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rotfeder 25-09-2012 21:16 - E-Mail an User
armer Oliver!
Hallo!
Schade das der in Dänemark lebende kleine Oliver noch zu jung ist, um selber zu entscheiden, bei welchem Elternteil er leben möchte. Die Methode des Vaters ist zwar auch nicht die feine Art, dennoch macht er in den Medien einen seriösen Eindruck. Die Mutter hingegen wirkt eher ein bischen überspannt.
Deshalb wird es für das Kind wohl besser sein, bei den Dänen aufzuwachsen, allerdings möchte ich in dem Fall kein Richter sein müssen. Außerdem hat man das Gefühl, das sich die beiden Staaten Österreich und Dänemark hier ein Match liefern, und das Wohl des Kindes nicht oberste Priorität hat.


soamist2 antwortet um 26-09-2012 00:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
armer Oliver!
scheiss situation

in der rolle des unschuldigen opfers, einmal mehr - das arme kind.
schuldzuweisungen sind hier allerdings mmn fehl am platz


helmar antwortet um 26-09-2012 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
armer Oliver!
Heute im Teletext.....über 40% aller Schwangerschaften erfolgen ungeplant....mir kommt vor wie wenn sich die Eltern da auch nichts gedacht haben und........das Opfer ist der Bub. Ich denke dass man in Dänemark in einer Frage etwas weiter ist, nämlich in jener dass Gerichte nicht mehr automatisch der Mutter, so wie es in Österreich derzeit passiert, das Sorgerecht zusprechen. Und was Väter in Österreich erleben, wenn es darum geht, das Sorgerecht zu bekommen oder überhaupt "nur" mehr Rechte am Kind zu bekommen, dafür gibt es etliche tragische Beispiele. U.a. deshalb, weil auch die Behörden in vielen Fällen ungeschaut der Mutter alles glauben....
Und manche Mütter nichts unversucht lassen, auch die vereinbarten Besuchsrechte zu unterlaufen.....aber zahlen, das darf der Vater.
Mfg, Helga



Tropfen antwortet um 26-09-2012 10:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
armer Oliver!
@Helmar, wie recht Du mit Deinem letzten Satz hast!

Konnte es am eigenen Leib erfahren wie Gerichte urteilen, wenn ihnen falsche Vorgaben geliefert werden!
Solange zu zahlen war, war ich Vater!

Persönliche Briefe und sonstige Post von mir und meinen Verwandten an die Kinder wurden abgefangen und meist klein verrissen in einem unfreien Umschlag an mich zurückgesandt! Der kleine Lichtblick am Rande war-, dass mir- da es Anfangs recht oft passierte, vom Postboten das Strafporto erlassen wurde!

Als aber der Schwindel, mit "das A....loch hat sich nie um Euch gekümmert", (Wusste ich von Freunden meiner Kinder) aufzufliegen drohte, wurden andere Seiten aufgezogen!

12 Jahre nach der Trennung und 10 Jahre nach der Scheidung, als alle Versuche gescheitert waren mit den Kindern irgendwie in Kontakt zu kommen, fand ich Ende Jänner 2011 per Zufall meinen Sohn in Facebook! Freute mich natürlich sehr, nach fast 12 Jahren wieder neuere Bilder von Ihm zu sehen! Als Vater war ich über sein Gehabe in diesem Forum nicht arg erfreut, aber was solls!
Er geht seinen Weg!
Nach ein paar Tagen habe ich ihn angeschrieben, mit dem Ergebnis, dass sein Profil für mich gesperrt wurde!

Einen Tag nach meinem Geburtstag, erhielt ich 2 dicke Umschläge vom zuständigen Amtsgericht! Nach einem Gedanklichen Schnelldurchlauf, was ich wohl wieder ausgefressen hätte und wo ich wohl wieder mal zu schnell ins Radar gefahren bin, kam die Erkenntnis, dass Strafzettel immer vom Landratsamt (Bezirkshauptmannschaft) kommen und ich öffnete die Briefe!

War keine erbauende Nachricht, den beide Kinder haben Antrag auf Vaterschaftsaberkennung gestellt, Zeugin die Mutter! Nachdem ich bereits im Scheidungsverfahren erfahren musste welche Rechte Müttern gewährt wurden, wenn es ums Zahlen für die Kinder ging und mit welchen Worten gearbeitet wurde, habe ich diesem Verfahren keinen Stein in den Weg gelegt und war ab 24.Mai 2011 meine Vaterschaft los! Konnte im Erwiderungsschreiben an das Gericht, zumindest mal einen persönlichen Brief an meine Kinder schreiben, was mir aber ein Kommunikationsverbot per Anwaltsschreiben einbrachte! Immerhin steht im Urteil, das es meine Herzenskinder waren und bleiben werden!

Neben meinem Umzug vom Ländle (Baden-Württemberg Großraum Stuttgart) nach Bayern, hatte ich einfach nicht mehr die Kraft, mich einem Sinnlosen Verfahren zu stellen, denn eine Zukunft mit den Kindern, war für mich nicht mehr realisierbar.

An und für sich war das genug, aber die "Mutter" setzte noch einen drauf!

Am 18. September letzten Jahres, habe ich mit meinen Jungs beim Oktoberfest in der Nachbargemeinde gespielt, wo auch die Kinder und die Mutter wohnen! Diese Veranstaltung war schon länger davor vom Veranstalter beworben, sodass bekannt war, dass ich wieder mal im Ländle war.

So kam es wie es kommen musste! Ein Sangesfreund von früher fragte mich völlig aufgelöst, was mit meinem „Mädle passiert sei“? Da ich von nichts wusste, meinte ich nur, dass zuviel Alkohol am frühen Morgen nicht gut sei, woraufhin er mir die Traueranzeige von meiner Tochter zeigte! Es war, als ob der Boden unter meinen Füßen wegrutschte! Zum Glück war unser Auftritt schon vorrüber, den zum Musizieren hätte ich da keine Freude mehr gehabt!
Ich blieb dann noch 2 Tage länger im „Ländle“ und bemühte mich um Information! Freunde riefen mich an und wollten wissen, was mit dem Mädle passiert sei….und ich wusste selbst doch nichts! Hatte früher mit meinen Kindern in einer Stuben/und Tanzlmusik musiziert und all die alten Freunde wollten ebenfalls Infos und waren wie vor den Kopf geschlagen, als ich sagen musste, dass ich keine Informationen habe!

Wollte dann im selben Blatt einen Nachruf setzen, welcher aber abgelehnt wurde, da aus der Anzeige angeblich Spannungen rauszulesen waren! Da wurde ich erstmal stutzig und erinnerte mich, das bereits zum Weihnachtsfest davor, als ich den Kindern einen Festgruß per Anzeige übermitteln wollte, dieser ebenfalls von dieser Redakteurin abgelehnt wurde!
Paralell dazu habe ich mit einem neuen Profil bei Facebook versucht, Informationen von meinen Sohn über den Tod seiner (Halb)schwester zu bekommen! Immerhin wurde das Profil nicht gesperrt, Infos bekam ich aber auch keine!
Mit dieser ungewissen Seelenlast bin ich in die Steiermark zu einer Beerdigung gefahren! Auch da wurde ich mit Fragen bombardiert. Und wußte von nichts, hatte nur eine Ahnung!

Bevor ich gefahren bin, habe ich in zwei Kreiszeitungen den Nachruf geschaltet den ich auch im Wochenblatt bringen wollte, wo dieser nicht angenommen wurde! Habe mich davor erkundigt ob da was verwerfliches gesetzt sei, aber es wurde mir immer nur gesagt, das einzig unverständliche sei, dass ich vom Tod meiner Tochter aus der Zeitung erfahren habe.
Diese Anzeige erschien, als ich im Steirerland war!

Als ich wieder nach Bayern kam, lag ein Brief von der Anwältin vor, die auch die Kinder bei der Vaterschaftssache vertreten hatte. In diesem Brief stand zu lesen, dass ich mit den Briefen über Facebook an meinen Sohn, gegen das Kommunikationsverbot verstoßen hätte! Sie würde diesmal
letztmalig von einer Anzeige absehen!
Als Nachsatz war zu lesen, dass meine Tochter im Zuge der Vaterschaftsanfechtung ihren Namen geändert habe und dies der Anlass der Todesanzeige war.
Habe im Nachhinein noch erfahren, dass die Mutter und die Tochter ob des Nachrufes und der Todesanzeige ziemliche Schwierigkeiten bekamen und sich wohl vielen unbequemen Fragen stellen mussten. Für mich besteht insofern die Hoffnung, dass beinahe 19 Jahre Rosenkrieg, so ihr Ende gefunden haben!

Freunde meinen, dass ich die Mutter und die Kinder jetzt hassen müßte!

Warum sollte ich irgendwem etwas nachtragen was ich sowieso nicht mehr ändern kann, habe an meinen Maklen genug zu tragen, ist meine Antwort, die kaum jemand versteht!

Nachdenkliche Grüße,
Tropfen!




AnimalFarmHipples antwortet um 27-09-2012 04:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
armer Oliver!
Die Kindsmutter hat die hübschere Anwältin, nomen est omen ;-)
Mehr fällt mir zu diesem Thema echt nicht ein, ich beschäftige mich auch ganz bewußt nicht mit Ehe-, Scheidungs- und Kindschaftsrecht, weil ich mir mit Klienten schwer tu, die netamal ihre Familienbeziehungen auf die Reihe kriegen, und da mag ich nicht auch noch nachdoppeln. Mir sind schon Erbschaftsstreitigkeiten sowas von zuwider.


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