tiroler 28-09-2012 00:54 - E-Mail an User
Schweineüberschuß
gestern in SWR- FS war eine interessante sendung über mastschweine in D.
EU weit ist eine überproduktion an schweinefleisch das sogar um einen zu argen preisverfall zu ver-
hindern das fleisch eingefroren wird und in den export nach china geht.in ost D haben NL-investoren
groß schweineställe gebaut und sind am bauen mit 10-15000 schweinen und biogasanlagen.millionen
schweine"verrecken" in diesen tierfabriken.die NLer schließen in NL ihre tierfabriken,verkaufen die gründe
an wohnbaufirmen und bauen mit dem geld und dem welches sie von der EU für die investitionen in D
neue fabriken.
sehr interessanter film.muß man sich unbedingt ansehen im internet.
bin schon neugierig was sturmi dazu sagt.



MF7600 antwortet um 28-09-2012 03:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@tiroler
ich sag nur, der preis steigt ;-)

da siehst du wie leistungsfähig und konkurrenzstark die eu-bauern sind, wenn wir nach china exportieren können und nicht von dort importieren müssen.




josefderzweite antwortet um 28-09-2012 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@mf76

Das die EU nach China exportiert hat nichts mit konkurrenzfähigkeit zu tun sondern eher mit äußerst hohen Exporterstattungen die den Markt in China somit unterbieten. Meiner Meinung nach eine sauerei aber es hat sich halt so eingebürgert.

@ all
Der Schweinepreis kann aber nicht so schlecht sein bzw zu viel überschuss in der EU denn wenn ich mir ansehe wie in meiner GEgend die Stallungen neu entstehen oder stark erweitert werden, dann kann es auch in Zukunft nur stimmen. Ist ja keiner dumm von den Leuten.

Ein paar ganz KLuge Köpfe haben sich jedoch ausgerechnet dass sie - beim Abschluss guter Verträge - heuer beim Körnermais mehr verdienen bzw gleich viel verdienen als wenn sie Schweine mästen. 5 mir bekannte Betriebe mit Gesamt rund 6000 Mastplätzen werden ab nun keine Schweine einstallen.

Einer hat bereits eine Kreuzfahrt für Dezember gebucht :-)



MF7600 antwortet um 28-09-2012 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@josefderzweit
so? wie hoch sind denn die exporterstattungen für schweinefleisch derzeit?
klär mal auf!
da sprechen die experten ;-)
man hat ja irgendwann, irgendwo mal irgendeinen film gesehen da ging es mal um irgendwelche erstattungen, die die lebensmittel dort so billig auf den markt schmeissen dass die leute dort hungern weil die lebensmittel so teuer sind oder so,.... auf jeden fall eine riesensauerei die sich da eingebürgert hat!! ;-)))

china mit 1,35 milliarden einwohner hat einen riesen fleischbedarf.
der lebensstandard steigt, man gibt sich mit einem schälchen reis nicht mehr zufrieden, man will auch ein stückchen fleich drinnen haben.
chinas anteil an der weltweiten produkion an schweinefleich berägt 50%!!!
der importbedarf liegt bei 1%!!!
das sind aber immerhin noch 0,8 mio. t bis 1 mio. tonnen!!!
die bestände in den usa werden massiv heruntergefahren, auch bei uns wird aufgrund der futtermittelpreise verhalten eingestallt, die ferkelproduktion wird aufgrund der neuen tierschutzbestimmungen zurückgefahren( in osteuropa zum teil im zweistelligen bereich).

landwirtschaft hat zukunft




sturmi antwortet um 28-09-2012 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@tiroler
Bitte stell den Link von der Sendung hier herein, dann kann ich einen Kommentar dazu abgeben!
Fakt ist, es gab seit der BSE-Krise keinen so hohen Schweinepreis mehr! Vor solchen Mitbewerbern fürchte ich mich jedenfalls nicht, die kochen auch nur mit Wasser. ;-)
MfG Sturmi





traktorensteff antwortet um 28-09-2012 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
In der Mediathek ist es zu finden, http://swrmediathek.de/suche.htm, einfach nach "schweine" suchen, der erste Beitrag ist die Doku (vom 26.9.).
"Schweine für den Müllcontainer - Warum es zu viel Fleisch gibt"

@ MF7600
Wie der Josef schon gesagt hat, das hat nichts mit Leistungsfähigkeit und Konkurrenzstärke zu tun (das wären ja positive Eigenschaften...)! Wie viele österreichische Schweine landen in China? Das geht wohl gegen 0? Die großen Betriebe in den Niederlanden usw. sind es, die Billigfleisch nach China exportieren und auf Masse setzen. Welche Auswirkungen das in Sachen Tierschutz und Gewässerschutz hat (die bringen die Gülle nicht mehr weg, zu wenig Fläche für so viel Gülle), ist doch bekannt! Lieber MF7600, DAS ist erstrebenswert für dich??? Außerdem drücken diese Betriebe die Preise auch in anderen EU-Ländern.

China hat Hunger, ja, das stimmt. Ist es wirklich erstrebenswert, wenn wir zum Lebensmittelproduzenten von China werden? Container mit Fleisch nach China und am Rückweg technische Produkte zu uns? Wer ist hier das quasi-3.Welt-Land? ;-)

Ich wünsche mir auf keinen Fall eine Exportindustrie, die Billigfleisch für die ganze Welt erzeugen muss, um zu überleben und nebenbei unsere Umwelt verpestet.


apfel11 antwortet um 28-09-2012 16:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
Wen es interessiert ... die Interessengemeinschaft der deutschen Schweinehalter hat die im genannten Beitrag angeführten Zahlen überprüft und ist auf sehr grobe Recherche- und Rechenfehler gestossen ... ich kenn den Filmbeitrag nicht - ich habe nur die Reaktion der ISN gelesen - eine Stellungnahme findet ihr auf www.schweine.net

LG Werner



sturmi antwortet um 28-09-2012 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
Naja, nix neues beim Fernsehen tät ich sagen! Der Kommentar von Jana Püttker, ISN-Referentin, kann ich nur unterstreichen.
Püttker: "Ein Paradebeispiel für journalistischen Tiefflug den die "Welt" da abliefert. Die Investigativjournalistin Annette Dowideit, bekannt aus Artikeln, wie die "Foltermethoden in deutschen Schweineställen", lässt die "Welt" mit ihrem Beitrag auf das Niveau der Boulevardpresse abstürzen."
http://www.schweine.net/services/files/publikationen/ISN-Faktencheck%20f%C3%BCr%20den%20Welt_Beitrag%2020%20Millionen%20Schweine.pdf
MfG Sturmi




sturmi antwortet um 28-09-2012 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@tiroler
Wie Realitätsfern dieser SWR-Bericht ist zeigt der aktuelle ISN-Beitrag!
EU-Schweinepreise: Neue Jahreshöchststände erreicht
EU Schweinepreisvergleich 25.09.2012
Die Schweinepreise erreichen in dieser Woche in vielen Ländern der EU neue Jahreshöchststände, in den übrigen EU-Ländern konnten die bisherigen Höchststände stabil gehalten werden. Hauptursache ist auch weiterhin das knappe Angebot an Schlachtschweinen. In Deutschland sind nicht nur die Bestände rückläufig, auch die Exporte an Schlachtschweinen und Ferkeln waren nie höher als in den ersten Monaten dieses Jahres. Dies trägt entsprechend zur knappen Versorgung der deutschen Schlachthöfe bei. Die Notierung konnte folgerichtig um + 3 Cent zulegen. Im Fahrwasser der deutschen Notierung konnten auch die Nachbarländer Österreich (+ 2 Cent), Niederlande (+ 3 Cent) und Belgien (+ 3 Cent) Preiserhöhungen durchsetzen. In diesen Ländern zeigt sich ein ähnliches Bild wie in Deutschland. Schlachthöfe haben derzeit Probleme, die Preiserhöhungen im Fleischgeschäft umzusetzen. Um die Schlachtbänder einigermaßen auszulasten, müssen sie jedoch höhere Preise zahlen. Die geringen Schlachtgewichte unterstreichen das knappe Angebot zusätzlich.
MfG Sturmi

 


MF7600 antwortet um 29-09-2012 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@traktorensteff
was an schweinefleisch soll denn österreich nach china exportieren wenn wir nichtmal die eigenversorgung schaffen?
falls du aufgepasst hast ging es um die grossen schweinemäster in deutschland. ;-)
in österreich sind ja mittlere ställe mit 2000 Plätzen meist nicht realisierbar.
ich denke auch nicht dass die grossen betriebe das fleisch billiger verkaufen- eher das gegenteil!!!
und was soll das für auswirkungen auf tierschutz und gewässerschutz haben?
tierschutzstandards sind von klein und grossbetrieben einzuhalten und die güllemenge/ ha auch genauso begrenzt, wer mit den eigenflächen nicht auskommt muss seine gülle verkaufen.
was ist daran nicht erstrebenswert?
lieber traktorensteff du solltest dich besser informieren.

wieso soll es nicht erstrebenswert sein hochwertige LEBENSMITTEL nach china oder sonstwohin zu exportieren?
lieber traktorensteff, ist für dich technischer kram und klimsbims wirklich wertvoller als LEBENSMITTEL?
was ist an der produktion der weltweit hochwertigsten LEBENSMITTEL 3.welt mäßig.





traktorensteff antwortet um 29-09-2012 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@ MF7600
Laut Statistik Austria gab es 2011 bei Schweinefleisch einen Selbstversorgungsgrad von 108 % (Link unten).

Der Unterschied in der Schweinemast zwischen den Niederlanden und Ostdeutschland ist nicht so groß, auch weil viele neue Betriebe in Ostdeutschland von Holländern errichtet werden... Google mal nach Gülleproblem/Gülleproblematik und du siehst, was ich meine.
Du denkst wirklich, Großbetriebe können ihr Fleisch teurer absetzen...?

Als "hochwertige Lebensmittel" würde ich Produkte aus dieser Massenindustrie nicht bezeichnen. Für den Export sollen wir unser Land ruinieren? Außerdem heißt Export = Weltmarktpreis = niedrig. Nix "Qualitätsfleisch". Gute Qualität ist eben nicht leistbar für die Chinesen. Schweinehälften für xy Euro zum Weltmarktpreis zu verscherbeln hat auch keine Zukunft. Wenn du die Doku ansiehst, geht es auch um den Gewinn pro Schwein und dass mit diesem kleinen Betrag nur mit extremer Massentierhaltung Gewinn möglich ist.

Mal googeln nach Wirtschaftssektoren (1. Unterrichtsstunde VWL) und dem Zusammenhang mit der Gesamtwirtschaft. Ich sehe das im größeren Zusammenhang, was natürlich nicht heißt, dass landwirtschaftliche Produktion "minderwertig" wäre, aber im Zusammenhang mit dem Problem der Wirtschaftsauslagerung nach Asien bekommt das eine ganz andere Bedeutung.
 


MF7600 antwortet um 30-09-2012 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@traktorensteff
danke für die alten zahlen, ich kenne sie. ;-)
glaub mir österreich hat damit zu kämpfen die eigenversorgung aufrecht zu erhalten bzw. wird es nicht mehr schaffen.
der unterschied zw. holland und ostdeutschland bzw. osteuropa ist doch erheblich, da aufgrund der flächenausstattung im osten wesentlich höhere bestände machbar sind.
aufgrund ihres know-how sind es viele holländer und auch dänen die schweineproduktion oder generell landwirtschaft im osten aber auch zb. in amerika betreiben.
in grenznähe zu österreich kenn ich so einen betrieb der ca. 30000- 40000 schweine hält.
ich denke nicht dass großbetriebe ihr fleisch teurer vermarkten können, sondern ich weiß es. ;-)

ich glaub nicht dass ich auf einer veggieseite objektive infos über gülleprobleme erhalte, da verlass ich mich lieber auf fachmedien und mein eigenes fachliches wissen.

wieso sind hochwertige lebensmittel in in grossen beständen nicht machbar, in kleinen schon?
wieso bedeutet weltmarktpreis = niedrig ?
wieso denkst du dass du aufgrund einer alten doku aktuelle preisentwicklungen abschätzen kannst?
oder gar behauptest die gewinne zu kennen?
auch lustig dein zusammenhang bezüglich aktuelle entwicklungen der lw. produktion und deiner(sicher schon ein paar jährchen her) 1. stunde VWL, denn genau was du damals gelernt hast verschiebt sich zusehends in der wertigkeit, weg von der dienstleistung.
welche probleme in zusammenhang mit der wirtschaftsauslagerung nach asien du in dem bereich siehst ist mir nicht klar.
ich sag nur reale werte sind massiv unterbewertet.
die urproduktion wird in zukunft boomen, große firmen und staaten haben das bereits erkannt und investieren gewaltig in dem sektor.
das schattendasein der landwirtschaft hat sein ende.


Hirschfarm antwortet um 30-09-2012 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
Wenn in dem Film davon gesprochen wird , daß ein Drittel der Schweine unnötig produziert wird so ist daß ein ausgemachter Blödsinn. Wer schon einmal in einem Schlachthof war weiß daß dort von der Schnauze bis zum Schwanz alles verwertet wird. Daß der Endverbraucher was wegschmeißt ist unbestritten, aber dafür kann der Produzent nichts. Da wäre eine Reportage über die Verschwenderei der Konsumenten angebracht.
Daß die industrielle Schweinehaltung nicht unbedingt schlechter sein muß als die kleinbäuerliche kann ich daher feststellen, da ich einen der im Film angepatzten Holländer sehr gut kenne und auch weiß wie es in seinen Ställen ausschaut.
mfg


traktorensteff antwortet um 30-09-2012 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
Zahlen von 2011 sind alt? ;-)
Hier ein Artikel vom Bundesministerium am 31.8.2012 veröffentlicht:
http://www.lebensministerium.at/presse/lebensmittel/120831LM-Versorgung.html

Hier zum Gülleproblem in Deutschland durch die Schweinemast:
http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/guelle161.html

Niederlande: Gülleproblem bremst Milchproduktion:
http://www.lz-rheinland.de/rlverlag_.dll?pageID=2603

Was die Qualität angeht:
Einfach eine Gerade vorstellen, auf der einen Seite ist die gesetzlich (mehr oder weniger) gerechte Haltung mit Mindeststandard und auf der anderen Seite die Bio-Freilaufhaltung. Und dazwischen gibt es variable Stufen, wie Schweinefleisch produziert wird. Wo wird sich wohl ein Großbetrieb ansiedeln? Am gesetzlichen Minimum, bei dem man darüber streiten kann, ob das überhaupt genug ist. Alles andere wäre ja "betriebswirtschaftlicher Unfug"......!

Zum Preis:
Großbetriebe dieser Art bedienen den Massenkonsummarkt. Kleinere Betriebe können das ebenso, aber sind zum Teil auch auf anderen Vermarktungsschinen unterwegs, wo man mehr erlösen kann. Immer im statistischen Schnitt betrachtet.

Es läuft wohl jedem Wirtschaftsforsche zuwider, wenn jemand meint, man hätte im Export nach Ländern wie China irgendwelche wirtschaftlich großartigen Möglichkeiten... Urproduktion bleibt Urproduktion, was natürlich NICHTS über die Qualität oder Notwendigkeit dieser aussagt. Rein vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen.

Man könnte jetzt stundenlang über verschiedenste Zusammen hänge schreiben, besonders über die Preisentwicklung. Hoffen wir, dass sich das Bevölkerungswachstum nicht weiterhin so entwickelt, denn von Preissteigerungen aufgrund Knappheit haben nur einige Agrar-Industrieleute wie der Herr MF7600 etwas davon. ;-)

Was die USA angeht: Du willst die dortigen Vorgänge wirklich schönreden? ;-) Tja, unfassbar für mich... Naja, ist halt die Sicht eines "Industriellen"... ;-)


MF7600 antwortet um 30-09-2012 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
zahlen von 2011 sind natürlich schnee von gestern wenn man die aktuellen entwicklungen in der schweinehaltung ansieht.
du kannst ja mal an der börse zahlen aus 2011 präsentieren und fragen ob sie alt sind! ;-)

du meinst den beitrag?
Egal ob von Schweinen oder Hühnern: Gülle soll dafür sorgen, dass Getreide und Mais auf den Feldern besser wachsen.

mit dem kommentar?
Die Berichterstattung der letzte Wochen ist meines Erachtens zweifelhaft. Selbsternannte Experten, nicht belegte Transporte, weil man Sie nicht sieht, Kontrolleure, die Ihre Aufgaben angeblich nicht wahrnehmen. Ein verzerrtes Bild!
...dass man den Eindruck gewinnen muss, dass der Wahlkampf für 2013 seine Schatten voraus wirft.
oder das?
...fNach Auslaufen der Quotenregelung soll dennoch nicht mit einer Milchschwemme zu rechnen sein, da die Nährstoffaufnahmekapazität der Flächen schon jetzt nahezu ausgereizt ist. Zur Zweit arbeite man im Nachbarland an Konzepten, um das Güllepro­blem zu lösen....
man sieht- es funktioniert!!
wo sich ein grossbetrieb ansiedelt?
http://www.youtube.com/watch?v=8nKDND9xX1Y
vermutlich wo er seine besten markt- und gewinnchancen sieht, wie der kleine betrieb auch ;-)
kenn einen betrieb mit 500 zuchtsauen und 4000 mastplätzen der direktvermarktet.
dass statistisch kleine betriebe eher nischen besetzen ist klar, hat aber eher mit werbegeschick zu tun als mit besserer qualität.
jaja der wirtschafts forscher kann an china verzweifeln, doch ganz anders ist das mit der landwirtschaftlichen produktion, denn die können nicht mehr produzieren als ihr land hergibt, denn grund und boden ist nicht vermehrbar und deswegen spielt das auch keine rolle ob die billiger produzieren könnten oder nicht, ganz anders ist dass natürlich in allen anderen wirtschaftsbereichen wie du auch richtig festgestellt hast.
dass die landwirtschaft zunehmend industrieellen charakter bekommt ist logisch, wenn die betriebe weniger und grösser werden.
urproduktion bleibt urproduktion? klar was sonst ;-)
doch die urproduktion wird an wertigkeit gewinnen und die dienstleitung am meisten verlieren.
welche vorgänge in den usa meinst du die so unfassbar sind?



MF7600 antwortet um 30-09-2012 15:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
wenn du das kow how hättest moderne landwirtschaft zu betreiben, könntest auch du von den preissteigerung profitieren.
ansonst werden es halt, die wie du sie nennst, agrar- industrieleute es tun.

http://www.foonds.com/article/14876//fullstory
http://www.klacks.net/jim-rogers-der-welt-gehen-die-landwirte-aus/
http://www.daf.fm/video/us-investor-jim-rogers-die-landwirte-werden-lamborghinis-fahren-50147913.html
http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/landflucht-der-anleger-agrarrohstoffe-locken-an-die-maerkte/6647134.html





traktorensteff antwortet um 30-09-2012 16:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
Mal schaun, wie die Zahlen für 2012 aussehen, ich werde es hier posten...

Übermäßige Güllegaben haben aber ganz andere Auswirkungen...

"...doch die urproduktion wird an wertigkeit gewinnen und die dienstleitung am meisten verlieren."
Wenn die Verarmung der Bevölkerung in Europa weitergeht, statistisch sicher.

Landwirtschaft im Sinne der USA = Wie man es nicht machen sollte... Aber darüber brauchen wir echt nicht reden, klar, dass du das toll findest... ;-)

Es geht einfach darum, mit vorhandenen Ressourcen so umzugehen, dass man sie nicht ausbeutet und nicht belastet, damit man sie auch später auch noch nutzen kann. Und in der Tierhaltung müssen die Fortschritte im Bereich Tierschutz natürlich weitergehen. Der Weg dieser Großindustrie ist dafür nicht der Richtige.

Zu den Links könnte man vieles sagen und auch vieles daran hinterfragen. Landwirte gehen bestimmt nicht aus. ;-) Es ist höchstens ein Indiz dafür, dass die Leute in den USA auch nicht mehr von der Landwirtschaft vernünftig leben können, denn sonst würden sich die Jungen mehr dafür entscheiden. Die Möglichkeiten abseits der Landwirtschaft sind einfach größer. Erst wenn es zu Situationen wie in Island vor 3-4 Jahren oder jetzt Griechenland kommt, gibts wieder mehr Bauern. ;-) Damals war ein Beitrag in den Medien, wo berichtet wird, dass sich die Isländer wieder mehr der Landwirtschaft und der Fischerei widmen bzw. heuer im ORF, dass die Griechen aufs Land zu den paar ha der Großeltern ziehen um so überleben zu können.

Die große Möglichkeit sehen Leute wie du in den Preissteigerungen aufgrund von Spekulation und weltweiter Überbevölkerung. Das kann nicht das Ziel eines sozial denkenden Menschen sein. Ich für meinen Fall würde nicht gerne gute Preise haben, währenddessen Millionen Menschen verhungern. Die Missstände im Bevölkerungswachstum mancher Länder müssen behoben werden, damit es zu diesen Lebensmittelknappheiten gar nicht erst kommt.


MF7600 antwortet um 30-09-2012 18:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@traktorensteff
stimmt, zu den links könnte man vieles sagen wenn man vom fach ist. ;-)
und du sprichst schon wieder von vergangenem und kannst den zusammenhängen scheinbar nicht folgen.
ich stell richtig: es ist ein indiz dass die leute in den usa nicht mehr von lw leben konnten, denn sonst hätten sich mehr junge dafür entschieden.
du vergisst dass die preise steigen ;-)
du sozial denkender mensch willst dass wir nichts exportieren obwohl wir können, schon gar nicht hochwertige lebensmittel für 3. welt länder und willst menschenleben reduzieren(wie auch immer du das sozial machen möchtest).
die jetztigen engpässe in der lebensmittelproduktion kamen ja nur deswegen zustande weil die lw-urproduktion seit jahrzehnten unterbewertet war und dadurch die potentiale nicht genutzt wurden.
sind halt die schattenseiten des kapitalismus dass erst mit überhang der nachfrage der preis und in folge die produktion steigt.
klar dass sich das im LEBENSMITTELbereich fatal und tragisch auswirkt, das schreib ich schon seit jahren hier im forum.
nur durch höhere preise kann auch in unterentwickelten ländern eine starke, produktive, moderne, leistungsfähige landwirtschaft aufgebaut werden.
nur durch produktive, moderne, leistungsfähige urproduktion sind die nachfolgenden sparten in industrie und dienstleistung erst möglich!! und wenn dann nachhaltiger wohlstand entsteht regelt sich das auch mit dem bevölkerungswachstum durch sinkende geburtenraten.
DAS IST SOZIAL du experte!!!



traktorensteff antwortet um 30-09-2012 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
Ganz im Gegenteil, ich spreche von der Gegenwart und der Zukunft...

Und warum sollten die Leute wie im Artikel jammern, dass anscheinend keine jungen Leute Landwirte werden wollen, wenn sich die Situation eh offensichtlich (zumindest für dich) zum Besten wenden wird (auch wenn dieses "besser werden" = höhere Preise, mit Hunger und Überbevölkerung sowie Zerstörung von landw. Flächen "erkauft" sein wird)?

Und wir können eigentlich nicht exportieren. Irgendwann muss man sich entscheiden, ob man Energie vom Feld will oder einen Ausbau der Produktion von Nahrungsmittel für einen "sinnlosen" Export. Noch mehr GVO-Soja aus Südamerika kaufen? ;-)

Na na na, nicht wieder die Worte herumdrehen. Von "Menschenleben reduzieren" habe ich nicht geredet sondern vom Problem der Überbevölkerung weltweit, das die Länder in ihrem eigenen Interesse unter Kontrolle bringen müssen. Einen Vortrag zu Entwicklungshilfe und Co. bekommst du von mir nicht...

Naja, es gibt keine Unterproduktion, nicht in Europa. Gerade die geringen Preise lassen der Landwirtschaft keine andere Möglichkeit, als so viel zu produzieren, wie nur geht, um Gewinne zu machen. Natürlich müssen ordentliche Preise her und im Gegenzug die Ausgleichszahlungen zurückgefahren werden. So einfach wird das aber nicht sein.

Sieh es ein, steigende Preise für lw. Produkte wird es nur durch fehlhafte weltweite Entwicklungen geben. Es geht darum, diese Entwicklungen einzudämmen und sich nicht auf steigende Preise zu freuen! Gerade die Überschussproduktion in der westlichen Welt und damit die geringen Preise verhindert die Entwicklung in Ländern wie Afrika usw.! Du verdrehst da einfach die Tatsachen. Die Exportwirtschaft wird immer eine Entwicklung verhindern wollen.

Aber lassen wir es jetzt einfach gut sein... Aber du kannst gerne noch schreiben, welcher Industriekonzern dein Brötchengeber ist... ;-)


MF7600 antwortet um 30-09-2012 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
sehr interessant, du hast keinen dunst von der derzeitigen entwicklung, der sich total veränderten bedingungen.
deine vorstellungen über die landwirtschaft sind mittlerweile schnee von gestern.
ich hab dir die soziale lösung der hungerprobleme bereits geschrieben, du stammelst jetzt von eigenem interesse der länder die überbevölkerung zu reduzieren!!
ja wie willst du denn das in einem vernünftigen zeitrahmen sozial gestalten, ohne massensterben?
ordentliche preise sind bereits realität, die ausgleichszahlungen gibts nur mehr für erbrachte umweltleistungen. die ausgleichszahlung werden nicht nur ständig gekürzt, sie inflationiert sich mit der zeit sogar von selbst weg.
überschussproduktion ist ein schlagwort von gestern, seit jahren gibts das trotz rekordernten nicht mehr, heuer wo es mal nach keiner rekordernte aussieht verschärft sich die lage weiter.
steigende preise gibt aufgrund der einfachen regeln des kapitalistischen systems, das auf angebot und nachfrage basiert. marktverzerrende dinge(intervention, exporterstattungen,...) wurden in den letzten jahren abgeschafft und jetzt funktioniert es, die preise steigen.
du schreibst von geringen preisen in afrika? ich dachte die hohen preise lassen die menschen hungern?
du schreibst leider von tatsachen der letzten jahrzehnte, hat mit der derzeitigen lage aber nichts mehr zu tun.
mein brötchengeber bin ich selbst, ich investiere seit jahren in landwirtschaftliche produktion, probiers auch mal... ;-)


traktorensteff antwortet um 30-09-2012 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
Es bringt nichts, dir deine falschen Ansätze weiter zu erklären. Fakt ist, dass die Hoffnung auf höhere Preise auf enormen Fehlentwicklungen in der Welt basiert.

Gute Nacht.


Biohias antwortet um 30-09-2012 23:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
abgesehn davon, die Produktionskosten sind derart gestiegen das der landwirt eher
noch weniger verdient als wie die schweine 1,60 gekostet haben und das futter billig war....
wenn ich mir anschau was da abgeht kann man jedem ''normalen'' schweinemäster tschüss sagen!!
war vor ner weile im emsland, die kennen keine grenzen mehr, da wird gebaut was die
betonmischer hergeben.....
und gülle wird zum teil 50km oder mehr weggekarrt, die flächen vor ort sind an der grenze,
und trotzdem werden immer neue anlagen geplant und realisiert...


MF7600 antwortet um 01-10-2012 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@traktorensteff
1 und 1 ist 2 da gibts keine alternative ;-)
deinen nicht zu ende gedachten stuss kannst du dir vermutlich selbst nicht erklären. du widerstprichst dir ja schon dauernd selbst! ;-)
nur höhere preise bedeuten höheren wohlstand und höhere produktion mein freund! ;-)
nur das ist sozial!!!
@biohias
stimmt, die futterkosten sind in den letzten monaten explodiert, doch die schweinepreise ziehen mit.
zu deinem vergleich, das wirst ja hoffentlich nicht ernstgenommen haben, denn du erzeugst ja dein futter hoffentlich selbst, dann hast du die wahl, wenn die veredelung gewinn bringt schweine zu mästen oder wenn nicht deine feldfrüchte zu verkaufen. ;-)
http://www.agrarheute.com/schweinemarkt-china
http://www.agrarheute.com/schweinemarkt-schweinepreise-eu



traktorensteff antwortet um 01-10-2012 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@ Biohias
Danke für den Erfahrungsbericht.

@ MF7600
Jaja, wir wissen, du bist Meister des Schlechtmachens anderer User, weil du ja der Industrieexperte Nr. 1 bist. ;-) Schon gut. Ich warte nur mehr darauf, dass das System eine Bauchlandung macht. Wenn man sich ansieht, wie weit Gülle weggekarrt werden muss und was das kostet... jaja. Ein System mit Zukunft. ;-)


sturmi antwortet um 01-10-2012 12:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
Ich finde am ehesten ist die bäuerliche Landwirtschaft geeignet um die Bevölkerung nachhaltig zu ernähren, ohne eine Hungersnot (=Bio) zu verursachen bzw. große Umweltschäden (=Agrarindustrie) anzurichten!
MfG Sturmi


ah1 antwortet um 01-10-2012 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
kommt natürlich darauf an, wie man "bäuerlich" definiert.


MF7600 antwortet um 01-10-2012 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweineüberschuß
@traktorensteff
wie kommst du auf schlechtmachen, nur weil du unsinn redest?
schön wenn du darauf wartest dass das lw system eine bauchlandung macht, kannst ja im wald als einsiedler darauf warten, oder in afrika als sozialer bevölkerungsdezimierer eine karriere starten. ;-)
wenn gülle weggekarrt wird um vermarktet zu werden( jaja energie und nährstoffe kosten mittlerweile geld) seh ich nichts schlechtes dabei, vor allem im vergleich zu den strecken anderer handelsdünger.
ein system mit zukunft wie du richtig bemerkst, denn moderne landwirtschaft hat zukunft!!


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