Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?

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muk 03-11-2012 20:48 - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
sind die biogetreidebauern betrügern auf den leim gegangen ? ?
wo ist der unterschied zu den almbauern die auch um beträge von bis zu 100,000,-- euro geprellt wurden ? ?
 


179781 antwortet um 03-11-2012 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Diese Biobauern sind offensichtlich Betrügern oder zumindest äusserst windigen Geschäftsleuten auf den Leim gegangen. Aber wie geht ein Spruch der Börsianer: "Das Geld ist ja nicht weg, es gehört nur jemand anderen"

Die Almbauern haben die fragwürdigen Flächen aber selbst beantragt, in der Hoffnung möglicht viel Geld herauszuholen. Es wird auch sein, dass sie mancherorts von falscher Beratung dazu angestiftet wurden.

Gottfried


walterst antwortet um 03-11-2012 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
@gottfried
"Die Almbauern haben die fragwürdigen Flächen aber selbst beantragt, in der Hoffnung möglicht viel Geld herauszuholen"

Obwohl das Thema hier schon 100 mal durchgekaut wurde: Nein, Du hast das Problem noch immer nicht verstanden.



mfj antwortet um 03-11-2012 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?


muk kann´s nicht kapieren

Gottfried will´s nicht kapieren

Walter darf´s nicht kapieren



Fakt ist:

Die Biobauern haben geglaubt der hl. St. Martin gibt auch den Rest vom Mantel - wenn ein „zweiter Bettler“ kommt....

Die Almbauern zahlen nur das Geld zurück, dass sie einst „unter falschen Umständen“ bekommen haben, nach dem Motto: Gebt dem Kaiser was des Kaiser´s ist...

Bevor jetzt wieder der alte Katzenjammer losgeht, ein anderes Beispiel:
Wenn ihr schon mal eine Prüfung der Bundes-Finanzaufsichtsbehörde hattet, werdet ihr feststellen das alle geprüften und abgesegneten Beurteilungen der Finanzdirektionen "lauer Käse" ist.
Da nützen auch die gutgemeinten "Hinweisvermerke" vom Schmidchen nichts....
Es zählt nur der Schmid !!


P.S.

muk - gibt´s nicht ein Almkraut dass "blinde Sturheit" vertreiben kann ??






179781 antwortet um 03-11-2012 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Also bei der Bio Getreide Betrugsgeschichte kenne ich Leute, die da recht genau informiert sind. Die betrogenen Bauern haben hier nicht auf Almosen gewartet, sondern sind eben ausgetrickst worden. Denen kann man nichts vorwerfen, höchstens, dass sie früher daufkommen hätten können, dass die Praktiken der besagten Organisation nicht auf Dauer gut gehen können.

Bei den Almflächen lasse ich mich gerne eine Beseren belehren. Mein Wissenstand ist der, dass da teilweise Flächen beantragt wurden, die mit heutigen Methoden und Regeln nicht mehr als Futterfläche gelten würden. Das die Leute teilweise dazu beraten wurden das zu tun, dürfte auch stimmen. Dass manche noch selbst ein ordentliches Schäuferl nachgelegt haben weiß ich auch. Und dass in keinem anderen Zweig der ö. Landwirtschaft mehr geschwindelt wurde als in der Almwirtschaft traue ich mir schon behaupten. Das geht von Mutterkühen, die man gar nicht hat, über Kälber, die 2 Monate jünger gemacht werden über elende ausgemergelte Kühe, die vom "Blitz getroffenen" wurden und dann plötzich wertvolle Zuchttiere wurden. Das habe ich mir nicht zusammengedacht, da könnte ich die Betriebe nennen, wo das war.

Gottfried



walterst antwortet um 04-11-2012 08:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
zum Biogetreide: Ich mache den betroffenen Lieferanten sicher keinen Vorwurf, aber einen verurteilten Betrüger als Geschäftsführer und später defacto-Geschäftsführer einzusetzen, hat uns im Grünland als Getreidekunden schon immer Bauchschmerzen bereitet.

zur Alm: Ich lege für niemanden Einzelnen meine Hand ins Feuer, aber die Fakten liegen weit entfernt von den Vorwürfen von mfj und Gottfried.
Bei den meisten Almen konnte mit einer Mehrangabe an Futterfläche gar keine höhere Ausgleichszahluung ausgelöst werden. Zudem hat eine hohe Zahl betroffener Bauern als Almauftreiber auf Zins- und Gemeinschaftsalmen nicht einmal einen Einfluss auf die Flächenangaben und hätten auch nie einen Euro weniger bekommen, wenn die Flächenangaben, die bei mehreren Kontrollen noch gepasst haben, geringer gewesen wären.

Mich trifft das ganze nur sehr am Rande, aber eine ganze Gruppe von Berufskollegen hier als Vollbetrüger darzustellen, finde ich ziemlich mies.


helmar antwortet um 04-11-2012 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Hallo Walter........nicht nur Grünlandbauern...vielleicht kannst dich erinnern dass auch hier im Forum mindestens ein Biobauer ein paar mal an einen anderen die Frage gestellt hat warum man den Herrn........immer noch mit im Boot hat.

Zumindest was die Gemeinschaftsalmen betrifft, da hast du recht, da hat der Einzelne keinen Einfluß........aber es kann dann, wenn sich die anteilige almfläche reduziert, mit der GVE grenze eng werden. Und das kann dann auch für den Almauftreiber ins Geld gehen.
Mfg, Helga




mfj antwortet um 04-11-2012 09:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?


alte Biogetreide G´schichtl...

...was erwarten sich Bauern von einem Bio-Absatzmarkt der auf „verlogenen - an den Haaren herbeigezogenen Argumenten“ basiert ?

Ehrlichkeit ?
Nachhaltigkeit ?
Partnerschaft ?
Fairness ?

Wie naiv muss man wirklich aufwachsen, um an „Wolfspfoten – Kreide zu malen...“


Almflächen...

Ich wollte hier eigentlich nichts dazu schreiben. Es ist nämlich für die Landwirtschaft nicht förderlich – wenn eigentlich gutgemeinte Förderungen öffentlich ins „schlechte Licht“ geraten.
Aber hier geben einige absolut keine Ruhe, und so muss man einfach mal die Wahrheit sagen.

Österreichs (Alm)bauern haben um die Jahre 2000 Flächen beantragt – so groß ist Österreich in seiner Gesamtfläche gar nicht.
Ob es immer Absicht war, würde ich nicht unterstellen – aber man hat es großzügig durchgezogen...auch mit Hilfe der LWK und dessen Antragsberater.
Und, dass wird jetzt wieder einigen die Zornesröte ins Gesicht treiben – in Ostösterreich war diese Vorgangsweise ausgeprägter als im Westen. Dass darf man auch mal offen sagen...

So blöd sind die in der EU auch nicht, dass sie nicht beantragte Flächen vom Flächenausmaß von ganz Österreich vergleichen können. Und (fast) alle EU-Kontrollen ergaben bei Vorort-Kontrollen ein „negatives Ergebnis“.

Natürlich war im Jahr 2000 und davor die Erfassung der Flächengrößen schwierig. Man hat ja mit „Handzeichnungen begonnen“...dann kamen Katastralabgleiche und heute ist man bei der digitalen Erfassung.

Wenn Geld zurück gefordert wird, und dass sollten einmal alle zur Kenntnis nehmen, dann ist es Geld - dass vorher „ausbezahlt“ wurde.
Es würde vielleicht manchen gut tun, die Seite 3 vom Mantelantrag – Verpflichtungserklärung“ mal genauer durchzulesen.
Der Vorbehalt der Geltungsmachung für gewährte Förderungen ist eindeutig vermerkt.

@Walter

Jeder österr. Auftreiber erhält € 90,-/GVE/ha Futterfläche der Alpe + Faktor 0,38 * BHK-Punkte des jeweils eigenen Betriebes auf die AZ des Heimbetrieb ausbezahlt.
Sollte die Betriebsstätte nicht im benachteiligten Gebiet liegen – erhält der Auftreiber € 90,-/GVE/ha Futterfläche der Alpe – sofern er einen MFA stellt und um AZ ansucht.
Ist Dir dass neu, Walter ?

Es macht also schon Sinn – viel Almflächen zu beantragen – ganz zu schweigen, um aussserdem für die Zahlungsansprüche der EHP genug Fläche vorweisen zu können.
Aber das weißt Du eh alles... Warum stellst du hier so sinnfreie Fragen ?





walterst antwortet um 04-11-2012 10:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
@mfj

was in meinen Bescheiden steht, weicht stark von dem ab, was Du mir hier als Belehrung vorlegst.

Für Flächenabweichungen, die auf der Alm, auf der ich auftreibe aufgetreten sind, wurden mir und anderen Auftreibern ausschliesslich Strafbeträge aufgrund des Abweichungsprozentsatzes aufgebrummt, und nicht Rückzahlungen,aufgrund tatsächlich zu viel erhaltenen Zahlungen.

Dass ich auf die Flächenangaben nie Eiinfluss hatte, dass nie zuwenig Fläche für das ausbezahlte Geld vorhanden war, dass mehrere Kontrollen vorher und nachher ein anderes Ergebnis erbracht haben nur so nebenbei...

Aber als konkretes Beispiel mfj:

Alm 200ha
150 ha als Futterfläche angegeben
60 Rinder aufgetrieben entsprechend 45GVE

Um wieviel haben die Auftreiber den Staat beschissen, wenn z.B. 134 ha Futterfläche festgestellt wurden?


Peter06 antwortet um 04-11-2012 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Sorry, mfj,
Deine Performance hier macht Dich gewollt, oder nicht zum Troll!
Alles andere wurde schon ausführlich erörtert. Punkt.





 


sturmi antwortet um 04-11-2012 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Almbauern:
Wenn ungerechterweise zu viele Flächen beantragt wurden so müssen diese Bauern jetzt die Konsequenzen tragen, Punkt!
Biogetreideagentur:
Hier im Forum ist ja ein Bio-Austria Funktionär der seine Kontrolltätigkeit nicht wahrgenommen hat. Dieser Vorwurf kam auch ganz klar bei dem "AmSchauplatz" Beitrag zur Sprache!
Ex-Obmann (BA-Nö) Erlacher, der ja noch vor einiger Zeit Bundesobmann Rudi Vierbauch "wegputschen" wollte, ist jetzt selbst gegangen worden!
Der neue BA-Nö-Obmann Gasselich will Aufklärung über die verschwundene Bauerngelder!
Wie lange ist eigentlich der (inzwischen etwas Schmähstade) "Biowunderwuzzi" & Konvi-Vernaderer aus dem Waldviertel als BioAustria-Funktionär noch tragbar?!
http://www.meinbezirk.at/sankt-poelten/wirtschaft/nach-neuwahl-bio-verband-will-aufklaerung-ueber-verschwundene-bauerngelder-n-gasselich-neuer-obmann-d149880.html
MfG Sturmi




 


biolix antwortet um 04-11-2012 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Guten Morgen !

Jeder der genau hin gehört hat im Bürgeranwalt, konnte feststellen das genau der neue Obmann gesagt hat, sie haben die BQG geprüft......
Genau das wars auch, die neue Erzeugergemeinschaft wurde beauftragt sie zu prüfen, somit hatte ich sehr wenig mit der Geschichte zu tun und auch keinen Einfluss, und bin leider selbst Geschädigter.. ;-((

Ja sturmi, in einem wirkliich basis demokratischen Verein, ist man so lange tragbar bis man "abgewählt" wird und ein Neuer bestellt wird... ;-))

lg biolix




Fetzerl antwortet um 04-11-2012 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
@muk: bei der Bio-Agentur haben die Gesellschafter (= Bio-Austria) ihre Funktion nicht wahrgenommen und haben dem Geschäftsführer, dessen Name wohlbekannt ist, vertraut - spätestens ab dem Zeitpunkt seiner Verurteilung wegen Betrugs hätte er weg gehört. Die Vertrauensseligkeit der damals agierenden Vertreter war jedenfalls nicht angebracht - bei soviel Geld ist mein Vertrauen begrenzt.

Was die BQG betrifft: ab dem Zeitpunkt, wo klar war, das oben genannter Geschäftsführer dort auch mit dabei ist (in welcher Rolle auch immer), hätten alle Alarmglocken läuten müssen; besonders als klar war, das die Bio-Austria noch immer als Gesellschafter mit drin steckt. Als Landwirt hätte ich denen nichts mehr geliefert (Ich war zu dem Zeitpunkt Umsteller und habe meine Ware anderweitig angebracht).

Der neue Obmann Gasselich versucht jetzt, diesen Sauhaufen aufzuräumen; das muss ihm wirklich zugute halten. Aber der Schaden, der mit dem Festhalten an gewissen Personen und Unternehmen passiert ist, kann wahrscheinlich nicht mehr gut gemacht werden.

Und das Allerwichtigste: die einzige Biovermarktungsorganisation in Österreich, wo die Landwirte mit dabei waren und einen gewissen Einfluss nehmen konnten, wurde damit an die Wand gefahren - dafür sind die damals agierenden Bio-Austria-Funktionäre verantwortlich! Jetzt sind die Landwirte wie in allen anderen Bereichen nur mehr Urproduzenten und können auf die weitere Vermarktung keinen Einfluss nehmen. Soviel zum Thema Interessenvertretung...

LG, Franz





mfj antwortet um 04-11-2012 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?

@walterst – wir müssen erst mal unterscheiden ob wir von Auftreibern von Almen od. von Bewirtschaftern von Almen reden.
Beides kann man nicht vergleichen, und so sind auch die Rückforderungen unterschiedlich.

Fakt ist: der österreichische Auftreiber nimmt Almflächen für seine Berechnung auf dem Heimbetrieb mit.
Wie hoch der Auszahlungsbetrag für Almflächen sind – hängt vom Heimbetrieb ab, daher ist dein Beispiel sinnlos (...siehe Berechnungsformel oben).

Der Auftreiber hat keinen Einfluss – welche Futterfläche der Almbewirtschafter angibt, dass stimmt.
Überschirmungsgrade auf Almfutterflächen sind Ermessenssache, daher kommen unterschiedliche Ergebnisse zustande.
Eine 200 ha Alm wird in der Regel nie und nimmer 150 ha Futterfläche haben.

Wer solche unrealistischen Tatsachen vorgibt kann keine Sicherheit erwarten.
Darum fliegt ab 2013 jede Fläche ab einem Überschirmungsgrad von 70 % aus der Gesamt-Futterfläche heraus.


Und letzter Fakt: Es wird bis zum Jahre 2013 jede Almfutterfläche Vorort kontrolliert – um halbwegs... – nochmals in Worten: ...halbwegs realistische Daten zu erlangen.

Damit tragen heuer alle Auftreiber und Bewirtschafter von Almen die Konsequenzen aus einer „ausufernden Beantragung“ von falschen Almdaten vor allem aus den Bundesländern Sbg, OÖ, NÖ, Steiermark und Kärnten, und dürfen bis auf weiteres auf´s Geld warten...


@Peter ?


@muk - der Vergleich Bioagentur und Almbauerndesaster ist sowas von daneben, dass mich nicht mehr wundert, das Alm-Flächenangaben nicht stimmen !!





sturmi antwortet um 04-11-2012 15:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
"...somit hatte ich sehr wenig mit der Geschichte zu tun und auch keinen Einfluss,..."
@biolix
Pass mal auf das Du nicht so endest wie dein "welternährender" Biokollege Gottfried! ;-)))
http://www.biologisch.at/BioTV/Web-Videos/Mensch-Gottfried-der-autarke-Selbstversorger.html
MfG Sturmi
 


179781 antwortet um 04-11-2012 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Ups! Da bin ich aber froh, dass es noch welche gibt, die viel schlimmer sind als ich. Ich habe schon befürchtet, dass ich jetzt im Internet blossgestellt werde mit meinem Irrglauben, dass auf unseren Feldern auch ohne Chemieeinsatz etwas wächst.

Gottfried


Joe_D antwortet um 04-11-2012 19:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
http://www.biologisch.at/BioTV/Web-Videos/Mensch-Gottfried-der-autarke-Selbstversorger.html...

der weiß ja gar nicht was man/n haben muß, wenn er nicht mal einen Fernseher hat hat hat...;-)


almfutterflaechen antwortet um 04-11-2012 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Zu Almfutterflächenproblematik eine Aufklärung :

besonders interessant POS 63 des LINK.

Wenn es keine genauen Vorgaben der Behörden gegeben hat was Almfutterflächen sind war es im ermessen des Bauern was Almfutterfläche ist und was nicht .

Für jeden Bauern war Almfutterfläche die beweidbare Fläche einer Alm .
Es gab keine Unterschied zwischen Reinweide und Waldweide - auch die Behörde hat keinen Unterschied vorgegeben. Somit war 1 Hektar Waldweide genauso 1Hektar Weide wie 1 Hektar Reinweide.

Die Berechnung div. Förderungen erfolgte immer pro aufgetreibenen GVE - unabhängig ob pro GVE 1 ha oder 3 ha zur Verfügung standen.

Obwohl bereits im Jahre 2004 laut EU Vorgaben ein korrektes Flächenerfassungssystem vorgeschreiben war hat Österreich ( AMA Landwirtschaftsministerium) die Betreibsprämie ( Durchschnittsbetrag von 2000 bis 2002 ) auf Hektat aufgeteilt die nicht nach einem korrekten Erfassungs- u. Messsystem ermittelt wurden.
Somit hätte die AMA nur auf korrekt festgestellte Hektar aufteilen dürfen.

Das könnte Österreich noch zum Verhängnis werden. Nach Art. 249 Abs. 3 EG Vertrag haben die Mitgliedsstaaten die Verpflichtung übernommen die Umsetzung der gemeinschaftlichen Richtlinien zu gewährleisten.

Österreich hat dies verabsäumt und könnte somit zivilrechtlich zum Schadenersatz verpflichtet werden .


 


tch antwortet um 04-11-2012 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
@Biolix- Du schreibst von der BQG

das war die Nachfolgefirma von der Bioagentur, oder irre ich?
Das Du Geschädigter bist ist schlimm, aber sozusagen gelebte Solidarität mit den anderen.

Welche Funktion hattest Du bei der Agentur?

tch



hardl1266 antwortet um 05-11-2012 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
@mfj.
Österreichs Almbauern haben Flächen beantragt "so groß ist Österreich in seiner Gesamtfläche nicht" interessant,wo kann man das nachlesen?


muk antwortet um 05-11-2012 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
@ mfj

die almbauern hätten auch die fünffache fläche von österreich beantragen können .

du übersiehst dabei das diese angegebene fläche nie relevant war für förderberechnungen .

erst als die einheitliche betreibsprämie kam, machte die AMA den großen fehler und zog diese haktar zur berechnung heran.
tatsächlich - und das auch laut EU vorgaben - hätte die betreibsprämie nur auf korrekkt identifizierbare und messbare hektar aufgeteilt werden dürfen.

es könnten somit zahlreiche schadenersatzklagen gegen das landwirtschaftsministerium folgen.

auch ein fall für den EUGH könnte diese irreführung von österreichs bauern durch die AMA noch werden.

es sieht so aus als stehen wir erst an beginn dieses betrugsfalles.
das österreichische flächenerfassungssystem wurde bereits von der eu als nicht zuverlässig eingestuft. dies streiten mitlerweile auch kammerfunktionäre nicht mehr ab.

deshalb hat die eu österreich für 2012 sämtliche fördergelder in frage gestellt. österreich mußte einlenken und nur die auszahlungen von gelden einfrieren die im zusammenhang mit almfächen stehen.

bisher habe auch der Verwaltungsgerichtshof versucht diesen AMA pfusch zu decken - aber das werden die europäischen gerichte etwas anders sehen .

und lustig wird es werden wenn OLAF so richtig los fährt . dann wirds auch für den landwirtschaftminister samt die neun kammerpräsidenten eng werden . europas justiz mühlen mahlen zwar langsam , aber sie mahlen mit voller härte.

2001 wurde das problem erstmals bekannt und zehn jahre später kommen die folgen mit voller härte zu tragen.
100.000,-- euro rückfordrung ist doch keine kleinigkeit .
 


muk antwortet um 05-11-2012 11:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
@ mfj

den biogetreidebauern fehlen bis zu 100.000,-- euro und den almbauern auch .

also doch ein brauchbarer vergleich . die biogetreidebauern wurden von der agentur betrogen und die almbauern vom landwirtschaftsministeium der AMA und den landwirtschaftskammern ? ?




biolix antwortet um 05-11-2012 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Nabend tch !

wie schon in 5 threats der letzten Jahre, erkläre ich dir nochmals sehr gerne was ich mit der Agentur für Biogetreide zu tun gehabt habe:

Ich war einer der glaube ich 4 beratenden bäuerlicher Beiräte, der in Sachen Verträge, Abwicklcung , Lagerstellen beratend für die Geschäftsführung da war. Inkl. bei mir war es sogar so, wie die Jahre mit den Fixpreisen gekommen sind, die dann nicht mehr bezahlt werden konnte, ich dagegen war. Aber auch ich musste einsehen, das bei den Veranstaltungen draussen, alle Fixpreise gefordert haben, weil ein andere AUfkäufer mit Rewe "im Rücken" das auch so gemacht hatte.. Wie es ausgegangen ist, wissen wir ja jetzt leider.....;-((

Bei der Agentur hat es aber einen Art richtigen Aufsichtsrat gegeben, wo sehr "honorige" Männer, teilweise Akademiker, erfolgreiche Geschäftsleute gesessen sind, das war die Gesellschafter Versammlung, inkl. der RWA bis zu dem Zeitpunkt wo sie vielleicht "eigene" Interessen verfolgt haben, komisch das die nie was bemerkt hatten...

Ja und wie Fetzerl dann ja auch in seinem letzten Absatz schreibt, ist die gelebte Solidarität mir auch immer was Wert gewesen, nur zuviel draufzahlen sollte man nicht... ;-(

lg biolix

p.s. ach noch was Fetzerl, gut wenn der Otto Gesselich nun alles "aufarbeitet", nur leider hat er das erste mal im Fernsehen jetzt öffentlich erwähnt, das er als Obmann der EZG ja unmittelbar für die Prüfung der BQG zuständig war, udn ich genauso auf ihn vertraut habe, und mich dann eben voll rausgehalten habe, und wie er auch in der Sendung sagte, es noch im Mai vor der Abrechnung " noch gut ausgesehen" haben soll..


mfj antwortet um 05-11-2012 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?

@almfutterflächen

Im nachhinein ein „bauernfreundliches Antragssystem“ an den Pranger zu stellen, ist eh widersinnig. Österreich hat sich seinerzeit für das komplizierte Überschirmungsmodell entschieden. Man wollte halt den unterschiedlichen Gegebenheiten besser Rechnung tragen.
Die Überschirmungs- 10er Schritte sind eben „Ermessensache“...wer glaubt Bauern nutzen das nicht aus – kennt Bauern nicht !!
Deutschland hat das 2 Stufen-Modell gewählt, und fährt damit wesentlich besser:

unter 50% Überschirmung = Weidefläche
über 50% Überschirmung = Wald


...da würde es in Österreich bei mancher Alm bitter aussehen.

Deine Ausführungen auf der Webseite sind alter Käse. Das BMLFUW hat eh alles versucht, das Chaos abzuwenden, allerdings waren die Fakten ausschließlich negativ.
Kennst du das Ergebnis der letzten EU - Alm Kontrolle in der Steiermark ?

Arbeite das mal in deine Ausführungen ein...da vergeht dir hören und sehen – wie Almbauern bescheißen.


@muk – noch mal zur Wiederholung:

Jeder österr. Auftreiber erhält € 90,-/GVE/ha Futterfläche der Alpe + Faktor 0,38 * BHK-Punkte des jeweils eigenen Betriebes auf die AZ des Heimbetrieb ausbezahlt.
Sollte die Betriebsstätte nicht im benachteiligten Gebiet liegen – erhält der Auftreiber € 90,-/GVE/ha Futterfläche der Alpe – sofern er einen MFA stellt und um AZ ansucht.


Wer was gedeckt hat, ist völlig wurscht. Die EU fordert nicht nur das Geld zurück, sie fordert sofort eine „wahrheitsentsprechende Almflächenangabe“ wie immer dass BMLFUW es auch hinkriegt, ansonsten Sanktionen auf allen Ebenen.
Ist das schwierig zum kapieren ?


@Hardy - Link sind Almfutterflächen in Ihrer Veränderung
2011/12 Daten sind noch nicht verfügbar


 


carver antwortet um 05-11-2012 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
@ mfj
kennst du das Ergebnis der letzten EU-Almkontrolle?
Woher?

lg carver


muk antwortet um 05-11-2012 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
@ mfj

ganz im bild bist nicht mit deinen ausführungen.

wennsts genau nimmst hätte österreich ab dem jahr 1995 die korrekte Almfutterfläche ermitteln müßen. mit welchem system stellt die eu dem nationalstaat frei. es mußte zuverlässig sein.

erst später kam die verpflichtete digitale flächenerfassung mit dem weiteren ziel einer fernerkundung der flächen.

ab 2000 wollte österreich ein neues flächenerfassungssystem einführen mit dem die flächen korrekt ermittelt werden sollten.

und weiter brauche ich wohl nimmer ausführen - aber damit du es verstehst - 2012 ist noch immer keine korrekte flächenermittlung möglich.

also denk amol a bisl nach - i weiß wovon ich schreibe. bei mir gehts um einige hunderttausend euro - und es kann die republik zivilrechtlich zur verantwortung gezogen werden .

olaf wird die vorarbeit leisten. so schauts aus lieber mfj.

du kannst zwar versuchen ein irreführendes system zu decken aber es wird dir nicht gelingen. die eu hat heuer schon mit etwas härteren maßnahmen aufgetischt. und jetzt hat österreich die panik bekommen und es werden alle noch nicht kontrollierten almen einer verwaltungskontrolle unterzogen . und bei dieser kontrolle werden die flächen nicht gemessen sondern geschätzt. also toll



brunobaer antwortet um 06-11-2012 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Almfutterfläche die X-te:
Ja wenn die Bauern selber noch immer glauben, dass die Futterfläche von Bedeutung war (ausgenommen flächenknappe Rinderhalter, die damit die Extensivierungsprämie erlangten), wie soll es dann der Minister oder die AMA kapieren.
Solange mindestens ein ha Almfutterfläche pro gealptem GVE übrigbleibt, löst ein "normaler" durchschnittlicher Betrieb wie es in Westösterreich die meisten sind, sämtliche ÖPUL-relevanten Zahlungen (Alpungs- und Behirtungsprämie, aber auch Einrechnung der Alpung für den GVE-Besatz) bzw. AZ-relevanten Zahlungen (Zurechnung eines ha pro gealpter GVE) aus. Bei der Betriebsprämie hat die Almfutterfläche nur eine Verdünnung des Gesamtanspruches auf mehr Zahlungsansprüche gebracht (siehe auch Resolution der Kärntner Kammer).
Im Durchschnitt der österreichischen Almen steht weiter mehr als ein ha Almfutterfläche pro GVE zur Verfügung. Bei Hochalmen auch weit über 2 ha pro GVE.
Mit Ausnahme also von z.B. intensiven Rindermästern, die mit der überproportionalen anteiligen Zurechnung von Futterfläche Rinderprämien/Extensivierungsprämien lukrierten, hatte niemand einen Vorteil aus einer Mehrangabe von Almfutterfläche. Daraus einen systematischen Betrug durch die Almbauern zu konstruieren, bedarf einer gewissen "Hartnäckigkeit" oder "Unbelehrbarkeit".


mfj antwortet um 06-11-2012 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?

@muk

Eine Verwaltungsbehörde kann nicht 8667 Almen (...soviel gibt es in Österreich) auf Ihre Futterflächen kontrollieren bzw. erfassen.
Hier ist man auf die wahrheitsgetreuen Angaben der Almobmänner bzw. Bewirtschafter angewiesen...

Nicht anders funktioniert übrigens unser Steuersystem. Oder glaubst du auch – jedem Bürger muss ein „staatlicher Steuerprüfer“ seine Einkünfte zusammenzählen, weil er´s selber nicht kann ?

Das Ergebnis der Almflächenerfassung war verheerend. So reduzierten die "aktiven" Almen ihre eigenen Almfutterflächen seit der Erfassung vom Jahr 2000 bis zum Jahre 2010 um 160.000 ha.
160.000 ha zuviel beantragt und keine Ende in Sicht.
Für die kritischen Jahre 2011 u. 2012 sind noch überhaupt keine Zahlen verfügbar.


@muk und almfutterflächen - es nützt nichts was der „Wenn und der Hät“ versäumt hat.
Das Geld wurde zu unrecht ausbezahlt – und ist zurückfordern. Und wenn die Summe noch so hoch ist...Aus basta !!

Natürlich könnt ihr den österr. Staat verklagen – sagt doch niemand was dagegen.
Ich wünsche Euch dafür sogar viel Glück.
Es ändert sich aber nichts an der Tatsache, dass aufgrund falscher Angaben – ALLE – jetzt die Suppe auslöffeln dürfen.

Und eine Sache bleibt auch: Man wird den Almbauern in Zukunft dreimal auf die Finger schauen, Großzügigkeiten und Kompromisse wird es nicht mehr geben.

Ich persönlich bedanke mich herzlich - bei jenen Almbewirtschaftern, die wissentlich, schlampig oder aus purer Dummheit – ein gutes Erfassungsprogramm nun gekippt haben, Auszahlungen für ALLE verhindern und Almen als „Subventionsbetrüger Nr. 1“ ihren Stempel aufdrücken.


@carver

Keine Kontrolle wird veröffentlicht. Es sind interne Informationen !


@brunobär - zu deinen Ausführungen fehlen mir die Worte...dafür die Fakten:


Förderungsarten die von Almflächen abhängen...

FÖRDERUNGSART - FÖRDERUNGSEMPFÄNGER
Alpungsprämie - Almbewirtschafter
Ausgleichszulage - Tierauftreiber
Betriebsprämie - Tierauftreiber
Mutterkuhprämie - Tierauftreiber
Kalbinnenprämie - Tierauftreiber
Milchkuhprämie - Tierauftreiber
Viehbesatz für ÖPUL - Tierauftreiber

P.S

...wäre übrigens auch nachzulesen in AMA Merkblättern






walterst antwortet um 06-11-2012 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
auch wenn es nicht viel helfen wird: Die größten Teile der von der AMA eingeforderten Beträge sind nicht zu Unrecht erhaltene Zahlungen, sondern Strafzahlungen aufgrund des Abweichungsprozentsatzes und bei den meisten Almen hätte eine reduzierte Futterfläche genau NULL Einfluss auf die Zahlungsbeträge gehabt.
Mitten im Schlamassel, schon vor einigen Jahren, gab es dazu ein Gespräch im Ministerium, bei dem ein Kammermitarbeiter erfahren wollte, ob man den Bauern nun zu vorsichtigeren, also geringeren Futterflächenangaben raten solle. Dies WURDE STRIKT VERNEINT, weil dies eine unerwünschte Veränderung des österr. Grünland-Ackerverhältnisses bewirken würde, was auf jeden Fall zu vermeiden wäre - Ackerbauern müssten sonst noch zur Umwandlung in Grünland genötigt werden.....

Trotzdem interessant, mit welcher Inbrunst hier Berufskollegen pauschal in die Pfanne gehauen werden.


brunobaer antwortet um 06-11-2012 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
Ich glaube ja nach wie vor, dass du (mfj) einer Fehleinschätzung bei der Almfutterfläche unterliegst (dein "Wortefehlen" zu meinem Kommentar legt es mir irgendwie nahe). Mich würde interessieren, welche AZ z.B. ein Betrieb erhält, der im benachteiligten Gebiet liegt, 10 ha Heimgutfläche hat, 10 GVE auf eine Alm auftreibt und damit 15 ha anteilige Almfutterfläche auslöst (Achtung Falle) und 50 BHK-Punkte aufweist nach deiner nachstehenden Formel:

Jeder österr. Auftreiber erhält € 90,-/GVE/ha Futterfläche der Alpe + Faktor 0,38 * BHK-Punkte des jeweils eigenen Betriebes auf die AZ des Heimbetrieb ausbezahlt.
Sollte die Betriebsstätte nicht im benachteiligten Gebiet liegen – erhält der Auftreiber € 90,-/GVE/ha Futterfläche der Alpe – sofern er einen MFA stellt und um AZ ansucht.

Besten Dank!




mfj antwortet um 06-11-2012 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?

Ach brunobär, es ist so mühsam hier.

Glaubst Du, ich schreib hier was ins Word-Wide-Web wo nicht stimmt ?

Du brauchst hier keine Fallen zu stellen, dass sieht man auf einen Blick.
Bei der AZ Berechnung kann man pro gealpten GVE nur 1 ha Alpfläche zugerechnen, egal wie viel ha Futterfläche die Alpe letztlich hat.
Das ganze ist aber noch an etliche andere Bedingungen geknüpft....

Die AZ-Berechnung ist nicht ganz ohne. Wie viel Bauern, brunobär glaubst Du, verstehen die wirklich ?


@Walterst – ich finde interessant, mit welcher Inbrunst immer noch versucht wird, das Chaos der Almerfassung – ausschließlich der Behörde und den Stichproben zuzuschieben.





 
 


muk antwortet um 06-11-2012 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
mfj ist unbelehrbar.

das grünland - ackerverhältnus wollte ich bisher gar nicht ansprechen . aber auch hier wird der almfutterflächenpfusch noch eine kette von reaktion auslösen.

in kärnten gabs ganz einen schlauen almwirtschaftspolitiker : sein motto 1995 war : nehmen wir alle almflächen in die berechnung hinein - dann sind wir in österrreich flächenstarke bauern .

alle almflächen ohne unterschied auf die bewirtschaftungsart.

dieser mann zeichnete dummheit pur vor.
 


oj10 antwortet um 15-11-2012 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gingen in Österreich die Biogetreidebauern auch Betrügern an den Leim so wie es bei den Almbauern passiert ist ? ?
an hardy 1266
Das würd mich auch interessieren. Es ist groß in Mode einfach etwas zu behaupten was jeder Realität wiederspricht und wenn du es nicht glauben willst dann musst mir erst das Gegenteil beweisen.


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