Profi Ampferstecher!

Antworten: 6
Haa-Pee 17-10-2012 22:06 - E-Mail an User
Profi Ampferstecher!
in den kleinanzeigen bietet sich jemand als ampferstecher mit hoher stechleistung an.

ich finde das als die genialste jobsuche des jahres!

mich wunderts nur dass der gute mann noch via landwirt com aufträge suchen muss,allein schon mit den biobetrieben in seiner näheren umgebung müsste der schon ein weiches kreuz und schwielen den händen haben....

aber hut ab vor dem dienstleistungs angebot kreativ und zukunftsfähig!



Hons antwortet um 17-10-2012 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Profi Ampferstecher!
Servus, das ist kein Problem von Biobetrieben - das ist ein Problem von den Landwirten die von der Bodenbewirtschaftung nichts Verstehen oder wollen! Konventionelle machen es mit Gift und Bio mit Blutdruck. Kenne einige Bio und auch Konventionelle Betriebe die aber mit dem Thema Feld und Wiesenbewirtschaftung sehr gut umgehen können und wenig bis gar keine Problemunkräuter haben ( ohne Gift und Blutdruck)!
Nicht Böse sein aber es ist so! lg Hons


little antwortet um 18-10-2012 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Profi Ampferstecher!
Also wieviele "Konventionelle" heuer in unserer Gegend eine Round up Kur gemacht haben ist gigantisch. Die Flächen werden jedes Jahr mehr wo sie im Sommer den Ampfer wegspritzen müssen, obwohl sie eigentlich im Frühling schon eine Unkrautbekämpfung gemacht haben.
Vor allem fällt mir auf das es in den letzten Jahren vor allem auch immer mehr Getreideflächen sind. Früher waren es großteils Rapsstoppeln die behandelt wurden.
little

P.S. Sollte kein Angriff auf die Konventionellen sein, es ist mir nur aufgefallen das sie auch immer Probleme mit Amper haben.


rotfeder antwortet um 19-10-2012 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Profi Ampferstecher!
Hallo! da pflichte ich Hons bei, bei fachgerechter Bewirtschaftung gibt es kein Ampferproblem, bzw. verschwindet er von selber wieder. Auch wird den Bauern von den Agrarzeitungen usw. immer eine Ampferfobie eingeredet, das man schon einen Auszucker bekommt, wenn man einmal wo 10 Pflanzen sieht. Grundsätzlich stört ja ein gewisser Besatz nicht, weder beim Mähdrusch noch bei der Futterernte. Es soll halt nicht überwiegend Ampfer auf der Wiese stehen, doch da macht das Ausstechen auch keinen Spaß mehr.


Birk antwortet um 21-10-2012 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Profi Ampferstecher!
Das stimmt so nicht, Pflüge mal eine Wieso wo vorher fast kein Ampfer war. Die Samen sind im Boden und gehen dann auf. Mir hat letzte Woche ein Plfanzenbauberater erzählt das er bei ihm mal eine wiese gepflügt hat welche schon seit ewigen zeiten also so lange sie zurückdenken konnten wiese war. Nach dem Pflügen im Frühjahr dann HIRSE. Ein Ackerungras das meistens im Mais vorkommt, die ganze fläche war voll damit.

Es ist einfach im Boden und durch jede Narbenverletzung und durch lücken keimen diese dann auf.



Restaurator antwortet um 21-10-2012 15:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Profi Ampferstecher!
ernstzunehmenden botanikern zufolge bleiben (sogar noch grüne) ampfersamen bis zu 50 jahre keimfähig. aufgehen tun sie dann, wenn der wiesenbestand lückig wird.
aus eigener erfahrung weiss ich, dass man so wie eine nachbarin mit ihren pferden - mit ampfersamen verseuchtem futter den ampfer über den tierkot schön gleichmässig auf die weide ausbringt. wenn dann keine entsprechende weidepflege erfolgt istd as fiasko nach 3 - 4 jahren perfekt.
und ich weiss auch, dass ich 20 jahre lang ampferfrei war und genau dort, wo die windschutzhecken zu besagter nachbarin ein loch haben kam auf meiner angrenzenden weide der ampfer auf. in unmittelbarer grenz- (hecken-)-nähe recht dicht mit ganzen nestern und je weiter weg man von der grenze ging, desto spärlicher wurde er. die letzten einzelpflanzen waren dann ca. 70m von der lücke in der hecke entfernt.
sowohl bei der nord-, als auch bei der westseitigen lücke das gleiche bild.
losgeworden bin ich den ampfer (fast) durch konsequentes ausstechen und falls ich einen übersehen habe und bereits nur ein samenansatz drauf war - ab in die mülltonne, nicht auf den komposthaufen.


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