CVT getriebe schuld sondern das bei nahezu allen fabrikaten der allrad bei so einer vollbremsung dazugeschaltet wird.
bei leerem traktor super bremswirkung um fast 50% mehr als nur mit hinterrad jett kommt aber das aber!!!!!!!!
hat man hinten drauf 2 hänger und eben 40 tonnen gesamtgewicht sowas steht nicht auf 5m klar so gut geht keine bremse.
wenn sich aber bei vollbremsung der allrad zuschalten stellts den traktor doch auf die vorderachse und die hinterachse wird extrem entlastet und dann schmeißt es den traktor auf die seite (meinen vater hats auch schon so mit 2 hänger umgelegt und es war kein CVT.
meines erachtens ist die allrad zuschaltung schuld die 2 hänger schieben nach die hinterachse wird entlastet und auf die vorderachse kommt extremer bremsdruck mit dem ergebnis das der traktor mit der hinterachse auf die seite geschmißen wird..

gruß m.


sisu antwortet um 10-11-2012 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo!
Fallkerbe genau das ist das Bild vom Rüben LKW der den Bus gerammt hat.
tria da ich von Hausleiten nur ca. 15min. enfernt wohne kann ich Deine Angabe zur Ortsdurchfahrt bestätigen, und das die Buslenkerin bereits gestanden ist habe ich auch so gelesen.
mf7600!
Einen Re/Intarder mit dem CVT Getriebe bezüglich Bremswirkung oder Handhabung zu vergleichen hinkt ein wenig.. Sobald beim Re/Intarder eines der gebremsten Räder Schlupf hat also das ABS zu arbeiten beginnt schaltet sich der Re/Intarder sofort aus.
Bei Volvo LKW"s gibts die VEB Bremse die ist 2 stufig und eine verstärkte Motorstaubremse auch diese schaltet sich sobald das ABS arbeitet sofort aus.
Ich denke mal aus technischer Sicht sollte diese Sicherheitseinrichtung auch bei modernen Traktoren möglich sein.


matl99 antwortet um 10-11-2012 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Bei uns am Betrieb ist bis September ein Case CVX 6800Stunden lang eingesetzt worden. Ist zwar die erste Generation der Stufenlosen (Bj.2002) gewesen, ähnlich dem beim Unfall beteiligten Steyr. Im Strassenbetrieb bei normalen Fahrverhältnissen sollte oder darf so ein Unfall eigentlich nicht passieren. Meiner Meinung nach ist jede Maschine nur so gut wie der Fahrer. Habe zwar auch des öfteren haarige Situationen im Strassenverkehr erlebt, wenn man aber halbwegs vernünftig fährt und in Extremsituationen auch noch richtig reagiert, geht es meistens glimpflich aus. Meistens "schepperts" wenn beide beteiligten Unfallgegner einen Fehler machen. Mittlerweile fahren wir einen Case Puma CVX und man braucht schon einige Stunden für die Umstellung und Umgewöhnung auf einen neuen Traktor, obwohl beide vom System nicht allzu verschieden sind!
Wenn ich mir aber manche Burschen im 300PS Fendt mit 50Kubikmeter-Mulde hinten dran mit Vollgas durch die Ortschaften brettern sehe, wundert mich eigentlich dass nicht noch mehr passiert!
Nicht immer ist der Traktor schuld!!!!!!!!


Halb06 antwortet um 10-11-2012 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Muß auch noch meinen Senf dazugeben!
Auf unserem Btrieb läuft seit 6 Jahren ein Stufenloser Fendt( AGCO Getriebe), die damalige Kaufentscheidung fiel
zwischen MF Stufenlos , der auch ein Agco Getriebe hat und dem Fendt. der "Meinige hat zuerst den MF Getestet
mit einen Grubber, ich war auf dem Beifahrersitz als er bei etwa 45 Kmh vom Fahrpedal stieg (Ahnungslos) dabei landeten wir beide an der Windschutzscheibe, weil der Traktor ziemlich unverhofft aber stark bis zum völligen Stillstand abgebremst hat. Ohne betätigung des Bremspedales.
Der Fendt hingegen hat ein "normales" Gaspedal und verhält sich in dieser Situation wie ein PKW.
für uns war das eine der Kaufentscheidungen.

PS: Voriges Jahr hat sich im Nachbarort ein MF mit besagtem GAspedal auch eingedreht, Gegenverkehr war eine neue Pöttinger Direktsämaschine-=TOTALSCHADEN. zum Glück keine Verletzten.

Gruß Elfi


rbrb131235 antwortet um 10-11-2012 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@matl99 Genau du hast es auf den Punkt gebracht. Die Technik überholt längst das technische Vermögen ihrer Bediener. Da brauchts ganz einfach viel Gefühl u. Übung.
Da wird ein 21 jähriges Mädchen aus ihrem Pkw geholt und auf so ein Gefährt gesetzt, als wenn das, das Selbstverstädlichste der Welt wäre. Bei der ersten engen Straßenstelle nicht mehr Frau der Lage.
Dass hier der Gesetzgeber so geduldig zusieht, wundert mich längst.
Ich konnte als 18 jähriger keinen Lkw Hängerschein machen, da mußte man 24 Jahre alt sein.

Grüße rbrb13


eranz antwortet um 10-11-2012 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Und wer sagt dass da eine 21jährige aus Ihrem PKW geholt wurde????
Könnte genauso gut auch mit dem Traktor als 16jährige Landwirtin ins fahren begonnen haben!
Und wer von Euch hat in einer unvorhersehbaren Situation noch nie das falsche gemacht???

Auch die „alten Hasen“ haben einmal bei „Null“ angefangen!


Auf jeden Fall wünsche ich Ihr alles Gute, und hoffentlich kann sie das ganze gut und bald verdauen und vergessen. Auf jeden Fall bin ich froh nicht an Ihrer Stelle am Lenkrad gesessen zu sein.


Auch der Buslenkerin wünsche ich alles Gute, hoffentlich ist sie bald wieder Gesund und ohne Spätfolgen.

eranz



rbrb131235 antwortet um 10-11-2012 22:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Die jetzt alten Hasen haben schon bei " Null " angefangen, aber mit einen kleinen Traktor und mit einen kleinen Anhänger und nicht mit Monster, die deutlich mehr aufladen als Lkw es dürfen.

Grüße rbrb13


sisu antwortet um 10-11-2012 23:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo!
rbrb13!
Genau hier liegt der Hund begraben bei der Gesetzgebung und beim normalen Hausverstand.
Fendt 926 und Tridem Anhänger = 60to Gesamtgewicht bei Nassschnitzel Beladung in der Agrana.
Aber das ist jetzt Gott sei Dank vorbei, der Lader hat jetzt eine Waage und bei der erreichten Nutzlast ist Schluß, weil wenn bei der Verwiegung vor der Ausfahrt aus dem Gelände das Höchstzulässige Gesamtgewicht überschritten wird, heißt es retour und abladen.



tiroler antwortet um 11-11-2012 01:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
und auch mich hats mitn 15er und einem schicht hänger 2to verjagen


Trulli antwortet um 11-11-2012 04:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Da hast du recht Felix....
Auch wenn mir große Gefährte entgegenkommen, ziehen neun von zehn voll durch.
Irgendwie muß ich das bestätigen!
Busfahrer sind im allgemeinen vorsichtiger unterwegs!
Du schreibst:"Die denken sich: Der hat doch Leute drin, wird schon bremsen."
Ich weiß jetzt nicht, wen du mit "die" meinst...Landw. Gespanne,oder auch LKW?

Bin ich mit dem Milchtankzug unterwegs und ein Bus kommt entgegen, dann aha Bus, Leute drin, ja schön rechts ziehen...sind meine Gedankengänge.....
Und ich glaube das wissen die Buslenker! Denn meiner Meinung nach bleiben die eher ein wenig mehr beim Mittelstreifen.....Vielleicht auch aus Sicherheitsgründen, um nicht zu sehr an den rechten Fahrbahnrand zu gelangen...

Zum aktuellen Unfall, ich denke das die Geschwindigkeit des Rübentransporters den Verhältnissen nicht angepaßt war! Gewicht-Engstelle-vielleicht nasse Fahrbahn?-Technik von Zugfahrzeug und Bremsanlage....
Zur Ladegutsicherung: Die sollte einer Vollbremsung standhalten! Bei Aufprall sieht die Sache wieder ganz anders aus!

mfg


rbrb131235 antwortet um 11-11-2012 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo tiroler, auch dich hats vejagen, wie viele andere auch schon, aber wahrscheinlich auf der Leitn, ohne dass du andere gefährdet hast. Mit einem 15er Steyr aber auch kannst keinen Bus samt Insassen gefährden.
Dabei hast du aber Erfahrung gesammelt und gelernt und bist bei allen anderen Fahrten mit viel mehr Vorsicht an die Sache gegangen.
Das will ich damit sagen. Keinen Transportunternehmer würde es einfallen, einen Unerfahrenen
sofort auf den größten Hängerzug zu setzten.

An Alle, rein spekulativ, wie viel Gesgew. kann der Traktorzug gehabt haben ? Ich habe keine Ahnung wie viel ein m3 Zuckerrüben wiegt.

Grüße rbrb13


Halb06 antwortet um 11-11-2012 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@rbrb13
wieviel wiegt 1m3 Rüben -- ist in ersten Linie abhängig vom "ERDANHANG" dieser schwankt je nach Boden und Feuchtigkeit Zwischen 5 und 25% in Ausnahmefällen noch mehr, Daher schwankt auch das Gewicht der Schmutzrüben
stark, schätze mal 700 -850 Kg.

m.f.G. Elfi


duc1098 antwortet um 11-11-2012 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
hallo
würde sagen rund 22to geladen. scheint legal zu sein.
zu der buslenkerin: die kann nicht unschuldig sein, weil die muß noch mächtig tempo gehabt haben. wie man sieht is die ja voll in den vorderen kipper gekracht.
traktorfahrerin/ -fahrer hin oder her ... kann jedem passieren. ich kenne diese stelle ....... ganz einfach erschrocken ..... und dann geht`s einfach schnell.
zu den linienbussen die betreiben ihre fahrzeuge nicht gerade übervorsichtig.
mfg duc


Felix05 antwortet um 11-11-2012 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Guten Morgen!

Ach Trulli, dass ist ein Zeichen der "neuen Zeit". :-))
Da machen LKW-Fahrer oder Traktoristen und auch Busfahrer keine Ausnahme. Du findest in jeder Kategorie Solche und Andere.
Mit dem Fahren das ist eine Sache, die sollte halt auch immer mit im Hinterkopf stattfinden, wenn man`s tut. Egal, ob man mit `nem Fahrrad oder einem schweren Gefährt unterwegs ist.
Ich denke, dass Hauptproblem liegt darin begründet, dass viele Lenker sich gar nicht bewußt sind, was da eigentlich vor, hinter, über, unter und neben ihnen abgeht.
Die großen Maschinen strotzen vor Kraft und sind trotzden meist genauso leicht zu bewegen wie ein Personenwagen. Wer denkt da schon immer dran, dass die ganze Schose auch mal schnell angehalten werden muß?

Und mit den Bussen, na ja, dass ist schon so, dass die dir auf schmalen Straßen teilweise über der Mittellinie entgegenkommen. Das geht halt oft nicht anders.
Du sitzt teilweise knapp zwei Meter vor der Achse und wenn du auch äußerst rechts bist, kommst du automatisch mit dem vorderen Überhang weiter zur Mitte, als dir das manchmal lieb ist. Auch in Einmündungen muß ich schon mal weiter reinfahren, als mancher PKW-Fahrer das einsieht.
Trotzdem: Es macht halt einen guten Fahrer aus, dass er Andere nicht mehr als unvermeidbar behindert oder gar gefährdet. Und gerade das findet nach meiner Meinung immer weniger Beachtung, leider.
Aber wenn ich sowas lese:
duc1098 antwortet um 10-11-2012 18:37 auf diesen Beitrag
...
ergänzend zu dem unfall hörte ich aus verläßlicher quelle daß die buslenkerin ein kamikaze ist.
mfg duc
Oder:
duc1098 antwortet um 11-11-2012 09:40 auf diesen Beitrag
zu den linienbussen die betreiben ihre fahrzeuge nicht gerade übervorsichtig.
mfg duc

Ich sag`doch auch nicht, dass die Traktorfahrerin mit 21 eine unausgegorene Göre ist... :-))

Hoffentlich kommen die Beiden bald wieder auf die Beine, dass ist ja wohl das Wichtigste.

Schönen Sonntag euch Allen!
Gruß aus dem total verregneten Thüringen, Lutz!








 


tch antwortet um 11-11-2012 10:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo duc
Auf den Photos deutlich sichtbar sind die Beschädigungen an der Front vom Bus- ich kenne mich mit verformungen an Fahrzeugen nicht aus.
Für einen Laien.... woran erkennst Du das der Bus in den Anhänger gekracht ist?

tch


helmar antwortet um 11-11-2012 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Weil jeder seine Sicht der Dinge hat und immer die "Anderen" schuld sind.......ist hier ja oft genug nachzulesen.
Mfg, Helga


duc1098 antwortet um 11-11-2012 10:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tch
sieht mann eindeutig am abdruck an der li. vo. seite des vorderen kippers.( fotos ansehen, habs verlinkt) der buss is ordentlich beschädigt läßt auf ordentliche geschwindigkeit schließen. ich kann mir nicht vorstellen daß der traktor in diesem eingedrehten zustand noch die geschwindigkeit besaß um den buss so zu deformieren.
@ felix
helga hat schon recht, will ja auch sicher niemanden beschuldigen, hab nur geschrieben was ich gehört hab, und ein paar annahmen wird man ja noch anstellen dürfen ohne gleich alle vergleichbaren zu verletzen. oder?
zur traktorfahrerin glaube ich nicht daß sie voll am gas stand, das wäre die erste die ich so sehe, iss aber auch nur eine annahme. vorsicht es braucht sich niemand verletzt fühlen.
mfg duc


Fallkerbe antwortet um 11-11-2012 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@duc
man braucht nicht unbedingt viel geschwindigkiet- es reicht auch entschrechende masse, um den bus zu deformieren. Undf masse dürfte ja ausreichend geschoben haben- und ob die 2 hänger in irgendeiner weise gebremst haben wird die polizei schon ermitteln.
falls du es nicht gelesen hast, der bus ist stillgestanden, das Rübenfuhrwerk ist in die stillstehende "kamikaze" Busfahrerin gekracht.
Ist es schon selbstmörderisch, wenn man sich zur zeit der rübenkampanne mit einem Bus auf die strasse traut?
wie wird man eigentlich so betriebsblind und voreingenommen?


helmar antwortet um 11-11-2012 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo Duc.......läßt auf ordentliche Geschwindigkeit schließen.......und wenn es eine "unordentliche" Geschwindigekeit, also relativ langsam gewesen ist, solltest du das Gewicht des Gespannes nicht unterschätzen. Ich hab auch schon einen von einem Hirschen plattgedrückten VW gesehen.
Mfg, Helga


Tyrolens antwortet um 11-11-2012 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Für schwere Fahrzeuge ist der Straßenrand (Bankett) ohnehin tabu. Da ist es schon besser, weit genug in die Straßenmitte zu fahren, damit jeder sieht, dass die Straße zu wenig breit ist. Meistens sind es die PKW Fahrer, die meinen, dass es sich eh noch irgendwie ausgehen wird. Die können dann aber auch ruhig ein paar Meter zurück schieben.


tch antwortet um 11-11-2012 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Wenn es so war wie von Duc beschrieben- erklärt das immer noch nicht warum der Traktor den Einser gemacht hat, das es nur am Getriebe gelegen hat ist irgendwie nicht logisch!
Es kann doch nicht sein das die beiden Anhänger den Traktor einfach so wegschieben.
Auch die fehlende Ladegutsicherung ist ein Thema, auf Photos deutlich sind Rüben die im Bus gelandet sind....

LW Anhänger sind nicht mein Fachgebiet,...
wie oft müssen bei einem 25 khm Hänger die bremsen gebrüft werden?
wo gibt es in NÖ Werkstätten die in der Lage sind die Bremsanlage von solche einem Gespann einzustellen?
Voreilung, ALB Regler

Bei einem LKW weiss man das der wenn das Zugfahrzeug "leer" und der Hänger beladen, dieser sehr schnell von der Strasse fliegt...

Bei Traktoren dürfte das anders sein..... 7 Tonnen Zugmaschine- 30 angehängt.... kein Problem.

Kann es sein dass LW Anhänger über die Deichsel den Achsdruck beim Traktor auf ein vertretbares gewicht erhöhen?


Kann es sein das die Reifen des Traktors eine wichtige Rolle spielen?
Am Acker hui- auf der Straße pfui?

Besser man fragt nicht zuviel....:-)

tch


duc1098 antwortet um 11-11-2012 11:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
aber sicher sicher, stimmt schon.
irgend welche verkehrsexperten werdens schon klären
zufrieden?
mfg duc


monsato antwortet um 11-11-2012 11:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hay
Q duc :
ich muß dich entäuschen du hast schlechte rekonstruiert.

1. der bus stand still beriets.-so diie angaben .
1. wenn du bei der feuerwehr die fotos ansiehst dann siehst du das der traktor am haus mit dem vorderreifen beim drehen einen abdruck hinterlassen hat vielleicht sogar mit dem hinterreifen noch schlimer.
3 das heißt das das gespann ca .die hauslänge mit traktor verkehrt in richtung Buß gerutscht ist,klar naße straße und 40 tonnen stehen nicht auf 5 m .
bis sich der traktor dreht legt er auch mind.5-10meter zurück
den buß hats ja auch auf den gehsteig geschleudert mit dem rücken zum nächsten haus, das ja ca. 2m in die straße hineinragt und diese engstelle verursacht.
hingeschoben hat der selber dort sicher nicht.
der buß wurde also richtig weg-geschoßen.


Josefjosef antwortet um 11-11-2012 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
so, jetzt schaun wir aber, dass der 100 er noch voll wird! :-)

Dass die Allradzuschaltung desTraktors beim Bremsen schuld ist, glaub ich weniger.
Es sei denn, das Anhängerventil war auf ( leer) gestellt, und die Bremskraft deren somit zuwenig.
Es gibt ja auch Taktoren, die haben die Vorerachse sowieso gebremst, nihct nur durch Allradzuschaltung.
und das ist auch gut so.
Allerdings kann es gut sein, dass die Fahrerin gar nicht mehr dazugekommen ist, auf die Bremse zu steigen.
Und dass das Traktorgespann viel zu schnell unterwegs war, denk ich mal nicht.
Da reichen 25 Km/h schon aus, wenn diese Masse von 2 vollen Anhängern nach kurzer Rutschphase gegen den Bus knallen.
Eines noch: Es gibt Frauen, die wesentlich besser mit einem Traktor fahren können, als so mancher Bauer.
Wichtig ist immer, dass man auf so ein modernes Gerät eingeschult wird und mit Vernunft fährt.
Wenn ich oft zuschaue, wie so mancher Lkw Fahrer sein Gespann beherrscht, wird mir schlecht und würde ihn am liebsten aus dem Führerhaus rausholen. ( meist Fernverkehr)
Wer glaubt, Lkw Fahrer werden noch ordentlich geschult und lernen das Rückwärtsfahren mit Sattel oder Anhänger, der sieht nur jene vielleicht 20%, die das echt beherrschen.
Aber wen wunderts? Entlohnung dieser Fahrer?
gruß Josef



Interessierter antwortet um 11-11-2012 12:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
wenn in den Medien geschreiben wird, zB der Bus sei schon gestanden, dann kann es stimmen oder auch nicht, jedenfalls würde ich mein Haus nicht darauf verwetten .... zuviel Schmarren wurde von den Medien schon kolportiert ...
Mir ist auf den verlinkten Bilden beim Letzten das Gefahrenzeichen "Achtung Strassenenge" aufgefallen, auf Höhe des Hängerzuges. Also hat die Fahrerin schon lange vor dem Verkehrszeichen gebremst und somit lange vor dieser Engstelle. Der Bus hatte da wohl grad die engste Stelle passiert bzw. schon am Verlassen. Er wird daher relativ langsam gefahren sein und hatte sicher einen kurzen Bremsweg.
Sind natürlich nur meine Vermutungen.


FraFra antwortet um 11-11-2012 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
is schon krass mit was ihr da eure zeit verplempert!



um das ganze klarzustellen gibt es sachverständigte

da müssen wir uns nicht den kopf zerbrehen

und wer sagt ihm sei noch nie ein (fahr) fehler passiert...und hier den oberlehrer zu spielen

gratulation !!



solange fahrzeuge von menschen gelenkt werden wird es menschliches versagen geben !!!

gottseidank gibts keine toten!!!



pek antwortet um 11-11-2012 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo,

habe mir die FF Homepage angeschaut - die Anhänger dürften laut augenscheinlich vom Gew. her nicht überladen gewesen sein sie haben DL Bremsen sonst könnten Sie kein 25 Fahren dürfen und vom Bus haben Sie die schwächste Stelle erwischt.

Das Getriebe hat bei diesem Unfall meiner Meinung nach keine Rolle gespielt - wie schon geschrieben erschreckt voll gebremst und bum.


ALADIN antwortet um 11-11-2012 16:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Wir haben selbst einen CVT und ich habe mir eine "Streckbremse" eingebaut. Der CVT bremst viel stärker als ein Traktor mit normalem Getriebe. Das hat mit der Stillstandsregelung nichts zu tun. In unserer Nähe sind solche Unfälle schon öfter passiert, sind aber glimpflich ausgegangen. Immer wie schon erwähnt mit ungeübten Fahrern.


duc1098 antwortet um 11-11-2012 17:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
hei monsato
moment, den buß hat es nicht weggeschleudert. nach dem aufprall ist der buß zurückgerollt. (hat warscheinlich keine stillstandsregelung :-( ) am sonsten wünsche ich allen beteiligten rasche erholung vor allem der bußlenkerin.
mfg duc


MF7600 antwortet um 11-11-2012 18:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@frafra
absolut richtig!!!


schellniesel antwortet um 11-11-2012 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@fra fra und Mf 7600
Da hier aber die Technik scheinbar das i Tüpfelchen und der letztliche Auslöser war....
Und da das technische "versagen" scheinbar auch ein ganz normaler Zustand dieses Getriebes ist...
Die menschlichen Fehler die auch nicht ganz unschuldig sind hat tria ganz trocken aufgelistet!
Die wären die 25km/h Anhänger wie schnell das Mädel unterwegs war wissen wir auch nicht??
Und auch das fahren auf Sicht bei enger Fahrbahn eben auf halber Sicht! wenn das jeder amchen würde gäbe es faktisch keine Unfälle....

Menschen können und dürfen Fehler machen! Auch technik ist nicht perfekt sollte aber so konstruiert sein das sie die Gefahren so gut wie ausschließt. Wenn nicht sollte/muss der Hersteller nachbessern!!
Und das ganze wäre für steyr wohl ein ganz normaler Rückruf gewesen?

Warum andere Stufenlose das nicht machen ist ziemlich einfach sie haben eine bessere Software die das eben nicht zulässt! bzw eine Anpassungsmöglichkeit!
Wäre für steyr an der Zeit sich da ein update zu überlegen!

Ich war nicht dabei aber darüber zu diskutieren ist schon die erste präventiv maßnahme ich z.b werde wenn ich einen CVT bewege sicher darauf denken....

Also summa summarum kamm da viel zusammen zum glück ging es ja noch relativ glimpflich aus!

mfg Andreas


schellniesel antwortet um 11-11-2012 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tch

Da sein tarktor mit einem lkw nicht vergleichbar ist steht außer Diskussion. Bereifung, Gewichte ect deshalb gibt eben die einschränkung der Geschwindigkeit.

Wer sich nicht dran hält anderes thema... gibt ja Lkw die auch 100km/h gehen???

Bei drehschemel gelenkten hängern ist das eben ein großes Thema mit dem geringen gewicht der Zugmaschine.

Deshalb werden die neuen größeren (Gespanne mit 40t HZG und teilweise auch mehr) LW-Anhänger auch oft als Tandem Tridem oder sogar mit 4 Achsen gebaut. Mit kugelkopfanhängung bis zu 4t an Achslast möglich! Auch der Topzylinder kann die Achslast auf Wunsch etwas zu erhöhen um auch die Zugkraft auf losen Untergrund überhaupt zu erzeugen!

mfg Andreas


helmar antwortet um 11-11-2012 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Mir graust.........vor allem vor der Verarsche von Verunfallten.
Mfg, Helga


thawle antwortet um 11-11-2012 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...

Bin auch eine zeitlang mit einen CVX 170 gefahren und mir ist so was ähnliches passiert nur halt am
Feldweg ist zum glück gut ausgegangen. Sowas geht ganz schnell da kannst noch so Erfahren sein
einmal kurz vom Fahrpedal runter und der Anhänger schiebt und knickst ab. das ist die eigenheit eines Stufenlosen mit Stillstandregelung. Kenne genug Bauern die ihren Stufenlosen gegen einen normalen Schalter getauscht haben!!


Mfg thawle


tch antwortet um 11-11-2012 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo Schellniesel
Danke für die Erklärung- geht aber ein bisschen am Thema vorbei.
Das Ladewage und Anhänger der selben Bauform den Achsdruck erhöhen liegt auf der Hand.

Bei Drehschemel geht das nicht.... darum finde ich das die Anhängelasten bei Traktoren überdacht werden müssen.
es kann nicht sein das beim Abbremsen übers Getriebe der Fahrer eines solchen Gespannes in eine unkontrollierbar Lage gebracht werden kann.

Vor einiger Zeit kamen die Hersteller von Traktoren in die Schusslinie der Kritik wegen nicht vorhandener Staubremse- ich denke da würde die Fetzen fliegen hätten Traktoren wirkungsvolle Staubremsen, das gleich gilt für einen Retarder- egal in welcher Ausführung.

tch


schellniesel antwortet um 11-11-2012 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
@tch

Sag ja nix anderes! Wenn sich da Steyr oder CNH eben was gedacht hätte und net von der Stillstandregelung in der Form abkommen hätte wollen, dann wäre auch so eine aggresive stillstandregelung mit etwas weiterer aber Absolut Notwendiger Technik kein Problem.
Mikroschalter in der Anhängerdose schon weiß der Traktor das er Hänger dran hat. Also wenn er wegen der Stillstandsregelung beginnt zu verzögern die Hängerbremse aktiviert und schon bleibt das gespann gestreckt!

Ein jeep z.b hat sogar ein Hänger ESP obwohl dort nur auflaufgebremste Anhänger dran kommen aber über Mikroschalter in der Hängerdose weiß das Fzg das ein hänger dran ist. (Nebelschluss deaktiviert, kein Parkdistanzkontroll aktiv) Und nun auch die normalen Esp bremseingriffe net mehr passen weil der Hänger da ja auch mitwirkt...

Technisch wäre es für mich kein großer Aufwand hier etwas zu ändern...

Meine frage ist das bei neuen CVTs noch immer so?

Mfg Andreas


m.josef@gmx.at antwortet um 12-11-2012 05:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Warum wird da so ein großer Aufschrei betrieben? Wisst ihr eigentlich wieviele Traktorgespanne täglich unterwegs sind? Also im Vergleich zu PkWunfällen und LKWunfällen ist das wirklich verschwindend gering.


sisu antwortet um 12-11-2012 08:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hallo!
Mir hat gestern ein Steyr-Techniker erklärt das der CVT sowieso einen Knopf hat wo man eine Streckbremse aktivieren kann wenn man mit dem Fahrpedal bremst.
Nur sollte man über seine Maschine eben vertraut sein bzw. über deren Funktionen bescheid wissen, soll jetzt aber kein Vorwurf gegenüber der 21Jährigen Lenkerin sein die ist mit der jetzigen Situation schon genung gestraft und muß erst damit fertig werden.
Da ich soeine Situation selbst schon einmal erlebt habe kann ich nachvollziehen wie es der Lenkerin zur Zeit geht und das es ihr wenig weiter hilft wenn jetzt die wildesten Spekulationen aufkommen.


Steyrdiesel antwortet um 12-11-2012 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Diesmal war es kein Biberloch...
Hmm... nette Diskussion hier über ein tragisches Thema.

Was mir als erstes ein Rätsel ist: Wenn man merkt das die Hänger anschieben und dann sofort stark bremst blockieren (vorausgestetz Bremsventil war auf voll) in diesem Fall 8 Räder die mit vollem Druck auf den Boden gepresst werden. Wies dich da so eindrehen kann is mir ein Rätsel. Meine zwei Vermutungen: Bremsventil auf leer oder gar nicht auf die Bremse gestiegen. Dann drehts dich schneller als du schauen kannst.

Und Erfahrung ist mMn mit solchen Gespannen ganz wichtig. Wir haben seit kurzen einen LKW Tadem Hänger. Wenn der voll beladen ist will der auch nicht um die Kurve und will dich wegschieben. Aber wenn man das weiß und mit dem Hintergedanken das man 18to dranhängen hat fährt hat man kein Problem damit.
Aber der Teufel schläft nicht und mann kann nie genug aufpassen.

mfg
Steff


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